» 11.08.2012, 05:45

Siegerin im Quotenkrieg

Der politische Radau um die Frauenquote wirkt: Frauen werden befördert, Männer ausgesondert. Müssen wir Kerle jetzt trauern?

Männer, jetzt ist EdeKa: Weil viele Großunternehmen Top-Jobs nur noch an Frauen vergeben, stehen hoffnungsvolle Männer vor dem Ende der Karriere. Der politische Druck Richtung Frauenquote wirkt; rabiater vielleicht sogar als eine gesetzliche Regelung, die noch Hintertürchen ins Vorstandsbüro öffnen würde. Nicht ohne Spott beschreibt unsere Reporterin Cornelia Schmergal, wie Frauen die Macht erobern und Männer im Vorzimmer bleiben müssen. Ist das jetzt die ausgleichende Gerechtigkeit für zig Jahrhunderte Machismo? Muss eine verlorene Generation von Männern jetzt büßen, dass ihre Vorväter Frauen ausgebremst haben? Jetzt erleben Manager in der Blüte ihrer Jahre, was ihre Söhne an den Schulen schon tagtäglich mitmachen: Die herrschende Pädagogik fördert Mädchen; Eigenarten der Jungs werden als Verhaltensauffälligkeit behandelt. Die Ära der Diskriminierung erreicht die Wirtschaft, nachdem Gleichstellungsbeauftragte im öffentlichen Dienst, an Hochschulen und Medizin das alte Ungleichgewicht in ein neues zulasten der Männer verschieben.

Das gebietet die Political Correctness. Dass in den weichen Wissenschaften Männer Professuren nur noch als Schwangerschaftsvertretung erringen können, hat bislang der Qualität der Forschung nicht geschadet, und talentierte Frauen treiben die Dax-Konzerne nicht in den Untergang. Junge Männer gehen erstaunlich gelassen damit um – viele sind familienorientiert, wollen nicht wie ihre Väter nur Gastarbeiter am Kinderbett sein. Karriere- und Einkommensverzicht werden erst möglich, wenn die Partnerin gut verdient. Selbstverwirklichung tritt an die Stelle von Leistungs- und Karriereorientierung. Sollen sich doch die Mädels durch MINT quälen, die schweren Studiengänge für Maschinenbau, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Allmählich spricht sich herum, dass Männer gerade in traditionellen Männerdomänen keine Führungschance mehr haben werden, weil die Quote Frauen besonders in diesen Fächern nachholen muss. Diese Abwertung von männertypischen Qualifikationen werden den Ingenieurstandort massiv verändern. Die meisten Männer treten lässig hinaus ins Reich der Freiheit jenseits des Fabriktores, des Labors und der elektronischen Zeiterfassung. Magengeschwüre, Herzinfarkt und Burn-out – die Quote fordert auch Frauenopfer. Und während die Fortune im Geschlechterkrieg die Männer auf dem Karriere-Schlachtfeld verlassen hat, machen sie andernorts fette Beute: Im Scheidungsrecht wurden die Unterhaltsverpflichtungen, lange der Ruin für viele Männer, auf drei Jahre verkürzt; das kann man schneller absitzen als eine Strafe für Körperverletzung.

Im Bundestag hat die fraktionsübergreifende Koalition derer im Zweitfrühling durchgesetzt, dass die Rechte der hübsch jüngeren Zweitfrau verbessert, das verlassene Altmodell billiger entsorgt werden kann. Der Kreis schließt sich: Das neue Unterhalts- und Sorgerecht zwingt Frauen in die Karriere, weil die klassische Einverdiener-Ehe ein Armutsrisiko ist, wenn die Liebe Alltag wird. Alle Parteien nagen an der besonderen Stellung der Ehe und haben fast alles der Gleichstellung mit wem auch immer geopfert, was Ehe schützt und Männer einhegt. “Seemanns Braut ist die See, und nur ihr kann er treu sein”, hat Hans Albers 1944 in “La Paloma” gesungen. Die neue Freiheit gilt auch für gut verdienende Frauen. Materiell Ungebundene gehen auf die Reise. Im fortschrittlichen Skandinavien werden gezielt Männer in Kindergärten eingesetzt, weil Kinder auch das “Rollenbild Mann” erleben sollen, nachdem sich die Väter verabschiedet haben. Das klingt schmerzhaft zynisch. Aber das Recht steht nicht mehr auf der Seite der Familien.
Sind Männer also die Verlierer? Ja, in der klassischen Rollenverteilung; das trifft auch familienorientierte und ältere Frauen. Die Kassiererin bei Aldi hat von der Quote nichts; von der profitieren Jüngere, für die Spitzenkarrieren erreichbar scheinen. Das Spiel der Geschlechter wird also anders – unumkehrbar.

» 11.08.2012, 05:45

    178 Kommentare zu “Siegerin im Quotenkrieg”


  1. Rainer Chaudhuri sagt:

    Frauenquote ist Männerdiskriminierung

  2. nomen est sagt:

    @ Ghost
    .Die Gefahr ist groß, daß Europa als Kulturraum verschwindet
    Er zählt zu den renommiertesten Fachleuten für Weltbevölkerungsfragen: Professor Herwig Birg, Direktor am Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik der Universität Bielefeld. “Deutschland”, sagt er im WELT-Gespräch, “ist nicht nur de facto seit zweieinhalb Jahrzehnten ein Einwanderungsland, sondern kann gar nicht mehr wählen, ob es ein Einwanderungsland sein will.” Die deutsche Politik verschließe vor den demographischen Realitäten die Augen.

    Der frühere SPD-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Heinz Kühn, warnte schon vor Jahrzehnten, daß bei einem Ausländeranteil von zehn Prozent die Lage kritisch zu werden beginne. Wieviel Ausländeranteil ist denn für die deutsche Gesellschaft verträglich? Birg: Verträglich ist immer der Ausländeranteil, der vor Ort, regional und vielleicht auf Stadtquartiersebene als verträglich gilt. Im Landesdurchschnitt mag ein Anteil von zehn oder sogar 20 Prozent verträglich sein, wenn er auch in den großen Städten 20 Prozent nicht überschreitet. Aber genau dies ist nicht der Fall. Wir haben heute im Bundesdurchschnitt zwar einen Ausländeranteil von nicht ganz zehn Prozent, nur ist er in bestimmten Städten dreimal so hoch. Wenn wir also den Bundesdurchschnitt von 20 Prozent nehmen, heißt das, daß er in einigen Städten 60 Prozent beträgt. Das kann man in der Tat als eine hochdramatische Situation ansehen, weil sich nämlich dann das Integrationsproblem in umgekehrter Richtung stellt: Die Deutschen hätten sich in die Mehrheitsbevölkerung zu integrieren, und dies wäre die nichtdeutsche Bevölkerung. Ob die gewaltige, beiderseitige Integrationsaufgabe gelingt, hinge dann nicht in erster Linie von den Deutschen ab, sondern von den Zuwanderern. Aber niemand will sich mit solchen Vorstellungen beschäftigen, weil sie geradezu absurde Konsequenzen hätten. Statt dessen verhält man sich nach dem Motto der drei Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts reden. Die berühmte Bringschuld der Wissenschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit ist mehr als hundertfach erbracht worden. Aber es ist nun einmal unmöglich, Menschen gegen ihren Willen aufzuklären. Wenn Aufklärung – in den Worten Kants – der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit ist, dann hat dieses Land seine Aufklärung und politische Mündigkeit noch vor sich. WELT: Was müßte denn geschehen? Birg: Insgesamt müßte die Politik einen tiefgreifenden Veränderungsprozeß durchmachen. Statt die übliche sektorale und ministerielle Differenzierung bräuchten wir ein hochgradiges Querschnittsdenken. Wenn wir etwas hätten, wie ein Superministerium in der Gestalt des Bundeskanzleramtes, in das alles zusammengeführt wird, und nicht jenen Ressortegoismus, den wir tatsächlich haben, wo jedes Ressort sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, von anderen Ressorts in seinen Kompetenzen beschnitten zu werden, dann könnte man noch am ehesten hoffen, daß dieser “Ruck” durch die Politik geht, den Roman Herzog eigentlich ebenfalls hätte anmahnen müssen. Aber leider ist in der Rede von Herzog dieses Hauptproblem unseres Landes, unserer Kultur und unserer Gesellschaft, dem absolute Priorität gebührt, fast gar nicht angesprochen worden. Eine vorausschauende Politik müßte erkennen, daß dieser wirtschaftliche Kampf einhergeht mit einem innerhalb des Bereichs der Kultur, der eine Vielzahl neuer Probleme schafft. Man sagt, Heimat ist dort, wo man nicht erklären muß, wer man ist und was man ist. Aber plötzlich wird alles, was bisher als selbstverständlich galt, erklärungsbedürftig – dem Nachbarn gegenüber zum Beispiel, der, aus der Türkei oder Nordafrika stammend, nicht automatisch versteht, was bisher verstanden wurde. Die Sitten, die Gebräuche, die Lebensgewohnheiten, die Ansprüche sind grundverschieden, und so wird das alltägliche Leben zum kulturellen und lebenspraktischen Problem.

