» 25.05.2012, 05:45

Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden Alternativen überlegt?

Man muss und sollte Thilo Sarrazin nicht in jedem Punkt seiner Euro-Argumentation zustimmen. Aber auch seine entschiedensten Gegner müssen anerkennen: Endlich wird grundsätzlich über den Euro diskutiert. Solche Diskussionen dienen der Wahrheitsfindung und der gesellschaftlichen Konsensbildung. Demokratie funktioniert über Debatte, Auseinandersetzung, Demonstrationen – so bildet sich Meinung, so bildet sich aber auch Konsens. Jahrelang hat Deutschland in den Siebzigerjahren über die Ostverträge erbittert gestritten, demonstriert; in feinen Zirkeln ebenso wie am Stammtisch; es wurden sogar Abgeordnete bestochen. Am Ende bereiteten die erbittertsten Streitereien den Weg zum gesellschaftlichen Frieden. Oder die Nachrüstungsdebatte: Hunderttausende Menschen blockierten den Deutschen Bundestag in Bonn im Streit über die Stationierung von Pershing-Raketen mit Atomsprengköpfen. Am Ende haben wir darüber unseren Frieden gefunden. Auch dem Ausstieg aus der Kernenergie gingen jahrzehntelange Debatten voraus; er ist beschlossen, die Umsetzung schwierig, aber niemand stellt das Ergebnis infrage. Beim Euro wird zwar in Talkshows gestritten – aber nicht auf der politischen Bühne. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, von einer kleinen, mutigen Schar von Außenseitern abgesehen, behandeln diese lebenswichtige Frage nicht angemessen; sie diskutieren über die Größe von Hühnerkäfigen länger als über den Euro mit seiner ja epochalen Wirkung.

Es wird so getan, als ob der Euro eine Frage von Krieg oder Frieden sei, bei der es nur eine Antwort geben könne; das böse Wort von der Alternativlosigkeit der bisherigen, krachend gescheiterten Rettungspolitik wirkt wie ein Maulkorb, der jedem Frager umgehängt wird. Und jetzt also wieder Sarrazin: Statt seine Thesen zu besprechen, wird versucht, ihn wie andere Kritiker in die Ecke der Europafeinde zu drängen oder gar nationalsozialistischer Umtriebe zu verdächtigen.

Halten wir uns an die Fakten: Der Euro hat die Hoffnungen, die in ihn gesetzt wurden, nicht erfüllt. Die friedvolle Einigung Europas hat vor und ohne den Euro besser funktioniert. Der Euro spart Kosten und Risiken des Währungsumtausches, er hat aber nicht zu einer Angleichung der wirtschaftlichen Verhältnisse geführt. Im Gegenteil, die Starken werden nur noch stärker, die Schwachen nur noch schwächer, weil die gemeinsame Währung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gnadenlos offenlegt und ohne den gnädigen Schutz des Wechselkursmechanismus der Wettbewerb erbarmungslos ausgetragen wird. So werden wirtschaftliche Strukturen, Unternehmen und Existenzen erbarmungslos vernichtet.

Dass der Protest der geschundenen Menschen sich dann nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen Europa richtet, ist der wohl verhängnisvollste Schaden, den der Euro anrichtet: Er bedroht tatsächlich das gemeinsame, das so erstrebens- und schützenswerte Europa, das jeder liebt, der klaren Verstandes und offenen Herzens ist. Es ist eines der großen Dramen der jüngeren Geschichte, dass überzeugte Europäer wie Helmut Kohl mit der Gründung, Wolfgang Schäuble und Angela Merkel mit ihrer Politik der bedingungslosen Verteidigung des Euro der Idee des gemeinsamen Europas schweren Schaden zufügen und dies nicht erkennen wollen.

Sie wollen nicht erkennen, dass eine politische Idee, die der ökonomischen Vernunft so sehr widerspricht wie eine gemeinsame Währung ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik ungeheure Kosten und Leid verursacht. Wenn jetzt die Bundesregierung ein weiteres Mal umfallen sollte und Euro-Bonds einführt, riskiert sie, dass auch Deutschland wirtschaftlich abstürzt und sich politisch radikalisiert. Es ist jetzt die letzte Chance, über einen geordneten Ausweg nachzudenken. Alternative Wege aus der Krise haben wir hier nüchtern und faktenreich vorgestellt; ohne peinliches Euro-Pathos: Fakten zählen, nicht Gerede.

» 25.05.2012, 05:45

    306 Kommentare zu “Alternativen gesucht”


  1. Patrick sagt:

    Das Vertrauen an die Währung ist anscheinend nicht mehr sehr nachhaltig, wenn immer mehr Leute meinen, man solle einzelne Teilnehmer wieder ausgliedern. Ich frage mich hierbei, ob dieses “Eheversprechen”, eine gemeinsame Währung einzugehen überhaupt noch realistischer Weise zurückzunehmen wäre, ohne daraufhin in unmengen an Folgekosten zu ersticken. Was wären die verschiedenen Alternativen?
    Vielleicht sollte man sich ein Beispiel an der niedrig Zinspolitik nehmen und die Zinsen gegen Null laufen lassen, damit die Maroden Staaten mit noch mehr Schulden Ihre eigene Wirtschaft wieder in Gang kriegen? Dies hat ja auch bei der Banken Krise 2008 gewissermaßen funktioniert. Allerdings glaube ich auch, dass die Geschäftsbanken hierbei den meisten reibach machen werden und der “Otto-Normal-Verbraucher” und der marode Staat nicht sehr viel davon haben werden außer noch wesentlich mehr Korruptions Probleme und noch leerere Staatskassen.

    Tendenziell finde ich es zwar in Ordnung, diese Art der Geldpolitik zu benutzen, auch wenn man dabei ein erhöhtes Inflationsrisiko eingeht… aber seien wir mal ehrlich: Mit einem Euro bei 1,26 USD haben wir eh schon fast niedrigstwerte erreicht, und zwar ganz ohne dass wir mittels Inflationären Mitteln nachgeholfen haben. Dies widerspiegelt nur den Vertrauensverlust in unsere Währung, die gegenüber dem USD seit letztem Jahr etwa 17% Wertverlust wiederspiegelt, obwohl die USA seine Notenpresse angeschmissen hat um einer Pleite zu entgehen. Die USA sind sicherlich auch in einer misslichen Lage, jedoch hat Bernanke sich richtiger Weise dazu entschlossen, den Ausweg aus Schulden über Wachstum zu gehen und das heißt, so lange Geld in das System rein zu schmeißen, bis das notwendigste geregelt ist. Es kann aber nicht das Ziel des Staates sein, sich in immer mehr Schulden zu verwickeln. – Allerdings könnte man mittels günstigen Krediten ältere, hochverzinsliche ablösen und somit zumindest das Zinseszinsproblem lösen, welches die Staaten wie Griechenland etc immer weiter in die Knie zwingt.

    Dann kommen wir aber dennoch am folgenden Problem nicht vorbei: der stagnierenden Binnennachfrage in den Problemländern.
    Schon in der Schule lernen wir, dass man nur das ausgeben kann, was man hat. – Der kleine Mann macht dies auch ständig, denn er ist der Kern und der Motor der Gesellschaft. – KMU sind die Getriebe, die ihr täglich Brot damit verdienen, kleine bis mittelprächtige Umsätze direkt an ihre Mitarbeiter weiter zu geben. – Die paar Euros, die zurückgelegt werden können, fließen dann meist wieder in die Betriebskasse. – Die Leute, die von den unteren und mittleren Einkommen leben müssen, geben meistens einen Großteil des Geldes, dass sie verdienen sofort wieder aus. Die Sparquote ist auch bei den z.B. in Deutschland lebenden Geringverdienern (1500-2000 Eur monatliches Einkommen) wesentlich geringer (fast neun mal weniger) als bei den in Deutschland lebenden mehrverdienern (mehr als 5000EUR) (Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/Wirtschaftslexikon/article6209348/Deutschland-hat-eine-hohe-Sparquote.html ) – Dies bedeutet aber auch, dass man, wenn man will, dass die Binnennachfrage gesteigert wird, auch das de-fakto Einkommen der Geringverdiener steigern muss. – Und dies kann man nicht durch Steuererhöhungen und Erhöhung der Sozialabgaben erreichen, sondern man muss dies non anderer Stelle erwirtschaften. Beispielsweise durch Verjüngung und Modernisierung der Verwaltung. In UK zum Beispiel sind mittler Weile fast alle Aufgaben der Verwaltung im Internet abhandelbar. Die Staatsquote kann auch durch die Vereinfachung des Steuerrechts verjüngt werden (Stichwort Flat Tax). Überdies hinaus werden bei solchen Steuermodellen auch den Bürgern Anreize geboten, mehr verdienen zu wollen, ohne gleich in einer Progression nach oben zu rutschen und dann einfach nur mehr für das (fast) gleiche Geld zu arbeiten.

    Die Nachricht, dass nun Spanien 100 Milliarden vom Rettungsschirm bekommen will, ist für mich nun mit zweierlei Gefühlen verbunden: einerseits denke ich, dass es in Ordnung ist, dass sie dies beanspruchen, andererseits denke ich, dass man die empfangenden Banken dann auch in die Verpflichtung nehmen muss, dass Geld zu günstigen Konditionen weiter zu leihen, sonst könnte man es gleich Herrn Ackermann und Co. schenken.

