» 23.02.2013, 05:45

Die große Verteile

Die Energiewende könnte bis zu 1000 Milliarden kosten, gesteht jetzt der Umweltminister ein. Aber wer kriegt die Kohle, wer zahlt?

Die größte Umverteilung findet nicht mehr durch Steuern statt – sondern durch die Energiewende. Dabei geht es nicht um den Atomausstieg. Es sind die Effekte des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) der rot-grünen Koalition aus dem Jahr 2000. Das funktioniert so: Wer Strom aus Sonne oder Wind erzeugt oder Getreide vergast, erhält einen Strompreis, der weit über den Stromkosten aus Atom, Kohle oder Gas liegt. Und: Dieser grüne Strom hat Vorfahrt. Egal, wie teuer er ist – er verdrängt jeden billigen Strom aus den Netzen. Klar, dass die großen Stromkonzerne die Verlierer sind. Sie müssen Dutzende moderner Kohle- und Gaskraftwerke verschrotten. Das trifft auch viele Stadtwerke. Sie müssen, wie die Stadtwerke München, ihre Anteile an Atomkraftwerken, aber mehr noch an vielen fossilen Kraftwerken abschreiben. Damit sind sie das Großrisiko ihrer kommunalen Eigner. Die Energiewende kostet so Aktionäre und Kommunen einen dreistelligen Abschreibungsbetrag, der in Peter Altmaiers 1000 Milliarden Euro noch nicht enthalten ist – die größte Kapitalvernichtung seit Kriegsende.

Der gewaltigste Posten aber ist die Vergütung des unwirtschaftlichen Grünstroms. Allein bis 2022 werden seine Produzenten die sagenhafte Summe von 680 Milliarden Euro erhalten. Das ist der Betrag, um den Grünstrom teurer ist als herkömmlicher Strom. Gewinner sind also diejenigen, die Solarpaneele aufs Dach geschraubt haben und denen der Staat dafür eine Rendite von zehn Prozent garantiert – und zwar 20 Jahre lang. Ein bislang fast wertloser Acker erzielt eine Windrente von 50.000 Euro. Gewinner und Verlierer sind Nachbarn: Wer ein Wohnhaus oder ein Hotel an der Küste besitzt, wird faktisch durch das Windrad nebenan enteignet – wer will schon im Schatten der gigantischen Lärmmacher wohnen oder urlauben?

Die Profiteure des Solarstroms wohnen meist im Süden, wo sie die Solarstadl oder Solarparks betreiben, und im Eigenheim auf dem Land. Draufzahler sind alle Stromverbraucher und Kleingewerbetreibende, denn sie müssen über Aufschläge auf ihre Stromrechnung die 680 Milliarden finanzieren. Sie zahlen auch jene 100 bis 200 Milliarden Euro für neue Stromleitungen, die für den Solar- und Windstrom gebraucht werden. Damit findet eine gewaltige Umverteilung von den städtischen Regionen aufs Land und an die Küste statt; von Mietern, die Zuschläge aufgebrummt kriegen zugunsten von Hausbesitzern mit Sonnenkollektoren auf dem Dach. Von den Bundesländern ist es so vor allem Nordrhein-Westfalen, das ausblutet: An Rhein und Ruhr erstreckt sich die größte Stadtregion Europas. Die Reste der Montanindustrie – Stromkonzerne, Kraftwerke, Zulieferer – verlieren ihre Existenz.

Noch ist die Industrie nicht der Hauptzahler. Ausnahmegenehmigungen verhindern vorerst, dass ihre Stromrechnung zu hoch steigt. Aber damit ist der Strompreis ein politischer Preis. Ausnahmegenehmigungen entscheiden über Leben oder Tod von Betrieben und Branchen. Das feinnervige Geflecht von Stromerzeugern und Stromverbrauchern, Basis für die schwerindustriell geprägte Landschaft zwischen Köln und Kamen, ist zerrissen – mit Langzeitfolgen. Niemand wird dort noch langfristig investieren, wenn morgen die Politik die lebenswichtige Strom-Ausnahmeregelung streichen kann. Und während weltweit die Energiepreise sinken, weil billiges Gas die Märkte überschwemmt – das Energieimportland Deutschland verliert trotzdem. Denn in Deutschland wird billiger Strom durch teuren ersetzt, koste es, was es wolle.

Auch die Umwelt kennt Sieger – und Verlierer. Energiepflanzen ruinieren Land und Boden. Nur eine Alt-Energie hält sich noch gegen Solar und Wind: Braunkohle. Ihr Abbau aber verschlingt Dörfer und Landschaften. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass erstmals seit Jahren der CO₂-Ausstoß wieder steigt. Dumm gelaufen. Im grünen Gewand kommt eine soziale und industrielle Revolution daher. Jetzt frisst sie ihre Kinder.

» 23.02.2013, 05:45

    283 Kommentare zu “Die große Verteile”


  1. hillybilly sagt:

    es darf jeder schreiben
    was er will
    wenn ers will
    auf eigene bill

    sagte elusewitsch
    der bengel

    engel wolln ma net sein

    entschuldigung falls falsch
    gewandet
    so seicht wie am noggerzwerg
    ist leicht

    das stüberl wurmt schon
    den wurm

    ist da auch ein artikel verkehrt?

    dann sinds schon zwei

  2. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    ich machs kurz, 7:14 Uhr ein kleines und
    feines artikelchen, bruder am see!

    Gruß Zamir

  3. schachtelhalm sagt:

    wauw
    was für eine
    drein hau
    ist das smog im blog
    oder hat der ne glog

    im hirn
    kein falscher zwirn

    respekt

  4. Pampa sagt:

    Zamir,

    für Dich hättte ich noch einen, der eigentlich sehr gut zu Dir passen würde, einen Mephisto mit Holzfiguren, der hat so um die 1900 Elo. Hat mich damals für meine schülerischen Penunzen ein kleines Vermögen gekostet, also Sommerferien durcharbeiten plus Geburtstags- und Weihnachtsgeld. Der ist so ungefähr 25 Jahre alt, damals noch gab es keinen stärkeren. Später habe ich mir mal ein Smartboard gekauft und an den PC gehängt, der erste war ein 486er DX.

    Da sieht man mal, wie die Zeit vergeht, hänge heute ein modernes Programm an eine halbwegs moderne Maschine, dann wird es zum Verzweifeln.

