Die Linke in Deutschland wärmt sich an einem abgebrannten Feuerchen: Hat sie nicht immer schon recht gehabt mit ihrer Fundamentalkritik am globalen Kapitalismus, dem Neoliberalismus und Finanzmarktkapitalismus? Die Heiligsprechung der Linken durch die “FAZ”, dem früheren Zentralorgan der deutschen Bürgerlichkeit, lässt die orientierungslosen Roten wohlig erschauern.
Halten wir “FAZ”-Herausgeber Frank Schirrmacher und seinem britischen Vordenker Charles Moore zugute, dass sie bestimmt nicht die Partei Die Linke von Gesine Lötzsch und Gregor Gysi gemeint haben, die Fidel Castro, den kommunistischen Gewaltherrscher über das verarmte Volksgefängnis Kuba, als “Vorbild” für die Völker der Welt feiert. Aber wen meint Schirrmacher dann? Die Sozialdemokratie? Es war doch gerade die linke Politik des Keynesianismus, die mit immer neuen Wohlfahrtsversprechen auf Pump die dramatische Überschuldung herbeigeführt hat, die jetzt den Euro und Europa bedroht. Dabei ist es ausgerechnet der bürgerlichen Politik des Sozialdemokraten Gerhard Schröder zu verdanken, dass Deutschland durch die Agenda 2010 wenigstens so viel Flexibilität wiedererlangt hat, dass die Arbeitslosigkeit sinkt, die sich bis dahin durch die linke Politik zugunsten gewerkschaftlich organisierter Arbeitsplatzbesitzer ständig erhöht hat. Ohne den dafür von seiner Partei geächteten Schröder wären wir sicherlich wie Spanien, Italien und Frankreich bei einer obszön hohen Jugendarbeitslosigkeit gelandet – und bei einer Industrie, die gegen die Wettbewerber aus Asien chancenlos wäre. Das zeigt, wie viel ein bisschen mehr Markt zu leisten vermag. Die wunderbare Welt der Sechziger, in der die technologische Überlegenheit des Westens die eine Hälfte der Welt reich machte und sozialistische Selbstzerstörung die andere Hälfte in graugesichtiger Armut hielt – diese Zeit ist vorbei. Die Menschen in China und Indien entwickeln gerade viel Spaß am Kapitalismus und nehmen auf die beschützten Werkstätten in Alteuropa nicht viel Rücksicht. Für Pekings “Volkszeitung” ist die Überschuldung der europäischen Staaten “die Pest”; sie kommt damit dem Kern der derzeitigen Euro-Probleme näher als der Feuilletonjournalismus hierzulande.
Man muss die Finanzkrise seit 2007 nicht dadurch relativieren, dass die Politik in den USA sie durch Ninja-Kredite an Schuldner mit No Income, No Job, No Assets mitverursachte – und dass hauptsächlich öffentliche Banken den Giftmüll in Deutschland verteilten. Zur Zähmung der Finanzmärkte braucht es keine sozialistische Internationale, sondern Ordnungspolitik – auf die gerade Deutschland stolz sein kann, weil es gezeigt hat, wie man Rahmenbedingungen setzt, um den gefährlichen Keim der Selbstzerstörung in Märkten zu bändigen. Kapitalismus ist eine menschliche und fehlerhafte Veranstaltung. Die linke Politik dagegen verspricht den Himmel auf Erden und liefert die Hölle. Man muss ja nicht gleich auf Stalin zurückgreifen, aber doch fragen: Was ist denn das Projekt der demokratischen Linken? Noch mehr Staatsschulden für Gefälligkeitssozialpolitik? Die Rückkehr in die Stagnation vor der Agenda 2010? Ausstieg aus der Globalisierung? Eine Finanzmarkttransaktionssteuer und Mindestlöhne, Rente wieder mit 65 und andere längst als untauglich erkannte Programme? Im Augenblick ist das einzig erkennbare linke Projekt die Zentralisierung der Wirtschafts- und Sozialpolitik in Brüssel und ihre Finanzierung durch Euro-Bonds zulasten deutscher Arbeitnehmer und Unternehmen. Irgendwie hofft man wohl auf diese Weise die immer noch effizienten Deutschen mit ihren Restbeständen an Marktwirtschaft und den lästigen, jede Extra-Belastung brav ertragenden Mittelstand der Fleißigen und Pfiffigen an die Kandare der Bürokratie zu legen, bis der letzte Euro verteilt ist, ehe er erwirtschaftet werden konnte. Das müsste mit europäischer Solidarität doch zu schaffen sein! Und diese intellektuell ausgebrannte Linke also hat die Antwort? Das klingt eher nach Anrufung eines ziemlich klapprigen Gespenstes.











339 Kommentare zu “Klappriges Gespenst”
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Es spricht vieles dafür,
daß die Links-Anästhesie abflaut.
weiter gehts im Text, Labile Pschos, magischer Rettungsbediensteter im Nirgendwo:
Wie so, sollte ich meine Aversionen kurieren versuchen? Ausgerechnet jetzt !, wo Dir niemand sagen kann, ob die Psychopaten* in der geschlossenen Anstalt drinnen oder draussen sind? (*Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.)
““…Linke Phalanx…Sie können es gar nicht fassen, dass dieses Segment des demokratischen politischen Spektrums noch lebt….”
so unterschiedlich können Wahrnehmungen sein.Ich sehe keine Fassungslosigkeit.”
Humanistisch: Fest gemauert in der Erden …
Sozialistisch: Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Eysel auf.
Blogdeutsch: Ich bin durch und durch OFFEN für andere Ideen.
…der 13 Kleinparteien (ergänze)
“…Linke Phalanx…Sie können es gar nicht fassen, dass dieses Segment des demokratischen politischen Spektrums noch lebt….”
so unterschiedlich können Wahrnehmungen sein.Ich sehe keine Fassungslosigkeit.
Ich beobachte schon seit langem eine Renaissance des völkischen Denkens.In Zeiten wie heute,in dem nahezu jede nationale Regierung Europa´s Trouble hat, nicht ungewöhnlich,daß sich erneut viele dem zuwenden.Man sieht es an den vielen rechten Kleinparteien,die wie Pilze aus dem Boden schießen.
