» 14.07.2012, 05:45

Liebe deine Richter

Das Bundesverfassungsgericht bremst die Euro-Retterei der Regierung Merkel – und stärkt gerade dadurch Merkel den Rücken.

Es ist immer ein großer Tag für die Demokratie, wenn die Bundesregierung in Person eines Ministers vor dem Bundesverfassungsgericht aussagt wie sonst ein Mietnomade vor dem Amtsgericht. Politik ist nicht allmächtig, so lernen wir, sondern muss sich überprüfen lassen. Und schon ist etwas Ruhe eingekehrt: Das Gericht prüft erst mal drei Monate lang, was die Bundesregierung in nächtlichen Krisensitzungen so zusammenverhandelt hat und was die Abgeordneten des Deutschen Bundestages husch, husch in einem Tempo durchs Parlament paukten, wie sonst nur eine Maggi-Minutenterrine garen muss. Die hektische Euro-Retterei wurde damit schon an einem entscheidenden Punkt korrigiert: Am Tag, nachdem das Gericht erst mal den neuesten Rettungsschirm zusammengeklappt hat, sind die Märkte nicht in Panik verfallen, und die Krise hat sich nicht verschärft. Wir erleben ja seit nunmehr über zwei Jahren, dass mit immer neuen Horrorszenarien immer noch mehr Milliarden lockergemacht werden, ehe mit dem nächsten Drohgebrüll noch weitere Milliarden aus uns herausgepresst werden – immer sind die Aufklärung, das christliche Abendland und der Friede in Europa in Gefahr, wenn die Griechen zum Grillen die Kohle mal selber mitbringen sollen.

Nun ist das Bundesverfassungsgericht der Regierung noch nie direkt in den Arm gefallen. Aber in den kommenden Wochen werden sie doch ein paar Hintertüren zusperren, die in den Rettungspaketen bisher gewollt oder versehentlich offen stehen: Die geholfenen Länder stellen ihre Reformen ja ziemlich schnell ein, sobald Geld fließt und jedes neue Rettungspaket noch mehr Manipulationsmöglichkeiten zu ihren Gunsten ermöglicht. Weil das Bundesverfassungsgericht jetzt genau die Hilfsbedingungen prüft, stärkt es der Kanzlerin den Rücken, statt sie zu schwächen. Denn es ist leicht, ihr vorzuwerfen, sie habe sich über den Tisch ziehen lassen, sei eingeknickt oder verrate gar deutsche Interessen. Tatsächlich ist der globale Druck enorm, und dem widersteht sie wie ein gusseisernes Fürst-Bismarck-Denkmal, das nur millimeterweise verrückt werden kann. Es ist eher die deutsche Politikpraxis, die dem Land schadet: Der einzige Gegendruck stammt von den deutschen Wählern, die nicht mitmachen, wenn sie unbegrenzt zur Kasse gebeten werden. Dieser Gegendruck kommt nicht von den Regierungsfraktionen: Abgeordnete der Regierungsfraktion sind machtlos, weil sie mit einem Nein zur Regierungsvorlage gleich die gesamte Regierung gefährden. Deutsche Parlamentarier werden gehalten wie eine Schafherde: Wer brav ist, darf auf Pöstchen hoffen. Wer ausbricht, wird vom Hirtenhund verbellt und muss um die Wiederwahl fürchten.

Tatsächlich erlebt Deutschland neben dem Parlaments- ein Oppositionsversagen. SPD und Grüne konnten bislang keine Alternativposition zu Merkels Kurs aufbauen. Ihr Widerspruch beschränkt sich darauf, die Kanzlerin zu drängen, noch mehr Milliarden und diese noch schneller rauszuhauen: immer Griechenland, heute Zypern, morgen Spaniens Banken, übermorgen Italien? Wer noch nicht hat, der darf mal. Das ist in der Geschichte des Parlamentarismus einzigartig. Seit der Magna Charta im bankrotten England des 13. Jahrhunderts versuchen die Oppositionen immer, die Regierungen am Geldausgeben zu hindern. Nur deutsche Sozialdemokraten fahren nach Paris, um François Hollande Hilfe dabei anzubieten, die Altersrente auf 60 zu senken, die sie bei ihren eigenen Wählern auf 67 erhöht haben. Dummerweise registrieren SPD-Wähler, dass nicht Banken über eine Finanzmarktsteuer zur Finanzierung beitragen, sondern ihre Pensionen und Lebensversicherungen schmelzen und die Steuern steigen werden.

So wird Angela Merkel bald die nörgeligen Bundesverfassungsrichter lieben lernen: Weil die Richter ihr helfen, gegen die immer neuen und maßlosen Euro-Forderungen ein Nein entgegenzusetzen und wenigstens teilweise zu halten.

» 14.07.2012, 05:45

    616 Kommentare zu “Liebe deine Richter”


  1. Derrick Gales sagt:

    Pampa 0.52
    Merkel ist wie sie ist, unsere Kritiken – so berechtigt sie zuweilen auch sein mögen – werden sie nicht ändern. Ihr physischer Aspekt (mein Antipode was das Frauenideal angeht, ich bin ein leidenschaftlicher Ästhet und auch Verfechter des Ästhetizismus, einer philosophischen Richtung) betrifft ihre Privatsphäre.
    Würde sie aber zum Staff meines Unternehmens gehören, so hätte ich ihr schon längst, vor Urzeiten, ein Outplacement-Prgramm besorgt. Sie ist für den Job nicht geeignet. Ich erwähnte Bismarck. Der hat etwas konstruiert (was Wilhelm Zwo trampelhaft zerstört hat), hat den Grundstein zum modernen Deutschland gelegt. Merkel konstruiert nichts, legt keine Grundsteine, sondern improvisiert, hangelt sich von Tag zu Tag.
    Frauen können in der Politik durchaus Interessantes leisten, aber wenn man es wie M. auf Hausfrauenart macht und nur von den Schwächen und Macken anderer profitiert, um politisch am Leben zu bleiben, dann kommt dabei nichts Konstruktives heraus. Wir werden mit ihr in den kommenden Monaten noch so manches Spektakel erleben.

  2. Eysel sagt:

    Ganz unabhängig vom Thema ein „traurig-lustiges“ Interview.
    Einfach weil deutlich wird, wie „emotional-sachfremd“ der Interviewer jedes Sach-Argument immer wieder ausblendend weiter fragt.
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/bert-ruerup-im-interview-beweisen-sie-mir-dass-sie-kein-spion-sind/6970726.html

