Alle reden von Familienpolitik – aber Kinder kommen keine: Die Dynamik des Geburtenrückgangs ist nicht mehr zu bremsen.
Irgendwie tun alle furchtbar überrascht, wenn Jahr für Jahr weniger Kinder geboren werden. Dabei braucht man nicht einmal Statistik, um zu wissen, dass keine Kinder eben keine Kinder kriegen. 1964 zählte man in Deutschland noch knapp 1,4 Millionen Neugeborene; 1974 waren es schon über eine halbe Million Geburten weniger. Und 2011 wurden mit 663.000 Kindern nur halb so viel geboren wie 1964. Weil also immer weniger Kinder geboren werden, beschleunigt sich der Bevölkerungsfall in diesem Land ohne Zutun.
Aus dieser Falle könnte sich unsere Bevölkerung nur befreien, wenn plötzlich Kinder begehrt wären wie Apple-Produkte. Derzeit ist im statistischen Mittel jede deutsche Frau mit 1,3 Kindern gesegnet. Um nur den derzeitigen Stand der Geburten beizubehalten und das Sterben der Störche zu verhindern, müsste jede Frau, sagen die Statistiker und der gesunde Menschenverstand, wenigstens zwei Kinder gebären. Dafür kämpft die Familienpolitik – mit rund 150 Familienförderprogrammen, die insgesamt 195 Milliarden Euro an Eltern und Sprösslinge verteilen. Glaubt man den emsigen Familienpolitikern, ist dies aber immer noch viel zu wenig. Deswegen soll das Betreuungsgeld kommen, deshalb werden Krippen gebaut.
Aber die hyperventilierende Familienpolitik ist für die Katz’ und nicht fürs Kind: Mit dem Wissen um Empfängnisverhütung nimmt die Geburtenzahl stetig ab; seit 150 Jahren ist das in Westeuropa zu beobachten. China vergreist, und jetzt wird auch die muslimische Welt erfasst. Es scheint, als ob immer perfektere Formen der Geburtenbeschränkung einem Bedürfnis nach Begrenzung der Fortpflanzung entspräche – global und in allen Kulturen. Und während die Familienpolitik gegen ein weiteres Absinken der Geburtenzahlen kämpft, stellen verwandte Politikbereiche die Weichen in andere Richtungen: Noch 1954 formulierte der Große Strafsenat des Bundesgerichtshofs: “Die sittliche Ordnung will, dass sich der Verkehr der Geschlechter grundsätzlich in der Einehe vollziehe, weil der Sinn und die Folge des Verkehrs das Kind ist”. Geglaubt hat es schon damals kaum einer mehr, und heute lacht man darüber. Der rot-grüne gesellschaftliche Mainstream habe “Probleme mit dem Begriff Familie, weil Familie mit einem konservativen oder reaktionären Verständnis” gleichgesetzt werde, sorgte sich selbstkritisch in seiner Amtszeit Bundeskanzler Gerhard Schröder. Seither wird über alle Parteien hinweg die rechtliche Sonderstellung der Familien abgebaut – weil sonst unverheiratete Paare, gleichgeschlecht-liche Beziehungen oder die Zweit- und Drittehe benachteiligt wären. Rechtlich ist die Ehe längst nur noch ein loser, nur kurze Jahre geschützter Verbund – und Kinder das größte anzunehmende Risiko für den nichterwerbstätigen Teil.
Kinder als privates Elend
Ohnehin gilt der Karriere-Single oder das Doppelverdiener-Paar als das gesellschaftliche Maß der Dinge. Daran gemessen sind Kinder ein Armutsrisiko. So viel kann die Familienpolitik gar nicht fördern wie an Geld und Urlaub verloren geht, wenn einer der Partner zu arbeiten aufhört – die schlaflosen Nächte neben fiebernden Kindern als Opportunitätskosten noch nicht mitgerechnet. Um immer mehr Geld locker zu machen, beschwören Familienpolitiker das Elend von alleinerziehenden Müttern – und sehen nicht, dass sie eine andere Botschaft verstärken: Wir lernen durch ständige Wiederholung: Kinder sind der Weg ins private Elend. Und unsere famose -Sozialministerin Ursula von der Leyen will arbeitslose Schlecker-Frauen zu Krippenteilzeitmuttis umschulen – um die Erziehungsleistung zu verbessern. Was für eine Idee! Statt mit den eigenen Kindern zu spielen oder ihnen sprechen zu lehren, sollen das zukünftig Staatsbedienstete machen – während die richtigen Väter und Mütter ihrerseits an den Supermarktkasse oder im Büro arbeiten, um die Fremd-Erziehung finanzieren zu können.
Wann haben wir eigentlich zum letzten Mal gehört, dass Kinder das einzige Glück bedeuten, das über uns hinausreicht?












91 Kommentare zu “Wenn die Störche sterben”
“Wann haben wir eigentlich zum letzten Mal gehört, dass Kinder das einzige Glück bedeuten, das über uns hinausreicht?”
Vielen Dank, Herr Tichy, für diesen Satz!
