Neider und Esel

Ist es unanständig, sich zu gönnen, was einem gefällt? Heute schon – der gelenkte und ausgeplünderte Konsument ist das Ziel.

In der Konsumkritik gilt der Konsument als Schaf, das von der Werbung dahin getrieben wird, wo man es scheren kann. Es ist kein besonders positives Menschenbild. Weil er ja so dumm ist, der konsumierende Mensch, muss man ihn vor sich selbst schützen; das nennt man Verbraucherschutz. Die Politik verwandelt uns jetzt zum Esel, dem wenigstens eine gewisse Raffinesse nachgesagt wird. Dem Esel kann man draufpacken, so viel man will, ihn dafür prügeln und wenn er bockt, am Strick durch die Manege ziehen: Nach dieser Vorstellung ist der Mensch nicht nur dumm wie das Schaf, sondern auch noch stur und unendlich belastbar.

Den Menschen zum Esel macht derzeit die gängige Politik. Sie hat sich vorgenommen, den Konsumenten zu lenken, zu leiten und zu führen, weil er zwar Politiker wählen darf, aber nicht für sich selbst die richtige Wahl treffen kann. Beispiele gefällig? Wenn die neuen Energiesparlampen schon so überzeugend sparen, warum muss man dann eigentlich herkömmliche verbieten? Die Antwort ist klar, der Mensch verweigert sich eben stur einem Fortschritt, den andere für ihn erfinden und ihm aufzwingen. Den Fortschrittsfreunden gilt der Esel als dumm, weil er nicht mal das richtige Heu frisst. Angeblich essen wir zu viel Fleisch, weswegen wir zukünftig am Donnerstag zwangsweise nur Gemüse bekommen sollen – erzwungenermaßen völlig freiwillig. Angeblich kaufen die Verbraucher zu billig, weswegen Geflügel, Koteletts, Milch und Eier politisch verteuert werden sollen. Nun ist nichts dagegen einzuwenden, dass man ein teures Steak vom handgestreichelten Kobe-Rind statt eines billigen Koteletts in die Pfanne pfeffert – so es schmeckt und nicht der Geldbeutel vorher an Schwindsucht verreckt. Bei wem die Seele und das gute Gewissen mitessen, dem seien sein fair gehandelter Kaffee und die Bioeier gegönnt; ich trinke gerne bei Vollmond gezapftes Wasser. Aber der Trend zur Verteuerung und Beschränkung der Wahlmöglichkeiten ist schlicht undemokratisch. Für Ludwig Erhard war die freie Wahl des Konsumenten gleichrangig zum freien Unternehmertum; sogar ein unveräußerliches Menschenrecht sah er darin. Diese Grundhaltung galt, solange die Hühner in Käfigen gehalten wurden und die Menschen frei sein durften, was sich ja neuerdings umdreht. Leiten Neid auf Genuss, Konsum und Lebensfreude die Politik, ist Verzicht des Bürgers Tugend?

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Um 30 Prozent werden die Mieten wegen der neuen Energiesparvorschriften im Neubau steigen. Auch beim Altbau rechnet sich die Dämmerei niemals. Zwang muss her, damit altehrwürdige Fassaden mit Styropor vernagelt werden. Unsere Dörfer sollen nun doch nicht mehr schöner werden. Mieter verarmen wegen explodierender Preise. Der Esel bricht unter der Last zusammen. Um im Tierreich zu bleiben: Die Politiker weinen Krokodilstränen angesichts steigender Mietpreise – zur Strompreisbremse muss nun auch noch die Mietpreisbremse her gegen Verteuerungen, die sie selbst verursacht haben. Es ist, als ob viele Politiker den Menschen gerade das nicht gönnen, wonach die sich sehnen: Reisen, Freiheit, Mobilität. Auf dem Benzin lasten 60 Prozent Steuern, Wolfgang Schäuble verdanken wir die Steuer auf Flugtickets. Der Bundestag ist übrigens das reisefreudigste Parlament der Welt, aber das steht auf diesem anderen Blatt, worauf Heinrich Heine vor knapp 200 Jahren geschrieben hat: „Sie trinken heimlich Wein und predigen öffentlich Wasser.“ Und es stimmt ja: Für den Esel ist Wasser gut genug. Die Fernseh- und Rundfunkgebühren werden auf Mietautos, Kinderkrippen, Universitäten und, man glaubt es nicht, auf Blindenheime ausgedehnt. Die Bundesbahn muss wegen politisch erhöhter Strompreise ihre Fahrkarten verteuern; wenn dann die Konsumenten aufs Auto ausweichen, ist das der Ausweis ihrer ökologischen Unvernunft, der man mit noch höheren Steuern entgegentreten muss. Noch erlaubt ist das Fahrrad. Aber da wird ihnen schon noch eine Gebühr einfallen. Umsonst fährt kein Esel auf zwei Rädern.

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Alle Kommentare [95]

  1. Hallo Herr tichy,
    gib mir dann doch mal was links von seriöse „patrioten“ womit wir weiter arbeiten können.
    Was sie hier äusern is nur ein spitze des eisbergs, welche ons im wege liegt , und auch ich werde mude, sehr mude ,um jedesmal gegen der wand zu laufen.
    es geht einfach zu langsam voran, weil es nicht organisiert ist.
    alle sind nur auf ein bestimmtes (persönliches)thema interessiert, aber fast alles ist miteinander verbunden (wie oben beshrieben) wir werden von links nach rechts geschickt, und passieren tut nichts.
    Nur wir „DAS VOLK“ kann/könnte was ändern , aber solange das nicht organisierter geht, wird es so bleiben und werden wir zum schlachthaus gebracht.

  2. Ach ja, noch eines, die innerarabischen Konflikte sind das Eine und
    die speziellen Interessen der USA, Russlands, Chinas und der EU
    sind das Andere. Wenn Syrien im Innersten zerbricht, dann gibt es
    sicherlich auch einen Wiederaufbau und der kostet viel, sehr viel.
    Hat Syrien Ölquellen? Wie lautet die international anerkannte
    Reibach-Formel?

  3. Nun ja leser2, sie haben sich den Bürgerkrieg ja schon so zwei Jahre mit angesehen, ohne wirklich einzugreifen. Bei einem Giftgasanschlag haben sich die Machthaber aber wohl etwas mit der Geduld der USA vertan. Stimmt ja auch, was denn noch alles?

    Kerry hat ihnen ja mal unmissverständlich gesagt, liefert in einer Woche die C-Waffen ab, ansonsten …

    Darauf hat ihnen aber auch der russische Außenminister gesagt, verschrottet das Zeug, ansonsten …

    Und Russland dürfte ziemlich genau wissen, was Damaskus so alles wo hat, insofern ist diese Drohung wohl noch etwas ernster zu nehmen, wobei die wohl nur darin besteht, wir helfen Euch sonst nicht mehr, auch nicht diplomatisch.

    Interessant find ich ja die übergeschnappte Idee, wir könnten da etwas diplomatisch mit erhobenem moralischem Zeigefinger als Vermittler bewirken, gerade wir mit unserer Geschichte. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Ich würde mich da sehr zurück halten. Nicht dass mal Obama UND Putin auf die Idee kommen und meinen, jetzt passt mal besser auf, was ihr so von Euch gebt, ansonsten …

    Das scheint einigen unserer Medien-Vertreter nicht klar zu sein, wenn im nahen Osten einer denkbar ungeeignet als Vermittler ist, dann wir. Ohne uns gäbe es Israel und all die Probleme dort in der Region gar nicht.

