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	<title>Fußballmarkt</title>
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	<description>Die wirtschaftliche Seite des Fußballs</description>
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		<title>Das Geheimnis der deutschen Dominanz</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 08:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch müssen Dortmund und Bayern das deutsch-deutsche Finale erst perfekt machen. Für die neue internationale Qualität der Bundesliga-Teams gibt es aber schon vorab eine überraschend simple Erklärung. Viel wurde seit der vergangenen Woche geschrieben über die vermeintliche Wachablösung im Fußball. Zu überzeugend war ja auch die Vorstellung der deutschen Topclubs über die so lange dominierenden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch müssen Dortmund und Bayern das deutsch-deutsche Finale erst perfekt machen. Für die neue internationale Qualität der Bundesliga-Teams gibt es aber schon vorab eine überraschend simple Erklärung.<span id="more-872"></span></p>
<p>Viel wurde seit der vergangenen Woche geschrieben über die vermeintliche Wachablösung im Fußball. Zu überzeugend war ja auch die Vorstellung der deutschen Topclubs über die so lange dominierenden Spanier. Als wichtigste Ursache wurde dabei meist auf die veränderte Nachwuchsförderung und den so entstandenen großen und besser geschulten Talentpool verwiesen.</p>
<p>Das „Wall Street Journal“ hat nun aber noch einen weiteren, vermeintlichen entscheidenden Punkt ausgemacht: Das Nichtstun. Die ausgedehnte Winterpause sei der entscheidende Unterschied zwischen Bundesliga und Primera Division sowie Premier League, wo teils auch um die Weihnachtsfeiertage gespielt wird. Sie führe zu einer besseren Fitness, die „im Frühjahr zwischen zwei sonst gleichwertigen Teams den Unterschied machen kann.“</p>
<p>Vorsprung durch Fitness also. Als Beleg wird angebracht, dass sich unter den zehn Kickern mit der größten Laufleistung in der Champions League gleich acht Deutsche befinden. Und auch Trainerlegende Arsene Wenger erklärte nach der Niederlage seines FC Arsenal gegen die Bayern: „Wenn Du als englischer oder spanischer Club gegen sie im März oder April spielst, hast Du einen Nachteil.“</p>
<p>Doch wenn die Lösung so einfach ist bleibt die Frage, warum die Bundesligisten diesen Vorteil in den vergangenen Jahren nicht ausspielen konnten? Auch darauf haben die Kollegen eine Antwort: Bis 2010 betrug die Winterpause sechs Wochen. Die Auszeit war damit schon wieder zu lang. Nun mit vier Wochen, geteilt in zwei Wochen Erholung und zwei Wochen Vorbereitung hätten wir die goldene Mitte gefunden.</p>
<p>Klingt doch logisch, oder was meinen Sie?</p>
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		<title>Fußballstars im Startup-Dschungelcamp</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 09:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marco Reus]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Götze]]></category>
		<category><![CDATA[Mesut Özil]]></category>

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		<description><![CDATA[Firmengründer sollen Mesut Özil oder Mario Götze Anteile schenken. Der Plan dahinter erinnert fatal an das Dschungelcamp. Als geniale Investoren sind deutsche Fußballer bislang eher selten aufgefallen, im Gegenteil: Laut Spielergewerkschaft VdV sind bis zu 25 Prozent aller Profis nach der Karriere pleite oder überschuldet. So machen immer wieder frühere Nationalspieler wie Manni Schwabl  oder [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Firmengründer sollen Mesut Özil oder Mario Götze Anteile schenken. Der Plan dahinter erinnert fatal an das Dschungelcamp.<span id="more-867"></span></p>
<p>Als geniale Investoren sind deutsche Fußballer bislang eher selten aufgefallen, im Gegenteil: Laut Spielergewerkschaft VdV sind bis zu <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/article12420729/Jeder-vierte-Profi-ist-am-Karriereende-pleite.html">25 Prozent aller Profis nach der Karriere pleite</a> oder überschuldet. So machen immer wieder frühere Nationalspieler wie Manni Schwabl  oder Eike Immel  Schlagzeilen, weil von den früher erkickten Millionen nur Schulden blieben. Letzter Ausweg ist dann wie bei Ex-Torhüter Immel das Dschungelcamp.</p>
<p>Doch nun sollen prominente Kicker wie Mesut Özil oder Mario Götze zu Anteilseignern an jungen Startups werden. Am 24.Mai findet in Berlin die Veranstaltung „Celebrity for Equity” statt, interessierte Gründer können sich derzeit bewerben, dort um die Gunst der Stars zu buhlen.</p>