Sondergutachten des Sachverständugenrates
Infos aus 1.Hand
http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/publikationen/sg2012.pdf
Salve
@Karel
„Schade, daß der Euro auf dem Weg zur stabilsten und härtesten Währung immer weniger Freunde findet. „
Ich wusste gar nicht, das Du unter die Satiriker gegangen bist. Der Euro stabilste und härteste Währung?
Darum also die kostspieligen und vergeblichen „Rettungsversuche“.
Wusste bisher nicht, das eine stabile und harte Währung gerettet werden muss.
Gruß
dtesch
Es gibt nur wenige Gruende Kinder zu haben, und die sind allesamt auf Gefuehlen aufgebaut — was nuetzt einem ‘dass Kinder das einzige Glück bedeuten, das über uns hinausreicht?’ Das ist nur etwas fuer religoese Menschen die an an Leben nach dem Tode glauben — den meisten Leuten ist es egal ob ihr DNA in Zukunft noch existiert.
Keiner kriegt Kinder weil er Kinder braucht, sondern weil sie haben will — das moderne Kind ist Lifestyle Choice Luxus und die einzige Partie die von dem Unterfangen profitiert.
Die Gruende keine Kinder zu haben sind allerdings reell — massive Kosten, viel Zeitaufwand und Verantwortung die weit ueber das hinaus geht was frueher ueblich war.
Wir muessen uns nicht wundern das die Leute keine Kinder haben wollen, sondern eher das es noch Leute gibt die sich moderne Elternschaft freiwillig und geplant antun.
Ein weiterer Aspekt ist hier dringend zuzfügen, etwas, das in den meisten Kommentaren zum Thema peinlich gemieden wird: Trotz aller Verhütung wird in etwa die Zahl an Kindern gezeugt, die für den zahlenmäßigen Fortbestand der Nation nötig wäre. Allerding wird etwa ein Drittel des Nachwuchses noch vor der Geburt getötet, nicht nur straffrei, sondern finanziert von der Solidargemeinschaft. Perverser geht es kaum, allerdings stört das offenbar nur noch eine kleine Minderheit, uninteressant als Zielgruppe für eine auf Opportunismus geeichte Politikerkaste. Das Gewissen regt sich beim Bundesbürger ohnehin nur noch, wenn CO2-Grenzwerte überschritten werden. Ja, die Grünen haben viel erreicht.
Eysel,
das hat mit Schatten überspringen wenig zu tun, das ist eher ein Zeitproblem. Aber ich werde mir das schon noch ansehen. Das absolut Ärgerliche ist ja, dass man an dem ganzen Murks kaum etwas ändern kann … sie regulieren sich einen Scheiß zusammen, furchtbar.
Die nächsten paar ´Tage bin ich aber mal komplett offline. Das Interview mit Bomhard ist wirklich extrem gut. Unglaublich, bei dem sitzt jeder Satz, kommt sicher wohl irgendwann in die Mediathek.
http://www.phoenix.de/content/506524
Wenn man sich nur mal überlegt, welche Köpfe wir haben und von welchem unfähigen Pack wir regiert werden, das ist zum Mäuse melken. Eigentlich sollte man mal sowas wie eine Komklave machen und sie im Reichstag einsperren und nach fünf Jahren erst wieder heraus lassen und sie dann mal fragen, na, was hamma neues an Gesetzen erdacht? Und dann wieder einsperren ..
@ 13:07
zutreffend.
Das eine Lager ist darüber hinaus klar identifizierbar als “Thronwanze”.
Ich wiederhole mich, aber trotzdem:
Diese Politik löst keine Probleme, sie IST das Problem.
•
@ Pampus
investiere mal die Stunde und schau dir den Klaus-link von gestern an.
Und spring über deinen Schatten und lies den Sarr
Wir sind ja nah beieinander und ich dir dankbar für manchen Hinweis, manch Technisches aus dem Bankenbauch, aber die Wahrheit liegt IMMER eine Zwiebelschale tiefer
Es gibt übrigens nicht zwei Lager, bei den 172 ist das who is who dabei, die paar versprengten Politikgünstlinge kann man in der Pfeife rauchen.
Hätte es denn NOCH eines Beweises bedurft
zu zeigen, welche Plan- und Konzeptlosigkeit (Beliebigkeit) in Berlin der Normalfall ist?
http://www.welt.de/politik/deutschland/article108129780/Bundesregierung-distanziert-sich-vom-Meldegesetz.html
Nein.
Hohe Drehzahl, viel Wind und hinten kommt nicht einmal NICHTS,
- das wäre fast ein Segen –
sondern NOCH viel schlimmer MURKS raus.
Wer noch an den „genialen Plan den wir nur zu dumm sind zu verstehen“ glaubt,
der glaubt auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen.
@Eysel
Die Frage allein schon nach einer Super-Behörde zu streben ist absoluter Nonsens, eine riesige Nebelkerze, nichts weiter. Das ist sowas von lächerlich, dass sie sich nicht wenigstens schämen … wie von Sinnen.
