Ist die Bundeskanzlerin nun in der Euro-Frage vor der lateinischen Front der drei Schuldenstaatsmänner Monti, Hollande und Rajoy eingeknickt oder nicht? Oder wurde sie gar reingelegt, weil nachts um vier die Beschlüsse der Regierungsschefs nur vom italienischen Regierungssprecher gemäß seiner Interpretation vorgetragen wurden, während Merkels Medienmann Steffen Seibert schon wohlverdient im Brüsseler Schlummerbettchen lag? Das sind Fragen, über die man lachen könnte, wenn es im europäischen Schuldentollhaus nicht um lebenswichtige Fragen ginge. Darüber gehen manche Themen verloren: Etwa, dass wir zwar an der Regierungskunst herummäkeln – aber das totale Oppositionsversagen gar nicht mehr bemerken.
In der Demokratie ist ja die Opposition so wichtig wie die Regierung; nur eine kritische und unbeeindruckbare Opposition kann dafür sorgen, dass der schlimmste Murks verhindert wird. Seit sich das England Heinrichs III. im 13. Jahrhundert in einer ständigen Finanzkrise befand und unter der Inflation litt, wurde die Magna Charta die Grundlage für das Verhältnis zwischen Regierenden und Regierten. Es ging immer ums Geld, das die Regierung ausgeben will, während ihr die Opposition in den Arm fällt. Nur in Deutschland ist es anders; unsere rot-grünen Super-Oppositionellen fordern die Regierung auf: Zahl schneller! Zahl mehr! Hau raus die Kohle! Rettet Griechenland, Spanien, Zypern! Sonst noch wer, wer hat noch nicht – jedenfalls weg mit den Milliarden!
Euro-Bonds und Bankenunion, immer neue Milliarden für Banken und Bankiers allüberall, jede Maßnahme wird heftig begrüßt, auch wenn sie ganz offensichtlich langfristig niemandem nutzt und nur deutsche Kassen leert. In solchen Verhandlungen, wie sie derzeit geführt werden, ist eine widerborstige Opposition hilfreicher als eine willfährige, weil sie der Kanzlerin eine Wand hinter den Rücken stellt und sie donnernd festlegt: Bis hierher und nicht weiter.
In Deutschland ist da eine Leerstelle; die Verbrüderung der deutschen Sozialdemokraten mit den französischen Sozialisten wollen wir lieber gar nicht mehr bemühen, sie ist mittlerweile den Genossen ja schon selbst peinlich genug. Nun übernimmt eine außerparlamentarische Opposition deren Geschäft – Bundesverfassungsgericht, Medien und immer mehr protestierende und prozessierende Bürger wenden sich als neue Apo gegen die milliardenteuren Husch-husch-Gesetze im Parlament.
Gerne versorgen wir Sie mit den Fakten, etwa zur Sicherheit der Banken. Vielleicht staunen auch Sie, dass nach dem Rückzug der Commerzbank aus der Schiffsfinanzierung neuerdings griechische Reeder die deutsche Handelsflotte aufkaufen; woher nehmen die wohl die Millionen? Achten Sie auf’s Geld, prüfen Sie, ob Sie nicht doch eine Police der Volksfürsorge Ihr Eigen nennen, und kehren Sie den Rest für schöne Urlaubslektüre aus. Eine Bücherliste finden Sie im Heft, und wenn wir Ihnen im Urlaub fehlen sollten, was ich zu hoffen wage: Wir sind nur einen Klick weit von Ihnen entfernt, per PDF auf dem Laptop oder als App auf dem iPad können Sie uns überall lesen.
Wir freuen uns, dass die WirtschaftsWoche nach dem “Spiegel”, dem “Wallstreet Journal” und der “Financial Times” aus London das am häufigsten zitierte Medium zu Wirtschaftsfragen ist – vor allem, was sonst noch gedruckt und gesendet wird in diesem schönen Land.
Ihnen in jedem Fall schöne Tage.











163 Kommentare zu “Europas Schuldentollhaus”
@ dtesch,
mal ernsthaft:
Man kann der “Pfeife” nun nicht vorwerfen,
daß sein Nachfolger sich zu den “Ahnungslosen” gesellte.
Die “Pfeife” wollte ein Europa auf “Augenhöhe”.
Die Maastricht-Kriterien dienten dazu.
Wenn sich jeder daran hielt, brauchte nicht die poltische Selbstbestimmung,
die grandiose Vielfältigkeit in Europa aufgegeben werden.
Wem dies nicht zusagte, ja, der konnte wieder “aussteigen”.
Soviel Demokratie war da.
Auch die Länder, die Anfangs über den Kriterien lagen,
waren auf gutem Wege.
Ja, bis “Ahnungslose” das Ruder übernahmen.
Man kann der Kanzlerin heute “Richtunglosigkeit” vorwerfen,
aber nicht ihr Bestreben, Solidität wieder herzustellen.
Auch ein Segel-Schiff auf hoher See muß sich nach dem “Wind” richten.
Nur “Flugzeugträger” brauchen das nicht.
Die Brüsseler “Gurkenkrümmer”, ja, die haben ihren Job noch nicht so richtig “kapiert”.
Gruß
karel
@Magic
Von Deinen gesundheitlichen Problemen wusste ich nichts. Das tut mir leid. Vielleicht führt das hier zu weit, aber egal was es ist, mein Rat wäre, gehe zu Schmidt, nicht Schmidtchen.