<p>Eigentlich klingt es nach einer guten Idee, um etwas gegen den so oft beklagten Mangel an Risikokapital zu tun. Warum sollen die Fußballmillionäre statt in Aktienfonds oder möglicherweise auch recht riskante Staatsanleihen nicht in innovative, junge Firmen investieren?</p>
<p>Doch statt „Business Angels“ werden  Özil &amp; Co. bei dem Event nur „Marketing Angels“. Denn  wie der Name des Projekts sagt geht es um einen simplen Tausch: Bekanntheit gegen Firmenanteile. Das Konzept ist ziemlich dreist, denn die Startups sollen ihre Anteile verschenken. „Ziel des Events ist es, die Bekanntheit und das Image von Prominenten gegen Anteile am Unternehmen und/ oder am Umsatz einzutauschen“, <a href="http://berlinwebweek.de/2013/03/20/celebrity-for-equity-lounge-24-5-2013/?lang=de">heißt es</a> in der Ankündigung, „das Unternehmen erhält im Gegenzug kein zusätzliches Eigenkapital“.</p>
<p>Ausgeheckt hat das die Promi-Vermarktungsagentur Kaiorize, die sonst zu Werbezwecken Kleiderspenden für so genannte Stars vermittelt. Und für Mode- oder andere E-Commerce-Startups könnte sogar so ein Anteils-gegen-Aufmerksamkeits-Deal eventuell hilfreich sein.</p>
<p>Dafür müssen die Startups noch eine Teilnahmegebühr von 500 Euro zahlen. Im Gegenzug bekommen sie die Promis nicht einmal zu sehen. Denn statt der Kicker sind nur deren Manager vertreten. Fußballer die dafür ihren Namen hergeben, sind Sami Khedira, Marco Reus, Mario Götze, Toni Kroos, Mesut Özil, René Adler oder Simon Rolfes.</p>
<p>Dazu kommen noch andere Promis wie Schauspieler Jürgen Vogel oder die Band The Boss Hoss. Allerdings auch viele Menschen die ich aufgrund zu geringen Gala- oder RTL-II-News-Konsums nicht kenne oder bei denen man sich fragt, ob sie einen Aufmerksamkeitsschub durch die Liason mit einem hippen Startup nicht eigentlich viel nötiger haben (<a href="http://agentur.kaiorize.com/wp-content/uploads/2013/03/ListederProminenten.pdf">Liste als PDF</a>). Menschen wie die Ex-Frau von Til Schweiger oder  der Ex-Juror von Germanys Next Topmodel Peyman Amin. Neben D-Promis winkt den Startups noch eine Promimagazinmoderatorin: Annemarie Warnkross, die es auch als Ex-Freundin von Oliver Pocher mal auf rote Teppiche geschafft hat.</p>
<p>Statt Dschungelcamp gibt es für all sie nun das Startupcamp – wenn sich denn zehn Gründer finden, die dabei mitmachen wollen. Doch wenn man sich den Erfolg des Dschungelcamps und anderer Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für abgehalfterte Promis ansieht, dürfte es daran nicht scheitern.</p>
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		<title>Suntech-Pleite kostet Hoffenheim wohl Trikotsponsor</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 10:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Trikotsponsoring]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben der sportlichen Krise hat 1899 Hoffenheim nun noch ein weiteres Problem: Der Trikotsponsor Suntech steht vor dem Aus. Die Probleme des chinesischen Solarkonzerns hatten sich schon zu Jahresbeginn abgezeichnet. Mit Beginn der Rückrunde hatte der Hauptsponsor den Werbeumfang deutlich reduziert, das Logo im Stadion und im Pressezentrum wurde durch SAP-Werbung ersetzt. Dadurch wurde auch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der sportlichen Krise hat 1899 Hoffenheim nun noch ein weiteres Problem: Der Trikotsponsor Suntech steht vor dem Aus. Die Probleme des chinesischen Solarkonzerns hatten sich schon zu Jahresbeginn abgezeichnet. Mit Beginn der Rückrunde hatte der Hauptsponsor den Werbeumfang deutlich reduziert, das Logo im Stadion und im Pressezentrum wurde durch SAP-Werbung ersetzt.</p>
<p><span id="more-863"></span></p>
<p>Dadurch wurde auch der Umfang des eigentlich mit jährlich 4,5 Millionen Euro dotierten Vertrages reduziert, wie der Verein auf Anfrage bestätigt, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen. Ausstehende Überweisungen gibt es nach Angaben des für Marketing zuständigen Geschäftsführers jedoch nicht: „Unser Trikotsponsor hat bis heute und zu jedem Zeitpunkt der Partnerschaft alle fälligen Zahlungen fristgemäß entrichtet“, erklärt Jochen A. Rotthaus.</p>
<p>Dass es acht Spieltage vor Saisonende noch zu einem Sponsorenwechsel auf der Brust der Hoffenheimer kommt ist unwahrscheinlich. Gegenüber der <a href="http://www.rnz.de//HP_Fussball_Hoffenheim/00_20130320223630_103578418_Hoffenheims_Chinesen_arm_dran_.php">Rhein-Neckar-Zeitung</a> erklärte der Verein, das Firmenlogo von Suntech werde „auf jeden Fall&#8221; bis Saisonende auf den Trikots bleiben.</p>
