Die große Verteile

Die Energiewende könnte bis zu 1000 Milliarden kosten, gesteht jetzt der Umweltminister ein. Aber wer kriegt die Kohle, wer zahlt?

Die größte Umverteilung findet nicht mehr durch Steuern statt – sondern durch die Energiewende. Dabei geht es nicht um den Atomausstieg. Es sind die Effekte des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) der rot-grünen Koalition aus dem Jahr 2000. Das funktioniert so: Wer Strom aus Sonne oder Wind erzeugt oder Getreide vergast, erhält einen Strompreis, der weit über den Stromkosten aus Atom, Kohle oder Gas liegt. Und: Dieser grüne Strom hat Vorfahrt. Egal, wie teuer er ist – er verdrängt jeden billigen Strom aus den Netzen. Klar, dass die großen Stromkonzerne die Verlierer sind. Sie müssen Dutzende moderner Kohle- und Gaskraftwerke verschrotten. Das trifft auch viele Stadtwerke. Sie müssen, wie die Stadtwerke München, ihre Anteile an Atomkraftwerken, aber mehr noch an vielen fossilen Kraftwerken abschreiben. Damit sind sie das Großrisiko ihrer kommunalen Eigner. Die Energiewende kostet so Aktionäre und Kommunen einen dreistelligen Abschreibungsbetrag, der in Peter Altmaiers 1000 Milliarden Euro noch nicht enthalten ist – die größte Kapitalvernichtung seit Kriegsende.

Der gewaltigste Posten aber ist die Vergütung des unwirtschaftlichen Grünstroms. Allein bis 2022 werden seine Produzenten die sagenhafte Summe von 680 Milliarden Euro erhalten. Das ist der Betrag, um den Grünstrom teurer ist als herkömmlicher Strom. Gewinner sind also diejenigen, die Solarpaneele aufs Dach geschraubt haben und denen der Staat dafür eine Rendite von zehn Prozent garantiert – und zwar 20 Jahre lang. Ein bislang fast wertloser Acker erzielt eine Windrente von 50.000 Euro. Gewinner und Verlierer sind Nachbarn: Wer ein Wohnhaus oder ein Hotel an der Küste besitzt, wird faktisch durch das Windrad nebenan enteignet – wer will schon im Schatten der gigantischen Lärmmacher wohnen oder urlauben?

Die Profiteure des Solarstroms wohnen meist im Süden, wo sie die Solarstadl oder Solarparks betreiben, und im Eigenheim auf dem Land. Draufzahler sind alle Stromverbraucher und Kleingewerbetreibende, denn sie müssen über Aufschläge auf ihre Stromrechnung die 680 Milliarden finanzieren. Sie zahlen auch jene 100 bis 200 Milliarden Euro für neue Stromleitungen, die für den Solar- und Windstrom gebraucht werden. Damit findet eine gewaltige Umverteilung von den städtischen Regionen aufs Land und an die Küste statt; von Mietern, die Zuschläge aufgebrummt kriegen zugunsten von Hausbesitzern mit Sonnenkollektoren auf dem Dach. Von den Bundesländern ist es so vor allem Nordrhein-Westfalen, das ausblutet: An Rhein und Ruhr erstreckt sich die größte Stadtregion Europas. Die Reste der Montanindustrie – Stromkonzerne, Kraftwerke, Zulieferer – verlieren ihre Existenz.

Noch ist die Industrie nicht der Hauptzahler. Ausnahmegenehmigungen verhindern vorerst, dass ihre Stromrechnung zu hoch steigt. Aber damit ist der Strompreis ein politischer Preis. Ausnahmegenehmigungen entscheiden über Leben oder Tod von Betrieben und Branchen. Das feinnervige Geflecht von Stromerzeugern und Stromverbrauchern, Basis für die schwerindustriell geprägte Landschaft zwischen Köln und Kamen, ist zerrissen – mit Langzeitfolgen. Niemand wird dort noch langfristig investieren, wenn morgen die Politik die lebenswichtige Strom-Ausnahmeregelung streichen kann. Und während weltweit die Energiepreise sinken, weil billiges Gas die Märkte überschwemmt – das Energieimportland Deutschland verliert trotzdem. Denn in Deutschland wird billiger Strom durch teuren ersetzt, koste es, was es wolle.

