CDU/CSU haben keine Quote, aber viele Frauen. SPD und Grüne sind Frauenquotenfans ohne Frauen. Was lehrt das die Wirtschaft?
In der CDU gibt es nur die schwächste Form einer Frauenquote für politische Ämter – trotzdem ist die Union die Partei der Frauenpower. Da ist Angela Merkel, die aus der Rolle der Parteivorsitzenden und Bundeskanzlerin längst in das Fach Staatsfrau auf Europaniveau gewechselt ist. Im Bundeskabinett sitzen vier Frauen vier Männern gegenüber und darunter mit Ursula von der Leyen eine mit Anspruch aufs höchste Amt. Auf Landesebene führen mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Christine Lieberknecht zwei CDU-Ministerpräsidentinnen. In der zweiten Reihe warten Frauen wie die rheinland-pfälzische Oppositionschefin Julia Klöckner auf den Tag ihrer Machtübernahme. Auch in der früher so männerdominierten CSU gibt es Veränderung: Christine Haderthauer ist eine kluge Ministerin, die in Talkshows sogar zuhört. Trotz Gender-Geschmuse – in der Politik müssen auch Frauen ihre Gegner in den Boden stampfen, weswegen Haderthauer durch Ilse Aigner an der Parteispitze ersetzt wird: Aigner verkörpert im Dirndl die resolute bayrische Frau, die in diesem lebensfrohen Habitat als allmächtige Chefin entschieden jeden Kerl vor Wirtshaustür oder Festzelt setzt, der ihr frech kommt – sie ist wie eine fröhliche Rache der Frauen am ewigen Stenz Horst Seehofer. So tritt die alte Macho-CSU feminin runderneuert im Landtagswahlkampf gegen den SPD-Kandidaten Christian Ude an, der mit einer älteren Zauselriege in die Abenddämmerung statt in die Morgenröte marschiert. Selbst in der quotenfreien FDP drängen Frauen nach vorn wie in Hessen Nicola Beer – “Grinsekatze” schmäht sie hilflos der hessische SPD-Quoten-Generalsekretär Michael Roth.
In der SPD gilt eine strenge 40-Prozent-Quote und bald ein Männer-Frauen-Reißverschluss für Mandate. Viel gebracht hat das oben nichts: Peer Steinbrück setzte sich im internen Dreikampf um die Kanzlerkandidatur gegen zwei Männer durch. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft blieb außen vor – könnte aber bald gezwungen sein, als Trümmerfrau wegzuräumen, was die Kerls zerdeppert haben.
Bei den Grünen hat die Quote viele Frauen befördert – aber keinen Generationswechsel bewirkt. Mit Jürgen Trittin tritt ein wurmstichiger Klassenkämpfer als möglicher Kanzlerkandidat gegen Claudia Roth an. Roth wirkt, als sei sie einem überbelichteten alten Diafilm entsprungen – zu grell, zu bunt, so ganz aus der Zeit gefallen. Zusammen mit der überanstrengten Renate Künast verteidigen drei altgediente Alpha-Tiere des Machterhalts ihre Positionen; es sei denn, Katrin Göring-Eckardt schafft es gegen die Alten. Nach Merkel und Joachim Gauck käme mit ihr eine Dritte aus ostdeutsch-protestantischem Milieu an die Spitze. Ansonsten fehlt Führungsnachwuchs – es sei denn, man glaubt daran, dass der ewig junge Cem Özdemir mit fortschreitendem Alter doch noch von der Trauer- zur Lichtgestalt mutiert. Aufstiegs-orientierte Männer meiden generell die Grünen. Wer einmal einen Nominierungsparteitag und sein bemühtes Gequote erlebt hat, weiß, warum sie dem Kindergarten der Polit-Greise/-Greisinnen entfliehen.
Die Parteien haben damit vorgemacht, was sich derzeit in der Wirtschaft wiederholt: Sind Frauen unterrepräsentiert und droht eine Quote, entsteht Bewegung – wie in der Union. Derzeit besetzen alle großen Konzerne in vorauseilendem Gehorsam alle frei werdenden Top-Jobs mit Frauen. Frauen sind so knapp wie begehrt, man braucht sie, um aus der Schusslinie der Gleichstellungsdebatte herauszukommen. Um nicht gezwungen zu werden, auf weniger geeignete oder noch unerfahrene Frauen zurückgreifen zu müssen, sorgen die Personalverantwortlichen in den unteren Rängen endlich für Frauen-Nachwuchs. Gibt es dagegen eine feste Quote wie bei der SPD und den Grünen, konserviert dies alte Strukturen: Statt gewollter Frauenförderung herrscht Grabenkrieg zwischen Alten und Jungen. Und wie bei den Grünen wenden sich junge Männer mit Grausen ab und den Piraten zu: lieber Freibeuter als Quoten-Depp. Das kann Quoten-Unternehmen auch passieren.











173 Kommentare zu “Grinsekatze im Dirndl”
um gegnerische Argumentationsweisen zu diffamieren..
aus wikipedia Rabulistik
Eysel
ich kann nichts diffamierendes feststellen.Wohl aber bei dir in jedem dritten Satz. Du schreckst noch nicht einmal davor zurück ,Pedros Sprache zu verhohnepipeln, um Recht zu behalten.
Und du sprichst von ” schäm dich ” ?? Und von Höflichkeit??
Es handelt sich bei dieser Aussage wohl um etwas, das besser an das eigene Spiegelbild gewendet werden sollte.
DU schwurbelst und fechtest genau wie beschrieben und merkst es nicht einmal.
Deine Logik ist oft irrational, weil sie persönlich wird.
Was bildest du dir eigentlich sonst noch alles ein ? Das Bild das du gern wärst ist inkonsistent und deine ” wehrhaften ” Entgegnungen solltest du besser bedenken,bevor du auf enter drückst.
Eyss,
es tut mir leid, ich habe
den bogen reichlich ueberspannt.
Zamir
@ Zamir
dir reicht es, um ein Vorurteil begründet in zwei aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen zu begründen. Mir reicht es (nicht nur das, sondern samt der Vorgeschichte) mich mit solchen hirrnrissigen Dummheiten nicht mehr abzugeben.
Unlogik bei H.?
Ich beende, um nicht ausfällig zu werden.
Grund gäbe es genug.
Denn JEDE Hinwendung muss auch mal ein Ende haben.
Mögen Andere WEITER unterstellen,
dass hinter deiner Sülze mehr steckt als ich auch mal vermutete.
