Euro-Protest-Votum

Der Ärger mit der Euro-Rettung bringt europaweit Protestparteien Zulauf. Was wird aus der Euro-Alternative in Deutschland?

Es ist ja nicht so, dass der Euro grundsätzlich abgelehnt wird – seine Vorteile sind unübersehbar. Aber immer deutlicher wird, dass die Euro-Rettung das Problem ist, weit über die ungeheuren und meist noch verborgenen Summen, für die Deutschland haftet. Die Rettungspolitik verändert schleichend wesentliche Grundlagen der Europäischen Union – Wirtschaft, Demokratie und Rechtsstaat.

Seit 2010 wird mit einem behaupteten übergesetzlichen Notstand argumentiert und regiert; bestehende Gesetze werden schlicht missachtet, neue, europaweite Gesetze durchgepeitscht, die Europäische Zentralbank ermutigt, in einer beispiellosen Selbstermächtigung Fiskal- und Wirtschaftspolitik zu betreiben und zu kontrollieren. Das Untergraben der rechts- staatlichen Ordnung von oben nimmt den Normalbürgern unten die Sicherheit, sich auf gesetztes Recht verlassen zu können.

Alternativen werden nicht diskutiert, Kritiker werden schnell ausgegrenzt oder mundtot gemacht. Die Oppositionsparteien haben sich der Regierungspolitik widerspruchslos angeschlossen. Das schwächt die parlamentarische Kultur. „Die da oben machen doch, was sie wollen“ – dieses Gefühl macht sich breit und drückt die neue Ohnmacht des Bürgers gegenüber Staat und Europa aus.

Mittlerweile erfahren die Anleger beim Blick auf ihre Konten, durch die Mitteilungen ihrer Lebensversicherung oder Riester-Rente, dass die künstliche Niedrigzinspolitik ihnen das Ersparte nimmt. Die Angst vor Enteignung paart sich mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins und der Hilflosigkeit.

Angesichts der vielen Proteste in den südlichen Staaten, die sich gegen die vermeintliche monetäre Besetzung durch Deutschland richten, befürchten viele: Das Dogma der Politik „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ führt in der Wirklichkeit dazu, dass der Euro gerettet wird, aber in Folge Europa scheitert. Längst ist aus der Klammer, die der Euro werden sollte, ein Sprengsatz geworden.

In diesen Cocktail ständig anschwellender Ängste, Unzufriedenheit und Verbitterung stößt eine neue Partei vor, die sich „Alternative für Deutschland“ nennt. Sie gewinnt an Gewicht, weil sie von Professoren der Wirtschaftswissenschaft initiiert wurde – die Häme, mit der Politiker den Berufsstand der Hochschullehrer überziehen, schlägt nun gegen die Berufspolitik zurück: Kompetenz und Integrität der Gelehrten werden höher eingeschätzt als die der Berufspolitiker. Die neue Partei registriert breiten Zulauf; auch Versuche, sie mit der Nazikeule mundtot zu machen, verbittern viele nur noch mehr und stacheln sie an, sich nun erst recht dort zu engagieren.

So schlagen Sie den Staat

Politisches Engagement in der Demokratie ist an sich ein gutes Zeichen. Viele traditionelle Wähler der großen Volksparteien CDU und SPD gehen nicht mehr an die Urne. Das prozentuale Wachstum der Grünen ist kein Effekt eines Zulaufs – sondern eher der Triumph einer radikalen und ideologisierten Minderheit über eine schweigende Mehrheit der Politikverdrossenen.

Das Ergebnis ist noch nicht vorauszusehen. Bleibt die Alternative bei einem oder auch drei Prozent der Wählerstimmen hängen, befördert sie das Gegenteil ihres Ziels: Dann blieben ihre Stimmen wegen der Fünf-Prozent-Hürde wertlos, das Ende der FDP wäre besiegelt und das bürgerliche Lager fatal geschwächt. Das fest untergehakte rot-grüne Politpaar dagegen bräuchte dann zur Mehrheit nicht einmal die Stimmen der Linken, die in jedem Fall noch als letzte Reserve zur Verfügung stehen, um sich die Macht zu holen. Springt die Alternative aber über die Todesfalle, hätte fachkundige wie entschiedene Kritik an der Euro-Politik Sitz und Stimme im Parlament. Aber kann eine Partei, auch wenn die Piraten es vorübergehend vorgemacht haben, so schnell bundesweit Kandidaten, Programm und Organisation aufbieten? Die WirtschaftsWoche wird Sie darüber informieren – so offen, aber auch so distanziert und kritisch, wie wir über alle Parteien berichten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in 1 von Roland Tichy. Permanenter Link des Eintrags.