Auch die Umwelt kennt Sieger – und Verlierer. Energiepflanzen ruinieren Land und Boden. Nur eine Alt-Energie hält sich noch gegen Solar und Wind: Braunkohle. Ihr Abbau aber verschlingt Dörfer und Landschaften. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass erstmals seit Jahren der CO₂-Ausstoß wieder steigt. Dumm gelaufen. Im grünen Gewand kommt eine soziale und industrielle Revolution daher. Jetzt frisst sie ihre Kinder.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in 1 von Roland Tichy. Permanenter Link des Eintrags.

Über Roland Tichy

Roland Tichy lernte Lokaljournalismus beim legendären "Salzburger Volksblatt". Er studierte in München Volkswirtschaft und Politik, absolvierte die Deutsche Journalistenschule. Nach einer Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Volkswirtschaftlichen Institut in München arbeitete er im Bundeskanzleramt, danach als Bonner Korrespondent der WirtschaftsWoche. Nach der Wiedervereinigung war er für den Umbau des Rundfunksystems der DDR zuständig, danach folgten Stationen in Industrie und Medien. Seit 2007 ist er Chefredakteur der WirtschaftsWoche. Tichy ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt erschien "Wohin treibt Europa".

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Alle Kommentare [283]

  1. es darf jeder schreiben
    was er will
    wenn ers will
    auf eigene bill

    sagte elusewitsch
    der bengel

    engel wolln ma net sein

    entschuldigung falls falsch
    gewandet
    so seicht wie am noggerzwerg
    ist leicht

    das stüberl wurmt schon
    den wurm

    ist da auch ein artikel verkehrt?

    dann sinds schon zwei

  2. @ Pampa,

    ich machs kurz, 7:14 Uhr ein kleines und
    feines artikelchen, bruder am see!

    Gruß Zamir

  3. wauw
    was für eine
    drein hau
    ist das smog im blog
    oder hat der ne glog

    im hirn
    kein falscher zwirn

    respekt

  4. Zamir,

    für Dich hättte ich noch einen, der eigentlich sehr gut zu Dir passen würde, einen Mephisto mit Holzfiguren, der hat so um die 1900 Elo. Hat mich damals für meine schülerischen Penunzen ein kleines Vermögen gekostet, also Sommerferien durcharbeiten plus Geburtstags- und Weihnachtsgeld. Der ist so ungefähr 25 Jahre alt, damals noch gab es keinen stärkeren. Später habe ich mir mal ein Smartboard gekauft und an den PC gehängt, der erste war ein 486er DX.

    Da sieht man mal, wie die Zeit vergeht, hänge heute ein modernes Programm an eine halbwegs moderne Maschine, dann wird es zum Verzweifeln.

    Interessant ist aber, dass Schach im Prinzip eine lösbare Aufgab e ist, rein kombinatorisch, zwar nicht für Menschen lösbar, für Computer auf Dauer aber schon. Es muss im Prinzip eine Lösung für jeden denkbaren Zug in der Anfangsstellung geben, also meinetwegen e4 = 1:0, oder 1/2 oder 0:1. Es gibt ja auch kein Glück oder Zufälle dabei. Deep Blue hatte ja schon Kasparov geschlagen, wobei die Maschine aber im Vergleich zu heutigen Super-Computern schwach war, die Programme werden wohl auch immer besser.

    Aber eigentlich tut es heute an einem mordernen PC samt modernem Programm fast alles, um so ziemlich jeden zu schlagen, inklusive aller GMs und des WMs.

    Wie geht es Dir da eigentlich im Fernschach? Das muss im Prinzip ja fast Geschichte sein, oder lebt die Szene noch? Ich konnte mich da nie so für begeistern, mir war das immer zu langweilig, ohne den Gegenüber zu sehen.