Gruß
Pampa
Klar herausgearbeitet:
Die Frage ob sich „wasserdichte Lösungen“ für eine „Bankenunion“
in Europa installieren lassen ist absolut keine „Frage der Volkswirtschaftlichen Theorien
und keine „Expertenfrage“. Diese Frage kann jeder beantworten der den Verlauf der Probleme und deren gescheiterte bisherige Lösungsversuche verfolgt hat.
http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/scharfe-debatte-ueber-vergemeinschaftung-in-der-deutschen-oekonomenzunft-1.17332761
In der NZZ werden die richtigen Fragen gestellt:
Es gilt ausgesprochen Vieles zu hinterfragen
um das Konzept in seiner Stimmigkeit beurteilen zu können.
Politik schweigt sich aus!
Bzw. redet wolkig drum herum.
Hat außer ausgesprochen vagen Absichtserklärungen nichts zu bieten.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass in der Realität bei 17 Staaten mit ausgesprochen unterschiedlicher Interessenlage die einstimmig beschließen müssen ein Konstrukt entsteht das NICHT ein Dutzend „Mauselöcher“ hat durch die nach Belieben geschlüpft werden kann???
Ich denke, es wird ein mit Vorschusslorbeeren und Hoffnung überladenes Konstrukt entstehen, das bei der ersten Bewährungsprobe in die Knie geht.
http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/viele-fussangeln-auf-dem-weg-zur-euro-banken-aufsicht-1.17332698
@Eeysel
Tja, das mit Alice, die meisten Probleme hatte ich, als ich mir noch mehr Mühe gab und versuchte auch mal diverse Aspekte über links aufzunehmen. Dazu noch Verbindungsprobleme ins VPN …
Hast Du Dir jetzt eigentlich auf dem Standesamt noch ein e gekauft, oder wie kommt das? Ich könnte Dich ja Erich oder Elvis nennen
Weiß nicht, ob das Interview mit Bomhard schon online ist. In jedem Falle sehr empfehlenswert. Der Knabe ist sowas von trocken, wenn es um Management, Risiken und das Management von Risiken geht, außerdem ist er auch vollkommen uneitel … mich wundert nicht, dass WEB bei der MunichRe eingestiegen ist.
Kann ich zwar nicht beurteilen, aber er hält Solvency II für noch schlimmer als Basel III, ein Freund im Geiste. Als wenn mehr EK (und Vorschriften dazu) besseres Risiko-Management bedeuten würde, vollkommener Humbug. Entweder kannst du es als Organisation, oder nicht, daran ändert 1% mehr EK auch nichts.
Überhaupt mal auf den Trichter zu kommen, dass der größte Rückversicherer der Welt von Risiko etwas mehr Ahnung haben könnte, als das Parlament und seine Politiker, die alles regeln wollen, von dem sie überhaupt keine Ahnung haben … na ja, was will man machen.
Zu einem glücklichen Leben gehören Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Cash und CAT-Bonds …
Aprospos CAT, was macht eigentlich unser Miezerl Mad?
Gruß
Pampa
@ Pampus flexible Bambus 22:49



DEN kann ich dir nicht ungesühnt durchgehen lassen ;-(( !!!
Hat das Auto in deinem sub eigentlich 20 oder 30 PS?
•
Bisher hatte ich noch so gut wie keinen Zoff mit Alice.
Jedenfalls viel weniger als du … deinem Fluchen nach.
Dass es nicht am Namen liegt
hab ich grad ausprobiert wie du unten unschwer feststellen kannst.
•
Und weil ich grad so schön am Stänkern bin mit dir:
Das Buch von dem Mann mit der unmöglichen Aussprache
und der unsympathischen Visage ist von vorne bis hinten lesenswert.
Schöne Chronologie, Hintergründe ohne Ende,
feinste ausgesprochen clevere Statistiken feinster Sorte.
Das sollten hier Einige lesen.
Sogar du.
Also hopp,
zu Amazon,
ist inzwischen günstig und mit Schweißflecken zu haben …
•
Bomhard gibts nicht in irgendeienr mediathek, oder????
•
@ Klaus 23:55, 00:13
So einfach geht das:
Wenn man von der VORAUSSETZUNG ausgeht,
DASS sich die USA ungerechtferigte Priviliegien auf Grund ihrer historischen Position
und Größe nehmen, dann sind diese geradezu bilderbuchmässig zu belegen.
Ich wollt´, ich wär ein Verschwörungs-Buchmacher.
Mein „Buch“ wär immer rund
•
@ Karel 23:36
du solltest AUCH fragen,
bei WEM die Jeweiligen verschuldet sind.
Und was das jeweils bedeutet.
Sons kommst du zu einem zu pauschalen Bild.
@Karel,
das siehst Du imho in der Leistungsbilanz nicht, die Euro-Zone ist nicht homogen. Außerdem bedenke, Güterexporte bedingen auch Kapitalexporte. Es ist einfach kaum interessant bei uns zu investieren, alle Bilanzen spiegeln die Vergangenheit wider, antizipieren aber nicht die Zukunft.
War heute übrigens ein sehr interessantes Interview mit Nikolaus von Bomhard, Chief MunichRe, auf Phönix. Ich sehe mir sowas ganz gerne an, extrem kluger Kopf, wie ich denke.
Gruß
Pampa
Und daran anschließend noch mal die Frage: Warum akzeptiert Saudi Arabien nicht meine Euros? Selbst vorher meine harten D-Mark nicht.