Dabei wäre Eysel wohl der bessere weil kompetentere Ansprechpartner, aber trotz aller Gefechte, das tägliche Brot in der Arena TiTo, das wünscht natürlich keiner den langjährigen Diskussionsgefährten.
Was generell hilft ist viel Sex, dumm daher reden, Witze reißen, fröhlich zu sein, neugierig zu bleiben, mal kurz gesagt, die Kampfkraft hoch zu halten.
Hm, entwickle doch noch mal ein paar neue Ideen. Also wenn Du einen Londoner Austauschstudenten bei Dir hast, was ist denn mit dem Knaben aus der Ukraine? Der Londoner kann bestimmt gut handeln, der aus der Ukraine Rohstoffe fördern, wie wäre es mit einer Art Chemnitz Commodity Exchange? Na? Komm schon, a bisserl woas geht imma …
Aber ernsthaft, achte auf Dich, was wäre ein Dorf ohne Magier …
also halt die Ohren steif, auch wenn der Rest runter hängt …
Gruß
Pampa
8.09 Uhr„..dann steck dir den Kaffeelöffel doch mal in den Pit-Bull-Arsch“
Wenn das jetzt der Gut-Morgen-Gruss eines Beamten ist, weiß ich auch nicht so recht, wie der ankommt, bei den Ameisen.
Ich hätt´ eigentlich gedacht, es steckte etwas mehr drin…?
..dann steck dir den Kaffeelöffel doch mal in den Pit-Bull-Arsch, aber lass dir Zeit dabei und bedenke das Risiko. Du könntest auf über 40 Jahre schlecht Verdautes treffen und dann verbiegt sich das Löffelchen, nicht vor Lachen, sondern vor Übelkeit.
..
Maa kann nur inständig hoffen, dass die ersten Reihen in diesemn land frei gehalten werden von solchen “Bullen”, verstäää
Grüße vom grünen Band der Sympathie( vormals) heute unterwegs als “Gürtellinie” auf Knöchelhöhe.
neuseeländischem, heißt Mick
ja ja, son of a gun, too much risk, no fun
aber in der Tat habe ich mal zwei Monate in einem Zelt neben einem neusändischen Cheesemaker (Schafe) bei einem Trek durch die Südstaaten der USA übernachtet. Der hat mir das Oxford English versaut…
Dieses hi, ni, kriegt man wirklich schlecht wieder raus, auch die Attidüde fuck up John Denver songs Das ist bei sächsischen Verwaltungsfritzchen auch sehr behilflich, wenn ich zu mir sage, almost heaven, of wet my finger … wie war das, Abs, Piech und seine Frau? Piech hatte vier davon, und zwölf Kinder, damit nach seiner Aussage wenigstens ein vernünftiges dabei ist. Ich dachte heute morgen, mir fällt der Löffel aus dem Kaffee, offensichtlich bestimmt der Schein das Bewusstsein.
Aber ich höre auch auf meine Frau und sage ihr dann, was sie machen soll. Das habe ich im Strategic Human Ressource Management gelernt … toll, oder? Ich kenne ein Marketing-Fritzchen, der im Studium an der Tanke jobte und das im CV Secondary Fuel Manager nannte. Quasi zwei unter Scheich oder Öl-Tycoon.
Ich höre mal lieber auf …
Pampa Bull
Hm, dig deeper
http://www.youtube.com/watch?v=a97cOa2Sy9A
Richtig Eysel 13.19, kämpfe oft mit dem gleichen Phänomen. Versuche aber, mich davon möglichst wenig beeindrucken zu lassen.
Nichtwissen lässt sich auch nicht mit Wissen bekämpfen (endet oft in der besagten Besserwisserei), (neues) Wissen entsteht nur durch ´riskieren`, der Wissenschaftler würde wohl ´experimentieren` sagen. Die Wissenslücke muss gefüllt werden, sie muss ´getan` werden!
Bsp: So habe ich 82 m ein Loch in die Erde bohren lassen, `ohne zu wissen` – und siehe da, jetzt weiss ich, dass Wasser ist, wo vorher keines war !, soviel, dass ich 5000 Menschen damit versorgen kann. „Der Mut zur Lücke“, ist, was mich reizt, schon immer. Ist in Schulmeisterns Zeiten verpöhnt, mit der Ansicht werde ich im (mitteleuropäischen) mainstream bestenfalls belächelt, bedauert, verhöhnt. Na und? …. Wir brauchen ja auch Beamte… als Antriebsfeder jeder Neuerung….HoHoHo …. Nb: Denen geht aber grad der Arsch auf Grundeis, weil sie eben nichts ´riskiert` haben, alles weiter wie bisher, – und damit ´Alles` aufs Spiel setzen. Verschdää…? … erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt, das sollte man zumindest in diesem Leben schon in sich aufnehmen..
Es fällt mir immer wieder auf,
dass gerade diejenigen die auf der „Unwiderlegbarkeit“
oder der „Exklusivität“, oder „Weitsichtigkeit“, oder „Ausgewogenheit“
ihres angeblichen Wissens am hartnäckigsten beharren
am wenigsten Toleranz Andersdenkenden gegenüber erkennen lassen.
Die von dieser Spezies nicht selten ganz besonders betonte Bereitschaft zu lernen steht in auffälligem Widerspruch zur Hartnäckigkeit (der angeblichen Alternativlosigkeit) mit der sie ihre Position vertreten.
Was nur bedeuten kann,
dass einzig diese Spezies die Fähigkeit zum Lernen besitzt.
Merkwürdig nur, dass all die Konzepte die von dieser Spezies so leidenschaftlich angepriesen werden, schon eine beträchtliche Anzahl von recht dramatischen Bauchlandungen hinter sich haben.