<p>Doch wie es dann mit dem 2011 über drei Jahre geschlossenen Vertrag aussieht ist mehr als fraglich. Allerdings will der Club Suntech auch über die Saison hinaus noch nicht ganz abschreiben. Gegenüber der WirtschaftsWoche erklärte Rotthaus: „Da es sich um den Konkurs einer Tochter unseres Partners handelt,  gehen wir davon aus, dass unsere Vereinbarung mit unserem Vertragspartner Suntech Power Deutschland auch künftig erfüllt wird.“</p>
<p>Damit bezieht er sich darauf, dass gestern nicht die Muttergesellschaft „Suntech Power Holdings Co.“ Insolvenz angemeldet hat, sondern „nur“ die Tochterfirma „Wuxi Suntech“. Allerdings ist es das Herz des Konzerns:  1200 Megawatt der produzierten Gesamtleistung von 1800 Megawatt werden durch Wuxi produziert.</p>
<p>In der kommenden Saison wird daher höchstwahrscheinlich ein anderes Logo die Brust schmücken &#8211; allerdings macht die sportliche Unsicherheit des abstiegsbedrohten Clubs die Sponsorensuche nicht einfacher. Im schlimmsten Fall müsste dann wohl das SAP-Logo auch auf den Trikots klar machen, woher Hoffenheims Millionen stammen.</p>
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		<title>Wie Twitter die Fußballgerüchteküche anheizt</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/2013/02/06/wie-twitter-die-fusballgeruchtekuche-anheizt/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 18:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[BVB]]></category>
		<category><![CDATA[Lewandowski]]></category>
		<category><![CDATA[Transfermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Spekulationswirrwarr um Stürmerstar Robert Lewandowski schreibt Dortmund ein offizielles Tweet-Dementi. Schon vorher stiftete ein Twitterer Verwirrung. Den Überraschungscoup der Saison erfuhren Twitternutzer schon vor den Lesern von Bild &#38; Co. Auf dem Kurznachrichtendienst verbreitete sich am 14. Januar die Meldung, dass Pep Guardiola neuer Bayern-Trainer wird, die offizielle Bestätigung folgte zwei Tage später. Quelle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Spekulationswirrwarr um Stürmerstar Robert Lewandowski schreibt Dortmund ein offizielles Tweet-Dementi. Schon vorher stiftete ein Twitterer Verwirrung.<span id="more-838"></span></p>
<p>Den Überraschungscoup der Saison erfuhren Twitternutzer schon vor den Lesern von Bild &amp; Co. Auf dem Kurznachrichtendienst verbreitete sich am 14. Januar die Meldung, dass Pep Guardiola neuer Bayern-Trainer wird, die offizielle Bestätigung folgte zwei Tage später. Quelle dafür war allerdings Sky Italia und so ging es mir wie Jens1893, der schrieb:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" width="500" lang="de"><p>Ich bin skeptisch wenn eine Quelle aus Italien den Wechsel eines Spaniers nach Deutschland verkündet.</p>
<p>&mdash; Jens1893 (@Jens1893) <a href="https://twitter.com/Jens1893/status/290944735898640385">14. Januar 2013</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Doch der italienische Pay-TV-Sender sollte Recht behalten. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass derzeit so heftig über einen Wechsel von BVB-Stürmer Robert Lewandowski zu den Bayern spekuliert wird. Bayern-Fan Oliver Schmidt hatte am Montag von einem entsprechenden Gerücht auf der spanischen Website todomercadoweb.es gelesen. Ironisch twitterte er:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" width="500" lang="de"><p>Und schon wieder dieses <a href="https://twitter.com/search/%23Lewandowski">#Lewandowski</a>-Gerücht. Hat wenigstens <a href="https://twitter.com/search/%23SkyItalia">#SkyItalia</a> bestätigt?! <a href="https://twitter.com/search/%23Pep">#Pep</a> <a href="https://twitter.com/search/%23Willkommensgeschenk">#Willkommensgeschenk</a></p>
<p>&mdash; Breitnigge (@breitnigge) <a href="https://twitter.com/breitnigge/status/298510695165739008">4. Februar 2013</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Der Tweet entging auch Sky Italia nicht, die Italiener lasen in ihrer Sendung vor und prompt beriefen sich diverse Medien auf den Sender. Wenn die wieder eine Bayerngerücht verbreiten, müsse das ja stimmen. Und so wurde plötzlich aus dem ironischen Kommentar zu einem Gerücht ein Beleg für selbiges.<br />
Urheber <a href="https://twitter.com/breitnigge/">@breitnigge</a> wurde mit Anfragen dazu überhäuft und schilderte unter anderem in einem Interview <a href="http://www.11freunde.de/interview/wie-ein-twitterer-das-lewandowski-geruecht-ins-rollen-brachte#.URF7mT_UZ10.twitter">bei den 11 Freunden</a>, wie sich die Geschichte entwickelt hat.</p>