  2. Klaus F. sagt:

    @Gregor, wenn dieser Beitrag, eines noch dazu öffentlich rechtlichen Senders, als Lehrfilm über das Geld und das Geldsystem dienen sollte, dann wundert mich die Unkenntnis und das Dummhalten der Masse nicht mehr. Kein Wort über die Art der Geldschöpfung. Der ganze Film behandelt auf illustre Weise vom Bargeld, was nur noch 5-10% unseres Zahlungsverkehrs ausmacht, ohne jedoch in die Tiefe zu gehen. Kein Wort über das Giralgeld und deren Schöpfung.
    Bis auf den Beitrag über das Wunder von Wörgel würde ich sagen: Thema verfehlt!

    Oder abzuhaken unter Motto: „Hat du sie dumm, ich halt sie arm“

    Übrigens, wo kommen denn nun die Babys (das Geld) her?
    Klaus F. vom 1. Juni 2012 um 11:47

    Gruß :-)

  3. Eur-Opa sagt:

    Pedro, zerstöre nicht meine kindliche Phantasie, dass ich mir ein Leben auch ohne Bankkonto vorstellen kann, selbst ein Leben ohne Geburtsurkunde, – dann versprech ich Dir, dass ich Dich bei Deiner Bankster-Jagd nicht weiter stören werde, – Pedro übernehmen Sie !

  4. pedro sagt:

    opa,
    ja was nun ? zuerst schreibst du es zwingt mich keiner ein konto zu führen !
    jetzt schreibst du der zwang ist da
    dann schreibst du …sich zu wehren birgt die gefahr in sich den weg in den knast zu gehen (ich lebe im knast)
    du solltest dich entscheiden auf welcher seite du stehst

  5. Eur-Opa sagt:

    Pedro, die gesellschaftlichen Zwänge, dazu gehört auch ´Bankkonto zu haben`, die werden nicht kleiner, sondern grösser, (worauf auch Römer zu recht hinweist, (nb: die Herde wird demnächst wieder mit Grenzkontrollen, Kapitalverkehrskontrollen u.a. leben müssen), die füllen Bibliotheken, das Wehren kann nicht nur auf die Strasse führen, es kann sogar auf direktem Weg in den Knast führen…, – die himmlischen Zwänge, denen Du dich fügen musst, die kannst´e hingegen an einer Hand abzählen. Ich versuche zu unterscheiden und bereit zu sein, die Konsequenzen meines Tuns, genauso meines Unterlassens, zu tragen … damit schwindet nicht nur die Macht Derer, die Du verurteilst. nb: bin weder Pastor noch Pfarrer, noch Klosterschwester…um diesem Vorwurf vorzubeugen..

  6. pedro sagt:

    alles Freiwillige, freie Entscheidung des Einzelnen, oder kennst Du einen, der gezwungen wurde, ein Bankkonto zu eröffnen, einen Kredit aufzunehmen? … haben nicht manche Schafe gute deals gemacht? …. wurde darüber gesprochen..?

    hy opa,
    von wegen freiwillig, hast du noch nie von erpressung gehört ??.
    richtig angewendet, da kannst du die welt beherschen und das schöne daran ist die opfer merken viel zu spät das sie aus der rolle nur schwer herausfinden
    1.) mensch.. ist gezwungen zu einem bankkonto !!…wer ohne lebt…lebt auf der straße
    2.) mensch.. wird zu kredit gezwungen…erpressung macht alles möglich…ist tagesgeschäft
    3.) das/dieses system ist unmenschlich und die anwender, von mir immer als bängster bezeichnet, sind in meinen augen unmenschen.
    wenn ein umstand einem die macht gibt
    über einen anderen zu herrschen
    verliert der herrschende die ! würde/ehre !
    so er sie einsetzt zum eigenen wohle und schaden des anderen

  7. Eur-Opa sagt:

    Mein Glaubensbekenntnis:

    Ich glaube nicht an diese Gesellschaft.

    Ich füge mich nicht ein in Zwänge, Kredite, Leasingraten, Hypotheken, Steuerabgaben, Verordnungen, Vorgaben, Gesetze, Ängste, Sanktionen und Vorschriften.

    Ich vertraue weder dem ideologisierten Kapitalismus, weniger noch einem gleichmachenden Sozialismus.

    Ich bemittleide Menschen, die ihren Heilsbringern lauschen und deren Rezepten glauben.

    Ich will nie denen glauben, die ihre interessensgesteuerten Heilspredigten halten

    Ich bedaure eine doofe, eine naive Gesellschaft, die Schäfchen gleich, sich lenken läßt und ihre eigene Seele verschenkt.

    Ich glaube an den Menschen, an jeden einzelnen.

    Ich weiss, dass Menschen kraft besitzen, ihre eigenen Fehler korrigieren zu können, sie können aufbauen und abreissen.

    Ich hoffe, dass Menschen nicht verzweifeln an ihrem eigenen moralischen und finanziellen Bankrott.

    Ich setze auf die Intelligenz des Menschen, die Dummheit der Gesellschaften scheint grenzenlos.

    Nein, ich glaube nicht an diese Gesellschaft, ich glaube an den Menschen!

  8. Eur-Opa sagt:

    “Wer demotiviert denn das volk mehr, als unsere volksbetrüger der finanzmaffia.”

    Wieviele Abermillionen Girkonteninhaber, Sparkonten-, Depot-, Anschaffungskredite, Hypotheken-, ….- alle sind Demotivierte?

    Pedro, ein Heer von Finanzschafen, die geschoren werden wollen, manche sogar gemolken…alles Freiwillige, freie Entscheidung des Einzelnen, oder kennst Du einen, der gezwungen wurde, ein Bankkonto zu eröffnen, einen Kredit aufzunehmen? … haben nicht manche Schafe gute deals gemacht? …. wurde darüber gesprochen..?

    Beim gesunden Instinkt des Nachwuchses stimme ich Dir zu, allerdings nur insofern, dass er wohl erkennt, dass Geld nicht alles ist, wie es vielleicht dessen Väter geglaubt haben. Eine Leistungsverweigerung kann ich nicht erkennen, im Gegenteil, die treiben EurN-Opa oft zu neuen Höchstleistungen!

  9. Eur-Opa sagt:

    Ich bin für freie Entscheidungen!

    “Zwei Dinge pflegen den Menschen um den Verstand zu bringen: die Liebe und das Nachdenken über das Wesen des Geldes.”
    William Gladstone, (1809 – 1898)

    In dem Fall entscheide ich mich für Plan B in der Liebe!

    Klaus, meine bescheidene These: Geld entwickelt in seiner Gesamtheit die Kraft einer Naturgewalt. (Ganz egal, wer es herstellt oder verteilt… selbst Falschgeld, …solange es unentdeckt bleibt und alle darauf vertrauen) Man kann gegen den Wind ein Leben lang anblasen und auf seine zerstörerische Kraft hinweisen, die Windkraft /´Geldkraft` lässt sich aber auch nutzen, man kann mit ihr Segeln und sogar Energie mit Windrädern gewinnen… Nichts würde mehr Unfreiheit bedeuten, als diese ´freie Entscheidung` einer Ideologie unterzuordnen (wie immer sie auch heisst, ob Gerechtigkeit oder sonstwie)

    … was ich an Deiner Argumentation nicht versteh: Es wird doch nur noch Bruchteil des Geldes durch Druck in Umlauf gebracht, der Rest erfolgt doch mit Mausclick….?

  10. Klaus F. sagt:

    19:16 ist an Zamir gerichtet.

  11. Klaus F. sagt:

    Ich denke, mit Beginn der Weltfinanzkrise im Herbst 2008, dem ersten, für alle offensichtlichen dicken Schuss vor den Bug, hatten wir noch eine realistische Chance das Ruder herumzureißen. Sie wurde jedoch kläglich vertan. Die Systemprofiteure hatten längst alle Schaltzentralen in fester Hand und die Politiker zu ihren devoten, willigen Marionetten gemacht.

    Ich befürchte, oder nein, ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, wir müssen nun dadurch. Die Gegenmaßnahmen werden immer absurder und die Halbwertszeit immer kürzer. Der “Point of no return” ist längst überschritten.
    Meine Hoffnung besteht darin, dass die wirklichen Ursachen erkannt und zukunftsfähigere Lösungen gefunden werden. Andernfalls geht genau das gleiche Spiel, nach einem tiefen Tal der Tränen für weite Teile der Gesellschaft, wieder von vorne los und die wenigen Systemgewinner stehen am Start wieder in der ersten Reihe.

    Schönes Wochenende :-)

  12. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Klaus F.,

    spanien steht am schuldenabgrund, siehe hier den
    bericht unter wiwo.de und woher kommt die
    rettung ?
    Bei allen kritischen und bisher gefundenen anklage-
    punkten, das system stützt sich doch im wesentlichen
    auf zwei faktoren:

    1. Es gibt keine erkennbare opposition, die in die bresche springt
    und
    2. Welche gangbare alternativlösung wäre machbar ?

    So lange sich alles im ewigen diskutieren verfängt und
    keine erkennbare macht herausgebildet wird, können
    die anarcho-fiffis weiterhin schalten und walten
    nach eigenem gutdünken.
    So sind wir leider in der rolle des zuschauers
    festgefahren und können mit noch so umfangeichen
    gegenanalysen die schlechtigkeit und verdorbenheit
    des finanzmarkt-kapitalismus verurteilen und kritisieren.
    Wie der mensch vor dem haifischbecken, der
    vor lauter staunen, in gesichtslähmung verfällt und
    die abstrakten geschehnisse hinter dem glas
    bewundert und zu verstehen versucht.