    Es gibt übrigens sowohl in Russland wie in den USA eine lange jüdische Tradition. Zu radikalen Muslimen dürften die USA wie Russland (siehe Tschtschenien) nicht gerade den besten Draht haben. Es gilt halt wohl eher das Motto, der Freund meines Feindes ist mein Freund, zumindest für Russland – bis zu einem gewissen Punkt, der mit C-Waffen-Einsätzen definitiv überschritten ist.

    In Afghanistan haben sie ja auch ähnliche Erlebnisse gezeitigt.

    Gruß
    Pampa

  4. Wenn das Kapital flieht aus Krieg, Chaos und Elend ist es bei uns auf das herzlichste Willkommen. Fliehen jedoch die Menschen sind bei uns die Herzen zu. Darum auch Kapitalismus und nicht Humanismus.

  5. Wenn mich nicht alles täuscht Roman, muss der amerikanische Präsident und damit oberste Heerführer den Kongress überhaupt nicht fragen, wenn er Krieg führen will. Bin mir nicht ganz sicher, ob er das nur will oder doch muss, wenn er kein NATO- oder UN-Mandat hat. Noch stärker ist in der westlichen Welt der französische Präsident gestellt, der muss mW gar keinen fragen.

    Die Militärs müssen halt auch dafür sein, aber eine demokratische Kontrolle, wie bei uns, gibt es da nicht. Unsere Verfassung mag ja an die amerikanische 1949 angelehnt worden sein, in solchen Punkten aber verständlicherweise nicht.

    Ave 😉
    Pampa

  6. Römer,
    Spekulanten und Mutanten, wo ist bitteschön ist der Krieg?
    Will man das gegenseitige „Abschlachten“ in Syrien, Agypten und
    die arabischen Aufstände als Krieg bezeichnen? Russland, der Westen
    und die Chinesen sind nur an ihren ureigenen Vorteilen interessiert,
    sonst zählt nichts. Die leidtragenden sind die Flüchtlinge, die in
    grossen Strömen den sicheren Ufern zuwandern und dort in den
    seltensten Fällen mit offenen Armen empfangen werden. Die überalterten
    europäischen Staaten können dennoch, mittels eigener Integrations-
    Unfähigkeits-Mechanismen von diesem „Glücksfall“ keinen Gebrauch
    machen und so wird den vielen Bürgerkriegsflüchtlingen ein weiteres
    Mal ihr Leid trügerisch vor Augen geführt werden.
    Rein rechnerisch, nicht humanistisch, haben wir ein zuviel an
    Menschen, an Waffen, an unmenschlichen Bedingungen in aller Welt,
    an Kapital, an Unentschlossenheit, an Orientierungslosigkeit, an Interessens-
    konflikten und an Wohlstand einerseits und unsäglicher Dummheit andererseits.
    Während der Westen in seiner Langeweile erstickt, bluten im
    Nahen Osten ganze Völker aus und gehen zugrunde an Machterhalt und
    Religionskonfusionen.

  7. Da fragt man sich schon was wohl den Friedensnpobelpreiträger als Kriegstreiber aufträten läßt,jetzt müssen die Kongressmitglieder „bearbeitet“ werden. Dazu wird man alles einsetzen was zur Verfügung steht. Posten, schlechte Informationen, massive Fernsehpropaganda, usw.. Ein „großer demokratischer“ Prozess eben. So als ob die Kongressmitglieder nicht vom Volk sondern vom Präsidenten gewählt wurden. Wozu gibt es den Kongress noch, wenn eh nur der Wahn des Präsidenten gültig sein darf?

    Und darf man die NSA-Affäre losgelöst vom Versuch betrachten nationale und ausländische Politiker auf Linie zu bringen. All denen muss bewusst sein, was in ihrer Vergangenheit schlummert und sie ihren Kopf kosten könnte und die NSA sehr wahrscheinlich Bescheid weiß. Und nimmt man zu explizit eine Gegenposition ein, könnte z.B. eine Beschäftigung einer Putzhilfe, verdeckt über die eigene Mutter, … Alle anderen sind dann gewarnt!

    Erdöl haben wir momentan viel zu viel. Es gibt auch kaum noch freie Tankerkapazitäten um als Zwischenspeicher für die Spekulation zu dienen. Der Preis droht zusammen zu klappen. Wäre schlecht für die Ölförderländer aus dem arabischen Raum, Russland, USA, …. und den großen Mineralölkonzernen hauptsächlich aus den USA, Großbritannien und Frankreich und vorallem für die großen Finanzspekulanten (Filialen der großen Finanzkonzerne) größtenteils aus Großbritannien und den USA.

    Sind das jetzt alles Verschwörungstheorien? Kann sein, muss es aber nicht. Die Indizien zu obigen Aussagen sind auf jeden Fall schlüssiger und weniger widersprüchlich als die von der US-Administration zu Syrien kolportierten.
    „Im Krieg stirbt die Wahrheit immer zuerst.“
    sollte man immer in betracht ziehen.
    Salve

  8. Zu Syrien: Im Krieg stirbt die Wahrheit immer zuerst. Ein seit Menschengedenken gültiger Fakt. Vergesst, was uns da an Nachrichten präsentiert wird. Nachrichten kommt von nachreichen, nachgereicht – kurzum: zensiert!
    Zur AfD: Sie kommt locker über die 5%. Die spannende Frage wird jedoch sein, reiht sie sich geschliffen und geformt in die Blockparteien ein, oder kann sie dem widerstehen.

  9. Dtesch
    Meinst Du, ich rede nicht wie die Jungfrau vom Sex? In meiner Studienzeit sah ich die Folgen von Krieg, nicht das Massaker selbst. Wir waren dabei in Jugoslawien wieder Aufbauhilfe zu leisten, internationale Kontakte aufbauen, Wirtschaft ankurbeln etc.. Die reale Wirklichkeit ist eine andere, als sie in Medien transportiert wird. Was in Syrien los ist, keine Ahnung. Was ich mir denke ist halt, bevor du (klein!) irgendwo demonstrieren gehst und dich in den Medien wichtig machst, fahre halt hin und tue etwas. Theoretisch sind sie alle so schlau, praktisch auch? Das bezweifle ich sehr.

    There is no bravery, Kinder werden getötet, Frauen vergewaltigt, Leute, die jahrelang als Nachbarn nebeneinander wohnten, stechen sich gegenseitig die Augen aus, als würde man in den Abgrund der Hölle blicken, abscheulich.

    Aber die Diskussion will ich (hier ganz bestimmt nicht) führen.

    Mein Punkt war als Quintessenz nur bzgl. AfD, nehmt die inhärente Ausländerfeindlichkeit raus, ist imho Erfolg versprechender. Und wenn es nur fünf Prozent sind, wenigstens mal ein Gegengewicht zu den Alternativlosen, ein Hoffnungsschimmer.

    Rein zeitlich schon bin ich selbst nicht politisch aktiv, bin parteipolitisch wohl auch inkompatibel, das ist nicht meine Welt …

    Mehr als Anregungen kann und will ich nicht liefern, aber wenn meine two Cents jemandem wie auch immer etwas bringen, habe ich immerhin einen Beitrag geleistet. Nichts muss, alles kann … so betrachte ich hier meine „Rolle“ schon seit Jahren, eigentlich von Anfang an.