  3. Eysel sagt:

    To whom it may concern …
    Eine kleine elementare Nachhilfe aus Wiki:
    “Als Diffamierung (von lateinisch: diffamare = Gerüchte verbreiten) bezeichnet man heute allgemein die gezielte Verleumdung Dritter. Dies kann durch die Anwendung von Schimpfwörtern oder durch diverse Unterstellungen geschehen.”
    In welcher Pampa-Äusserung sind die Kriterien Gerücht, Verleumdung, Unterstellung gegeben?
    Dagegen sind diese Kriterien bedauerlicherweise allesamt erfüllt in:
    „…kleinen Geistes Kind mán sein und ewig bleiben kann – un genau in dieser Falle für kleine Geister vwütest du unentwegt herum – all deswegen wirst du nie an Aufgaben von fundamentaler Bedeutung herangelassen werden, da kannst du auf ud niederspringen wie ein Stier, gerne auch im Großsprech-Duett mit einem esel:-))))’ach ja: wer glaubst du schaut hier rein um solchen unverdauten Privatmüll eines Pampastiers zu lesen???“
    Was man aus den charakteristischen Wut-Tippfehlern schließen könnte, darüber verkneife ich mir den Spekulatius ;-)
    Ausserdem:
    Ganz grob könnte man die hiesigen Äusserungen betreffend zwei Fraktionen auseinander dividieren. Nicht nach Meinung oder pol. Ausrichtung, sondern nach der Natur der Äusserung:
    Die eine Fraktion beklagt emotionsreich was ist. Findet Schuldige und ergeht sich schließlich in bekannten, vielfach beworbenen Vorstellungen von einem Paradies auf Erden.
    Die andere Fraktion bedauert ebenfalls, dass die Welt kein Paradies ist. Versucht allerdings mit dem was ist so gut es geht zurecht zu kommen. Auf der Basis recht verlässlicher Ursache-Wirkungs-Beziehungen.
    Erheblich verkürzend, aber wenigstens noch kürzer:
    Emotionalität contra Rationalität.
    Im Grunde ein uralter Kampf der wohl innerhalb eines jeden Menschen stattfindet, als auch zwischen Mensch, als auch zwischen Gruppierungen aller Größen von Menschen.
    Ein ewiges menschliches Wechselspiel auf allen Ebenen.
    Die ganze Weltgeschichte in einem Satz:
    Phasen überschäumender so zuverlässig wie zerstörerischer Emotion (Krieg) wechseln ab mit Phasen systematischen Aufbaus.
    Emotio und Ratio.
    Auch diese Fähigkeiten sind nicht gleichmässig unter den Menschen verteilt.
    Guckt man sich die Kulturgeschichte der Menschheit mal als GANZ big picture an, hat Ratio nachdem sie Jahrzehntausende lang eher ein Schattendasein führtein den letzten sehr wenigen Jahrhunderten eine erstaunliche Erfolgsgeschichte geschrieben.
    Allein wenn man daran denkt, dass die Zahl der Menschen sich vervielfacht hat. Dass der Einzelne inzwischen fast die dreifache Lebenserwartung hat und damit die Chance trotz einer verfallenden Physis noch erstaunliche Leistungen mit seinem Hirn seiner Ratio zu vollbringen. Dem Organ das bezogen auf seine Größe mindestens 3x soviel Energie benötigt wie der wichtigste Muskel, das Herz ;-)
    Eine FAST exponentielle Entwicklung hat da stattgefunden ;-)
    Eine Chance, keine Garantie.
    Wobei Ratio im Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit der Abschätzung von Chancen in einer großen Mehrzahl der Fälle ein Werkzeug einer Qualität darstellt, das „recht neu“ ist und dessen Nützlichkeit als überlegenes Werkzeug sich noch LÄNGST nicht bei allen Menschen durchgesetzt hat.
    Interessanterweise betonen allerdings gerade Emotionalisten gerne ihre Modernität. Beklagen in einer gewissen groteken Fehlbeurteilung gleichzeitig dass Rationalität in einer Welt aus Menschen nicht AUSSCHLIESSLICH ideale Ergebnisse liefert. Und verdrängen annähernd perfekt, dass Emotio (als pars pro toto) einige Jahrzehntausende lang DEUTLICH weniger “wünschenswerte” Ergebnisse zeitigte. Wollen, dass man Menschen auf ihre Emotionalität als weit überlegene Quelle des Glücks zurückführen sollte.
    Die Gefahr ignorierend (was lustigerweise hier gerne mal vorexerziert wird), dass Emotio erfahrungsgemäss auch ganz gerne mal außer Rand und Band gerät (siehe hier und oben, bis hin zum Krieg).
    Im Gegensatz zur Ratio.

  4. randnotiz sagt:

    “Wer beherrscht die globale Ökonomie? Man darf vermuten, dass es wenige transnationale Banken und Unternehmen sind, die die größte Macht ausüben. Dabei geht es nicht allein um die Größe von Finanzinstituten, sondern auch darum, wie tief sie miteinander vernetzt sind und welche Rolle sie in diesen Netzwerken spielen. Wissenschaftler der ETH Zürich haben versucht, die Diskussion über die Hypothese, dass manche Banken einfach zu groß sind, um sie Pleite gehen zu lassen (too big to fail), auf empirische Füße zu stellen und zu erkennen, welche Banken und Unternehmen tatsächlich mit einer Pleite das System gefährden könnten.”

    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37401/1.html

  5. Magic sagt:

    ..und genau deswegen, weil du solche persönlichen Diffamierungen (ob objeiv zutreffend oder nicht) nicht lassen kannst und du uns allen damit zeigst, wes kleinen Geistes Kind mán sein und ewig bleiben kann – un genau in dieser Falle für kleine Geister vwütest du unentwegt herum – all deswegen wirst du nie an Aufgaben von fundamentaler Bedeutung herangelassen werden, da kannst du auf ud niederspringen wie ein Stier, gerne auch im Großsprech-Duett mit einem esel:-))))’ach ja: wer glaubst du schaut hier rein um solchen unverdauten Privatmüll eines Pampastiers zu lesen??

  6. Pampa sagt:

    @Randnotiz
    Was heißt hier sexistisch, was von dem stimmt denn rein objektiv nicht, das ich schrieb? Sie kommt aus dem Osten, sie ist kinderlos, sie ist keine Schönheit, sie hat keine Erfolge vorzuweisen, sie kriegt keine Kinder mehr, was hat das denn bitte mit Sexismus zu tun?

    Überhaupt, make love not war Generation, kaum Kinder und im Alter schrumpelig und spießig, so sieht eben die Alt-68er-Generation aus. Mal abgesehen davon gibt es so gut wie keine Nobelpreisträgerinnen, bedeutende Literatinnen und Musikerinnen, die meisten jungen Weiber werden doch Friseuse, Kindergärtnerin, Altenpflegerin, Sekretärin, Schuhverkäuferin oder sowas. Das beste Alter von Mädchen liegt eben zwischen17 und 24, danach beginnt der Verfallsprozess. Sex hat ja die Aufgabe der Arterhaltung, mithin ist Sex mit Frauen über 50 doch vergebliche Liebesmühe. Selbst Helmut Schmidt hat sich eine deutlich Jüngere gesucht, ganz abgesehen von HK. Auf den Gedanken hätten die beiden Helmuts ja mal eher kommen können, dann hätten sie auch noch mehr davon gehabt.

    Generell finde ich, dass ein Mann das beim Ehevertrag schon rechtzeitig bedenken sollte, damit man sich, wenn das Weib über 35 ist, langsam und sicher auf eine kostengünstige Trennung vorbereiten kann. So teuer sind neue Models aus Polen, Russland oder Brasilien ja auch wieder nicht.

    Das ist natürlich Geschmackssache, aber mein nächstes Auto soll silber werden und das nächste Mädchen plane ich aus Odessa zu importeieren, mir gefallen einfach Mädchen mit langen schwarzen Haaren und hellblauen Augen, schlank und Körbchengröße C, die mir jeden Wunsch von den Augen ablesen und günstig in der Unterhaltung sind. Was sie reden, ist mir nicht so wichtig, solange sie tun, was ich ihnen sage, gut in den Ecken putzen, alles in den Mund nehmen, nichts weiter erzählen und lecker kochen. Das ist einfach ein tolles Gefühl, wenn die Jungs neiderfüllt auf meine neueste Lebensabschnittsgefährtin blicken, ihre Alten hasserfüllt die Rivalinnen der Rennbahn im Zickenkrieg unter Stutenbissigkeit Gift und Galle speien, während ich mir eine Romeo y Julietta Big Lewinsky in den Mundwinkel stecke, erotisch, nicht wahr. Was? …

    Hey Jude, hey Mad … siehe es lockerer, hoffe Du bist auf dem Wege der Besserung. Kratzbürstiges Unkraut vergeht so schnell nicht, my Mad Miezerl. AM habe ich übrigens selbst gewählt, zweimal sogar, aber ich sehe sie einfach zunehmend kritischer. Das Problem ist, die anderen, die zur Auswahl stehen, sind ja auch nicht besser, ein egomaner Haufen ökonomischer Volliditen.

    Was soll ich, über einen Mann lästern, gerne: Gabriel hat heute gefordert, wir sollten gesamtschuldnerisch für ganz Europa mithaften. Na Mahlzeit, scheinbar wird man, wenn man morgends nicht nur ein Leberwurstbrötchen, sondern eine ganzes Brot mit einer halben Sau belegt frisst, fett, feist, forst, erlangt das Gewicht eines ausgewachsenen Eisbärmännchens und zudem Intellekt, obvwohl die ja eher Robben aufs Frühstücksbrötchen legen. Hmmm, Michelin-Männchen … der würde gut zur Nahles passen, aber die zwei bräuchten wohl Stahlträger im Bett, wenn ich mir das rein mechanisch schon vorstelle, also viele Stellungen aus dem kamasutra ginge da nicht, ugly, ähm … schon gut.