Nun, es gab welche, die haben es gewagt ihr Öl gegen andere Währungen zu verkaufen. Ich sage es mal vornehm: Es ist ihnen nicht gut bekommen, weil es die Sonderstellung des USD sofort gefährden würde. Der USD müsste mangelnder Nachfrage abwerten und in der Welt Einkaufen zum halben Preis ist nicht mehr. Die USA müsste dann wieder viel mehr selbst produzieren, weil für sie die Importe viel teurer würden.
Wer gibt dieses Privileg schon gerne auf? Von wegen “freier Markt” und optimale Allokation aller Ressuorcen. Das ist was für Lehrbücher, nicht aber für die Praxis gedacht.
Eigentlich nicht schwer zu begreifen:
Eine Währung und dessen Wert (Nachfrage am Markt) richtet sich nach der Wirtschaftskraft einer Nation(en). Wenn nun ein weltweit sehr begehrter Rohstoff nur in einer einzigen Währung fakturiert und bezahlt werden kann, dann erhöht sich dadurch die Nachfrage nach dieser Währung. Die Nachfrage richtet sich somit nicht mehr ausschließlich an der Wirtschaftskraft.
Wenn ich Öl an der NYMEX kaufen möchte, habe aber keine USD, dann muss ich meine Euros zuvor am Devisenmarkt in USD tauschen. Wenn ich nun sehr viel Öl kaufen möchte, frage ich entsprechend sehr viel USD nach. Der Kurs für USD steigt, auf Grund von Angebot und Nachfrage und der Euro fällt entsprechend.
Aber der USD ist jetzt nicht deshalb gestiegen, weil die USA ihre Wirtschaftskraft plötzlich erhöht haben, oder der Euroraum an Wirtschaftskraft verloren hat, sondern einzig weil ich gerade sehr viel USD nachgefragt habe, um sehr viel Öl zu kaufen. Öl, was jedoch gar nicht in den USA gefördert wurde, sondern z.B. in Saudi Arabien, die dafür jetzt in meinen Dollars schwimmen.
Übrigens, so inflationiert die USA die Welt mit Dollars. Dollars, die der Wirtschaftskraft der USA gar nicht entspricht. Im Gegenteil, die USA haben sich in den letzten Jahrzehnten massiv deindustrialisiert und kaufen nun mit ihren überbewerteten Dollars in der ganzen Welt quasi zum halben Preis ein.
Drastisches Beispiel:
China produziert – die USA konsumiert. Auf Grund ihrer überbewerteten Währung jedoch zum eigentlich halbierten Preis – und lässt obendrein noch anschreiben. Wobei der Deckel mittlerweile auch schon kreisrund ist.
Schaumermal wie lange das noch gut geht.
Frage an Herrn Trichet:
Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage in der Euro-Krise?
Antwort:
Es ist paradox. Wenn Sie sich die Euro-Zone als Ganzes ansehen, dann ist das Defizit höchstens halb so hoch wie in Japan, den USA oder Großbritannien. Die Leistungsbilanz ist in der Euro-Zone ausgeglichen, während die der USA im Ungleichgewicht ist. Die Euro-Zone als Ganzes ist also in der besten Lage der großen Industrieländer.
Meine Meinung:
Es ist tatsächlich paradox, den Euro-Raum als Krisen-Epi-Zentrum zu sehen.
Ich sehe das Epi-Zentrum eher in New York, in London.
Es liegt nicht am Namen Ice-Man
Gruß
Pampa
Äh,
wollte noch sagen:
Mensch ist Produkt der Evolution.
Der plebs wie der Prof.
Keiner bricht WIRKLICH draus aus.
Nur der Eine ist sich dessen bewusst.
Fühlt sich ein wenig kleiner.
Das machts – bei dem – ein KLEIN wenig besser.
Wenns ein halbwegs guter Prof. ist.
@ Karel
kennst du den Satz
“nichts macht Sinn ausser im Lichte der Evolution”?
Nicht zu kurz springen.
Nicht nur bis zum Wohlfahrtsstaat und drum herum.
Von mir aus kannst du auch sagen „trial and error“.
Dann machst du – aus Sicht eines Biologen – schon nicht mehr viel falsch.
Wer sagt „Evolution das ist NUR Biologie“,
der hat ein verdammt anthropozentrisches Weltbild,
schnappt gleich über in Sachen Arro-Ganter.
… meist liegen die Probleme bei Alice irgendwo in der heimischen Soft- und Hardwareausstattung begründet, meiner Erfahrung nach jedenfalls. Geteiltes Leid ist halbes Leid …
War Elvis nicht der Florian Silbereisen anno dazumal? Hey. lass das, au, …
@ Klaus 20:18
rutscht mein Denkvermögen südwärts
verstehst du, dass „barrel“ andeuten soll, dass es einfach historische Gründe sein können, dass Öl in $ gehandelt wird, keine Verschwörung?
Dass der $ lange Zeit und ganz zu RECHT Leitwährung war?
Dass der nach wie vor – trotz aller schwierigkeiten – und mit Abstand grösste
und am besten organisierte Kapitalmarkt + die größte Volkswitschaft
Dass es sich einfach als praktisch ergab, weil der Großteil des Öls eh gegen $ bezahlt wurde?