<p>Allerdings wird auch diese Version wieder in Frage gestellt. „Ein Blogger ist zum falschen Schluss gekommen, dass die &#8220;Lewandowski-Lawine&#8221; auf Breitnigges Tweet basieren würde und die Journalisten drauf reingefallen wären. Tatsächlich aber sind nun die Netzgemeinde und andere Journalisten auf die Geschichte reingefallen, dass die Journalisten drauf reingefallen wären“, <a href="http://www.11freunde.de/interview/wie-ein-twitterer-das-lewandowski-geruecht-ins-rollen-brachte#comment-790357699">schreibt</a> ein Kommentator. Einen sehr guten Versuch, die Dinge zu sortieren gibt es <a href="http://www.miasanrot.de/geruchte-um-lewandowski-nun-aber-mal-langsam/">hier im Bayernfanblog Miasanrot</a>.</p>
<p>Doch auch damit hat die Twitteraufregung noch langte nicht ihr Ende gefunden. Denn heute vermeldete Sky – diesmal waren es allerdings die deutschen Kollegen – Dortmund hätte Lewandowski zumindest eine Genehmigung erteilt, mit anderen Vereinen zu verhandeln.</p>
<p>Doch auch das scheint so nicht zu stimmen. Zumindest sah Dortmund Veranlassung für ein <a href="http://www.bvb.de/?%87%ECZ%1B%E7%F4%9C%5Dl%E1%85%9F">offizielles Tweet-Dementi</a> auf seiner Website:</p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/files/2013/02/bvb_tweetdementi.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-839" src="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/files/2013/02/bvb_tweetdementi-300x199.png" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn Devisenkontrollen Transfers behindern</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/2013/02/04/wenn-devisenkontrollen-transfers-behindern/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 13:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[River Plate]]></category>

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		<description><![CDATA[Argentiniens Rekordmeister River Plate trägt seit Jahrzehnten den Spitznamen die „Millionäre“, doch nun bereitet dem Club schon eine Summe von weniger als einer Million Probleme. Für 600 000 bis 700 000 Dollar sicherte sich River im Sommer die Dienste des Stürmers Carlos „Chino“ Luna. Doch beim Vorbesitzer Liga de Quito aus Ecuador ist das Geld [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Argentiniens Rekordmeister River Plate trägt seit Jahrzehnten den Spitznamen die „Millionäre“, doch nun bereitet dem Club schon eine Summe von weniger als einer Million Probleme. Für 600 000 bis 700 000 Dollar sicherte sich River im Sommer die Dienste des Stürmers Carlos „Chino“ Luna. Doch beim Vorbesitzer Liga de Quito aus Ecuador ist das Geld noch nicht angekommen, daher hat sich der Club nun bei der FIFA beschwert.</p>
<p><span id="more-835"></span></p>
<p>Nach argentinischen Medienberichten soll der Grund in den strengen Devisenkontrollen liegen: Die Zentralbank habe dem Club schlicht nicht erlaubt, die entsprechende Menge Dollar zu tauschen. <a href="http://www.wiwo.de/politik/ausland/devisenkontrollen-argentinien-fuehrt-die-drachme-wieder-ein/6689750.html">Da die Kapitalflucht immer größere Ausmaße annimmt, hat die Regierung die Möglichkeiten Pesos zu tauschen extrem verschärft</a>, in der Folge blüht der Schwarzmarkt.</p>
<p>Dem Finanzblatt „Cronista“ sagte ein argentinischer Clubfunktionär jedoch, derzeit sei das Devisenargument eine beliebte Ausrede generell klammer Vereine. Denn die könnten ja auf dem Schwarzmarkt tauschen. Doch während ein Dollar offiziell knapp fünf Peso kostet, müssen dort mehr als acht bezahlt werden.</p>
<p>Zudem müssen die Vereine im Zuge der strikteren Kapitalkontrollen auch ihre Transfergeschäfte transparenter handhaben. Daran sei die Zahlung laut Verein bislang auch gescheitert, erklärte Rivers Vizepräsident Diego Turnes nun gegenüber Fox Sports: Der Verein hätte das Geld erst auf ein Konto in Panama überweisen sollen, dann auf eines in Miami. Doch dafür habe die Zentralbank die notwendige Genehmigung nicht erteilt. Nun hätte er ein Konto in Ecuador und könne die Summe demnächst zahlen.</p>
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		<title>Balotelli für Berlusconi</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/2013/01/30/balotelli-fur-berlusconi/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 09:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AC Milan]]></category>