    Ernsthaft Mad, Randnotiz richtig, passe auf Dich auf und gute Besserung.

    Gruß
    Pampa

  7. Eysel sagt:

    Plauder unbesorgt weiter
    von deinen Wahnbildern
    von deinen Gelenkentzündungen und deiner Harnsäure Zamir,
    warne die Großwildjäger vor Sexorgien, gangbangs, partygehopppsassassaa.
    Hochkarätig ist nicht deine Sache ich weiß es.
    Und ganz bestimmt nicht, wenn es um ein Fundstück in Sachen Ironie geht.
    Nicht einmal, wenn dies aus einem gänzlich unbolllitischen Zusammenhang stammt.
    Das Einzige was mich wundert lieber Bekämpfer speziell des Versagens DERER da ist,
    dass du nicht die olle Kamelle von den Statistiken und Church-Hill bringst, die selbstverständlich DU weder gefälscht noch mangels Indellekt oder Kenntnis der Sdadisdig manibulliert hast.
    Nächtla fir heit.
    Getz host a Rua bis morschen um värddel sibbene.

  8. "Immer an der Wand lang" sagt:

    “…lehnst du dich bereits ausreichend „befriedigt“ zurück…”

    Um Dir meinen seelischen Zustand nahe zu bringen, müsste ich hier bebildern können… Eysel. Mein Texturierungskunst lässt es einfach nicht zu, Dir meine Umgebung ausreichend zu beschreiben, die würde wohl auch sonst kaum jemand interessieren. Nur soviel: Es sind im Schatten genau 31°, das Meer liegt exakt 88 m vor der Haustüre, es können auch mal 89 m sein, hängt ganz von der Windrichtung ab. Die Feigen werden gerade reif und die Weintrauben sind es schon, die Oliven am gedeihen, die sind im Winter so weit. nebenan habe ich ganz genau 8 reife Zwetschgen, an denen sind jeweils zwei Nüsse dran, weil mein Töchterlein ihre Klassenkameradinnen hier her geschleppt hat, früher hätte man gesagt: “die sind alle nicht ganz gebacken”, weil die sind 17-18 Jahre alt und haben sich gerade eine 16 kg schwere Wassermelone in die Wampe gestopft, Weiber halt (keine Diskreminierung, ist die pure Wahrheit). …Bin völlig überfordert und bitte Pampa dringend um Hilfe!

    Und wenn Du mich jetzt noch frägst: “Was hat das alles mit dem Paschenschnitt aus der Uckermark zu tun?” Dann kann ich Dir sagen: Überhaupt nix, Die find´ ich nicht mal unterhaltsam, weil die sagt ja eh´ nix. Ihr habe ich allerdings meinen Namen zu verdanken, weil die hat es ja nie anders kennen gelernt. Von ihr erwarte ich also gar nix. Es wäre auch verkehrt, ihr Schuld in die Schuhe zu schieben, da hat karel recht, – sie kam dazu, wie die Jungfrau zum Kind und steckt dermaßen in der Klemme, dass ich sagen würde: Was sie macht, egal in welche Richtung, es ist immer verkehrt….

    Zamir wird seine Revolution bekommen, (die tragen andere für ihn aus und er schaut sich die Sache von oben durch die Geranien seiner Terrasse an…) – allerdings wird er vom Ergebnis seines Umsturzes enttäuscht sein, statt mehr Freiheit, wird es weniger sein, der Staat weitaus totalitärer… und am Schluss werden genau DIE das sagen haben, die er heute so aufs Korn nimmt, nämlich: das (internationale) ffiffi-Großkapital und ganz am Schluss, hat wie immer in solchen Fällen derjenige Recht, der den Finger am Abzug hat…. kurzer Blick übers Mittelmeer und es gibt Beispiele genug. Warum sollte es also “diesmal” anders sein?

    +

    Eine Einschätzung der globalen Lage, die ich weitestgehend teile, hier:

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/felix-zulauf-es-wird-unendliches-leid-ueber-europa-gebracht/6699746.html

    Flexibel sein, ist eine Voraussetzung des Überlebens, das weiss der Mann vom Evolutionsrat, das habe ich mir vor 30 Jahren schon gesagt, denen nicht eine Sekunde getraut, mich unabhängig gemacht von den Vorgaben der Agenten, letzte Woche die letzten Notartermine gehabt (es ging um mehr als um eine Würtlesbude…. – es waren zwei…) harre der Dinge, die da kommen und sprech, wie immer mein Glaubensbekenntnis, in voller Andacht

    mit dem Segen aus der Gedächtniskirche!

  9. Zamir Zebulovic sagt:

    Zur gezielten manipulation gehört auch,
    dass man die wichtigsten dinge,
    entweder gar nicht, oder nur am rande
    erwähnt.
    Man könnte auch sagen, es handelt sich
    um ein risiko-management-versagen
    der ehrbaren herren des raubtierkapitalismus.

    Macht nixx, mit jedem sonnenaufgang steht
    eine neue herde gutgläubiger vor den
    stahl-glas-palästen und wartet darauf
    die “Gute Nachricht” zu hören.

    Schönen Gruss von ihrem Londoner-City-Boy, Zamir

  10. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Klaus F.,

    wie war das nochmal bei den hier
    bereits abgelaufenen diskussionen,
    strengere regeln und überwachungen
    sind absolut überflüssig und wachs-
    tumsgefährdend.

    Doch dann wie ein blitz aus heiterem
    himmel:

    “dass ein weltweites Bankenkartell
    den wichtigsten Zinssatz der Welt,
    über wenigstens vier Jahre
    manipuliert hat.” (aktuell aus wiwo.de)

    Jaa, sowas kommt doch ab und an
    in jedem guten hause mal vor,
    das ist auch nicht weiter schlimm.

    Dann verstummen die wortführer
    der grossen freiheiten für alle
    anarcho-fiffi-märkte alle zusammen
    auf einmal, seltsam ist das schon, odda?

    Viele Grüsse vom sich selbst genasführten Kartell, Zamir

  11. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    die wissenschaft hat festgestellt, dass die hirnmasse,
    die gelenkentzündungen und die harnsäure,
    besonders bei über fünfzigjährigen grosswildjägern,
    aufgrund von exzessivem partygehoppse,
    bei sexorgien, rauschgiftexzessen und gangbang-wildereien,
    einer enormen überbelastung ausgesetzt ist
    und warnt daher vor allzu intensiven und häufigen anwendungen
    der vorgenannten freizeitbeschäftigungen, dieser
    besonderen gattung.

    Eine warnung, die in jedem falle sehr ernst
    genommen werden sollte, so die WHO.

    Schönen Gruß vom ungezwungenen, freien Herumtoben, Zamir

  12. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Forscher Eysel,

    was meechdest duu uns denn mit diesem
    ablenk-abblendlicht überhaupt und sowieso
    mitteilen ?

    Konnten denn deine frosch-forscher, den
    arbeitslosen wenigstens je befragtem,
    einen gutbezahlten JOB anbieten, hehehehe ?