Woher nimmst du nur „geschaffen durch künstliche Nachfrage“?
Die war durchaus natürlich da USA lange zeit lang den Löwenteil des Öls adsorbierten.
•
Du betreibst Hankel betreffend „Rosinenpickerei“ und verdrehst wenn du isoliert zitierst, dass er meint, dieser Status sei heute zweifelhaft geworden.
Mangels BESSERER Alternative allerdings zunächst keine „Auswahl“ gibt.
Von „alternativen Währungen“ usw. Weltschuldenerlass etc. sagt er KEIN EINZIGES WORT.
•
Auf Arte läuft Elvis the Pelvis.
Die alte NBC? show.
Muss jetzt aufhören.
Bei Elvis, mehr als 1000 Watt auf den Ohren
Die Probleme der Evolution finden sich eher in der Politik.
eher im Akademischen.
Es sind die Wohlfahrtsschulden,
die die Arbeitslosigkeit massiv befördern.
Wohlstand entsteht nur durch Wertschöpfung,
durch Produktivitätsfortschritt,
aber nicht durch Schulden-”Fortschritt”.
Nach den Regeln der Evolution ein “blöder Trick”.
Was ist das nur für ein Menschenbild?
Da lässt eine Gesellschaft die Tötung werdenden Lebens zu Hunderttausenden zu.
Da überläßt eine Gesellschaft
der nachfolgend dezimierten Generation nicht nur die Alterungslasten,
nein, auch noch die Spaß- und Wohlfahrtslasten.
Da ruft diese Gesellschaft,
sinnsuchend im Materiellen nach Einwanderung,
unfähig, egoistisch, feige,
selbst der Generationenfrage gerecht zu werden.
Da sollen andere Länder mit großem Aufwand Kinder großziehen,
um diese nach erfolgter *Fertigstellung*,
möglichst bestens ausgebildet,
Deutschland überlassen.
Um deren Generations-Defizite auszubügeln.
Was muss das nur für ein “verwirrtes” Menschenbild sein
„Mein Lieblingsmodell ist ein fairer aber harter Wettbewerb der einzelnen Währungen. Denn dann würde sich immer die Währung durchsetzen, die gerade die stabilste und härteste ist und nicht die Währung hinter der die meisten Raketen stehen.“
Ein schöner Satz, KlausF.
Schade, daß der Euro auf dem Weg zur stabilsten und härtesten Währung immer weniger Freunde findet.
Verdammt noch mal, scheitern Sie endlich, Frau Merkel.
dann wäre der Weg für “Pudding”-Euro-Bonds endlich frei.
Der Mainstream wünscht das, ohne es bislang auszusprechen.
2013, dann wird endlich der Weg zur “Subsidiarität” frei.
“Oben” mit Schuldscheinen bezahlen,
“unten” mit Wahlversprechen a´la´ Hollandaise regieren.
Nach dem Rezept von 1973, ein “tolles” Rezept.
Glückauf
(mehr Satire ging nicht)
„…dass der Aufstieg der USA zu einer Weltmacht
und die “Karriere” des Öls, dessen nenneswerter weltweiter Handel
schon rein zeitlich zielmich eng miteinander verknüpft sind?“
Die Amis können für ihr eigenes gefördertes Öl gerne Dollar verlangen. Fakt ist aber, dass alles geförderte Öl, Gold etc. mit Dollar fakturiert und bezahlt werden muss.
Den Petrodollar, geschaffenen durch die künstliche Nachfrage nach Dollar – und zwar durch politische Macht und weniger durch ökonomische Kraft – gibt es erst seit 1973. Kurz nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-System und der Entlarvung des „nicht“ Gold gedeckten Dollars. (Siehe auch Wiki-Link unten)
„mit dem was du 16-17Uhr sagst zerstörst du meine gesamte Begeisterung für deinen Video-Beitrag wieder“
Tja, gesamte Begeisterung für das Video? Jedenfalls ist eine Aussage von Hankel in dem Video contra Weltleitwährung Dollar:
„Mein Lieblingsmodell ist ein fairer aber harter Wettbewerb der einzelnen Währungen. Denn dann würde sich immer die Währung durchsetzen, die gerade die stabilste und härteste ist und nicht die Währung hinter der die meisten Raketen stehen.“
Und was die Maßeinheit „Barrel“ angeht – ein schwaches Argument.
Die Unze ist eine englische Maßeinheit aus dem Mittelalter. Wird desshalb Gold nur in britischen Pfund fakturiert und somit bezahlt? Nein, auch nur in Dollar.
@Roland Tichy
Statt mit den eigenen Kindern zu spielen oder ihnen sprechen zu lehren, sollen das zukünftig Staatsbedienstete machen – während die richtigen Väter und Mütter ihrerseits an den Supermarktkasse oder im Büro arbeiten, um die Fremd-Erziehung finanzieren zu können.
Ich wußte bislang nicht Herr Tichy, dass Sie die drei Ks propagieren:
Kirche, Küche, Kinder
Was ist eigentlich so negativ an der Erziehung in den skandinavischen Ländern und Frankreich.