Nach meiner unmaßgeblichen Erfahrung eröffnen sich regelmässig zwei neue Fragen, wenn man gerade eine halbwegs beantwortet hat.
Diese Erfahrung scheint obiger Spezies zu fehlen.
Sie scheint am Quell der Weisheit angekommen zu sein.
Es fällt auf, Pampa: du schließt von dir auf andere oder auf solche die dein Bewußtsein gerade am meisten beschäftigen.
Für meinen Teil merke dir bitte: ich ziehe dritte Meinungen hinzu und frage nach Rat, ich beneide niemanden, allenfalls solche Zeitgenossen, die im Laufe ihres Lebens Eigenschaften, die ich für wichtig halte, bewiesen,beibehalten und kultiviert haben, dazu gehören Kurt Schumacher, Hermann-Josef Abs; Ferdinand Piech (einer der Jüngeren) Felix Zimmermann (keine Person des überregionalen öffentlichen Lebens) und Helmut Schön…ach ja nicht zu vergessen meine liebe Frau, nicht zuletzt wegen des Mannes an ihrer Seite;-)
Beste Grüße an die Algorithmen, die Matrizen, die Strukturen, die Spieltheorie, die Fummelpraxis und den net present value von all diesem Gerümpel und ganz besonders herzliche Grüße an den heroischen Kinderglauben in deinem Herzen von den Riskien dieser Welt, die immer dann, wenn ihnen danach ist, mit den Menschen machen, wonach ihnen gerade ist und das schon seit mehr als 5000 Jahren.
Die werden doch nie gegeneinander antreten Pampa! Im schlimmsten Fall teilen die sich die Aufgaben: Der eine ist dann der ´Visionsmakler` und die Agenten der Mehrheit werden dann die ´Illusionsmakler`, (wenn denen die Visionen ausgehen sollten…) das Geschäft läuft immer, totsicher! Schafe drehen sich im Kreise und wollen gemolken werden, das war schon immer so, seit Schafsgedenken…
+
Eysel, Märchen sind manchmal wahrer, als Das, was man bisher für wahr genommen hat. … meine mehrmalige Änderung des nicks hat nicht den Grund, Euch zu ärgern. …. Der öffentliche Raum ist kein Kinderspielplatz, das habe ich schmerzlich und mit Beulen lernen müssen.
+
Und genau deshalb hau´mer nochmal rein:
Der Umverteilungsstaat hat endgültig ausgedient
http://www.welt.de/debatte/article108293458/Der-Umverteilungsstaat-hat-endgueltig-ausgedient.html
sorry Bomhard, meine Wurstfinger …
Weißt Du Magic, Du störst Dich daran, wenn mal andere gelobt werden. Darf ich etwa nicht sagen, dass und warum ich Momhard gut finde, dass ich ein Unternehmen wie die MunichRe als extrem stark einschätze?
Meinetwegen kannst Du mal versuchen mit der öffentlichen Verwaltung gegen sie anzutreten, was meinst Du, wie das ausgeht? So ähnlich nehme ich an, wie ein Achter ohne Steuermann, bei dem das Boot unter der Belastung des Körpergewichts so gerade nicht sinkt.
Nach zwei Kilometern 1,9 Rückstand, aber immerhin hat die Verwaltung überlebt und trieb nicht aufs offene Meer hinaus, oder was …
Seine letzte Frage, an die ich mich erinnern kann, lautete: “Was würdest du zahlen für ‘Die Reise nach Kythera’?
Reicht dir das Sportsfreund? Gut, dann nimmt endlich die Griffel von anderer Leute Sack;-)
Bisher hielt ich das für ein Märchen.
Nun frage ich mich,
ob nicht tatsächlich gewisse Organisationen ganz gezielt
gewisse käufliche Deppen anheuern
um solchen shitstorm-Scheiß zu produzieren,
Vernünftige nieder zu knüppeln,
andere abzuschrecken ihre Gedanken zu veröffentlichen
und das was sie für Meinungsführerschaft halten medial zu etablieren.
Dich hat ja auch noch nie jemand um Deine Meinung gefragt Magic Poooh, odda?
Nun ja Immer an, man Eur-Opa, suche Dir doch mal einen einzigen Namen aus, das macht es irgendwie einfacher.
Generell mal lassen sich Risiken letztlich gar nicht eleminieren, nur anders verteilen, besser eventuell, oder auch schlechter. Versicherungen vergleiche 9ich gerne mit Müllabfuhr. Du dafür bezahlen, dass einer etwas abholen kommt, was Du nicht haben willst. Das ist irgendwie kein schöner Job. Aber wenn Du nicht im Risikomüll ersaufen und leben wie ein finanzieller Messi willst, bleibt Dir wohl oder übel nichts anderes übrig, als die Müllabfuhr zu bestellen ….
Ansonsten stimme ich Dir weitgehend zu, wir zeichnen viel zu wenige Risiken, dieser Bedacht auf Sicherheit lähmt einfach die gesamte Gesellschaft, das ist mehr oder weniger Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Was hätte denn Werner von Siemens oder Bill Gates in der Garage sagen sollen, ist mir zu riskant? So eine gewisse Blauäugigkeit, nennen wir das mal zuversichtliche Hoffnung, Inspiration, gehört einfach dazu. Werd scho wern, soagt Frau Kern, bei der Immer woas no schlimmer …
… nur geht das bei Banken und Versicherungen schlecht, sonst säuft man unweigerlich ab. Das ist einfach ein ganz anderes Geschäft, als etwas zu entwickeln, bauen oder zusammen zu schrauben. Ein gröberer, systematischer Fehler und die Hölle kocht überall …
Es wird Dir ja auch nicht alles im Leben glungen sein, Du Dir eventuell ab und an gesagt haben, kruzefix, kruzefünferl, so ein Mist …. das hätte ich offen gestanden selber vorhjer wissen können, ich Idiot! ….