    Viele Grüsse vom Hochsitz, Zamir

  13. Zamir Zebulovic sagt:

    Die arme polizeibeamtin war nur eine angestellte,
    hatte am vorabend zwei “mädchenbier” getrunken
    und ihre beiden hunde untergebracht, wollte
    am sonntag nach polen fahren, zigaretten kaufen.
    Dieser text ist aus der lokalen zeitung entnommen
    und offenbart das ganze ausmass der katastrophe.
    Dann der grauenvolle unfall mit 14 toten am
    schönefelder kreuz, ein kurzfilm direkt life von RTL, jajaja.
    Iss das ein tumbes volk ?

  14. pedro sagt:

    Römer du liegst so weit daneben, weiter geht es nicht.
    Du schreibst, es liegt nicht bei den bängstern und krawattiosis.
    Wer demotiviert denn das volk mehr, als unsere volksbetrüger der finanzmaffia.
    Wenn junger mensch sieht wie OPA,PAPA und VERWANDSCHAFT ein leben lang schuftet und am ende der zeit, nach teils mehr als 50 jahren tätigkeit nichts zu ernten gibt, weil bängster ihrer s-kasse und anderen banken die ernte vernichtet haben, wie groß ist da die motivation es den alten nach zu machen leistung zu bringen.
    Leistung durch druck der immer größer wird führt zu leistungsverweigerung auf der ganzen linie und das ist sicher.
    Der junge mensch hat doch nur noch die wahl….leben wie ein getriebener mit ziel porsche luxus und reichtum im absoluten haifischbecken oder H4 und LMAA standpunkt.
    Alkohol, party null bock sind leichter zu leben als pauken und pickeln bis der bängster kommt.
    Wer will denen einen vorwurf machen für diesen instinkt der einfach nur menschlich ist
    Laßt mir meine Fehler,….ich Liebe Sie.

  15. Klaus F. sagt:

    Je offensichtlicher die Krise, je deutlicher die schwerwiegenden Folgen für jeden Einzelnen vor Augen, um so lauter wird der Ruf nach den Schuldigen und ausgestreckter der symbolische Finger auf die anderen. Und da sind wir wieder bei dem alles überragenden Wort unserer Zeit die “Schuld.“

    Ob die Politiker, die Bänker, die Experten, der Harzer, der Griechen, die PIGS, der Moslem, oder der dumme Wähler, das (geschundene) Volk braucht Schuldige. Die Systemfrage allein bringt keine Genugtuung.
    Weimar lässt grüßen!

  16. Zamir Zebulovic sagt:

    Absoluter abgesang des rechtsstaates und hat mit
    normalen bedingungen und verhältnissen nixx
    mehr zu tun. Für solche richter und gerichte noch steuern
    zu zahlen, das tut mir nur unendlich in der seele weh.
    Der bürger wir vorgeführt wie vor 100 oder besser noch
    vor 2000 jahren.
    Jetzt ist mir auch klar, weshalb in bayern und baden-württemberg
    jeder zweite einen waffenschrank zu hause hat.

  17. Zamir Zebulovic sagt:

    Off Topic,

    Herr Verkehrsminister, Frau Justizministerin,
    wenn eine 38jährige polizeibeamtin für ihr zu schnelles,
    unachtsames fahren, einen unfall mit einem reisebus verursacht,
    bei dem 14 menschen sterben, dafür zwei jahre auf bewährung
    erhält, dann muss ich mich allerdings ernsthaft
    fragen, geht hier überhaupt noch etwas mit RECHTEN
    dingen zu; aktuelles urteil des landgerichtes potsdam für
    das vergehen auf der A10 am schönefelder kreuz im
    september 2010.
    Wäre ich gehässig, würde ich sagen richterliche gewalt
    kann doch ausführende gewalt, um himmels willen
    nicht auch noch bestrafen.
    Ihr ministerleinchens müsst dazu natürlich nicht
    stellung nehmen, ich kann mich drehen und wenden,
    wie ich will, es ist eine riesige schande und wird
    allen rasern, dränglern und wahnsinnigen zuschnellfahrern,
    weiteren auftrieb geben und sie ermuntern weiter mit
    dem bleifuss, andere menschen zu thyrannisieren, bravo.

  18. Römer sagt:

    Dazu noch ein, von vielen zutreffenden, Kommentar…

    Endlich ein Artikel in einer grossen deutschen Zeitung, der mal klar sagt, wo Europa krankt. Es krankt nicht bei den Banken oder Versicherungen, die zwar nicht gerade “Wohltäter” sind, aber eben faktisch vom Staat gezwungen werden deren faule Kreditpapiere zu kaufen (Solvency, Basel II). Es krankt auch nicht am Kapitalismus, wie mancher auch in dieser Zeitung hier schon verlauten liess oder der Marktwirtschaft.

    Es krankt an allen Ecken und Enden daran, dass wir eine Mehrheit von Leistungsbeziehen haben, die die Leistungserbringer (in Form von Steuern) einfach bei allem und jedem überstimmen. Ob das jetzt in Deutschland der Länderfinanzausgleich, in Europa die Subventionen oder die EZB oder im Wahlkampf die dummen Wähler sind, die irgendwelchen Populisten auf den Leim gehen.

    Die Schuld an der EUR-Krise muss “der Wähler” bei sich uns seinem Stimmverhalten suchen, dass ein halbes Jahrhundert an wirtschaftlichen Realitäten vorbei ging. Ausreden gibt es keine.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/parteien-in-der-eurokrise-euer-kredit-fuer-unsere-leut-11766153.html#comments

  19. Römer sagt:

    “Euer Kredit für unsere Leut’”

    Die Parteien Europas verkommen in der Krise. Sie pflegen nur noch die Interessengärtchen der Rentner und verteilen lustig Zugewinne aus früheren Jahren, von denen längst nichts mehr übrig ist.

    All die Rentner, Frührentner, Beamte oder sonstwie aus Steuermitteln finanzierte Umverteilungsgewinner entscheiden längst sämtliche Wahlen


    Hier liegt das Problem. Bisher sind Europas Bürger dem Ernst der Lage mit dem Vogel-Strauß-System begegnet: den Kopf in den Sand stecken; hoffen, dass das Ärgste vorbeigeht und alles so gemütlich bleibt wie bisher. Am deutlichsten wirkt das süße Gift des kreditfinanzierten Versorgungsstaates ausgerechnet im europäischen Mutterland Frankreich. Der neu gewählte Präsident Hollande, ein Ökonom notabene, hat seine Stimmen einzig mit Wachstumsversprechen gefangen: mehr Sozialausgaben, mehr Beamte und zu allem Überfluss ein früherer Eintritt in die Rente, die sich zum Inbegriff der hehren europäischen Utopie entwickelt hat.

    Die Parteien – etwa die französischen Sozialisten, die ihre Rentner mit deutscher Mehrarbeit verwöhnen wollen und ihren Sommersprit mit Bankenzinsen verbilligen – verhalten sich dabei zwar komplett verantwortungslos, doch keineswegs ohne Logik. Wer Wahlen gewinnen will, muss weiter lügen. Wer dagegen die wirtschaftliche Wahrheit auf den Tisch legt, wird abgestraft. Diese Leitlinie zieht sich durch ganz Europa. In Holland hat sich der schlaue Populist Geert Wilders vorerst von seinem Islamhass abgewendet und predigt jetzt vor den Wahlen nurmehr gegen die Verschwender in Brüssel, gegen den Euro und lobt den guten alten Versorgungsstaat zugunsten der weißhäutigen und alternden Eingeborenen, die er in seiner simplen Logik Henk und Ingrid getauft hat.

    Diejenigen politischen Parteien Europas, die von der Krise profitieren, singen allesamt das Hohelied der Gießkanne: Hollands Linkssozialisten, Frankreichs Sozialisten, Griechenlands Syriza, aber allesamt auch deren Widerparte auf der extremen Rechten wie Wilders in Holland, die Folkeparti in Dänemark, Le Pens Familienstiftung oder Straches FPÖ in Österreich: „Unser Geld für unsere Leut’“, was übersetzt heißt: Euer Kredit für unsere Leut’. So verkommt das politische Leben einer Organisation, die einst auf Solidarität und Zusammenwachsen angelegt war, zu einem Wettkampf der populistischen Raffzähne und Erpresser: Europa als Vorgärtchen von Rentnern, die ihre Parzelle notfalls mit der Waffe verteidigen.

    Wohin das führt? In Griechenland sind die Wahlen parteipolitisch bereits egal; hier regiert die Panik. In Italien haben die bürgerlichen Eliten berechtigte Angst vor der Rückkehr der politischen Kaste, die an nichts sparen will, vor allem an den eigenen Privilegien nicht. In Frankreich haben die merkantilistischen Umverteiler gesiegt. In Belgien hat man lange erfolgreich ohne Parteien regiert und steuert jetzt ohne Kredit, ohne Reformen auf die nächste Unregierbarkeit zu. In den Niederlanden, das von Europa lebt, werden bald zwei der drei größten Parteien das jetzige Europa und den jetzigen Euro ablehnen. In etlichen vom Kreditwesen ruinierten Ländern mit einer Jugendarbeitslosigkeit von über dreißig Prozent – man denke an Spanien, Portugal, Irland – ist es parteipolitisch gleichgültig, welche ideologische Richtung die Misere verwaltet.