Wer sich über Diffamierung und antidemokratische/antipluralistische Tendenzen beklagt,sollte das zunächst mal aus der eigenen Agenda streichen und sich auf Diskussion einlassen.Damit habe ich eher schlechte Erfahrungen,ich wollte mit einem ProNRWler diskutieren,das endete in Beschimpfungen,obwohl ich sehr sachlich war.Von einem NPDler wurde ich schon zu Boden gebracht.Auch in Foren ist die Diskussion eher schwierig,denn man wird schnell in die linksradikale Phalanx eingeordnet.
Ich frage mich nur,wieso PI im Ausland gehostet ist,wenn es doch so clean ist.
Wer es verpast hat,im RBB war eine Befragung von Berliner Wahl-Spitzenkandidaten.
http://www.rbb-online.de/themen/dossiers/berlin_wahl_2011/wahl/hintergrund/_klipp___klar___die.html
wenn das so ist, mpu, dann bleibt mir nur noch dir ganz herzlich zu gratulieren: wie hast du nur hierher gefunden, hier werden gerade Plätze frei, kannst dich also ausbreiten, hier gibt es enthusiastische Experten, fürs Mittelständische, Mittelmäßige, einfach für alles von ey bis pi. Lass dich nicht davon verwirren, wenn du was nicht gleicht verstehst, verstoascht, irgendwann rührt dir einer die pampe so auf, dass es dir wie Schuppen von den Augen fällt, und falls nichts mehr hilft, frag WM, seit vier Jahren backstage und immer noch im Ehrenamt. Nur eins ist abzuempfehlen: mit Anzeigen solltest du nicht drohen, hier wird alles verwurstet und alles vermarktet, selbst die Löcher im nicht-vorhandenen Käse, dafür gibt’s mehr cash zurück als du bar auf den Tisch legen musst. Ob sich deine Aversion damit kurieren, am wiwo-Wesen sollt’s Land genesen? Mehrwert durch Mummenschanz-Marketing?
Erstaunlich,was eine Bemerkung über PI auslösen kann.Der Autor Michael Stürzenberger ist ehemaliger Pressesprecher der CSU in München.Und ganz gewiß kein Experte für Arabistik.Das Ganze verlinkt mit Propagandafront,einer der vielen Kampfblätter gegen “Ökofaschismus”.Eine überaus gepflegte Agenda.Bei meiner Suche hat mich das nicht wirklich überrascht,es war überall das gleiche verquaste national-völkische Hass-Vokabular zu erwarten und zu finden.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-islamkritiker-der-feind-steht-fest-1.1066570
Übrigens geistert das Interview mit diesem Sheik auch durch die diversen Right-Winger Tea-Party blogs,allen voran Pamela Geller (atlas shrugs).Klar,das ist Kanonenfutter.Wird immer gerne genommen.Über die realen Entwicklungen in Ägypten sagen solche Artikel nichts Substanzielles aus.
Das ist so ne Sache, magischer Rettungsschwimmer aus MaLiBu
[wie lange hast du die Aversionssyndrome schon?]
Problem erkannt: Verdammt lange schon, schon so lange, wie ich denken kann. Manche sagen sogar, es sei Verfolgungswahn, gegen den es keine Medizin gäbe.
Wenn ich nämlich steif und fest behaupte, dass es keinen Käsehaushalt gäbe, der über Jahrzehnte mehr Geld ausgibt, als er einnimmt, – irgendwann vor dem Problem steht, dass die Löcher im Käse grösser sind, als der Kas selber, so nimmt man mir dies einfach nicht ab.
Oder, wenn ich sage, dass ein Käse-System, das Figuren als ihre Lenker vorne hinstellt, die die Wahrheit am besten verbergen können, immer schlechter werden muss, – dann kommt es schon mal zum Vorwurf der Selbsttäuschung.
Der Käs fängt dann richtig zu schimmeln an, wenn ich noch oben drauf setze, dass, wie jetzt geschehen, zwei Drittel des Käsehaushaltes von einem Jahr an Dritte verbürgt wird, dann, – ja, da habe ich echte Befürchtungen, dass Die, mit den weissen Turnschuhen und den Kitteln kommen, die man hinten zumacht, und mich abholen. Da fang ich dann an, die Leute, die den ´klaren` Blick für die Wirklichkeiten haben, zu beneiden….wirklich, ganz ährlich!
—-
Selbsttäuschung ist übrigens im grellen Lichte des kollektiven Selbstbetrugs nur schwer zu auszumachen!
Mit dem Selbstbetrug in der Käserei gibt´s anscheinend aber Probleme:
[Wenn das mit der Finanzkrise so weitergeht, sollten wir unser Land besser in Anführungszeichen setzen. Wer Europa neu aufstellen will, muss zuerst seine eigenen Verhältnisse in Ordnung bringen.
.. die Politik muss endlich eine Frage beantworten: Ist dieses Deutschland noch demokratisch, deutsch und republikanisch? Dafür muss sie sich zuerst vom Selbstbetrug der vergangenen Jahrzehnte verabschieden: Dass allein Deutschland alles richtig gemacht habe.]
http://www.faz.net/artikel/C30351/deutschland-und-die-finanzkrise-gross-war-unser-selbstbetrug-30495383.html
Ach Don Camillo, wann war denn Pepone das letzte mal an deinem Altärchen, hat es da xixxxx gemacht?
……………
Eysel, dir kann man aber auch alles auftischen, wenn man nur die Butter von vor 25 Jahren aufstreicht;-))))))))))))
……………..
Und Gsuffa, links rechts und und a halbe Mittelmaß und Ek, Fk, Risk control, ein pampastier klingt niemals hole
…………….
Deutschlands auflagenstärkstes Wirtschaftsmagazin, wie schunmpelt und kumpelt. Weiter so.
Danke Mad,
was züchten die denn da, Hunde und Katzen. Hm, chinesisch esse ich auch gern.
Soll ich Alf mitbringen, der trinkt auch gerne frisch gepressten Katzensaft und findet Spinat widerlich, hilft aber beides gegen melmakanischen Schluckauf. Guckst Du hier ganz schnell:
http://www.youtube.com/watch?v=R6I7nsO4Twg
@WM
Ich würde auch den Bienen verbieten und Kampfhubschrauber zur Bestäubung und Honig sammeln einsetzen.