    Ferdinand Unzicker lief mir übrigens in der Jugend mal weinend vom Brett, der war aber auch nicht so gut wie sein Vater Wolfgang. 😉

    70/71 konnte ich aber noch nicht Schach spielen, da konnte ich gerade mal Mama und Papa sagen und etwas herum krabbeln. Ich lernte es erst 73 von meinem Onkel, dauerte nicht lange, dann rauchte er pro Stunde sieben Zigaretten und sah kein Land mehr, wie Kinder eben so sind. Das belastete zunächst unsere Beziehung etwas, bis er mich in den Kurpark zum Rasenschach gegen Rentner mitnahm und sichtlich stolz grinste, wenn ich es den Rentnern besorgte.

    Aber ich hörte dann langsam auf, als ich mich in der Pupertät deutlich zu weit interessanteren Dingen hingezogen fühlte, Weiber … was aber stets erhalten blieb, zumal ich es ja ausgiebig trainierte, war die analytische Grundfertigkeit, es war der Grundstein für vieles.

    Es gibt ja Nationen, die Schach als Unterrichtsfach kultiviert haben, bei uns gab es auch schon ein Schachgymnasium in Altenstein. Einziemlich bekannter Ökonom, Kenneth Rogoff, ist übrigens auch GM, der hat so knapp 2600. Bobby Fisher vs. Boris Spassky habe ich also nicht live miterlebt, aber das muss wohl schachlich eine sehr interessante Zeit gewesen sein, kalter Krieg und dann das, ein Amerikaner vernichtet mehr oder weniger alles was die Russen an GMs aufzubieten hatten. 6:0 gegen Taimanov, 6:0 gegen Petrosjan, etc., im Prinzip unglaublich.

    Nun ja, ganz normal war Bobby ja irgendwie nicht, ein sehr seltsamer Vogel, der ziemlich polarisierte. Die Bücher von Oppermann sind sehr gut aus meiner Warte geschrieben, mehr oder minder über die Psychologie beim Schach, können auch Anfänger ganz gut nachvollziehen. Meinen Liebling kennst Du ja, Jose Raul Capablanca, Lasker und Aljechin waren aber auch ganz interessante Charaktere. Letzterer wurde angeblich erst besonders gut, wenn er so eine Flasche Whiskey intus hatte und verstarb, als er an einem 8 cm langem Fleischstück erstickte. :-) Gegen Bogoljubov hat er im WM-Match mal einen Leierkasten-Spieler engagiert, der immer dann loslegte, wenn B. am Zug war.

    Nun, wenn man sich so die Geschichte des Schachs ansieht ist es irgendwie kein Wunder wenn sich manche Menschen wohl denken, also ganz normal sind Schachspieler nicht. Dass sie aber nicht mannschaftsdienlich oder -tauglich sind, halte ich für ein Gerücht, im Gegenteil. Was wir aber definitiv nicht sind ist körperlich aggressiv, da kenne ich keinen einzigen. Seelisch hin und wieder etwas grausam schon eher … 😉 … daher nenne ich es ja auch Krieg der Gehirne, lässt sich schwerlich einordnen. Für manche ist es Kunst, für andere ein Spiel, für wieder andere ein Sport, kann man sehen, wie man will, auffällig aber ist, dass es meist keine Inselbegabung ist, wie gerne unterstellt wird, die meisten starken Schachspieler sind auch sehr stark in Mathe, Latein und/oder Musik. Woher das kommt, weiß aber keiner so genau, es fällt empirisch nur auf.

    Dein Gerechtigkeitsfanatismus ist übrigens auch ziemlich weit unter Schachspielern verbreitet. Aber Peer und Teer, Dein Kanzler-Kandidat und der Alt-Kanzler, sind eigentlich nur erbärmliche Wurzer, die haben beide noch nichtmal Regionalligastärke, wollen sich aber im königlichen Spiel sonnen. Steinbrück ist gar mal wegen Mathe sitzen geblieben und gibt sich heute gerne als Finanzguru aus, die Pfeife.

    Merke Dir, analytisch wird aus einem Esel kein Araber.

    So, dann gehe ich mal Brötchen holen.