    Irgendwann werden die Europäer wohl einsehen müssen, dass es keine verkehrten Parteiprogramme sind, die ihnen Probleme bescheren, sondern dass sie selbst das Problem sind, vor dem sie davonlaufen. Es wird spannend sein zu sehen, was vom Parteiensystem dann noch übrig ist.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/parteien-in-der-eurokrise-euer-kredit-fuer-unsere-leut-11766153.html

    Salve

  20. dtesch sagt:

    @Greg
    „Senken wir den Verbrauch für die oben oder erhöhen wir ihn für die unten? Und woher nehmen wir die weiteren Erden für Plan B?“

    Das „Lied“ vom Ende des Wachstums, der Ressourcen, vom Ende der Welt… hat der Club of Rome ja schon Anfang der 70er Jahres des letzten Jahrhunderts angestimmt und bei vielen Angst und Schrecken ausgelöst. Eine ganze Generation hat sich davon beeinflussen lassen. Das Ergebnis ist Fortschritts- und Technikfeindlichkeit.
    Dabei gibt es tatsächlich Probleme mit den Ressourcen dieser Welt. Nur mit Forschung und Entwicklung (F+E) wird man die Energieprobleme der Zukunft lösen können. Beschwörungen und die Religion des Verzichts werde keine der Herausforderungen bewältigen.
    Auch das, was bisher in D hochsubventioniert läuft, löst keines der Probleme, sondern schafft zusätzliche.
    Politik hat, wie so oft in der Vergangenheit, versucht durch Dirigismus und Subventionen die Wirtschaft in politisch-korrekten Bahnen zu lenken und ist krachend gescheitert, wie man an den subventionierten Solarfirmen erkennen kann.
    Die von Dir angeführte „Dienstleistungsgesellschaft“ war ebenfalls eines der Luftnummern, die uns „Experten“ und die Politik verkaufen wollten. Produktionsfirmen waren damals pc-mäßig nicht gerne gesehen, zu schmutzig, zu ressourcenhungrig, … Alles war nur reine Theorie, erdacht in von „Experten“ oder besser Träumern, für die Wunsch gleich Wirklichkeit war.
    Zur Zeit wird die Energiewende erträumt und vom friedensstiftenden Euro geträumt.
    Aber wen interessieren in D schon physikalische Gesetze und wirtschaftliche Zusammenhänge, wenn doch die lautstarke Mehrheit der Medien diese einfach negiert.

    Gruß
    dtesch

  21. Klaus F. sagt:

    Gregor, wir diskutieren über das Geldsystem während sich gerade eindrucksvoll die krisenhaften Symptome seiner destruktiven Konstruktion offenbaren:

    Die Krisenparameter signalisieren nämlich ein baldiges Ende des Euro-Experiments:
    Deutsche Zinsen 2jährige 0%, 10jährige 1,15% !!! (Rekordtief)
    Italien 6%, Spanien 6,6%
    CDS auf Krisenländer explodieren
    CDS auf Banken + 50% in einem Monat
    Bankenkurse im Keller
    Kapitalflucht aus den PIGS-Staaten halt unvermindert an
    Target2-Salden gehen streng auf auf 1 Billionen zu
    Rettungspakete bisher: Null Effekt

    Wenn nicht bald ein massives Eingreifen durch die EZB erfolgt geht die Bombe hoch. Wobei das Eingreifen die Galgenfrist auch noch kurzzeitig verlängern wird.

  22. Klaus F. sagt:

    @Gregor
    Im Übrigen, bei dem „angeblich“ ungedeckten Papiergeldsystem der Chinesen vor gut 1000 Jahren drängen sich folgende Fragen auf:
    Die Drucktechnik wurde erst viel später erfunden. Die Zettel mussten also mit ein paar Schriftzeichen per Hand und Tinte geschrieben werden – ich denke mal millionenfach. Ein halbwegs fälschungssicheres Massendokument sieht wohl anders aus. Schutz gegen z.B. nachmachen, Schmutz, Nässe etc. dürfte es wohl auch noch nicht gegeben haben.
    Du misst dem Vertrauen in ein Zahlungsmittel großen Wert bei. Nun, dann versetze dich mal in die Situation eines Pfeilherstellers vor 1000 Jahren. Die Kommunikation und Informationen noch auf dem Stand von Buschtrommeln. Also, ich würde doch lieber auf ein werthaltiges, wertbeständiges und allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel bestehen. Es sei denn, ich kann mit dem Zettel umgehend beim Emittenten den Wert in Gold eintauschen.

    Erst weit nach der Erfindung der Drucktechnik und dem damit verbundenen auch äußerlichen Schein eines werthaltigen „echten“ Dokuments (Geldschein) war es überhaupt erst möglich ein notwendiges Vertrauen bei der Bevölkerung in dieses Zahlungsmittel zu gewinnen.
    Wobei natürlich immer noch die Frage nach der Geldschöpfung im Raum steht, wer sind die Schöpfer, wie kommt das Geld in Umlauf und was ist die werthaltige Grundlage für das so wichtige Vertrauen?

  23. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Gregor um 10:34 Uhr,

    oder noch etwas variabler ausgedrückt, wenn ich denn
    hinzufügen dürfte:
    Die herren dieser welt und ihr system erkennt man,
    am misstrauen, neid, konkurrenzkampf bis zum erbrechen,
    gier, profitsucht und der demütigung aller menschlichen
    eigenschaften; noch besser skizziert mit carl orff, unter:
    Vermögen-Macht-Gesetz-Gewalt.
    Noch entscheidender die frage, wieviel braucht das
    menschlein, für wenige 70-90, maximal einige jährchen
    hintendrauf ?
    Verschwendung, wohlstand und psychisches elend für
    wenige, während sehr viele ihre kindheit nicht überleben,
    aus hunger, leid und unterdrückung.
    Wo bitte steht das gegengift ?

  24. Klaus F. sagt:

    „Du sagst, dass
    a) alles Geld kreditbasiert ist und
    b) wenn der Kredit der Anfang von Geld ist, können Zinsen immer nur durch neue Kredite entstehen
    Die Schlussfolgerungen sind nicht richtig, weil Du mit Deinem Denkmodell am kompliziertesten Punkt des Prozesses anfängst.“

    @Gregor,
    ich habe da angefangen wie jedes neugierige Kleinkind fragt, wo kommen die Babys her (wo kommt das Geld her – wie entsteht es)? Da ich aber bereits seit vielen vielen Jahren die Naivität eines Kleinkindes abgelegt habe, wirst du sicherlich verstehen, dass ich mich nicht mehr so einfach mit dem Märchen vom Klapperstorch abspeisen lassen.

    Wenn ich der Frage nachgehe, warum ein Auto fährt, dann gebe ich mich auch nicht mit der einfachsten Antwort zufrieden, weil ich den Zündschlüssel rumdrehe, den Gang ein lege und Gas gebe, sondern suche die Antwort in der Funktionsweise eines Autos.

    Der erste zu klärende Punkt des Prozesses ist also die Frage nach der Entstehung (Geldschöpfung) von Geld. Und nur weil es der vermeintlich komplizierteste Punkt ist, müssen meine Erkenntnisse doch nicht zwangsläufig falsch sein?

    Solltest du an der Fortführung der Diskussion interessiert sein, dann gehen wir am Besten noch mal zurück zum Anfang von allem – „wo kommen die Babys her“ – wie entsteht Geld, also zur Geldschöpfung (über Kredit!?).

    Gregor stell dir vor, ich bin ein Teilnehmer in einer deiner Vorträge über „das Geld“. Und mein Wissen darüber ist, wie bei den meisten, auf dem Stand des Märchens vom Klapperstorch.
    Ich stelle dir also während der Fragerunde folgende Frage: Wie wird in unserem gegenwärtig bestehenden Geldsystem ein bunt bedrucktes Stück Papier zu Geld mit Kaufkraft? Bleiben wir bei dem 50Euro-Schein. Okay, wir setzen voraus, laut staatlichen Dekret, ist der Euro offizielles Zahlungsmittel. Wie aber ist nun sein Werdegang in den Wirtschaftskreislauf und ab welchem Schritt (logische Zeitpunkt) wird der zunächst wertlose Papierschein zu einem Geldschein mit 50Euro Kaufkraft? Ich weiß, der Schein wird gedruckt. Fangen wir also beim Verlassen der Druckerfirma an. Wobei hier schon zu fragen ist, wer beauftragt die Druckerfirma, bzw. wer gibt vor wie viel Papiersscheine bedruckt werden? Und nehmen als Ziel das sich öffnende Fach am Bankautomaten. Den Zeitpunkt wann ich den 50Euro-Schein zum ersten Mal in den Hände halte.

  25. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic-mäschdich,

    führe uns aus dem tal der tränen und des verderbens,
    lass uns zusammen mit “Bruce Allmächtig,” den
    erdball verzocken, äähem, meine natürlich rocken.
    “Du willst es doch auch und Wie.”
    Es kann nur einen geben, odda ?

  26. Gregor Neumann sagt:

    @Eur-Opa + Klaus:
    FT Alphaville hat einen Beitrag zum gleichen Thema und sie stellen den Aspekt des Vertrauens in der Vordergrund:

    “Unlike the gold system, which asks you to put your faith in an inanimate shiny object, a paper “fiat” system asks you to put faith in relationships, in your neighbours, your community. It asks you to believe that society will honour its debts because it doesn’t make sense for it not to — largely because it is just as dependent on you honouring your debts to it, as you are on it honouring its debts to you. It’s a system based on quid pro quo relationships. A symbiosis based on trust.”
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2012/05/31/1023571/debunking-goldbugs/

  27. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Gregor um 09:47 uhr,

    wenn es nicht so “wahnsinnig” wäre, würde ich
    behaupten, wir nähern uns dem INNERSTEN
    der erfindung, erhaltung und erweiterung
    all dessen, was den menschen ausmacht,
    wenn er die möglichkeit bekommt,
    seine situation gründlicher als bisher
    zu überdenken.