    http://www.welt.de/print-welt/article625369/Die-Gefahr-ist-gross-dass-Europa-als-Kulturraum-verschwindet.html#dsq-reply

    und Pedro meint das wäre nur ein Sommerlochfüller;)

  3. Pampa sagt:

    @Greg
    Übrigens kopierte ich Dich nur hinein, um Dir zu antworten. Deine Statistik stammt doch vom Bauernverband, also 7 statt 40 Prozent. Was meinst Du, wie objektiv der Bauernverband ist?

    Dass ich das als Bauernjunge sagen muss …

    … der gesamte EU-Agrar-Markt ist vollkommen überreguliert, für Verbraucher wie Erzeuger! Das nutzt entgegen der Behauptungen der Politiker weder Bauern noch Verbrauchern, es ist größtenteils einfach regulierter Schwachsinn.

    Hast Du schon mal ein Kotelett gegessen oder eine Bauchscheibe gegrillt? Was isst Du da? Kennst Du die Handelsklassen in Schlachthöfen? Kannst Du zwischen Bertha von der Alm oder Emma aus dem industriellen Stall unterscheiden? Meinst Du Bio sei immer gut?

    Ich will Dir mal was sagen, wir produzieren im wesentlichen Masse, nicht Klasse und das nicht aus Bosheit induziert, sondern über eine zentralistische Regulierungsverordnung, die Massenware begünstigt, aber weder tier- noch menschengerecht ist. Es heißt alles gleich, aber selbst von einem Bauernhof gibt es sehr unterschiedliche Qualitäten.

    Die besten Koteletts, die ich kenne, stammen von einem österreichischen Bauernhof, der computergestützt voll industrial produziert. ALLERDINGS kommen die Koteletts nicht aus der Produktion selbst, sondern von Schweinen aus eigener Haltung mit Handfütterung und Schlachtung, die sie nur für sich selbst und ihre Freunde halten.

    Das wäre wettbewerbsmäßig gar nicht darstellbar bei den Preisen im Handel, für eigene Zwecke geht das natürlich. Was Du im Handel bekommst sind Wasserschweine im Schnellmastverfahren nach DIN-Norm, sozusagen Fast-Food.

    Richtig gute Qualität hat eben ihren Preis, aber die zu bekommn ist gar nicht so einfach. Die Pseudo-Bio-Bauern können es nicht besonders und die anderen verkaufen es nicht wirklich öffentlich. Selbst Kobe-Rindfleisch wird ncht wirklich aus Japan importiert, also zum Teil mit der Hand massierte Rinder, artgerecht gehalten, das kommt fast ausschließlich aus Nordamerika. Weißt Du warum? Es gibt Regelungen bezüglich Maul- und Klauenseuche die besagen, dass Japan selbst nicht nach Europa exportieren darf.

    Generell, wenn Du es Dir leisten kannst, wovon ich ausgehe, kaufe Lebensmittel vom Erzeuger Deines Vertrauens nach Jahreszeit, da gibt es trotz gleichartiger Nomenklatur (Rinderfilet, Schweinekotelett, Hühnchen, Tomaten, Gurken etc.) erhebliche Qualitätsunterschiede, die es bei Eiern oder Milch eigentlich nicht gibt. Ich würde und bleibe selbst ziemlich regional, im Einklang mit der heimischen Natur und damit auch uns oder mir.

    Gruß
    Pampa

  4. Pampa sagt:

    @RTY
    Hm, habe gestern den Presseclub gesehen, schön. Zu dem Randthema hätte ich aber noch drei Anmerkungen. Also es geht darum, dass der (politisch linke) Freitag einen promovierten Kulturwissenschaftler als Praktikanten für lau beschäftigt:

    1. Da kann man mal sehen, mit welchen unmenschlichen und ausbeuterischen Methoden die linke Journaille arbeitet. Marx vorbeten und selbst Raubtierkapitalismus übelster Sorte betreiben. Amoralisch und schändlich, da wurden ja selbst die Erntehelfer beim Vietkong und unter Idi Amin besser entlohnt. Diese Blutsauger ….
    2. Weiter kann man sehen, welche ökonomischen Vollidioten beim Freitag schreiben, arbeiten für lau. Das alles in einem Land mit relativer Freiheit, also auch Pressefreiheit. Was mag der Typ als Praktikant schreiben?
    3. Das sagt die Chefredakteuse auch noch im öffentlich-rechtlichen Zwangseintreiber(für Fussbvall und Marienhof)-Staatsrundfunk, im Prinzip ein Kündigungsgrund für den Verleger, deckt sie öffentlich doch auch noch die Mobbing-Methoden des Verlags auf, das grenzt ja an üble Nachrede und Geschäftsschädigung. Weiter wirft es ein bezeichnendes Bild auf das Betriebsklima im Verlag.

    Hätten Sie denn nicht ein Praktiumsangebot für den übelst ausgebeuteten Doktor der Kulturwissenschaft? Also er müsste ja nichts schreiben, aber Kaffee kochen und redigieren auf vielleicht 400-Euro-Basis könnte er ja wohl. Dies wäre eine zutiefst menschliche Aufbesserung seines Gehaltes. Okay, inhaltliche Beiträge würde ich ihm ansonsten nicht übertragen, aber … haben Sie doch ein Herz für die sozialistisch geknechteten Kulturwissenschaftler dort.

    Es ist schon erstaunlich, welche Geistesgrößen der Freitag als CR angeheuert hat. ;-) ;-) ;-)

    @Immer
    So so, Sport-BH, also dachte ich, dass die Mädchen es am Orinocco gar nicht nötig hätten, einen BH zu tragen. Ich dachte dort wären die Mädchen so jung und knackig, dass die Möpse Samba tanzen und einem nicht entgegen fallen, wie bei häufigen Besuchen in Fastfood-restaurants oder bei Regierungsmädchen aus dem Osten, die nach Spreewaldgurken auch andere Nahrungsmittel entdecken, wie Sahnetorten, Schokaladenbrötchen etc. :-) Oh Mann …

    Gruß
    Pampa

  5. "Immer an der Wand lang" sagt:

    Baurechtler Pampa, mann hast Du Sorgen!

    Hier geht´s um viel wichtigere Themen, um einen Sport-BH, dessen Träger hinten gekreuzt ist und ziemlich stramm sitzt. Es ist die frage aufgeworfen, wie das denn am Ausschnitt aussieht, der BH soll leicht durchscheinen… Die Eine wollte ihren eigenen der Anderen leihen, sie solle ihn mal ausprobieren. Die Grösse könnte passen, es käme jetzt auf einen Versuch an. … Ich kann Dir sagen, da machst´e was mit, auf deine alten Tage hin… ! … nicht nur Du, sei nicht so egoistisch!