@ Eyss,
moderne zeiten, mit Charles Chaplin,
bestimmt hat FvH diesen film auch nicht
gesehen, da steckt das ganze wahrheits-
potential in geballter ladung drin und
dieser film entstand in den dreissiger
jahren des vorigen jahrhunderts,
wo hat der Friederich sich denn da nur
wieder herumgetrieben?
Du musst eigentlich nur kucken, ohne ton,
dies reicht aus.
Eyss, der FvH hatte seine chance, so wie Du
und welcher blödsinn kam dabei heraus ?
Nun reiss Dich zusammen, ich werde Dich
immer unterstützen, das weisst Du doch.
Schönen Gruss von der elitären GermanAngst, Zamir
@ Eyss,
Du hast immer eine zweite chance,
aber,
Du musst sie auch nutzen, die schanze, woll.
@ Eyss,
der sogenannte truthahn-effekt hat wiedereinmal bei Dir
gezündet, wie macht der truthahn, wenn er sich
schüttelt und in aggresive angriffshaltung umschaltet?
Schade, dass wir hier kein bild und ton untermischen
können, es hätte uns grosse freude bereitet,
Dein rütteln und schütteln, abba äschdd.
Also, Du willst es nicht anders und sollst die zweite
dröhnung des neoliberalen vorkämpfers
für total verkappte eingebungen erhalten,
F.Hayek:
“Jede Handlungsweise der Regierung aber,
die sich dauerhaft als direktes Ziel die
Wohlfahrt der Armen vornimmt, muß
letztlich zur Zerstörung des Marktes
führen und somit zur Zerstörung des
Wachstums des Gesamteinkommens
von welchem die Hoffnungen der
Armen wirklich abhängen.”
Eyss, schriftlich und im O-Ton des
grossen zampanos.
Was muss er doch von einer angst
durchtrieben sein, von diesen zehn
prozent der Armen, wenn er gleich
die zerstörung des marktes fürchtet?
Solche schwermissratenen klugscheisser-
sprüche liest man auch in den heutigen
tagen noch zuhauf und es kommt diesem
polit-wirtschaftsklüngel nicht in den sinn,
ordentlich bezahlte arbeistplätze zu schaffen,
die arbeitslosigkeit ein für allemal zu besiegen
und ihre schmalzköppe anzustrengen, dass
die situation insgesamt verbessert werden kann;
wofür werden diese trampeltiere eigentlich soo
hoch dotiert?
Diese beiden passagen bilden bestimmt nicht
das gesamtwerk des Herrn von H. ab, aber
hier reicht es mir schon, solch ein unlogisches
herumgequake, schlimmer gehts nimmer, ooaach.
Vom witzigen Friederich von H. lernen heisst,
sich von geistiger umnachtung umzingeln
zu lassen und nach uns die sinkflut.
Lieber Eyss,
hör auf zu knibbern und zu bibbern und
gehe zum normalen
tagewerk über, ehe alles noch viel, viel
schlimmer kommt.
Die zamirsche Lehre sagt Dir seit über vier
jahren, “trenne die faulen von den fleissigen,
die fleissigen werden belohnt und die faulen
entsprechend ihrer untriebe verwaltet”
und alles wird gut.
Eyss, die zeiten sind inzwischen auch
schon weitergewandelt und dies
solltest Du entsprechend berücksichtigen,
schau Dir mal den Charlie Chaplin Film
“Moderne Zeiten”
an, dann bist Du wieder auf der siegerstrasse, wie
ein echter wissensverschachteler es sein sollte.
Ich gönne es dir sooo.
Schönen Gruss vom grossen Hayek, im kleinen Hellenental, Zamir
@ Zamir
Red nicht altklugvon „Genauigkeit, Forschen, suchen, analysieren“. Tu es!
Statt endlos „Dünnes“ zu labern.
Statt „geringfügig Gewichtigere“ als dich
aufgrund eines einen Satz „Zitieren-Könnens“ und eines
„Zu-viel-zum-Lesen“ mit einem „Wisch und weg“ ab zu tun.
PS:
Mit welcher Schwurbel-Großtat willst du die „Enden der Wurst“
oder die „jeweils unteren 10%“ beseitigen?
Indem du jedem davon so viel in die Hand drückst
dass er nicht mehr zu den unteren 10 gehört????
Und dann?
Und dann wieder dasselbe und wieder und wieder … ?
Übersteigt es „in deiner Hitze“ schon deine Möglichkeiten
die Konsequenzen deines Tuns zu überschauen?
Merkst du nicht mal,
wie du dir mit „deinem“ H.-Zitat SELBST
und mit GANZ dickem Kalieber SELBST ins Knie schießt?
•
„Armen-Unterton“???
Wer ist es denn der, der permanent „neue Arme“ herbei definiert?
Hayek???
Wer drückt die Drüsen?
Wer „hilft sich zu Tode” ohne kaum je was etwas zu erreichen?
Und dann ist es der,
der in einfachen Worten von bald 50 Jahren sah,
was inzwischen auf die Spitze getrieben wurde,
der des „Armen-Untertons“ angeklagt wird
und deshalb nicht mal des Lesens wert ist.
Ich glaub ich spinne!
Auf welcher „Hirn-Waschanstalt“ warst du???
@ Eyss,
immer wieder genauigkeit, nur dies kann uns
weiterhelfen, sonst nixx, was soll ich denn
jetzt machen, mich wirklich schämen,
oder möchtest Du mit mir tauschen, nur
dieses eine mal ?
Forschen, suchen, analysieren und weitermachen
ggf. auch mal eine verbesserung, oder veränderung
einschieben, wenn es sein muss.
Schönes Wochenende für Dich und Deine Z-Lehre, Zamir
@ Eyss um 11:01 Uhr,
Du allda haarespalterei-angestellter, wie möchtest Du
es denn gerne serviert haben, neien, komm mir ja
nicht so oberflächlich daher; wenn wir uns mit
der zamirschen Lehre beschäftigen, dann nur
mit korrektheit, klarheit und einer absolut
sauberen argumentationsweise.
Friedrich von Hayek:
“Die Situation der Armen war nie besser als in
den Zeiten des freien Marktes.
Wenn man aber erst einmal anfängt, die zehn
Prozent der Bevölkerung mit dem jeweils
geringsten Einkommen “die Armen” zu nennen,
dann wird es immer Arme geben, weil einige
immer diese zehn Prozent sein müssen.”
Eyss, Du solltest mindestens so schlau sein,
um diesen polemischen “Armen-Unterton”
herauslesen zu können?