    Vielen Dank für diese Anregungen, Zamir

  28. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    nur Du hast die allesentscheidenden fähigkeiten uns alle hier,
    zu ungeahnten höhen zu führen, von dem
    keiner von uns jemals zu träumen gewagt hat,
    menschlich, emotional und begeisterungsfähig, revolutionär,
    völkervernbindend, anarcho-fiffi-verniuchtend und
    was sonst noch fehlen sollte, auch noch hintendrauf, jajadochdoch.

    Schönen Gruß von den verbilligten Plätzen, Zamir

  29. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    habe nun zum vierten male angesetzt; Danke, Danke, Danke !!!!

  30. Gregor Neumann sagt:

    @Zamir:
    “Gregor, wie ist es eigentlich, wenn alle saftigen
    weideplätze der erde, von den anarchistischen
    finanzmärkten “abgegrast” wurden, was folgt dann ?”

    Die Geschichte Neuseelands zeigt, dass man keine Finanzmärkte braucht, damit Menschen die Natur bis zu einem Punkt ausbeuten, an dem ihre eigene Existenz gefährdet ist. Märkte reflektieren nur unsere genetische Programmierung.

    Philosophisch gefragt:
    Ist der Mensch intelligent genug ist, um sich gegen seine Programmierung zu erheben? Das ist keine neue Frage, sondern der Kern des Buddhismus.

    Technisch gefragt:
    Sind wir schnell genug, neue Technologien zur Energiegewinnung zu entwickeln, bevor wir die vorhandenen Energiequellen aufgebraucht haben? Und schaffen wir es, die Energie an den benötigten Orten zur Verfügung zu stellen?

    Menschlich gefragt:
    Sieben Milliarden Menschen sind verdammt viel. Und 1,5 Milliarde Menschen verbrauchen fast 80 Prozent der Ressourcen. Senken wir den Verbrauch für die oben oder erhöhen wir ihn für die unten? Und woher nehmen wir die weiteren Erden für Plan B?

  31. Magic sagt:

    Zamir, während ihr hier den Filmvorführer-Streit zwischen eysels ontologischem Totalitarismus, dteschs xenophobem Provinzialismus, Pampas Schufa-Facebook-Fiction und mancherrlei Makro-gesell-igkeit und deinem pfälzischen Mikrokreiseln abzieht, erlaube ich mir multitaskisch Mitmenschen zu Botschaftern de Zentralintteligenz in unserem Reich Titonien umzufiktionieren, fry nach dem Gipferli-Motto:
    Currywurst wem Currywurst gebührt, aber dabei sein ist mehr als nur Currywurst am nächsten Kiosk. Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ähnlt der zwischen Eysel und Magic, eysel ist sich selbst genug und Magic ist mittendrin statt nzr daneben.;-)))
    Grüße aus den Arenen Europas – von Patmos, über Pathos zum Berge Athos, einmal hin, nie zurück.

  32. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    einen kleinen dämpfer muss ich Dir allerdings
    verpassen, chichi.
    “Auf zu den olympischen spielen in Londonium.”
    Klar doch, alle spiele und sport-spiel-verunstaltungen
    der neuzeit sind inzwischen zu demonstrationen
    der Korruptos verkommen. Fussball- EM, oder WM, Olympia
    und alle nachfolgenden die massen begeisternden
    sportarten sind inzwischen die mondänen auftritte
    der geld- und machtelite, die im hintergrund ihre
    perfiden-ominösen blindfäden aufzieht und nur
    die wirklich systemtreuen befördert und belohnt.
    Fernsehrechte, werberechte, abspielrechte und alles was
    auch nur einen cent an reibach verspricht, wird dem
    grossen spiel untergeordnet; ob in china, südafrika,
    den arabischen emiraten, oder der ukraiiine, alles
    ist machbar, wenn die talerchen in den kassen pimpern, odda ?
    Wie die verhältnisse der menschen in den ländern aussehen,
    was, wenn millionäre auf hungernde und elende und
    kranke treffen ?
    Wann hat es so etwas jemals gegeben, dass alle
    menschen eine teilhabe, eine perspektive und
    ein menschenwürdiges leben ihr eigen nennen durften,
    das zählt nicht zum olymischen eid und steht in
    keinen spielregeln, in keiner noch so exotischen
    sportart; im übrigen, das volk braucht die abwexxlung,
    eben brotkrusten und spiele.
    Es lebe die dekandenz, weltweit und universell, gellgell.

    Schöne Grüsse von der Eröffnungfeier, Zamir

  33. Gregor Neumann sagt:

    @Klaus:
    “Mit deinem letzten Posting jedoch muss ich feststellen, wir sind diesbezüglich mit unseren Erkenntnissen weiter entfernt denn je.”

    Du gibst schon auf? Das enttäuscht mich jetzt aber zu tiefst :-)

    Ernsthaft.

    Überleg’ mal: Das vereinfachte System ohne Giralgeld mit zentraler Geldschöpfung in dem letztlich alle mit Zentralbankgeld zahlen …

    … ist genau das, was Du hier regelmäßig gefordert hast. Das ist die Essenz der Monetative. Ersetze in meinem Text von gestern Abend Zentralbankgeld und “richtiges Geld” gegen “Vollgeld” und Du wirst verstehen, was ich meine.

    Die Chinesen haben vor 1000 Jahren in den Grundzügen erfunden, was Du hier schon öfters befürwortet hast. Und wenn ich das als vereinfachtes Modell nehme, dann findest Du uns in den Positionen so weit entfernt wie noch nie?

    Geldtheorie ist ein kompliziertes Thema. Und die Probleme, die durch multiple Geldschöpfung entstehen, sind alles andere als eine neue Entdeckung.

    Man muss sich wirklich die Zeit nehmen, die Kreisläufe zu verstehen. Wenn man am falschen Punkt anfängt, kommt man zu den falschen Schlüssen. Du sagst, dass
    a) alles Geld kreditbasiert ist und
    b) wenn der Kredit der Anfang von Geld ist, können Zinsen immer nur durch neue Kredite entstehen

    Die Schlussfolgerungen sind nicht richtig, weil Du mit Deinem Denkmodell am kompliziertesten Punkt des Prozesses anfängst

    Du betrachtest den Doppeldiffusor eines Formel-1-Wagens und kommst zum Schluss, dass Autos einen möglichst starken Motor haben müssen, weil sie sonst gar nicht den Anpressdruck entwickeln können, der notwendig ist, um das Auto auf der Straße zu halten. Schlüssig erklärt, aber falsch.

    Die Wirkkette ist aber genau umgekehrt: Die Leute wollen schneller fahren, also haben sie schnellere Motoren entwickelt. Irgendwann braucht man Anpressdruck, weil das Auto sonst die Kraft nicht mehr auf die Straße bekommt.

    Ich zwinge niemanden eine Diskussion auf. Aber ich weise darauf hin, dass in der Evolution des Geldsystems viele Dinge schon ausprobiert wurden und die Existenz der heutigen Methoden nur durch ihre Vorgänger wirklich verständlich ist. Ein kompliziertes Gebilde fällt nicht vom Himmel, sondern entwickelt sich.

    Man kann und soll das System gerne kritisieren. Ich streite mich ja gerne und oft mit Pampa über Sinn und Gefahren von hohem Leverage bei Banken. Aber die Mechanismen müssen schon richtig abgebildet sein, Galilei.

  34. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    danke, danke, für Deine magnifiszenten eindrücke, damit
    haste das Pampaschierschen um nasengesänge
    übergeholt an lobeshymnen.
    Man fühlt sich anhand Deiner begeisternden erzählweise,
    mittenhinein versetzt ins stadion, puuh, mir wird ganz heiss.
    Muss ja auch mal sein, totales durchschütteln und
    weg mit allen fiffis, obwohl Du beschreibst, dass “The Boss”
    auch die harte wirklichkeit eigens einblendet und somit sich
    zum teil der bewegungen machen möchte, oder bereits ist ?
    Interessant, welche verbindungs-möglichkeiten mir da
    durch die birne “schiessen.”
    Hört sich ganz so an, als ob Du live dabei warst, gratuliere.
    Blieb denn davor und danach auch alles friedlich in den
    massen, oder wurdest Du wie so oft, von Deinem
    dienst-schraub-huber abgehievt, nun erzähl weiter …

    Schönen Gruss vom Konzert, Zamir

  35. Zamir Zebulovic sagt:

    Kriegsführung mit finanziellen mitteln und es ist seine
    klasse, die diesen konflikt gewinnen wird, so
    einer der Verworrenen vor jahren in der NYT.
    Logisch, wenn die bewaffnungen und waffensysteme
    zugunsten der 1% und damit total gegen die mit
    blossen händen operierenden 99% ausfallen.
    Durch die unterschiedlichen krankheitssymptome und
    schmerzzustände in den südeuropäischen ländern,
    wird es zu einer geschlossenen, organisierten
    konfrontation der 99 gegen das 1e prozent nicht kommen.