Über Roland Tichy

Roland Tichy lernte Lokaljournalismus beim legendären "Salzburger Volksblatt". Er studierte in München Volkswirtschaft und Politik, absolvierte die Deutsche Journalistenschule. Nach einer Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Volkswirtschaftlichen Institut in München arbeitete er im Bundeskanzleramt, danach als Bonner Korrespondent der WirtschaftsWoche. Nach der Wiedervereinigung war er für den Umbau des Rundfunksystems der DDR zuständig, danach folgten Stationen in Industrie und Medien. Seit 2007 ist er Chefredakteur der WirtschaftsWoche. Tichy ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt erschien "Wohin treibt Europa".

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Alle Kommentare [339]

  1. Über übelste gaunereien und ganovenkunststücke
    spricht man nicht, man lässt sie
    eikalt und aalglatt abperlen, so
    als wäre nichts geschehen, denn
    sonst könnte das eigene gewissen
    eben genau diesen übelsten schaden
    selbst erleiden und das wollen wir doch
    unter allen umständen vermeiden,
    ebenso wie die steuern, uuah es
    ist zum schütteln und zum frösteln,
    mitten im frühjahr.

  2. Eysel,

    am Lake Powell haben wir uns mal bei einem Trek ein Speedboot gemietet, 260 PS, um Wasserski zu fahren. Zwar durfte ich da in den USA noch kein Bier amtlich trinken, aber heizen wie ein Irrer. “Wir” waren ein Schweizer, ein Neuseeländer, ein Indianer, ein Engländer, eine Holländerin und eben ich.

    An den See selbst kann ich mich kaum erinnern, aber an das Lagerfeuer danach, als mir der Indianer fünf von meinem Six-Pack Bud wegsoff, während er mir von seinem Opa in der Prärie erzählte und an die Nacht danach im Zelt mit der Holländerin.

    Gruß
    Pampa

  3. also 20.30 Uhr war ich nicht, hört sich eher nach Ghost an. Siehe mal Ghost, selbst als Adeliger solltest Du nicht so Champagner schlürfen, dass Du Dir Deinen Namen nicht mehr merken kannst. Das kann ganz böse Folgen zeitigen, ein Mitarbeiter eines größeren Automobilwerks war Ethanol derart zugetan, dass er auf einmal kein “e” mehr sprechen konnte, vorübergehend. Sieh an, er hat das e versoffen, ist nach wie vor ein running gag. Versuche mal Andechser Bock ohne e zu sprechen. Na, vermutlich hört sich das an, wie Magic schreibt. :-)

    Gruß
    Pampa

  4. @ Pampus 16:18
    über die Reihenfolge lässt sich geringfügig streiten.
    Und:
    Ich alleine kenne zwei Frauen die MIR (nicht damit verheiratet) offen eingestandn haben, so gut ,dass sie Kuckuckskinder haben.
    Nehmen wir an, ich wäre Durchschnitt, rechne das mal hoch. ;-)
    Mach dir keine Sorgen.
    In Köln kenne zumindest ICH keine Frau. ;-)
    PS:
    Mai Liaba,
    Lake Powell kannst aber in der Pfeife rauchen gegen …
    und den komischen anderen See den ich nicht kenne garantiert auch.
    Aber in die Seen HIER passt ´n kleiner Hobie prima.
    Speziell DANN, wenn die ANDEREN längst die Segel streichen.
    Die Wildsau erst auspackt.
    Und erst, wenn nach 2 Stunden die Wildsau das Neopren ablegt ;-)
    Und KEIN 25-Jähriger aus der Kluft steigt …

  5. Pampa
    Tegernsee kennne ich gut. Aber was gibt es denn da ausser Spanferkelmenüs? Und ein Rheumapatient für Bad Wiessee bin auch auch nicht, ich nehme nicht einmal Aspirin. Rottach ist doch ein winziges Touristen-Dorf mit Hauptattraktion Dorfkirche. Na ja, Postkartenidylle kann man dem Kaff zugestehen.
    Ich mag den Glimmerglass-See bei Cooperstown im Staate NY, da finden periodische Baseballkompetitionen statt. Gut essen kann man dort auch. Sogar besser als in Rottach. Und der ähnelt dem Starnberger See. Nur Aristos gibt es dort nicht.

  6. Magic
    Mit “romantisch” liegts Du basically right. Aber nicht nur. Für Goethe war Romantik das Ungesunde, bizarre, die Klassik im griechisch-römischen Sinn ist das Wahre, meinte er. Ich mag beide Dimensionen. Die Romantik auf jeden Fall als Evasionsmittel in diesem Jammertal.

  7. Pampa,

    entschludrige, Uli ist gar kein bayer, noch
    viel schlimmer, er ist ein urnachfahre
    von den sieben schwaben, ooch, was
    für eine sinnes-enttäuschung, aach.

