In den nächsten Monaten geht es darum, ob die Märkte den Übergang vom zinsgetriebenen Anstieg zum gewinngetriebenen schaffen. Die Chancen stehen gut.
Naht das Ende der Geldüberflutung?
Sensibel reagieren die Märkte derzeit auf unerwartete Zinssprünge. Für Anleihen wird es eng, Aktien bleiben die Gewinner.
Das Schlimmste sei hinter uns, so EZB-Chef Draghi, womit er die Rettung vor dem Kollaps des Finanzsystems und der Eurozone meint – und plötzlich zaubert Draghi den Inflationswächter aus dem Hut. Eine solche Wendigkeit mag angesichts der Erinnerung an die Prinzipientreue einer alten Bundesbank verwirren, doch sie lässt zwei wichtige Schlussfolgerungen zu:
Bernanke und das Ende der Krise
Nach sieben Tagen Rally und einem Anstieg auf bis zu 7200 Punkten braucht der Dax eine Pause. Die Grundrichtung aber zeigt weiter nach oben.
Fed-Chef Bernanke philosophiert über das Ende der Krise, in Europa ist es plötzlich leiser geworden um Zinssenkungen und weitere Geldspritzen. Bricht damit der Aufschwung am Aktienmarkt zusammen, der sich in den vergangenen Monaten vor allem aus der Liquidität gespeist hat – und aus der Hoffnung, dass diese Flut nie enden würde?
Konjunktur für die Kurse
Überraschend positive Wirtschaftsaussichten untermauern den Anstieg deutscher Aktien. Immer mehr Nachzügler drehen nach oben.
Hausse mit Angst
Mit dem Sprung über 7000 startet der Dax eine neue Phase seines Aufwärtstrends. Korrekturen sind möglich, aber sie dürften nur sehr kurz ausfallen.
Systemvorteil für Aktien
Die Entspannung in der Griechen-Krise verschafft dem Dax Luft. An der kritischen Tendenz für die nächsten Wochen ändert das nichts.
Korrektur – wie tief, wie lang?
Später als gedacht und etwas weiter oben beginnt im Dax nun die Korrektur. Wer nachkaufen will, bekommt neue Einstiegschancen.
Gesunde Rückschläge
Mit kurzen, schnellen Korrekturen baut der Markt überschüssigen Optimismus ab. Das macht ihn stabiler für die nächsten Monate.
Aktien, Anleihen, Gold, alles steigt – selbst der Euro
Der März ist ein schwieriger Börsenmonat. 2003 und 2009 lagen hier die großen Tiefpunkte, selbst 2011 gab es einen Kursrutsch. Jetzt wieder?
Aktien stark, Gold noch stärker
Kommt jetzt doch die kurzfristige Korrektur? Dem Markt täte es gut – und den längeren Trend würde es stabilisieren.