Der grosse hotelpreisträger FvH geht
also generell davon aus, dass der kapitalismus
immer ein reserveheer von billiglöhnern in ständiger
armen-alarmbereitschaft benötigt.
Solch ein dummfug hat keinen platz in der
zamirschen Lehre.
Dann sollte man auch schon mal weiter mit der
zeit gehen dürfen und den neuesten armuts-
und reichtumsbericht der bundesregierung
ansehen, damit die grossen gräben in der
einkommensstatisitk ersichtlich werden;
dazu dann Hayeks sprüchlein danebenlegen und
das ganze fiasko wird klar.
Eyss, diese aspekte machen eine moderne
forschung aus, beweglichkeit auf dem
papier, mit dem stift, mit dem bildschirm,
der tastatur und letztlich auch im
allesentscheidenden organ, dem hirnkasten, gelle.
Soo, nun frage mal Plato, Konrad Adenauer und
vielleicht auch noch Pluto, dann können wir
uns weiter unterhaltsam durch die weltgeschichte
der tollen oekonomen und ihrer förderer
aus politik und comicserien kämpfen, jajaja.
Schönen Gruss vom Statistischen Schluderamt, Zamir
@ Unglaublich Greg,
wie du dich windest und (ver)drehst
dir die (meine) Worte, den Sachverhalt zurecht legst bis es dir passt.
Rabulistik vom Feinsten.
Alles, nur kein Ruhmesblatt. – Weder für die Person, noch für die “Wissenschaft” die du meinst vertreten zu müssen.- Beglücke weiter,
wen du meinst mit deinen Großtaten beglücken zu können. -
http://de.wikipedia.org/wiki/Rabulistik
@ Zamir 13:14 und davor
so einfach machst du es dir mit PLato und Hayek.
Zu faul sich mit P. zu beschäftigen,
ein Satz der dir nicht behagt von H.
vom Hörensagen und aus dem Zusammenhang gerissen,
und … und wusch, weg mit dem “Zeugs”.
Durch “unerschütterbare Erkenntnissen“ des Zamir-Systems ersetzt.
Du solltest dich – spätestens jetzt – in Grund und Boden schämen!!!
•
Adenauer meinte:
„Meine Meinung steht fest.
Irritieren sie mich nicht durch Tatsachen.“
Für den Fall,
dass dir die Figur der Selbstironie ein Begriff ist.
Franz Felsenhecke sagt
Was ist das für ein SpeTrum
Geld her
es geht nur drum
Und diese Klimper sollen Vorbilder sein
“Sich aber zu wundern, dass die Einwohner eines Landes eine Haftungsgemeinschaft sind und im Krisenfall auf persönliche Befindlichkeiten keine Rücksicht genommen wird, ist reichlich naiv.
Wir haben eine Finanzkrise. Also muss man sehen, wie man sie löst. Da es nicht ohne Verluste gehen wird, muss man sehen, wie man die Verluste verteilt, damit man danach wieder eine stabile Ausgangsbasis hat.”
+
Was ist das für eine Gesellschaftsform, Herr Neumann, wenn Sie die Agenten der Mehrheiten (Staat), die sich vor der Verantwortung gedrückt haben, sachgerechte Entscheidungen zu treffen, d.h. nicht mehr auszugeben, als sie einnehmen darüber bestimmen lassen dass die Minderheit die Verluste zu tragen hat (ohne Rücksicht auf deren Befindlichkeiten), die mit Geld umgehen kann (die Besitzenden, die mehr eingenommen haben, als sie konsumiert haben und mit dem Verbleibenden Vermögen geschaffen haben) …. nennt die sich Demokratie?
… interessant…- dann bin ich stolz, kein Demokrat zu sein!… zumindest nicht Einer, den Sie meinen..
Wenn Sie sich als Vertreter der Volkswirtschaftlehre hier outen, dann würde ich der “Baumschule, dritter Ast”, den Vorzug geben…Wissenschaft ist gefährlich, ich glaube, meine Tochter hat Recht.
Gregor Neumann: 2. Oktober 2012 um 18:09 “… dass die Einwohner eines Landes eine Haftungsgemeinschaft sind und im Krisenfall auf persönliche Befindlichkeiten keine Rücksicht genommen wird, ist reichlich naiv.”
Nehr, als eine ironische Empfehlung zur Anpassung, statt zur Kritik an einer Gesellschaft, die sich vor der Verantwortung drückt, Herr Neumann!
Wenn auf persönliche Befindlichkeiten keine Rücksicht genommen wird, dann wird selbstständiges Denken gefährlich, die Pflicht, ein Dummkopf zu bleiben, zum ethischen Prinzip.
Meine 17-jährige liest gerade Dürrenmatts ” Die Physiker” : „Nur im Irrenhaus dürfen wir noch denken. In der Freiheit sind unsere Gedanken Sprengstoff.“
Wissenschaft kann gefährlich sein, meint meine Tochter.
Klaus F
Dank für die zusätzlichen zwei Links!
zum geniessen
Die totale Selbstgefälligkeit der ….
Wer erkennt das?
UND ICH
An Eysel
geht es auch ohne Anmache?
DU schwurbelst und eierst herum!
Zum Lachen!?
Oder -
Nicht ganz grade im Kopf?
@ Klaus F.,
habe gerade “Deinen film” von gestern
angesehen.
Geld aus dem nichts schöpfen würde
unter anderem bedeuten,
dass das system schon sehr viel
länger aus dem ruder läuft, als
wir es uns jemals vorstellen können.
Ohne kontrollfunktionen, keinen kontostand,
kein überblick und keine aussagefähigkeit,
über den stand der dinge, odda?
Blindflug ist angesagt und so geht es ewig weiter
mit diesen hornoxxen.
Schönen Gruss vom Geldschröpfertum auf Erden, Zamir
grosser unbekannter-unbetuchter,
gibt es noch was aus der
schnupftabakdose,
oder kann ich weiter
mein leben geniessen, Hähh?
primitive Antwort
360 Grad
weiterkielen
Ooh Dschohn,
als äschder Ami, träumst Du
nadürlisch tach und nacht von
irgendwelchen vorbildern.
so wirst Du die welt nicht
beherrschen lernen,
soo nicht.
Was lehrt uns die Wirklichkeit?
Die Träumer im linken Spektrum
besorgen unserer Gesellschaft
all die überflüssigen Probleme.
Und diese Stümper sollen Vorbilder sein?
Was lehrt uns die Wirtschaft?
Wir machen es nicht so wie die CDU/CSU.