    Gruß
    Pampa

  5. im ach ist alles schach
    genügt auch mühle

    fußeltball ist ja überall
    im geiste

    werde ferner grüßen
    das fahnen hissen
    wenn die mastspitze im
    boden steckt
    damit ists bezweckt

    schon wieder das büberl
    im falschen stüberl

    üb ri gens
    wia schausts denn draußn aus

    gesehen durch die schreibe

    ein beitrag zum erhalt fürs gehalt

    sprach mäcki messer
    mit der gabel in der hand
    wobei
    wenns schwierig wird
    helfen nur die geister

    ist das die neue esoterik?

  6. Ghost,

    das ist zwar schon länger her, aber in meiner Glazszeit habe ich internationale Turniere und Bundesliga gespielt. Unterschätze die Körperlichkeit des Spiels nicht, in einem Turnier verliert man schnell mal 10% des Körpergewichts. Der größte Energieverbraucher Deines Körpers ist nunmal der Kopf, der um die 27% Deines Energiehaushalts beansprucht.

    Gegen Computer nehme ich an, hast Du nicht den Hauch einer Chance, es sei denn sie sind museumsreif. Mache Dir nichts draus, das wird Zamir nicht anders als mir ergehen. Computerschach ist aber nicht wirklich Schach, eher was zu Trainingszwecken, es geht doch nichts darüber seinem Gegner die Hand zu geben, ihn mit Blicken zu fixieren und ihn langsam, ganz langsam abzuschlachten wie ein Stück Vieh, ihn über den Haufen zu schieben, ihm den letzten Blut aus dem Körper zu pressen unter der Beobachtung diverser Augenpaare, tja Ghost, was so harmlos aussieht … :-)

    Welche Elo-Zahl hast Du denn? Übrigens, hier sind auffällig viele Schach-Spieler unterwegs, Greg ist auch einer. Wir würden vermutlich gar eine ganze Mannschaft hin bekommen, den 1. SC TiTo oder so. 😉

    Keine Sorge, Bauernendspiele bringen wir Dir schon bei, das ist reine Technik und Berechnung. Generell, gehe eher mit dem König vor die Bauern und suche die Opposition zum gegnerischen König. Der König ist dann Deine stärkste Figur, er ist im Nahkampf generell ziemlich stark, er ist halt nur etwas langsam und man sollte ihn tunlichst nicht verlieren. :-)

    Gruß
    Pampa

  7. @ Ghost,

    rein interessehalber, wie nennen sich denn
    Deine schachcomputer, bevorzugst
    Du die alten holz- oder kunststoff-brettgeräte
    oder spielst Du schon gegen die neuesten
    programme?

    Baujahr, typ, releaseversion, heraus damit,
    ja heute habe ich mein besonders
    scharfes gebiss gewexxelt, haam, harr.

    Schönen Gruss vom Programmier-schach-schnuffi, Zamir

  8. @ Ghost um 21:09 Uhr,

    höre ich da richtig, Du brauchst was kräftig
    auf die rübe, die trübe(joke) und ernährst Dich
    auf wunsch unserer verbraucher-ministerin
    nur noch von dünnen wassersuppen und
    ramabemmen, wegen der vielen skandale
    und ihren folgen für mensch, tier und schabe.

    Wusste ichs doch, Du bist der wahrhaft aufstrebende
    und einzig leuchtende geist in unserer Tafel-runde,
    wobei tafel inzwischen auch schon einen faden
    beigeschmack im d-ländle bekommen hat, woll.

    Drum, verirre dich nicht und bleibe standhaft
    auf all Deinen wegen, gibts denn im hoch-
    galanten starnberg auch eine tafel für die
    bedürftigen hilli-millis, heute gibt es doch
    schon jeden unfug, auch für die pfeffersäcke, odda?

    Schönen Gruss vom Paritätischen Amazonen-versand, Zamir

  9. @ Ghost,

    was machen den „unsre“ starkprekären
    arbeitsverhältnisse in zeiten der cholera?

    Schach ist eben schach, nicht mehr und
    nicht weniger, Du kannst es im gefängnis
    spielen (nur so als beispiel, hehehe)
    oder aber auf deiner farm in
    oklahoma, bei Deiner künftigen mars-partner-
    mission genauso wie auf Deiner supergeilen
    hochseeyacht bei nacht und nebelhorngeblase.