  13. Eysel sagt:

    So langsam scheinen den Volkserziehern die Beratungswilligen auszugehen, oder wie kommt man sonst auf die Idee, gerade im Arbeitsamt auf Kundenfang zu gehen?
    Ein Forscherteam der Univeristät Greifswald jedenfalls sieht hier großes Potential. Es befragte fast 800 Arbeitslose, die gerade zum Beratungsgespräch ins Arbeitsamt trotteten. Ergebnis: Arbeitslose rauchen mehr, trinken mehr und greifen häufiger zu illegalen Drogen. Noch dazu sind sie etwas kräftiger gebaut, schließlich suchen mehr Bauarbeiter einen neuen Job als Bankdirektoren. Der BMI ist zudem, welch erstaunliche Erkenntnis, bei älteren Personen höher als bei jüngeren. Und die Alten sind auch nicht wirklich sportbegeistert.
    Danach befragt, wie sie ihre eigene Gesundheit einschätzen, antworteten knapp 10 Prozent der Arbeitslosen, ihre Gesundheit wäre exzellent, über 20 Prozent fühlten sich sehr gesund, 50 Prozent gesund. Lediglich 13 Prozent beurteilten ihre Gesundheit als passabel und weniger als 5 Prozent als schlecht. Eigentlich sollte das die ForscherInnen froh stimmen. Demnach beeinträchtigen weder die Arbeitslosigkeit noch der Verzicht auf Äpfel das gesundheitliche Selbstwertgefühl nennenswert. Man hätte Schlimmeres erwartet, zumal Sozialwissenschaftler gern beklagen, dass Arbeitslose häufiger krank sind und deshalb eine sozialpädagogische Betreuung benötigen.
    Wie dem auch sei. Mit diesem Ergebnis ist es schwierig, einen großartigen Beratungsbedarf zu begründen. Da hilft nur noch die Statistik. Also splittete man die Probanden flugs in zwei Gruppen. In der Gruppe 1 (bessere Gesundheit) waren nur Personen, die ihre Gesundheit als exzellent oder sehr gut beurteilten. Das trifft für ein knappes Drittel der Teilnehmer zu. Die Gruppe derer, die ihre Gesundheit als „gut“ einschätzten – immerhin die Hälfe aller Teilnehmer – wurde in „schlechtere Gesundheit“ umdefiniert und mit dem Rest in einen Topf geworfen. Und schon waren die Übergewichtigen, Inaktiven und Gemüsemuffel mehrheitlich in dieser Gruppe zu finden. Damit ließen sich wiederum 2/3 der Arbeitslosen als „beratungsbedürftig“ definieren.
    Die Forscher waren begeistert, dass fast 80 Prozent der angesprochenen Personen die Befragung mitmachten – versuchen Sie das mal in einer Fußgängerzone! Auf die Idee, dass die Menschen froh sind, wenn sie bei dem unangenehmen, meist frustrierenden, mit viel Warterei verbundenen Gang zum Arbeitsamt ein bisschen auf andere Gedanken kommen, sind sie wohl nicht gekommen. Dafür machte diese Erfolgsquote übermütig. Jetzt empfehlen die Forscher, den Arbeitslosen im Job-Center mitzuteilen, wie schlecht es ihnen geht und sie anschließend mit mit Gesundheitserziehungsmaßnahmen zu traktieren, wenn Sie denn schon mal da sind. Denn zum Arbeitsamt müssen sie immer wieder und sind insofern leichte Beute.
    Dabei wäre es für die Ernährungs- und GesundheitsberaterInnen aus Gründen der Prävention sicherlich gesünder, sie würden, statt in den langen Gängen der Arbeitsämter ihren Opfern aufzulauern, regelmäßig zu körperlicher Gartenarbeit an der frischen Luft im öffentlichen Grün herangezogen. Dort könnten sie beiläufig auch die vielen gesunden Kräuter naschen, die sie ihrer Kundschaft so gern an die Leber legen.
    Freyer-Adam J et al: Health risk factors and self-rated health among job-seekers. BMC Public Health 2011, 11: e 659

  14. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel um 17:51 Uhr,

    dass du bei deinen vorgemixxten
    spezialgedankengängen, die
    grundpfeiler der zamir’schen
    lehre, nie und nimmer entziffern,
    geschweige denn auch nur im
    entferntesten verstehen kannst,
    damit musst du dich leider gottes
    abfinden.

    Es wäre ja auch noch schöner,
    wenn jedes verwirrte heinzelmännchen
    den einblick in dieses hochkomplizierte
    geflecht von korruption, gier, neid und
    missgunst, auf anhieb entdecken könnte.

    Drum bleibe lieber bei deinen
    “hausmacher eintöpfen” und
    überlasse dieses sensible
    anarcho-fiffi-sumpfgebiet, den
    ausgewählten hotelpreisträgern, gelle.

    Viele Grüsse von der Schweinshaxxe und ihrem Zauberkraut, Zamir

  15. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Tja Eysel,

    jeder muss in diesem drama seine rolle
    spülen, welche rolle hast du dir denn
    vor langer zeit ausgeheckt ?

    Du solltest dabei nur etwas vorsichtiger sein,
    damit dir der eigene hirnskasten
    nicht so viele unkontrollierte streiche
    vorgibt, bei seiner/deiner urteilsfähigkeit.

    Schöne Grüsse aus den Land des Lächelns, Zamir

  16. Eysel sagt:

    @ Zamir 17:33
    weißt du eigentlich was NOCH schlimmer ist als
    „Alles ist genau so ausgerichtet, dass die
vier grundpfeiler: Vermögen-Macht-Gesetz und Gewalt, …“???
    Ich sags dir:
    Wenn UNVERMÖGEN mit Macht
    + bedarfsorientiert selbstgemachtem Gesetz
    + angeeigneter Gewalt
    versucht im Namen der Werktätigen das Himmelreich auf Erden zu organisieren.

    Sicher hab ich dich aber wieder mal TOTAL mist-verstanden …

  17. Eysel sagt:

    Heute verdonnert, -hagelt, -blitzt und -regnet
    es mir aber laufend meine Arbeit draußen.
    Muss ich halt hier mal nach dem Rechten sehen …
    … äh … wollte sagen nach den Linken ;-)

    Man sollte genau das tun, was man gut kann.
    Plapper also lustig weiter Zamir 16:43.

    @ Immer … 15:11
    auf was läuft denn wohl die ganze Super-Ober-Schelte raus?
    Etwa nicht auf den impliziten Vorschlag eines (bestimmten) „anderen“ Staatswesens?
    Bin ich schon wieder zu weit gesprungen?
    Oder lehnst du dich bereits ausreichend „befriedigt“ zurück
    wenn du die Schuldigen identifiziert hats?

    Zu „deine individuelle Auffassung“:
    Hast du noch ne Andere?
    Wo stereotypisiere ich 13:32 oder 14:21?
    Wieso eigentlich kritisierst du mich, meine Schreibe?
    Gescheit wärs, zu zeigen, dass du bessere Argumente hast.

    Zu Jim R.:
    Den Spruch bringt er seit Jahrendendendenden …
    Und „dran“ ist auch was.
    Nur, wo ist der Zusammenhang?

    Jeder zieht sich den Schuh an der ihm passt.

    Was ist aufregend daran, dass Firmen, Menschen ihre Risiken reduzieren? Da braucht kein nur halbwegs vernünftiger Mensch Royal Dutch etc. pp. als Vorreiter.
    Oder WAS wolltest du „nahe legen“?
    Dass der bisher gegangene und von einer europäischen Mehrheit angestrebte „€-Weg“ ein enormes Risiko beinhaltet mehr Probleme zu schaffen als zu lösen, ist HIER schon etwas länger bekannt.

  18. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Klaus F.,

    Merkel, Monti, Obama, Hollande,
    alle schwippschwapp-manager der
    multinationalen konzerne und
    die oberkrawattenmänner der
    banken und kredit-institute,
    haben nixx zu sagen, sie werden
    von den wenigen regisseuren
    des anarcho-fiffi-systemes dirigiert.

    Sie haben gewissermassen nur zu funktionieren,
    der aufbau der staaten, der unternehmen, der
    internationalen bankengruppen, des IWF, der
    EZB und, und, und, alles ist genauestens
    vorhergeplant und hat nur den grosswildjägern
    zu dienen und ihren schmutzigen zielen.

    Alles ist genau so ausgerichtet, dass die
    vier grundpfeiler:

    Vermögen-Macht-Gesetz und Gewalt,

    niemals ins wanken geraten können und
    somit die herrschaft der wenigen dösköppe
    fest zementiert bleibt, bis sich eine
    andere gegenmacht herausgebildet
    hat, die das betrugsspielchen komplett
    durchschaut und genügend
    kapital-zeit-manpower-motivation
    energie und geduld aufbringen kann,
    um den königen der falschmünzerei,
    den kampf ansagt und handelt.

