Berlin ohne London

Der Austritt Großbritanniens aus der EU würde der Insel schaden. Am verheerendsten wären jedoch die Folgen für Deutschland.

Europa setzt sich mit brutaler Waffengewalt und einem blutrünstigen Geheimdienst gegen seine Feinde zur Wehr: gegen gottesfürchtige „Christianisten“, in den Sahara-Kolonien gegen Afrikaner, die die Solarparks sprengen, und gegen brutale Britskis, die die Loslösung Großbritanniens von der EU herbeibomben. Jenes Europa, das Tom Hillenbrand in seinem Zukunftsroman „Drohnenland“ beschreibt, hat nichts mit dem europäischen Idealbild von Friede, Freude, Eierkuchen zu tun. Wie jede echte Literatur kommt Hillenbrand einer verborgenen Wahrheit nahe: Die Briten werden längst als Feinde Europas betrachtet, der Konflikt zwischen der Insel und dem Kontinent wird zur Schicksalsfrage des vereinten Europas.

Sollen wir sie also gehen lassen oder sogar rauswerfen, diese Nörgel-Britskis, die die europäische Harmonie so lange schon so grässlich stören? Der Austritt würde Großbritannien 2,5 Prozent der Wirtschaftskraft kosten, schätzen Experten. Es könnten auch fünf verlorene Wohlstandsprozente sein, denn Nachsicht und Großzügigkeit in Form stiller Zugehörigkeit wie die Schweizer oder Norweger würden die Britskis dann nicht erfahren. Nun sind derartige Rechnungen reine Spekulation. Man könnte es ja auch so sehen: Die Finanzkrise verursachte einen ähnlich hohen Einbruch, und auch der war in Kürze wieder aufgeholt; ohne Europa würde die Insel also nicht untergehen.

Der Hauptverlierer eines britischen Exits, kurz Brexits, wäre ohnehin vermutlich Deutschland. Denn wenn man mal das Stammtischgerede wegstreicht inhaltlich ist nichts falsch an dem, was der britische Premier David Cameron als Reformagenda fordert: Europa müsse demokratischer, flexibler und wettbewerbsfähiger sein und sich den globalen Herausforderungen stellen, statt sich abzuschließen. Statt kontinentaleuropäischer Schuldenbesoffenheit und überbordender Sozialausgaben empfiehlt Cameron Haushaltsdisziplin und Eigenverantwortung.

Das sind alles Ziele, die die deutsche Politik in Union bis weit hinein in die SPD mit unterschrieben hätte, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, an dem Andrea Nahles in der großen Koalition die Leitlinien der deutschen Wirtschaftspolitik übernommen hat. Auch die Auseinandersetzung um Jean-Claude Juncker folgt dieser Linie: Sowohl Juncker als auch sein Gegner Martin Schulz sind nun wirklich traurige Europäer von gestern, mit denen Zukunft nicht zu gewinnen ist. Sie stehen für das Brüsseler Bürokratie-Monster, verschwiemelte Hinterzimmerpolitik und eine Wirtschaftspolitik, in der Mindestlöhne von 11,50 Euro und Euro-Bonds zur südeuropäischen Schuldenfinanzierung das Maß aller linken Dinge sind.

Ohne die liberale britische Haltung, auch wenn sie oft rhetorisch so überzogen wie in der praktischen Politik unkonkret daherkommt, wäre Europa ein anderes geprägt von einer Mischung aus italienischer Schuldenmacherei und französischem Merkantilismus, ein gesamteuropäischer Interventionsstaat nach dem Muster von Präsident François Hollande mit staatlicher Gängelung und Abkehr von der Globalisierung hin zur weinerlichen Binnenorientierung. Es waren die Briten, die uns die Olivenöl-Wegwerfkännchen im Restaurant erspart haben, weil sie sich gegen die südeuropäischen Schröpflobbyisten zur Wehr setzten. Die deutsche Wirtschaft, die ihre Leistungsfähigkeit jeden Tag auf den Exportmärkten der Welt beweisen muss, ginge mit so einer Abschottungs- und Hochsteuerpolitik schnell den Bach hinab wie derzeit die französische Industrie. Bemerkenswert auch, welche Projekte gemeinsam von rechts, wie Marine Le Pen, und links, wie Gregor Gysi, bekämpft werden: Das Freihandelsabkommen mit den USA ist der rechts-linken Volksfront ebenso ein Dorn im Auge, wie sie gegen jede andere Marktöffnung ist.