Glauben Sie tatsächlich, dass die Eltern dort nicht mit ihren Kindern spielen und mit Ihnen sprechen.
Vielleicht ist Alice mit DEM Namen
und der mailadresse kruzifix@dingsbums.de ja glücklich zu machen
•
@ Klaus
hast du schon mal bedacht,
dass der Aufstieg der USA zu einer Weltmacht
und die “Karriere” des Öls, dessen nenneswerter weltweiter Handel
schon rein zeitlich zielmich eng miteinander verknüpft sind?
Siehe das Maß “barrel”.
Kann diese historische Betrachtung deinen Verschörungsglauben erschüttern?
•
@ Alpenparlament

Sehr, sehr SEHR schöner Beitrag Klaus
FAST komplett aus meinem Herzen gesprochen
•
Mir besonders wichtige Punkte:
Wunderbar von Hankel auf die basics zurück geführt und formuliert:
„Politik entscheidet GEGEN ökonomische Gesetze.“
DER entscheidende Punkt und mein Reden seit …
Und natürlich sein Satz: Ich bin der Evolutionär.
Ich sage, „Evolution statt Schäume-Träume-Revolutions-Versuche“.
Statt des angeblich großen „Sprungs vorwärts“
der mich so sehr an gewisse „sozialistisch-kmmunistische Versuche“ zu springen erinnert.
Was den € betrifft sollte man nun irgendwann/möglichst früh einsehen,
dass der erträumte „Sprung vorwärts“ grandios gescheitert ist.
Und:
Check and Balance, „Rückkopplung“ im Sinne von Effizienz-Kontrolle
als evolutionäres Prinzip wird durch Zentralisierung ausser Kraft gesetzt.
Damit gegen äusserst bewährte Naturgesetze verstoßen
im größenwahnsinnigen GLAUBEN es besser zu können.
Implizit damit gegen Subsidiarität, als evolutionäres Prinzip verstoßen.
Und:
Politiker verstehen die Probleme nicht,
sind in ihren EIGENEN Strukturen gefangen,
FRAGEN aber nicht einmal!!!
Verdammen – siehe momentan – sogar jeglichen fachlichen Einwand.
Und: BVG als letzte Trumpfkarte von Angela.
W e n n sie diese doch nutzen würde!!!!
•
@ Klaus
mit dem was du 16-17Uhr sagst
zerstörst du meine gesamte Begeisterung für deinen Video-Beitrag wieder
In der Hoffnung,
dass der Sonnenschein deinen Humor beflüüüügelt.
@ Klaus
hast du schon mal bedacht,
dass der Aufstieg der USA zu einer Weltmacht
und die “Karriere” des Öls, dessen nenneswerter weltweiter Handel
schon rein zeitlich zielmich eng miteinander verknüpft sind?
Siehe das Maß “barrel”.
Kann diese historische Betrachtung deinen Verschörungsglauben erschüttern?
•
@ Alpenparlament

Sehr, sehr SEHR schöner Beitrag Klaus
FAST komplett aus meinem Herzen gesprochen
•
Mir besonders wichtige Punkte:
Wunderbar von Hankel auf die basics zurück geführt und formuliert:
„Politik entscheidet GEGEN ökonomische Gesetze.“
DER entscheidende Punkt und mein Reden seit …
Und natürlich sein Satz: Ich bin der Evolutionär.
Ich sage, „Evolution statt Schäume-Träume-Revolutions-Versuche“.
Statt des angeblich großen „Sprungs vorwärts“
der mich so sehr an gewisse „sozialistisch-kmmunistische Versuche“ zu springen erinnert.
Was den € betrifft sollte man nun irgendwann/möglichst früh einsehen,
dass der erträumte „Sprung vorwärts“ grandios gescheitert ist.
Und:
Check and Balance, „Rückkopplung“ im Sinne von Effizienz-Kontrolle
als evolutionäres Prinzip wird durch Zentralisierung ausser Kraft gesetzt.
Damit gegen äusserst bewährte Naturgesetze verstoßen
im größenwahnsinnigen GLAUBEN es besser zu können.
Implizit damit gegen Subsidiarität, als evolutionäres Prinzip verstoßen.
Und:
Politiker verstehen die Probleme nicht,
sind in ihren EIGENEN Strukturen gefangen,
FRAGEN aber nicht einmal!!!
Verdammen – siehe momentan – sogar jeglichen fachlichen Einwand.
Und: BVG als letzte Trumpfkarte von Angela.
W e n n sie diese doch nutzen würde!!!!
•
@ Klaus
mit dem was du 16-17Uhr sagst
zerstörst du meine gesamte Begeisterung für deine Beiträge wieder
In der Hoffnung,
dass der Sonnenschein deinen Humor beflüüüügelt.
@ Klaus

der Ölhandel begann in den USA.
Der Aufstieg der USA und der Aufstieg des Öls zu einem ausgesprochen wichtigen Gut fiel fast exakt in den gleichen Zeitraum.
Kann das deinen Glauben an eine $-Verschwörung irritieren?