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		<description><![CDATA[Für 20 Millionen kommt Mario Balotelli zum Berlusconi-Club AC Mailand. Dahinter steckt politisches Kalkül. Italien diskutiert nun, wie der Transfer die Wahl beeinflusst. Italiens Wintertransfercoup ist perfekt: Für 20 Millionen Euro holt der AC Mailand Mario Balotelli von Manchester City. Doch der italienische EM-Held, der zuvor für den Lokalrivalen Inter spielte, soll nicht nur dem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für 20 Millionen kommt Mario Balotelli zum Berlusconi-Club AC Mailand. Dahinter steckt politisches Kalkül. Italien diskutiert nun, wie der Transfer die Wahl beeinflusst.<span id="more-826"></span></p>
<p>Italiens Wintertransfercoup ist perfekt: Für 20 Millionen Euro holt der AC Mailand Mario Balotelli von Manchester City. Doch der italienische EM-Held, der zuvor für den Lokalrivalen Inter spielte, soll nicht nur dem AC Milan doch noch auf einen Champions League Platz schießen, er könnte Clubbesitzer Berlusconi auch bei der Wahl einen Schub geben.</p>
<p>In allen großen italienischen Medien wird in Kommentaren und Umfragen darüber diskutiert, ob Berlusconi &#8220;Super Mario&#8221; aus Wahlkalkül gekauft hat und was ihm der Transfer bringen könnte. Die Zeitung &#8220;Il fatto quotidiano&#8221; <a href="http://www.ilfattoquotidiano.it/2013/01/29/balotelli-e-del-milan-20-milioni-al-manchester-city-400mila-voti-a-berlusconi/483392/">kalkuliert</a> mit einem Plus von 400.000 Stimmen – was immerhin ein Prozentpunkt bedeutet. Vor allem aber seien es bis zu 80.000 Stimmen in der Lombardei, einer der wahlentscheidenden Regionen.  &#8220;Libero&#8221; zitiert nicht näher genannte Wahlforscher, nach denen der Balotelli-Effekt sogar zwei Prozent bringen könnte.</p>
<p>Natürlich sind solche Spekulationen mit Vorsicht zu genießen. Vor einigen Tagen hatte &#8220;Libero&#8221; noch den bei Madrid spielenden <a href="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/2013/01/28/transfer-als-wahlkampfhilfe/">Kaká als Wahlkampfhilfe</a> ins Spiel gebracht und dabei geschrieben, ein Balotelli-Transfer könnte hingegen Stimmen kosten. In Zeiten harter Sparmaßnahmen wäre er schlicht zu teuer. Passend dazu hatte Berlusconi im Radio gesagt: &#8220;In Zeiten wie diesen, kann man so eine Operation nicht durchführen. Man kann nicht Monopoly spielen&#8221;.</p>
<p>Doch selbst am politischen Gegner geht der Transfer nicht vorbei. So<a href="https://twitter.com/pbersani/status/296353592091226112"> twitterte</a> der bislang in Umfragen führende Pier Luigi Bersani: &#8220;Jeder macht Wahlkampf wie er denkt. Ich habe mich heute mit Wählern in Padua und Mestre getroffen. Berlusconi hat über Balotelli verhandelt.&#8221;</p>
<p>Der schönste Fotokommentar dazu findet sich übrigens <a href="http://www.ilmessaggero.it/sport/calcio/balotelli_milan_supermario_badante_berlusconi/notizie/247851.shtml">hier</a>.</p>
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		<title>Transfer als Wahlkampfhilfe</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/2013/01/28/transfer-als-wahlkampfhilfe/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 09:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AC Milan]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaka]]></category>

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		<description><![CDATA[Der italienische Fußballmarkt ist schon immer besonders. So spielen nun beim Rückholmanöver eines Fußballstars zum Berlusconi-Club AC Mailand auch wahltaktische Überlegungen eine wichtige Rolle. Silvio Berlusconi hat den Fußball schon immer politisch instrumentalisiert, seine erste Partei benannte er gar nach dem Schlachtruf der italienischen Tifosi: Forza Italia. Da verwundert es kaum, wenn er auch bei [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der italienische Fußballmarkt ist schon immer besonders. So spielen nun beim Rückholmanöver eines Fußballstars zum Berlusconi-Club AC Mailand auch wahltaktische Überlegungen eine wichtige Rolle.<span id="more-813"></span></p>
<p>Silvio Berlusconi hat den Fußball schon immer politisch instrumentalisiert, seine erste Partei benannte er gar nach dem Schlachtruf der italienischen Tifosi: Forza Italia. Da verwundert es kaum, wenn er auch bei seinem wahrscheinlich letzten Gefecht alle Mittel ausreizt und auch sein Club AC Mailand eine gewichtige Rolle spielt.</p>
<p>So wie Berlusconis Mediaset-Imperium nach seinem Abgang deutliche Verluste hinnehmen musste, hat auch Milan längst nicht mehr die Mittel wie früher, wie sich in prominenten Abgängen zeigt. Vor Saisonbeginn wurden mit Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva zwei Stars an den Scheichclub Paris Saint Germain verhökert und nun geht sogar Pato, Freund von Tochter und Aufsichtsratsmitglied Barbara Berlusconi, zurück nach Brasilien.</p>