    Interessant ist aber, dass Schach im Prinzip eine lösbare Aufgab e ist, rein kombinatorisch, zwar nicht für Menschen lösbar, für Computer auf Dauer aber schon. Es muss im Prinzip eine Lösung für jeden denkbaren Zug in der Anfangsstellung geben, also meinetwegen e4 = 1:0, oder 1/2 oder 0:1. Es gibt ja auch kein Glück oder Zufälle dabei. Deep Blue hatte ja schon Kasparov geschlagen, wobei die Maschine aber im Vergleich zu heutigen Super-Computern schwach war, die Programme werden wohl auch immer besser.

    Aber eigentlich tut es heute an einem mordernen PC samt modernem Programm fast alles, um so ziemlich jeden zu schlagen, inklusive aller GMs und des WMs.

    Wie geht es Dir da eigentlich im Fernschach? Das muss im Prinzip ja fast Geschichte sein, oder lebt die Szene noch? Ich konnte mich da nie so für begeistern, mir war das immer zu langweilig, ohne den Gegenüber zu sehen.

    Ferdinand Unzicker lief mir übrigens in der Jugend mal weinend vom Brett, der war aber auch nicht so gut wie sein Vater Wolfgang. ;-)

    70/71 konnte ich aber noch nicht Schach spielen, da konnte ich gerade mal Mama und Papa sagen und etwas herum krabbeln. Ich lernte es erst 73 von meinem Onkel, dauerte nicht lange, dann rauchte er pro Stunde sieben Zigaretten und sah kein Land mehr, wie Kinder eben so sind. Das belastete zunächst unsere Beziehung etwas, bis er mich in den Kurpark zum Rasenschach gegen Rentner mitnahm und sichtlich stolz grinste, wenn ich es den Rentnern besorgte.

    Aber ich hörte dann langsam auf, als ich mich in der Pupertät deutlich zu weit interessanteren Dingen hingezogen fühlte, Weiber … was aber stets erhalten blieb, zumal ich es ja ausgiebig trainierte, war die analytische Grundfertigkeit, es war der Grundstein für vieles.

    Es gibt ja Nationen, die Schach als Unterrichtsfach kultiviert haben, bei uns gab es auch schon ein Schachgymnasium in Altenstein. Einziemlich bekannter Ökonom, Kenneth Rogoff, ist übrigens auch GM, der hat so knapp 2600. Bobby Fisher vs. Boris Spassky habe ich also nicht live miterlebt, aber das muss wohl schachlich eine sehr interessante Zeit gewesen sein, kalter Krieg und dann das, ein Amerikaner vernichtet mehr oder weniger alles was die Russen an GMs aufzubieten hatten. 6:0 gegen Taimanov, 6:0 gegen Petrosjan, etc., im Prinzip unglaublich.

    Nun ja, ganz normal war Bobby ja irgendwie nicht, ein sehr seltsamer Vogel, der ziemlich polarisierte. Die Bücher von Oppermann sind sehr gut aus meiner Warte geschrieben, mehr oder minder über die Psychologie beim Schach, können auch Anfänger ganz gut nachvollziehen. Meinen Liebling kennst Du ja, Jose Raul Capablanca, Lasker und Aljechin waren aber auch ganz interessante Charaktere. Letzterer wurde angeblich erst besonders gut, wenn er so eine Flasche Whiskey intus hatte und verstarb, als er an einem 8 cm langem Fleischstück erstickte. :-) Gegen Bogoljubov hat er im WM-Match mal einen Leierkasten-Spieler engagiert, der immer dann loslegte, wenn B. am Zug war.

    Nun, wenn man sich so die Geschichte des Schachs ansieht ist es irgendwie kein Wunder wenn sich manche Menschen wohl denken, also ganz normal sind Schachspieler nicht. Dass sie aber nicht mannschaftsdienlich oder -tauglich sind, halte ich für ein Gerücht, im Gegenteil. Was wir aber definitiv nicht sind ist körperlich aggressiv, da kenne ich keinen einzigen. Seelisch hin und wieder etwas grausam schon eher … ;-) … daher nenne ich es ja auch Krieg der Gehirne, lässt sich schwerlich einordnen. Für manche ist es Kunst, für andere ein Spiel, für wieder andere ein Sport, kann man sehen, wie man will, auffällig aber ist, dass es meist keine Inselbegabung ist, wie gerne unterstellt wird, die meisten starken Schachspieler sind auch sehr stark in Mathe, Latein und/oder Musik. Woher das kommt, weiß aber keiner so genau, es fällt empirisch nur auf.

    Dein Gerechtigkeitsfanatismus ist übrigens auch ziemlich weit unter Schachspielern verbreitet. Aber Peer und Teer, Dein Kanzler-Kandidat und der Alt-Kanzler, sind eigentlich nur erbärmliche Wurzer, die haben beide noch nichtmal Regionalligastärke, wollen sich aber im königlichen Spiel sonnen. Steinbrück ist gar mal wegen Mathe sitzen geblieben und gibt sich heute gerne als Finanzguru aus, die Pfeife.

    Merke Dir, analytisch wird aus einem Esel kein Araber.

    So, dann gehe ich mal Brötchen holen.

    Gruß
    Pampa

  5. schachtelhalm sagt:

    im ach ist alles schach
    genügt auch mühle

    fußeltball ist ja überall
    im geiste

    werde ferner grüßen
    das fahnen hissen
    wenn die mastspitze im
    boden steckt
    damit ists bezweckt

    schon wieder das büberl
    im falschen stüberl

    üb ri gens
    wia schausts denn draußn aus

    gesehen durch die schreibe

    ein beitrag zum erhalt fürs gehalt

    sprach mäcki messer
    mit der gabel in der hand
    wobei
    wenns schwierig wird
    helfen nur die geister

    ist das die neue esoterik?

  6. Pampa sagt:

    Ghost,

    das ist zwar schon länger her, aber in meiner Glazszeit habe ich internationale Turniere und Bundesliga gespielt. Unterschätze die Körperlichkeit des Spiels nicht, in einem Turnier verliert man schnell mal 10% des Körpergewichts. Der größte Energieverbraucher Deines Körpers ist nunmal der Kopf, der um die 27% Deines Energiehaushalts beansprucht.