Diese Hamperl sollen Vorbilder sein?
@Eysel:
“Und mehr als eine Korrelation steht da nicht.”
Ich habe geschrieben, dass eine Korrelation zu beobachten gibt. Danke für deine Zustimmung.
@ Eyss um 13:14 Uhr,
kein problem, wieso auch, überschneidungen
sind überall gerne genommen.
Lediglich den Herrn von Hayek musste ich
von den grundlagenforschungen der
zamirschen Lehre aussondern, nachdem
ich gelesen habe, dass er mindestens
10% armut, bei einer modernen
gesellschafts-ordung jederzeit für
akzeptabel hält und inkauf nehmen würde.
Solchen unfug kann ich nicht anerkennen
und der z-Lehre keinesfalls zumuten.
Du siehst wie schon so oft,
im leben ist jedes detail wichtig.
Schönen Gruss von der tiefenanalytischen Erkenntnis,
dass wirtschaftliche, soziale und institutionelle
Verhältnisse unmittelbar zusammenhängen, Zamir
@ Klaus F.,
Dir ist doch hoffentlich nicht entgangen, dass
gestern abend 19:28 Uhr von mir
scherzhaft gemeint war?!
Mein aktueller tipp:
Mister Karstadt bei ZDFzoom, 45 minuten
über alles was wir schon immer ahnten,
uns aber nicht zu hinterfragen wagten,
weil soviel geheiniskrämerei der
öffentlichkeit gar schadet.
@Gregor
„Aber er bietet eine ziemlich geniale Zusammenfassung der “Financialization” – also dem Effekt, dass der Finanzsektor scheinbar profitabler ist als die reale Wirtschaft.“
Interessante Erkenntnis von Ritholtz!
Die Finanzmärkte heben wie ein sich aufblähender Ballon immer mehr von Boden der Realität ab und ziehen die Gondel der Realwirtschaft in gefährliche Höhen.
Mit dem Platzen des Ballons wird schließlich nicht nur dieser selbst, sondern mit ihm auch die Gondel der Realwirtschaft in die Tiefe gerissen und zertrümmert. In Folge dessen droht eine verheerende Weltwirtschaftskrise.
„Wenn Du eine andere Antwort als “das Geldsystem ist schuld” gelten lässt,…“
Nach meinen Erkenntnissen sind es im Wesentlichen diese drei Punkte, die es dahingehend zu lösen gilt:
1. Der Art und Weise der Geldschöpfung
2. Der Destruktivität in der Dynamik des Zinssystems
3. Die Verselbstständigung der spekulativen Finanzmärkte gegenüber der Realwirtschaft.
Ritholtz geniale Zusammenfassung bezieht sich für mich eindeutig auf Punkt 3.
Allerdings sehe ich darüber hinaus in allen drei Punkten untereinander einen mehr oder weniger direkten Zusammenhang.
Übrigens, auch ich sage „Yehowa“! Ich denke, wir unterscheiden uns lediglich in der Akzentuierung.
Nein Greg,
was nutzt Congressional Research
wnn die Korrelation hier von dir DERGESTALT publiziert wurde????
Und mehr als eine Korrelation steht da nicht.
Eine zeitliches Zusammentreffen wird aufgezeigt.
(Störche kommen, Zahl der Geburten steigt.)
Erst wenn eine lange Latte von anderen möglichen Ursachen und Teil-Ursachen eliminiert WÄRE hätte man die zwingende Ursache-Wirkungsbeziehung die du vorgaukelst.
Unglaublich, dass du DAS nicht kapierst, Herr Wissenschaftler.
@ Zamir
Darf ich mal vorstellen?
Klappentext der „Verfassung der Freiheit“:
Der große Universalgelehrte europäischer Tradition, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften von 1974, hat in seinem Lebenswerk, das auf einer tiefen Kenntnis vieler Disziplinen (Ökonomie,Rechtswissenschaft, Geschichte, Biologie und Psychologie) beruht, mit Beharrlichkeit den Gedanken verfolgt, dass allein individuelle Freiheit die Bewahrung und Fortentwicklung der Zivilisation sicherstellen kann. Er hat darin mehr als einen Stein des Anstoßes niedergelegt.
Wilhelm Seuss in FAZ 8.5.1989 S.13
Ist natürlich alles nur Mist.
Erstens wegen Elite,
zweitens im Vergleich zu deiner Erkenntnistiefe.
@Eysel:
“Ich als Steinewerfer, weil ich wissenschaftlich etikettierten Schwachsinn aufzeige!
Es gibt keine Ausgangsfrage.
Es gibt nur die (Aussage) Unterstellung, von dir (wissenschaftlich verkleidet) Korrelation genannt, dass …”
Der “wissenschaftlich etikettierten Schwachsinn” stammt vom “Congressional Reserach Service”, einer Stabsstelle des US Kongresses:
“Before the Bush tax cuts were enacted, the Congressional Budget Office (CBO) projected gradually rising federal budget surpluses—from 2.7% of GDP in 2001 to 5.3% of GDP by 2011.
Within a few years, CBO was projecting budget deficits. The Bush tax cuts, with a $1 trillion 10-year price tag, contributed to this shift from budget surpluses to deficits. Other major contributing factors included the 2001 recession, the increase in defense spending for the wars in Iraq and Afghanistan, and the Medicare prescription drug benefit (enacted in the Medicare Prescription Drug, Improvement, and Moderation Act of 2003; P.L. 108-173).”
http://www.fas.org/sgp/crs/misc/R42020.pdf
In den USA haben die Steuersenkungen zu Mindereinnahmen vom 1 Billionen Dollar geführt, während die Staatsverschuldung noch vor der Finanzkrise gleichzeitig stark gestiegen ist.
Weniger Einnahmen durch sinkende Steuern bei steigenden Ausgaben führen zu einem höheren Staatsdefizit. Das nennt man eine Korrelation, weil umgekehrt höhere Steuern nicht linear zu höheren Einnahmen oder zu sinkenden Ausgaben geführt hätten.
Und was hatte ich doch gleich geschrieben?
” In den USA kann man durchaus eine Korrelation zwischen sinkendem Spitzensteuersatz und steigendem Staatsdefizit beobachten. Die Steuerreformen von G.W. Bush, die angeblich die Wirtschaft und damit die Staatsfinanzen stärken sollten, haben die USA zum Teil ruiniert.”
Ach so, das war ja keine Ausgangsfrage, weshalb Du vollkommen ohne Zusammenhang folgendes gefordert hast:
““NACHWEIST, dass zwischen Spitzensteuer und Staatsdefizit eine GESETZMÄSSIGKEIT wie zwischen dem Benzinverbrauch und dem Gewicht eines Autos besteht.”