@Zamir
O’zapft is! … dieses Jahr am 17. September; falls bis dahin die Wirkung von Hähnchenmast am 31.08. etwas verflogen sein sollte, legen wir Fischzüchter, Schweine- und Ochsenmäster am 18.09. um 21.15 Uhr auf BR 3 noch etwas nach. Kleiner Insider-Bericht aus meiner Quelle TV-Spielfilm, kam heute gerade druckfrisch rein. Aus der Reihe schöner Fernsehen mit Pampa. Wir müssen nur aufpassen, dass uns die Brezen-verkäufer nicht in den Rücken fallen, die Käser und Süßigkeiten-Verkäufer sollten eigentlich neutral sein. Gsuffa wird sowieso imma und Körndalgefuderte und Veggis spielten auf der Wiesn noch nie eine Rolle, abgesehen von Krautsalat.
Na, wia schauts aus Zamir, habe uns beiden am 19.09. im Schottenhammel einen Platz reserviert, ich garantiere, dass die Gickerl-Preise bis dahin nicht steigen, hm, lecker Gickerl und a Mass, das Geheimnis des Erfolges liegt im Einkauf. Odda isst Du lieber Ochsenbraten, dann muss ich aber meine NGOs neu instruieren.
Oans, zoa, drei
Gsuffa
Pampa
@ name 20:30 +21:30
so sehr es mir wiederstrebt, „Namen“ zu zu stimmen:
TROTZDEM!!!
Gute Nacht mad!
@20:30
Einer links-dominierten Phalanx ist es über Jahrzehnte hinweg gelungen, national-liberale und national-konservative Stimmen zum Verstummen zu bringen und aus dem veröffentlichten Meinungsspektrum zu verbannen. Nun laufen jedoch viele von diesen Meinungswächtern in die von ihnen selbst aufgestellte Falle der Autosuggestion: Sie können es gar nicht fassen, dass dieses Segment des demokratischen politischen Spektrums noch lebt. Und wenn es schon noch lebt, dann können doch zumindest seine Anichten und Äußerungen nicht rechtmäßig sein! So hyperventilieren diese Leute und pumpen wie die Maikäfer. Sie können und können es einfach nicht fassen, dass ihnen das Meinungs-Definitionsmonopol allmählich zu entgleiten droht. Das kann ja nur verfassungswidrig sein!!! Und so rufen sie nach Verfassungsgerichten, nach Menschenrechts-Gerichtshöfen, der UNO und dem Verfassungsschutz. Doch überall Fehlanzeige! Es will und will einfach nicht gelingen, Menschen des Rechtsbruchs, der Verfassungsfeindlichkeit und des Verstoßes gegen Menschenrechte zu überführen, die von sich sagen, dass sie ihr Vaterland, ihre Muttersprache und ihr kulturelles Erbe lieben und bewahren wollen, die sagen, dass sich Gäste an die Hausordnung zu halten haben, und die eine antidemokratische und antipluralistische Ideologie eine antidemokratische und antipluralistische Ideologie nennen.
Da hilft nur eins: Diffamieren!
@;-)))
Ein Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat festgestellt, dass auch Honig mit kleinen Spuren von Gen-Pollen eigentlich eine Zulassung braucht, bevor er in Verkehr gebracht wird. Nun muss der EuGH entscheiden, ob ein Großteil des Honigs, der derzeit in den Supermärkten steht, aus den Regalen verschwinden muss. (© dpa/dpaweb)
http://www.sueddeutsche.de/wissen/eugh-urteil-zu-gentechnik-bienchen-weiss-nicht-ob-am-bluemchen-alles-echt-ist-1.1138073
Im Endeffekt muß dann also eigentlich jeder Biene eine Videokamera auf den Rücken geschnallt werden, damit eindeutig dokumentiert werden kann, daß sie nur die Sumpfdotterblumen grüner Deppen angeflogen hat!
Für Dich, Pampa, zur Erfrischung:
http://www.youtube.com/watch?v=BHcL40ALOJ8&feature=fvwp&NR=1
@
Der Verfassungsschutz ist bei Politkorrekten zur heiligen Kuh geworden, die Linken benützen ihn seit Jahren als Waffe. Kaum jemand scheint noch zu wissen, daß dies nicht nur einmal anders war, sondern geradezu spiegelverkehrt! Vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden, war bei den roten Achtundsechzigern eine Ehre, und sie verhöhnten diese Behörde als Trottel und als braunen Fleck. Ein Kommentar mit Quellen!
Da nach Meinung des linksgrünen Mainstreams die politische Mitte des Landes ungefähr zwischen Renate Künast und Sahra Wagenknecht liegt, ist es naheliegend, den Verfassungsschutz als linken Totschlagshammer gegen alles zu schwingen, was nicht in einem ideologischen Nichts schwimmt wie die Kanzlerin und nicht so sendet wie der Hessische Rundfunk.
Egal, wo Sie blättern, zwanzig, dreißig Jahre lang spie der Spiegel nur Gift und Galle gegen den Verfassunsgschutz. Und nun, da in allen Bundesländern und Parteien Sozn und Grüne regieren, ist der Verfassungsschutz plötzlich der Hüter des Staatsallerheiligsten und wird als Waffe gegen Andersdenkende eingesetzt!
Man sollte sich also von den dümmlichen und heuchlerischen Tricks der Linken nicht täuschen lassen und nicht über deren Stäbchen springen! Der Verfassungsschutz übrigens auch nicht.
Hier passt der alte Karl Marx doch wieder wie die Faust aufs Auge:
Kein Mensch bekämpft die Freiheit; er bekämpft höchstens die Freiheit der anderen.
(Debatten über Pressefreiheit und Publikation der Landständischen Verhandlungen. MEW 1, S. 51, 1842)
Für dich Pampa – a new enterprise
Herd cats http://youtu.be/m_MaJDK3VNE
“Gesetze” pampa, was für Gesetze gelten schon für kleine Arschlöcher.;-))) Ernste Grüße von deinem Über-Ich, grrrrr.
Vergiss nicht, das Gesetz ist mad, und wenn das Gesetz mal nicht mad ist, gibt’s immer noch all die Mittelmäßigen, den du hier den Ton anzugeben versuchst, Eine schöne Aufgabe für eine Tu-nicht-gut, der sich so wichtig nimmt, wie du dich.
Lies mal deine Dünnpfiff der letzten Tage´, was wohl Montesquieu dazu sagen würde? Bisschen viel FK, odda.