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Bei territorialen Angriffskriegen ist die Lage anders, als in Bürgerkriegen. Schön ist das deswegen noch lange nicht, aber humaner als bei Bürgerkriegen, wenn wir wirklich Kriege gewichten wollen. Was das überhaupt alles soll erschließt sich mir nicht. Der Mensch ist des Menschen Wolf.

  10. „Schlimme Sorte Krieg“, wie das?
    Die schlimmsten Sortenkriege sind diejenigen, bei denen Menschen
    verletzt werden und sogar sterben. Es gab ja mal vor vielen Jahren
    eine gar noch perversere Diskussion um die sogenannte Neutronenbombe.
    Bei deren Einsatz Menschen sterben und die Häuser, Waffen und allen anderen illustren Dinge bleiben „am Leben“. Wie hätten wir es denn gerne?

  11. @Pampa

    „Also willst Du jetzt was gewinnen, oder nicht?“

    Pampa, ich will nichts gewinnen, Es geht mir auch nicht um die AFD.

    Zwischen Humanismus und dem ewigen Gelaber von „Wir sind alle Brüder…“ existiert wohl ein deutlicher Unterschied. Wer die Welt so betrachtet, wie sie ist, kann das, so er will, leicht erkennen.
    Pampa, aus meiner langjährigen Beobachtung, kann ich Dir sagen, dass je mehr von hochtrabenden Begriffen gebrauch gemacht wird, je weniger ist davon vorhanden.

    Den Krieg oder Bürgerkrieg in Syrien als eine besonders „schlimme Sorte“ zu bezeichnen, zeigt mir, dass Du auch schon von der allgemeinen medialen Meinung beeinflusst bist.
    Ich frage mich, gibt es Kriege, der nicht „schlimme Sorte“?
    Was wissen wir hier in D schon, was dort wirklich passiert?
    Wahrscheinlich werden später nicht einmal die Geschichtsbücher darüber wahrheitsgemäß berichten. Merke, der Stärkere und der Sieger bestimmt was „wahr“ und „gerecht“ ist und natürlich auch was „human“ ist.
    Frag mal unseren Tragier.

    Gruß dtesch

  12. Oja, da hat aber der Pampa eine so richtig engagierte Wahlrede gehalten, gut gebrüllt Löwchen.
    Auch wenn immer betont wird, vom Thema keine Ahnung zu haben, so kommen alle Vorlieben ungeschminkt ans Licht. Sieh mal an, tut gar nicht weeh.

  13. Dtesch
    „Weite Teile der Medien, wie auch Politik, sind schon wieder rhetorisch zu Kriegsspielen bereit, natürlich nur im Namen der Humanität.“

    Dürfte ich korrigieren, es geht nicht um Medien und Kriegsspiele, es herrscht Krieg im nahen Osten. Esherrscht Krieg seit über zwei Jahren, noch dazu die schlimmste Sorte von Krieg, Bürgerkrieg.

    Ich verstehe davon nichts, daher sage ich auch nichts dazu. Das hat im Kern aber doch nichts mit Europa zu tun, der Kernkonflikt ist seit jeher Religion und Israel dort. Obwohl ich ansonsten kein Freund von ihrer Art bin, was soll Angie denn tun? Vermitteln, während die Großmächte sich nicht einig sind, welche Seite sie bombardieren sollen? Na, wenn sie das schafft knie ich nieder und bete zu ihr.

    Wenn Du eine humanistische Grundhaltung als Plattitüde bezeichnest, bitte. Wache Du mal auf, es ging um AfD und um mehrheitsfähige (im Sinne >5%) Interessenvertretung. Die ökonomisch beinharte Linie ist von einer humanitären zu trennen. Dabei geht es nicht um Krieg, sondern um den Kampf darum, einen sinnvollen Weg in die Zukunft aufzuzeigen. Um es Dir zu verdeutlichen, wo die Trennlinie liegt, wenn Du mir nochmal derart rabiat antwortest, wähle ich trotz allem wieder FDP.

    Eysel merkte mal an, es würden sich ja einige engagieren, wenn sie sich aus der Deckung trauten. Sollen die etwa medial ins offene Feuer laufen, Kanonenfutter? Die wären ja mit dem Klammersack gepudert. Also willst Du jetzt was gewinnen, oder nicht? Rein verkopfte Vernunft allein reicht nicht, man muss die Leute auch mitnehmen, ihr „Herz“ gewinnen. Insofern wache Du mal auf, sonst landest Du um die drei Prozent unter ferner liefen.

    Rein da, größer 5 Prozent, und dann permanent politischen Druck im Hinblick auf Ökonomie aufbauen, ansonsten verhungerst du als AfD mit durchaus richtigen Zielvorstellungen.

    Gruß
    Pampa

  14. @Pampa
    Du kannst wählen, was und wen auch immer Du willst. Mit meiner Erwiderung habe ich das nicht in Abrede gestellt, weder implizit noch explizit.

    „Freund der Liebe, wir alle sind Ausländer, fast überall auf der Welt. Daneben ist die Welt doch nicht nur hier zu Gast bei Freunden, sondern auch zuhause.“

    Das sind Pladitüden um nicht zu sagen Worthülsen.
    Um was geht es eigentlich? Es geht um Interessen!
    Und die sind naturgemäß recht unterschiedlich.
    Diese Erkenntnis hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern ist schlicht die Realität.
    Pampa, wach auf und schau Dir die Welt an, was zur Zeit geschieht:
    Wie Römer heute schon andeutete, Weite Teile der Medien, wie auch Politik, sind schon wieder rhetorisch zu Kriegsspielen bereit, natürlich nur im Namen der Humanität.
    Welche eine Heuchelei. Auf der einen Seite wird von Menschlichkeit und Brüderlichkeit gefasselt und auf der anderen Seite werden „mit brüderlichen Grüßen“ und im Namen der Freiheit und Gerechtigkeit, mit Rakten und Bomben die eigene Weltordnung umgesetzt.
    Oder die Eurokrise. Ein tolles Europa haben wir da.
    Jeder will auf Kosten des Anderen profitieren.

    Gruß dtesch

  15. dtesch
    Was ich wähle und was nicht, wirst Du schon noch mir überlassen müssen. Aber der konkrete Hintergrund ist ein Wahlspot der AfD, der mir äußerst sauer aufstieß, das hat mit kruder Logik rein logisch gar nichts zu tun. Ich würde halt mal den Zusammenhang versuchen heraus zu lesen und nicht auf einen einzigen Satz wie ein Pitbull anzubeißen.

    Im Moment ist doch Wahlkampf. Also wenn Du was gewinnen willst, so sind das doch enttäuschte Stimmen der CDU. Ansatzpunkte gibt es ja wahrlich genug, das Thema „Ausländerfeindlichkeit“ gehört definitiv nicht dazu. Wer sich in diese Ecke stellt, vergibt viel mehr, als er gewinnt. Qualifizierte Zuwanderung wäre ein Thema, mit dem man punkten könnte. Nicht aber die Pauschalisierung.