    +

    Ja, Zamir, auch die Romantik hatte ihre Zeit.

  6. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Immer,

    nun sollen ja auch nach dem
    eisernen willen unserer
    kanzlersfrau, auch griechenland
    und spanien ihre haha-4 reform
    einführen.

    Geht das denn noch obendrauf
    zu packen, haben denn die
    eggsbärden der EZB mal
    unter vollnarkose, eine
    vollanalyse folgen lassen ?

    Sage ich es nicht immer,
    die wahren revoten werden
    von gaanz weit oben
    angerührt.

    Kapital frisst Hirn,
    selbst wenn schon
    nixx mehr da sein sollte.

    Viele Grüsse von der bankrotten FinanzMafia, Zamir

  7. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Immer,

    Du möchtest jetzt schnurstracks darauf
    hinaus, dass die gesellschaftlichen
    miss-stände sich derart verschärfen
    und wir unsere scheindemokratie auch
    verlieren werden, zuungunsten einer
    sagen wir mal etwas strengeren
    zucht un ordnung in allen offenen
    schweinställen.

    Da muss ich Dir leider beipflichten,
    denn eine gegenströmung in die
    bessere richtung haben wir
    leichtfertigen durchschnitts-hanseln
    leider in unserem ganzen wohlstands-
    gejohle, schlicht und einfach versäumt
    zu etablieren.

    Dann wollen wir mal geduldig abwarten,
    wie schnell es geht, bis die zügel wieder
    angezogen werden, “zum wohle” des
    unartigen und sowohl leichtsinnigen,
    als auch leichtgläubigen volkes.

    Diese kleine und unscheinbare
    bandbreite zwischen versuchter
    demokratie und ihrem fortschritts-
    glauben und der diktatur, die
    nicht nur in china und russland
    ihre blütezeiten eventuell noch
    vor sich hat.
    Wie sollen schliesslich die
    erwähnten sieben milliarden
    in schach gehalten werden,
    wenn man sich nicht mal
    satt machen kann.

    Schönen Gruss den menschlichen Versuchen, ZAmir

  8. "Immer an der Wand lang" sagt:

    Erlauben die beiden Romantiker des Sozialen, dass ich deren Gemälde etwas verrücke?

    Wollten die mir widersprechen, wenn ich behauptete, dass künftig selbst das Niveau, das der Hartzer vorgegeben hat, keinesfalls mehr zu halten sein wird? (alles hat ein ende, die Drückschwärze im Gegensatz zur Wurscht, nicht mal zwei…)

    +

    Zamir, auf diesem gedanklichen Weg kannst Du auch zu einer Antwort kommen, warum über den Einsatz von BW-Kräften im Inneren, so laut nachgedacht wird.

  9. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Ghost,

    zweimal hast Du gut “gesprochen” und
    zweimal möchte ich Dich nur ganz
    einfach fragen,
    was möchtest Du trinken, darf
    ich Dir etwas besonderes zum
    speisen anbieten und welches
    klassische musik-stückerl willst
    Du dazu geniessen ?

    Das sind schon erste ansätze
    Deiner früheren extra-klasse und
    nicht dieses weiche
    derrick-gesülze, jaja dochdoch.

    Es grüsst Dich einer deiner Fans, Zamir

  10. Ghost sagt:

    @nomen est
    Die ausländischen Arbeitnehmer, die nicht zur EU gehören, wurden gerufen, um der deutschen Industrie zu dienen. Das haben sie auch gemacht und machen es noch heute. Allerdings sah man in ihnen nur Arbeitskräfte, keine Integrationsprojekte. Es gibt in Deutschland keine Einwanderungspolitik wie beispielsweise in Kanada.

    Das Problem ist die kulturelle und religiöse Rigidität vieler ausländischer Mitbürger. Daran scheitert oft die Integration. Die Hugenotten verliessen im 17. Jahrhundert in Massen Frankreich, weil sie vom katholischen Klerus und Adel verfolgt wurden. Sie integrierten sich mühe- und nahtlos in Deutschland und England – die kulturelle und religiöse Affinität erleichterten dies.

  11. Ghost sagt:

    Pampa
    Schröders “Umsetzung” sehe ich etwas anders. Er, d.h. die Rot-Grün-Liga, hat sich erfolgreich für die Erhöhung der Gewinnmargen der Unternehmen eingesetzt, Hartz4 sei Dank. 2005 hat Schröder in Davos vor versammelter Runde posaunt, Deutschland habe jetzt den wettbewerbsfähigsten Arbeitsmarkt in Europa. Der Druck auf die Arbeitslosen ist nun viel stärker als früher, aber die Prekarität hat sich ausgeweitet. Ich bestreite, dass dies zur Absenkung der Arbeitslosenzahlen geführt hat. Diese Entwicklung stützt sich auf zwei Faktoren: Primo auf den Exportboom und secundo auf demographische Phänomene, alles andere ist SPD-Propaganda.

  12. Zamir Zebulovic sagt:

    Jetzt wird es immer bunter, oder wie soll
    man dies interpretieren:
    Bundeswehr.
    Verfassungsgericht erlaubt Waffeneinsatz
    im Innnern.

    Hat jetzt afghanistan seine grenzen verschoben ?

  13. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Klaus F., Gregor, Pampa, + all,

    unter “Süddeutsche.de” oben rechts vor der suchlupe,
    den begriff: Banker machen sich vom Acker, eingeben
    und ein weiterer, sehr interessanter artikel zum thema
    – Spekulationen mit dem Welthunger –, wird sichtbar.

    auch in der gedruckten ausgabe auf seite 25 nachlesbar.

    Scheint also im augenblick doch mehrere leute
    zu interessieren, dieses thema, daher weiter studieren.

    Schönen Gruss vom Marktgeschehen, Zamir

  14. Pampa sagt:

    @Greg
    “Also fragen wir uns doch mal, ob die Quote “vom Acker in den Tank” näher bei 7 oder näher bei 40 Prozent liegt.”

    Nein Greg, wir fragen uns lieber mal, ob das überhaupt sinnvoll ist. Wollen wir bei zunehmender Weltbevölkerung, die ja was essen will, Agrarland in Bioethanol-Flächen umbauen. Ferner fragen wir uns, ob diese Art der Energieerzeugung, es handelt sich ja um relativ aggressive Alkohole (Schläuche etc.), die bestehende Fahrzeugflotte nicht angreift.

    Das wird imho einfach gerne unterschlagen, also die Frage, ergibt das überhaupt Sinn?

    Da hat RTY meiner Einschätzung nach schon Recht, wir befüllen den Tiger im Tank mit Agrarrohstoffen und dezimieren dabei die Agrarproduktionsflächen. Das ist auch in D weniger ein Problem, als in weniger entwickelten Ländern wie Brasilien et al.

    Übrigens ein schönes Beispiel, wie technologischer Fortschritt wirkt. Noch vor gut 100 Jahren arbeiteten 70% der Bevölkerung in der Landwirtschaft, um sie alle satt zu bekommen. Heute sind es noch zwei Prozent, um sie alle nicht nur satt zu machen, sondern manche gar fett zu mästen.

    Das liegt an vielen Dingen, Saatgut, Spritzmitteln, Geräte, etc. aber Land (für Dich als VWLer Produktionsfaktor Boden) und Leute sind eigentlich weitgehend gleich geblieben. Das ist reine Innovation.

    Du kannst aber gerne mal vorbei kommen, das erspart das Fitness-Studio, das absolut Übelste, das ich kenne ist die Strohernte. Wenn Du mich schon als Banker und Bauer adressierst (grinsen nicht vergessen), komme doch mal, dann wollen wir am Abvend mal sehen, ob Du noch lachst, während Du schwarz rotzt … Schmierfink. ;-) ;-) ;-)

    Hey, das jetzt aber wirklich locker nehmen … aber etwas wehren werde ich mich ja wohl auch dürfen.