Liebe Mad,
„PI ist der Abschaum,aus dem Ideologen und Mörder wie Breivik mehr oder weniger verstohlen Beifall erhalten und Teil des globalen Netzwerks von Unterstützern einer Hass-Ideologie.
Vielleicht nimmst du das zu easy.“
Gerade freundlich hört sich das aber auch nicht an. Ich kenne den Blog nicht, bilde mir aber ein, dass Calligula, Commodus, Nero, Hitler, Stalin etc. nicht unbedingt von einem Blog inspiriert wurden. Bei Breivik liegt auch der Una Bomder näher, von dem er sogar abgeschrieben hat, nur dass der Una-Bomber ein radikaler Naturschützer war, somit also unverdächtig ist.
Meines Erachtens liegt das zuerst mal an den Eltern, ihrer Erziehung und der Liebe, den sie ihren Kindern mitgeben, sonst züchtet man potenziell Psychopaten heran. Soweit ich nebenbei hörte, wuchs der Kanbe alleine bei seiner Mutter auf, sein Vater ist Diplomat und haute ab, als der klein war und sagte nach dem Attentat, dass man Menschen wie seinen Sohn töten solle. Aha, welcher Vater sagt sowas über seinen Sohn und hat sich noch dazu nie um ihn gekümmert?
Das mit den Blogs finde ich stark übertrieben, eine gefestigte Persönlichkeit lässt sich doch nicht von einem Blog in seinem Leben leiten und bildet sich seine eigene Meinung. Mal abgesehen davon glaube steht Die Linke auch unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, ebenso die NPD und so Zeugs. Es wäre auch nicht schlecht, wenn wir die Regierung und noch schlimmer die Opposition auch mal vom Verfassungsschutz beobachten lassen sollten, verfassungskonform regieren und handeln die doch schon lange nicht mehr. Ab und an verhindert Karlsruhe noch die schlimmsten Verfassungsbrüche der Staatsjunkies, das find ich lieb von Karlsruhe, nicht doof.
)) Aber bis diese militanten Verfassungsbrecher mal vor den Kadi kommen und dafür noch nicht mal eingelocht werden, dauert es leider meist etwas lange.
Aber gut, halten wir uns so gut es geht an die Gesetze, solange es die Gesetzgeber schon selber nicht tun.
Schelmische Grüße
Pampa
10.19 Uhr habe ich nie gesehen, muss ich auch nicht, kann mir ungefähr vorstellen was der Magische so alles loslässt, zwecklos.
Gegen den Artikel ist meiner Meinung nach nichts ein zu wenden.
Artikel durchaus vergleichbarer Aussage von rennomierten Orientalisten finden sich in diversen Qualitätsmedien. Ich fürchte, da hat jemand all zu schnell gelesen, zu voreilig gelöscht.-
Dass ein paar der Kommentare “unterirdisch” sind ist ein ganz anderes Thema.
Löschung des Artikels – wegen der Kommentare – halte ich für falsch.
Auch hier gibt es – nicht gelöschte – Kommentare einer Art,
die an der Grundgesetzlichkeit der Verfasser der Kommentare zweifeln lassen.
http://www.pi-news.net/2011/08/demokratie-auf-agyptisch/#more-208882
Mein heutiges Greg-Special
http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2011/08/geldpolitik-vor-der-krise/
Mein „bissiges Special“:
http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2011/09/eurokrise-budgetregeln-mit-biss/
Sonnenklar mad,
wer vom Verfassungsschutz BEOBACHTET wird,
der IST damit „DEFINITV“ ein Verbrecher.
Hast du ne vollständige Liste ALLER,
die vom Verfassungsschutz beobachtet werden?
Hängt die dort in der Cafeteriea am schwarten Brett?
Kündigen die – nach typischer Geheimdienstmanier -
eigentlich bei dir an, wen sie beobachten???
Pampa
PI ist der Abschaum,aus dem Ideologen und Mörder wie Breivik mehr oder weniger verstohlen Beifall erhalten und Teil des globalen Netzwerks von Unterstützern einer Hass-Ideologie.
Vielleicht nimmst du das zu easy.
“Rechtslastiges Blog “Politically Incorrect” wird vom Verfassungsschutz beobachtet
Schon seit längerem widmet sich das Weblog “Politically Incorrect” (PI) dem selbsternannten Kampf gegen das Böse in der Welt, das die Betreiber vor allem in der vorgeblichen Islamisierung des alten Europa erkennen. Führt schon die Lektüre der islamophoben Texte im Blog bei neutralen Lesern regelmäßig zu erhobenen Augenbrauen, gilt das erst recht für die Kommentare. Die nicht enden wollenden Litaneien wüstester rassistischer Beschimpfungen und Mordphantasien so mancher PI-Fans ließen es den Blog-Betreibern angeraten sein, die Seite im Ausland zu hosten, sicher vor dem Zugriff des deutschen Rechtsstaates.
Der hat aber dennoch ein Auge auf das Treiben, wie jetzt Sebastian Edathy, SPD-MdB und Vorsitzender des Innenausschusses mitteilte. Auf Anfrage erklärte der Politiker, er habe den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz wegen des Blogs angeschrieben. Der Verfassungsschutz habe ihm mitgeteilt, “dass ‘PI’ dem Bundesamt für Verfassungsschutz bekannt und im Blick sei. Die weitere Entwicklung werde beobachtet”.”
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,589430,00.html
http://www.faz.net/artikel/C30297/integrationsdebatte-die-postidentischen-deutschen-30494161.html
“Wunschdenken” ist sowas wie “Tagträumen”, wer Tags mehr träumt schläft nachts besser.
War das mit der Klugheit ohne die alle Intelligenz nichts nützt nicht von Dir?
P.S: fürs Kaffegeschirr habe ich mir eine untergetan, sie globte es mir zusein, und das tut ihr gut so.
……..
Und lass bitte Tichy raus, er darf sich als Obervolkswirt über allen möglichen kaffe solange aufregen, bis der kalt ist und absteht.
Intellektuelle Delikatessen werden woanders gebacken. Hier dominiert das Angezeigte, also wird aus Dünnmilch charktervoller Käse geschichtet. Wem’s schmeckt.