    Vermutlich verstehen die hardliner des kapitalismus ihr
    eigenes system nicht mehr, denn sie würden solche
    einkommens-diskrepanzen sofort erkennen und
    entsprechend ragieren.
    Amdererseits scheinen die herren der welt mit
    unglaublicher dummheit ausgestattet zu sein, denn
    eine weltweit gutausgebildete, arbeitende masse, könnte
    auch ihren kapitalen ansprüchen gerecht werden und
    hätte nie und nimmer den anspruch zu revoltieren.
    Eysel, wie Du siehst, doof und dumm gesellt sich
    gerne und die untergangs-gesänge werden somit
    immer einstimmiger.
    Und die moral von der geschicht, gebt einem jeden
    der es braucht, soviel geld, bis sein koffer auseinander bricht.
    Herrjemine, das kann doch soo schör nun nicht
    mehr sein, nachdem die ANARCHO-FIFFIS ihre
    wegelagerer und chaostruppen losgeschickt haben
    zur volksverdummung in kleinen sälen, tststststs.

    Schöne Grüsse vom Schulden-Kollaps, Zamir

  36. Magic sagt:

    Bruce Sprinsteen, 62 Jahre und kein bisschen müde,, ist eine mythische Erscheinung.
    Mittwich abend: Olympiastadion, 60000 Menschen aus Ost und West, vorne die E.Street-band, davor The Boss:
    Er beginnt wie ein Western…mit Vorspiel, “When I leave Berlin” – eine Referenz an sein Publikum. als er 1988 in Ostberlin auftratt, hatte der Eiserne Vorhang bereits erste Risse, als ob er, Springsteen, es geagnt hätte,Perstroika by the Boss.. Er spricht 2012 von “harten Zeiten”, von “Menschen, die in den USA und auch in Deutschland ihren Job und ihr Zuhause verloren haben”. Sprinsteen, die Stimme der kleinen leute, bodenständig, wunderbar: “Thunder Road” und dann die heimliche Hymne der Occupy-bewegung: “We take care of our own”, bei den Zugaben läuft The boss zu magischer Hochform auf “Glory Days” und finally “Dancing in the Dark” Augenblicke in ganz besonderem Licht.
    Als er sich dann ein Mädchen vom Ordnungsdienst “zur brust” nimmt und mit ihr zu “Rocky Ground” einen Springsteen-shuffle aufs Parkett legt, tobt das altehrwürdige Olympiastadion, so, ja fast so, wie damals, als Jesse Owens es den Blonden und Blauäugigen zeigte. Dancing in the Dark eben.

    Diese Woche – Zeit der großen Auftritte: Spronsteen in Berlin, Big Joe in FFM und Magic Usain in Roma. Auf nach london . Olympia du kannst kommen. What a kind of magic °;°

    Apropos ZEIT. Ein Ereignis der besonderen Art steht diesen Monat noch an: der grandiose Jisef Joffe erhält den Ludwig-Ehard-Preis, an seiner Seite Jens Weidmann.Um es mit einer Zeile von Bruce The Boss Springsteen zu sagen “when the Big Man joined the band”, dr meinte aber nicht Bolt, nicht Ackermann, noch Joffe oder Jain, der meinteClarence Clemens, meber of the family, fpr ever young.

  37. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Gregor,

    vielen Dank für Deine klaren und verständlichen
    darlegungen über “Das Geld,” von gestern abend.
    Gegendarstellungen, oder einwände bisher
    fehlanzeige, vielleicht auch noch ein bisschen früh.

    Gregor, wie ist es eigentlich, wenn alle saftigen
    weideplätze der erde, von den anarchistischen
    finanzmärkten “abgegrast” wurden, was folgt dann ?
    Wenn sie jetzt schon wie heuschrecken, alles
    leer fressen, wie geht es dann weiter wenn
    nixx mer vorhanden ist ?
    Steht da ein space-shuttle bereit zur erde-nr.2 ?
    Wo endet das irdische gleichgewicht an macht,
    vermögen und einflussnahme, wenn eine seite
    ständig oben stehen bleibt und die andere
    sich unten einrichtet ?

    Viele Grüsse vom Aussichtstürmchen, Zamir

  38. Magic sagt:

    Eysel, ;-) ))))))))))))))))))), du bist überhaupt der Tollste, der Erfolgreichste, hast den Längsten, zählst zu den Schönsten, weisst über die Realitäten Bescheid wie kein Zweiter und mühst dich hier dankenswerterweise seit jahren mit uns Dosbaddeln ab. Großer Gott wir loben dich, Herr, erhalte uns diesen deinen Diener Eysel.;-)))))))))))))))))))
    Obelix, von ähnlicher “Kraft” wie du, großkluger Eysel, reagiert auf Kritik an seiner Fülle immer mit “Wer ist hier dick!” neeeeein, eysel, “dick” bist du nicht, du hast nur mächtig einen an der Waffel, …und wir können weiter schauen, wie wir dich in die zoologische Abteilung von TiTo integriert halten, naja, man gönnt sich ja sonst nichts (.)

  39. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    nun etwas heitereres zum muntermachen.
    Unterhaltungs-sendungen sollen unterhalten, was jedoch
    der regierende bürgermeister von Berlin gestern
    abend bei Markus Lanz im zdf von sich gegeben hat,
    in einem einzigen satz, das ist wieder die dummdreiste
    art, solcher schwatzpseudoeliten-politpüppchen, die
    einem schwer zu denken geben sollte, wenn es nicht
    so lustig wäre.
    Wowigescheit behauptet frech und munter, dass
    die verschiebung der BER-eröffnung am manko der
    brandschutz-anlagen gelegen hätte.
    Inzwischen weiss die kleinste grasnarbe auf der
    baustelle, dass der komplette baufortschritt (welch blödes wort
    für diese tatsache) die gründe sind für die monatelange
    verspätung.
    Nun hat er dadurch grosses glück und fällt nicht weiter auf,
    da er aller wahrscheinlichkeit nach, nicht die einzige
    Schnarch-nase ist in solchen leitenden positionen.
    Eben, es fällt dann schon nicht mehr auf, wenn
    eine ganze gruppe hochbezahlter nixxkönner, ihr unwesen
    auf dem anwesen treiben und dreist und fröhlich in
    die mikrophone grinsen, chichichi.
    Richtig, bei vergleichbarem nichtwissen müsste jeder
    arbeitende normalbürger seinen hut nehmen und
    würde dazu noch mit schimpf und schande vom
    hofe gejagt werden.
    Pseudo-elite sitzt alle skandale aus und gibt
    auch noch ihren “Kohl” dazu.

    Schönen Gruss von der Draufsichtsrat-Sitzung, Zamir

  40. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel um 23:29 Uhr,

    wenn die nichtelite, ihre lage nur im entferntesten
    durchschauen könnte, hätten wir vermutlich eine
    ständige (r)evolution.
    Alleine das fast dauerhafte stillhalten dieser “betrogenen”
    gewährt den vordoberen ein leben in saus und braus.

    Beachte, alles was wir hier von uns geben sind nur
    individuelle vorstellungen von der “welt da draussen.”
    Ob diese welt wirklich sich so abzeichnet, muss jeder
    für sich entscheiden und daher hier nun ein schmankerl
    von einem “ausgewiesenen eggsbärden:

    “Alle scheinen sich einzubilden etwas von Wirtschaft
    zu verstehen, ohne die grundlegendsten Zusammenhänge
    zu kennen, wie politik das auch vormacht.
    Nun ja lieber …. eigentlich richtet sich mein ärger nicht
    gegen Dich, sondern, gegen die öffentliche Diskussion
    zu allen möglichen wirtschaftlichen Themen.”

    Eysel, es sind nur zwei scheinbar leichtgeschwungene
    sätzchen, die fast die grundhaltung und einstellung
    aller unserer diskussionen hier prägen.
    Ross und reiter muss ich nicht auch noch nennen,
    vielleicht erkennt sich der “schöpfer” und
    lacht sich einen ast, mehr ist eine solche
    behauptung auch nicht wert.
    Kannst Du die richtschnur erkennen, die sich
    hinter einer solchen grundeinstellung verbirgt.
    Denn wenn ich diesen beiden feststellungen
    auch nur einen fingerbreit bedeutung zumesse,
    dann lieber Eysel ist andersherum auch
    alles denkbar, schreibbar, machbar, ohne
    solche alleinvertretungs-ansprüche von
    wissen und denken.
    Es erlauben sich also einige teilnehmer, die
    erfahrungen und gedanken und meinungen, anderer
    menschen hier, in einer derartigen weise
    herabzusetzen, dass es einem bei
    genauerer betrachtung dieser formulierungen
    “der kopp abfält.”
    Ansonsten wünsche ich Dir ein wunderschönes wochenende,

    viele Grüsse, Zamir

  41. Eur-Opa sagt:

    Klaus meint: “Übrigens, wäre die Funktionsweise unseres Geldsystems für die Allgemeinheit so transparent und verständlich, wie die eines Autos, hätten wir schon längst ein anders gerechteres Geldsystem.”

    Die Schafe haben das längst erkannt, Klaus, die verwandeln ihr Geld längst in Plunder!