    “Schaffe, schaffe häusle baue und net nach
    de mädle schaue,”

    Aber, an welcher textstelle wird nun die
    das schweizer nümmerles-konto besungen?

    Welche sennerin hat den unschuldigen
    Uli wohl verführet, vielleicht kann man
    mal ein bilderl zeigen, bestimmt
    wären wir sogar alle schwach geworden,
    da hoch oben auf so oaner milchwirtschaft,
    beim fröhlichen lederhosen-jodeln, hoach?

    Schönen Gruss vom Alm-Uli, Zamir

  8. Pampa,

    wie man leicht erkennen kann hast Du nicht
    die geringste furcht vor der “rache des Ghoschdl.”

    Nun mal unter uns, ein bayer der fränkische
    würschdl verkauft und mit dem gewinn nach
    griechischer art in die schweiz abhaut,
    ist das nun länderfiffinanzausgleich, eu-rettungsschirm
    oder gar wie es die BamS heute titel:
    “Uli, Du Tor.” ??

    Vielleicht wollte er auch nur der kanzlerin
    imponieren und sich damit als steuerberater
    bei ihr ganz persönlich bewerben oder gar als
    kommender finanzminister, das schräuble wird
    doch den kram auch nicht ewig vor sich hinschieben
    wollen, odda?

    Also, der Uli ist für mich schon eine sehr vertrauens
    erweckende, würdige person, nicht allein wegen des
    fussballs, nein allgemein.

    Hatte er doch schon die diversesten auftritte bei Jauch,
    im Forum Manager bei Phoenix, einen werbevertrag
    bei irgendeinem anlageverramscher und noch so
    mancherlei, da kommt schon eine menge Flachwissen
    in die tüte, woll, nun sogar bei MacDoof ganz gross
    im geschäftchen, alle achtung.

    Er ist schon ein macher, da gibts nixx zu deuteln.
    Jetzt holen die jungs endlich nach zwölf langen,
    mageren jahren den CL-Cup und dann ist alles
    wieder guad, odda?

    Bald glaube ich es auch noch, “Finger weg vom Uli,”
    die neue schlachteplatteparole vom Klausi F.

    Schönen Gruss vom Häuserl am Integer-nsee, Zamir

  9. Eysel,

    mir erschließt sich die Tierart Mensch ganz einfach, Selbsterhaltung und Arterhaltung, also fressen, saufen und vögeln, um es mal unhumanistisch und wenig gebildet auszudrücken. Wobei das eine das andere bedingt und Weibchen weiter zwischen Erzeuger und Versorger unterscheiden. The human touch ,,, und so sehen manche Kinder aus wie der Postbote ohne Brille. Viel mehr gibt es eigentlich über Evolution und menschliche Verhaltensweisen politisch unkorrekt nicht zu sagen. ;-)

    Ghost,

    es kann ja keiner was dafür, dass Du Dich an einem zweitklassigem See niedergesetzt hast, Mehr Stil hätte der Tegerrnsee, mehr Tiefe der Königssee und mondäner wären einige im Vergleich zum Münchner Vorort-Tümpel. Der Genfer See, der Garda.See, etc. z.B., mein persönlicher Favorit ist aber der Lake Powell.

    Mache Dir nichts draus, vielleicht hat es die nächste Generation ja besser, wenn Du es endlich mal zu was gebracht haben solltest. Die Armut mancher Adelsgeschlechter kotzt mich an. Ts, Starnberger See, da passt ja noch nicht mal ein kleines Segelschiff wie die Sea-Cloud rein … ;-) ;-) ;-)

    Schon gut, schon gut … ;-)
    Gruß
    Pampa

  10. @ “Das egoistische Gen”
    empfehle DRINGEND jedem der hier beginnt von egoistischen Gen zu schwafeln WENIGSTENS mal n Wiki zu gucken.
    Haarsträubendes – glorios tendenziödes –
    nichts desto trotz glorioses mindestens(!) Missverständnis!
    Wenn icht VORSATZ was gerade über das Thema an FALSCHEM verbreitet wird.