    Gegen Computer nehme ich an, hast Du nicht den Hauch einer Chance, es sei denn sie sind museumsreif. Mache Dir nichts draus, das wird Zamir nicht anders als mir ergehen. Computerschach ist aber nicht wirklich Schach, eher was zu Trainingszwecken, es geht doch nichts darüber seinem Gegner die Hand zu geben, ihn mit Blicken zu fixieren und ihn langsam, ganz langsam abzuschlachten wie ein Stück Vieh, ihn über den Haufen zu schieben, ihm den letzten Blut aus dem Körper zu pressen unter der Beobachtung diverser Augenpaare, tja Ghost, was so harmlos aussieht … :-)

    Welche Elo-Zahl hast Du denn? Übrigens, hier sind auffällig viele Schach-Spieler unterwegs, Greg ist auch einer. Wir würden vermutlich gar eine ganze Mannschaft hin bekommen, den 1. SC TiTo oder so. ;-)

    Keine Sorge, Bauernendspiele bringen wir Dir schon bei, das ist reine Technik und Berechnung. Generell, gehe eher mit dem König vor die Bauern und suche die Opposition zum gegnerischen König. Der König ist dann Deine stärkste Figur, er ist im Nahkampf generell ziemlich stark, er ist halt nur etwas langsam und man sollte ihn tunlichst nicht verlieren. :-)

    Gruß
    Pampa

  7. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Ghost,

    rein interessehalber, wie nennen sich denn
    Deine schachcomputer, bevorzugst
    Du die alten holz- oder kunststoff-brettgeräte
    oder spielst Du schon gegen die neuesten
    programme?

    Baujahr, typ, releaseversion, heraus damit,
    ja heute habe ich mein besonders
    scharfes gebiss gewexxelt, haam, harr.

    Schönen Gruss vom Programmier-schach-schnuffi, Zamir

  8. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Ghost um 21:09 Uhr,

    höre ich da richtig, Du brauchst was kräftig
    auf die rübe, die trübe(joke) und ernährst Dich
    auf wunsch unserer verbraucher-ministerin
    nur noch von dünnen wassersuppen und
    ramabemmen, wegen der vielen skandale
    und ihren folgen für mensch, tier und schabe.

    Wusste ichs doch, Du bist der wahrhaft aufstrebende
    und einzig leuchtende geist in unserer Tafel-runde,
    wobei tafel inzwischen auch schon einen faden
    beigeschmack im d-ländle bekommen hat, woll.

    Drum, verirre dich nicht und bleibe standhaft
    auf all Deinen wegen, gibts denn im hoch-
    galanten starnberg auch eine tafel für die
    bedürftigen hilli-millis, heute gibt es doch
    schon jeden unfug, auch für die pfeffersäcke, odda?

    Schönen Gruss vom Paritätischen Amazonen-versand, Zamir

  9. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Ghost,

    was machen den “unsre” starkprekären
    arbeitsverhältnisse in zeiten der cholera?

    Schach ist eben schach, nicht mehr und
    nicht weniger, Du kannst es im gefängnis
    spielen (nur so als beispiel, hehehe)
    oder aber auf deiner farm in
    oklahoma, bei Deiner künftigen mars-partner-
    mission genauso wie auf Deiner supergeilen
    hochseeyacht bei nacht und nebelhorngeblase.

    Also, Du brauchst keine tennishalle, keine
    skipiste und auch keinen fussa-ballacka-
    platz da, auch keinen roulettetisch und
    auch keine hochfrequenz-suppa-rechner
    mit abgefahrenen lambadarythmen, gelle.

    Übrigens würde Dir da Pampa gerne die
    geschichte von Bobby F. erzählen, der
    der erste war, dem es gelang die
    “fetten gelder” abzukassieren, ab 1970/71.

    Wolfgang Unzicker der beste bayerische
    spieler, den es je gab wurde überigens
    in meiner heimatstadt geboren, tja da
    staunst Du wohl, was?

    Schönen Gruss aus dem Hinterpfälzer Wald beim Mattangriff, Zamir

  10. Ghost sagt:

    Null 18:12
    Nun ja, manchmal riecht es nach Katzenpipi, dabei könnte er längst Stubenrein sein, das Zeug dazu hat er, aber vielleicht macht er das aus Trotz, hat möglicherweise ein Autoritätsproblem (Joke :-) , und Zamir kocht nur Wassersuppen, mit einem Stück Rübe oder Kartoffel drin; hin und wieder gibt es auch eine Margarinestulle dazu. Das ist nun mal so.

  11. Ghost sagt:

    Pampa
    Schach ist bestimmt kein Sport, das stimmt. Es hat viel mit Konzentration zu tun, sowie mit Antizipation bezüglich der Optionen des Gegners und vor allem dem unbewussten (!) Vorsatz/Wille, zu gewinnen – bewusst allein genügt nicht. Nur ein einziger falscher Zug, und man kann einpacken (wenn man mit einem Profi spielt). Ein fieser Trick, auf den ich als Anfänger hereingefallen bin: Der König als “Beschützer” von zwei Bauern, um eine neue Dame zu bekommen. Das ist dann der Fall, wenn nur noch wenige Figuren auf dem Brett bleiben, was mir insbesondere mit Computern oft passiert.

  12. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    wenn Du so weiter machst, dann wird
    Null noch grün im gesicht vor ärscher.

    Möchtest Du das verantworten und ausserdem
    können wir nicht ununterbrochen off topic sein,
    oddada?

    Schönen Gruss vom Ohrensaussen in Witzenhausen, Zamir

  13. Pampa sagt:

    Zamir,

    eben das ist Schach nicht, ein Spiel. Du kannst es Sport nennen, Du kannst es Kunst nennen, wie auch immer, aber Schach ist kein Spiel.

    Meine Definition lautet wie folgt: Krieg der Gehirne

    Entsprechend Zamir, wenn Du mir mal gegenüber sitzen solltest, Du spielst nicht mit mir, Du ziehst in einen Krieg. Aber hier in TiTo, ich bitte Dich, wir beide ziehen zusammen in den Krieg, oder nicht? ;-) Na komm, ich putze Dir den Morgenstern …

    Gruß
    Pampa

  14. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Null,

    dann bleibt Dir nur ein weg:

    mach mit,
    mach’s nach,
    mach’s besser.