    Also, Du brauchst keine tennishalle, keine
    skipiste und auch keinen fussa-ballacka-
    platz da, auch keinen roulettetisch und
    auch keine hochfrequenz-suppa-rechner
    mit abgefahrenen lambadarythmen, gelle.

    Übrigens würde Dir da Pampa gerne die
    geschichte von Bobby F. erzählen, der
    der erste war, dem es gelang die
    „fetten gelder“ abzukassieren, ab 1970/71.

    Wolfgang Unzicker der beste bayerische
    spieler, den es je gab wurde überigens
    in meiner heimatstadt geboren, tja da
    staunst Du wohl, was?

    Schönen Gruss aus dem Hinterpfälzer Wald beim Mattangriff, Zamir

  10. Null 18:12
    Nun ja, manchmal riecht es nach Katzenpipi, dabei könnte er längst Stubenrein sein, das Zeug dazu hat er, aber vielleicht macht er das aus Trotz, hat möglicherweise ein Autoritätsproblem (Joke :-) , und Zamir kocht nur Wassersuppen, mit einem Stück Rübe oder Kartoffel drin; hin und wieder gibt es auch eine Margarinestulle dazu. Das ist nun mal so.

  11. Pampa
    Schach ist bestimmt kein Sport, das stimmt. Es hat viel mit Konzentration zu tun, sowie mit Antizipation bezüglich der Optionen des Gegners und vor allem dem unbewussten (!) Vorsatz/Wille, zu gewinnen – bewusst allein genügt nicht. Nur ein einziger falscher Zug, und man kann einpacken (wenn man mit einem Profi spielt). Ein fieser Trick, auf den ich als Anfänger hereingefallen bin: Der König als „Beschützer“ von zwei Bauern, um eine neue Dame zu bekommen. Das ist dann der Fall, wenn nur noch wenige Figuren auf dem Brett bleiben, was mir insbesondere mit Computern oft passiert.

  12. @ Pampa,

    wenn Du so weiter machst, dann wird
    Null noch grün im gesicht vor ärscher.

    Möchtest Du das verantworten und ausserdem
    können wir nicht ununterbrochen off topic sein,
    oddada?

    Schönen Gruss vom Ohrensaussen in Witzenhausen, Zamir

  13. Zamir,

    eben das ist Schach nicht, ein Spiel. Du kannst es Sport nennen, Du kannst es Kunst nennen, wie auch immer, aber Schach ist kein Spiel.

    Meine Definition lautet wie folgt: Krieg der Gehirne

    Entsprechend Zamir, wenn Du mir mal gegenüber sitzen solltest, Du spielst nicht mit mir, Du ziehst in einen Krieg. Aber hier in TiTo, ich bitte Dich, wir beide ziehen zusammen in den Krieg, oder nicht? 😉 Na komm, ich putze Dir den Morgenstern …

    Gruß
    Pampa

  14. @ Null,

    dann bleibt Dir nur ein weg:

    mach mit,
    mach’s nach,
    mach’s besser.

    Dann können wir auch über das Gehalt sprechen,
    ohne scheu, auf gleichem niveau, woll.

    Schönen Gruss aus Bottenbach, Zamir

  15. @Eysel: Beim Lesen des FAZ links komm ich aus dem Heulen nicht mehr raus. Außer Bürokratendeutsch werden wird jetzt auch noch von diesen umgestrickten „politisch korrekten“ Phrasen“ heimgesucht. Da tränen einem die Augen.

  16. @ Magic,

    knapp, abba tadellöser & golf,
    sehr gut geklungen, abba äschdd, spitze!

    Viele Grüsse vom reitenden Ponyhof, Zamir

  17. @ Pampa,

    alles schön und guud, Dein endspiel, mein endspiel
    und alles drumherum,
    spielstärke ist das eine, aber die reine lust,
    die nie versiegende freude am spiel kann auch
    einer/eine mit 999 elopunkten ergriffen haben,
    nach dem motto: „Spielst du gerne schach,
    warum lernst du es dann nicht,“ oohohoh.