  11. Also ghost und pampa, wenn ihr dann fertig werdet damif euch gegenseitig die Taschen zu fuellen, bedenket, nicht alles, was fuer eure eigene Welt wichtig, ist fuer den Rest der Welt von Relevanz.
    Ghost, du und deine “undine”, wie wunderbar, der alte Friedrich de la motte fouquet haette es sich nicht optimaler schematisieren koennen, der romantiker. Du, ghost, bist im Grunde deines Herzens ein romantiker, wie die meisten hier, selbst eysel, der so tut, als muesse er hier in tito den zerberus der offenen Gesellschaft geben.
    Du pampa, schwaermst uns, woechentlich von dem vor, was du fuer “beautiful” haelst, Schach spielen, zahlen spielen, pampa-Latein, geh maldavon aus, nach ueber fuenf Jahren titonien, wissen wir alle, wie heiss du als kartoffel bist, wenn du auf dem wiege-teller liegst, und das ist gut so.
    Und eigentlich, ganz und very eigentlich ..ist das doch alles wurscht.
    Es geht uns allen einigermassen, inzwischen duerfte selbst tichy sein vegitatives daseinsideal von finanzieller unabhaengigkeit erreicht haben.
    Was jetzt noch bleibt und kommt ist geniessen (den sundowner), bekritteln (die andern), beloeffeln (die permanent residents de tito) und gelegentlich ein paar wichtigmacher-raylles mit finalem home-run auf der allmendewiese, mehr noise als signal. Gute Unterhaltung bei geringstmoeglichem blutvergiessen. Das Leben ist schoen,
    it’s a Kind of magic*;^

  12. Pampa
    Alles klar. Auch das schlechte Wetter hat mich wohl ungehalten gemacht. Ich kann nicht raus auf den See wegen dem verdammten Dauerdünnregen, dazu noch Wind.

  13. Ach Ghost,

    ich bin nicht sauer, richtig sauer hast Du mich hier noch nicht erlebt, Wenn ich das werde, werde ich normal nicht laut, sondern sehr, sehr ruhig, wie das Meer vor einem Tsunami. ;-)

    Was meinst Du denn so Geheimnisumwobenes zu wissen?

    Handelt es sich um Straftaten, bist Du meldepflichtig, ansonsten wird nach WpHG §§15 ff. ohnehin alles gemeldet.

    Der Trend ist mir durchaus bekannt, aber Mainhatten lebt schon lange nicht mehr von den Zentralen der Banken, weit mehr als das.

    Gruß
    Pampa

  14. @Pampa
    Ich nehme an Du bist sauer weil ich gegen die Mainhattan gewettert habe. Ich lasse mich aber nicht durch Sticheleien wie “Saupreiss” :-) , “Baron Münchhausen” einschüchtern. Ich werde wieder wettern, denn ich bin besser informiert, als Du Dir das vorstellen kannst. Ich verfüge über beste Quellen. Ich kenne die Ursachen des Banken-und Finanzschlamassels en détail. Auch die Geschichtchen der “Deutschen” Bank. Dabei werfe ich ich nicht alle Banker in einen Topf – es gibt “solche und solche”. Aber die Deliquentenliste ist lang.
    Have a nice week-end
    Ghost alias Münchhausen, der mit einer Nixe auf der Pfaueninsel im Starnberger See haust.

  15. Pampa,

    um 08:40 Uhr, bei unseren vorwoche-thema habe ich
    doch bewusst unseren politcirkus unter naturschutz
    gestellt, welches reförmschen darf es denn zuallererst
    sein und voorsicht nichts durcheinandermischen,
    wie im mittelalter bei den kräuterhexen?

    So geschehen, wenn man alles jahrzehntelang, nach dem
    uralten helmut-kohl-prinzip einfach aussitzt und vor sich
    hin dämmern lässt, kam die alte dame spd 1998 ran an
    die verteilernappen und machts noch schlimmer, jaja
    diese ominösen volksparteien mit ihren leeren versprechungen.

    Nur beim “Gürtel-enger-schnallen-Principle,” da sind sie sich
    dann wieder einig, sogar bei nacht und hahaha-4-knebel.

    Welche farbe Du auch immer im september wählst, das
    gesamtbild ist und bleibt verhunzzt.

    Nein, es kommt immer auf die forderungen an, die
    das gemeine volk zu stellen sich wagt, alles andere
    versickert im wüstensanboden der politknödelfresser.

    Viertausend im monat, bar kralle für jeden rentner/in
    und dreitausend
    netto für jeden arbeitenden menschen, logo in euronen.

    Alle anderen, die jetzt schon dieses niveau erreicht haben
    oder sogar drüberliegen, müssen erstmal für mindestens
    fünf jahre flaschen sammeln und die tafeln für vermögende
    aufsuchen im hilton, steifenberger oder bei tiffanys.

    Wenn es jemals wieder auf erden wachstum geben sollte,
    dann nur mit diesem zamirschen sofort-reich und mittendrin
    programm, na was denkste denn?

    Tja und für alle banken brechen dann ganz harte zeiten
    an, die werden quasi in SB-Filialen umgemodelt, denn
    dadurch wird der angerichtete schaden zumindest
    zahlenmässig wieder etwas überschaubarer gemacht.