    Dann können wir auch über das Gehalt sprechen,
    ohne scheu, auf gleichem niveau, woll.

    Schönen Gruss aus Bottenbach, Zamir

  15. Null sagt:

    Im übrigen werde ich aktuell gelb vor Neid über den Gehalt der derzeitigen Diskussion.

  16. Null sagt:

    @Eysel: Beim Lesen des FAZ links komm ich aus dem Heulen nicht mehr raus. Außer Bürokratendeutsch werden wird jetzt auch noch von diesen umgestrickten “politisch korrekten” Phrasen” heimgesucht. Da tränen einem die Augen.

  17. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    knapp, abba tadellöser & golf,
    sehr gut geklungen, abba äschdd, spitze!

    Viele Grüsse vom reitenden Ponyhof, Zamir

  18. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    alles schön und guud, Dein endspiel, mein endspiel
    und alles drumherum,
    spielstärke ist das eine, aber die reine lust,
    die nie versiegende freude am spiel kann auch
    einer/eine mit 999 elopunkten ergriffen haben,
    nach dem motto: “Spielst du gerne schach,
    warum lernst du es dann nicht,” oohohoh.

    Am ende ist es ein spiel und es wird immer
    ein spiel bleiben, wenn auch ein ganz
    besonderes, vaschdääähschd?!

    Schönen Gruss vom Tanz der Zamire, ZZ

  19. Magic sagt:

    Laengst erledigt menzenschwendner
    Poems are in, go tito-rentner
    Coregelaende master magic
    Manche menze mendelt tragic

    Nicht so du dreizeilig knapp
    Koelsche ruetmick marke bapp
    Mal was andres als nur ey
    Competitione tandaradei

  20. Pampa sagt:

    Zamir,

    nun spiele ich schon lange nicht mehr aktiv, was mich aber immer auszeichnete war eine technisch sehr gute Ausbildung, u.a. in der Sporthochschule Grünwald. Ich tötr am Brett eher selten über Eröffnungen, sondern vor allem im Endspiel. Begehe in der Eröffnung einen kleinen Fehler, so richte ich Dich im Endspiel hin.

    Du wirst Dir wohl denken, scheiße ist das unangenehm, aber wir beide spielen ja für TiTo, die 500 Elo mehr kommen rein aus dem vom Ende her denken, von technischer Ausbildung, von der Kunst im Endspiel zu töten und sich dessen sowohl in Eröffnung wie Mittelspiel sehr sicher zu sein. Ich verlor niemals gegen Pachman, aber beständig gegen Kasparov.

    Ganz einfach Zamir, Kasparov ist im Endspiel noch deutlich besser als ich, es gab niemals einen Weg. Noch schlimmer ist übrigens Karpov. Die beiden sind Freunde, auch wenn das immer verkannt wird.

    Wenn die beiden auf dem Damen-Klo, Zamir, wir würden 0:8 untergehen, aber ich bewundere beide für ihre technische Präzision und spielerische Brillanz, das nötigt mir einfach Respekt ab, zumal ich durchaus weiß, wie viel Arbeit da dahinter steckt.

    Kasparov gab mir übrigens mal nach einem Match die Chance mich gegen ihn „auszublitzen“. Ich verlor alles, no way, aber Zamir, er zollte mir den Respekt des geschlagenen Gegners, das ist ein sehr feiner Kerl, wenn auch für mich unschlagbar, das sieht man iregndwann nach genügend Prügel ein, no way eben.

    Würden sie ihn in Aserbeidschan an die Macht wählen, ginge es meines Erachtens den Leuten dort viel besser. Was ich zu Dir als Schachspieler sagte, stimmt doch noch viel mehr auf den Ex-Weltmeister übertragen. What a beautiful mind!

    Aber das müssen die Leute dort selber wissen, meine Stimme hätte er!

    Gruß
    Pampa

  21. rauchende rampe sagt:

    der reim ist nicht schlecht
    nur bist du tichy?
    ob der das kant?

  22. menzenschwand sagt:

    latentes sockenbüberl
    bau dir doch dein eignes
    stüberl

  23. rauchende rampe sagt:

    komplexität vertuscht
    haste das gewußt
    sprach der eiervogel
    im lobbygogel

  24. Zamir Zebulovic sagt:

    Du X zwei = okay, grzz

  25. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic + Pampa,

    um es mal wieder auf den einfachsten
    katapilltistischen klönschnack herunter-
    zubrechen, wenn jeder die arbeit bewusst
    und gewissenhaft durchführt und erledigt,
    für die er am ende bezahlt wird und
    eingestellt wurde, dann wird die karre
    laufen und ohne fremdartigen motoren-
    geräusche funktionieren, leider ist es
    nicht so und viele traumtänzer versuchen
    sich aus ihrer verantwortung davonzustehlen
    und zu kneifen, das geld jedoch möchten
    sie auf alle fälle mitnehmen, egoal was kommt.

    Anders ausgedrückt, die spitzenkönner
    in politik, wirtschaft und dem rest der gesellschaft,
    legen die füsse hoch und lassen sich dabei
    auch noch die fingernägel lackieren und
    vielleicht noch etwas mehr, wenn Du
    wissen was ich meine, choach.

    Schönen Gruss vom Mängelfeststellungs-Beauftragten
    der Deutschen Bundesregierung, beim offiziellen
    Amtseinführungsverfahren, Zamir

  26. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    die welt ist ganz einfach geregelt und
    da wiederhole ich nur den christlichen
    wertekanon, unsere westlichen kultur-
    hoheiten und den noch immer in seiner
    puber-tät steckenden dösbaddel-kapitalismus:
    “Jeder an seinem, von ganz oben zugewiesenen
    Platz, sollte sich soweit bemühen und
    anstrengen, wie es die ihm eigenen und erworbenen
    Fähigkeiten erlauben und ab und zu schaden
    auch einige nach dem reinen zufallsprinzip
    eingestreute, unbezahlte Überstunden auch nichts.”

    Wenn jeder seine arbeit erledigt und sich nach
    besten kräften bemüht, dann ist doch
    schon die “halbe schlacht” gewonnen, den
    rest erledigen wir dann gemeinsam mit links, odda?

    Hast Du mir nun inzwischen auch schon
    Deine Arbeitsplatzerlbeschreibung zugetwittert
    über fatzebock?