    Am ende ist es ein spiel und es wird immer
    ein spiel bleiben, wenn auch ein ganz
    besonderes, vaschdääähschd?!

    Schönen Gruss vom Tanz der Zamire, ZZ

  18. Laengst erledigt menzenschwendner
    Poems are in, go tito-rentner
    Coregelaende master magic
    Manche menze mendelt tragic

    Nicht so du dreizeilig knapp
    Koelsche ruetmick marke bapp
    Mal was andres als nur ey
    Competitione tandaradei

  19. Zamir,

    nun spiele ich schon lange nicht mehr aktiv, was mich aber immer auszeichnete war eine technisch sehr gute Ausbildung, u.a. in der Sporthochschule Grünwald. Ich tötr am Brett eher selten über Eröffnungen, sondern vor allem im Endspiel. Begehe in der Eröffnung einen kleinen Fehler, so richte ich Dich im Endspiel hin.

    Du wirst Dir wohl denken, scheiße ist das unangenehm, aber wir beide spielen ja für TiTo, die 500 Elo mehr kommen rein aus dem vom Ende her denken, von technischer Ausbildung, von der Kunst im Endspiel zu töten und sich dessen sowohl in Eröffnung wie Mittelspiel sehr sicher zu sein. Ich verlor niemals gegen Pachman, aber beständig gegen Kasparov.

    Ganz einfach Zamir, Kasparov ist im Endspiel noch deutlich besser als ich, es gab niemals einen Weg. Noch schlimmer ist übrigens Karpov. Die beiden sind Freunde, auch wenn das immer verkannt wird.

    Wenn die beiden auf dem Damen-Klo, Zamir, wir würden 0:8 untergehen, aber ich bewundere beide für ihre technische Präzision und spielerische Brillanz, das nötigt mir einfach Respekt ab, zumal ich durchaus weiß, wie viel Arbeit da dahinter steckt.

    Kasparov gab mir übrigens mal nach einem Match die Chance mich gegen ihn „auszublitzen“. Ich verlor alles, no way, aber Zamir, er zollte mir den Respekt des geschlagenen Gegners, das ist ein sehr feiner Kerl, wenn auch für mich unschlagbar, das sieht man iregndwann nach genügend Prügel ein, no way eben.

    Würden sie ihn in Aserbeidschan an die Macht wählen, ginge es meines Erachtens den Leuten dort viel besser. Was ich zu Dir als Schachspieler sagte, stimmt doch noch viel mehr auf den Ex-Weltmeister übertragen. What a beautiful mind!

    Aber das müssen die Leute dort selber wissen, meine Stimme hätte er!

    Gruß
    Pampa

  20. @ Magic + Pampa,

    um es mal wieder auf den einfachsten
    katapilltistischen klönschnack herunter-
    zubrechen, wenn jeder die arbeit bewusst
    und gewissenhaft durchführt und erledigt,
    für die er am ende bezahlt wird und
    eingestellt wurde, dann wird die karre
    laufen und ohne fremdartigen motoren-
    geräusche funktionieren, leider ist es
    nicht so und viele traumtänzer versuchen
    sich aus ihrer verantwortung davonzustehlen
    und zu kneifen, das geld jedoch möchten
    sie auf alle fälle mitnehmen, egoal was kommt.

    Anders ausgedrückt, die spitzenkönner
    in politik, wirtschaft und dem rest der gesellschaft,
    legen die füsse hoch und lassen sich dabei
    auch noch die fingernägel lackieren und
    vielleicht noch etwas mehr, wenn Du
    wissen was ich meine, choach.

    Schönen Gruss vom Mängelfeststellungs-Beauftragten
    der Deutschen Bundesregierung, beim offiziellen
    Amtseinführungsverfahren, Zamir

  21. @ Magic,

    die welt ist ganz einfach geregelt und
    da wiederhole ich nur den christlichen
    wertekanon, unsere westlichen kultur-
    hoheiten und den noch immer in seiner
    puber-tät steckenden dösbaddel-kapitalismus:
    „Jeder an seinem, von ganz oben zugewiesenen
    Platz, sollte sich soweit bemühen und
    anstrengen, wie es die ihm eigenen und erworbenen
    Fähigkeiten erlauben und ab und zu schaden
    auch einige nach dem reinen zufallsprinzip
    eingestreute, unbezahlte Überstunden auch nichts.“

    Wenn jeder seine arbeit erledigt und sich nach
    besten kräften bemüht, dann ist doch
    schon die „halbe schlacht“ gewonnen, den
    rest erledigen wir dann gemeinsam mit links, odda?