Der Brexit würde Deutschland zur letzten marktwirtschaftlichen Insel machen die britischen Insulaner hingegen würden es allein schon bewältigen.

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Alle Kommentare [187]

  1. und dann der ober Hammer (ein zitat vom blog)

    Ludwig Erhard solls vollbracht also als zweit gedacht
    Gerechechtigkeit ist nicht Gleichheit.
    Wir brauchen keine Gleichmacherei, die die Fleißigen bestraft.
    Wir brauchen aber Chancengleichkeit.

    Herr Tichy hat seit jeher alles getan um eine Chancengleichheit zu verhindern.

    welche Angst hat der neue Ludwig Erhard am Masshalten den

    welches Maß will er verwenden

    doch sicherlich nicht das von Ludwig Erhard

    das ist damals schon gescheitert

    warum, heute pfeift jeder manager darauf

    Erhard wird nur noch verwendet um das Volk dumm zu stellen

    das hat er zwar nicht verdiehnt

    aber seine leistung war so
    im heutigen kontext gesehn

    Was war geschehn
    wir fleißigen wollen bestehn
    aber tichy und konsorten wollten die horten
    es hieß dann maul halten wir wollen mehr
    was die kanzel schasste sehr

    und seit dem gibts die mähr
    (gern verbreitete von millionär)
    (einstmals und heute wieder?)

    der Ludwig einst mals oh jeh
    hatte raus den Dreh

  2. dann muß ich doch noch zu Herrn Tichys Einseitigkeit Stellung nehmen
    was der so blogt
    die EU war ein Projekt der Wirtschaft
    von Anfang an
    mit Begeisterungsförderung am kleinen Mann
    (da floß viel Geld)
    und viele Politiker über die Reed
    und jetzt verdreht der Herr Tichy die Tatsachen total
    für wie was wen ist das normal

    das eigene versagen das mann dem anderen anschuldet
    wird gern geduldet
    für wen

  3. und jetzt muß ich mich spuden
    pampas dada in okada
    noch zu verknuden

    tja der Anfang wär das schört
    was sich für nenn revelputzer so gehört

    und sixt am Fall in hammas drall
    das war schon mal
    auch was am Ball
    ohne gleich zum wieder

    und der Herrgott im Weltenschmerz
    ist meisten eines Hechtes Scherz
    (und der Hai schwamm nur vorbei)

    ich hab das Fußballspiel der Deutschen
    nicht gesehn, kann also mit Kenntnis, nicht bestehn
    aber Alte und Lahme sind zu ertragen
    auch die ewigen Abseits fragen
    (is gar nicht schwer)
    (mann streitet sich nur sehr)
    (so wie in der EU)
    und im nu
    sind wir bei der Hummel die
    Oberkörper, Handtaschen und Pumpas auflaufen läßt
    ohne sie in die Wäschtmaschine
    war für ne fresche Biene
    also das ist schon unfair
    aber Auswandern waär
    das die Alternative

    denn auf Bienen ohne Stachel
    klebt da eine Kachel

    (zum spuden hab achtzig minuden
    für das hier gebraucht)

  4. dann hab ich noch was aufgeschnappt
    was so aufgepappt mit noch mehr
    journalisten größen, darum muß mann angeben sich im blößen
    sich berappt
    kam da der Beckmann rein
    aber es schlägt schon zwölf Uhr ein
    da müssen die Intelligenten im Bette sein

    wenn der elber im jovanni
    sagt die Bayern Fußballer hatten Monate lang
    keine Lust (waren es zehn)
    wer zahlt den Frust im sowas Anzusehn
    den zahlenden Zuschauern zurück

  5. da hab ich die ARD noch gelobt ob guter Hintergrundkommentare
    aber das Gefasel das der ARD Reporter so von sich gab
    eingeflüstert von den zehn eingebern im Hypertyper
    ist ja genau so schlimm wie das tägliche journalisten
    geschreibsel in den Zeitungen
    aber was Scholls

    es gibt halt die guten
    und die die nur tuten für ihr geld

    gut war zweifellos der Schiedsrichter
    und vor allem die Moral der Schweitzer
    die Franzosen hatten einen geglückten Tag