    Freund der Liebe, wir alle sind Ausländer, fast überall auf der Welt. Daneben ist die Welt doch nicht nur hier zu Gast bei Freunden, sondern auch zuhause. Wir leben friedlich hier zusammen und bereichern uns gegenseitig. Vielleicht sieht man das in einer Großstadt ja auch anders, als in einem provinzionellem Kaff.

    Du kannst mir vieles vorwerfen, (charmanter) Chauvi, Macho, Sexist, was weiß ich, aber dass ich Probleme mit Analytik und Logik hätte, wäre mir absolut neu.

    Halte die Bälle flach, wenn Du hoch gewinnen willst.

    Comprende?

    Aber zur Güte, vom politischen Gedankengang her bin ich ein Buttom-Up-Bayer. Dies bedeutet, erst die Kommune, dann das Bundesland, dann die BRD, dann Europa und danach die Welt. In diesem Weltbild wird keine und keiner AUSGEGRENZT, die einen Beitrag leisten können und wollen, die uns und sich bereichern. Wir können jede Hand und jeden Kopf brauchen, jeder erhält hier Chancen, sein Leben zu gestalten und sich einzubringen.

    Weißt Du was dtesch, meistens ist das ein Problem der Vorurteile. Ja, um Gottes Willen, die Türken, aber der Ali, Leyla oder wer auch immer sind ganz nett. Problemlos übertragbar auf alle Nationalitäten. Das ist ein Problem der eigenen Wahrnehmung. Wir sollten uns darüber freuen bereichert zu werden, uns nicht vor Überfremdung fürchten. Die Ausnahmen sind nicht die Regel.

    Gruß
    Pampa

  16. @Pampa
    „Jedenfalls wähle ich nichts, das ein potenzieller NPD-Wähler wählt.“

    Mit dieser Logik, dürftest Du auch nichts essen, was ein potentieller NPD-Wähler isst.
    Oder müsstest ein lebensrettendes Medikament verweigern, welches ein potentieller NPD-Wähler zu sich nimmt.
    Merkst Du die krude Logik, die hinter solchen Aussagen stehen: Lieber untergehen, als der Vernuft zum Druchbruch zu verhelfen?

    Gruß dtesch

  17. Also mich wundert es das hier niemand das Thema Obama/Putin und inzwischen die Artikel in der ZEIT anspricht.Gestern zu später Stunde kam noch einer,na da hat aber der Ulrich von den Kommentatoren, die ganze Nacht sein Fett wegbekommen,absolut zu recht finde ich:
    Der Tiefpunkt von Merkels Kanzlerschaft

    Ein ungeheurer Vorgang: Als einzige europäische Regierungschefin hat Merkel auf dem G-20-Gipfel Obama die Unterstützung seiner Syrien-Strategie verweigert. Ein Kommentar Von Bernd Ulrich

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-09/g-20-syrien-merkel-kommentar?commentstart=9#comments

    Salve

  18. da wirds aber makaaber
    auf der plattform hier
    eine frau nu schau
    gelobt vom anzen bau

    sind denn die stöpsel
    schon müde höpsel
    oder ists doch das geistige parfüm
    daß ungestüm
    über genderwelle
    sucht den geselle

    kann man stelle

    denn
    der speck im eignen land
    wird leichter
    verkant
    im abbergrenz von der hand

    und
    die kosten
    wielands bielands posten

    wenn nicht abgeschooben
    könnt mans looben

    aber ich bin so frei
    es stinkt das ei
    immer bei
    der (verw)endung

    lamm fron
    ist der dom
    nur schwingen die hämmer
    immer die armen lämmer

    muh hadsch ne bin

    michael klingseis

  19. Angelika, Angelika 😉
    du hast ja Recht. Mache doch fast Alles was du sagst.
    Was denkst du für wen ich Plakate aufstelle, Handzettel in bereits weit über 1000 Briefkästen gesteckt habe und mich hier mit Tragic Magic gefetzt habe, dass die „Funken“ (na ja …) nur so flogen?
    Willste dich auch noch mit ihm fetzen?
    Da kommt nix dabei raus.
    Lass mal, hier das schaff ich ganz alleine 😉
    Die Dramaturgie hier ist ein wenig speziell.
    Ein eingeschworener Haufen seit mehreren Jahren.
    Hau dafür an anderer Stelle rein Süsse 😉
    Gut Holz 😉

  20. Liebe Angelika,

    danke für diesen link. Die conclusio halte ich für etwas fragwürdig, unser Problem ist ja weniger, dass wir da aufgrund von Rechtsstaatlichkeit nicht mehr heraus kämen, Winkelzüge gibt es immer. Die Frage ist eher, warum zum Teufel sind wir da hinein gekommen, auch noch freiwillig, bar jeder ökonomischen Vernunft. Denn wehret den Anfängen …

    … jetzt sitzen wir aber drin, daran führt kein Weg vorbei, mit allen ökonomischen Implikationen und Komplikationen. AfD wählen mag einen Beitrag zur ökonomischen Vernunft beitragen, es mag in politischen Wahlkämpfen geboten sein zu polarisieren, nicht mein Metier, mich stört aber etwas bei der Wahlwerbung ganz gewaltig, sowohl in TV-Spots wie auf Plakaten:

    Nicht CONTRA Griechen, Portugiesen etc., das führt sehr schnell zu falschen Rückschlüssen und stößt überzeugten Europäern rasch auf, insbesondere mir. Die Zielvorstellung ist doch richtig, ein Europa in Frieden und Vielfalt gemeinsam im Wettbewerb um die besten Lösungen streitend. Ja!

    Aber doch nicht mit einer künstlichen Einheitswährung (hallo Sozialismus), einhergehender Expansion der Staatsverschuldungen (hallo S.), einhergehender Haftungsunion (hallo S.) und final einer zentralen (hallo S.) Notenbank, die nicht mehr Geldpolitik, sondern Fiskalpolitik betreibt (hallo USA).

    Wofür haben wir eigentlich bei der Wiedervereinigung gekämpft? Gegen den Sozialismus, für Freiheit und seien wir ehrlich, auch für die DEM, die falknerisch von der BuBa die Geldwertstabilität Geldmengenorientiert steuert.

    Mit Verlaub, was da produziert wurde im Rahmen der Einheitswährung (hallo S.), ist vollkommen kontraproduktiv und destabilisiert nicht zuletzt das europäische Finanzsystem von innen, nicht unbedingt im Außenwert des Euro ablesbar, erzeugt permanente politische Krisenstimmung, ist ökonomische Idiotie.

    Aber bitte keine Spalterei aufgrund von Nationaldebatten. Das wirkt abschreckend und fischt an dem Rand, den wir alle ganz sicher nicht demokratisch politisch integrieren oder legitimieren wollen.

    Nach diesem komischen Ding da, was immer es (statistisch, das möchte ich ja mal sehen …) bedeuten soll, Wahl-O-Mat, bin ich übrigens zu 87,5% AfD-Wähler. Aber wenn Ihr die restlichen 12,5% nicht sein lasst, so ist das ein Knock-Out-Kriterium. Jedenfalls wähle ich nichts, das ein potenzieller NPD-Wähler wählt.