•••
was ich die ganze Zeit posten wollte:
@ Alpenparlament
Sehr, sehr SEHR schöner Beitrag Klaus
FAST komplett aus meinem Herzen gesprochen
•
Mir besonders wichtige Punkte:
Wunderbar von Hankel auf die basics zurück geführt und formuliert:
„Politik entscheidet GEGEN ökonomische Gesetze.“
DER entscheidende Punkt und mein Reden seit …
Und natürlich sein Satz: Ich bin der Evolutionär.
Ich sage, „Evolution statt Schäume-Träume-Revolutions-Versuche“.
Statt des angeblich großen „Sprungs vorwärts“
der mich so sehr an gewisse „sozialistisch-kmmunistische Versuche“ zu springen erinnert.
Was den € betrifft sollte man nun irgendwann/möglichst früh einsehen,
dass der erträumte „Sprung vorwärts“ grandios gescheitert ist.
Und:
Check and Balance, „Rückkopplung“ im Sinne von Effizienz-Kontrolle
als evolutionäres Prinzip wird durch Zentralisierung ausser Kraft gesetzt.
Damit gegen äusserst bewährte Naturgesetze verstoßen
im größenwahnsinnigen GLAUBEN es besser zu können.
Implizit damit gegen Subsidiarität, als evolutionäres Prinzip verstoßen.
Und:
Politiker verstehen die Probleme nicht,
sind in ihren EIGENEN Strukturen gefangen,
FRAGEN aber nicht einmal!!!
Verdammen – siehe momentan – sogar jeglichen fachlichen Einwand.
Und: BVG als letzte Trumpfkarte von Angela.
W e n n sie diese doch nutzen würde!!!!
•
@ Klaus
mit dem was du 16-17Uhr sagst
zerstörst du meine gesamte Begeisterung für deine Beiträge wieder
In der Hoffnung,
dass der Sonnenschein deinen Humor beflüüüügelt.
Wenn ich einen begehrten Rohstoff nur in einer Währung kaufen kann, dann ist natürlich auch diese Währung begehrt. Jede andere Währung muss zuvor in die begehrte Währung am Devisenmarkt getauscht werden. Die Nachfrage ist entsprechend groß. Wer nun im Besitz, oder besser noch, der Geldschöpfung dieser begehrten Währung ist, wird den Preis natürlich an der hohen Nachfrage ausrichten. Und das, obwohl er selbst gar nicht im Besitz des Rohstoffes ist, sondern nur in der Währung für die der Rohstoff zu kaufen ist.
Ist doch ne tolle Sache für den/die „Herrn des USD“ – aber hier noch von einem freien Markt, bzw. einem freien Wettbewerb der Währungen zu sprechen?
ciao
Seit wann beziehst du dich auf geschichtliche und politische Entwicklungen, wenn es um deine so oft zitierte und eingeforderte reine und freie Marktwirtschaft geht?
Hier wird eine Währung, politisch gewollt, durch künstlich erzeugte Nachfrage manipuliert – das ist okay – und dort wird eine Währung, ebenfalls politisch gewollt, künstlich zusammengeschustert – das ist dann nicht mehr okay.
Was ist das denn für ein Verständnis von einem „freien“ Markt?
„Ändert das was, wenn die Algorhythmen über Franken oder Euro laufen?“
Ja! Die Welt fragt mit Franken, Euro etc. nach USD (am Devisenmarkt) um dann damit Öl zu kaufen. Somit hält die Welt den USD künstlich hoch – und die Welt braucht verdammt viel Öl.
@ Alpenparlament

Sehr, sehr SEHR schöner Beitrag Klaus
FAST komplett aus meinem Herzen gesprochen
•
Mir besonders wichtige Punkte:
Wunderbar von Hankel auf die basics zurück geführt und formuliert:
„Politik entscheidet GEGEN ökonomische Gesetze.“
DER entscheidende Punkt und mein Reden seit …
Und natürlich sein Satz: Ich bin der Evolutionär.
Ich sage, „Evolution statt Schäume-Träume-Revolutions-Versuche“.
Statt des angeblich großen „Sprungs vorwärts“
der mich so sehr an gewisse „sozialistisch-kmmunistische Versuche“ zu springen erinnert.
Was den € betrifft sollte man nun irgendwann/möglichst früh einsehen,
dass der erträumte „Sprung vorwärts“ grandios gescheitert ist.
Und:
Check and Balance, „Rückkopplung“ im Sinne von Anpassungs- bzw. Effizienz-Kontrolle als evolutionäres Prinzip wird durch Zentralisierung ausser Kraft gesetzt. Damit gegen “äusserst bewährte” Naturgesetze verstoßen
im größenwahnsinnigen GLAUBEN es besser zu können, besser zu wissen wie die Weelt “ticken” sollte. Implizit damit gegen Subsidiarität, als evolutionäres Prinzip verstoßen.
Und:
Politiker verstehen die Probleme nicht,
sind in ihren EIGENEN Strukturen gefangen,
FRAGEN aber nicht einmal!!!
Verdammen – siehe momentan – sogar jeglichen fachlichen Einwand.
Und: BVG als letzte Trumpfkarte von Angela.
W e n n sie diese doch nutzen würde!!!!