… kennst Du das?
Wenn Dir dies nun ab und an mal passiert, mein Gott, das sind unsystematische Risiken, welche locker zu handlen sind. Wenn Du aber als finanzielle Institution ein systematisches Risiko drin hast, ist sprichwörtlich der Wurm drin. Das ist auch relativ schwierig zu greifen und zu begreifen, außerdem ist es extrem schiwerig, das wieder abzustellen, aufzuräumen etc..
Das geht bei Banken oder Versicherern einfach nicht, im Falle des Falles einfach zu sagen, na gut, schließen wir einfach und fertig.
Aber letztlich verhält sich unser grandioser Staat mit seinem beispiellosen Personal so, als hätten sie den Expertisengrad von Hochleistungsorganisationen finanzieller Natur.
Was dabei heraus kommt, siehe … fast beliebig. Das ist einfach zum Mäuse melken, es sei denn, man melkt gerne Mäuse.
Übrigens, der jetzige Panzerkardinal und Papst sagte ja, er sei nur ein einfacher Bauer am Weinberg des Herrn. Aha, über eine Milliarde Menschen lesen von den Lippen des einfachen Bauern. Etwas in der Richtung, diese Bescheidenheit an höchster Stelle, meine ich bei Bomhard auch zu beobachten.
Ansonsten, Juristen, Notare, Oberlandesrichter und sowas und ich haben eine ganz spezielle Beziehung zueinander. Da beißt einfach die Logik auf das Granit der Paragraphen. Kennst Du vielleicht, wenn die Systematik hier und da so ist, muss sie doch da auch so sein? Nein, da ist das anders! Warum? Keine Ahnung, es ist einfach anders, Punkt. Ze fix, wer kann denn damit rechnen? Nicht mein Problem … Mann Gottes!
Das ist irgendwie unbefriedigend, weil nicht besonders pragmatisch.
Na ja,
Gruß
Pampa
Eine Attitüde die wir hier kennen.
Der Arro-Ganter name gamer läßt grüßen.
Durch bashing und Wahnsinns-Sprüche
Anspruch heischendes Unausgegorenes.
Von Bomhard, ein Visionsmakler – übrigens: genau gleich, wie unsere Agenten der Mehrheiten…
In jedem von uns
steckt ein Dichter,
Lump oder Richter.
Verschdää..?
Pampa altes Schlachtross, meine These:
Wir verteilen viel zu viel Risiken um! Verschachtelt, verklausuliert und verhökert werden sie wieder an den (kleinen, dummen) Mann gebracht. Das ist das Geschäftsmodell von B. – kein schlechtes, zugegebenermaßen..
Unsere Gesellschaft leidet darunter, dass sie viel zu wenig !!! Risiken eingeht (es sterben sogar die Störche, hast´e gesehn…) und nicht mehr bereit ist, sie selbst zu tragen – Profiteuer unter anderem auch unser Staat, der vermeintlich Risiken abnehmen kann. Das ist der Kern unserer jetzigen Krise! Du wirst erleben, dass uns genau diese Risiken wieder auf die Vorderhufe fallen. Ohne Risiko kein Leben, mein lieber Freund, es beginnt mit der Geburt! Von Bomhard, ein Visionsmakler….
Was hat das denn mit vKritiki zu tun Du Nichts aus dem Nichts im Nichts?
Also ich schätze Eysels Meinung sehr, bin dankbar für Anregungen und kann auf Selbstprofilierungsversuche auf seine Kosten getrost verzichten, wenn kaum etwas brauchbares zurück kommt.
Was schert es einen Baum, wenn sich ein Arschloch daran wetzt?
Der Sprücheklopfer mag bescheidene auftretende Typen, aber nur wenn sie sich nicht in Details verlieren und so reden können, als bewege sich hinter der Sprachfassade noch unendlich viel Tiefgang.
Das alles mag ja noch angehen, aber vollends komisch wirkt der Satz: als kurist kann B. kaum wissen, wie man unsystematische Risiken systematisch herunterregeln lassen.. usw.denn dies ist Mathematik!
Herrschaftszeiten hast denn du überhaupt nicht zugehört in den letzten 4-5 Jahren. Diese ganze “Mathematik” hat sich angesichts der Huuuuch.. ach-so …”unsystematischen” Wirklichkeit, die in keiner Normalvertlten standardabweichungsgebleichten rauf-und-runter-gedrechselten Algorhytmie hat abbilden lassen, hat einfangen lassen, hat in ihren schädlichen Mebenwirkungen begrenzen lassen, in all diesem infantilen Glauben an diese “Mathematik” und das Geschwafel ihrer hündisch gebückt daherkommenden Epigonen, deart aus dem richtigen Leben verabschiedet, dass es mir leiber ist eine politische Führung mit Augenmaß und Gespür für die Bedürfnisse der Gemeinschaft zu haben. Hinzu kommen die Hintertüren mit den goldenen Klinken durch die sich diese Dicklipper alle verabschiedet haben und nun den kluigscheißenden Almöhi dahersalbadern.
Schert Euch zum Teufel ihr Zecken, eure gier war euer Untergang und nun wisst ihr schon wieder alles besser. Widerlich.