    Gruß
    Pampa

  15. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    schweizer banken verpetzen ihre mitarbeiter
    an das US-Jusitzministerium, um im steuer-
    streit mit den USA glimpflich davon zu kommen.

    Nun weisst Du warum ich dieses kleine
    bergvölkchen “so in mein herz geschlossen”
    habe.

    Sie handeln mit allem, auch mit ihrer seele, falls
    sie daran glauben und sie dingfest machen könnten.

    Eine grosse klappe, ein kleiner jodler
    und nixx dahinter, ausser milliarden
    auf den blutgelder-konten der
    Tyrannen, US-Marionetten, Kleptokraten,
    Diktatoren, Völkermörder und Militärs
    aus aller welt, das ist die klitzkleine
    schweiz, wie sie leibt und lebt.

    Viele Grüsse vom Wilhelm und seinem Tell, Zamir

  16. sommerloch sagt:

    Hey pedro,
    das ändert sich, wenn die kinderlos gebliebenen sich mal selbst entsorgt haben,

  17. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Ghost um 13:35 Uhr,

    da steht doch alles drin, was wichtig und wesentlich ist.
    Wenn wir das jetzt umlegen und auswerten,
    dann wird sehr schnell klar, dass wir von
    einem verruchten, kleinen Häufchen von
    schwindlern, ständig genasführt werden.

    Diese tatsache muss in die köpfe aller
    freiheitsliebenden und vernunftbegabten
    menschen, damit der wandel zu
    einer gegenwart der teilhabe und
    perspektive für DIE menschheit
    so schnell es geht ermöglicht wird.

    Ich schreibe nur von den informations-
    technischen und aufwühlerischen
    möglichkeiten und veränderungen, die
    eine aufgeklärte und selbstbewusste
    bewegung von menschen, die
    ihr geschick, nicht abhängig
    machen möchten von einer bande wildgewordener
    anarcho-fiffi-schimpansen.

    Die sogenannte himmelfahrt ins nichts,
    die von diesen unverantwortlichen
    grosswildjägern seit jeher betrieben
    wird, muss ein für allemal beendet werden.

    Nicht einer handvoll marodierender
    raubritter-fürsten gehört diese welt,
    sie gehört jedem lebenden menschen,
    unabhängig von religion, rasse, hautfarbe,
    geschlecht und kontostand,
    wenn die anarcho-fiffis nicht
    rechnen können, dann haben sie
    ganz einfach ABGEWIRTSCHAFTET, woll.

    Mülltonne auf, müll rein, deckel drauf,
    könnte man sagen, aber so gemein
    möchte ich nun doch nicht sein.

    Schönen Gruss von einer Zukunft für Alle, Zamir

  18. nomen est sagt:

    “Ist es Rassismus, wenn Deutsche mehrheitlich deutsch bleiben wollen?”
    Den Begriff Rassismus müssen Sie einmal erklären.
    Ist derjenige fremdenfeindlich, der Menschen aus anderen Ländern Brot und Arbeit gibt und wenn man nicht arbeitet gibt man ihnen finanzielle Unterstützung. Man bezahlt für die Verwandten in deren Heimat die Krankenversicherung. Man duldet zum großen Teil deren Gewaltbereitschaft. Man lässt zu, dass deren Frauen ausgegrenzt werden usw.
    Oder ist derjenige fremdenfeindlich, der diese dies alles verachtet und auf seine Gastgeber schimpft?
    Warten wir einfach ab. Jede multikulturelle Gesellschaft ist irgendwann explodiert. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Vielleicht passiert auch nichts, dann werden in 40 Jahren die ethnischen Deutschen eine Minderheit im eigenen Land sein und die Moslems die Mehrheit stellen. Wäre auch eine gerechte Strafe für uns Deutsche, denn wir schaffen uns ja freudig selbst ab. Dummheit wird niemals belohnt, auch das lehrt uns die Geschichte.Oder Mad?

    Auf Spiegel-Online ist für den “Integrationsartikel” “Viele Deutsch-Türken fühlen sich in Deutschland nicht zu Hause” noch nicht mal die Kommentarfunktion geöffnet.
    Das sagt doch schon alles.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/studie-zu-deutsch-tuerken-integrationswillen-steigt-religiositaet-auch-a-850429.html

  19. pedro sagt:

    Hey Sommerloch,
    stelle dir einmal vor alle “NICHT Deutsche” sind nicht mehr existent.
    Wie glaubst du könnten die Deutschen überleben ?
    ES GÄBE KEINE MEHR in absehbarer Zeit.

  20. Pampa sagt:

    Auf unterirdischem Wege … hm, der dritte Mann in Wien, oder?

    Mal generell, Schröder sah ich auch schon kritisch, aber er hat wenigstens mal etwas umgesetzt. Dass die Reformen wirken, ist ja kaum bestreitbar. Dass sie viel zu komplex sind, viel einfacher hätten gehandhabt werden können, denke ich auch.

    Aber er scheint so zu sein, dass die Maschine namens Staat wenn überhaupt, nur äußerst träge in Gang und Bewegung zu setzen ist. Auch das, viel zu komplex, runter mit den Regeln, das würde eigentlich allen helfen.

    Gruß
    Pampa

  21. Ghost sagt:

    Zamir 9:48
    Tja Zamir, Deine lieben und netten Absichten in Ehren, aber ich sehe nur eine einzige Möglichkeiten, Deine Intentionen zu verwirklichen:
    Du solltest dich mit jemandem zusammenschliessen, der übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Nicht Kartenlegerinnen, nein, die sind nutzlos, sie ernähren sich lediglich von ihrer weiblichen Intuition und von ihrer Dreistigkeit. Der ehemalige französische Staatspräsident Mitterand hat das regelmässig versucht, er hatte seine persönlichen Wahrsagerinnen – es war umsonst. Aber vielleicht gelingt es, auf überirdischem Weg die Wirklichkeit zu verbessern, zumindest auf die Politklasse einzuwirken.
    Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

  22. Ghost sagt:

    Beobachter
    Der deutsche Handelsüberschuss ist beachtlich, nur fehlen im Kommentar einige Entwicklungen. Ich habe heute morgen in einem längerem Telefongespräch von der Prognose der wirtschaftlichen Situation Indiens gehört; die Töne hatten eine ziemlich dramatische Färbung. Auf dem Finanzsektor dort soll nicht alles mit rechten Dingen zugehen, Überschuldungen nehmen angeblich zu. Auch in anderen Schwellenländern geht Beuunruhigung um – die Eurokrise, für deren Verlängerung man alles mögliche tut, zieht bekanntlich ihre Kreise.
    Ich will damit sagen: Deutschland ist übermässig abhängig vom Aussenhandel, von der wirtschaftlichen Gesundheit seiner Partner. Wir leben inzwischen in einer plurisymbiotischen Welt. In diesem Rahmen sind Himmel und Hölle möglich.

  23. Beobachter sagt:

    Die Unwucht der Weltwirtschaft
    Der deutsche Handelsüberschuss bleibt weltweit unerreicht. Daten für 2011 zeigen ganz deutlich: Sogar Chinas Wirtschaft wächst ausgeglichener. Die FTD-Grafik macht das globale Ungleichgewicht im Handel deutlich.

    http://www.ftd.de/politik/:handelsbilanz-die-unwucht-der-weltwirtschaft/70077525.html

    Alle Angelsachsen-Länder haben Defizite, in USA ist es mit Abstand am größten. So war es ja schon länger. Neu ist, dass auch die PIIGS Leistungsbilanzdefizite in der Größenordnung der Angelsachsen haben.