  6. ja der pampa wird noch einer
    ein ganz feiner fußball trainer

    hab übrigens grad sehr feine Kommentare
    über die Nationalmannschaft im ARD verfolgt
    (nicht Scholz)
    das ist öffentlich rechtliche Qualität
    jetzt muß tichy noch
    sonst kommt er zu spät

  7. Pampa,
    wat spinnerste denn hier herum gestern um 2246 uhr, dann
    bitte ich Dich doch mal unsere Wiwo genauestens zu beachten.
    Giacoma Corneo schreibt hier, „Der Kapitalismus droht unterzugehen“
    und beschreibt recht anschaulich die schwächen von diesen
    hosenscheissern, die nur am kapitalhorten und am privatisieren
    des letzten grashalmes sind.
    Kannst natürlich in diesem, unserem ach sooho freien lande
    nach wie vor mit grossen scheuklappen durch die gegend rennen,
    die zeichen der zeit werden indessen immer mehr menschen
    klar und deutlich die äuglein öffnen, gelle.
    Das prinzip der schulden liegt indes im kern der kapitalistischen
    unordnung begründet und wird sich am ende selbst die schlinge
    um den hlas legen, der rest zieht sich von gaanz alleine zu,
    weisst Duuhu?!
    Die schulden helfen dabei, den neoliberalen traum vollständig
    zu erfüllen: radikaler abbau des sozialstaates und auslagern
    aller kosten auf die individuen, die selbstunternehmer,
    die Ich-AG’S, die arbeitenden armen.
    „Tatsächlich kommt die schuldenökonomie auf die Euthanasie des
    aktieninhabers zurück, in dem sie die macht der aktionäre allen anderen akteuren des unternehmens aufzwingt“.

    Viele Grüsse von den Fidschi-Inseln, Zamir

  8. Pampapappa,
    komm einmal her und setz Dich auf mein Knie,
    weißt Du da haste den klingenden Mischel um
    1243 soho ferdisch gemacht, bzw. machen wollen,
    abba Deine letzten symphonien hier hören sich
    fast so ähnlich an, ohohohohoh.
    Mach mal so weiter …

  9. Tja Always,

    Du solltest Dir wirklich etwas Nützliches anziehen, wie sieht das denn aus, wenn Du aerosexuell durch die Gegend läufst? Hier, so zum Beispiel: http://www.funpic.hu/en/categories/t-shirts-panties/9768_will-fuck-for-beer-shirt

    … aber sechst as, da hammas scho wieder, Weiber sind nur hinter unserem Astralkörper her, unsere sensiblen inneren Werte interessieren sie gar nicht. Sowas von oberflächlich, ich muss jetzt mal in meine Selbsthilfegruppe in der Stammkneipe gehen, mögen die Bälle rollen und das Bier in Strömen fließen. Wer spielt heute überhaupt, ach egal, solange das Manna durch den Zapfhahn fließt. Die weibliche Hopfenblüte hat so eine melancholische Wirkung, ich bin dann immer zu Tränen gerührt, wenn CR7 bedröppelt vom Platz humpelt, die Spanier heimfliegen müssen und an allem sind nur die Schiris schuld.

    Herrgott ist diese Welt schlecht und ungerecht, schnief. Wann ist der Quatsch eigentlich endlich vorbei, bei dem sich 22 Vollproleten um einen Ball streiten?

    Wenn das noch lange so weiter geht, erschlage ich meine Alte irgendwann. Aerosexuell also, metrosexuell, hm, kennt die Abseitsregel nicht, jubelt bei der Wiederholung vom 1:0 gleich nochmal, bravo 2:0, wenn Lahm und Hummels und Konsorten auch noch mit nacktem Oberkörper, Handtaschen und Pumps auflaufen, wandere ich aus oder werfe sie raus, das muss ich mir noch überlegen. Hm, warum sollte ich auswandern … da fielen mir gerade eine Menge Gründe ein. 😉

    Gruß
    Pampa

  10. also magic
    das gedicht genieß ik
    sehr viele passagen einfach toll
    aber es zwitschert immer
    zur sehr die weichheit durch
    ein kern ein pfiff
    das ist schliff

    ein absatz spach der ratz
    hat schon manchen fratz
    sein schatz gerettet

    wie die Witwe Bolte
    sich so scholte
    als der Hahn
    das den Buben angetan

    aber wenn schell von der hand
    ists aller werte pfand
    ein Respekt

  11. Na Magic,

    da hast Du wieder wen gefunden, der vermutlich sogar noch unter Dich passt. War nicht anders zu erwarten … 😉 😉 😉

