» 04.03.2011, 14:07

Green Economy – die Zweite.

Das Feedback auf die erste Ausgabe der WirtschaftsWoche Green Economy war enorm. Wir haben Lob bekommen, Anregungen und Kritik. All das haben wir uns zu Herzen genommen und zur Grundlage gemacht für die neue Ausgabe des Heftes, das der WirtschaftsWoche ab heute beiliegt.

Der Schwerpunkt der neuen grünen WiWo ist das Thema Ernährung. In der Titelgeschichte stellen wir die Frage, wie nachhaltig Bio wirklich ist. Dafür hat WiWo-Redakteurin Susanne Kutter mit Landwirten gesprochen, Studien gewälzt und zahlreiche Experten interviewt. Herausgekommen ist eine spannende Analyse, die so manches Vorurteil aus der Welt räumt.

Um das Titelpaket abzurunden, haben wir mit Foodwatch-Chef Thilo Bode gesprochen, der in gewohnt scharfer Weise die “Essensfälscher” der Ernährungsindustrie kritisiert und erklärt, wo der nächste Lebensmittelskandal lauert.

Später im Heft geht es um die Frage, ob es auch alternative, nachhaltigere Methoden gibt, Wohlstand zu messen, also Alternativen zum BIP. In einem Porträt beschreibt unser Autor Christian Müßgens dafür die erstaunliche Lebensgeschichte des Volkswirts Stefan Bergheim, der gerade einen neuen Index entwickelt hat, um gesellschaftlichen Fortschritt zu messen. Damit, sagt Müßgens, will der Volkswirt nichts weniger, als die Volkswirtschaftslehre revolutionieren.

Schließlich richtet WiWo-Redakteur Dieter Dürand den Blick auf die nachhaltigsten Unternehmen der Welt. Dabei beschreibt er nicht nur, wie die Top-Unternehmen grünes Wirtschaften in ihr Kerngeschäft integriert haben und wie sie sich ökologisch verhalten und trotzdem profitabel sein können. Dürand machte dabei eine interessante Beobachtung: Nicht etwa amerikanische Unternehmen gehören zu den Aufsteigern in Sachen Nachhaltigkeit, sondern deren Wettbewerber aus Asien.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und bin – wie immer – gespannt auf Ihr Feedback. Das können Sie unten in den Kommentaren hinterlassen. Sie können aber auch gerne in der neuen Facebook-Gruppe mitdiskutieren, die wir für die WirtschaftsWoche Green Economy gerade eingerichtet haben. Oder folgen sie mir bei Twitter unter twitter.com/wiwo_green und twitter.com/smatthes.

» 04.03.2011, 14:07

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