    Die freigesetzten arbeitskräfte werden alle preisgünstig
    umgeschult zu quotenfrauen und verstärken zudem den
    verfassungsschutz beim blümchenzählen in den
    park- und wiesenanlagen (Anlagen, da müssten sich
    doch die meisten gleich wieder wie zuhause fühlen),
    im winter zum parkhäuser streichen und zur schneebeseitigung
    und der überwachung des rauchverbotes während des
    schlittschuhlaufens.

    Es ist daher alles eine frage der organisation und
    immer mehr auch der motivation, der flexible mensch
    kann alles, man muss es ihm nur schonend beibringen,
    dass er es auch will und es das allgemeinwohl fördert,
    vaschdähschd?

    Schönen Gruss von den kommenden, lösbaren Rechenaufgaben, Zamir

  16. Ghost um 21:23 Uhr,

    kenn ich, weiss ich, muss ich auch des
    öfteren korrigierend einschreiten.

    Wenn ich z.B. meine beiden enkelkinder zulange
    (10-15 minuten) alleine unfug treiben lasse, eben
    ohne opas strenge draufsicht, dann habe ich im
    gesamten haus den von Dir beschriebenen sauhaufen,
    vom keller bis zum speicher nur sumpfgebiete und
    sämtliche schränke und kammern stehen
    offen, die spielsachen und kleider fliegen wahllos durch
    die gegend, vermischt mit allerlei speiseresten und
    allem drum und dran.

    Dies ist dann vermutlich Dein Mainhattan-Bild, das Du
    uns hier auf die grossleinwand projezieren möchtest,
    von wegen sonnenuntergang, herrliche untertreibung.

    Nun denn, schön ists, dass wir mal wieder darüber
    eine kleine aussprache führen konnten, so ganz
    unteruns gelle.

    Schönen Gruss vom Krisendesaster im Spekulanten-Kindergarten, Zamir

  17. Pampa,

    was der Abs da von sich gab, ist doch mehr
    oder weniger eine selbstverständlichkeit,
    gucke mal, ich mache doch auch die schwerst-
    arbeit und mein
    chef kassiert “die dicke kohle,” wo bleibt
    denn da mein schwer-erschufteter mehrwert
    und noch dazu seit mindestens fünf jahren,
    was belastender hinzu kommt, seit ich Euch
    brüdern hier auf die sprünge helfen, bzw. den
    lauf der welten erklären darf?!

    Diese gesellschaftliche aufgabe ist alles eine
    tootal ehrenamtliche funktion, da ich immer
    wieder fühle, dass ich Euch ja nicht so hängen
    lassen kann, so opfere ich pausenzeiten, habe
    mir zwei mobile tastenphones zugelegt und
    manchmal verschmelzen auch die prozesse
    der kalkulation, des abwägens von preisgestaltungen
    und den texten, die ich hier runterrassle.

    Wehe, wenn Ihr hier die erste excel-tabelle mit
    powerpoint-geramsche vom
    mehdornschen-BER zu lesen bekommt, dann
    hat das interaktive tante emma-portal seine
    tore weit geöffnet.

    Pampa,

    welche re-form schieben wir denn als erste in den
    Backofen?

    xx Banken-reform
    xx Bildungs-reform
    xx Währungs-reform
    xx Bundesländer-reform
    xx Verfassungsschutz-reform
    xx Gesundheits-reform
    xx Renten-reform
    xx Bundeswehr-reform
    xx Subventionitis-reform
    xx Steuer-
    xx Anpassung der gehälter und löhne bei den geschlechtern-
    xx Politkasper-
    xx Bundeshaushalt-
    xx Verkehrs-
    xx Lebensmittelüberwachungs-
    xx Kultur-
    xx Verhaltens-
    xx Gerechtigkeits-
    xx Integrations-
    xx Korruptionsbekämpfungs-
    xx Offshore-leaks-
    xx Energie-

    Du hättest wieder die freie auswahl und bedenke dabei,
    dass sich die wichtigsten sachgebiete nicht während
    des geschehens in die quere kommen sollten, darin
    besteht sowohl die feinheit als auch die schwiergkeit.

    Dagegen ist dein 10:38 Uhr von gestern, nur ein kleiner
    klacks, woll.

    Schönen Gruss vom Reformvorschlagverbesserungswesen, Zamir

  18. Jetzt könnte unser hiesiger chef den schwung nutzen,
    alle vorlagen, die wir hier gegeben haben verschwenden,
    was kommt?
    Das homogequäle und die weiberzote, ich
    fass es nich, hessessesses.

    So kommen die immer wieder davon,

    - die steuerflüchtlinge
    - die superweichen
    - der banken-saustall
    - die politdoofen
    - die regenbogenfresser
    - die märchenerzähler
    - die schriftenversteller
    - die wisssensverschachteler
    - die welt anhalter
    - die schuldenstaaten
    - die grossbaustellen
    - die schlaglochmacher
    - die blechkarossenproduzenten
    - die vergügungssüchtigen
    - die verfassungs-schützer
    - die pressersprecherinnen des müchener OLG
    - die nichtswissenden
    - alle mehdorns dieser welt
    - die fabelhaften EU-Baker-Boys
    - die zentralbanken

    Habe ich noch was vergessen?