    In den PIIGS wurde das nicht zuletzt durch die stark gestiegenen Löhne verursacht. Für die Griechen ist es billiger, Schweinefleisch aus dem Norden zu importieren, als mit den sündhaft teuren Gehältern der Einheimischen eigene Schweinezuchten aufzuziehen. Die Importe wurden mit wachsender Staatsverschuldung finanziert. Als die Schuldenkarre im Dreck war, wurden die EZB bzw. die Nordländer um Kredithilfen gebeten. Als die Hilfen bewilligt waren, blieben die dafür als Gegenleistung versprochenen Reformen aus. Ist ja auch viel bequemer so. Oder sollen die Griechen etwa eigene Schweine züchten, wenn die griechische Notenbank sie sozusagen drucken kann? Man kann es den Griechen nicht verdenken, dass sie dieses Schlaraffenland gern perpetuieren möchten. Doch geht sowas stets zu Lasten Dritter. Dass die Rechnung nicht aufgeht, hatte Aldi als erster begriffen – und sämtliche Griechenfilialen schon bei den ersten erkennbaren Schieflagen geschlossen. Das hätte die EZB eben so machen sollen. Ging aber nicht, weil die Banken ja keine Verluste in GR machen bzw. “gebrauchen” konnten.

  24. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    natürlich muss es nickname.shop heissen, war
    doch im grunde Deine idee.

    Maile mir doch mal die ersten bewerbungs-
    unterlagen von den sofortanwärterInnen zur
    quotenregelung rübba,
    achja die fotos weisst ja, wie Du die
    einbinden musst im anhang.

    Das machen wir doch alles nebenbei,
    gewissermassen, geht bei mir seit geburt so,
    mehrere aufgaben gleichzeitig erledigen,
    sach bloss sowas kennst Du etwa auch nicht ?

    Natürlich musst Du nach aussen hin
    immer den anschein der absoluten seriösität
    durchsickern machen, hab Dir doch gestern
    umschrieben, wie unser regierender
    frech und lasziv, die umwelt belastet.

    Schau Dir unseren verhartzten exkanzler an,
    von nixx wirklich auch nur die spur irgendeiner
    ahnung und trotzdem liegen ihm auch heute
    noch die medien zu füssen,
    das kannst Du nicht üben, das ist intuition
    und wahre menschenliebe, gellegell.

    Schöne Grüsse vom Tantiemen-Sozialprodukt, Zamir

  25. Pampa sagt:

    Lieber Zamir,

    ich wäre ja dabei, aber das können wir leider nicht herbei reden.
    Übrigens freue ich mich, wenn noch heiße Hunde wie Du und Eysel Aufbruchstimmung verbreiten, auch dtesch, Ghost, Karel, Mad, letztlich ist es ja keine Frage vom Alter, sondern eher von “wild at heart”, aber die Realität ist eine andere.

    Gruß
    Pampa

  26. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    was hältst Du vom einem “Nickishop,” hier
    in tichytown,
    Du besorgst die gelderchen, der Magier die
    subventiönchen, s’dtescherl besorgt die
    unternehmensberatung, karel macht die
    verbandstätigkeit, Eysel schmeisst die
    partys, randnotiz und nasowas besprechen
    ihre quoten-qualen, Ghost sucht nach
    weiteren ausbreitungsmöglichkeiten,
    “Immer an der …” stanzt die neuen
    nick’s in das olivenbaumholz,
    Klaus F. und Gregor “erledigen” das marketing,
    der rest stellt die bänke und gartentische raus
    und serviert und spült das dreckige geschirr.

    Pampa, ideen braucht das land und
    jede menge neustarter, wie lange wollen
    wir uns noch von jedwedem krisengedöns
    unterkriegen lassen, sowas ist doch
    nur für polithandpüppchen, lobbyfranzen
    und anarchofiffis und ihre wegelagernden
    finanzmarkt-schergen gedacht,
    wir sind zum handeln und wandeln geboren,
    nur so geht’s wieder voran im D-ländle,
    packen wir es also gemeinsam an,
    wir schaffen es nur, wenn wir es wirklich wollen.

    Viele Grüsse von der Aufbruchstimmung, Zamir

  27. Pampa sagt:

    Zamir,

    bis vor Kurzem wusste ich noch nichtmal, dass es solche Gesetze gibt und außerdem nicht, was sie da bauen. Offen gestanden wäre es mir auch vollkommen egal, es mindert ja nicht den Grundstückswert, die junge Familie hat ein kleines Baby und im Prinzip freue ich mich ja.

    Wenn einer was sagen könnte, dann doch ich, aber ich gönne es ihnen, lasse sie mehr oder weniger machen und der Nachbar verklagt sie wegen Sonneneinstrahlung. Das ist ein Schuppen, kein Hochhaus, aber mal offen gestanden hat das der Nachbar auch so dargestellt. Mit den anderen Nachbarn hat er auch Krach, wegen einem Baum, es ist einfach unglaublich … mal auf Bayrisch, er ist ist ein Hanswurscht!

    Okay, wo genau und wann bin ich Dir auf die Füße gelatscht, irgedwas scheint Dich ja zu ärgern, Zamir mal generell, ich denke da nicht immer Tage drüber nach, im Normalfall sind das fünf oder zehn Minuten und dann post it ;-)

    Gruß
    Pampa

  28. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    vielleicht noch ein wichtiger hinweis,
    in solchen fällen ist es entscheidend,
    wie weit das pseudo-gartenhäuschen von der
    genauen grenzlinie des nachbargrundstückes
    entfernt liegt, dies ist nun wieder ganz genau
    geregelt.

    Kann mir kaum vorstellen, dass dein mieter
    ein wolkenkratzerhäuschen etabliert hat.

    Es hört sich doch schon albern an,
    wenn Du umschreibst, dass der herr
    bau-ingenieur ein “Geh mir aus der Sonne-
    Gesetz” aus der hosentasche ziehen möchte,
    chrchrchrchr.

    Schick mir doch das flugticket,
    halt lass mich überlegen, lieber eine taxe
    und wir wollen uns die
    kiste mal aus näxxter nähe ansehen.

    Vergiss nicht die quotenfrauen, die
    kann ich Dir ab jetzt nicht ersparen,
    Dein liebes eheweib wird doch
    privates und berufliches
    voneinander trennen können, odda?!

    Schönen Gruss von der entscheidenden Freiheit, Zamir

  29. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa-Pampa,

    Du allda 68-er-oldie-berlin-erschrecker; angenommen.
    Deine entschuldigung für 0034, konnte anders
    garnicht ausfallen, abba scwämmchen drübba.

    Nun wollen wir mal wieder tacheles reden und
    Deinem gartenhäuschen-mieter-gehmirausdersonne-
    problem versuchen beizukommen.

    Menschen sind überall gleich, ob nun kleiner fiffi
    oder schon grosser Anarcho, darum rate ich aufgrund
    von jahrtausende langer erfahrung mit sämtlichen
    bauämtern: Vorsprechen unter anwendung aller
    diplomatischen mittelchen und je nach wichtigkeit,
    irgendwelche bonusmodalitäten, silberkettchen,
    sonstige kleine gefälligkeiten usw. versuchen
    anzubieten, natürlich ohne den geringsten
    anschein von irgendwelchen gefälligkeiten
    durchblicken zu lassen.

    Ein anwalt kostet schliesslich auch
    seine gage.

    Ja, es geht darum das nervenkostüm zu
    schonen, in unseren breitengraden liegen
    recht und unrecht sehr dicht an
    den nähten der brieftasche angelehnt.

    Du kennst doch den spruch recht haben
    und recht bekommen, odda?

    Auch in ämtern sitzen nun mal menschen
    und die haben ihre launen, je nach
    dialekt und höhenflugangst, daher
    ist eine solche sachlage in
    der theorie sowieso immer
    schwer einzuordnen.