  42. Klaus F. sagt:

    @Gregor
    Meine Frage lautete: „Wenn der 50Euro-Schein die Druckerfirma verlässt ist es ja noch kein Geld, sondern immer noch nur ein Stück Papier. Aber ab wann wird es zu Geld und wie fließt es in den Wirtschaftskreislauf.“

    Deine Antwort: „Es ist ein Zahlungsmittel mit denselben Eigenschaften wie eine Goldmünze. Der Euro ist nichts anderes, die D-Mark war nichts anderes.“
    Du führst weiter aus: „Der Staat druckt die Scheine, drückt sie seinen Lieferanten in die Hand und versichert ihnen, sie könnten damit genauso einkaufen wie mit Goldmünzen.“

    Ich fasse zusammen:
    Der Staat (z.B. Deutschland) beauftragt eine Druckerfirma den 50Euro-Schein zu drucken. Wenn der Schein die Druckerfirma verlässt (ist es hier schon Geld?), wandert dieser von dort in die Staatskasse (oder erst hier?) Der Staat bezahlt damit beispielsweise eine Baufirma, die eine Autobahn gebaut hat (oder erst hier?) und versichert gleichzeitig dem Unternehmen, dass es damit einkaufen kann (oder etwa erst hier?) wie mit einer Goldmünze. So gelangt das Geld in den Wirtschaftskreislauf.

    Weist du Gregor, ich hatte vor wenigen Tagen noch den Eindruck gewonnen, dass wir uns über die Funktionsweise unseres Geldsystems, bzw. der Geldschöpfung, etwas angenähert haben.
    Mit deinem letzten Posting jedoch muss ich feststellen, wir sind diesbezüglich mit unseren Erkenntnissen weiter entfernt denn je.
    Du hast Vorträge über Geld gehalten? Okay, jetzt verstehe meine Position des Galilei in unserer Diskussion. ;-)

    Ich entgegne dir deshalb mal nicht mit weiteren Argumenten, sondern auf eine eher philosophische Art und Weise.

    Der Vorgang wie Banken Geld durch Kreditvergabe erzeugen, ist eigentlich sehr einfach, dass der Verstand sich abgestoßen fühlt. Der Prozess ist deswegen für unseren Verstand abstoßend und für die meisten in einen Schleier der Verwirrung gehüllt, weil er im Grunde paradox ist. Unser Verstand wird schlichtweg verwirrt – und das ist Absicht.

    Kein Wunder also, dass die meisten Menschen vor so viel Absurdität kapitulieren. Wir lassen uns beherrschen von einer Logik, weil wir nicht verstehen können, dass sie zutiefst unlogisch und paradox ist. Doch diese Verwirrung ist erwünscht, denn nur so kann ein Magier den Geist seines Publikums kontrollieren.

    Wer also glaubt, dass das existierende Geldsystem auf Vernunft gebaut ist, wird mehr als abgestoßen sein, wenn er die Illusion in ihrer Tiefe erkennt. Er wird vermutlich sogar schockiert sein. Man empfindet die Erkenntnis als so abstoßend und ungeheuerlich, dass man sich ihr verweigert. Man möchte lieber nicht erkennen, dass man zum Narren gehalten wird.
    Doch wer nicht wissen will, dass er genarrt wird, der narrt sich selbst doppelt.

    Gregor, lassen wir also unsere unterschiedlichen Erkenntnisse über unser Geldsystem mal einfach so stehen und den Dialog ruhen.

    Übrigens, wäre die Funktionsweise unseres Geldsystems für die Allgemeinheit so transparent und verständlich, wie die eines Autos, hätten wir schon längst ein anders gerechteres Geldsystem.

    Nichtsdestotrotz danke für die faire und rein sachlich geführte Diskussion.

    Gruß :-)
    Klaus

  43. Eysel sagt:

    Nein Zamir 19:17,
    es geht nicht um „etwas dümmer oder vollkommener Dösbaddel“.
    Es geht darum, was in halbwegs wenigstens Übereinstimmung ist mit dem,
    was UNBESOFFEN in Übereinstimmung mit dem Beobachtbaren ist.
    Der unbesoffen betrachteten Realität.
    Es geht auch nicht um das was du „heutige Elite“ nennst.
    Diese Sorte von SCHEINBARER Elite die vom System pervertiert wurde ist wirklich nichts Neues.
    Was mich stört an deiner pauschalen Elitenschelte ist eine Eliten-Definition die auf nichts Anderes hinausläuft als auf ein „DIE da oben, wir da unten“.
    Wenn die da oben es nicht richten, dann werden es (klassischer Trugschluss) die da unten es richten.
    (Analog: Wenn Wasser nicht hilft die Flammen zu löschen, n
    na dann wird Öl helfen … )
    Die wirklichen intellektuelle Eliten sind selten nur zu vernehmen.
    Mangels Laustärke.
    Eigentümlicherweise sind die Eigenschaften „intellektuelle Elite“ und „Fähigkeit zu führen“ (im guten Sinne) selten bei Menschen in einer Person an zu treffen. Ein Grund warum möglicherweise die Römer in Notzeiten immer ZWEI Konsuln mir unumschränkter Macht ausstatteten.
    Kontrolle?
    Ein Führer + ein Intellektueller?
    Schon Plato schlug das vor.
    Heute: Vergessen!

    Die Elite, die du (nicht zu Unrecht) beschimpfst wurde vom Volk gewählt.
    Diese Elite IST keine Elite.
    Sondern die vom Volk aufgrund eingängigerer Slogans (siehe Currywurst) gewählte bessere /Vermittlung/Organisation gewisser Führereigenschaften.
    Mehr nicht!
    Kurz: Die bessere PR-Agentur.
    NICHT die besseren/klügeren Konzepte!
    Letztere gehen im süffigen Geschrei von „PR-Agenturen“ unter.
    Zu deren Handlanger/Sprachrohr du dich – deinen posts nach –
    unzulässigerweise simplifizierend und bedauerlicherweise degradieren lässt.

  44. Eur-Opa sagt:

    Erlaubt ist, was der Himmel erlaubt!
    (nicht das Gesetz, das verbietet nur….)

    —–

    Schleckerpleite…. vermutlich 30.000 Arbeitsplätze verloren…. (die Medien-Projizierenden hätten vermeintlich alles besser gekonnt…)

    provokante Frage an die Gesellschaft: Warum haben nicht 10.000 “Existenzen” jeweils 3 Arbeitsplätze geschaffen? …. sondern alles dem Metzgermeister aus Ehingen überlassen?

    —–

    so isses Herr Neumann, deshalb auch mein Hinweis

    http://blog.wiwo.de/chefsache/2012/05/25/alternativen-gesucht/comment-page-5/#comment-81264

    Das eine denken….das andere sagen – - “besser” kann man nämlich Vertrauen nicht zerstören!

    – es kommt hinzu: seit den 90ern haben sich die Distanzen verkürzt, die Kugel ist runder geworden… Arbeit ist überall … weil hier noch kein Wasser ist, lass ich gerade eine Tiefbohrung ca. 80 m für Trinkwasser herstellen, (auch nach unten ist alles erlaubt…der Nachbar hat 300 m gebohrt und ist auf 78 ° warmes Thermalwasser gestossen) die Strasse ausbauen, nach Elektrik schauen etc… – die Dienstleister nicht zu verachten: sonst könnten wir uns hier nicht unterhalten … und ich kein Bayern-Radio aus dem www empfangen…

  45. Gregor Neumann sagt:

    @Eur-Opa:
    “in Eurer Expertise kommt das Wort “Vertrauen” nirgendwo vor?”

    Guter Hinweis. Ich habe Ende der 90er Jahre Vorträge zum Thema Geld gehalten. Dabei war Vertrauen der zentrale Punkt. Denn der, der den Geldschein beim Verkauf annimmt, muss darauf vertrauen, dass außer dem Staat jemand danach den Schein auch wieder annimmt.

    Ein Geldschein erhält seinen Wert durch den Wunsch des nächsten Verkäufers, ihn zu besitzen. Sinkt das Vertrauen in die Werthaltigkeit, leidet automatisch das Tauschverhätnis.

    Heute denkt man beim Thema Vertrauen in eine andere Richtung. Aber damals habe ich auf einen anderen Aspekt hingewiesen: Wenn es nichts Gescheites zu kaufen gibt, verliert eine Währung ebenfalls an Wert. Das Vertrauen in eine Währung reflektiert also immer das Vertrauen in eine Wirtschaft, etwas Werthaltiges herzustellen.

    Danach folgte eine etwas langatmige Erklärung, warum eine reine Dienstleistungsgesellschaft nicht funktioniert (das war angesichts der Globalisierung damals en vogue; ein paar Schlauköpfe meinten, wir sollten nichts mehr herstellen, sondern uns alle in Dienstleister wandeln, weil das einen höheren Mehrwert schaffen soll; eine schöne Fiktion).

  46. Eur-Opa sagt:

    zutreffend, Magic, 12.19

    Angst essen Seele auf

    Die subjektive Befindlichkeit, Unzufriedenheit, Ängste gepaart mit einer erlernten, anerzogenen (deutschen) Tradition, schafft Projektionsflächen, die sich auf alles ´Andersartige‘ (Kapitalisten, Reiche, Arbeitgeber, Politik, Elite Minderheiten, Ausländer u. a) negativ bezieht, um diesem Negativen für den Projizierenden selbst einen personalen Ausdruck (i. d. R. moralisch anspruchsvollen) zu verleihen.

    Angst wird begenet mit der Suche nach Sicherheit. (… man ´versichert` sich) Die Herde fühlt sich sicher in Homogenität (… es lebt sich leichter, wenn alle gleich arm sind, als wenn einer darunter ist, der “reich” ist

    Ein Beispiel aus tagesaktueller Headline…

    …. Sooo…. ist wird er einer von uns…:

    Mark Zuckerberg scheitert am Geldautomaten

    http://www.focus.de/panorama/welt/kein-geld-am-automaten-sparsamer-milliardaer-in-den-flitterwochen_aid_760888.html

    … eins von – zig, – täglich!