    Aber schön, welche Mühe Du Dir gibst …

    …ersetze mal Eysel und Pampa durch Magic und dann lese nochmal, was Du Dir selbst geschrieben hast. 🙂

    Gruß
    Pampa

  12. da hat der pampa nicht mal den grundansatz
    von einer logik sich im eigenen dogmig an getan (wau)
    warum soll ich das machen, laß doch andre lachen
    pampa unser kaiser schreit sich heiser
    das ist kein Stil und keine Kunst
    und was der pampa im reck natal is schon verdächtig alle mal
    laß doch die andren mit bescheiden was du nicht kannst beeiden

    und dann auch noch beleidigt sein
    weil ich mit zamir und magic im dunkeln allein
    sowas fällt mir im traum nicht ein

  13. Mischelöl,
    siehste der Pampa und sein finchen
    haben Dich sogar lieb gewonnen,
    wat willste mehr?
    Nuu mach ihm noch eins hinnedruff …

  14. Magic um 12:59 Uhr,
    grösstmögliches entzücken,
    dafür würd ich mich sogar
    runterbücken.
    Mit der fliegenklatsche owwedruff
    macht es wieder mal piff-paff-puff.

  15. Es wäre ja nicht mehr unser
    Pampa, wenn nicht urplötzlich
    der knallharte absacker kommen
    tääte, wie ehedem bei Tante käthe, woll, keine bange er erholt sich widda, iss ja

  16. gewiss hier geigt ein jeder gerne
    auf etwas rum aus sichrer ferne
    ein schnelles quiekend nümmerchen
    entgegen eignem Kümmerchen
    fürwahr was geht auch mich das an
    was Schelte andren antun kann
    hauptsache raus hauptsache blubb
    danach erleichtert ist der Bub.
    Derartig laut unartigkeit
    bringt null ergebnis deutschlandweit
    jedoch das kratzt die Schimpfgesellen
    gar nicht an ihren Wohlstandsfellen
    im Gegenteil nach manchen Hustern
    tun diese Herrn sich noch mehr plustern
    was ohne sie in diesem land
    führe direkt an welche wand
    wie könnt ihr nur ihr ungeküssten
    sans moi nicht viele weiter wüssten
    drum wird seit 100 Jahren zeit
    ich bin’s allmählich wirklich leid
    dass endlich einmal hier im Ring
    die Mehrheit tanzt nach meinem Pling
    und falls nicht endlich dies passiert
    schimpf ich euch Tölpel ungeniert
    ach Gott, was diese Nörgler treibt
    zu Hause couch meist unbeweibt
    ist nichts als – achte auf den Ton –
    ’ne Störung im Bereich Hormon.
    Am eyseln und am pampagey
    erkennt ein jeder diese zwei
    naiv-efficient upside down
    gockeln die Buben hier in town
    erzeugen Illusionen fein
    ganz ohne Einsicht nur klein klein
    bramanisierend Markt ist top
    und ignorierend jeden flop
    dem Markt der Mensch, nicht umgekehrt
    ein Idiot, der sich da wehrt
    so langsam bin ich es dann leid
    dogmatisch eng, als ob nur weit
    gehilfentum mit Attitüde
    bei widerspruch sofort sehr rüde
    so toben sie tagaus tagein
    vom Kragen bis zum Hosenbein
    umgibt sie nebelnd Eigenduft
    wer das bemängelt ist ein Schuft
    am besten ist man lässt die Asse
    austoben sich in ihrer Gasse
    stellt leis den Ton, kippt um den Knopf
    ein Pampagey liebt seinen Topf.

  17. Wenn Dir langweilig ist Klingseis, mache eben etwas anderes, das Dich inspiriert. Mir ist es jedenfalls zu mühsam auch nur den zweiten Satz von Dir versuchen zu lesen. Ich gehe auch nicht auf Ausstellungen von rektaler Kunst, bei der angebliche Künstler versuchen Farbe über den Anus an die Wand zu spritzen. Ebenso wenig lese ich finnische Blogs, zumal ich Finnisch nicht verstehe. Und das, was Du Dir aus den Fingern saugst, verstehe ich auch nicht Schrotti.