    Viele Grüsse von den unverbesserlichen Klugscheissern, Zamir

  19. Klaus F. sagt:

    Die Moral des Dr. Mabuse

    “Wenn es derzeit einen gibt in Europa, der die inkarnierte Verschwörung darstellen könnte, so ist es Mario Monti. Der Ministerpräsident Italiens, von der Finanzwirtschaft Gnaden Nachfolger Berlusconis, mauschelt in jedem sinistren Club mit, den es eigentlich nicht geben dürfte, von den Bilderbergern über Rockefellers “Trilaterale Kommission” bis hin zu Think Tanks und der schon obligatorischen führenden Tätigkeit für Goldman Sachs ist alles dabei. Ein Musterdemokrat, wie man also annehmen darf, und so tritt er auch auf.

    Die Regierungen sollten ihre “Parlamente besser erziehen“, lässt er verlauten und stellt damit zwar jedes Verständnis von Demokratie auf den Kopf, aber auch klar heraus, was er von der ganzen Veranstaltung hält: Gar nichts. Wenn es also noch immer Parlamente gibt – wohlgemerkt nicht Regierungsfraktionen, sondern einschließlich der Opposition -, die sich dem geschmeidigen Abnicken der finanzmarktlichen Notwendigkeiten in den Weg stellen, so ist “Erziehung” nötig. Gut, dass er nicht mitteilt, welche Mittel er sich da so vorstellt, es hätte vielleicht für einen Skandal gereicht.”

  20. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    du kannst dich noch soo sehr anstrengen, deine
    SuperOberUnFähigen Elite-hanslen sind
    nicht mehr zu halten.

    Das habe ich dir aber schon vor über vier jahren
    vorhergesagt, damals waren die beton-misch-
    maschinen-anführer hier noch unter sich.

    Heute kurz vor der kapitulation des euro,
    haben sich alle winde gedreht, nur noch
    drei bis vier einsame konservativos finden es
    erquicklich, immer die gleichen dosen zu
    öffnen für ihr schlimmestes fertiggericht.

    Insoweit würde ich auch hier eine elite
    ausmachen, die kurz vor ihrem
    kollaps nocheinmal versucht,
    mit den alteingespielten weisen,
    auf dem tische zu tanzen.

    Wartet kurz, ich hole noch mein
    Bananen-Röckchen hervor,
    das gute alte stückerl von
    Josephine Baker,
    aus den roaring twenties des
    vorigen jahrhunderts.

    Dazu singen wir gemeinsam,
    “Money makes the world go round.”
    Das muss doch alles einigermassen
    kulturell-kontrolliert über die bühne gehen, odda !?

    Das fetzt dann soo rischdisch und du
    “herzallerliebster Eysel” hältst dann
    eine rede vom aufstieg der nichtsnutze
    und unnötigen brotfresser, die seit
    2000 jahren die welt unter sich aufteilen,
    dem sogenannten GRÜPPCHEN,
    der raubritterbande und ihren
    studifizierten wegelagerern und chaostruppen, woll.

    Schönen Gruss von den neuesten Ausgrabungen, Zamir

  21. Klaus F. sagt:

    Banken reagieren auf Schuldenkrise
    Bloß raus aus der Euro-Zone

    Banken und Konzerne verlieren das Vertrauen, dass die Rettung des Euro gelingen kann. Der Ölkonzern Shell zieht milliardenschwere Finanz-Rücklagen aus Europa ab, US-Banken haben begonnen, sich gegen einen Zerfall der Währungsunion abzusichern.

    “Wir bereiten uns auf einen völligen Zerfall des Euro in 18 bis 24 Monaten vor”, …

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/banken-reagieren-auf-schuldenkrise-bloss-raus-aus-der-euro-zone-1.1433150

  22. "Immer an der Wand lang" sagt:

    @ all impuls-controller

    Habe gar nicht gewusst, dass hier das Staatswesen neu organisiert wird? Fest steht: Nix ändert sich, solange es nur von Anderen erwartet wird. Und nix ändert sich, solange man seine eigene Geburtsurkunde als Hundemarke mit sich rumträgt und dann geflissentlich feststellt, dass sie schwör ist, wie ein Mühlstein. Verschdä…. Aussderdem, nix ändert sich, ausser, man tut es!

    Also, was ist zu tun?

    “Wenn Sie ein Investor in Deutschland wären, wo würden Sie Ihr Geld anlegen?”

    Jim Rogers: “Kaufen Sie einen Bauernhof.”

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/jim-rogers-im-interview-kaufen-sie-einen-bauernhof/6769998-5.html

    Pampa, lass´ das Schwindeln mit Papieren und tu´ Milchkühe her!

    +

    14.46 also, da fühl´ ich mich direkt angesprochen… und wehre mich gegen jede Diskreminierungsunterstellung:

    beim Sigmar fände ich das Prädikat “Rollmops” ebenso passend, wie bei der Schönheit aus der Uckermark!

    +

    ausserdem: Einen Unterschied zwischen Schafen und Mensch, gibt´s doch! – - – Schafe wissen, wann sie aufhören müssen zu saufen…. !

  23. randnotiz sagt:

    Eysel
    was soll es bringen, Menschen zu stereotypisieren ?
    Das machst Du selbst und beklagst es bei Anderen.
    Und es fällt mir immer wieder auf, daß Du gegen andere genau die Argumente bringst, die auf eine gewisse Weise auch dich selbst betreffen könnte,weil sie als Entgegnung auf dich passend wären. Zumindest in meiner individuellen Auffassung ist das so .

    Pampa
    bei aller Kritik an Merkel -
    würdest Du bitte Deiner Merkel Ein- (Gering-)Schätzung das Pendant zu einem männlichen Politiker nachreichen ? Das ist leider wieder einmal hardcore -Sexxxxismus – bist Du zu grob gestrickt,um das zu merken ? Also,bin gespannt, was Du über Testoreonmangel und Aussehen eines männlichen Politikers referierst. Merke: z. b. buschige Augenbrauen können auf Impotenz schließen lassen. Sagt das etwas über politisches Handeln aus ? Vielleicht ist dann ja doch etwas an der Gier – und Machttheorie dran ? Wenn das der Stil ist,mit weiblichen/ Mitarbeitern etc umzugehen,dann lässt nicht die Steinzeit grüßen, denn von ihr können wir in Sachen Gleichwertigkeit noch einiges lernen. Die Auffassung, Frauen hätten sich nur zum Beerenpflücken aus den Höhlen gewagt ,ist längst widerlegt. Das ist ein kulturuhistorischer Irrtum, der von Patriarchen gepflegt wurde.
    Und wieso Bismarck ?
    Thatcher hat man auch als eiserne Lady bezeichtnet und diese sagte einst “there is no alternative ” – Tichy`s Bemerkung bezog sich wohl eher darauf,soweit ich mich erinnere.

    Im Zusammenhang mit der Diskussion finde ich das hier sehr lesenswert
    The long shadow of ordoliberalism: Germany’s approach to the euro crisis http://www.ecfr.eu/content/entry/the_long_shadow_of_ordoliberalism_germanys_approach_to_the_euro_crisis

    war unter Adenauer und Erhardt schwer en vogue ,übrigens.
    Und was war noch mal die irenische Formel von Müller-Armack ?

  24. Eysel sagt:

    Was soll das, Randnotiz 13:34,
    wer hätte gesagt, das wäre Alles???
    Fällt dir wirklich nix Besseres als Entgegnung ein?
    Darüber hinaus:
    Wir sollten als Mensch bescheiden sein mit der Abgrenzung.
    Speziell angesichts der zahlreichen „offensichtlichen Treibsteuerungen“ die hier vorexerzeiret werden. Fortgeschrittene Impulskontrolle ist nicht gerade das, was dieses Forum ziert. Die Beliebigkeit individueller Gefühle kann schwerlich Ratgeber für die Organisation eines Staatswesens sein.