Weder der CRS, noch ich, noch zwei Dutzend andere Quellen sagen, dass es eine Gesetzmäßigkeit zwischen Spitzensteuersatz und Staatsdefizit gibt. Das wäre ja eine Kausalität.
Wir sagen aber, dass es in den USA eine Korrelation zwischen den Steuermindereinnahmen durch die Bush-Reformen und dem steigendem Staatsdefizit gibt. Oder um es mit der “Unterstellung (wissenschaftlich verkleidet)” der Buchhalter des Kongresses zu sagen: “The Bush tax cuts, with a $1 trillion 10-year price tag, contributed to this shift from budget surpluses to deficits.”
@ Eyss,
was hat Dir “Der Turm” eigentlich gebracht?
Die tiefschürfende erkenntnis, einer dummbatz-elite,
die jahrzehnte benötigt um festzustellen,
dass sie sich ihren eigenen untergang
zusammengefummelt hat und daraus
am ende noch ein tränenüberströmtes
drama bastelt, danke, mir ist schon schlecht.
Selbst ausgetrickst, mit hoher wissenschaftlicher
erkenntnis und nicht zugeben wollend,
wie blöde man am ende aus der wäsche kuckt,
weil tatsachen eine fundamental andere
sprache sprechen.
Gefährlich ist’s am Leim der Verführung zu schleckeRn, Zamir
@ Eyss,
der freie markt, die grosse wiese der
raubtierkapitalisten und der sich ewig
erneuernde kuhfladen, dies sind unsere
leidenschaften um der prosperierenden
finanzwelt ein nachhaltiges facebook zu
verleihen.
Wenn wir daran glauben, dass alles gute
von den vordoberen kommt und wir auch
deshalb, manchmal verzicht üben sollten,
dann können die herren der welt auch
weiterhin in sauss und brauss,
ihr ach so jämmerliches dasein, völlig
unbeschwert vor sich hin geniessen..
Die menschen sind für alles zu begeistern,
besonders wir DEUTSCHEN,
auch für unseren eigenen, angekündigten
untergang —- Narhallamarsch —–.
Schönen Gruss von der Überraschungs-Methode, Zamir
@ Greg
Ach wie süss!
Du in der Opferrolle!
Ich als Steinewerfer, weil ich wissenschaftlich etikettierten Schwachsinn aufzeige!
Geht auch andersherum: (Bezug: „Der Turm“ gestern und vorgestern)
Wenn ich „Banane“ und „Freiheit“ in einem Satz unterbringe,
wecke ich den „Blasphemie-Verdacht“.
Wie wärs denn damit???
•
Es gibt keine Ausgangsfrage.
Es gibt nur die (Aussage) Unterstellung,
von dir (wissenschaftlich verkleidet) Korrelation genannt, dass …
•
Ja,
blamier dich ruhig beim Versuch nachzuweisen,
“WEIL die Störche kommen, steigt die Zahl der Geburten”.
DASS die Zahl der Geburten steigt
WENN die Störche kommen ist unbestritten.
Eine zeitliche und eine ursächliche Korrelation auseinander zu halten
dürfte für dich doch kein Problem sein.
@Eysel:
“Welch weiterer dämlich manipulierende Versuch der Anschwärzung einer Branche. Eine Absicht die erkennbar eine Vielzahl deiner Beiträge durchzieht.”
Ich kann mir richtig vorstellen, wie “die Branche” vor mir zittert
Weil ich auf einen Beitrag verlinke, in dem bekannte Extremisten wie Barry Ritholtz, Nassim Taleb und Bill Black auf ein Phänomen hinweisen, das Wikipedia so beschreibt:
“Financialization is a term sometimes used in discussions of financial capitalism which developed over recent decades, in which financial leverage tended to override capital (equity) and financial markets tended to dominate over the traditional industrial economy and agricultural economics.
Financialization is a term that describes an economic system or process that attempts to reduce all value that is exchanged (whether tangible, intangible, future or present promises, etc.) either into a financial instrument or a derivative of a financial instrument. The original intent of financialization is to be able to reduce any work-product or service to an exchangeable financial instrument, like currency, and thus make it easier for people to trade these financial instruments.”
http://en.wikipedia.org/wiki/Financialization
Daran wird die Branche zu knabbern habe. Die Frage von Leverage und realem Wirtschaftswachstum. Das ist ja total aufwieglerisch. Wenn das die Leute lesen, bekommen wir sofort eine sozialistische Revolution auf den Straßen …
Ich sehe schon die Horden, die brandschatzend durch das Frankfurter Bankenviertel ziehen und “Leverage runter” skandieren.
Hätte Lenin gewusst, dass man mit Links auf die Diskussion von Equity Ratios den Untergang des Kapitalismus herbeiführen kann, hätte er das Internet sicherlich persönlich erfunden.
@ Eyss mein lieber, grosser Freund,
und verfechter der zamirschen Lehre,
schau Dir lieber, unter ZDF-zoom, den
film “Mister Karstadt”an, anstatt Dich
am aufrechten Greg festzubeissen.
Zufälligerweise werden darin alle
Deine näheren, ernsthaften fragen
beantwortet.
Habe ihn (den Film), mir heute nacht,
anstatt dem rentner-armut-geseusel
mit Maybritt, angetan.
Du kommst aus dem staunen nicht
mehr heraus, wie wirtschaft-politik und
finanzinvestorenHAIE uns alle vergack-
eiern und für dumm verkaufen möchten.
Dieses bildungsferne, rechenschwache
gesocks, möchte sich auf kosten
der allgemeinheit endlos bereichern und
dazu ist diesen verantwortungslosen
tagedieben und bettnässern,
jedes noch so abwegige mittel gerade gut genug.
Schönen Gruss vom Nicolas und seinem gruenen Berg, Zamir
@Eysel:
“Geil dich weiter an deinen inhaltsleeren nur wissenschaftlich anmutenden Formalismen auf.”
Irgendwie muss ich gerade daran denken:
https://www.youtube.com/watch?v=SohMW2aa9IQ
Er hat Yehowa gesagt!
Erst fragt Du nach einem wissenschaftlichen/mathematischen Beweis: “NACHWEIST, dass zwischen Spitzensteuer und Staatsdefizit eine GESETZMÄSSIGKEIT wie zwischen dem Benzinverbrauch und dem Gewicht eines Autos besteht.”