@ karel
An der Einstellung
und nicht an den Falten,
erkennt man die Alten!
Herr Eysel, weder Gürtel noch Linie sondern nur allerunterste Schublade, warum nur so billig, kein Wunder, dass sich hier dauerhaft niederlässt, wer will schon alle Nase lang von einem solchen Stinktier wie dir beschnüffelt werden;-)
Kritik verträgst du rein nie, nicht mal wenn sie sich nicht mal auf deine Fixiertheiten bezieht, sondern auf Sachverhalte oder Andere. Du gibst hier den Musterkranken unter den Exil-Mainfranken, Top-Kuunde für einen Eliten-Arzt. Eysel so wirr und so wütend, ein Fall, kein Stand, nur Umstand.
Die MunichRe gehört meines Erachtens zu den besten Unternehmen weltweit, vor allem, wenn es um das Management von Risiken geht. Mich wundert nicht besonders, dass sie sich öffentlich so zurück hält, eigentlich kaum in Erscheinung tritt.
Typen wie Bomhard mag ich irgendwie, tritt sehr bescheiden auf, durchaus selbstironisch, aber was mir vor allem auffiel, er analysiert mit einer unglaublichen Geschwindigkeit und erkennt Zusammenhänge. Das spricht dafür, dass über das Gesagte hinaus noch deutlich mehr an Fundament da ist.
An Juristen stört mich manchmal etwas, dass sie sich derart in Details verlieren und an jedem Wort hängen. Das macht er aber so gar nicht.
Als Jurist kann er eigentlich kaum wissen, wie sich unsystematische Risiken systematisch herunter regeln lassen, das ist reine Mathematik. Das aber dennoch darzulegen spricht extrem für ihn, wie ich finde, er vertraut offenbar auf seine Leute und hält sich operativ selbst ziemlich zurück, behält einfach den strategischen Überblick.
Vor allem aber fiel mir etwas auf, das wenigen Leuten in solchen Positionen zu eigen, er denkt in zeitlichen Räumen und Zusammenhängen, sehr, sehr langfristig.
Das nenne ich Nachhaltigkeit, Stabilität, mit beiden Beinen auf dem Boden, er lebt einfach nicht in Absurdistan und nimmt Risiken bewusst sowie kalkuliert.
DAS kommt immer wieder durch.
Extrem guter Mann, wie ich denke, mein Respekt!
Gruß
Pampa
@ Pfffft-warmes Pipi und warme-Luft
gehörst wohl zu der tragischen Spezies die mit ihrer geliehenen 20 000€ Protz-Zwiebel schlenkern und der Rumpelstilzchenhütte ihrer Frau zu protzen versuchen um wenigstens SELBST zu glauben, sie seien Wer oder Was? -
Was willst du?
Ich meine ausser nicht lesen was da steht
und mir deinen gestörten Harnfluss präsentieren?
Pinkel weiter.
Offensichtlich kannst du ja nicht und nichts Anderes.
Wenn es denn deinem Wohlbefinden nutzt.
Und was nützt das alles, Herr Eysel-Klug, wenn man das alles weiß undtrotzdem behauptet, Brillianz bedeute für den Brillianten unter anderem diese nicht zeigen zu dürfen, um ja nicht anzuecken?
..
Die Brillies von denen du träumst, Klugredner, sind die nun alpha oder beta-brillies?
Ich habe einen fast glat6zköpfigen Alpha-Hasen hoppeln/hören/sehen, der angstvoll darum bemüht schien, ja nirgendwo anzuecken, nicht beim studentischen Publikum, nicht bei seiner Regierungschefin zu Hause, nicht mal bei seiner Controllinger-Tochter unter den Studiogästen, und schon überhaupts nicht bei Frau Reitzle aus der Münchener Elitenkompagnie. Man tut sich nicht weh, wär ja auch zu schade, wenn die ehemalige Lehrerin ein paar hässlich Schubser bekommen hätte.
Da saßen an Bons… Stelle schon ganz andere Kaliber, Heräeus, Ackermann etc.
@ Pampus
Bomhard hat recht gut laienverständlich sein Geschäft erklärt.
Einen sympathischen Eindruck gemacht.
Was hat für ihn solch ein talk sonst für einen Sinn …
Seine Brillanz DARF er in solch einem Talk garnicht zeigen.
Er würde – beschissenerweise – damit in dieser Gesellschaft nur Aversionen auslösen.
•
Juristen,
wenn sie nicht nur auswendig gelernt haben um die Berufsbezeichnung tragen zu dürfen sondern Grundlagen und Systematiken im Sinne des Wortes BEGRIFFEN haben, verfügen über ein ausgeprägtes analytisches Vermögen.
Wissen alleine nutzt garnix.
Wissen kann ich in hunderten von Standartwerken nachschlagen.
Rettet nicht vor Dummheit.
Verführt(!) geradezu zu arroganter Dummheit.
Die Fähigkeit Systematiken zu erkennen, diese sinnvoll zu übertragen macht aus einem diplomierten Idioten einen klugen Mann.
Gesellschaft
hat nicht nur eine „Krise der Werte“.
Gesellschaft hat vor lauter hochfliegenden Weltrettungsphantasien
den „Boden unter den Füßen“ verloren.
Greift nach unerreichbaren Sternen während sie sich mehr und mehr auf den herrlich verführerisch weichen aber nicht tragfähigen Boden wabernder Phantastereien begibt.