  19. Zamir,

    die CoBa gilt unter Insidern als gewerkschaftsdominierte Bank. Die DreBa passt überhaupt nicht zu ihr. Das gibt nichts wie böses Blut, wenn die übernommenen Mitarbeiter mehr oder weniger abfällig auf die übernehmenden herab blicken. Die einzige, die das sinnvoll gekonnt hätte, wäre die DB gewesen, aber sie wollte ja nicht. Warum hat nachher die Allianz erfahren. Von einer Versicherung hallten sie ungefähr genau so viel, wie von einer Gewerkschaftsbank.

    Du kannst eine Bank nicht gegen ihre Mitarbeiter führen, denn sie sind ihr eigentliches Kapital. Das sagte H.J. Abs schon sinngemäß, das Kapital einer Bank fährt jeden Morgen mit dem Fahrstuhl hoch. Neuerdings fliegt es auch nach London.

    Gruß
    Pampa

  20. Ghost, viel wissen heisst nichf unbedingt sich wohlfuehlen, heisst nicht ueberhaupt etwas fuehlen…i der Bibel steht: die letzten werden die ersten sein, glaub ich nicht, aber dje kleinglaeubigen, die zwar jeden quantitativen Durchschnitts-zahkenhaufen kennen, aber den das gespuer fuer qualitaetsnuancen abgeht, wei, ihnen das noch keiner vor-und durchgerechnet hat, die tun mir fast leid.
    Zahlenknechte zeldbrieren beissend zahlenfetichismus. Der Gipfel dkeser slrtevon wirklichkeitsvsrlehgnung ist: sie werden nicht muede das wirken der naturgesetze ueber tausende von Jahre zu beschwoeren. Glejchzeitig die unmoeglichkeit vkn widdergeburt oder gar Leben nach dem Tode biolkgistisch zu begruenden, und darob voellig zu vergessen, das selbst das kleinste arschloch Mensch mit viel glueck nicht einmal hundert Jahre alt wird.
    Na was denn jetzt, glauben an hundertausendjaehrige beobachtungen oder agnostische hier-und-jetzt-glauebigkeit. Beides passt nicht zusammen.
    Auch du mein Freund ghost scheinst ein wandelnder widerspruch zu sein, oder wie bringst du dein Ego-Bekenntnis mit deiner sucht zusammen, gutes zu tun. Charity aus eigenutz, als gewissensberuhigung, als seelentroestung, man kann das nicht ausschliessen, abervweder buffet noch gates noch Angelina J. machen das, nur um vor sich und der Welt gut da zustehen, sie brauchen das, weil “ihr Pitt” es schon lange nicht mehr alleine schafft sie zufrieden zu stellen sie sind beseelt von ueberzeugungen, nicht von rechenuebungen. Keinmensch halbiert aus eigennutz sein milliardenvermoegen respektive seinen Marktwert aks schauspielerin. Das hat etwas mit der Magie des guten zu tun…mit einem beduerfnis nach menschlicher snerkennung.. n’est-ce pas.

  21. Übrigens Baron Münchhausen,

    kannst u eigentlich nur Spanferkel futtern, oder auch Bayrisch Saupreiß?

    Aber ich bringe es Dir gerne bei, Altbayrisch für Anfängeradel, heute lernen wir das Wort schnaxxln. Kann sich Deine Frau noch daran erinnern, was damit gemeint sein könnte?

    Im Zweifelsfalle frage mal den Gärtner. ;-)

    Servus
    Pampa

  22. Ghost,

    viel fühlen heißt nicht unbedingt viel wissen. Frankfurt liegt seit drei Jahren im Städte-Ranking der 30 größten deutschen Städte unangefochten auf Platz 1, vor München. Letzter ist konstant Chemnitz. Wird aber nicht mehr lange so sein, schließlich stirbt Chemnitz ja langsam aus. ;-)

    http://www.presseportal.de/pm/56380/2453460/hwwi-berenberg-staedteranking-frankfurt-bleibt-spitzenmetropole

    Ich könnte mir nicht vorstellen in einem Vorort des Vizemeisters zu leben. Tja, der verarmte Adel, warum ziehst Du nicht gleich nach Leverkusen? ;-)

    Gruß
    Pampa

  23. Tja Zamir,
    da hast Du, ohne es zu wollen, ein schönes Stichwort gegeben:
    In Mainhattan scheint nicht mehr die Sonne, es herrscht eher Sonnenuntergangsstimmung, “Götzendämmerung” (Nietzsche)