    —–

    Gregor Neumann: “Richtiges Geld braucht keine Kredite, sondern nur eine funktionierende Wirtschaft.”

    Bravo, Herr Neumann, von Ihnen würde ich nicht nur den Gutschein über 50 Sack Zement annehmen!

    … ich würd´s noch ergänzen….das Vertrauen (*unterstrichen*) in eine gut funktionierende Wirtschaft…

  47. Gregor Neumann sagt:

    @Klaus:
    Wenn man verstehen möchte, wie ein Auto funktioniert, sollte man lieber einen alten VW Käfer auseinanderschrauben als gleich beim Formel-1-Flitzer zu beginnen. Außerdem ging es um Prinzipien, die die Chinesen als erste entwickelt haben. Verwendet wurden sie später in der ganzen Welt.

    Und man muss leider die Prinzipien und das Zusammenspiel der Einzelteile kennen, um zu verstehen, warum man einen Doppeldiffusor braucht. Vom Doppeldiffusor abzuleiten, wie ein Auto funktioniert, führt schnell in die Irre.

    Eysel nennt das jetzt sicher wieder schulmeisterlich. Aber zum Verständnis des Henne-Ei-Problems muss man
    a) die Prinzipien der Evolution verstehen
    b) akzeptieren, dass das aktuelle Ei und die aktuelle Henne alleine nicht genügen, um die Prinzipien der Evolution zu belegen.

    Was Du einen Denkfehler nennst, ist in Wirklichkeit der wichtige Unterschied zwischen dem Innovation in der Song-Dynastie (die Ming-Dynastie kam rund 400 Jahre später) und dem Ansatz der Bank of England. Du schreibst:

    “Warum sollte der Pfeilhersteller sich plötzlich mit einem Stück Papier begnügen, während der Kaiser weiter auf seinen Goldunzen sitzt. Er bekommt also einen Gutschein (Papiergeld) auf Gold.”

    Das ist eine Frage des rechtlichen Rahmens. In England entwickelte sich Papiergeld als Wechsel. In China als gesetzliches Zahlungsmittel OHNE Eintauschpflicht gegen Gold. Dieses Geld ist kein Gutschein, kein Wechsel, kein Schuldschein. Es ist ein Zahlungsmittel mit denselben Eigenschaften wie eine Goldmünze.

    Der Euro ist nichts anderes, die D-Mark war nichts anderes. Es ist ein amtliches Dokument innerhalb eines rechtlichen Rahmens. Es erhält seinen Wert durch die staatliche Übereinkunft, dass bei einem Verkauf der Verkäufer dieses Dokument anerkennen muss. So wie eine DIN Norm oder die Ladenöffnungszeiten.

    Der Kreislauf wird am Leben gehalten, indem der Staat selbst nur Zahlungen in dieser Währung akzeptiert. Man kann seine Steuern nicht in Gold, Dollar oder mit Hühnern bezahlen. Deshalb braucht jeder innerhalb des Hoheitsgebietes diese Währung.

    Dann ist auch klar, warum diese Geldschöpfung ohne Kredit erfolgt. Der Staat druckt die Scheine, drückt sie seinen Lieferanten in die Hand und versichert ihnen, sie könnten damit genauso einkaufen wie mit Goldmünzen. Die komplette Staatsmacht stellt sicher, dass diese Regeln eingehalten werden.

    Wenn Du mir nicht glaubst, dem Gabler Wirtschaftslexikon, geschätzt 100 Büchern über Geldpolitik, dann versuche doch mal zu erklären, wie es zum Effekt der Seigniorage kommen kann.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Seigniorage

    Nichts anderes haben die chinesischen Kaiser genutzt. Du fragst: “Und wo kommt das Geld her (dein 50Euro-Schein)? Ist es einfach da, oder wächst es auf den Bäumen?” Antwort: Beim Start eines Währungssystems kommt es frisch aus der Presse und wird per staatlichem Dekret werthaltig. Deshalb heißt dieser Prozess auch hoheitliche Geldschöpfung. Und die Seigniorage habe ich Dir im Beitrag vom 30. Mai um 09:42 Uhr vorgerechnet

    Du sagst: Alles Geld ist kreditbasiert. Und die Antwort ist schlicht und ergreifend: Nein, nicht alles Geld.

    Jetzt möchtest Du wissen, warum das wichtig ist, wenn das meiste Geld kreditbasiert ist. Über den Unterschied zwischen Giralgeld (100% kreditbasiert, aber kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern eine privatwirtschaftliche Einrichtung mit staatlicher Duldung) und Zentralbankgeld (echtes Geld) haben wir genug gesprochen.

    Also, in einer Welt in der alle Leute mit richtigem Geld (Zentralbankgeld) zahlen, gibt es Geldschöpfung ohne Kredit und der Staat muss aufpassen, sich nicht durch zu viel Seigniorage zu finanzieren, weil es sonst schnell zur Geldentwertung kommt.

    Treibende Kraft ist der Handel, weil hier der Geldwert bestimmt wird, und die Kapitalbildung im Handel kann besteuert werden, um den Geldkreislauf in Gang zu halten.

    Richtiges Geld braucht keine Kredite, sondern nur eine funktionierende Wirtschaft. Mit richtigem Geld gibt es keine Zinseszins-Problematik, weil die Geldbasis unbelastet ist.

    Soweit klar? Das Verständnis, wie richtiges Geld funktioniert, ist wichtig, bevor wir in die Welt der geldähnlichen Konstrukte eintauchen.

  48. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel um 19:17 Uhr,

    und wie möchtest Du genau festhalten, messen und
    abwägen, wer nun sehr schlau, etwas dümmer und
    gar ein vollkommener Dösbaddel ist ?
    Die crux unserer debatten geht doch immer nur um das
    bild der heutigen elite, die mit ihrer faulheit, unzuverlässigkeit
    und einer gewissen nachlässigkeit immer mehr das
    verhaltensbild derer nachzuahmne versucht,
    über die sie (die elite) sich am meisten lusitg macht.
    Die gesellschaftliche aufweichung setzt sich noch
    darin fort, dass diese elitären verhaltensmuster kaum
    noch ehrfurcht und respekt hervorrufen, wodurch
    sich die eliten gleichfalls aus ihrer grossen verantwortung
    herausstehlen und damit der anbetung des
    goldenen kalbes verfallen sind.
    Elite hat es nicht verstanden in der moderne
    wichtige und entscheidende zeichen zu setzen,
    die ihrer würdig gewesen wären.

  49. Eysel sagt:

    Auf welchem Stern lebst du Zamir?
    Ausgerechnet mir Wehleidigkeit anhängen zu wollen!
    Weil ich die Tonart, den Modus der hier angeschlagen wurde teilweise unerträglich fand/finde und teilweise in gleicher Münze heimzahlte
    unterstellst du mir Wehleidigkeit und die Eskalation vom Anfang?
    Was „biegst“ du dir nur zurecht?
    „Grober Klotz, grober Keil“ war wohl meine Formulierung.
    Und ja, ich benutze AUCH groben Keil.
    Und war/bin sicher kein Waisenknabe.
    Wie es in den Wald …usw. … schon mal gehört???
    Was „biegst“ du dir nur zurecht?
    (Bei Greg liegt es wohlgemerkt anders. Da bezog sich meine Kritik auf gewisse elfenbeinerne von-oben-herab-Schulmeisterlichkeiten die komplett selbst unübersehbare Wechselwirkungen mit dem nicht ganz unwesentlichen Faktor Mensch ausblendeten. Mit „formal“ bezeichnete ich diese Greg-Darlegungen Und er antwortete, als sei ich hirnamputiert. Wer sagte „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles Gelernte vergessen hat“.

    Und ja, ich halte es für ein durch neue Medien entstandenes sogar großes Problem, dass jeder Dööösbaddel im Verein mit anderen Dösbaddeln die auch nur gerade mal schreiben können, fleißig sind,
    und unbeirrbar nicht unwenentlich zur „öffentlichen Meinungsbildung“ beitragen. – Leute die etwas von einer Materie verstehen aber weniger penetrant mit ihrer Lautstärke übertänen.
    Na und?
    Glaubst du wirklich dass „fleißig unbeirrbar und ahnungslos von einer Materie“ in diesem Land den Ton angeben sollten, weil das VOLL „demokratisch“ wäre??? –
    Manchmal wenigstens scheint es so. -

  50. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    Du hast dich gewissermassen selbst in die
    ecke gedrängt, in der Du jetzt keinen ausweg
    mehr siehst. Wenn man nicht die gabe besitzt seine
    gedanken in richtige worte zu fassen, es ist doch
    nicht schlimm: VHS, lern-video, spezialkurse oder
    sonstige nachhilfe; alles ist erreichbar, ja doch.
    Dafür muss sich in deutschland keiner schämen,
    sowas soll es geben, mitten unter und
    Nicht wild um sich schlagen sondern wieder vertragen,
    oder führen wir schon sitten ein wie im ukraiiinischen
    parlament ?
    Knödelhaftigkeit und alleinvertretungsanspruch
    auf fachwissen, ja wo lebst Du denn ?
    Du solltest Dich keinesfalls zurückgesetzt und
    vernachlässigt fühlen, manche tage sind eben ungerecht, gelle.

Kommentar abgeben