•
@ Klaus
mit dem was du 16-17Uhr sagst
zerstörst du meine gesamte Begeisterung für deine Beiträge wieder
In der Hoffnung,
dass der Sonnenschein deinen Humor beflüüüügelt.
“Eben nicht! Öl bekommst du an der NYMEX nur gegen USD”
Die Notierung von Öl oder Gold läuft über USD. Und? Ändert das was, wenn die Algorhythmen über Franken oder Euro laufen?
Das íst im Echtzeithandel sowas von am Arsch vorbei …
Was heißt hier auf diese Art ersparen? Öl ist ein Rohstoff, den wir nicht haben aber brauchen. Das erklärt auch gewisse geschichtliche Entwicklungen.
Ich wollte es dir eigentlich auf diese Art ersparen:
“Seit dem Zweiten Weltkrieg wird der Handel mit Erdöl hauptsächlich in US-Dollar abgerechnet. Das hierfür verwendete Geld wird auch als Petrodollar bezeichnet….”
http://de.wikipedia.org/wiki/Petrodollar
„Für Moneten aller Art bekommst Du generell alles..“
Eben nicht! Öl bekommst du an der NYMEX nur gegen USD. Versuche es doch mal mit einer anderen Währung?
Na? Welches Tauschmittel ist begehrter, das – und nur das – mit dem ich Öl einkaufen kann, oder mit dem ich einen Marco Reus kaufen kann.
Ich denke eher, dass du nicht mehr aus der Nummer raus kommst und windest dich jetzt mit belustigenden Spielchen.
Mein Händler bezieht das Öl aus Lagern. Der Preis richtet sich nach dem Preis am Spot-Markt in Rotterdam. Meinen Preis mache ich über eine Genossenschaft aus, wir benötigen sehr viel Öl und Diesel …
Für Moneten aller Art bekommst Du generell alles, auch als BVB einen Marko Reus. Auf der Payroll vom BVB wird er jetzt wieder als “unser Junge” geführt. Wenn Milan, Madrid, Abu Dhabi, Moskau, Peking, Manchester oder München, Hauptsache Spanien, mehr bieten, ist er deren Junge.
Na? Das ist moderne Währungstheorie und Du weißt haargenau, dass dem so ist.
Gruß
Pampa
„Übrigens habe ich schon den Eindruck, dass ich meine Öllieferungen in Euro bezahle. Ganz plastisch, ohne Euro beliefern sie mich nicht…“
Halloooo!!!
Wir reden hier nicht vom Lieferanten (Zwischenhändler) um de Ecke. Dein Händler erhält sein Öl von den wenigen globalen Großkonzernen und die bekommen das Öl am Ölmarkt nur gegen USD.
Doch, sowohl mit Euro, CHF, NOK, Gold, Omas Gebiss etc. bekommst Du Öl.
„Du musst vor allem Öl kaufen, wenn Du welches brauchst und keines hast….“
..und dazu benötige ich zwingend die Währung (Tauschmittel) USD, weil ich mit keiner anderen Währung (Tauschmittel) Öl bekomme. Das erhöht automatisch die Nachfrage nach der Währung (Tauschmittel) USD und somit den Preis (Wechselkurs) gegenüber den anderen Währungen (Tauschmittel).
Warum wird hier ein freier Wettbewerb der Währungen (Tauschmittel) unterbunden? Warum kann ich nicht Öl kaufen mit einer anderen Währung (Tauschmittel)?
Wir brauchen kostenfreie Kindergärten !
Übrigens habe ich schon den Eindruck, dass ich meine Öllieferungen in Euro bezahle. Ganz plastisch, ohne Euro beliefern sie mich nicht … was konstruierst Du Dir da eigentlich zusammen?
@ Klaus F.
Der Dollar hat eben mehr “Freunde” als der Euro.
Deshalb haben wir so wenig Freude am Euro.
Du musst vor allem Öl kaufen, wenn Du welches brauchst und keines hast. Das hat nichts mit der Währung zu tun.
Wenn ich keine USD habe, muss ich die Währung die ich besitze in USD tauschen, um Öl einzukaufen. Das erhöht die Nachfrage und damit den Preis des USD.
Wenn ÖL plötzlich nur noch in Euro oder CHF oder AUD etc. zu haben wäre, würde die Nachfrage nach nach dieser Währung rapide ansteigen und die von USD in gleichem Maße sinken und damit der Wechselkurs.
Aber für Euro, CHF, AUD etc. bekommst du keinen Tropfen am Ölmarkt. Selbst für die damals härteste Währung D-Markt war kein Öl zu bekommen. D-Markt “musste” zuvor in USD getauscht werden.
Jeder Versuch einen Ölmarkt aufzubauen, bei dem eine andere, oder mehrere Währungen akzeptiert werden, ist dem Initiator nicht gut bekommen.
WTI steht bei 84,25 USD. Der USD ist in jeder anderen Währung frei konvertierbar. Die Kausalketten, welche Du versuchst an die Wand zu malen, gibt es nicht. Wenn Rohöl morgen bei 10 oder 200 USD oder umgerechnet in Gold oder was auch immer stünde, Du kannst es kaufen, oder eben nicht. Keiner wird gezwungen, eine reine Frage von Angebot und Nachfrage.