    Hast Du mir nun inzwischen auch schon
    Deine Arbeitsplatzerlbeschreibung zugetwittert
    über fatzebock?

    Siehste an den einfachsten dingen scheitert es
    bereits, die normalität bringt den laden
    in schwung und alles gekünstelte können
    wir getrost vergessen, woll.

    Schönen Gruss vom Umbruch in der Freizeit-Welt, Zamir

  22. Zamir, „anti-isminismik“, schon gut, du suendenbock, unschuldiger, hatte den schrei nach der etikette vernommen, aber, nun ja, wenn du was sagen wolltest, was roemisch-atlantisch korrekt gemeint ist, nur eben so klingt als habe es otto auf der hendrix-gitarre gezupft..so in etwa, dividiert durch die buchekkagleichung in okzidentaler fkrm einer darwinistischrn ulkdogge im ey-design, dann ja, dann,
    Eysel, auch du ungepasster penetrant rechts neben dem gleis, die schaffnermuetze, die du neuerdings in obb suchst habe ich bereits vor 20 jahren von meinem herrn kreiert bekommen, seitdem erfhellt mich dankbarkeit, nicht zuletzt fuer hungerleydende bfa- sandsaecke im rer.nat.-coat, die mir im laufe der geschenkten zeit vorgefuehrt wurden und werden.du hast dir grosse muehe gegeben meinem dasein etwas spannung zu verpassen, goss-eyselino, wenn dich nur der neid odda das rentner-zipperlein nicht zu frueh auf distanz treibt..,:-)))..ey-eliten sind einsame heizer im zug der zeit, mitten im blauen waggon eine reise wagend, bei verlaesslicher beitragsleistung seitens der heavy-steuerstiere und – geister ein wenig fuer anstand, ehre und vaterland die mittelspannung haltend, unterlegt mit bei bedarf zuschaltbarem grundlastatomstrom, herz was willst du mehr…♥♥♥♥♡♡♡o.k.. mad koennte durchaus mal oefter wieder tipselnd durch den saal fegen…

  23. @ Pampa,

    es liegt nicht an der komplexität
    oder an irgendwelchen sondervorschriften,
    sondern an der ost-west-deutschen
    baumafia, kapische?!

    Schönen Gruss von den SuperOberAusredenErfindungsKünstlern, ZZ

  24. @ Pampa um 10:32 Uhr,

    leider nur wieder nebengleis und
    sackbahnhof, nicht hauptbahnhof,
    mir geht das geschrubbse der
    wirtschafts-, polit- und funktionärskaste
    am podex vorbei, ich mache
    nur meine beobachtungen, stehe zu
    meiner arbeit und wenn ich fehler mache,
    dann berichtige ich sie und strenge mich
    um so mehr an, um das schiffchen wieder
    flott zu kriegen; die heutige arbeitsmoral
    kannste getrost in der pfeiffe rauchen,
    unabhängig vom standort im kleinen
    d-ländle, nur noch arroganzgesteuertes
    dummgefäcker auf höchster ebene,
    so jedenfalls steuern wir geradewegs in
    den ruin und ich rede nicht alleine
    von Deinem Haupt-Stadl, chichi.

    Schönen Gruss aus dem Beobachtungs-Hochsitz, Zamir

  25. Nochmal was generelles zu der dirigistischen Denke, die in Berlin vorzuherrschen scheint, Thema siehe oben RTY.

    Wie viele Menschen leben auf dem Globus, sagen wir mal 7 bis 8 Milliarden? Okay. Davon haben sagen wir mal 80 Millionen einen deutschen Pass oder leben hier. Okay, und wir „retten“ das Weltklima? So so.