“Von allen meinen großen Lieben ist mir nur eine geblieben: der Selbstbetrug. Ein echter Wecker;-)
Und wie! Und wie! Magier, natürlich hat mpu ein kindliches Gemüt! Manchmal glaube ich, bin ich sogar ein richtiger Unhold. Das versuch ich mir auch strengstens zu bewahren. So wie Oma, die ist damit 99 geworden! … war meine liebste…
Nicht von Oma: Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht, hab ich mal irgendwo gelesen…man muss es aber nicht glauben.
—
Nur, mein Kamm, auf dem früher noch mehr Haare wuchsen, wird feuerrot, wenn ich temperierte Staatshörigkeit, wie hier auch, vermischt mit ein wenig sozialem Eifer erlebe. Das macht mich krank.
Der Staat hat seine wulstigen Pfoten aus unserer bürgerlichen Souveränität herauszulassen und soll sich um unser Gemeinwesen kümmern, das ist seine ureigenste Angelegenheit, explizite Pflicht und Schuldigkeit. Ob die Warmhalteplatte an meiner Kaffeemaschine warm oder kalt ist, dafür brauche ich weder den Staat, noch die EU. Das ist nämlich nicht kindlich, sondern mehr als kindisch. Mein Kaffee kommt zudem aus der French-Press, schmeckt besser und da gibt´s gar keine Platte…
—-
Wunschdenken finde ich amüsant. Warum nicht? Gelobt sei Tichy´s blog. Da kann ich die Demokratie komplett für ganz Libyen, Ägypten, Tunesien und was dazugehört auf einen Schlag, nach westlichem Vorbild installieren, – weiss aber gleichzeitig, dass mein Kaffeegeschirr von vorgestern noch in der Spüle steht. Die Realitäten holen mich halt immer wieder ein, da kann ich noch so sehr ´meinen Wunsch denken`, es hilft einfach nichts…
ja,ja,.. was bleibt ist das klappriges Klappern von Gespenstern
“Kommentare, die als eine Art von ständiger Gegen-Kolumne darauf zielen, jede unserer Auffassungen reflexartig zu konterkarieren, werden als unstatthaftes Blog-in-Blog von uns nicht hingenommen.”
das ist Meinungsfreiheit in PI
geht es schon wieder los, is ja schlimm
Liebe Mad,
nun, mit der aktuellen Geschäftslage allein wäre ich etwas vorsichtig. Es geht schließlich auch um die Zukunfsterwartungen, meinetwegen Auftragseingänge weltweit etc. So etwas preist die Börse in der Regel vorher ein, daher gilt sie ja auch als gemeinhin bester Frühindikator. Nun gibt es ja diverse Anlageklassen, die an der Börse weltweit gehandelt und auch Interpretationsmöglichkeiten, was die Börsianer, also Leute, die ihre Meinungen mit Geld hinterlegen, erzählen kann man ja viel, wenn der Tag lang ist. Bondsmärkte liefern normal bessere Prognosen als Aktienmärkte, aber nicht unbedingt andere. Wir sehen ja eine Flucht in vermeintliche Sicherheit, also meinetwegen Bundesanleihen. Weiter sind meist auch die Transport-Indices ganz gut in der Prognose, sind ja schon mal Hinweise darauf, wie viel Tonnage und sowas die Unternehmen gemäß ihrer eigenen Erwartungen bestellen, also Entscheidungen mit Geld unterlegen.
Das sind alles Überlegungen, ob richtig odda falsch werden wir sehen, aber bedenke bitte, so hysterisch ist das Börsenpack nicht, es liegt zwar nicht immer, aber meistens relativ gut damit, wohin die Reise geht. Jedenfalls viel besser, als die ganzen Forschungsinstitute, welche sowas wie Ifo-Index, ZEW, CPI, ISM et. al. veröffentlichen. Ganz einfach, bei den Befragungen der Entscheidungsträger sagen die oftmals bewusst und auch unbewusst nicht immer ihre Meinung, respektive das, was sie dann wirklich tun, welche Vorbereitungen sie treffen.
Nun will doch keiner den Teufel an die Wand malen, aber wir müssen schon vorbereitet sein, was kommen könnte, Alternativen haben. Nehme nur ein Beispiel, ich will das hier keineswegs auf alles extrapolieren, aber vergangene Woche nahm zum Beispiel einer der größten Einzelhändler Carrefour seine Prognosen fürs eigene Geschäft zurück, die Ist-Zahlen gingen auch zurück (ich habe das nicht analysiert, nur die Meldung kurz überflogen). Besser als erwartet, schlechter als erwarten, was weiß ich, ist Journalisten-Kauderwelsch, die spielen ungefähr so gut an der Börse wie Waldi Hartmann Fußball (und die deutsche Mädchennationalmannschaft letztens *wegduck*
).
Ich lese die Meldung erstmal wie folgt: Die Ist-Zahlen entsprechen nicht den Plan-Zahlen, weiter gehen die kommenden Plan-Zahlen runter. Nun sagen Journalisten ja gerne, gegessen werde immer, Konsumtitel seien sehr stabil. Das stimmt auch meist, aber nicht immer, vor allem wird nicht immer gegessen, wenn die Leute PPetit oder schlimmer Hunger haben, sondern nur dann, wenn sie auch etwas zu essen bekommen bzw. sich das leisten können. Es gibt nun mal mehr Menschen auf der Welt, welche mehr Probleme mit Hunger haben, als Leute bei uns etc., die Probleme damit haben wenigstens ihr Übergewicht zu halten.
Wenn also Carrefour (Supermärkte und sowas) die Ist- und Planzahlen herunter nimmt, so deutet das ceteris paribus mal darauf hin, dass die Leute an der Nahrung sparen, ob sie wollen oder müssen, sei dahingestellt, jedenfalls deuten die Zahlen darauf hin. Nun könnte frau sich ja mal hinsetzen und den gesamten Konsumbereich weltweit analysieren, meinetwegen Nestle, Unilever, Kraft Foods, Danone, Coke, Pepsi, McDonalds, Carrefour, Metro, Wal-Mart, Barry Callebaut (Industrieschokolade), Lindt & Sprügli für Dich, Südzucker etc.. , was mir gerade so wahllos einfällt, um darauf zu schließen, wie es wirklich aussieht.
So unmenschlich ist Börse also gar nicht, im Gegenteil, sehr menschlich sogar, da sieht man nämlich, was die Leute tun, nicht nur behaupten und versucht einen möglichst guten Preis zu finden, sonst passiert da im Prinzip gar nichts, wie auf einem etwas fortgeschrittenen mittelalterlichen Marktplatz, einem Bazar, einem Flohmarkt odda sowas, nur halt ein paar Hausnummern größer.