    Genau so schreibst Du imho, mit Verlaub.

    Offen gestanden interessiert mich Deine Meinung, die Du krampfhaft versuchst künstlerisch wertvoll in Deinen Augen zu verbreiten, nicht die Bohne.

    Muss ja auch nicht sein, Du kannst Dich ja mit Magic und Zamir unterhalten, wenn es Dich aufbaut.

    Ob dazu aber das WiWo-Forum die geeignete Plattform ist, sei dahin gestellt. Ich würde da eher ein Selbsthilfe-Forum wählen.

    Not my Business

    Gruß
    Pampa

  18. und dann irgendwie
    zur wirtschafts theorie
    die ja dem tichy ja so was am bein
    muß ich vor allen Klaus F. loben
    ob der Namen

    a) Prof.Dr. Bontrup und
    b) Prof. Max Otte
    (zitat)

    den Otte hatte ja der Tichy auch
    first Seite ganz rechts nebenbei
    mit dabei in Griechenland
    aber totatl verzerrz kommentiert

    (huch der geister sei)
    (kein langes leben neben bei)
    (darum soglei ins dawai)
    (von ihm geschickt)
    (und nie mehr erblickt)

    ja das is nich unabängig im dresse
    an der kleider presse
    von moral
    sagt der Karl

    das ist harte harte lobbyarbeit

    ist eigentlich alfons noch weit

  19. pampa aber es wird jetzt schon gewaltig langweilig
    (das vierte mal)
    immer dieses zietmirtum im karumm
    schwert vom kommentpferd
    dann muß ich dem zamir doch recht geben
    wenn Sie mir nicht mehr entgegnen können (zitat abgewandelt)
    dann warten Sie auf die nächsten schönen
    stunden der eingebung

    falste sehr sehr sehr gescheid bist pampa
    dann kennste das sprache im formal
    ist eine schale sache wessen

    wie sprach der Börsenguru
    auf die Idee kommt es an
    Kostolany

    find deinen eignen Stil
    dann biste im April
    mit Idee auch in Wien
    und kannst denn Mokka aufbrühn

    Gruß
    Michael

  20. das mit dem ratingkoller
    das war gut
    ich zieh vor zamir den hut
    hat mir der lümmel doch
    schon wieder mir das bonment geklaut
    sprach der max zum moritz
    ja wer zuspät kommt im leben
    muß den nachtrag geben

  21. Es ist nicht nur reine geschmacks-sache die verhexxten Kommentare hier zu „geniessen“, man bemerkt
    auch hinter den standpunkten der
    matadore, ihre unbestrittenen lebensgefühle, und sooho eine art
    ratingkoller …

  22. also ik kann das schon einschätzten
    was pampa und eysel so von sich geben
    solange nicht allzu beleidigend solln sie leben
    und die Umschaltung zwischen
    Glaubensbekenntnissen und Sektierertum (zitat magic)
    geht nicht von schelle auf die art
    meiner Ansicht nach kann man das lange vorher sehn
    drumm tu ich auch gerne auf diesen zehen stehn
    (auch die von Herrn Tichy)

    und Heidi passte sehr gut unter Seal
    nur der Ferrari, der wär zuviel gewesen

    so korrumpt und verbogen
    wolln wir sie nich verzogen

  23. was ich dann doch wieder schlechter finde
    Herr Tichy
    auf was triggert diese öde Rechtschreibhilfe hier
    vieles rot unterkrinngelt
    Korrekturen werden mitunter nicht angenommen
    oder erscheinen irgendwo
    also ich machs so
    immer den browser neu starten
    alles wieder reinkopieren
    schnell abschicken
    sonst sähen die Text aus
    wie mit der Klohbürste bearbeitet

    ein Vorschlag raus mit dem Standard
    wenn er under art

  24. Das pampaströse Geningele und die eyselige Augenöfnerey, liebr Michael Klingseis, passt unters Passepartout des Tichytons in Tichytown wie einst Heidi unter Seal.
    Auf der Leiter, die dise Geisterarbeiter halten möge die Edelmenschheit
    in Schablonen und Klischees emporsteigen. Man muss nur dran glauben.
    Allerdings: zwischen Glaubensbekenntnissen und Sektierertum liegt seit Jahrtausenden nur eine Winzigkeit das geht leise und blitzschnell vom blauäugigen Glauben zum hinterfotzigen Menschenfangen, selbstverstndlich und wie immer im Namen der Freiheit;-)))