    Willst Du nun einige frauen bei Dir
    “unterstellen,” bzw. anstellen damit
    Du praktisch als einer der vorreiter,
    bei der einhaltung der frauenqouten-qualen,
    später mal in die geschlechtsbücher
    eingehen könntest.

    Komm und gibt Dir einen ruck, ich bin
    mir sicher, dass Du es kannt, jajaja.

    Schönen Gruss von den Allerweltsproblemen, ZAmir

  30. Pampa sagt:

    Randnotiz, Mad,

    wenn ich Dir das mal so sagen darf, ich finde Deinen neuen Nick vollkommen daneben. Du bist doch ein Mensch, so wie jede/r andere, mit Sicherheit keine Randnotiz.

    Übrigens hast Du als unsere Mad einen ganz anderen Markenwert, als mit einem neuen Nick. Musst Du selbst wissen, aber ich würde das nicht tun. Das mit dem umlablen funktioniert nicht, wie auch schon adlige Diskussionsteilnehmer feststellen mussten.

    Du bist einfach Mad, Ghost ist Ghost und ich bin eben Pampa. Auf die Dauer sieht das ein Blinder aus 300 Meter Entfernung … aber probieren geht über studieren.

    Geht es Dir eigentlich wieder besser? Also mir wäre es schon wichtig zu wissen, mich lässt das nicht kalt …

    Gruß
    Pampa

  31. randnotiz sagt:

    mancher sollte besser nicht in die ugandische Pampa auswandern ..

    http://globalvoicesonline.org/2012/08/16/uganda-anonymous-backs-gay-pride-hacks-government-websites/

  32. Pampa sagt:

    Zamir, was war das denn, ein Anflug von Herrmann Hesse? Hast ja recht, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Allerdings fragt man sich manchmal schon, bei Zauber, ja verflucht noch mal was soll das?

    Wenn ich das mal so sagen darf, Berlin ist also arm, aber sexy und der Regierende ist ein Popoficker und Schwanzlutscher, dem ist angeblich gut so, ein brühwarmer Bruder.

    Zamir, Schwiegervater in spe, Deine beiden Töchter sprechen dafür, dass Du sexuell anders als Euer OB orientiert bist. Es sagt ja keiner was dagegen, dass er sich an jedem Astloch in einem Baum vergeht, aber wollen wir das zum Normalfall deklarieren? Ich weiß ja nicht …

    … vielleicht sollten wir ja die Ohren von Bäumen weiter unten am Stamm befestigen lassen, damit e5r sich besser festhalten kann. Nahles, die Kreisvorsitzende der Ziegen, hat sich auch schon beschwert, dass sich keiner mehr erbarmt …

    Na ich hoffe mal, dass Du mir nicht allzu böse bist, Dich mal etwas härter angegangen zu haben. Kennst mich virtuell doch, ab und an brauchen wir beide das einfach.

    Hast Du eigentlich eine Ahnung von der Gartenhäuscghenbauverordnung oder sowas? Also einer meiner Mieter hat da etwas ohne Fundament gebaut, das auf Anhieb größer als 30 qm aussieht. Allerdings ist es nur halbwegs umbaut, halb Häuschen, halb Veranda. Darüber hat sich nun ein Nachbar (Bau-Ingenieur, schon älter) beschwert, die sind sich am streiten, wie die Kesselflicker, angeblich verdunkelt das Gartenhäuschen die Sonne auf Nachbars Garten.

    Das ist irgendwie skurril, die Mieter haben mich vorher nicht mal gefragt, der Nachbar liegt nun im Klintsch mit ihenen und redet nicht mehr damit, und angeblich bin ich jetzt schuld.

    Zamir, Zamir, irgendwie wird dieses Land von Idioten bewohnt …

    Gruß
    Pampa

  33. Zamir Zebulovic sagt:

    Nun meine herren frauenquoten-quäl-
    eggsbärden, so einen richtigen plan
    kann man bei euren politik-verdrossenheitsritual-
    beschneidungszeremonien aber auch
    nicht direkt erkennen.

    Wichtig ist immer, dass sämtliche grossprojekte
    so lange wie möglich hinausgezögert werden und
    wenn es noch geht, das doppelte bis vierfache
    kosten, als ursprünglich veranschlagt,
    dann rappelt’s in der kiste und das kleine
    kalkultoren-fritzchen freut sich gleich mehrere
    löcher in die bauch, jajaja.

    Heute war unser regierender wieder völlig
    entspannt und sein fröhlich-frecher blick,
    schweifte so in der menge umher,
    von irgendwelchen problemzonen nicht
    die spur.

    Das ist es, was unsere polit-spitzenklöppler
    ausmacht, sie können luftschlösser ohne
    ende herzaubern und am ende warten
    wir alle noch ganz gespannt auf den prinzen und sein
    aschenputtel, herrje-herrjemine.

    Obwohl ich vor einhundert jahren noch nicht
    gelebt habe, bin ich felsenfest davon
    überzeugt, es hat sich genauso, wenn nicht noch
    doller zugetragen, in unserem wunderschönen
    ländle.

    Der zauber der macht ist noch schädlicher,
    als jede andere bekannte droge, darum darf
    an den bestehenden strukturen um himmels
    willen überhaupt-goarnixx verändert werden,
    wo kommen wir denn da hin ?

    Viele Grüsse vom Döner-Kapitalismus, Zamir

  34. Ghost sagt:

    dtesch
    Dauersubventionen mögen auf die Dauer schädlich sein, d.h. zu Wettbewerbsverzerrungen führen, aber so manche Länder machen das zielgerichtet. China natürlich, aber auch Brasilien und andere – ein Mittel der ökonomischen Kriegsführung.

  35. "Immer an der Wand lang" sagt:

    Nicht desto trotz Pamps, zur Freiheit gehört auch das ´RechtzumDummsein`….so lang die Jemanden finden, der´s bezahlt..?!…und glaub´ mir, die finden jeden Tag einen Neuen, der aufsteht…. Ich bin jedenfalls erster Aspirant für eine “kostenlose Energieberatung” beim Illusions-Seller Altmaier, der hilft bestimmt….! bin bisher mit meiner Prognose : “Dümmer geht´s nimmer”. nämlich immer falsch gelegen.

    Zamir, – mein Herz schlägt in einem schönen Tal in der Uckerquark!

  36. Pampa sagt:

    @dtesch
    Srtreiche Dauer, etwas puristischer, sämtliche Subventionen sind schädlich, auch vorübergehende. Letzteres gibt es gar nicht, wenn sie mal irgendwas beschlossen haben, bleibt das auch so, siehe zum Beipiel Schaumweinsteuer zur Finanzierung der Kriegsflotte von Willy 2, um … nun ja. Dieb Flotte ist lange versenkt, die Schaumweinsteuer gibt es aber noch immer. Das ist zum Teil richtig grotesk, manche Steuer ist aufwändiger in der Erhebung, als sie Einnahmen generiert.

    Kann mir vielleicht wer erläutern, warum Esel und Mulis unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen unterliegen? Das ganze ist vollkommen sinnfrei, eigentlich würde ein einheitliches Einkommens- und Umsatzsteuerrecht ausreichen, aber nein …

    … da beauftragen sie eigens einen Steuerforschungsprofessor wie Kirchhof, der in sechs Jahren ein umwerfendes System austüftelt, das zum einen einfach ist und zum anderen der durchschnittliche Bürger auch verstehen könnte. Was kommt dann? Die Alt-68er Sozen beschimpfen ihn als Professor aus Heidelberg und die Alt-68er von der CDU fallen mit ihrer Quoten-Tussi an der Spitze sofort um.

    Während sie so herummurksen steigt die Staatsverschuldung ins Unermessliche, werden Bürgschaften bar jedes Verstandes aufgebaut, es ist im Prinzip unglaublich …

    … was eigentlich Euer Bahnhof in BW, das ist ja noch harmlos im Vergleich zum Flughafen in Berlin oder dem Nürburgring. In Neuseeland wurde mal eingeführt, dass der Finanzminister nur bei Überschüssen bezahlt wird und siehe da, es ging bergauf.