    Aber gut, aller Anfang ist schwer, kleine Jugendsünden sind verzeihlich, aber bitte lasst die nationalen Debatten raus. Um es mal Deutsch zu sagen, einen Pass kriegt jeder Vollidiot, sobald er zu atmen beginnt und auf dem Standesamt angemeldet wird. Die meisten von denen, die darauf auch noch stolz sind, haben ansonsten nichts in der Birne und können ganz bestimmt nicht nachvollziehen, was Schachtschneider sagte. Die wollte ich gar nicht als Wähler … vielleicht könnte man gar mal so werben, dass man sagt, wissen Sie was, wenn Sie so denken, dann wählen Sie uns bitte nicht. Wenn Ihnen aber die Zukunft Deutschlands und Europas am Herzen liegt, so wären wir für Ihr Vertrauen sehr dankbar.

    Diese „rechte“ Ecke wurde nicht nur von Medien hinein getragen, die Partei wirbt ja zum Teil selber in diese Richtung. Das muss weg, dann wagen sich auch einige Hochkaräter vermutlich noch aus der Deckung. Los jetzt, 22.9. ist D-Day, am 15.9. müssen die Kampagnen stehen, Deadline, dead or alive. Ihr werdet doch wohl diese Flaschen schlagen können, etwas mitmenschlicher, nicht so theoretisch.

    Gruß
    Pampa

    P.S.: Also der Vergleich oder die Herabwürdigung von Kirchhoff steht Schachtschneider alles andere als gut zu Gesicht. Der Mann (PK) spricht doch mit der Sprache des „normalen“ Volkes. Dieses arrogante juristischen Elfenbeinturm-Gehabe kann er in einem Hauptseminar an seiner juristischen Fakultät zum Besten geben, normale Bürger mögen Juristen nicht, schon gar keine technokratischen Besserwisser, auch wenn er recht oder Recht hat. So einen würde ich noch nichtmal als Mieter akzeptieren und wenn es gegen das AGG geht, muss ich ja nicht so begründen, aber Juristen und sonstige Paragraphenreiter kommen mir nicht ins Haus! Volkswirte übrigens auch nicht, also gut mal etwas überspitzt, aber so ist doch die Stimmung weitgehend im Volk. Es wählen ja noch ein paar andere als Juristen.

    P.P.S.: Übrigens gab es im Kölner Karneval mal einen Vertreter als Büttenredner der „Blauen Partei“. Toni Gellers Motto war, wir versprechen nichts, aber das halten wir auch! Länger her, aber so in etwa könnte man sich zunächst ja mal etwas selbst auf die Schippe nehmen, um dann rational auf Sachthemen übersichtlich und verständlich einzugehen. z.B. etwas zum Lachen: http://www.youtube.com/watch?v=fFyUwXgCEWA Gehen wir etwa zum Lachen in die Bibliothek oder den Keller?

    Vielleicht war ja die ein oder andere Idee dabei. Im Brainstorming gibt es keine dumme Ideen, es gibt nur Ideen. Danach erst wird der Schlachtplan festgestellt. Also macht hin, nichts ist unmöglich, diese Denkblockade existiert nur in Köpfen.

    Und wenn Ihr rein kommt, enttäuscht mich bitte nicht, ja? Diesen Fehler hat das letzte Mal die FDP gemacht, ich merke mir sowas. Gut, eine etwas länger begründete Stimme, die aber sicher ist.

    Gruß
    Pampa

  21. Prof. Schachtschneider beschreibt in seinem o.g. Vortrag, dass wir aus den ESM etc. Verträgen austreten können und wir bereits enteignet sind. Dies ist legal nur zu verhindern, wenn die AFD in Parlament einzieht und das stoppt.

    http://www.youtube.com/watch?v=stR8m1JD6-k

    Bitte unbedingt ansehen, weiterleiten, AFD wählen! Alles andere ist Popanz!

  22. mann ziehtiert andere
    wenn mann kann
    ct am ann (frau weeh)
    besser zitiert mann den anderle
    am kanapee
    der mann war einstens gar
    wunderbar
    so ists heiter
    im weiß nicht weiter

    mußt tichy fragen
    scheinchen klagen
    (und keinen tee)

    beim kalundorg
    eine plasitk staut
    hippt sauerkraut

  23. Wahrer Fortschritt ist, wenn die sozialen-gesellschaftlichen
    Gewinne, vorab heimlich beiseite geschafft wurden.

  24. die revolution von unten
    ward immer nur geschunden
    es hat sie nie gegeben
    außer in der filme macher leben
    immer
    das volk war so überdrüssig
    starr im füssig
    das fünf dumme gansl
    fingen den müden alten hansl

  25. Falscher Ansatzpunkt, wo es nichts zu gewinnen gibt da greifen
    die Zuschauer-Staaten nicht ein, von Amerika bis nach China,
    von Deutschland über Russland und den Rest der Welt.
    Machterhalt der alten Strukturen, religiöse Wahnvorstellungen
    und wirtschaftliche Interessenkonflikte werden zu einem völlig
    ungenießbaren Brei zusammengerührt. Soweit geht die „Freund-
    schaft“ der führenden USA-China-Russland-GB-Frankreich dann
    doch nicht, denn nur eine gemeinsame Kommandoaktion hätte
    dieses Massenabschlachten schon vor einigen Monaten beenden
    können. Wie hätten wir es denn gerne, nach Assad oder nochmal
    mit ihm? Die arabischen Probleme sind derart komplex, dass es
    keine Richtschnur zur Lösung derer geben kann. So wird abgewartet,
    bis der letzte, übriggebliebene Syrer zu den Waffen greift und für irgendeine
    Freiheit weiterkämpft die es nicht geben kann. Verlogenheiten und
    Moralapostelitis gehen Hand in Hand, wobei Schnellfeuergewehre,
    Granaten, Kanonen, Geschütze, Panzer, Raketen und Kampfflugzeuge
    weiterhin ihre mörderischen Dienste leisten, auch ohne Giftgas-Einsätze.
    Man könnte glatt meinen Syrien ist überall?!

  26. also von risiko
    kann bei den finanzmeiern
    keiner eiern
    nur schießiko feige
    alles auf fed und ezb
    bei der hammelherde also steh
    mit den größten hörnern

    die kleinen geißlein
    blöken fleißig mit
    noch ist der nullzins sprit
    kein reines abwaschwasser
    das keine kuh mehr säuft
    ohne zu verrecken

    solange bestecken
    peter und die ziegen
    den tisch mit
    mit den fauligen fliegen

    von papier
    bis auf dieser schleimspur hier
    keiner mehr anpappt
    weil aller Flügel gekappt

    außßer konkurenz

    wenn pampa so öhnlich
    wo kommt höhnlich
    dann der genuß vom stuß

  27. …und ein(von vielen) passender Kommentar:
    Sachlichkeit wird häufig schon durch die Wortwahl aufgegeben.
    Hyperbeln eingebracht, unangebrachte Vergleiche gezogen. Artikel
    strotzen nur vor Meinung, was Leser dann häufig mit Realität
    verwechseln. Es wird instrumentell recherchiert. Verantwortungslos
    kopiert. Spekulationen breit getreten. Pressemitteilungen kritiklos
    wiedergegeben. Stimmung gemacht und so scheint es, aktiv Politik
    betrieben.