Nun nimm mal Eysels link, ich habs auch nicht gelesen, nur kurz überflogen, ich lese halt lieber Zahlen als Worte, aber das Bildchen von dem Knaben stach mir ins Auge, der erinnerte mich spontan an den Imperator aus Star Wars, gut etwas weniger Falten.
In diesem Sinne
Liebe Grüße an alle
Pampa
Zutreffender hätte der Artikel nicht sein können
BRAVO !!!
94 Prozent der mittelständischen Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als gut oder eher gut
http://tinyurl.com/3pcg8or
irgendwo zwischen Statistik und Hysterie liegt die Realität.Und die ist unaufgeregter leichter zu genießen als durch diffuse Aufgüsse von Polemik.
Du, wer denn sonst, Bruderherz
@mad,Poppel
darüber solltet ihr euch sorgen und empören!!!!
Demokratie auf ägyptisch…
Der sogenannte “arabische Frühling” hat die Büchse der Pandorra geöffnet:
http://www.pi-news.net/2011/08/demokratie-auf-agyptisch/#more-208882
Herr Tichy bietet, wie so oft, unausgegorenen Unsinn. Das klägliche Scheitern des Finanzkapitalismus ist aufgrund der Faktenlage gar nicht zu bestreiten. Es sei denn, man will sich unglaubwürdig und lächerlich machen. Das Schlimme ist, dass die Geretteten ihre Retter verspotten und weiterhin an deren Niedergang verdienen. Dieses alberne Gerede, Herr Tichy, die Linken würden sich am Niedergang der neoliberalen Ideologie berauschen, lenkt doch nur davon ab, dass Sie keine tragfähigen Argumente vorzuweisen haben. Es will ihnen ja niemand ihre Scheuklappen nehmen, aber ein bißchen mehr Sachverstand müssten Sie schon aufbieten. Das Nachbeten alter Kampfbegriffe ist zu wenig. Der Kapitalismus ist nicht in Verruf geraten, sondern eine Form oder System des Kapitalismus, das der Irrlehre anhängt, die Märkte seien rational. Rational ist der Herdentrieb, dem sich eine offene Masse verpflichtet fühlt, weil sie glaubt, es wäre was zu verdienen. Das Prinzip der Marktwirtschaft ist der Wettbewerb um das bessere Produkt. Nicht die manische Zweckgerichtetheit einer Herde von Lemmingen, die glauben, wenn viele in eine Richtung rennen, täten alle das Richtige. Denken Sie mal darüber nach.
London: David Harvey über die Riots und den “verwilderten Kapitalismus”
http://bit.ly/oqrFsn
Sehr lesenswert:
Dear Germany, You Are Deciding the Future of Europe
http://eulaw.wordpress.com/2011/08/19/dear-germany-you-are-deciding-the-future-of-europe/
@dtesch und mpu
Darf ich zu 19.38 Uhr ergänzen: Nur die wirklich Flexiblen verlassen das Land oder die Region auch physisch. Wer nicht, aus welchen Gründen auch immer, sei es Heimat, Familie, Qualifikation etc. flexibel ist, emigriert zunehmend demotiviert innerlich. Vornehmlich die jungen Generationen emigrieren, die älteren (geistig) bleiben zurück. Auch das können wir in der ehemaligen DDR zunehmend, das Land vergreist mental und physisch. Das ist aber schon etwas älter:
„Tritt eine Idee in ein hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus – weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.“
„Wo es den Redner an Tiefe fehlt, da gehen sie in die Breite.“
beides
Charles-Louis de Montesquieu
18.01.1689 – 10.02.1755
Französischer Schriftsteller und Philosoph
Bis die Politiker in ihrer Regelungungswut und in ihrer desorientierten und unorganisierten Vorgehensweise, teilweise oder gar komplett gegen sämtliche bestehenden Verfassungen, fertig sind, ist die Messe längst gelesen. Immer und immer weiter, auf ein Neues, nun denn, fröhliches Gelingen, wir haben alles im Griff, auf dem sinkenden Schiff. Wie die Kapelle auf der Titanic, was sollten sie auch sonst machen, als gemütlich spielend sehenden Auges abzusaufen.
Gruß
Pampa
… vielleicht hat Eysel ja keine Zeit mehr, seit sie die Nacktscanner mangels Funktionstüchtiglgkeit an den Flughäfen abgeschafft haben, muss er dort nicht mehr solange warten.
@mpu
“Welches Europa ist denn gewollt?….”
Ich bin mir da nicht ganz sicher.
Ich glaube das läuft nach den Motto: Wasch mit den Pelz, aber mach mich nicht nass.
Das Geschrei nach dem Staat, wie ich bereits des öfteren erwähnt habe, nimmt immer mehr zu. Die Konsequenzen und Kosten, die daraus entstehen, will natürlich niemand tragen. Es wird die Mär aufrecht erhalten, dass der Staat sich um alles und jeden kümmern kann. Er hat in der Vergangenheit versucht, durch Einsatz von Schulden, diese Illusion aufrecht zu erhalten.
Jede weitere Regel und jedes weitere Ge- und Verbot, entbindet die Menschen von der eigenen Verantwortung. Macht sie aber auch immer abhängiger und damit unselbstständiger.
Ein Heer an Bürokraten nationale als auch die in den EU-Zentralen Beschäftigten, sinnen jeden Tag darüber nach, was es noch alles im täglichen Leben der Bürger zu regeln gibt. Ob Glühbirnen, Wasserhähne, Kaffeemaschinen, Gurken, Bananen, Klimaanlagen, Isolierungen, …. Von der Wiege bis zur Bahre alles soll geregelt werden.
Und gilt es noch die “bösen Unternehmer” zu bändigen, sie in die Schranken zu weisen:
Da werden vermeintlich Mitarbeiter ausgebeutet. Unternehmen, die vermeintlich die Umwelt schädigen und last but not least viel zu viel Geld verdienen. Das sollte nach dem Willen Vieler gesetzlich geregelt oder am Besten gleich verboten werden.
Also Folge davon könnte es sein, dass einige Unternehmen schließen oder abwandern. Was ist dann mit den vermeintlich ausgebeuteten Mitarbeitern, den dann nicht gezahlten Steuern und Abgaben?