Dann lege ich Dir mathematisch dar, warum der geforderte Nachweis nicht zur Ausgangsfrage passt. Weil ich von einer Korrelation in den USA gesprochen habe, während Du jetzt den Beweis einer allgemeingültige Kausalität forderst.
Du hast schlicht und ergreifend die ursprüngliche Aussage nicht verstanden und forderst nun, dass ich einen Beleg für Deine Fehlinterpretation liefern soll.
Was nicht geht, geht nicht. Das habe ich in drei einfach zu verstehenden Schritten erklärt. Das ist Mathematik der Klasse 10 (ich habe drei Kinder und kann das deshalb beurteilen).
Und jetzt beschwerst Du Dich, dass ich auf die Frage nach der Mathematik mit Mathematik geantwortet habe.
Ja, ich habe Yehowa gesagt, weil Du danach gefragt hast.
Verehrter Greg,
dein wortreicher Versuch,
dich nachträglich über erbsenzählerisch formalistisch Definitorisches zu retten, dich (beispielsweise) an den (in diesem Fall unwichtigen) Bedeutungsunterschied Korrelation und Korrelationskoeffizient
(den ich tatsächlich übersah) aufzugeilen, rettet dich nicht vor dem dringenden Verdacht, dass du entweder unredlich oder unwissend versuchst unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Anmutung schlichten Menschen ein X für ein U vor zu machen.
Zu suggerieren – um bei dem Beispiel zu bleiben – dass Störche Babys bringen.
Höchst umwissenschaftlich aber mit einer gewissen Anmassung präsentiert sicher bei Einigen Wirkung zeigend.
Daher ÄUSSERST unredlich.
Da hilft dir weder eine Klugscheißereien für Drittklässler wie
„ … das Auto bei mehr Gewicht IMMER mehr verbrauchen wird, wenn die anderen Parameter gleich bleiben“
noch die richtige (für den Vorwurf aber unerhebliche) Differenzierung zwischen Korrelationsoeffizient und Korrelation weiter.
Kindisch!
Begreifst du wirklich nicht, dass selbst die korrekteste Form nichtmal einen Hinweis darauf liefert, dass ein vernünftigen Output zustande kommt, wenn der Input nicht stimmt?
Geil dich weiter an deinen inhaltsleeren nur wissenschaftlich anmutenden Formalismen auf.
Mir kommt es darauf an,
dass du nicht unwidersprochen behaupten kannst,
dass die Störche die Babys bringen.
Und DAS dürfte rüber gekommen sein.
•
@ Greg 9:35
was sagt dein Beitrag?
Wenn man mal das ausschweifende, eher verwirrende als zum eigentlichen Punkt führende hinreichend bekannte Drumrum weglässt.
Er SOLL vermutlich Lieschen Müller sagen, dass der Finanzsektor „böse“ ist.
Gierig und an Diesem und Jenem schuld.
Und stützt sich dabei auf Meinungen von enttäuschten Leuten.
Leuten die im Moment des Sturms enttäuscht das Schiff verlassen,
dessen „Komfort“ ihre wahnwitzigen Hoffnungen nicht erfüllt.
Bravo.
Mir fällt das Gerede des pubertierende Sohnes eines Freundes ein.
Vor einem Jahr erklärte er jedem der es nicht wissen wollte,
dass er sich entschlossen habe DJ zu werden.
Er KÖNNE das, ihm stehe deshalb eine tolle Karriere bevor.
Hört man ihn NUN über die Branche reden,
ist diese „sinnleer und abgrundverderbt“.
Ein ausgesprochen SIMPLES menschliches Schema wird deutlich.
Groteske Erwartungen treffen auf Schwierigkeiten „normalen“ Lebens.
Mehr gibst über das Schema einfach nicht zu sagen.
Aber das WILLST du wohl garnicht sagen.
Deine Absicht liegt vermutlich weit eher darin ein WEITERES sogar Insider-Indiz dafür bringen zu wollen, dass eine gewisse Branche verderbt ist.
Entweder:
Welch krauses Denken,
falls man diese Aussagen von diesen Leuten
und in diesem Kontext für ein Indiz hält.
Oder:
Welch weiterer dämlich manipulierende Versuch der Anschwärzung einer Branche.
Eine Absicht die erkennbar eine Vielzahl deiner Beiträge durchzieht.
Erstaunlich,
ein VWLler mit geradezu Abscheu vor Phänomenen des Marktes,
enormer Sympathie für staatlich-planwirtschaftliche Vorgehensweisen
der sich unter dem Deckmantel eines angeblichen Expertentums
als Propagandist für klassisch sozialistische Systeme betätigt.
So mein Eindruck.
Eine Einladung zum psychologisieren.
Ich komme ihr nicht nach.
… und wenn so vieles an der sozialen herkunft
liegt, dann muss diese scheinheilige führungs-
schiene sich endlich mal am riemen reissen und
im 21.Jahrhundert, an den umständen und ver-
hältnissen etws ganz gewaltig drehen, verändern
und verbessern wollen: JAA WOLLEN!
Wofür werden sie eigentlich soo gut bezahlt,
für das daumenlutschen und tagträumen?
“Leistungs-Elite” in einer leistungsschwachen
gesellschaft, die bedroht ist von weicheischwäche
und gesamt-Demenz auf allen kanälen.
Sind bei der veranstaltung noch sitzplätze frei?
Viele Grüsse vom Klassen-Zustandsbericht aus Pisa, Zamir
@ Pampa,
immer schön die füsse still halten,
denn die anarcho-fiffikrise wurde
schliesslich auch nicht vom heiligen
josef per unbeflecktem empfängnis-sekret
unter die menschen gebracht, odda?
Für weitere informationen, die
uns aus diesem Schlamm-Massel
herausziehen, bin ich wie immer
sehr dankbar und nachdenklich
gestimmt; oder sollte es am
ende so gewollt sein?
Schönen Gruss aus dem harten Chefsessel, Zamir
@ Pampa,
den föderalismus haben wir beide nicht erfunden.
Aber wenn Du deine birne mal ein wenig
anstrengen könntest und von weit oben
den blick übers ländle gleiten lässt,
dann würdest auch Du feststellen, dass
Deine eigenen feindbilder Dich inzwischen
eingeholt und an gewissen stellen auch
schon überholt haben; sowas kommt
von sowas.
Nimms leicht, die zeiten ändern sich
ohne unser zutun, von ganz alleine,
so ähnlich wie Frankfurt am Main,
das vom Hammering Man an nur
einem einzigen tag zusammengehämmert
wurde.