    Was wir machen ist vor allem eines dies bezüglich. Wir bezahlen extrem hohe Stromkosten um chinesische Solar-Panels zu importieren. Unsere eigenen Solarfirmen gehen reihenweise unter, zuml sie immer weniger wettbewerbsfähig sind.

    Indirekte Subventionen haben noch nie und nirgendwo funktioniert, aber das ändert ja nichts daran, dass wir das immer wieder versuchen. Und bist du nicht willig, so wende ich staatliche Gewalt an, oder was?

    Wenn ich als Staat schon meine mich unbedingt einmischen zu müssen, dann doch bitte mit direkten Subventionen, doch nicht indirekt, am besten aber vermutlich gar nicht.

    Wir sollten uns dringend mal darum kümmern, was wirklich hoheitlich von all dem, das gemacht wird, sinnvoll ist, und was alles davon nicht. Die meisten Deutschen, die ich so kenne, sind eigentlich sehr anständige Leute, die aber fassungslos auf Bibliotheken voller Vorschriften blicken und sich fragen, ja was darf ich eigentlich noch? Das lähmt extrem, dieser aufoktroyierte Dienst nach Vorschrift und Paragraphen.

    Wenn Ihr in der Welt unterwegs seid und Euch Städte anseht, denkt mal darüber nach, wie sie entstanden. Meinetwegen Den Haag, lauter schmale und lange Häuser, sieht merkwürdig aus, da haben sie früher den beanspruchten Bürgersteig besteuert! In Berlin, die meisten Gebäude so um die 22 Meter hoch, das kommt von einer alten Brandschutzverordnung, damals waren die Feuerleitern maximal 22 Meter ausfahrbar. In Amsterdam, Häuser ohne Fenster, da haben sie die Fensterflächen mal besteuert. In New York … das haben sie wie ein Schachbrett gebaut, etc. pp.

    Oft fragt man sich oder genauer ich mich, was soll das alles? Wozu all diese ausufernden Regelwerke, ginge es denn nicht etwas einfacher und unkomplizierter? Komplexität verursacht Kosten, verschwendet so viel Leistung unserer Bürger für zum Teil reine Idiotie, als würde irgendetwas besser, wenn es denn nur komplizierter wird.

    Gruß
    Pampa

  26. @ Pampa,

    gut, wenn Du den beschi … hafen unbedingt
    auswringen meechtest, dann hinein.

    Alle meine „Weltbilder“ wurden mit diesem
    bau, an dem ich unmittelbar einige wochen
    beschäftigt war und einige meiner
    hautnah-erlebnisse auch berichtete, nicht nur
    bestätigt, sondern sogar übertroffen, wenn
    dies in negativer hinsicht überhaupt noch geht.

    Eigentlich bin ich es leid immer wieder eine
    elitenschelte der besonderen art zu
    betreiben, nur hier liegt der hering im gelee
    und dies zu gut 74,435%.

    Der einfache angestellte und arbeiter führt nur
    die dinge aus, die ihm menschen vorgeben mit
    hoher ausbildung, grosser erfahrung und in
    den allermeisten fällen auch einer dementsprechend,
    höhergeschraubten einkommensklasse.

    Ist dies der „Facharbeitermangel,“ von dem alle
    sprechen, mangelt es den angeblichen fachkräften
    an basiswissen, an einfachstem koordinierungs-
    und planungs know-how?

    Die grosse schande, das schämen ist in den
    spitzen angesiedelt, nur diese scharlatane
    machen sich goarnixx draus, dies haben
    sie angeblich jahrzehnte lang studifiziert,
    sich so abgeschmackt zu verhalten, wenn
    es mal schief laufen sollte, gelle.

    Schönen Gruss von der Willenskraft, die das Können schafft, Zamir

  27. @ Eysel um 09:55 Uhr,

    ist das wirklich Dein original oder
    musstest Du dir wieder von einem
    ghostwriter auf die ski-sprünge
    verhelfen lassen, wie damals
    im kleinen walzertal?

    Es grüsst Dich, mein gestriegelter Katzenpuckel, Zamuckel