Gruß
dtesch
@Greg
“Der Friede in Europa, den wir die letzten 65 Jahre genossen haben, darf man leider nicht als gottgegeben und zementiert sehen. Zu hoffen, dass alles freundlich und geordnet bleibt, wenn man diverse Länder ins Chaos entlässt, ist illusorisch.”
Die Friedenskeule zu schwingen greift hier zu kurz. Wird immer gerne benutzt, wenn es sonst keine nachvollziehbaren vernünftigen Argumente gibt.
Diesen 65-jährigen Frieden hatten wird auch vor dem Euro. Wahrscheinlich war die Stimmung insgesamt noch friedlicher.
Der Vergleich mit den Kosten der Eingliederung der ehemaligen DDR greift ebenfalls zu kurz. Ja, das hat ne Menge Geld gekostet und wird auch weiterhin jede Menge kosten. Das ist auch noch nicht abgeschlossen.
Woher kommen wohl die 2 Billionen Schulden, Tendenz steigend?
“Der EFSF ist eine Investition in die Stabilität von Europa.”
Das ist doch reines Wunschdenken, mit Nichts zu belegen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben doch das Gegenteil gezeigt. Wie wurde vor einem Jahr getönt, als GR gerettet werden sollte? Welche Luftblasen wurden damals produziert, welche naiven Hoffnungen geweckt?
Wo existiert ein belastbarer Beleg das es diesmal besser wird?
Von dieser Ausgangslage ganz Europa “retten” zu wollen, ist doch wohl illusorisch um nicht zu sagen Größenwahnsinnig.
An die 200 Milliarden glaubt doch kein Mensch. D wird wohl mehr als diese 200 Milliarden aufbringen, weil die anderen Länder wie Frankreich, Italien, Spanien … nicht in der Lange sein werden, die zugesagten Einlagen aufzubringen. Diese Ländern stehen selbst vor dem Abgrund.
Was jetzt noch fehlt ist ein abklingen der Konjunktur, wenn nicht heute, so denn morgen. Welches Zutrauen werden dann die Märkte in die Staatsfinanzen der Euroländer haben?
Gruß
dtesch
@Greg
“Das verfahren ist aber nicht ungewähnlich. So ist das auch, wenn das Wirtschaftsministeirum eine Studie in Auftrag gibt. Sobald der Vertrag unterschrieben ist, muss die Bundesrepublik Deutschland zahlen. Ist das Geld im Budget, kann das Ministerium frei entscheiden. Wenn nicht, muss es einen Nachtragshaushalt durch das Parlament bringen.”
Eine Studie für 700 Milliarden?
“Das meiste ist rechtlicher Standard und funktioniert in der Praxis sehr gut.”
Wo gab es das schon einmal als “Standard” 700 Milliarden?
Wenn das nicht reicht und es wird nicht reichen, was glaubst Du wird dann geschehen, nachdem 700 Milliarden verbrannt sind?
Ich bin der gleichen Meinung wie Klaus, schon die Einrichtung des Fonds ist ein klarer Verstoß gegen die Verfassung, weil das Parlament seiner Aufgabe, Schaden von D abzuwenden, nicht mehr nachkommt. Das Parlament wird zu einem Abnick-Verein deklassiert. Es wird auch weitere Milliarden abnicken, bis der Markt dem ein Ende bereitet.
Das ganz als “normalen Vorgang” hinzustellen, bedarf es schon viel Fantasie.
Natürlich kann man sich auf das Formale zurückziehen und den Vertrag wohlwollend interpretieren. Das hat die DDR ja ebenfalls so gemacht. Sie trug die Wort “Demokratisch” sogar im Namen. Also war die DDR formal eine demokratische Einrichtung. Kann man so sehen, wenn man will. Nur hat das wenig mit der Realität zu tun.
So verhält es sich auch mit dem “geschlossenen Immobilienfond”. Das Problem bei diesem “Immobilienfond” ist leider, und dass steht so explizit nicht im Vertrag, das wir, die wir Steuern und Abgaben zahlen, ebenso unsere Kinder und deren ungeborene Kinder, Zwangsmitglieder in diesem Fond sind und voll in der Haftung stehen. Wie erklären wird das unseren Kindern?
Gruß
dtesch
Gregor Neumann am 01.09.2011 um 13:40 Uhr:
[Der EFSF ist eine Investition in die Stabilität von Europa.]
Huch!… Dann sollten wir aber ganz schnell den ´Kindergarten` schließen!
EU will Stromverbrauch von Kaffeemaschinen regeln
Die EU-Kommission nimmt Kaffeefiltermaschinen mit Wärmeplatte ins Visier. Eine Studie hat ergeben, dass sie viel zu viel Strom verbrauchen.
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article13578290/EU-will-Stromverbrauch-von-Kaffeemaschinen-regeln.html
…Pampa mit weiterem Beispiel…die gäb´s ohne Ende…. wann werden im “Kindergarten” ein paar “60 Watt-Birnen” ausgedreht und im Atlantik versenkt?
Ein Mär, dass es Europa und den Euro nicht gäbe! Es ist die Frage nicht beantwortet:
Welches Europa ist denn gewollt?….
… Der Kamm schwillt und schwillt…
—
Rettungsschwimmer Magic: [“charaktervoll” vorgetragene Politikerschelte]
… sollte sich die Kritik (auch) an mich richten?
Willst Du mich beleidigen? Ich beschreibe hier den ganz normalen Wahnsinn – versuche es zumindest – und aufzuzeigen, wie man ihn zu seiner vollen Blüte bringen kann!…nachher wird man wieder fragen: “Wie konnten die Menschen so wahnsinnig sein?…. Tagebuch, sozusagen…meine Kinder werde ich mal auf Papa´s Geschriebene verweisen…
Wenn ich als Gesetzgeber die Verlustverrechnung in Holdings verbieten will, will ich ja letztlich die Steuern erhöhen. Die Verlustvorträge können so nicht mehr in profitablen Tochtergesellschaften des Konzerns genutzt werden. Was mache ich also als Konzernleitung, wenn mir angedroht wird, dass das kommt? Richtig, ich gruppiere die Holding um und zwar so, dass die Verlustvorträge defizitärer Tochtergesellschaften in den profitablen Konzerneinheiten weiter genutzt werden können, ich verschmelze also in der Holding, vorher natürlich, einzelne Töchter miteinander und schließe die defizitären Tochtergesellschaften weitgehend operativ. Es wandern Aktiv- und Passivgeschäft auf die Systeme einer profitablen Tochter oder verkaufe sie an jemanden, der das Geschäft im Portfolio gebrauchen kann. Es ist kaum erforderlich, dass dabei viel Personal migriert. Es werden also viele entlassen, obwohl das gar nicht nötig war. Ich erinnere daran, dass sich 2002 in vielen Tochtergesellschaften Verluste aufgetürmt hatten. Börsencrash, 9/11 etc.