Ergo, nur der arbeitende mensch schafft werte, chrchrchrchrchr
@ Pampa,
man könnte dem ohnehin schon schwächelnden
schulwesen und bildungssystem noch
geistig+körperliche fitness, freizeitgestaltung
und zähneputzen aufdrücken, aber das
system schwitzt und ächzt jetzt schon aus allen
ritzen und näthen,
überforderung ist das moderne zauberwort
hinter dem sich eine gesellschaft verschanzt,
die armut im überfluss und wohlstand in der
mülltonne produziert und sich vor jeglichen
veränderungen abschotten möchte.
Eltern haben es heutzutage sehr schwer,
sie stehen ganz weit oben auf der liste
der aussterbenden arten.
Schönen Gruss von der Verantwortung im Detail, Zamir
Gut Zamir,
war natürlich etwas provokant zugespitzt. Es sind natürlich niht nur dumme Eltern, es sind auch dumme Lehrer, die dumme Kinder erziehen.
Die Leistungsfeindlichkeit der Alt-68er Sozis macht sich eben bemerkbar. Mich würde ja mal interessieren, wie es ausgeht, wenn man die LehrerInnen selbst mal testet. Ich nehme an nicht viel anders, als wenn man deren zu lehrenden Kinder testet.
Mehr davon Zamir?
Schönen Gruß in die Bildungselendskapitale
Pampa
@Klaus:
“Wir müssen uns erst mal von der Diskussion an der Oberfläche in eine Diskussion der tieferen Ursachen der Krisentendenzen begeben.”
Wenn Du eine andere Antwort als “das Geldsystem ist schuld” gelten lässt, dann würde ich auf einen Beitrag von Barry Ritholtz verweisen. Er arbeitet seit Jahrzehnten an der Wall Street und schreibt das Finanzblog “Big Picture”.
Eigentlich beschäftigt er sich mit der Frage, warum Leute an der Wall Street arbeiten. Aber er bietet eine ziemlich geniale Zusammenfassung der “Financialization” – also dem Effekt, dass der Finanzsektor scheinbar profitabler ist als die reale Wirtschaft.
Wir erinnern uns: Banken stellen als Dienstleister Unternehmen Kapital zur Verfügung. Die Unternehmen verdienen mit dem Kapital Gewinne. Ergo sollten die Gewinne des Dienstleister in einem bestimmten Verhältnis zu den Gewinnen des Kunden stehen, weil sonst die Dienstleistung zu teuer ist. Tatsächlich wachsen die Gewinne des Finanzsektor viel, viel schneller. Die immer “innovativere” Dienstleistung nutzt nicht den Kunden im gleichen Maße wie dem Dienstleister.
Man muss kein Mathegenie sein, um zu verstehen, warum Geld ohne die reale Wirtschaft auf Dauer kein Geld verdienen kann (das ist die Kritik am Zinseszins). “Financialization” baut einen Kreditüberhang auf, der vorher scheinbar zu Gewinnen geführt hat und jetzt zwangsweise durch platzende Kredite abgebaut.
Wodurch sich die Frage nach dem Mehrwert stellt, den der Finanzsektor erwirtschaftet. Denn ohne Mehrwert fehlt die ökonomische Grundlage für den Gewinn.
“The first is the multi-decade “Financialization” of the US economy. Over a 30+ year period, that financialization led to excess salaries, enormous bonuses, and a huge number of people flowing into Wall Street who otherwise would never give finance a second glance. (Nassim Taleb calls this “mis-financialization”) I do not in anyway want to discourage the people who are now leaving finance – especially those of you who are here for the wrong reasons. Please, don’t let the door hit you in the ass on the way out.
For the rest of you, let’s delve deeper.
Exactly what do we mean by Financialization? It is the process by which Finance as a sector that was previously serving other industries and individuals had morphed into an industry serving mostly itself. In the US, financialization was accompanied by 1) a significant elevation of finance that 2) a dramatic increase in overall debt, systemic leverage leading to 3) broad transfers of revenue and profits from the “real” economy to the financial sector and 4) a significantly greater policy influence by Wall Street bankers (as well as capital markets). This culminated in 5) the credit crisis and 6) TARP and the Wall Street bailouts of 2008-09.
We can debate the details, but speaking broadly, this came about due to the combination of massive financial leverage, increased corporate debt, decreased cost of capital, and regulatory capture by the industry. The net result of this was finance became an outsized portion of the S&P500 profits, rising from 12% to 23% over a few decades. Bill Black points out that over forty years, “our real economy grew better with a financial sector that received one-twentieth as large a percentage of total profits (2%) than does the current financial sector (40%).”
http://www.ritholtz.com/blog/2012/10/the-new-nonsense-leaving-finance/
@ Pampa,
sexualkunde, politische gemeinschaftskunde,
wirtschaftskunde, gesellschaftskunde ?!
Wie bitteschön verläuft AUFKLÄRUNG
und wonach werden welche themen;
in welcher altersstufe auf das tablett
gebracht?
Von den angeblich Dummen profitiert
der amtierende Politik-Wirtschafts-
Klüngel am meisten, man muss es
halt nur wissen, liebe gemeinde, gelle.
Schönen Gruss von den babylonischen Lehrplanern, Zamir
@ Pampa,
ja machen wir es uns wiedereinmal gaanz leicht.
Woher kommen denn die dummen eltern,
nach Deiner meinung, falls sie tatsächlich
dumm sein sollten?
Die Zinseszinsrechnung in der Bildungspolitik: Dumme Eltern erziehen dumme Kinder!
http://www.faz.net/aktuell/politik/bundesweite-bildungsstandards-grundschueler-im-sueden-rechnen-und-lesen-besser-11914245.html
@ Klaus F.,
wie schwer denken, verstehen und verändern ist,
erkennen wir am einfachsten am neuen
testament, vor mehr als zweitausend jahren
entstand die christliche lehre und ist bis zum
heutigen tage für 99,99% der menschen
ein buch mit siebzig siegeln geblieben.
Klaus, dies ist doch das beste beispiel dafür,
wie schwer sich das kleine menschlein damit
schon immer getan hat, sein eigenes leben
auch nur annähernd zu entziffern; denn es
könnte ja dazu führen, dass man sich
mit der tatsächlichen situation ernsthaft
auseinandersetzen zu setzen hätte und
zudem in bisher unerkannte, tiefe
abgründe blicken müsste, oh weh oh weh.