  24. Gregor Neumann
    Dank für die Reaktion.
    Alles hängt mit der Sozialisierung eines Individuums zusammen. Psychologen haben herausgefunden (und belegt), dass ein Säugling das Lächeln seiner Mutter erwiedert. Eine böse Grimasse der Mutter wird analog vom Kind quittiert. Eine Gemeinschaft besteht darin, Abhängigkeiten zu schaffen und durch Gebote (wie zB Tabus) eine Ordnung herzustellen. Tabuverstösse werden bei Naturvölkern hart bestraft. Die Einheit eines Stammes wird immer wieder durch Rituale gefestigt; für Störungen innerhalb der Gemeinschaft gibt es auch Schamanen, wie heute noch in Sibierien. Es gibt aber in unseren modernen Systemen Gruppen, die Ordnungen durchbrechen, zu ihrem Vorteil ausnutzen. Unser Wirtschaftssystem ist inzwischen davon geprägt.
    Natürlich gibt es “altruistische” Menschen. Ich unterstütze in Not geratene Kinder (weil mir leidende Kinder unerträglich sind), sowie junge Musiker, weil ich klassiche Musik liebe und weiss, wie schwer heutzutage der Konkurrenzkampf für junge Pianisten ist. Aber letzlich ist das doch alles ziemlich egozentrisch meinerseits, ziemlich emotional besetzt. Ich habe beobachtet: Je gefühlsarmer ein Individuum, um so stärker kommt sein egoistisches Gen zur Geltung. Auch davon gibt es im Wirtschaftsleben, auch in der Politik eine ganze Masse. Es gibt sogar “Erfolgspsychopathen”.

  25. Eyss,

    in der EU wurden im märz so wenige
    autos verkauft, wie seit zwanzig jahren
    nicht mehr, na noch was ?

  26. Achso, 1977?

    Ja deiffi nocheiner, durftest Du denn damols
    schon alleine und ohne begleitung vors haus?

  27. 1977 war ich just am Tag vor der entfuehrung von Hanns Martin Schleyer ueber nacht bei bernadett im olympiapark, es gab cold dog with hot hips…
    Wenig spaeter begann die Zeit, die spaeter einmal “deutscher Herbst” genannt werden sollte.
    Damals gab’s noch keinen Euro, kaum Arbeitslosigkeit, geringe staatsschulden, hohe Zinsen und die deutsche Punk war noch eine zierliche e-Gitarre…all that shit auf der pampa-list der banksteuerung war noch nicht erfunden, basel eine Metropole der europaeischen kunst, deren museumsdirektor Picasso an der cote besuchte und mit zwei grossformatigen gemaelden zurueckreiste, die ihm picasso geschenkt hatte, weil er etwas zuwege gebracht hatte, was fuer die damalige Zeit exzeptionell waf: er hatte mithilfe der baseler Jugend das stadtestablishment dazu gebracht, mit oeffentlichen Mitteln und privaten spenden seinem museum leihgaben eines maezens zu sichern, die dieser infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten schon fast an irgendeiner finanzkraeftigen neureichen gelegenheitsgrapscher verramscht hatte.
    Damaks wurde ein cultural capital von beispielloser uneigennuetzigkeit quer ueber alle nordschwyzerischen alters- und gesellschaftsklassen aktiviert.
    Jeder der hier versammelten titonen koennte eine oder mehrere solcher geschichten erzaehlen. Tut es! Der stierige bocksgesang der eyndimensionalen trittbrettfahrer der derzeit lebenden schicksals-gemeinschaften wird mal wieder laut, zu laut. Die mathenatik dieser Sorten ist auf diskontinuitaeten ausgelegt, dabei laesst sich am schnellsten am meisten abfassen. Und die gier danach ist keineswegs allein auf ein paar cassirer-fiffis beschraenkt. Und genau deswegen braucht es regeln, besser eine zuviel als eine zuwenig, eysel und pamoa.

  28. Ach überischens,

    kriegen wir da nicht noch was raus, irgendwann,
    tja iss es denn die possibility, wo sind unsere
    steuergroschen nur gebleibselt, chi-chi-chi?

    Narhalla-Dingsbums, Zamir

  29. Pampa,

    aus einer zuverlässigen quelle erfahren:
    Auf der HV der commerzbank soll es
    zu tumultartigen szenen gekommen sein,
    zu gejohle und gesängen, ist es das,
    was Du mir heute morgen 10:38 Uhr
    schonend beizubringen versucht hast.

    Von einer kapitalverbrennungs-aktion
    grössten ausmasses war auch die rede.

