Sachdienlicher Hinweis: WiWo-Gründerwettbewerb gestartet

Im vergangenen Jahr zeichnete die Jury des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs das Kölner Startup Armedangels aus. Schon wenige Wochen nach der Preisverleihung schaffte es das junge Modelabel in zahlreiche überregionale Zeitungen und Fernsehsender. Armedangels verdient Geld mit ökologisch hergestellter und fair gehandelter Mode. Aber nicht nur Medienpräsenz können die Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs erwarten, sondern jede Menge Know-how – im Gesamtwert von 300.000 Euro. 

Der Preis

  • Die Markenprofis der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt beraten das Gewinnerteam bei der Markenstrategie und Kommunikationsauftritt.
  • Das Schweizer Business-Angel-Netzwerk BrainsToVentures unterstützt sie bei der Suche nach Investoren und hilft, Kontakte über ihr Netzwerk zu knüpfen. Ein Angel aus dem Netzwerk coacht die Gewinner zudem für ein Jahr in Alltagsfragen.
  • Die Personalberater von Heidrick & Struggles beraten das Gründerteam – etwa bei der Personalauswahl oder bezüglich ihrer Organisationsstruktur.Zudem helfen die Personalexperten, ein hochkarätiges Beiratsmitglied zu finden.
  • Die unter anderem auf die Betreuung von technologiebasierten Unternehmen spezialisierte Anwaltssozietät White & Case wiederum hilft den Gewinnern mit rechtlicher Beratung bei der Realisierung ihrer ersten Finanzierungsrunde oder bei der Etablierung eines Mitarbeiter-Beteiligungsmodells.
  • Und die WirtschaftsWoche spendiert den Gewinnern eine Anzeige im Heft oder Bannerwerbung im Internet auf Wiwo.de. Zudem berichtet das Gewinnerteam regelmäßig im WirtschaftsWoche-Gründertagebuch im Printmagazin über ihre Fortschritte.
  • Alle fünf Finalistenteams bekommen zudem ein Jahr Gründertraining. Sie werden von Mitgliedern des internationalen Unternehmernetzwerks Entrepreneurs’ Organization (EO) mit dem eigens entwickelten Programm „Accelerator“ geschult, das schon seit Jahren erfolgreich in den USA durchgeführt wird. 

Wen wir suchen

  • Ausgezeichnet werden Unternehmer, die das Zeug dazu haben, die Wirtschaft der Zukunft mitzugestalten. Teilnehmen dürfen dabei alle seit Anfang 2006 gegründeten Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die Rechtsform ist nicht relevant.
  • Das Gründerteam muss allerdings aus mindestens zwei Personen bestehen und das Geschäft sollte so nachhaltig sein, dass damit in den nächsten zwei Jahren mindestens 20 Arbeitsplätze geschaffen werden können.
  • Die Unternehmen dürfen bereits eine Startfinanzierung erhalten haben. Voraussetzung ist es aber nicht. Die Investitionssumme darf jedoch eine Millionen Euro in keinem Fall überschreiten.
  • Startups, die bereits einen strategischen Investor gewinnen konnten oder eine Finanzierung mit einer Venture-Capital-Gesellschaft abgeschlossen haben, sind von der Teilnahme generell ausgeschlossen.

Was Sie tun müssen

  • Schicken Sie uns Ihren Businessplan auf maximal 30 Seiten. Darin sollte Ihr Geschäftsmodell, der dazugehörige Markt und die von Ihnen eingesetzte Technik erklärt werden. Weiterhin erwarten wir einen Finanzplan für die nächsten drei bis fünf Jahre. Das Paket runden Sie mit einer Beschreibung des Gründerteams ab.
  • Als zweites Element der Bewerbung bitten wir Sie um ein einseitiges Exposé zur Geschäftsidee.
  • Zudem schreiben Sie uns bitte ein zwei- bis vierseitiges Probe-Tagebuch über Ihre Gründungsphase.
  • Schicken Sie diese Unterlagen bis zum 30. Juni per Mail an: tagebuch@wiwo.de. Dabei sollten Businessplan, Exposé und Tagebuchentwurf als PDF-Dokument an die Mail angehängt werden. Postalische und unvollständige Einsendungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Wie es weitergeht

Die Jury wird aus allen Einsendungen fünf Finalisten ermitteln, die ihr Unternehmen im August präsentieren. Ob Sie dabei sind, wird Ihnen Ende Juli per E-Mail mitgeteilt. Die Sieger werden am 4. September in Hamburg geehrt. Am Tag darauf wartet auf alle Finalisten ein Netzwerktag mit renommierten Unternehmern und Investoren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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Alle Kommentare [17]

  1. Also mich schreckt irgendwie die Bedingung ab dass das Unternehmen in zwei Jahren mindestens 20 Mitarbeiter hat. Das scheint mir etwas hochgegriffen zu sein.

  2. @ Thomas Koll: Wir haben geschrieben, ein Geschäftsmodell “sollte” so nachhaltig sein, dass damit 20 Arbeitsplätze geschaffen werden. Damit soll ausgedrückt werden, dass wir vor allem Unternehmen suchen, die in den nächsten Jahren schnell wachsen werden.
    @ Frank: Viel Wirbel reicht aber nicht, um zu gewinnen…

  3. Schade, dass das nur für early stage gilt, bei so einem super Gründerwettbewerb hätten wir uns auch gern beworben!

    Sarik (www.cellity.com)

  4. Bin Trendspotter hier in den USA und suche neue Webkonzepte zum einreichen auf Trendwebseiten. Ich freue mich ueber Eure Vorschlaege hier zum Gruenderwettbewerb.

  5. Was mich bei dem ganzen stört – man legt alle Karten offen für die nächsten 5 Jahren.

    (www.myfitmix.de)

  6. Ja, das Problem sehe ich auch… warum sollte ich alles preisgeben? Wer bekommt denn die Businesspläne zu sehen? 300.000 Euro sind nicht viel wenn man dafür so viele ideen geliefert bekommt… ich fände das ganze mit verschiedenen auswahlstufen interessanter…

    (http://www.youproll.de)

  7. Die Businesspläne werden allen Juroren zur Verfügung gestellt und nur denen. Selbstverständlich behandeln alle Informationen streng vertraulich. Aber Sie müssen verstehen, dass wir keine Unternehmen auszeichnen können, von denen wir nichts wissen. Erfahrungsgemäß bekommen die Gewinner nach der Preisverleihung große Aufmerksamkeit – da müssen wir uns ein Stück weit absichern.

  8. Denke,

    da ist schon okay, mit den Plänen, und vor allem, wenn die Unternehmen so nachhaltig sind, sollte das denen nichts ausmachen, dass andere die Pläne kennen!
    Thomas von ( http://www.spirofrog.de )

  9. Kann man auch teilnehmen, wenn sich noch aktuell auf der Suche nach einem geeigneten Partner befindet?

  10. wenn das gründerteam bereits aus zwei personen besteht und das unternehmen bereits gegründet wurde, dann ja.

  11. genau, wobei alle Rechtsformen zugelassen sind. Steht auch oben in der Ausschreibung.