» 11.08.2010, 14:33

Apple: Kommt bald das iBike?

Der Konzern, der einen Bestseller nach dem anderen auf den Markt wirft und ganze Industrien revolutioniert hat, stößt nun möglicherweise in einen weiteren Bereich vor: Die Mobilität.

Gerade sind Pläne bekannt geworden, nach denen Apple sich durchaus vorstellen kann, ein intelligentes Fahrradsystem zu entwickeln:  Ein Fahrradcomputer mit einer Vielzahl an Sensoren, der nicht nur zahlreiche Daten misst, sondern  Radfahrern ermöglicht, diese Werte untereinander auszutauschen. Darunter Geschwindigkeit, zurückgelegte Entfernung, Höhenmeter, Windgeschwindigkeit, Krafteinsatz, Herzfrequenz und viele andere.

applefahhrad2

Was das alles mit Apple zu tun hat?

Genau: Um es nutzen zu können, brauchen Sie einen iPod oder ein iPhone.

Wie das Display aussieht und in welcher Form iPhone und iPod genau eingebunden werden sollen, ist aus der Patentanmeldung nicht wirklich ersichtlich.

Für mich als Rennradfahrer ist das Thema nicht neu. Die Auswahl an Top-Fahrradcomputern, die viele der genannten Werte erheben, ist riesig. Doch was nur bei wenigen Geräten wirklich funktioniert, ist die Verbindung mit dem Computer oder dem Internet. Die Daten bleiben in aller Regel auf dem Gerät. Fahrradcomputer, die das können, sind meist sehr teuer, oft weit über 400 Euro.

Wie viel Apples iBike kosten könnte, ist allerdings noch unklar.

Und es gibt ein weiteres Problem: Fahrrad-Apps für das iPhone gibt es zwar längst. Doch wirklich nutzen kann man die auf längeren Touren nicht, weil der Akku im GPS-Modus spätestens nach einer Stunde aufgibt.

Photo:  Patently Apple









» 11.08.2010, 14:33

    5 Kommentare zu “Apple: Kommt bald das iBike?”


  1. [...] Apple hat ein neues Patent angemeldet: Das Unternehmen erwägt offenbar, ein intelligentes Fahrrad zu entwickeln. (weiterlesen…) [...]

  2. [...] Und es gibt ein weiteres Problem: Fahrrad-Apps für das iPhone gibt es zwar längst. Doch wirklich nutzen kann man die auf längeren Touren nicht, weil der Akku im GPS-Modus spätestens nach einer Stunde aufgibt.(wiwo.de) [...]

  3. [...] Beitrag unter: WirtschaftsWoche // Tags: Apple, bald, iBike, [...]

  4. [...] in Echtzeit via Facebook veröffentlicht werden. Letzte Woche erschien im Blog der Wirtschaftswoche ein Artikel über das neue Patent und der Autor schenkt mir Hoffnung. Solange Apple und Konsorten die Akkulaufzeiten von mobilen [...]

  5. Achim sagt:

    Eine prima Fahrrad-App für iPhone und Android, die es heute schon gibt, ist Naviki (www.naviki.org). Damit hat man einen Fahrrad-Routenplaner bzw. -Navi, kann eigene Aktivitäten dokumentieren und sich mit anderen Usern austauschen.
    Das Akku-Problem lässt sich lösen, indem man ein handelsübliches Gerät zur Stromversorgung an den Nabendynamo anschließt.