    Ein Interview mit einem Palästinenser ausgeblendet (ZDF), ein
    Irak-Video für ein Syrienvideo verkauft (ZDF), Grenzer mit Photoshop
    vor einen Flüchtlingsstrom gestellt (Spiegel), Aufstände in Nepal
    werden für China verkauft (Spiegel), eine Kundgebung in Indien für
    eine in Tripoli gegen Gaddafi verkauft (ZDF). Kriegstreiberei durch
    rhetorisch aufbereitete Fakten betrieben (TP, vor u. im Libyenkrieg),
    ein Bericht über Angelas Vergangenheit unterdrückt (WDR), Gräueltaten
    der Rebellen in Syrien unterdrückt (ARD), Angela-Werbung in den
    Tagesthemen auf den ersten Sendeplatz (ARD), Kriegstreiberei bei
    Süddeutschen, TAZ und jetzt eben der Zeit.

    Nein, wir befinden uns nicht im Privatdschungel Amerikas, dass sind
    Deutsche Medien. Eine Mischung von vorauseilendem Gehorsam,
    Kritikentwertung und links-liberalem Pseudohumanismus. Ein Prototyp
    einer neuen deutschen Ideologie entsteht, und der soll eben auch
    Krieg machen. Den dafür notwendigen Patriotismus haben wir schon
    hinzugefügt.

    Es gibt glücklicherweise zahlreiche andere auf dieser Welt.

    http://www.heise.de/tp/foren/S-Deutsche-Medien-bringens-nicht/forum-264676/msg-24064910/read/

  28. Wer hätte das gedacht:
    Deutsche Medien im Kriegsrausch
    Die Zeit kämpft an vorderster Front

    Während die nicht gerade als pazifistisch bekannte britische Regierung in Sachen Kriegseinsatz in Syrien den Schwanz einzieht, während die deutschen Parteien in diplomatischer Friedlichkeit mit Verweis auf die UN abtauchen und selbst US-Präsident Obama nicht alleine den Knopf drücken möchte, um Lenkwaffen mit verheerender Wirkung in die Hauptstadt eines seit zwei Jahren Bürgerkrieg desolaten und bereits stark zerstörten Landes mit sechs Millionen Flüchtlingen und bisher geschätzten 73 Milliarden Euro Kriegsschäden zu senden, entdecken deutsche Medien den moralischen Imperativ von Massenvernichtungswaffen – ein Beispiel für die kuriosen Begründungen für einen sinnlosen Rachefeldzug.

    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39826/1.html

  29. Kurz vor dem Wahlsonntag, das Thema: Demografie-frischer-Wandel
    durch schnellere Integration, Staatsbürgerschaft und die Gelegenheit
    beim Schopfe packen. Aus Afghanistan, Syrien, Bulgarien, Rumänien,
    Tschetschenien und diversen afrikanischen Staaten strömen die Menschen
    in das „gelobte Land“. Jetzt und sofort handeln, Konzepte müssen her,
    Sprache, Bildung, Unterkunft, Gesundheit, Verpflegung, mit der geplanten, späteren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. „Frischblut- und Gehirnzellenzufuhr aus allen Gebieten der Welt für die verknöcherte deutsche
    Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation.
    Günstiger für die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und allen übrigen
    Institutionen wird es nicht mehr werden. Dann sollten aber schnellstens
    Planung-Handlung-Zeitkonzept und Zielvortellung in klare Strukturen
    gefasst und schon morgen früh damit begonnen werden.
    Ansonsten werden wieder die Oberausredenerfinder in die Spur geschickt
    und die Volksverdummungs-Automaten eingeschaltet.
    Keine Altersarmut und keine Billiglöhne mehr, wenn jetzt die Weichen
    entsprechend gestellt werden, dann brummt die Hütte schon sehr bald.
    Nur, machen müssen die Stellschrauben-Oberindianer schon selbst
    und vor allen Dingen, „In die Gänge kommen“, die Zeit dafür ist überreif.

  30. „So drücken sich Unternehmen vor der Ökostromumlage“.
    Autarkie auf kosten anderer, siehe Wiwo Nr. 36, SEite 44.
    Ach, das gibt es doch in Wirklichkeit garnicht, kann doch
    nur eine schlimme Verwexxlung sein, fast ummöglich,
    wer denkt sich denn sowas aus?
    Die grosse Masse der Verbraucher wird auf übelste Weise
    abgezockt und zahlt die komplette Zeche, das ist doch eine
    Satire aus dem Gemischtwaren-tante-emma-laden der
    Polit-Wirtschafts-Dödeltruppe und dazu noch soo kurz vor
    der Wahl, würde sich keine Regierung trauen, dieses Komplott
    zu zulassen. Das geht nicht mit unserer eisernen Kanzlerin.
    Ein glatter Fake, eine gelungene Zeitungsente.
    Das Volk würde aus seiner ganzen Lethargie auferstehen und ihnen die Energiewende auf dem Koppe zerhauen, doch es ist so.

  31. Mancher ewig-superb-oberschlaue Anlageverramscher kann einfach
    nicht verstehen, dass es auch Lebensformen außerhalb von Max
    und seinem Profitgeier gibt. Die allerneuste Methode direkt aus den
    Vereinigten eingeflogen, wäre noch die Synapsen lasern zu lassen,
    dann geht goarnixx mehr verloren, auch im Wüstenstaub sind noch
    Goldkörner. Es kommt nur auf die zur Verfügung stehende Zeit und
    das richtige Werkzeug an, jaadoch jaa. Immer schräg von oben ruff
    uff’s Schlimme und ein garstig Liadl auf den Lippen, dann wird aus
    dem kleisten Ameisenbär auch noch ein brauchbarer Autostaubsauger.

  32. Tja Karel,

    die Appalachen sind sehr groß, Kanada oder USA? Lernte mal einen Musik-Professor aus dem Bundesstaat Maine kennen. Der bedauerte damals, dass die Gewässer bereits sehr überfischt seien, ist gut zehn Jahre her. Generell gefallen mir die New-England-Staaten sehr, gerade jetzt, im Indian Summer.

    Okay, bzgl. Deiner Frage, als Analyst würde ich mal fragen, was willst Du denn da machen? Fischerei vielleicht, Wald roden, eine Hotelanlage bauen, sonst was mit Tourismus? Wie hoch sind die Investitionskosten und welche Erträge erwartest Du Dir daraus wann? Kennst Du auch die Gesetzeslage, Auflagen, Bodenverunreinigungen – Risikobericht bitte, Geschäftsplan etc., das übliche eben mit der inhärenten Botschaft, ich werde Dich auf Herz und Nieren prüfen. Meintest Du eigentlich Kredit- oder Equity-Analyst? Je mehr Risiko ich nehmen soll, umso härter werde ich.

    Als Portfolio-Manager wäre ich der Meinung, also das könnte durchaus eine negative Korrelation zum Portfolio ansonsten haben, mithin als Beimischung positiv und stabilisierend sein. Kommt halt drauf an, was der Analyst meint.

    Und als Bauernjunge und Zamirs Schwiegersohn in spe würde ich sagen, oh, wie schön, komm lass uns fischen und quatschen (Bierchen trinken) gehen. Wenn wir so nach zwei Stunden noch immer keinen an der Angel hatten, würden wir uns eben mit der Havanna eine TNT-Stange anzünden, ins Wasser werfen und siehe da, es geht doch nichts über Sprengstoff-Fischen.