    Siehste an den einfachsten dingen scheitert es
    bereits, die normalität bringt den laden
    in schwung und alles gekünstelte können
    wir getrost vergessen, woll.

    Schönen Gruss vom Umbruch in der Freizeit-Welt, Zamir

  27. Magic sagt:

    Zamir, “anti-isminismik”, schon gut, du suendenbock, unschuldiger, hatte den schrei nach der etikette vernommen, aber, nun ja, wenn du was sagen wolltest, was roemisch-atlantisch korrekt gemeint ist, nur eben so klingt als habe es otto auf der hendrix-gitarre gezupft..so in etwa, dividiert durch die buchekkagleichung in okzidentaler fkrm einer darwinistischrn ulkdogge im ey-design, dann ja, dann,
    Eysel, auch du ungepasster penetrant rechts neben dem gleis, die schaffnermuetze, die du neuerdings in obb suchst habe ich bereits vor 20 jahren von meinem herrn kreiert bekommen, seitdem erfhellt mich dankbarkeit, nicht zuletzt fuer hungerleydende bfa- sandsaecke im rer.nat.-coat, die mir im laufe der geschenkten zeit vorgefuehrt wurden und werden.du hast dir grosse muehe gegeben meinem dasein etwas spannung zu verpassen, goss-eyselino, wenn dich nur der neid odda das rentner-zipperlein nicht zu frueh auf distanz treibt..,:-)))..ey-eliten sind einsame heizer im zug der zeit, mitten im blauen waggon eine reise wagend, bei verlaesslicher beitragsleistung seitens der heavy-steuerstiere und – geister ein wenig fuer anstand, ehre und vaterland die mittelspannung haltend, unterlegt mit bei bedarf zuschaltbarem grundlastatomstrom, herz was willst du mehr…♥♥♥♥♡♡♡o.k.. mad koennte durchaus mal oefter wieder tipselnd durch den saal fegen…

  28. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    es liegt nicht an der komplexität
    oder an irgendwelchen sondervorschriften,
    sondern an der ost-west-deutschen
    baumafia, kapische?!

    Schönen Gruss von den SuperOberAusredenErfindungsKünstlern, ZZ

  29. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa um 10:32 Uhr,

    leider nur wieder nebengleis und
    sackbahnhof, nicht hauptbahnhof,
    mir geht das geschrubbse der
    wirtschafts-, polit- und funktionärskaste
    am podex vorbei, ich mache
    nur meine beobachtungen, stehe zu
    meiner arbeit und wenn ich fehler mache,
    dann berichtige ich sie und strenge mich
    um so mehr an, um das schiffchen wieder
    flott zu kriegen; die heutige arbeitsmoral
    kannste getrost in der pfeiffe rauchen,
    unabhängig vom standort im kleinen
    d-ländle, nur noch arroganzgesteuertes
    dummgefäcker auf höchster ebene,
    so jedenfalls steuern wir geradewegs in
    den ruin und ich rede nicht alleine
    von Deinem Haupt-Stadl, chichi.

    Schönen Gruss aus dem Beobachtungs-Hochsitz, Zamir

  30. Pampa sagt:

    Nochmal was generelles zu der dirigistischen Denke, die in Berlin vorzuherrschen scheint, Thema siehe oben RTY.

    Wie viele Menschen leben auf dem Globus, sagen wir mal 7 bis 8 Milliarden? Okay. Davon haben sagen wir mal 80 Millionen einen deutschen Pass oder leben hier. Okay, und wir “retten” das Weltklima? So so.

    Was wir machen ist vor allem eines dies bezüglich. Wir bezahlen extrem hohe Stromkosten um chinesische Solar-Panels zu importieren. Unsere eigenen Solarfirmen gehen reihenweise unter, zuml sie immer weniger wettbewerbsfähig sind.

    Indirekte Subventionen haben noch nie und nirgendwo funktioniert, aber das ändert ja nichts daran, dass wir das immer wieder versuchen. Und bist du nicht willig, so wende ich staatliche Gewalt an, oder was?

    Wenn ich als Staat schon meine mich unbedingt einmischen zu müssen, dann doch bitte mit direkten Subventionen, doch nicht indirekt, am besten aber vermutlich gar nicht.

    Wir sollten uns dringend mal darum kümmern, was wirklich hoheitlich von all dem, das gemacht wird, sinnvoll ist, und was alles davon nicht. Die meisten Deutschen, die ich so kenne, sind eigentlich sehr anständige Leute, die aber fassungslos auf Bibliotheken voller Vorschriften blicken und sich fragen, ja was darf ich eigentlich noch? Das lähmt extrem, dieser aufoktroyierte Dienst nach Vorschrift und Paragraphen.

    Wenn Ihr in der Welt unterwegs seid und Euch Städte anseht, denkt mal darüber nach, wie sie entstanden. Meinetwegen Den Haag, lauter schmale und lange Häuser, sieht merkwürdig aus, da haben sie früher den beanspruchten Bürgersteig besteuert! In Berlin, die meisten Gebäude so um die 22 Meter hoch, das kommt von einer alten Brandschutzverordnung, damals waren die Feuerleitern maximal 22 Meter ausfahrbar. In Amsterdam, Häuser ohne Fenster, da haben sie die Fensterflächen mal besteuert. In New York … das haben sie wie ein Schachbrett gebaut, etc. pp.

    Oft fragt man sich oder genauer ich mich, was soll das alles? Wozu all diese ausufernden Regelwerke, ginge es denn nicht etwas einfacher und unkomplizierter? Komplexität verursacht Kosten, verschwendet so viel Leistung unserer Bürger für zum Teil reine Idiotie, als würde irgendetwas besser, wenn es denn nur komplizierter wird.

    Gruß
    Pampa

  31. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    gut, wenn Du den beschi … hafen unbedingt
    auswringen meechtest, dann hinein.

    Alle meine “Weltbilder” wurden mit diesem
    bau, an dem ich unmittelbar einige wochen
    beschäftigt war und einige meiner
    hautnah-erlebnisse auch berichtete, nicht nur
    bestätigt, sondern sogar übertroffen, wenn
    dies in negativer hinsicht überhaupt noch geht.

    Eigentlich bin ich es leid immer wieder eine
    elitenschelte der besonderen art zu
    betreiben, nur hier liegt der hering im gelee
    und dies zu gut 74,435%.

