» 26.07.2011, 11:25

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Ronaldo zur EZB

Die erhofften Titel hat Cristiano Ronaldo seinem Verein Real Madrid noch nicht beschert, dafür findet sich der teuerste Fußballer der Welt plötzlich als Sicherheit bei der Europäischen Zentralbank (EZB) wieder, berichtet die spanische Tageszeitung „El Pais“.

Hintergrund ist die angespannte Situation der spanischen Banken. Auch die Bankia-Gruppe benötigt frisches Geld von der EZB. Als Bürgschaft will Bankia ausstehende Kreditforderungen hinterlegen, die jetzt in einem 773 Millionen Euro schweren Fonds mit Namen “Madrid Activos Corporativos V” gebündelt werden.

Darin befinden sich Kredite an Unternehmen, wie den Hochtief-Großaktionär ACS, der auch Real-Madrid-Präsident Florentino Perez gehört. Aber auch ein Darlehen über 76,5 Millionen Euro, dass Real Madrid im Juni 2009 für den Ronaldo-Kauf erhalten hat.

Ähnliche Kredite nahm der Club auch bei der Banco Santander auf, denn neben dem fast 100 Millionen teuren Ronaldo hatte Perez im selben Jahr auch den Brasilianer Kaká für 60 Millionen Euro erworben.

Aus den Unterlagen geht auch hervor, wie lange Real Madrid den Ronaldo-Kredit noch abzahlen muss: Jeweils am 3.Juli 2012, 2013 und 2014 werden die Tilgungraten fällig. Es ist also noch etwas Zeit, damit sich die Investition auch in einem Titel niederschlägt.

» 26.07.2011, 11:25

    2 Kommentare zu “Ronaldo zur EZB”


  1. Hernandez sagt:

    Unglaublich! Ein Mensch als Sicherheit…da kann man wieder verstehen, wieso Profi-Fußball als Menschenhandel gesehen wird.

  2. Zero sagt:

    Einfach nur lachhaft, wer jetzt noch nicht kapiert hat, dass unser fiat-money-Geldsystem im Sterben liegt, muss völlig blöde sein.

    Got gold and silver?!

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