    Eigentlich sollte man mal die Politiker haftbar machen …

    Gruß
    Pampa

    Gruß
    Pampa

  37. Zamir Zebulovic sagt:

    @ “Immer …”,

    woher kennst Du nun schon wieder
    Wimbach im schönen wimbachtal,
    mit mountain-bike-zufluss direkt
    zum noch schöneren nürburg-ring ?

    Wieviele talerchen hast Du denn
    da in den sand gesetzt ?

    Siehste, als eehsspeehdeeh-landes-
    oberhauptmann kannst du dir
    heutzutage alles, abba auch alles
    erlauben, so wie früher der FJS,
    jetzt momentmal der war doch
    damals nicht bei der spd, nein war er
    wirklich nicht.
    Ja ich hab’s der war kurz bei Erichs
    SED zu besuch, jaja.

    Du kannst einen fliegerhorst bauen,
    gleich als ruine verwertbar und du kannst
    eine unrentable formel-1 rennstrecke
    mit etlichen korrupten freunden,
    mit steuergelderchens durch die
    hintere pforte bedienen und du
    kannst so tun als ob alle anderen
    die dummen sind und keine ahnung haben,
    obwohl das gegenteil schon lange
    erwiesen ist.

    In diesem Sinne, mach Dir keine Sorgen, Zamir

  38. Zamir Zebulovic sagt:

    @ dtesch,

    Du glaubst es jetzt nicht, aber ich bin
    da ganz auf Deiner seite.

    Irgendeine führungsmannschaft ist doch
    da doppelt im boot, die der politik oder
    die der wirtschaft,
    wen können wir denn von diesen beiden
    freistellen, abschmelzen, bzw.
    in einen überfluss-stellenpool überführen ?

    Sach mal, machst Du nicht sowas wie
    unternehmensberatung, dann leg doch
    mal einen sauberen schnitt vor und
    wir fangen gleich an; ich kalkuliere
    das noch durch, ehe es der Buprä
    abzeichnet und einem abwasch
    streichen wir gleichzeitig sämtliche
    subventiönchen, odda ?

    So unter uns, vielleicht können wir sie,
    die überflüssigen, auch zum haha-4
    amt schicken, dann hätte sich diese
    reform endlich “bezahlt gemacht.”

    Es ist doch wie immer, nur eine
    reine überlegungsfrage, dazu
    eine kleine rechenaufgabe und
    der mut, den man diesen
    leutchen vermitteln muss, endlich
    ihr arbeitsleben sozusagen selbst
    in die eigenen hände zu nehmen,
    gewissermassen fordern und fördern.

    Mit dem dadurch ersparten kapital
    könnten wir nordafrika und indien
    auch noch in die EU hineinintegrieren.

    dtesch, Dein können und meine
    ideen, komm schon,
    Du willst es doch auch …

    Schönen Gruss vom Umwälzungs-Prozess, Zamir

  39. dtesch sagt:

    @Greg
    „Hmmm, einige Subventionen sind ökologisch gut und gesellschaftlich sinnvoll, andere böse und schädlich? Schon komisch, diese “Öko-Religion”. „

    Sämtliche (Dauer)-Subventionen sind schädlich für den Markt. Es macht aus einer Markt- eine Staatswirtschaft.
    Und da unsere Staatsdiener nachweisliche so „klug“ und „intelligent“ wirtschaften ist das auch nicht weiter schlimm. Wie Du sicherlich erkannt hast ist das purer Sarkasmus.
    D, von der Öko-Religion beseelt, hat sich aufgemacht Europa zu „retten“. Darf es morgen die ganze Welt sein? Und das mit einem drittklassigen Personal?
    Wie blöd sind eigentlich deutsche Unternehmer, die für ihr Führungspersonal soviel Geld ausgeben.
    Liegt es vielleicht an den produzierten Ergebnissen? Nun da ist es bei unserem politischen Personal nicht weit her.

    Gruß
    dtesch

  40. Pampa sagt:

    @Ghost
    Dachte ich es mir doch …

    Weißt Du, als Du versuchtest auf Minotaurus zu wechseln, den Stier der Stiere, dachte ich mir, hey, es kann nur einen Stier geben … gegen Hui Boo oder Dracul hätte ich ja nichts einzuwenden gehabt. ;-)

    Aber schön, dass Du wieder mitmachst. Was fährst Du, ein britisches Auto? Also wirklich, mit Audi und BMW gäbe es doch schöne, bayrische Modelle, notfalls könnte man ja auch einen Schlampenschlepper aus dem Hause Daimler fahren, ähm, ich glaube es gibt auch eine britische Marke namens Daimler, also eine Mercedes, war glaube ich eine argentinische Königstochter, oder eben einen Volkswagen, alles besser als wie Zamir und Tichy über die Bahn zu lästern. :-)

    Gruß
    Pampa

  41. Klaus F. sagt:

    @Gregor
    Jetzt wechselst du doch auf das andere Spielfeld? Schade! Das Thema Gewinn, die alles überhöhende Orientierungsgröße, welche Auswirkung hat sie auf „übergeordnete“ Ziele, wie in gesamtwirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht? Entstehen dort Konflikte? Dieses Thema führt uns doch an den Kern unseres derzeitigen Wirtschaftssystems.

    Gehen wir dieser Frage nämlich in ihrer ganzen Tiefe nach, so gelangen wir auch sehr schnell zu dem Thema Nahrungsmittelspekulation.
    Der Spekulanten (z.B. Fonds-Manager), der sich ein paar Tonnen Weizen virtuell in seine Garage stellt, natürlich nicht um sie selbst zu verzehren, treibt damit den Preis nach oben, um sie dann später mit Gewinn wieder zu verkaufen. Einzelwirtschaftlich gesehen hat er damit sein Ziel erreicht – den Gewinn – und vielfach geht es ja nicht mehr darum nur einen Gewinn zu erzielen, sondern er soll möglichst hoch ausfallen.

    Aber steht sein Gewinn auch in Einklang mit einem übergeordneten Ziel, z.B. in gesellschaftlicher Hinsicht – Hunger und Hungertod zu vermeiden? Denn der Gewinn des Spekulanten ist der Verlust des Verbrauchers, indem er nun einen überhöhten Preis für den Weizen bezahlen muss. Und es gibt Menschen, deren Einkommen dermaßen gering ist, dass deren Verlust den Hungertod bedeutet.

    Diese Konfliktsituation lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen, würde jedoch innerhalb dieser Ausführung den Rahmen sprengen.

    Zusammenfassend lässt sich nach meinen Erkenntnissen feststellen, dass die Überhöhung des Geldkapitals gegenüber den anderen Produktionsfaktoren – vor allem gegenüber Mensch(Arbeit) und Natur – tief verankert ist und somit den eigentlich übergeordneten Zielen entgegensteht.

  42. "Immer an der Wand lang" sagt:

    Die Warnung vor dem grossen Hunger, würde ich als Illusionsmakler damit verbinden, dass sich die Holz-Hinterbänkler gefälligst auf höhere Lebensmittelpreise einzustellen haben. “Ein bisserl Inflation hat doch noch niemand geschadet, “wer nicht so viel frisst, lebt ausserdem gesünder”, und ganz nebenbei könnt´ ihr dem Rest der Welt beweisen, dass ihr mit euren höheren Lebensmittelpreisen, Solidarität denen gegenüber zeigt, die nicht so viel zu essen haben. ”

    …. es ist doch sooo einfach, die Schafe “immer schön an der ….. ” zu führen. Die Systempresse ein williger Begleiter, wenn es bei der Fütterung behilflich sein darf… die Schafe machen dann nicht mal mehr “Mäh”.