    Der einfache angestellte und arbeiter führt nur
    die dinge aus, die ihm menschen vorgeben mit
    hoher ausbildung, grosser erfahrung und in
    den allermeisten fällen auch einer dementsprechend,
    höhergeschraubten einkommensklasse.

    Ist dies der “Facharbeitermangel,” von dem alle
    sprechen, mangelt es den angeblichen fachkräften
    an basiswissen, an einfachstem koordinierungs-
    und planungs know-how?

    Die grosse schande, das schämen ist in den
    spitzen angesiedelt, nur diese scharlatane
    machen sich goarnixx draus, dies haben
    sie angeblich jahrzehnte lang studifiziert,
    sich so abgeschmackt zu verhalten, wenn
    es mal schief laufen sollte, gelle.

    Schönen Gruss von der Willenskraft, die das Können schafft, Zamir

  32. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel um 09:55 Uhr,

    ist das wirklich Dein original oder
    musstest Du dir wieder von einem
    ghostwriter auf die ski-sprünge
    verhelfen lassen, wie damals
    im kleinen walzertal?

    Es grüsst Dich, mein gestriegelter Katzenpuckel, Zamuckel

  33. Pampa sagt:

    Zamir,

    wenn Du einen Spezialisten für Umsatzsteuerrecht kaufst, einen wirklichen Guru, kostet der so um die 700€ + MWSt., pro Stunde. Im Preis inbegriffen ist, dass er alle saudumm anredet, sich kaum einer traut nachzufragen und er Dich von oben herab anredet, dass Du Dir denkst, jetzt habe ich auch verstanden, wie man saumäßig arrogant definiert.

    Letztlich könnt Ihr doch froh sein, wenn sich Bender überhaupt noch dazu bereit erklärt da mitzuwirken. Wenn es denn klappen würde, wäre sicher sehr sinnvoll investiertes Geld. Mann Gottes, wir haben doch mit Fraport einen Flughafenbetreiber, der als Unternehmen ganz sicher weiß, wie man Flughäfen baut und betreibt, müsst Ihr denn unbedingt in Berlin versuchen das Rad neu zu erfinden? Wo also fangen wir an, bei Adam und Eva, oder vielleicht auf einem Level ein paar Stufen höher in der geschichtlichen Entwicklung?

    So ganz vergebens sind derartige Infrastrukturprojekte übrigens nicht, sie ziehen Arbeitsplätze und Firmen ohne Ende an. Wenn Du Dir das mal ansiehst, Firmen wie HP, Nestle, Motorola und und und … haben sich in der Nähe von FRA angesiedelt. Als in MUC der Flughafen FJS in Erding eröffnete kamen z.B. Cisco oder Microsoft in die Region, die alle waren damals ja bei weitem noch nicht so groß, expandierten eben.

    Also wenn Du willst, dass Berlin mal nicht nur auf Stütze lebt, sondern prosperiert, würde ich schleunigst zusehen, den Airport mal fertig zu bekommen. Das ist ja nicht das erstemal, dass Ihr komplett versagt, nimm den Hauptbahnhof, irgendwo ins nirgendwo mitten in der Stadt ohne wirkliche Anbindung hingebaut, das Ding kann man ja kaum erreichen oder kommt von da aus kaum irgendwo hin, was macht Ihr nur und wie weit denkt Ihr da, von 12 Uhr bis mittags, oder was? Meine Herren …

    Es ist auch in anderen Städten nicht alles Gold, was glänzt, aber Berlin scheint mir bzgl. Unfähigkeit überall nach der Goldmedaille zu streben. Offenbar fällt das den Berlinern selbst noch nicht mal auf, scheinbar zu weit weg vom Schuss. Habe gestern mit diversen Mitarbeitern von Sony D gesprochen, wenn man denen so zuhört, also manchmal fragt man sich schon, der Tenor war mehr oder minder, es funktioniert zwar nichts, aber wir haben ja 4 Opern und sehr viele Theater. Aha, das trägt zwar nichts zu meiner Problemstellung bei, aber schön zu hören, dass es Euch in der Freizeit gut ergeht. Zamir, so gewinnt man keinen Blumentopf …

    Gruß
    Pampa

  34. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa um 10:06 Uhr,

    diese aussage möchte ich nicht
    zur benotung heranziehen wollen,
    da ich selbst von allen biligheimern
    immer wieder abrate, ob ernährung,
    bekleidung, auto- oder hauskauf.

    Geiz war im grunde genommen noch
    nie geil und hat auch keine chancen
    es jemals zu werden.

    Schönen Gruss von den schönsten Aussichten, Zamir

  35. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    stimme mit Dir völlig überein, acht milliarden
    verschiedener antworten sind möglich und
    dennoch sind wir gefangen in unseren
    ins stocken geratenen anschauungsprozessen.

    Wieviel braucht der mensch und welche
    “währung” lässt jeden einzelnen dazugehören?

    Die antwort hatten wir schon einmal am
    schlafittchen, es ist die sinnhaftigkeit,
    die den menschen auszeichnet,
    sofern er davon gebrauch machen würde
    und darin investiert, eine anlageform weitaus
    einträglicher als gold, einträglicher als
    alle vermögenswerte weltweit zusammengenommen.

    Geld und kapital in allen formen und auswüchsen
    geraten ab einer bestimmten summe, ab einem
    “sich alles leisten und kaufen könnens,” in einen
    unaufhaltsam eintretenden minuskreislauf, was zuvor
    von grossem nutzen war, wird ins genaue gegenteil
    verkehrt und richtet dann nur noch schaden an;
    bestes beispiel die vielen billionen euro, die ungebremst
    um den globus schwirren und irgendwann die blase
    zum ausbruch bringen werden.

    Ab einem bestimmten vermögensberg, geht die
    präziseste kontrolle darüber auch unweigerlich
    verloren, bzw. sie entzieht sich in eigendynamischen
    rotationen dem auge des betrachters, wo soll denn
    bitteschön noch investiert oder angelegt werden?

    Aktuell betrachten wir das siechtum der einzigen noch
    verbliebenen weltmacht (bitte nicht wieder den anti-
    amerikanismus, den es bei mir nie gegeben hat
    auflegen, danke), die sich bemüht ihre sünden der
    vergangenheit aufzuarbeiten und zwischen rigidem
    sparkurs und so weiter wie bisher, hin und her schwankt.