    Ich sehe Zamirs Alte schon vorwurfsvoll sagen wenn wir mit dem Fang heimkommen, Du Fliegenfischer, sieh mal was die zwei in so kurzer Zeit gefischt haben, und Du Zamir, Du Versager …

    … wir müssen ihr ja nicht sagen, wie wir das gemacht haben und können uns von unseren Mädchen loben lassen. Das kennst Du ja aus der Finanzabteilung, es ist wesentlich wichtiger, was man alles NICHT sagt, als das was man sagt. Wie beim Fischen, da muss man auch schweigen können, oder Sprengstofffischen, wenn es hart auf hart geht … 😉

    Wenn Du es ernst gemeint haben solltest Karel, ich wäre vorsichtig bei derart kleinen Investments, die das goldene vom Himmel versprechen. 5 Hektar sind nichts, das Liquidität oder Transparenz ermöglichen würde, viel zu viele Gefahren, imho. Da stocherst Du nach der Nadel im Heuhaufen im Nebel. Es sei denn Du willst es ganz kaufen und selber betreiben. Aber ich nehme mal an Senator, dass man eine alte, gewachsene Eiche nicht so ohne weiteres umsiedeln kann, odda? 😉

    Also lass es, würde ich sagen. Wie heikel real estate international ist, wirst Du ja besser als ich wissen. Es gibt eigentlich kein Land, das Land gerne an Ausländer verkauft, ohne sich da selbst dementsprechend einbringen zu wollen, entsprechend ist meist auch die Gesetzeslage. Too much risk, Priorität E, Ablage rund.

    Verliebe Dich nicht alter Freund in Investitionsmöglichkeiten, sei eiskalt! Verlieben kannst Du Dich in eine Frau, Deine Kinder und das ist teuer genug. Du musst ja keinen Wald irgendwo in den Appalachen lieben … ist wie Urlaub und Puff, man fährt halt mal hin, bietet es seinen Mitarbeitern als Incentives an, aber deswegen heiratet oder kauft man das doch nicht. 😉 Okay, okay …

    Gruß
    Pampa

  33. Jaja karel,
    habe glatt vergessen, zwei bis vier jüngere Mägde im dankbaren Alter
    runden den Lebensabend genüßlich ab, für die Stunden der
    Schwerenot und wenn die tiefrot-romantischen Phasen mit Heimweh
    über Dich kommen, dann brauchst Du sowas wie einen Befreiungsschlag.
    Du siehst man muss an alles denken ehe man die Hühner sattelt
    und der allabendlichen Morgenröte entgegenreitet. Schau Dich mal
    prüfend um und führe ein Tagebuch (oder lass es führen), vielleicht
    komme ich ja nach und wir gründen eine neu-deutsche Kolonie,
    auf jeden Fall müsste ich mich dann nach einem lukrativen Geschäftsfeld
    umkucken; so den lieben, langen Tag nur in der Gegend herum reiten
    und Büffel erlegen, das wir auf Dauer zu langeweilig, oder was?
    Aber die Idee finde ich super, vielleicht sind wir auch ca. 2-300 Jahre
    zu spät, macht nix, ohne Risiko keine Leibesfreude, woll.

  34. @ karel,

    bin ich zwar nicht Pampa, aber gratuliere zum mutigen Schritt
    über den großen Teich. Du meintest wohl „im Hintergrund sind
    die Apachen zu sehen“. Also als ehemaliger Sicherheitsberater
    würde ich Dir folgendes empfehlen: Du benötigst für diese Fläche auch nach der Bebauung mindestens drei Leibwächter, eine bombensichere Limousine und fünf scharfe Hunde. Für dich selbst, einen Revolvergürtel,
    zwei Schießeisen, ein Fahrtenmesser und einen Stetson. Den Whiskey
    solltest Du nach Deinem Geschmack auswählen und eine kleine
    Pferdezucht im Alter runden den Drang nach Freiheit und Abenteuer
    so richitg ab, das war’s. Ach halt, hätt ich beinahe vergessen, vorsicht
    vor Fracking, da ist im Moment so einiges in Bewegung, quer durch
    den wilden Westen, yiiipeeeheee. Pass‘ eben gut auf Dich auf!

  35. dtesch,
    eigentlich müßte ich Dir ja Recht geben.
    Bisher hat die Finanzwelt „Kassandra“ gerufen,
    den Untergang des Euros prophezeit. Der nicht stattfand.
    Und nun diese eher positiven Klänge.
    Riecht das nicht nach einem brutalen „K.o.“?
    Im Ernst:
    der Euro braucht den Krisenmodus.
    Sonst bewegt sich nichts.
    Und wie man sehen kann, es bewegt sich was.
    Wenn auch nicht in der gewünschten Geschwindigkeit.
    Was 40 Jahre lang stetig wuchs,
    braucht einen langen Atem.
    Zum Schrumpfen.
    Und auch Schuldenschnitte.
    Auch daran wird man sich gewöhnen müssen.
    Es sei denn, man wil die Apokalypse.

    Pampa,
    ein noch unbebautes Grundstück in den USA,
    etwa 5 Hektar groß,
    in einem erschlossenen Wohngebiet und
    an einem großen See gelegen,
    mit 2 Bootsanlegern versehen,
    die Appalachen im Hintergrund zu sehen,
    was sagt eigentlich ein Analyst dazu????
    Auf jeden Fall…..hier war Platz für etwas „Asche“… 🙂
    Vielleicht auch mal für meine „Asche“……. wer weiß……

    Und Europa?
    Wie ich schon sagte, dieser Kontinent braucht den permanenten Krisenmodus.
    Sonst „schlafen“ die Jungs (nicht die „Mädchen“) doch nur ein.

    Odda? 🙂

    Gruß
    karel

  36. Ach übigens, nur so eine Idee, kurze Ouzos könnten durchaus eine Idee sein. Nur mal der Gedankengang, da sind ja praktisch keine privaten Gläubiger mehr drin, nur noch ESM, IWF, EZB, KfW und sowas, also lauter staatliche und supranationale Gläubiger. Wer also zahlt beim nächsten Schuldenschnitt? Genau!

    Das werden die imho auch nach der BT so nicht durchziehen, wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt schwimmt. Also an Schuldenschnitt so direkt wie letztlich – natürlich nur private Gläubiger – glaube ich nicht, das wäre ja der politische Offenbarungseid. Aber Vorsicht, irgendwelche Fiamatenten wie Moratorium, Tilgungsaussetzung und derartige Dinge könnten ihnen schon einfallen, nach dem Motto, nun sei doch so untröstlich, du kriegst dein Geld wieder, nur eben nicht 2014, sondern 2114. Aber selbst das, ewige Anleihen, gibt es und das ist zum Teil auch nicht unbedingt schlecht. Nach dem Motto, na sieben Prozent oder so, sind doch gut, wenn sie 30 Jahre lang den Kupon zahlen, war das noch immer ein gutes Geschäft. Es fragt sich nur, wie die Griechen die Zinsen zahlen wollen und da viele mir eine Lösung ein, nun, über neue Kredite der Troika.

    Das kann man sich ähnlich vorstellen wie einen Gewerbepark in Ostdeutschland, der sagen wir mal von einer Bank wie Teilen der HRE damals finanziert wurde. Nur leider zog da nie ein Mieter ein, und wenn war er ruckzuck wieder pleite. Was machen, fällig stellen und abschreiben? Oder prolongieren die ausstehenden Zinsen mit neuen Krediten finanzieren? Als Vorstand mit begrenztem Vertrag kann man ja durchaus auf die Idee kommen, auch weißt du was, das prolongieren, wird schon noch bis zu meiner Rente halten und dann soll sich mein Nachfolger um den Scheiß kümmern. Nur wird der Scheißhaufen immer größer und stinkt irgendwann zum Himmel, und wisst Ihr was …

    … genau das wird doch beim Club Med gemacht.