<p>Doch um vom mageren fünften Tabellenplatz auf einen Champions League Platz zu kommen, sollen noch Verstärkungen her. Seit Tagen drehen sich die Spekulationen dabei um Kaká, der bei Real Madrid von Mesut Özil verdrängt wurde. Die Rückkehr des früheren Milan-Spielers wurde schon mehrfach als gescheitert vermeldet,da Madrid 16 Millionen Euro verlangt und die Italiener nur die Hälfte zahlen wollen (oder können). Doch die Verhandlungen laufen offenbar weiter. Mourinho heizte die Spekulationen an, indem er in einem Interview erklärte, dass Kaká in Mailand wieder glücklich werden könnte. Laut italienischen Medien soll in dieser Woche ein weiteres, finales Angebot unterbreitet werden.</p>
<p>Denn der Transfer hat für Berlusconi auch eine politische Dimension: Nach einem Bericht der Zeitung &#8220;Libero&#8221; würde der Deal Berlusconi zwei Prozentpunkte mehr in den Umfragen bescheren.</p>
<p>Es wäre nicht das erste Mal, dass wahltaktische Überlegungen den Transfermarkt beeinflussen. So soll 2009 ein Wechsel von Pirlo zu Chelsea gescheitert sein, da Berlusconi einen negativen Effekt auf seine Popularität fürchtete.</p>
<p>Ein anderer immer wieder diskutierter Kandidat fällt daher aus: Mario Balotelli. Denn Manchester City verlangt 37 Millionen &#8211; solch eine Ausgabe in Zeiten von Krise und Sparmaßnahmen könnten die Anhänger negativ auslegen. &#8220;In Zeiten wie diesen, kann man so eine Operation nicht durchführen&#8221;, erklärte Berlusconi kürzlich im Radio. &#8220;Man kann nicht Monopoly spielen&#8221;.</p>
<p>Doch inzwischen wird auch hier eine Lösung ins Spiel gebracht, die Berlusconi bei seinen Fans einen Schub geben könnte: Für Balotelli erhalten die Engländer Boateng, damit sinkt der Preis auf ein akzeptables Niveau und die Lücke im Mittelfeld füllt Kaká.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was eine Million Fußballspiele verraten</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 10:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine historische Analyse zeigt, welches Ergebnis am wahrscheinlichsten ist, wo die meisten Tore fallen und warum sich Auswärtsspiele für Fans mehr lohnen als früher.Der niederländische Blogger Stephan Okhujisen hat die Ergebnisse von einer Million Fußballspiele seit 1901 analysiert und daraus eine Reihe von Grafiken destilliert. Dabei zeigen sich im historischen Verlauf manche Veränderungen, beispielsweise nimmt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine historische Analyse zeigt, welches Ergebnis am wahrscheinlichsten ist, wo die meisten Tore fallen und warum sich Auswärtsspiele für Fans mehr lohnen als früher.<span id="more-800"></span>Der niederländische Blogger <a href="http://sargasso.nl/the-average-number-of-goals-in-a-football-match-is-277/">Stephan Okhujisen hat die Ergebnisse von einer Million Fußballspiele seit 1901 analysiert</a> und daraus eine Reihe von Grafiken destilliert. Dabei zeigen sich im historischen Verlauf manche Veränderungen, beispielsweise nimmt der Heimvorteil ab: die Zahl der Tore, die der Gastgeber mehr erzielt sinkt. Bis in die Achtziger Jahre waren es im Schnitt 0,7 bis 0,8 Tore, inzwischen ist der Wert auf 0,4 gefallen.</p>
<div id="attachment_806" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/files/2013/01/diff_goals_home_away_4752.png"><img class="size-medium wp-image-806" src="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/files/2013/01/diff_goals_home_away_4752-300x239.png" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: sargasso.nl</p></div>
<p>Zu den weiteren Erkenntnissen und Kuriositäten gehören:</p>
<ol>
<li>ein 1:1 ist das häufigste Ergebnis und hat eine Wahrscheinlichkeit von 11 Prozent</li>
<li>10 Prozent aller Spiele endeten mit 1:0</li>
<li>ein 0:1 hat dagegen eine Häufigkeit von 7 Prozent</li>
<li>seit 2005 steigt die Zahl der Tore pro Spiel auf der Nordhalbkugel, im Südamerika sinkt sie</li>
<li>in Liechtenstein fallen die meisten Tore (4,85 pro Spiel)</li>
<li>in Marokko die wenigsten (1,78)</li>
<li>in Deutschland sind es 3 Tore pro Spiel</li>
<li>im Land des catenaccio etwas mehr, als in Argentinien (2,4 / 2,39)</li>
<li>die meisten Tore fallen mit 4,46 im Stadion Centre Esportiu d’Alàs (Andorra)</li>
<li>wer hierzulande eine Torgarantie will, muss ins Weserstadion (3,37 Tore pro Spiel)</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Italienische Kicker profitieren von Staatsanleihen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 15:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Serie A]]></category>