  25. Derrick Gales sagt:

    Klaus F. 10:42
    Ich verstehe das Gestikulieren eines Monti oder Draghi nicht ganz. Die Märkte haben den Euro doch so gut wie abgeschrieben, präziser: Sie bereiten sich auf den Zerfall der Kunstwährung vor. Das tun Konzerne bekanntlich schon seit längerem. Die Party ist vorbei. Es geht jetzt nur noch um die Selbstbehauptung von Karrierekünstlern.

  26. Derrick Gales sagt:

    Pampa
    Bez. Merkel: Treffendere Worte fände selbst ich nicht.

  27. randnotiz sagt:

    DEN Drang austreiben zu wollen, der ihn erst ein Stück weit vom Tier unterschieden macht. ..

    wenn das alles ist, das ihn unterscheidet,dann wundert mich gar nichts mehr ..

  28. Eysel sagt:

    @ Klaus
    du wirfst Anderen Manipulation vor?
    Erstaunlich!
    Was versuchst du selbst?
    Ziemlich auf deine eigene Denkweise zentziert unter der Aufforderung doch zu denken?
    Aber WEHE deren Versuch des Denkens kommt bei Anderen nicht zu einem ähnlichen Ergebnis wie dem Deinen!!! -
    Ja, der dem Menschen inne wohnende „Drang nach Mehr“ zeitigt auch Probleme. Dem stimme ich ganz unumwunden zu. Ihn aber in Bausch und Bogen zu verdammen bedeutet, Mensch genau DEN Drang austreiben zu wollen, der ihn erst ein Stück weit vom Tier unterschieden macht. –
    MEHR bedeutet immer zuALLERerst Erkenntnis. Zuerst die Erkenntnis, dass denaturiertes (gebratenes) Fleisch weit leichter verdaulich ist als rohes. Dass das Entwickeln einer Vorratswirtschaft im Winter die Überlebenschancen erhöht.
    Bist du in der Lage diese Art Beispiele in die Gegenwart fort zu schreiben?
    Mehr bedeutet nicht einfach nur mehr“ als Selbstzweck,
    sondern bedeutet zuerst „mehr an Nutzen“. –
    Letztlich untersagst du Mensch den „besseren Nutzen“ zu suchen. –

    Von dem Aspekt ganz abgesehen, dass du als angeblich demokratisch gesonnener Mensch erstaunlicherweise anderen Menschen vorschreiben willst, was sie zu denken haben, wie sie leben sollen. Stillschweigend dir anmassend, DEINE Erkenntnis sei „besser“ als die Erkenntnis (der Nutzen) den Andere Menschen in IHREN Vordergrund stellen. Eine recht arrogante als auch (was die Konsequenzen dieser Forderung angeht) kurzsichtige Anmassung für einen angebliche die Menschenwürde verteidigenden Demokraten. –
    Ist es etwa nicht so, dass erstaunlicherweise gerade Diejenigen die etwas besser gebildet sind, etwas besser verdienen (relativ) sehr viel sorgfältiger, sparsamer sind was “Mengen” angeht?
    Dass gerade Diejenigen exzessiv die Konsumtempel zwecks „shopping als Freizeitbeschäftigung“ bevölkern, sich „die Nase an Schaufenstern platt drücken“ die weniger gebildet sind, weniger im Portemonnaie haben??? Gerade DIE in hohem Maße nach einem häufig rein quantitativ MEHR streben? Quantität für Qualität halten?
    Blendest du DAS etwa NICHT so kategorisch wie klassenkämpferisch aus?

  29. Klaus F. sagt:

    @immer…
    „Fragen, die unbeantwortet sind:
    Was hindert Menschen daran, sich über die Qualität einer Schafherde zu stellen?
    Haben Sie Angst, anders zu sein, als die Anderen in der Herde?
    Sind sie zu faul und bequem, eigene Gedanken zu fassen und vorallem danach zu handeln?
    Sind sich sich zu sicher, dass andere ihre eigenen Probleme lösen werden?
    Sind sie zu festgefahren, um neue Wege zu gehen, die alten zu verlassen, was kann sie halten?
    Sind sie zu dumm, um nachzudenken, dann wären sie den Schafen gleich….“

    Ich weiß nicht, ob dies deine Fragen hinreichend beantwortet, aber vielleicht Anregungen bietet, sie selbst zu beantworten:

    Wir sind durch unsere Sucht nach mehr zu Parasiten des Lebens geworden und wollen nicht sehen, dass wir in einer Lebenslüge gefangen sind. Allzu viel scheint von der Aufrechterhaltung unserer äußeren Sucht abzuhängen: Selbstbild, unsere Vorstellung vom Glück, unsere Träume, unser Glauben an die Wirklichkeit.
    Die wachsenden Leistungsforderungen im Schuld(geld)system geben uns zudem einen hervorragenden Grund, weshalb das Spiel aufrechterhalten werden muss. Wir sind zu beschäftigt, um uns selbst zu begegnen – uns zu hinterfragen.

    Auf raffinierte Weise hat das Geldsystem unsere innere Sucht nach Mehr zu einem Herrschaftssystem erhoben. Selbst wenn wir zufrieden wären oder sein möchten, dann dürfen wir es nicht sein. Zufriedenheit bedeutet Wachstumsstillstand und das würde einen Zusammenbruch des kapitalistischen Herrschaftssystems verursachen.

    Wir müssen uns darum durch die Reklame massiv manipulieren, dass wir stets das Neueste und Beste brauchen, um ein anerkannter „Jemand“ zu sein. Wir definieren uns durch Warenbesitz. Wir müssen immer mehr produzieren, konsumieren und uns mit Warenbesitz identifizieren, damit das System nicht zusammenbricht. Wir haben uns in ein System versetzt, innerhalb dessen wir keine andere Wahl haben, als die Sucht nach mehr bis zum „Geht-nicht-mehr“ zu steigern.

    Die meisten Menschen sind so sehr an das Hamsterrad mit ihrem Selbstbild und ihrer Glücksstrategie gebunden, das es ihnen Angst machen würde, anzuhalten und ihr ganzes Leben in Frage zu stellen.

  30. "Immer an der Wand lang" sagt:

    9.55 ein messerscharfer Beitrag, der die These der grenzenlosen Dummheit von Gesellschaften stützt: “Für den Kampf ums Dasein” scheint jeder Mittel recht; es fällt auf, dass Schuldige bei “den Anderen” gesucht werden.

    Klaus, was nutzt ein Aufschrei, wenn man feststellen sollte, dass man “Selbst” zahlendes Mitglied einer Bande ist? … dann müsste man etwas “tun” ! und würde auch der letzte Satz passen: “Wehret den Anfängen!” – und nicht “Schreit gegen die Anfänge!”

  31. Eysel sagt:

    @ 9:55 + 10:42
    Da haben wir sie wieder diese „wunderbaren BLÜTEN“:
    Die Einen der Diskriminierung anklagen
    um im nächsten Satz schon SELBST die Anderen zu diskriminieren!
    Ausgerechnet diejenigen Tiefflieger deren „Argumentationsweise“ bestenfalls eine bescheidene Fähigkeit zur Durchdringung der Zusammenhänge des GANZEN erkennen lässt,
    möchten ihre primär auf Reichen- und Mächtigen- Diskriminierung beruhende „Auffassung“ zum Maßstab,
    gar zur Leitlinie für die gesamte Gesellschaft machen.
    Versuchen sich im Schutze skurril-grotesker Fehlinterpretation der Gleichheit der Menschenrechte zum ANGEBLICH OBJEKTIVEN Richter hoch zu stilisieren. –
    Ausgerechnet Diejenigen deren Leistung für jeglichen Fortschritt in den letzten 100 Jahren höchstens gleich geblieben ist, deren Teilhabe am Gesamtwohlstand im Gegensatz dazu aber unglaublich gewachsen ist, bauen an einem schlimmer denn je klassenkämpferisch dumpfen Feindbild. Wollen genau DIE demontieren, die diesen Wohlstand in der Lage waren zu organisieren. Drehen die Erkenntnis „DIE haben was erreicht“ (unausgesprochen: „wir leider nicht“ ) zum diskriminierenden Argument wider Leistungserbringer. Leiten aus Wahnsinns-Erkenntnis „die sind ja garkeine fehlerlosen Übermenschen“ in grotesker Hirnlosigkeit die Folgerung ab „wir wissen wie es geht,
    wir können es besser“ einen Machtanspruch ab,
    denen sie denen die in den letzten 65 Jahren mehr Wohlstand den je organisiert haben aberkennen.
    WO in der Geschichte des Klassenkampfes konnten sie beweisen,
    dass “Volk” mehr Wohlstand oder Gerechtigkeit organisieren kann?
    Wie viele traurig grausame Beweise des Nichtfunktionierens dieses Gesellschaftsmodells braucht es noch damit diese „ausserordentlichen“ Hirnakrobaten endlich lernen, dass ihr Modell keine Alternative zu einem wettbewerbs-, leistungsorientierten Gesellschaftsmodell ist.