Beklagt dabei jammernd immer weiter, dass auf „festen Grund“ nicht nur der „Weizen“ wächst, der recht ordentlich ernährte, sondern AUCH Dornenhecken und Unkraut. (Systemkritik)
Sieht nur noch Dornenhecken und Unkraut und nett blühenden Klatschmohn, beschneidet Weizenfelder und ersetzt sie mit entzückenden Blumenwiesen
die – dämlicherweise – nur niemanden ernähren.
Sorry,
– sind passé– klingt besser
Immer……..
Die Gesellschaft hat eine Krise der Werte.
Die Zeiten der “ungeschriebenen” Gesetze (Moral) ist passé
Das ist der Stau.
Na, was hältst Du von Bomhard Eysel?
Was mich erstaunte ist, er ist ja eigentlich Jurist und “dürfte” gar nicht so richtig verstehen, wovon er da risikotechnisch spricht, tut dies offensichtlich aber. Hm, jedenfalls finde ich seine Wortwahl herausragend …
… geht mir beim Papst übrigens auch so, wenn auch in einem ganz anderen Themengebiet, obwohl …
GN8
Pampa
http://www.welt.de/wirtschaft/article108288606/NRW-kauft-erneut-CD-mit-Steuerdaten-aus-der-Schweiz.html
Internationale Abkommen, Gesetze sind noch einen Scheiß wert,
wenn es gilt an Geld zu kommen bzw. primitive Neid-Reflexe zu bedienen.
Eine Bananen-Republik ist inzwischen ein Hort der Rechtsstaatlichkeit im Vergleich zu Deutschland.
@ karel,
selbst wenn du es für „unangebracht“ hältst, ich küsse dich.
Erstens für den Mut den es traurigerweise braucht, dies zu äussern,
zweitens für die Aussage selbst.
Das älteste Teil auf meinem Schreibtisch ist ein Briefbeschwerer. Ein irisierend metallisch grau schimmernder Brocken Pechblende der mir vor 40 Jahren im Studium mal in die Hände fiel.
PS:
Bomhard ist online.
http://www.phoenix.de/content/506524
Die Gefährlichkeit atomarer Strahlung wird abenteuerlich überschätzt.
Nukleartechnik ist wichtig und hilfreich für die Welt.
Eine Klarstellung von Wade Allison,
71-jähriger Professor am Keble-College der Universität Oxford,
lehrte und erforschte über 40 Jahe Atom- und Teilchenphysik.
nachzulesen im aktuellen Focus ab Seite 92.
Moderne Daten und Analysen zeigen, daß selbst 1000-fach
höhere Strahlendosen keine Gefahr für das Leben darstellen.
Zwei wichtige Fragen bleiben:
Warum ist das Leben so überraschend widerstandsfähig gegen nukleare Strahlen?
Warum wurde die Lage auf gesellschaftlicher und politischer Ebene so weitgehend fehlinterpretiert?
Natürlich hat radioaktive Strahlung einen sehr schädlichen Effekt auf die
empfindlichen Moleküle des Lebens, vor allem in den Erbinformationen in der DNA:
Zugleich aber hat die Natur viele Reparatur- und Hilfsmechanismen hervorgebracht,
die das Leben gegen solche Attacken schützen sollen.
Beispiele für natürliche Verteidigung gegen Schäden sind die Doppelsträngigkeit
der DNA-Helix, die Existenz vieler unabhängiger Zellen mit eigenen DNA-Sätzen, der Zellzyklus und der regelmäßige Austausch aller Zellen…….
Strahlung hat keinen Platz auf der Liste der großen globalen Gefahren -
Fazit:
Deutschland sollte den Ausstieg überdenken.
So unwidersprechbar lautstark die Wahrheit verkündend,
das kann nur der abgehalfterte Möchtgern-Klassensprecher
namens Tragic-Dööösbaddel sein.
Wohl schmerzhaft mit der Luftpumpe vom supergeilen Velo geholt worden,
als du den Profis erklären wolltest wie Radfahren geht …
Stierige Pampenprinzessin,
bevor du mal wieder ohne Einpresstiefe an Substanz drauflosträllers,bedenkeWladiwostok heisst auf deutsch: “Beherrsche den Osten”, liegt an der asiatischen Pazifikküste und ist per Flieger vpn Tokio, Singapur oder Hongkong weniger weit entfernt als die Cote d’Azur von FFM.
Dämmert’s langsam?;-)))
Und wenn du jetzt noch bedenkst, dass die Pazifikbucht vor W. “Das Goldene horn” heisst, dann sollte dir als Stier spätestens ein ganzer Kronleuchter aufgehen.
Wenn dich die C..immer noch nicht jucken, schliß den Heimleuchter mal kurz an eysels Notstromaggregat an oder buche einfach einen Drawler zum Fang kleiner Fische in der Beringsee
..
Und jetzt wieder du, beachte: if it ain’t broke, don’t fix it.;-))))
Dann ist das Ziel der Träume erreicht.
Achja, Moody’s hat die Kreditwürdigkeit Italiens heute Nacht um zwei Stufen gesenkt. So what? Ja, die Begründung ist aber interessant, es sei zu befürchten, dass Italy seinen Zugang zu den Finanzmärkten verliere.
Wir reden also nach der Nummer 4 Spanien, über die Nummer 3 Italien. Danach reden wir über die Nummer 2 Frankreich. Und dann, who is next? Exactly.
Gruß
Pampa
@Immer an der Wand lang
Wie kommst Du denn darauf, dass ich angeschossen reagieren würde? Das geht schon mal daher hier kaum, zumal verbale cholerische Anfälle nur schwierig zu vermitteln sind.