		<category><![CDATA[Udinese]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Patriotismus haben italienische Fußballer Staatsanleihen gekauft. Nun können sie sich über eine satte zweistellige Rendite freuen.In der Eurokrise wird ja gern an die Solidarität appelliert, zum einen auf einer eher abstrakt politisch-philosophischen Ebene, dann aber auch ganz konkret. So zum Beispiel als die Kollegen vom Handelsblatt 2010 dazu aufriefen, griechische Staatsanleihen zu erwerben und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Patriotismus haben italienische Fußballer Staatsanleihen gekauft. Nun können sie sich über eine satte zweistellige Rendite freuen.<span id="more-787"></span>In der Eurokrise wird ja gern an die Solidarität appelliert, zum einen auf einer eher abstrakt politisch-philosophischen Ebene, dann aber auch ganz konkret. So zum Beispiel als die Kollegen vom Handelsblatt 2010 dazu<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/handelsblatt-aktion-wir-kaufen-griechische-staatsanleihen/3426508.html"> aufriefen</a>, griechische Staatsanleihen zu erwerben und Chefredaktuer Gabor Steingart selbst 5000 Euro investierte. Inzwischen ist Steingart wieder ausgestiegen und hat dabei immerhin einen, wenn auch nur <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/schuldenkrise-in-griechenland-laute-toene-leise-rueckzieher-1.1113065">&#8220;symbolischen Gewinn&#8221; erzielt</a>.</p>
<p>Lukrativer war da ein ähnlicher Aufruf in Italien. Vor einem Jahr wurden italienische Staatsbürger dazu aufgefordert, Anleihen zu kaufen am so genannten BTP-Day gab es die &#8220;Buoni del Tesoro Poliennale&#8221; sogar ohne die sonst fälligen Gebühren. Damiano Tommasi, Chef der italienischen Spielergewerkschaft hatte in einem Brief an die mannschaftskapitäne aller Vereine die Profikicker aufgerufen, Anleihen zu kaufen. In einer extrem schwierigen Situation der italienischen Wirtschaft, könne eine Investition in Staatstitel das Vertrauen der Italiener in ihr Land zeigen, hatte Tommasi geworben.</p>
<p><a href="http://www.wiwo-shop.de/downloads/wirtschaftswoche-staedteranking-2012-p4344.html"><img class="alignnone size-full wp-image-796" title="WirtschaftsWoche Städteranking" src="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/files/2012/12/städteranking-shop-410.jpg" alt="" width="410" height="106" /></a></p>
<p>Diverese Spieler sollen dem Aufruf gefolgt sein, auch wenn sich nur der Nationalspieler und zweimalige Torschützenkönig der Serie A, Antonio Di Natale, öffentlich dazu bekannte. Für ihn hat sich der Solidaritätskauf jedenfalls gerechnet: Um 26 Prozent haben die Staatsanleihen inzwischen an Wert zugelegt. Spanische Bonds kamen im selben Zeitraum auf einen Zuwachs von 13 Prozent, deutsche Bundesanleihen auf ein Plus von 6,7 Prozent. &#8220;Die Anleihen haben sich als großartiges Investment erwiesen&#8221;, freut sich auch der Ex-Kicker des AS Rom und Anleihenkäufer Tommasi.</p>
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		<title>&#8220;Das finanzielle Risiko mancher Vereine kann sich nicht rechnen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 16:28:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Voß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[3. Liga]]></category>
		<category><![CDATA[Alemannia Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[DFB]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Traditionsclubs der 3. Liga wie Alemannia Aachen stehen vor der Pleite. Im Interview erklärt der zuständige DFB-Direktor Ulf Schott, was der Verband dagegen tut. Alemannia Aachen ist insolvent, auch andere haben Probleme – wie schlecht geht es der 3.Liga wirtschaftlich? Die Probleme entstehen häufig durch den Abstieg von der 2. in die 3. Liga. Aber [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Traditionsclubs der 3. Liga wie Alemannia Aachen <a href="http://blog.wiwo.de/fussballmarkt/2012/11/19/fusballclubs-vor-dem-kollaps/">stehen vor der Pleite</a>. Im Interview erklärt der zuständige DFB-Direktor Ulf Schott, was der Verband dagegen tut.<span id="more-783"></span></p>
<p><strong>Alemannia Aachen ist insolvent, auch andere haben Probleme – wie schlecht geht es der 3.Liga wirtschaftlich?</strong></p>
<p>Die Probleme entstehen häufig durch den Abstieg von der 2. in die 3. Liga. Aber viele Vereine wirtschaften solide.</p>
<p><strong>Auch Tabellenführer Osnabrück hat Probleme. Der Präsident bezeichnete die 3.Liga als Intensivstation, den meisten anderen Vereinen gehe es  nicht besser.</strong></p>