  32. Klaus F. sagt:

    @randnotiz

    Ja, die Saat wird wieder ausgestreut. Hier noch so ein Beispiel:

    Mario Monti: „Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration.”

    Typische Goldman-Sachs Sprache – den Verichtern von Gottes Werk auf Erden.

    Ein Aufschrei aller Demokraten ist hier dringend erforderlich. Wehret den Anfängen!

  33. randnotiz sagt:

    “Die von der Krisenentwicklung bedrohte Mittel- und Oberschicht wird zu einer homogenen Bevölkerung mit genetisch qualitativ hoch stehenden Charaktereigenschaften erklärt, die sich gegen die überfruchtbaren “Minderwertigen” wehren muss.”

    http://dastandard.at/1343743981302/Der-rassistische-Diskurs-wird-reaktualisiert

  34. "Immer an der Wand lang" sagt:

    Was uns geblieben ist, seit Wilhelm, Bismarck-Hering und Rollmops aus der Uckermark?

    - Ein kleingläubiges Obrigkeitsdenken,

    das uns zu Dienern der Agenten macht, dabei sind es nicht die Agenten der Mehrheiten, sondern die der Minderheit, weil die Mehrheit sich nicht mal mehr an Wahlen beteiligt. Ein Millionen-Heer von Erfüllungsgehilfen, das dafür sorgt, dass sich eine semidemokratische Bürokratur zum eigenen Vorteil an der Macht hält.

    +

    Höchste Zeit für –
    Mein Glaubensbekenntnis:

    Ich glaube nicht an diese Gesellschaft.

    Ich füge mich nicht ein in Zwänge, Kredite, Leasingraten, Hypotheken, Steuerabgaben, Versicherungen, Verordnungen, Vorgaben, Gesetze, Ängste, Sanktionen und Vorschriften.

    Ich vertraue weder dem ideologisierten Kapitalismus, weniger noch einem gleichmachenden Sozialismus.

    Ich bemittleide Menschen, die ihren Heilsbringern lauschen und deren Rezepten glauben.

    Ich will nie denen glauben, die ihre interessensgesteuerten Heilspredigten halten

    Ich bedaure eine doofe, eine naive Gesellschaft, die Schäfchen gleich, sich lenken läßt und ihre eigene Seele verschenkt.

    Ich glaube an den Menschen, an jeden einzelnen.

    Ich weiss, dass Menschen kraft besitzen, ihre eigenen Fehler korrigieren zu können, sie können aufbauen und abreissen.

    Ich hoffe, dass Menschen nicht verzweifeln an ihrem eigenen moralischen und finanziellen Bankrott.

    Ich setze auf die Intelligenz des Menschen, die Dummheit der Gesellschaften scheint grenzenlos.

    Nein, ich glaube nicht an diese Gesellschaft, ich glaube an den Menschen!

    …. (ich bet´ es morgens, mittags und abends, das hilft ! )

    +

    Fragen, die unbeantwortet sind:

    Was hindert Menschen daran, sich über die Qualität einer Schafherde zu stellen?

    Haben Sie Angst, anders zu sein, als die Anderen in der Herde?
    Sind sie zu faul und bequem, eigene Gedanken zu fassen und vorallem danach zu handeln?
    Sind sich sich zu sicher, dass andere ihre eigenen Probleme lösen werden?
    Sind sie zu festgefahren, um neue Wege zu gehen, die alten zu verlassen, was kann sie halten?
    Sind sie zu dumm, um nachzudenken, dann wären sie den Schafen gleich….

  35. Pampa sagt:

    Na wollen wir mal hoffen, dass Merkel nicht wie einem wie Wilhelm II beerbt wird. Die Flause “Eiserne Kanzlerin” hat hier RTY mal veröffentlicht. Samma ned aso und sagen mal, er hat schon bessere Einschätzungen geschrieben als das damals.

    Bei Merkelina steht übrigens Katinka die Große auf dem Schreibtisch, das männermordende Monster kommt eher hin. Sie ist einfach eine durch und durch sozialistisch indoktriniert Imprägnierte, von Selbstzweifeln und Misstrauen zerfressene, kinderlose Frau in der Meno-Pause, die jede Quote auffüllt, Ossi, hässlich, Physikerin, Pfarrerstöchterchen, kurzum mitleidserregend.

    Den FAZ-Link von dtesch finde fast noch zu harmlos. Da kann man auch mal sehen, welche Weicheier sich in der CDU die Butter vom Brot mit trivialsten Methoden nehmen lassen, aber für Intellekt war diese Partei ebenso wie die SPD und die anderen Parteien ja niemals berühmt oder gar berüchtigt.

    Adenauer und Strauß mal, aber ansonsten brachten die großen Parteien doch nur Flaschen an die Oberfläche.

    Gruß
    Pampa

  36. Zamir Zebulovic sagt:

    Papperlapapp und papperlapupp,

    sämtliche führungsgremien, ob in
    den westlichen scheindemokratien,
    oder den grossen, oder den kleineren
    unternehmen sind hoffnungslos
    in ihren strukturen und ihren
    anordnungen total verkrustet und
    veraltet, den ehemaligen, uralten
    feudalstaaten und fürstentümern
    ähnlich.

    Wahrer demokratisch geordneter
    führungsstil sieht völlig anders aus
    und lässt vor allem mehr
    durchblick und ein subsidiaritätsprinzip
    erkennen.

    Nach der zamir’schen lehre, kann eine
    fähigere elite auch mehr mitspracherechte
    ermöglichen und muss sich und ihre
    arbeit nicht künstlich abschirmen, um
    damit ihre superoberunfähigkeit zu
    vertuschen.

    Ein verfaulter und mafioser aufbau
    der führungssysteme
    weltweit, bringt uns immer nur in
    solche szenarien, wie wir sie schon
    seit adam und eva kennen.

    Schönen Gruss von der Erfahrung, die es nicht geben darf, Zamir

  37. Derrick Gales sagt:

    karel
    Bismarck hatte Widerstände zu überwinden, aber er hatte doch eine ganz andere Persönlichkeitsdimension. Zudem waren sein Aktionsradius, seine Handlungsfreiheit viel grösser.
    Der Krieg mit Frankreich war zwar kein allzu grosses Wagnis, aber die Reichsgründung vom Januar 1871 war keine Kleinigkeit, die Fürsten mussten unter den Preussenhut gebracht werden, Ludwig II von Bayern bestochen und der Frieden mit den Nachbarländern dauerhaft gesichert werden – was ihm auch gelang. Er hat die unselige Bündnispolitik, die geradewegs zu 1914 führte, verhindert.
    Ich will hier nicht über Bismarck referieren, aber ein Vergleich mit Merkel erscheint mir unsinnig.
    Ob Merkel oder ein anderer Kanzler ist spielt in einem reichen Land wie D, dass sich noch etwas Wohlfahrt leisten kann, so gut wie keine Rolle. Ich möchte sogar behaupten, der Regierungsapparat würde auch ohne Merkel funktionieren. Sie repräsentiert lediglich ein Wirtschafts-Wertesystem, die politischen Leitgedanken der Kohlzeit und leitet das Tagesgeschäft. Die Europapolitik machen andere und vor allem ein grosser Gegenspieler: Die wirtschaftliche Realität in den den Euroländern. Die kann niemand wegzaubern. Da kann man noch so viel gesundbeten und schönreden.

