Weltweit entstehen jede Stunde tonnenweise Plastikmüll. Er landet auf Deponien, wird verbrannt oder schlicht in der Natur abgeladen. Wäre es nicht viel einfacher, den Müll wieder in den Zustand zurückzuverwandeln, den er einst hatte – in Rohöl?
Genau das kann eine Anlage des japanischen Erfinders Akinori Ito, die von dem Unternehmen Blest Corporation bereits in verschiedenen Größen verkauft wird.
Bislang verbrauchte die Maschine pro Liter Öl allerdings rund eine Kilowattstunde Strom. Und der entsteht fast überall auf der Welt aus mehr oder weniger fossilen Quellen.
Doch nun hat die Initiative Landartgenerator eine solarthermisch betriebene Anlage entwickelt, die in der Lage wäre, tonnenweise Plastik in Öl zu verwandeln.
Die visionäre Rechnung sähe folgendermaßen aus: Das solarthermische Kraftwerk hat eine Leistung von zehn Megatwatt, was reichen würde, um zehn Tonnen Plastik zu verarbeiten. Bei zehn Tonnen pro Stunde wiederum würde die Anlage 60 Barrel Öl produzieren – 900 Barrel pro Tag.
Freilich, das ist eine Vision. Aber gerade wenn das Öl knapp wird (und diesen Zeitpunkt erleben wir gerade) werden Techniken einen Boom erleben, mit denen die Rohstoffe in einem zunehmend geschlossenen Kreislauf zirkulieren können.
Und wie das Verfahren im Kleinen schon funktioniert, veranschaulicht folgendes Video:
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