<p>Ich weiß nicht, ob er die wirtschaftlichen Zahlen aller Vereine beurteilen kann. Es ist aber auch klar, dass der Wunsch nach mehr TV-Geldern solche Stimmen auf den Plan ruft. Es ist Fakt, dass mit TV-Geldern in der 3. Liga mehr erwirtschaftet wird, als in vergleichbaren zweiten Ligen anderer Länder oder anderer Sportarten in Deutschland.</p>
<p>Es ist aber auch nachvollziehbar, dass die Vereine hier perspektivisch auf Mehreinnahmen hoffen. Der bestehende TV-Markt in Deutschland hat hier aus unserer Sicht aktuell seine Grenzen.</p>
<p><strong>Sie wollten den großen Unterschied bei den TV-Geldern zur 2. Liga anderweitig reduzieren, wie genau?</strong></p>
<p>Sicher ist die Kluft von der der 2. Bundesliga zur 3. Liga sehr groß und wird durch den neuen TV-Vertrag der DFL noch größer, aber der TV-Marktwert, den die 3. Liga allein vermarktet erzielen würde, liegt unter den 12,8 Millionen Euro, die wir den Vereinen zur Verfügung stellen können. Wir sind natürlich immer bemüht im Interesse aller, die Einnahmenseite der 3. Liga zu verbessern. Dazu führen wir bereits seit längerer Zeit und auch aktuell weiter Gespräche über den Abschluss einer exklusiven Partnerschaft/Sponsorships der 3. Liga.</p>
<p><strong>Müssen sie nicht bei der Lizenzvergabe strenger sein? </strong></p>
<p>Wir prüfen die Vereine vor der Zulassung intensiv auf ihre Liquidität, sind aber natürlich auch darauf angewiesen, dass die Angaben stimmen, alle Unterlagen tatsächlich vollständig sind und die Planungen auch so eingehalten werden, wie dies uns gegenüber bestätigt wird. Im Übrigen sind die einzureichenden Unterlagen auch durch einen Wirtschaftsprüfer zu bestätigen, eine vollständige Garantie bietet jedoch auch dieses Instrument nicht.</p>
<p>Die Überprüfung ist auch nicht auf den Zeitraum bis zur Zulassung beschränkt, sondern findet auch während der laufenden Saison statt. Gerade jetzt findet wieder die obligatorische Auflagenprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit statt, in deren Rahmen wir prüfen, ob die angegebenen Zahlen stimmen und Vorgaben eingehalten werden.</p>
<p><strong>Sollten nicht Kennzahlen wie das Eigenkapital bei der Lizenzerteilung eine größere Rolle spielen? </strong></p>
<p>Ziel des Zulassungsverfahrens ist es zunächst, den Spielbetrieb über die gesamte Saison zu sichern und zu gewährleisten. Ein zentrales Element bildet hier natürlich die ausreichende Liquidität der teilnehmenden Vereine. Im Rahmen des Verfahrens schauen wir dabei natürlich auch auf das Eigenkapital. Das ist in der Gesamtbetrachtung der Liga zwar weiterhin negativ, folgt im Vergleich zu den Vorjahren jedoch einem positiven Trend.</p>
<p>Wir wollen „gesunde“ Vereine und die Bedingungen für den Spielbetrieb in der 3. Liga so gut wie möglich gestalten. Das setzt aber auch vernünftiges Handeln der zuständigen Personen voraus. Jeder Verein weiß, was auf ihn zukommt und muss seinen Aufwand entsprechend planen. Im Grundsatz wollen nahezu alle Vereine natürlich in die 2. Bundesliga aufsteigen, so dass sich das finanzielle Risiko, dass manche Vereine eingehen um den Aufstieg zu gewährleisten, natürlich nicht rechnen kann und daraus Probleme entstehen können.</p>
<p>Es gibt aber auch gute Beispiele, wie man mit geringem Personalaufwand und eigenen Talenten aus der Region gute Ergebnisse erzielen kann. Regensburg hat das in der vergangenen Saison gezeigt, Unterhaching ist aktuell ein gutes Beispiel.</p>
<p><strong>In dieser Saison sollte eine „AG Finanzen“ starten, um wirtschaftlichen Problemen entgegenzuwirken und die Vereine zu beraten. Was ist daraus geworden? </strong></p>
<p>Wir haben verschiedene Arbeitsgruppen, aber keine eigene „AG Finanzen“. Dennoch ist der Kontakt intensiv, wir haben in Absprache mit den Klubs jedoch andere Organisationsformen gewählt. So haben wir die Finanzverantwortliche auch explizit zu unserer Managertagung Anfang Januar nach Frankfurt eingeladen um mit ihnen relevante Themen zu besprechen. Auch waren DFB-Mitarbeiter bei jedem Verein vor Ort, um mit den Vereinen die individuelle Situation zu besprechen und auch Hilfestellungen anzubieten.</p>
<p>Wir nehmen unsere Aufgabe als Dienstleister für die Vereine sehr ernst und stehen deshalb in engem Austausch und unterstützen die Vereine – wo es möglich ist – schnell und auf kurzem Weg. Für konstruktive Vorschläge von den Vereinen haben wir immer ein offenes Ohr und wenn diese dann zur Anpassung oder Änderungen im Zulassungsverfahren führen, umso besser.</p>
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