  43. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Mönsch Ghoost,

    “altes gehölz,” hättest Du mal nicht solange
    herumgefackelt, unter anwendung
    aller treuemitglieder-rabatte,
    wäre ich Dir doch niemals nie
    derart heftig in die parade gefahren, jadoch ja.

    Viele Grüsse von Waldi’s Dackel-löwen, Zamir

  44. Gregor Neumann sagt:

    @Pampa:
    “Über Statistiken kann man alles beschönigen.”

    Der Unterschied zwischen 7 und 40 Prozent dürfte selbst einem Banker auffallen :-)

    Also fragen wir uns doch mal, ob die Quote “vom Acker in den Tank” näher bei 7 oder näher bei 40 Prozent liegt.

    Es gibt Länder, die mit Subventionen die Nutzung von Lebensmitteln als Kraftstoffe fördern. Und solche die es nicht tun. Und siehe da, wo es Subventionen gibt, ist die Rate höher. Allerdings ist Deutschland nicht die Welt.

    Oder um es mit einer beschönigenden Statistik zu sagen; Deutschland produziert mit 44 Mio. Tonnen Getreide (Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Roggen und Weizen) etwa 2 Prozent der erfassten Weltproduktion von 2,4 Mrd. Tonnen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Getreideproduzenten

    Selbst in den USA tragen “nur” rund 16 Prozent zur Weltproduktion bei. Davon werden – je nach beschönigendem Bericht – zwischen 20 und 37 Prozent für die Produktion von Bioethanol verwenden.

    Damit sind wir meiner Meinung nach weit weg von “40 prozent der Mais- und Weizenernte mittlerweile im Tank landen”. Mag für einige Länder gelten, weltweit sicherlich nicht. Und das habe ich geschrieben.

    Bringen Subventionen auch falsche Marktanreize? (Das wolltest Du wohl eigentlich sagen.) Klar, kein Thema.

    Nur ist das Ganze kein “Bio”-Thema. Vielmehr lautete die Frage, wie man die vergleichsweise teure Getreideproduktion in Deutschland durch die Umstellung auf höherwertige Produkte rentabler machen kann.

    Denn seit langem bezahlen wir die Bauern dafür, dass sie überhaupt etwas in Deutschland anbauen. Je nach Art und Größe sind das 280 bis 360 Euro pro Hektar. Ab 2014 sollen es 180 Euro Basisprämie plus Zuschläge werden.

    Subventionen – pardon Direktzahlungen und EU-Beihilfen – wohin man sieht. Stellen wir alle Subventionen ein. Dann verabschieden wir uns aber auch von der Kulturlandschaft, wie wir sie kennen.

    Hmmm, einige Subventionen sind ökologisch gut und gesellschaftlich sinnvoll, andere böse und schädlich? Schon komisch, diese “Öko-Religion”.

    (Dass Du den dämlich Begriff übernimmst, gibt Abzüge in der B-Note. Hast Du gar nicht nötig..

  45. Derrick Gales sagt:

    Pampa
    Verflixt noch mal, Pampa, hast Du Verbindungen zum Heiligen Geist?

    Allerdings wartete ich insgeheim darauf, von Dir enttarnt zu werden, nur der Zeitpunkt wurde mit Spannung erwartet.
    Nun ja, damals hiess ich noch Ghost. Das Pseudonym gab mir mein englisches Automobil an, die Unterkategorie heisst auch “Ghost”.
    Mein jetziges Pseudonym habe ich meiner Lebensgefährtin geklaut; die schreibt an einem Krimi (in englischer Sprache); der Held heisst so.
    Also nennt mich wie ihr wollt – Pseudonym ist Pseudonym.

    Ich hatte mich damals wegen der umständlichen Regelung beurlaubt; man musste zuviel über sich eingeben, um einen Kommentar zu publizieren, das Ganze wurde zu indiskret. Auch wurden Texte dauernd verschluckt. Funktioniert jetzt einwandfrei, da macht es wieder Spass, mitzumachen. Übrigens: Meine kleinen Reibereien mit Eysel von damals sind vergessen und begraben.

  46. Gregor Neumann sagt:

    @Klaus:
    “Zum Nullsummenspiel im Geldsystem:
    Geld=Schulden”

    Das ist zu kurz gedacht. Was ist mit der Kapitalbildung in Form von Fabriken, Kraftwerken, Autos, Möbeln, Straßen, Wissen?

    Das Starren auf das Giralsystem verbaut den Blick aus das, was das eigentliche Kapital eines Landes ist. Geld und geldähnliche Gebilde sind nur der Transaktionsmechanismus.

    Was würde es kosten, die Bundesrepublik u.o. Europa in der aktuelle Version neu aufzubauen? Der Kapitalstock ist das Interessante, weil er das Funktionieren der Wirtschaft ermöglicht. Und der Kapitalstock ist unglaublich viel größer als früher.

    Deshalb ist Wirtschaft kein Nullsummenspiel.

  47. Zamir Zebulovic sagt:

    Die haha-4 gesetzgebung vor zehn jahren, basierte
    einzig und allein auf dem wunschgedanken der
    deutschen wirtschaft, ein heer von versklavten
    billiglöhnern zur verfügung zu haben, um
    mit besonderen pressingmethoden, den
    technischen und sozialen fortschritt im
    arbeitsleben zu manifestieren.

    Die politik hat diesen wunsch sehr gerne in die
    wirklichkeit umgesetzt, wohlwissend, das die
    sich daraus ergebenden gewinne von den
    SuperOberUnfähigen, heimlich still und leise
    in alle verfügbaren steueroasen umgeleitet worden ist.

    So wird das ländle des vize-exportweltmeisters deutschland
    allmählich von den eigenen zampanos ausgezehrt und
    geplündert

    Schuld daran haben …, na wer wohl, die dummen,
    die sich ohne gegenwehr das fell über die ohren
    ziehen lassen und sich für den “ausufernden wohl-
    stand” auch noch artig mit einer verbeugung bedanken.

    Die übrigen fettaugen in dem vergammelten
    süppchen aus der armenküche, erledigen die
    allseits beliebten Anarchofiffis unter sich
    und klopfen sich vor feude auf die oberschenkel.

    Schönen Gruss aus der deutschen Reformwerkstatt, Zamir

  48. Zamir Zebulovic sagt:

    Nachdem die drei meinungsmacher,
    Wiwo, SZ und FAZ in den letzten tagen über die
    zehnjahresfeier zu den haha-4-reformen ihre
    berichte verbreitert haben (hier aktuell in der
    wiwo ein längerer bericht),
    sollte man diese geschichtchen mal in
    das labor geben, um die blutwerte zu ermitteln.

    Im augenblick erhalten knapp über sechs millionen
    menschen leistungen nach dem h-4 gesetz.
    Zu spitzenzeiten sollen es eine million mehr
    gewesen sein, gut wer “solche dingelchen”
    zum erfolg hochstilisieren möchte und
    an solchen albernheiten sein spässchen hat,
    bitteschön.

    Schönen Gruss von den Lachern und Machern, Zamir

  49. Zamir Zebulovic sagt:

    @ “Immer …,”

    nach erst jetzt bekannt gewordenen hintergrund-
    informationen, sollen der damalige verarmungs-
    kanzler und sein ver-hartz-ter, saarländischer
    rotlichtviertelfreund, die reformen in einem
    domina-hinterzimmer eines drittklassigen
    freudenhauses von rio ausbaldovert haben.

    Mit dem blick auf die im zimmerchen
    vorhandenen sado-maso-bi-werkzeuge,
    war man sich sehr schnell einig, dass
    hier die richtigen “Folterwaffen” für
    die deutschen arbeitnehmerInnen,
    zum paket geschnürt werden konnten.

    Der rest ist bekannt und schnell wurden
    die CDUnfähigen von der schnellen
    umsetzung dieser methoden übergezeugt.

    Viel Grüsse aus dem Terminal 1, Zamir

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