Schönen Gruss von der Leichtigkeit des Daseins, Zamir
@ Klaus F.,
es ist das obeflächliche, leichte leben,
das den grosskopferten genial in die
karten spielt und es ihnen erlaubt hat
scheindemokratien und betrugssysteme
zu installieren.
Klaus solange die meisten menschen
keine grösseren ansprüche an IHR
erdendasein stelln, wird sich nichts
ändern, Du hast damit eigentlich den
anfang von “allem Elend” beschrieben.
Einige minuten am thema zu hängen,
ist sinnlos, man muss sich die dinge
oft schwierig-grausam erarbeiten
und herausarbeiten.
Wirtschaft, staat, rente, erwerbsleben,
funktionieren und nichtfunktionieren,
alles themen für eine vorausschauende
und ehrliche bildungspolitik.
Gewinn- und verlustrechnung, ein sich ständig
veränderndes staatswesen und eine
gesellschaft, die mitten im leben steht und sich
nicht mit verwahrlosungskapitalismus und
altersarmut zufrieden gibt.
Schönen Gruss vom Denkprozess und seinen Auswirkungen, Zamir
@Pampa:
Ich kenne diese Fassung:
Wenn die eine Hälfte der Deutschen in Kühlhäusern wohnt und die andere Hälfte in der Sauna, dann leben die Einwohner statistisch gesehen in einem angenehmen Klima.
(ein Hase kann ja nur an einem Punkt sein, weshalb ein Durchschnitt … OK, OK, genug Stochastik für heute Abend
@Eysel:
“mir NACHWEIST, dass zwischen Spitzensteuer und Staatsdefizit eine GESETZMÄSSIGKEIT wie zwischen dem Benzinverbrauch und dem Gewicht eines Autos besteht.”
Ach Eysel,muss ich Dir wirklich nachweisen, dass Du den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität, zwischen Koeffizient und Faktor nicht verstanden hast?
Aber gut, Du hast gefragt, hier ist die Antwort und beschwere Dich nicht, dass sie ausführlich ist.
Eine GESETZMÄSSIGKEIT ist eine KAUSALITÄT. Ein direkter Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Ein schweres Auto wird bei gleichem Motor einen höheren Verbrauch haben als ein leichteres. Das ist ein kausaler Zusammenhang, der eine gesetzmäßige Verknüpfung zwischen zwei Variablen hat. “Die Kausalität (ein kausales Ereignis) hat eine feste zeitliche Richtung, die immer von der Ursache ausgeht, auf die die Wirkung folgt.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Kausalit%C3%A4t
Eine KORRELATION beschreibt eine BEZIEHUNG zwischen Merkmalen, zwischen denen aber KEINE strenge kausale Beziehung besteht. Die Korrelation hat KEINE feste zeitliche Richtung, die immer von der Ursache ausgeht, auf die die Wirkung folgt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation
Beispiel für eine Kausalität bei ansonsten unveränderten Parametern:
1) Gewicht -> Verbrauch
2) mehr Gewicht -> mehr Verbrauch
3) weniger Gewicht -> weniger Verbrauch
Beispiel für eine Korrelation bei ansonsten unveränderten Parametern:
1) man sieht viele Radfahrer — wenn die Sonne scheint
2) man sieht wenige Radfahrer — wenn es regnet
3) wenn wir uns alle auf das Fahrrad setzen scheint aber nicht deshalb die Sonne
Jetzt lies noch mal in Ruhe, was ich geschrieben habe:
” In den USA kann man durchaus eine Korrelation zwischen sinkendem Spitzensteuersatz und steigendem Staatsdefizit beobachten. Die Steuerreformen von G.W. Bush, die angeblich die Wirtschaft und damit die Staatsfinanzen stärken sollten, haben die USA zum Teil ruiniert.”
Das Wort KORRELATION hast Du ja schon erkannt. Korrelation bedeutet, dass es KEINE keine Ursache-Wirkungs-Beziehung gibt.
Und was forderst Du? “mir NACHWEIST, dass zwischen Spitzensteuer und Staatsdefizit eine GESETZMÄSSIGKEIT wie zwischen dem Benzinverbrauch und dem Gewicht eines Autos besteht.
Ich sage, es gibt keine Gesetzmäßigkeit, sondern in den USA eine Korrelation. Und Du willst, dass ich eine Gesetzmäßigkeit nachweise.
Verstehst Du eigentlich, was Du tust? Ich sage: “Der Mond ist NICHT grün” und Du sagst die ganze Zeit: “Wenn Du das behauptest, dann beweise mir, dass der Mond grün ist.”
Und wo liegt Dein Fehler? Hier: “Korrelation ist eine math. Beziehung zwischen Zahlenreihen PUNKT.”
Das ist falsch. Was Du meinst, ist der Korrelationskoeffizient (für Dich aus Wikipedia zitiert):
“Der Korrelationskoeffizient (auch: Korrelationswert) oder die Produkt-Moment-Korrelation (von Bravais und Pearson, daher auch Pearson-Korrelation genannt) ist ein dimensionsloses Maß für den Grad des linearen Zusammenhangs zwischen zwei mindestens intervallskalierten Merkmalen.”
Ein dimesionsloser Koeffizient ist etwas anderes als ein Faktor.
Man kann beobachten, dass Leute mit hohem Bildungsstand in der Regel auch viele Bücher besitzen (hoher Korrelationskoeffizient). Durch den Kauf vieler Bücher erhöht sich aber nicht automatisch der Bildungsstand. Und jemand mit wenig Bücher hat nicht automatisch einen geringen Bildungsstand, weil er vielleicht in die Bibliothek geht.
Die Korrelation ist KEINE Gesetzmäßigkeit, wohingegen das Auto bei mehr Gewicht IMMER mehr verbrauchen wird, wenn die anderen Parameter gleich bleiben. Bei einem Auto steigt der Verbrauch PRO Kilogramm Mehrgewicht um den FAKTOR X. Immer.
Das entscheidende bei einer Gesetzmäßigkeit/ einer Kausalität ist der
Faktor, um den sich Wert B ändert, wenn sich Wert A ändert.
Wenn Du bei einer Korrelation Wert A änderst, ändert sich der Koeffizient, nicht aber Wert B.
Die Tatsache, dass man einen Koeffizienten berechnen kann, ist KEIN Merkmal für eine Gesetzmäßigkeit.
Und so kann man in den USA beobachten, dass seit 2000 der Spitzensteuersatz gesenkt und das Staatsdefizit auch vor der Finanzkrise stark gestiegen ist. Das ist eine Korrelation in den USA, aber keine Gesetzmäßigkeit für alle anderen Länder.