  25. ik find das von dem pampa
    nich so schlecht
    wann man vieles schreibt
    ist maches doch geeibt
    im sich bemüh
    (am bettbezieh auch ohne faust)

    nur das mit der EU dem GB und den Finanzplätzen
    läßt noch viel zu schätzen übrig
    (aber da hat auch tichy so seine probleme)

  26. das sind ja Gewaltige Thesen
    die da ins Wesen hier geführt werden

    Siehst Du, genau das ist Kapitalismus, Freiheit und Vorfreude,
    das Streben nach dem Himmel voller Geigen. (zitat pampa)

    ja wenn ik das meinem Chef sage
    und dann noch die Gitarre bei mir trage
    den Harfen sind zu schwer
    ganz ohne frage
    ich hätte keine klage und keien job mehr

    und dann
    Die Börsen sind die vollkommensten Märkte, die wir weltweit kennen (zitat pampa)
    ich würde eher sagen es sind die manipliertesten Märkte die wir kennen
    na ja die Maffia
    aber dafür als Konkurrent nah
    gibs ja
    die ausserbörsliche Finanzgestaltung
    mit immer mehr Obwaltung

    und dann sieht mans wieder
    es bracht doch die VWL
    den ohne Theorie wais der weiße Flieder nie
    aber nächstes Jahr ins blau e mal soll

    ja woll (zitat zamir)

  27. Hey Pampafine,
    wenn Du mir nicht mehr entgegnen
    kannst, dann haste das kunststückerl fertischgebracht,
    mich per fernverkehr zu befriedigen,
    oooohhaaach.

  28. Pampa-Motzki kultiviert mal wieder seinen Hormonhaushalt mittels Verbalentgleisungen. Was glaubst du eigentlich über wen das mehr sagt, über die Frustknochen oder über die, die du benutzt um dich abzureagieren, hä?!

  29. Die Nachhaltigkeitsrücklage in der Rentenversicherung beträgt z. Zt. 32,85 Milliarden Euro. Das sind 1,79 Monatsausgaben. So hoch war die Rücklage noch nie.
    Und wenn das so weiter geht, was zu erwarten ist, müsste entweder der Beitragssatz gesenkt werden ….odda ….;-)))) wie wär’s mit einer Vetternrente.

  30. Jersey, Guernsey, Isle of Man, Gibraltar Bermudas, Bahamas,
    Cayman, Virgin Island,

    Wunderschöne Flecken auf dieser Welt…….
    einfach anziehend, anmutig, hinreißend…..
    Immer eine Reise wert.

  31. Na komm her Zamir, alter Verdrießling, auf Dich larmoyanten Motzki ein dreifach donnerndes …

    … oh mei, oh mei, oh mei. 😉

    Wenn Du wenigstens gläubig wärest, würde ich ja sagen, tröste Dich, im Jenseits wird es besser, aber aus der Kirche bist Du ja auch ausgetreten.

    Nur zu gerne würde ich Dir Mut machen, aber offen gestanden, also Zamir, das sieht nicht gut für Dich aus. Wenigstens hast Du es ja bald hinter Dir … die Würmer, die Geier des Erdreiches, haben schon die Tafel gedeckt. Na?

    Na komm schon, aus dieser Perspektive könntest selbst Du auf den Gedanken kommen, na Moment mal, so schlimm ist es dann doch auch (noch) wieder nicht. Noch Zamir, noch, lächle und sei froh, es könnte und wird schlimmer kommen … 😉

    So jung wie heute kommen wir nicht mehr zusammen, sagt man in Bayern. 🙂

    Wie sieht es denn jetzt eigentlich mit den 2000 aus, holst Du auf oder baust Du noch weiter ab. Ab 1700 abwärts nenne ich das Halma Zamir, strenge Dich mal an.

    Na komm, nimm Dir doch noch mal etwas vor. Hast Du in Wien schon einmal in einem Kaffee Schach gespielt? Der Duft von Kaffee, etwas Süßes, der Hauch der Geschichte, der Wiener Schmäh, das königliche Spiel. Na Zamir, hörst Du Vienna Calling?