Was aber nicht stimmt ist, dass sich Politik den Finanzmärkten unterordnen müsste. Das ist doch ganz einfach, wenn sie ordentlich wirtschaften, bekommen sie auch Investoren für ihre Staatsanleihen. Wenn nicht, dann eben nicht, respektive zu deutlich schlechteren Konditionen. Sie können zwar versuchen sich Geld herbei z7u regulieren, was sie ja auch tun, aber auch das hat Grenzen, zumal die Staaten ja im Wettbewerb um Kapital stehen. Sieh mal, das sind ja keine „Zocker“, welche die Staatsanleihen herunter prügeln. Das ist schlichte Verweigerung von Investitionsvermögen großer institutioneller Anleger, die meinetwegen keine Staatsanleihen aus Griechenland etc. mehr mit dem Geld in der Verwaltung von Lebensversicherungen, Rentenversicherungen etc. pp. kaufen wollen. Es ist ja kein angeborenes Recht einer Regierung, für den größten Unsinn auch noch freiwillig ihnen dazu Kapital zur Verfügung zu stellen. Dazu dürfen sie ja zwangsweise Steuern erheben …
Und da sind wir auch beim ESM: Das ist ja im Prinzip der Versuch, den Parlamenten das oberste Recht zu nehmen, nämlich das Haushaltsrecht! Dass die Griechen nichts dagegen haben Geld zu bekommen, ist ja einfach einzusehen. Dass sie das aber von uns direkt bekommen sollen, ist ja wieder etwas anderes. Das war bei den Bürgschaften schon ähnlich, nun soll aber über den ESM direkt Geld fließen. Wie man das mit juristischen Winkelzügen begründen will oder kann, keine Ahnung, aber sie geben sich ja noch nicht mal besondere Mühe, das auch nur ansatzweise darzulegen. Wozu auch, die Chefin wurde ja in einem totalitärem System sozialisiert, die hält das offensichtlich für normal das Volk ausbeuten und plündern zu können, den Kapitalstock unserer Volkswirtschaft im Fegefeuer ihrer eigenen Eitelkeit zu verbrennen, wie ein Schaf auf dem Altar zu opfern.
Das muss man nur mal etwas plastischer formulieren, damit das klar wird: Unsere deutsche Solidargemeinschaft hat leider nicht ausreichend Mittel für KiTas und Seniorenbetreuung, WEIL die griechischen Politiker ja Fregatten von uns mit unserem Steuergeld kaufen wollen und gerne in gehobene Limousinen gefahren werden. Was, hörte ich Dich Populismus denken? Ja, genau, hört sich an wie ein Grieche …
Sie operieren die ganze Zeit schon hart an der Grenze des GG. ESM geht aber nicht, also? Soll offenbar das GG geändert werden. In der freien Wirtschaft würde man sagen, entweder es ändern sich die Zahlen, oder es ändern sich die Köpfe. In der Politik heißt das aber eher, die Köpfe wollen bleiben, daher ändern wir einfach die Paragraphen!
Man könnte ja mal das Volk direkt befragen oder gleich Neuwahlen anberaumen.
Gruß
Pampa
Magisch aufpassender Erzgebirgsalmöhi, Heidi zog von Frankfurt in die Schweiz, nicht Richtung Wladiwostok, Du solltest Deinen Kompass überprüfen, nicht dass Du an der Beringsee feststellst, scheiße ist das kalt an der Cote Azur, aber gut, dass die Energiepolitik half den Planeten abzukühlen. Hm, welch grandiose Leistung von Mütterchen Frost.
eysel, manche sind selbst für Schlapphüte zu schlapp.to-watch, eher Kunden für fake-watchers, andere wiederum arbeiten unermüdlich bis ins die hohe Altersnacht an ihrem Lästigkeitswert ohne je Wahrnehmung oder Wirkung von positivem Belang zu erreichen.Davon wiedrum mancheiner sagt dann vor dem Gang auf den Schlachthof; “…habe mich stets zu meiner vollsten Zufriedenheit bemüht..” So ist das Leben in einer komplexen Welt, nur noch Heldenrollen, für uns Komparsen bleibt da nur noch die Zitadelle TiTo
……….
Dennoch, besser, gerade deswegen ist jede Gemeinschaft auf die Unermüdlichkeit ihrer halbwegs belichteten Mitglieder angewiesen..und hier in TiTo gibt es Licht, zweifellos, wenn auch gelegentlich etwas grelll, gell;-))
Grüße aus der Physio nach der Künigsetappe – kind of magic, radeln for money and the chicks for free;-)
Aufpasser, Politiker-Hasser, was gebt ihr euch für Mühe den Regierenden am Zeug zu flicken, es muss euch doch täglich dreimal den Magen ausheben, wenn Forsa und das Polit-Barometer messen, dass Mutti M. immer weiter an Wählergunst gewinnt, während ihr euch in wüsteten Schmähungen tief unter jede Gürtellinie versimpelt nur um regelmäßig monatlich erneut eins auf die Nase bekommt..
Braucht halt jeder Öhi seine Sackgasse und jede Bäuerin auch. Royalistische Grüße ins Lazarett der Besserwisserey (*;*)
Die Ursache sehe ich im RECHTSFREIEN RAUM der Banken.
Gesetze gelten da nicht. Ich nenne es den Krieg der Scheine ohne Limit.
Weil sie keinen Plan hat, plant sie es, nicht zu schaffen, unsere Angela…und die Schafe schauen zu und laufen immer weiter im Kreise…
Failing to plan is planning to fail.