  38. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    will ja mal nicht so sein,
    klick dich doch mal rein,
    in die “BZ am Sonntag”,
    ein dolles interview mit
    deinem fraindel Thilo,
    in der heutigen ausgabe,
    also beeilung und
    AM kriegt auch noch ihr fett weg.

  39. Zamir Zebulovic sagt:

    Deine zielstrebige schlagobers-fertigkeit ehrt dich,
    ja wirklich, da könnte sich so mancher
    eine scheibe abschnippeln, doch doch.

  40. Eysel sagt:

    Gegenfrage:
    Welche Nummer von dir hatten wir weniger als 100x?

  41. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Ach Eysel,

    diese nummer haben wir doch auch
    schon einige male durchgeömmelt,
    sie führt uns nur noch weiter in das
    tal der tränen und gleich im
    anschluss, in die wüste der illusionen.

  42. Eysel sagt:

    Danke Zamir
    brillanter Denker, für den Hinweis, für die Aufklärung, so ist es.
    Die Ideolo-, Idealo-, Klischee-Idiotismen die stammen von MIR.
    Weil ich mangels Differenzierungsvermögen „aufgewärmte linksdrehende Uralt-Kamelle“ und „genial-innovative Denkleistung“ einfach nicht unterscheiden kann.
    Schule doch bitte weiter mein „Einsichtsvermögen“.
    Bitte.

  43. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    gewissermassen als enkelinnen-nachtrag,
    noch’n gedicht, für dich, damit die relationen
    stimmen:

    “Du musst auf deinen lebenswegen
    immer nach dem guten streben,

    denn nur das gute führt zum ziel,
    sie auch des bösen noch so viel.”

    Damit auch alle besucher der
    blog-sonntags-messe voll
    auf ihre kosten kommen, gelle.

    Viele Grüsse vom Flohmarkt der Virtualitäten, Zamir

  44. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    na siehste, et jeht doch, zwar auf dem opa Zamir/enkelinnen-
    niveau, aber es funzzt.

    Du kannst ja doch lesen und wie, alle meine
    erläuterungen der letzten vierzehn tage hast
    du, fuchsesschlau abgekuckt und einfach umgedreht.

    Darauf muss man erst mal kommen und es
    ist ein zeichen für vorhandene intelligenz.

    Na guuut, wenn man denn etwas druck
    aufbaut, ihn verstärkt und ja nicht
    nachlässt, dann kann aus dir ja
    äschdd noch etwas ordentliches
    werden, odda ?

    Nennen wir es, den ersten fortschritt
    und hoffnungsschimmer, nach
    vielen monaten stillstand und ödnis.

    Darum, nie aufgeben und immer
    weiter kämpfen, dann klappert
    es auch mit den verpanschten
    IDEOLOGIE-ISMEN.

    Schönen Gruss vom Quantensprung-Seminar, Zamir

  45. Eysel sagt:

    Immer wieder „erste Sahne“ Zamir,
    was du da bingst. Zweifelsfrei klischeefrei, weder proletarisch noch klassenkämpferisch und daher auch ganz bestimmt nicht „links“. -
    Zu dieser selbstverständlich komplett idiotischen Ansicht kann ich ja dumpf ballernd ja nur gelangen, weil ich erstens des Lesens so unkundig bin wie vollständig jeden Verstehens und drittens irgendeiner dumpf-stumpfen Elite zugeordnet/zugehörig.
    Wie könnte DIE nur anders sein! -
    Im Gegensatz zu mir URTEILST du ja eben NICHT klischeehaft klassenkämpferisch, sondern wägst mühelos erkennbar fein ausbalancierend die Argumente des Universums brillant auf Realitätsnähe testend, gegeneinander ab.
    Wie es sich unter Zivilisierten des vorurteilsfrei Nachdenkens Fähigen eben gehört. Das unterscheidet uns halt qualitativ grundlegend. -
    Ich bedaure es zutiefst, dass ich den Anforderungen an eine gepflegte Diskussion mit dir auf diesem deinem herausragendem Niveau nicht gewachsen bin, dir folglich kein induellektuell würdiger „Diskussionspartner“ sein kann. -
    Verzeih mir bitte deshalb,
    wenn ich mich in ewiger Wiederholung, phrasenhaft dumpf,
    primitivste Klischees, Neidgefühle und Schuldzuweisungen nährend
    in Bauchgefühlen ergehe.

  46. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Tja Eysel,

    was bleibt ist die tragische gewissheit,
    dass wildes “um sich herumballern,”
    die schlechteste aller lösungen bleibt.

    Wenn die erzieherischen, die studifizierten
    und die selbstsangenommenen lehren
    zur geschichte, zu gesellschaftswissenschaften,
    zu verhaltensnormen, zu sozialpädagogischen
    erkenntnissen fehlen, dann verfällt man
    nun mal schnell in einfache verurteilungen,
    die von ganz weit links aussen, bis in die
    äussersten rechten winkel reichen.

    In fachkreisen wird eine solche
    masche ganz einfach Roulett,
    aufgrund mangelnder sichtweise
    auf die realität genannt.

    Daher, viel Glück beim weiteren
    herumgespiele und herumgestochere.

    Schönen Gruss vom grünen Tisch, Zamir

  47. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel um 22:23 Uhr,

    du könntest mir helfen, meinen gewissenskonflikt
    ein für allemal zu bereinigen.

    Welche kirche soll ich nach eurer meinung am
    heutigen sonntag aufsuchen?,

    die der sozialfaschisten,
    die der ultralinken,
    oder die der sozialdemokraten ?

    Eure baylonische gedankenverwirrung
    bei diesen einordnungen, spricht
    doch für sich und das wirklich traurige,
    die exakte bezeichnung fehlt dennoch.

    Wie ist es möglich, dass nach über vier
    jahren der feinanalyse kein
    verwertbares ergebnis vorliegt.

    Tja, da bleibt euch wohl nichts
    anderes überich, als alles nochmal
    von vorne, wort für wort durch-
    zuarbeiten, viel spass dabei.

    Nun musst du nicht gleich wieder
    die verfassung verlieren und deine
    übergrosse nervosität heraushängen
    lassen, es wird sich alles finden,
    gut ding braucht eben weile;
    macht erstmal die expertise
    fürs muttchen fertisch.

    Schönen Sonntagsgruss von den Überraschungen, Zamir

  48. Pampa sagt:

    Lieber Karel,

    was Du mieines Erachtens generell falsch siehst ist, dass Deutschland und seine Bürger stark und belastbar, auch willig sind.

    Als hätte das was mit AM zu tun, da kannst Du auch einen Affen hinsetzen, der wäre als BK vermutlich stärker.

    Aber gut, ich warte auf die Ergebnisliste der AM Senator, was hat sie bewirkt?

    Mal abgesehen davon, hast Du eine Ahnung, wie man kleine Kinder samstags Abends so füttern kann, dass sie sonntags morgends durchschlafen? Ein Elend …

    Gruß
    Pampa

  49. Pampa sagt:

    @Eysel und Karel
    Es ist zwecklos den Pudding Merkel an die Wand nageln zu wollen, fest steht: Sie hat absolut gar nichts im Sinne Deutschlands bewirkt, sie ist einfach eine erbärmlich indoktrinierte Flasche.

    Biasher gab mir hier kein FAN eine Antwort darauf, was dieser Ossi-Tussi anzurechnen sei. Ich warte.

    Welche drei großen Leistungen sind unserer gesamtdeutschen BK anzurechnen, gerne auch angeheuchelt.

    Gruß
    Pampa

  50. Eysel sagt:

    Hier mein Zamir-Special für heute.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108480747/Plakative-Stimmungsmache-enttarnt-Realitaetsferne.html

    Sonst fühlt er sich womöglich vernachlässigt ;-)

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