    Kannst Du Partieen „komponieren“?

    Spürst Du einen Hauch von Enthusiasmus, von innerlicher Vorfreude, malst Dir einen Besuch der Hofburg, des Stephandoms, der Donau-Insel, des Cafe Sacher, des Gulasch-Museums, der Heurigen, des Praters, der Hundertwassengebäude, der Theaterstätten, des Naschmarktes, der Studentenviertel, des Tunnels, der kleinen Schach-Cafes aus, in denen Du Deinem Mädchen beweist, dass Du noch lange nicht zum alten Holz gehörst? Zamir?

    Siehst Du, genau das ist Kapitalismus, Freiheit und Vorfreude, das Streben nach dem Himmel voller Geigen.

    Denke mal darüber nach, es muss nicht Wien sein, zwischenzeitliche Luftveränderung tut uns allen gut.

    Na komm schon …

    Gruß
    Pampa

  32. Rty,

    was mir gerade ins Auge stach: „Man könnte es jaauch so sehen: Die Finanzkrise verursachte einen ähnlich hohen Einbruch, und auchder war in Kürze wieder aufgeholt; ohne Europa würde die Insel also nicht untergehen.“

    Nun haben Sie das sicherlich (folgere ich aus dem Kontext) nicht so gemeint, aber UK würde ohne Europa vermutlich in der derzeitigen Form schon untergehen. NUR: Weder die EU-Administration noch der Euro wären Europa, ganz Europa würde weder ohne EU noch ohne Euro untergehen, im Gegenteil, beide Mammut-Vorstellungen schaden den europäischen Staaten mehr, als sie nutzen würden, sie spalten Europa.

    Reduce to the Max, ein Leben in Freizügigkeit mit freiem Handel in Frieden wäre viel, viel effektiver, als dies Wasserköpfe, die kein Mensch braucht. Das ist ja auch der Punkt, die Superbürokratie nutzt nur den Superbürokraten, welche an ihren armseeligen Pöstchen klammern, wie Kletten im Haar.

    Die einfache Wahrheit ist, Euch in Brüssel braucht kein Mensch, ihr schadet mehr, als dass ihr nützt, ihr steht anderen bei der Zielerreichung eines starken, geeinigten Europas nur im Weg rum, ein bürokratisches Leben für die Tonne, Lebensversager auf ganzer Linie.

    Also ich glaube nicht, dass UK ohne diese Pfeifen untergehen würde, ohne die Menschen und Märkte aber schon. Das ginge uns im Übrigen auch nicht anders.

    Im Übrigen, an all die anderen, UK lebt nicht nur von der City of London, die erpressen die Politik dort auch nicht, im Gegenteil ist es für die Politik dort absolut wichtig, dass die Wirtschaft freiheitlich organisiert läuft. Die Börsen sind die vollkommensten Märkte, die wir weltweit kennen, an ihnen entscheidet sich im Preismechanismus über Angebot und Nachfrage wie Kapital möglichst effizient allokiert wird, wie das Blut im Blutkreislauf fließt, der Organismus lebt. Das sollen minderwertig qualifizierte Politiker in bürokratischen Strukturen besser können? Da lachen ja die Hühner, wenn der Hahn mittags bürokratisch zum Sonnenaufgang kräht.

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Na Zamir, was macht der BER? Das fügt sich lückenlos in die angesprochene Bildungsmisere, der Berliner Gewohnheit mit durchgefüttert zu werden, ohne Leistung zu bringen, das ewige Krakele und die zutiefst linke Geisteshaltung ein. Es kann doch keiner was dafür, dass es Dir so scheiße geht, nachdem Du DIch ein Leben lang vor allem gedrückt hast: Bildung, Bundeswehr, produktive Arbeit, eine lebensbejahende Einstellung, also was willst Du? Bedenke die Folgen Deines Tuns, und das, was Du vermutlich seit Jahrzehnten getan hast führt eben zu absoluter Hoffnungslosigkeit, meckern, jammern, winseln und anklagen. Bist Du eigentlich ein freier Mann Zamir, odda haben sie Dich in Berlin eingesperrt? Siehst Du, ändere doch was, motzen ändert nichts.

  33. überischens für das wort seichen gibt der duden
    zwei wunderbare begriffe frei …