    Irgendwann sollten die übererfolgreichen, ihr system
    durchdenken, auf den prüfstand stellen und sich selbst
    hinterfragen, wie soll es denn nun weitergehen, wenn
    alle saftigen weideplätze abgegrast sind, die menschen
    warten auf einen neuen und sinnhaft besetzten
    “tagesbefehl,” eine order die den mechanismus
    des täglichen lebens optimiert und ihm wieder neuen
    schwung und zuversicht verleiht, eine perspektive
    für die es sich lohnt zu leben, zu arbeiten und
    voler zuversicht nach vorne zu blicken.

    Schönen Gruss vom grossen Navigator in stürmischen Zeiten, Zamir

  36. Eysel sagt:

    Ne kleine Erklärung zu Tragics Ökonomie um 9:43:
    Ist mir klar wie man das mit 25€/Woche und noch 20 zurück hinkriegt.
    Studenten und tragische mittlere Angestellte gehn „behufs dessen“
    - wie man in solchen Kreisen wohl sagt – mit ner Rolle kleiner Plastiktüten (die kostenlosen schwarzen Beutel für Hundekot gehn selbstverständlich auch) mit seim Diesntausweis auf jeden Empfang/Eiweihung/Lobhudelei den/die jede Behörde, Stadt, Kreis, und jede sonstige Wohltätigkeitsorganisation veranstaltet und „sammelt ein.“ Wichtige Persönlichkeiten „kennt“ man eben.
    Z.B. das Personal des Caterers.
    Ein herrlicher Getränkecocktail aus den stehen gelassenen halbleeren Gläsern „komponiert“ sich nebenbei in die Thermoskanne quasi von selbst. Kanne gehört schließlich eh zur „Dienstausrüstung“.
    Wenn dann der erfolgreiche Jäger von der „Jagd“ in seine Höhle zurückkehrt findet dann die Überraschungsparty mit Fütterung der Jungkobras statt.
    Das Gesöff aus der Kanne und die dem Caterer abgeschwatzen Reste schmecken – je nach Mischungsverhältnis – nach jedem Beutezug „aufregend anders“.
    Aber das Eine macht satt, das Andere besoffen.
    Was will man mehr.
    Und danach kann sich relaxt wieder den blog widmen und sich die Kopfschmerzen und den Dünnschiss von der Seele schreiben.
    Z.B. von den erlebten kulinarischen Highlights in NY.
    ;-)

  37. Pampa sagt:

    Zamir,

    mein Urgroßopa erkannte schon, das Leben ist schön und teuer. Du kannst es auch billiger haben, dann ist es aber nicht mehr so schön. :-)

    Gruß
    Pampa

  38. Magistrale Fatale sagt:

    Clown sein nicht gleich Depp. italian denken logisch: Wenn nicht viel geben, kann nicht viel verplempern

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/silvio-berlusconi-er-haelt-nicht-alles-aber-er-nimmt-am-wenigsten-12097940.html

  39. Eysel sagt:

    Also icke wees nich
    was de dich über die 4 Mille/Tag uffregst Zamir,
    wärste mittelguter Coach auf ner anständigen Sparkassen-Akamie geworden, könnste das – als freelancer – oooch abräumen.
    Mit Mittelschule, ner Lehre, 2 Jahren uf ner Akamie und ein paar Jahren Erfahrung. N I C H G A N Z dieselbe Job-Größenordnung wie dein süsser kleiner verkorkster Provenienzfliighafen an der Spree.
    Und NICH der Leistungsnachweis wie ihn der Makka mit seim Schleudersitz-Job in Börlin mitbringt.
    Biste etwa son Billigheimer der sich sein Rolli bei ebay für 9999 € schießt, sich nen Ast freut über sein DOLLEN Diiiil
    und dann laut BETRUG BETRUG schreit und nach STAAT ruft
    wenn ihm der Postbote seinen Spielzeug-Rolli in nem Päckchen von 30x30x40cm bringt????

  40. Magic sagt:

    Zamir, zu deinen fragen:

    wieviel geld braucht der mensch…keine ahnung, ich bekomme 25 eu taschengeld die woche und bringe manchmal vor beginn der naechsten och 20 eu wieder mit

    Wie ist das mit dem menschlichen wohlfuehlen…

    Ja mei, zamir, da bleichen wir dir hier 5 jahre das hirn und nichts bleibt haengen an der synthetik, also: die eherne erkenntnis lautet, fragst du den menschen wie geht es dir persoenlich, sagt er, bestens, fragst du denselben, wie schaetzt du die allgemeine situation…entwicklung ein, sagt er furchtbar,
    Das war schon immer so und wird immer so bleiben, cum grano salis und trotz aller freylaufenden darwin-bulkdoggen, capischez-vous

  41. Magistrale Fatale sagt:

    wenn Not ist groß, kommen Rettung nahe, brauchen nicht warten auf Wunder

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/28/zurueck-zur-d-mark-euro-gegner-gruenden-partei-zur-bundestags-wahl/

  42. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    inzwischen sind wowi und das platzdeckchen
    verkracht, brandenburg möchte die nachflüge
    zwischen 22.00 Uhr und 06:00 Uhr gänzlich
    verbieten, was vermutlich sowieso das aus
    ob BER oder wie auch immer bedeuten würde.

    Weiterhin gibt es ernsthafte überlegungen, das
    gebäude und das gesamte areal anderweitig
    zu nutzen, also wie Du siehst alles kreuz und
    quer, so äschd nach mitbestimmung pur.

    Zurück zu den 4.000 pro tach, wie lange muss
    man da arbeiten, um sich schon seinen lebensabend
    gründlichst ausmalen zu dürfen, bei welchem
    einstiegsalter?

    Wieviel braucht eigentlich der mensch und ist
    viel und noch mehr geld auch gleichzeitig
    einhergehend mit der qualität des lebens?

    Frische luft, gesunder boden und klares, reines
    wasser fängt damit alles an und wie definiert man
    eigentlich wohlstand, welchen respekt schuldet
    der mensch der natur und dem tierreich eigentlich?

    Wie gesund ist gesunder egoismus und sind
    ehrgeiz, wetteifer, gier und siegeswille, die
    einzigen triebfedern des modernen menschen?