    Tja, wie sich die zeiten unter den
    krawatten-männern doch ändern,
    die manieren waren ja schon immer,
    na ja …

    Schönen Gruss von den gemütlichen Geldgeiern, Zamir

  30. Leser, koennte es bei uns eyss nicht auch ein uebergrosser Rest an tierischem ey-weiss sein…was ihn so treibt, den zellhaufen, odda.

  31. Greg, du sagst es. Woran arbeitest du gerade, lass uns doch bitte mal einen kleinen Blick ueber deine Schulter werfen…

  32. leser,

    nun zeig doch mal Dein zeugnishefterl, damit
    ich Dich auch mal etwas härter “ran nehmen”
    darf, woll?

    Das fach darfst Du wählen, wie im september.

    Gruß Zamir

  33. karel,

    die berliner abendschau vom rbb hat sich doch
    genau erkennbar seit ende 1989 stück für
    stück zurückentwickelt und liefert nur ein-
    bis zweimal im monat aktuelle berlin-beiträge,
    was möchtest Du noch wissen über diese
    schlamperei hoch drei?

    Zu diesen obszönen bambigeschichten kann man
    eigentlich nur noch leise seufzen, was sich in
    diesen breitengraden abspielt ist so kindisch,
    da gehe ich schon lieber mit meiner fünfjährigen
    enkelin in den sandkasten, ist wesentlich,
    wie war das heutemorgen: Effektiver!

    Schönen Gruss aus dem tiefen Teutoburger TannenWald, Zamir

  34. ständige idiotische verurteilungen
    und besserwissereien

    aber zamir.
    wie kannst du sowas erwarten.
    hier doch nicht.
    hier ist stammtisch.wer es hier aushält muss entweder bissl maso veranlagt sein oder eine männliche tratschtüte sein:D
    hier kannst du dem volk auf maul schauen : hochstapler und schlaumeier und rechte hardliner inclusive.den chef kümmerts nicht.der braucht nur traffic für seine zugriffsstatistik.selten ein so mieses community-management erlebt.

  35. Heino, Bullshito, Sarrazin

    Gedanken eines Bloggers aus den Tiefen des Internets:

    In den Siebzigern, als vieles wichtiger genommen wurde (zum Teil zu recht), man sich aber auch in vielen Fragen mit einer heute kaum mehr vorstellbaren Heftig- und Unversöhnlichkeit befehdete, war Heino für viele Linke eine Haßfigur – auch für mich, der ich damals erst aufwuchs und links sozialisiert wurde.
    Als jener Herr, den manche “Bullshito” nennen, den Bambi erhielt, gab Heino seinen Bambi zurück.
    Sieh an, habe ich da gedacht: Einer, den man nicht gemocht hat, dessen Arbeit man nicht mag, mit dem man vielleicht in vielen Punkten geteilter Meinung ist, kann sich als jemand herausstellen, der Anstand, noble Grundsätze und gutes Benehmen besitzt. Schlimmer noch: Als einer der wenigen, für die dies offenkundig gilt – oder hat noch jemand den Burda-Preis aus Protest und weil er nicht die gleiche Auszeichnung haben möchte wie dieser Herr Ferchichi zurückgegeben?
    P.S.: Zu dem ganzen Themenkomplex gestern in der “Abendschau”, der Berliner Hauptnachrichtensendung des RBB-Fernsehens, kein Wort. Stattdessen machte man lang und breit damit auf, daß irgendein UNO-Gremium irgendeine jahrealte Äußerung von Thilo Sarrazin für böse befunden hat

    Vielleicht schaut Randy doch noch mal rein……

    Bin dann mal offline……

    karel

  36. der arme eyselchen hat aber auch immer was zu meckern.
    schon schlimm wenn man sich dauernd misstverstanden fühlt.es ist ja auch unerträglich dass es neben seiner art von intellenz auch wirkliche intelligenz gibt,die ihm seine kruden thesen nicht abnimmt.armer alter frustrierter unsicherer mann der sich selbst und andere dauernd rechtfertigt bzw zur rechtfertigung auffordert.

  37. karel,

    es müsste doch, um gottes willen, eine praktikable
    und intelligente lösung geben, mit modernsten mitteln
    und unter beigabe demokratischer zäpfchen,
    diese welt inklusive unserer europäischen-deutschen
    landen, ein mehr an gerechtigkeit und mitsprache
    angedeihen zu lassen, hören wir doch mal auf
    mit diesen ständigen idiotischen verurteilungen
    und besserwissereien unter uns, wie können wir
    denn nur kraft der hirne und der “birne” die kiste
    aus der schieflage befreien?

    Und, dass etwas ganz gewaltig schief gelaufen ist in
    den letzten zwanzig jahren in den bereichen
    wirtschaft, politik und finanzen, dies wird doch
    wohl niemand bestreiten, odda?

    Schönen Gruss vom allerletzten Ausweg, Zamir