Benjamin Franklin (1706-1790)
Das BVG mit Voßkuhle wird sich mit ihrem Entscheid schon über die Dimension der Auswirkungen bewusst sein, auch auf „die Märkte“. Die ökonomische Inkompetenz hat man ihnen ja schon deutlich zu verstehen gegeben, u.a. durch Herrn Lambsdorf.
Aber wie Kirchhof es zu Recht auf den Punkt bringt: „Eine Instabilität des Rechts wiegt schwerer als eine Instabilität der Finanzen.“
Oder halt in klardeutsch: Scheiß dir wegen der Märkte nicht in die Hose, sieh lieber zu, dass die Rechtssicherheit nicht verloren geht!
Pampa, wenn ich ähnlich oft angeschossen werden würde, wie Du, so würde ich vermutlich ähnlich reflexiv reagieren… habe ich Verständnis. Es geht hier aber nicht um Dirigieren der Finanzmärkte, sondern darum, dass sich ein Staat an seine eigenen Vorgaben hält, die er sich selber gesetzt hat! Maastricht, Lissabon, no bail out etc.pp
Und eins dürfte auch klar sein: Wenn sich „das Recht schlechthin“ den Finanzmärkten unterordnet (ESM), dann brauchst´e keinen Staat mehr !, – dann gibt´s aber auch keinen Finanzmarkt mehr ! (… oder braucht der Markt etwa keine geschützten Regeln, die von allen Marktteilnehmern akzeptiert sind, – wer schützt die dann?…)
Das BVG hat ganz sicher nicht die “Märkte” im Auge, sondern die Politiker. Das liegt schon mal in der Natur der Sache begründet, es geht ja um innere Angelegenheiten beim BVG.
Kirchhof hat Recht. Ein stabiles und verlässliches Rechtssystem muss ein konstituierender Pfeiler einer marktwirtschaftliche Ordnung sein. Aber von Marktwirtschaft ist hier eh nichts mehr zu sehen. Die Gesetze sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen und der Staat ist in der Hand einer kleinen Gruppe von Finanzmafiosi.
Aber vielleicht hört ja doch noch jemand auf Kirchhof: Das Bundesverfassungsgericht. Kirchhof hat seinen Artikel nicht umsonst so getimt, dass er mit den Verhandlungen des BVG zeitlich zusammen fällt. Jetzt kann man nur hoffen, dass das Wort des ehemaligen Präsidenten beim aktuellen Präsidenten auf ein offenes Ohr trifft! Der Ratschlag von Kirchhof an Voßkuhle ist klar: Scheiß dir wegen der Märkte nicht in die Hose, sieh lieber zu, dass die Rechtssicherheit nicht verloren geht! Vielleicht ruft er Voßkuhle ja auch noch an und sagt ihm das so direkt…
Nun ja,
wer meint Politiker könnten die Mächte an den Finanzmärkten dirigieren, die/den bezeichne ich als lieb und naiv. Wäre sie 30 Jahre jünger und sähe neun Hasen besser aus, wäre es mir ja egal was sie so redet und macht, aber so …
… erinnert mich die Mimik leicht an eine Berhardiner-Hündin, der ein Planet der Jupiter-Masse-Klasse die Lefzen an die Oberfläche zieht.
Spaß beiseite, mich hat absolut verwundert, dass das offensichtlich von gut zwei Jahren kein taktisches Manöver war, sondern dass offensichtlich der feste Glaube an die eigene Macht der Regulierungskunst vollkommen in die Irre führte.
Dieser Weg wird aber auf Gedeih und Verderb offensichtlich nicht korrigiert. Übrigens etwas, dass Politiker im Rampenlicht offenbar nicht können, aber eine wichtige Führungsqualifikation wäre: Feigheit vor den Freunden!
Shame on me, my fault! zu sagen, aber das kommt niemals rüber. Stattdessen entsteht einfach der Eindruck vollkommener Konzept- und Planlosigkeit, wie ein Schiff, das auf hoher See (und mittlerweile auch von den höchsten Gerichten) getrieben wird.
Sorry, aber das ist mein Eindruck, ich sehe einfach nicht, wo die Leistungen lägen. Fehler kommen vor, dazu muss man stehen, das versteht auch jeder, aber keine erwähnenswerten Leistungen mit dieser Macht ausgestattet?
GN8
Pampa
Na ja, Eysel, 20.01, Kirchhof bezichtigt die Agenten der Mehrheiten rechtswidrigen Handelns. Es stellt sich doch die Frage, ab welchem Zeitpunkt der Steuerzahler zum „Mittäter“, (indem er den Schlamassel finanziert), einer rechtswidrig handelnden Vereinigung wird ?
In Deiner Folgerung: Warum brechen nicht WIR die Regeln AUCH mal?…. Er bezahlt nicht.(indem er z. B. weniger oder gar nicht arbeitet u.a.) …..Eine Sprache (ich meine fast, es wär´ die einzige), die auch die Agenten verstehen…
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Man kann bei allen Beteuerungen aller Politiker Europas keinesfalls davon ausgehen, dass sich deren rechtswidriges Handeln ansonsten jemals ändern wird. Es geht letztlich darum, dem Recht zu mehr Durchsetzungskraft zu verhelfen. Dann regelt sich die Finanzkrise Europas nahezu von alleine. Das Recht dem Finanzmarkt unterzuordnen, ist eine Todsünde mit unabsehbaren Folgen. Nb: Meine Hoffnung auf die rote Ampel durch das BVerfG, ist nicht vorhanden; die ernähren sich vom selben Brote…
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Aufpasser, – aufgepasst !