    Der deutsche pabst hat aus gesundheitlichen
    gründen sein amt niedergelegt, alle achtung.
    Hat es die katholische kirche in den letzten
    zweitausend jahren versäumt sich den neuesten
    errungenschaften und erkenntnissen auf allen gebieten,
    zumindest in einer diskussionsform anzunähern?

    Fühlen sich die menschen in den “reichen” ländern
    wirklich wohl, wenn sie mitansehen müssen, wieviel
    elend, leid, hunger und not, dieser planet trotz
    immenser technologischer fortschritte, nach wie vor
    für die mehrheit seiner bewohner bereithält?

    Es geht nicht um die ideologische, die politische
    oder gar die glaubensfrage,
    es geht um die frage, hat der moderne und vollends
    aufgekärte mensch unserer tage, überhaupt
    so etwas wie ein mitgefühl, eine verantwortung
    für die geschehnisse, die alle in unmittelbarem
    zusammenhang zueinander stehen und durchaus
    verändert werden könnten, bei einer simplen
    hinwendung zu den immer grösser werdenden
    problemen, auf einem planeten, der aufgrund
    unserer verhaltensweisen täglich kleiner zu
    werden scheint ?

    Schönen Gruss von der einfachen Frage nach der
    Mitmenschlichkeit im grossen Spiel um einen
    der vordersten Plätze, für eine kleine Weile
    auf dieser schönen Welt, Zamir

  43. Pampa sagt:

    Weißt Du Zamir,

    das Schöne an D ist doch seine Vielfalt, all die Dialekte und Kulturen, mir gefällt das sehr.

    Was hast Du, 4000 Euro pro Tag wäre spottbillig, wäre es denn so auf die Reihe zu kriegen. Das bezweifle ich aber eher, zumal sie ja offenbar noch den ganzen Planungsstab mit politisch abgesägt haben. Kannst Du mir mal sagen, wie es dann bitte laufen soll, alle neu, keiner in der Materie?

    Im Prinzip Zamir, gäbe es den Schildbürgerstreich noch nicht, BER wäre die perfekte Blaupause für absolute Unfähigkeit, geradezu bewundernswert unfähig, hätte man das denn absichtlich so gemacht. Letztlich kommt man sich vor wie im Kasperltheater, ja Kinder, was macht ihr denn da???

    Einfach unglaublich, da würde ich gerne mal Eysel in action zu hören, hinter schalldichten Türen, und wenn die Türen beben und der Flur wackelt mal vorsichtig nachfragen, was er denn gesagt oder gebrüllt haben könnte … mir selbst liegt es nicht so besonders laut zu werden, ich werde dann eher ruhig und schmallippig, das ändert aber nichts, gar nichts, an den Entscheidungen. Saukalt hier, bin ich das?

    Schluss jetzt, ich will BER laufen sehen, ob über warmer oder eiskalter Bruder, Druck auf den Füller, anders scheint es ja nicht zu gehen, keine Diskussionen mehr, einfach nur knallhart durchziehen, ohne Rücksicht auf Verluste. Bender kann das, nehme ich schwer an jedenfalls, TEUR 4 sind ein Spottpreis für den Mann, wichtiger aber wäre, ihm die absolute Macht zu erteilen, ohne Politik, odda wann wollt Ihr in Berlin von einem internationalen Großflughafen aus fliegen?

    Irgendwie müssen wie beide das ja auch noch erleben … bis Kuba schwimmen, um neben der Cohiba einen Daiquirie zu trinken, ist etwas weit, findest Du nicht? ;-)

    Gruß
    Pampa

  44. Pontifex Minimax sagt:

    Offensichtlich wirkt die atomare Verstrahlung unterschiedlich, bei manchen scheint sie auch den ghost zu erleuchten @fukushima, die beginnen mit Endodontologie des Pulpa-Dentin-Komplexes:

    Die große Verteile

    Der Ammenstaat macht uns zu Sklaven der Fürsorge

    http://www.welt.de/debatte/article113987600/Der-Ammenstaat-macht-uns-zu-Sklaven-der-Fuersorge.html

  45. Ghost sagt:

    Die SZ gemässigt links?? Kommt darauf an, wer die jeweiligen Artikel schreibt. Sie ist jedenfalls nicht so schrecklich politisch korrekt wie etwa die Zeit, zum Beispiel……..

  46. Ghost sagt:

    Pontifex
    Pompidou hat mal gesagt: “Sollte die Arbeitslosigkeit auf Fünfhundertausend steigen, dann wird es eine Revolution geben”. Und? Die Leute erdulden und hoffen auf Besserung. Sie meinen, die Sitation wird besser, wenn man die Köpfe austauscht. Das erinnert mich an so manche Unternehmen und ihre Aktionäre, die das auch glaubten.
    Die Frage, die auch mich beschäftigt: Wird es zu Klamauk auf den Strassen kommen, zumindest in Südeuropa und Frankreich? Anfänge kann man schon Portugal beobachten. Oder kommt es zu einer kollektiven Depression? Das Problem besteht darin, dass die von der “Krise” gebeutelten Massen angesichts der völlig neuen Globalisierungskonstellation keinen Rat wissen, ebensowenig wie die Politiker. Aber auch eine kollektive Depression kann sich entladen und ungeahnte Dimensionen erreichen, insbesondere dann, wenn die Leute irgendwelchen Rattenfängern folgen (womit ich aber nicht die gegenwärtigen Wahlpräferenzen der Italiener meine :-)

  47. Wiki sagt:

    Politische Ausrichtung und redaktionelle Unabhängigkeit
    Laut ihrem Redaktionsstatut erstrebt die Süddeutsche Zeitung „freiheitliche, demokratische Gesellschaftsformen nach liberalen und sozialen Grundsätzen“.
    Sie wird als „gemäßigt links“ beschrieben.

  48. Der Bote sagt:

    Die große Entzauberung der Institute
    und die weltweite Schuldenapokalypse
    sind die zwei Seiten einer “gefeierten” Medallie.

  49. Fukushima sagt:

    Die große Entzauberung

    Die “atomare Verstahlung” schadet offenbar mehr der Psyche
    als dem Körper des Menschen

    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-02/who-gesundheitsfolgen-fukushima-strahlung

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