    Aber ich will hier keinen zu riskanten Ideen ermutigen, die sich schlagartig als große Dummheit erweisen könnten. Na Eysel wie schauts, juckt es Dich? Mit Späßchen derartiger Natur hat sich Kostolany dumm und dämlich verdient, russische Zarenanleihen … 😉

    Gruß
    Pampa

  37. Karel
    Dann wollen wir doch mal sehen, was wir machen können, was wir mit Deiner Asche machen können:

    1. Staatsanleihen, der „sichere Hafen“. Sicher ist dabei nur eins derzeit, reale Vermögensverluste permanent zu erleiden. Aber wenn Du so optimistisch bist Karel, dann würde ich griechische Bonds empfehlen. Bei den aktuellen Quotes dieser „Qualitätstitel“ sind da fette Renditen drin, es sei denn … vielleicht besser jetzt Portugiesen, wenn Ouzos ausfallen, gleich in die nächst stärkere Klasse des Club Meds rollen und so weiter. Das Dumme ist nur, die Euro-Bonds sind stark korreliert, wenn die Ebbe kommt sinken alle Kähne auf den Boden des Mittelmeers.
    2. Aktien, tja, warum nicht, wenn Qualität und Preis stimmen. Bedenken wir mal Deutsche Junk Bonds vom Bund haben ein KGV von rund 100. Bewertungen wie zu besten Zeiten des Neuen Marktes. 1001 Nacht, und es hat Zoom gemacht. Aber wenn ich die Bewertungen von Nestle, Johnson & Johnson, Coke, Procter & Gamble etc. anderer Cash-Flow starker Qualitätstitel damit vergleiche sind die spottbillig.
    3. Immobilien: Nun, Lage, Lage, Lage, ein paar andere Kriterien, aber bedenke Karel, große Aktien kannst Du jederzeit in einer logischen Sekunde verkaufen, in einer weiteren, bist Du je nach Börse, sofort in einem anderen Land in einer Währung Deiner Wahl. Wenn die eiskalte Steuerhand aber auf Deine Immos zugreift, kommst Du da nicht raus. Sie sind, wie eben der Name sagt, immobil und meist auch ziemlich illiquide. Will meinen, bist Du die verkauft hast, ist die Messe schon gelesen. Was macht eigentlich Deine Finca im Rohbau an der Casa Blanca und die Villa auf Mallorca? Hast Du im Süden melancholisch mit Süden in den Blicken schon mal daran zurück gedacht, was Du einst dafür bezahltest 😉
    4. Rohstoffe sind im Prinzip eine Wette auf die Konjunktur, mal abgesehen von Gold und Öl vielleicht. Wie viel Öl kannst Du lagern? Gut, kannst ja mal volltanken, aber sonst? Möchtest Du ein Derivat auf Öl kaufen, den Future vielleicht? Oder soll ich Dir etwas Heißeres stricken? Gut, kannst ja auch einen ETF kaufen. Bleibt Gold, dessen Nachteil im Prinzip ist, dass es keine Zinsen abwirft und mit Lagerhaltungskosten verbunden ist, außerdem ist der Markt global arg eng und klein.
    Nur mal ein paar Beispiele, also bauen wir ein Portfolio gemäß Deinen Erwartungen und Wünschen. Merkst Du was? Das alles hat so gut wie nichts mit der Währung Euro zu tun. Also wenn einer meint DAX-Rallye, das kann ja gut sein, nur hat das herzlich wenig mit der Fehlkonstruktion zu tun. Etwas wie der Club Med bräuchte eigentlich negative Zinsen, ein Standort wie D viel höhere. Letztlich enteignet das Kunstkonglomerat bei uns Leute, die gespart haben, Rentenversicherungen,Lebensversicherungen, Pensionsfonds, Cash etc. haben. For what?

    Und nebenbei verschuldet sich der größte Schuldner und miserabelste Unternehmer, der Staat, munter immer weiter. Wenn Du das für eine gute Idee hältst,

    … nun denn. 😉

    Gruß
    Pampa

  38. @Karel
    „Eine Hiobs-Botschaft für das Euro-Panik-Orchester“

    Schau Dir die Protagonisten dieser Heilsbotschaften an. Beginnend bei GS – alle die an der bisherigen Europolitik gut verdient haben, darum auch der Pkt. 7.
    Das ist wahrlich vertrauenerweckend.
    Ich zähle mal nur so auf:

    1. „Lebenszeichen aus den Peripherieländern der EU“
    2. „Es gibt Auftrieb für die Aktienkurse“
    3. Der Euro-Raum zählt zu den attraktivsten Aktienmärkten der Welt“
    4. „Vor allem Autoaktien und Banktitel sind gefragt“
    5. „Aufflammen der Krise für Zukäufe nutzen“
    6. „Kaum Veränderungen in der Europapolitik“

    Das 7. und letzte Argument, die Conclusio des Ganzen: „Die Kursrally beim Dax geht weiter“.
    In welche Glaskugel wurde da geschaut?

    Karel, woraus liest Du dort die große Rettung der Eurostaaten.
    Liest sich das nicht eher, wie PROFITIERE ICH am besten von der Krise, siehe Pkt. 5?

    Ich empfehle Dir den Artikel in der FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-es-geht-nicht-nur-um-griechenland-12558406.html

    Achte dort besonders auf die „Lebenszeichen“ der Eurostaaten von Pkt. 1.

    Gruß
    dtesch

  39. Dies zeigt ja, daß die Bürger schon immer den Märchenerzählern sehr zugetan waren, machten sie doch das Los des Lebens für viele erträglicher.

  40. Die außergewöhnliche Genialität von Spitzenpolitikern besteht
    darin, dass sie in die Fußstapfen von Hans-Christian Andersen,
    den Gebrüdern Grimm, Wilhelm Hauff, E.T.A. Hoffmann und weiteren
    Meistern dieses Metiers treten möchten und manche übertreffen in ihren
    Erzählungen sogar die alten Künstler.

  41. Herr Tichy,
    wenn Sie sich die Kommentare und Argumente aus den Diskussionen
    der letzten Tage und Wochen in das Gedächtnis rufen, die all unsere
    Spitzenpolitiker abgelassen haben in den Medien, dann können Sie
    inklusive aller Tichytown-Schreiberlinge hier, ein genaues Bild
    davon machen, wie diese Führungskräfte der deutschen Politik
    auf internationalem Parkett, mit ihren europäischen Partnern, mit
    den Managern, den Bankenvertretern und den anderen Elitedarstellern
    am Ende verhandeln, Abkommen aushandeln und Verträge abschließen.
    So gesehen zeigt uns der Wahlkampf wieder über welche „Sonder-
    Fähigkeiten“ unsere Spitzen-Volksvertreter verfügen.
    Da können wir wirklich von Glück sagen, dass die anderen Polit- und
    Wirtschafts-Spitzenklöppler (aus anderen Ländern) auch nicht viel mehr auf dem Kasten haben, denn sonst „Gute Nacht Marie“.
    Alles ist beweisbar, hier heute und zu allen Zeiten.