Und dann Großmeister Staat auch noch auf die Idee, er brauche mehr Steuern und will sie so implizit erhöhen. Das ist volkswirtschaftlich betrachtet hochgradig dämlich. Viele langjährig verdiente Mitarbeiter verloren damit ihren Job. Nun ist es aber so, dass meinetwegen ein IT-Mann nicht so ohne weiteres wechseln kann, zumal er sich sagen wir 20 Jahre „Spezialwissen“ in dieser einen Organisation mit ihren ganz eigen gewachsenen Strukturen aufgebaut hat, das mangels eigenem System dann weg ist. Er kann also noch helfen die Systeme zu mergern, ist danach am Markt selbst aber halbtot.
Wer bspw. den Merger von CoBa und DreBa von außen mal betrachtet und hört, dass die CoBa vorher 1000 und die Dreba noch um die 600 Systeme hatte, wobei jedes Systeme wieder aus einigen Einzelsystemen besteht, kann sich ungefähr vorstellen, welch nette Aufgaben die beiden Konzerne erwartet. In dieser Zeit stehen die beiden Konzerne auf fast allen Ebenen halb still, sind vornehmlich mit sich selbst beschäftigt. Ob nachher eine Zahl wie 1000 oder 5000 über die Systeme laufen, ist den Systemen egal, den Mitarbeitern aber nicht.
Nun kann man einwenden, es war ohnehin Zeit die Bankensektor zu restrukturieren. Ja, aber nicht so im Hauruckverfahren, mit dem zudem keiner operativ gerechnet hat. Der Zwang zur Größe und zur Skalierung besteht ohnehin in jeder Bank, IT stellt einen riesigen Fix-Kostenblock dar. Aber das Geld kommt ja aus dem Automaten, die Kontoauszüge werden verschickt oder kommen aus dem Drucker, die Steuerbescheinigen kommen mit der Post, was weiß ich und der Strom kommt aus der Steckdose. Fast jede Regulierungsänderung ist ein fraktaler Bruch mit unvorhersehbaren Veränderungen des Gesamtsystems, meist mit genau diametralen Folgen von dem, was sich der Gesetzgeber erwünscht hat.
Statt mehr Steuern bekam der Fiskus alleine schon mit der Ankündigung mehr Arbeitslose, Chaos hoch drei und weniger Steuern. Für die Karriere kann Dir das im Financial Cortrolling egal sein, das wirkt dort eher äußerst beschäftigungsfördernd. Als Mensch ist es Dir aber nicht egal, wenn du siehst, wie lieb gewonnene Kollegen ihre Jobs und Häuser verlieren, familiäre Probleme bekommen und du in einer düsteren Umgebung, in der viele halb still stehen rödeln musst wie ein Irrer, während alle drei Monate Mega-Ausstandspartys gefeiert werden und die Leute in Beschäftigungstherapie zum Bewerbungstraining und sonst was geschickt werden, damit sie etwas zu tun haben, vor allem Bewerbungen zu schreiben an Adressen, bei denen genau das gleiche Spektakel abläuft und es fast vollkommen zwecklos ist, sich dort zu bewerben. Das ist einer der hässlichen Facetten von den Regulierungsforderungen, die so mir nichts dir nichts hinaus posaunt werden und das von Leuten, die davon überhaupt keine Ahnung haben, was sie damit an der Basis alles verunstalten. Zum Schluss haben alle verloren, keiner will es gewesen sein und sie rufen, das haben wir doch nicht gewollt. Also regulieren wir wieder anders herum, auf ein Neues, irgendwann muss das Gesamtsystem doch mal derart hoch reguliert sein, dass es macht, was wir wollen, siehe zum Beispiel Steuersystem, aber eigentlich fast noch extremer Bankenregulierung etc..
Das ist auch der Grund, warum ich das mit Greg immer so leidenschaftlich diskutiere. Sicherlich meint er es gut aus Makro-Perspektive, aber ich versuche ihm seit nun mehr vier Jahren zu sagen, was das Mikro für ein Chaos bewirkt, wie kontraproduktiv das oft ist. Den Fehler begehen auch viele Manager und Investment-Banker etc., wenn sie von Synergien oder gar Weltkonzernen träumen, das geht in vermutlich zwei Drittel aller Fälle schief. Um einen Merger durchzuziehen, musst du als Übernehmer auch das entsprechende Personal mit Erfahrung haben, entsprechende Strukturen und aus die Kulturen achten. Geträumt und geheiratet wird im Himmel, danach wartet ein Leben in der Hölle. Die Rahmenbedingungen müssen einigermaßen sauber und stabil bleiben, sonst kommt so ein Nudelsalat heraus, wie wir ihn überall vorfinden, Flickschusterei hoch drei.
Mit Heroes meinte ich, wir müssen in Europa ständig den Rhythmus erhöhen, wie wir den RAHMEN anpassen, und zwar immer mehr deregulieren, nicht immer mehr regulieren, sonst wird der Euro nie funktionieren. Da haben wir ohnehin den Karren vor die Pferde gespannt, wie es so schön heißt. Erst die Deregulierung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, dann erst ist eine gemeinsame Währung überhaupt erst möglich, wenn überhaupt.
Das Resultat sehen wir ja, es hat mit der Regulierung Euro nicht geklappt, also bitte noch mehr Regulierung, irgendwann muss es ja besser werden, und so werfen wir gutes Geld schlechtem Geld hinterher und schütten zum Löschen Benzin und Brandbeschleuniger ins Feuer.
Wir haben sehr wohl noch eine alternative Möglichkeit zum Aussteigen oder drin bleiben Greg: Wir müssen deregulieren, Überflüssige Regulation über Bord werfen, damit wir wieder atmen können!
Die Beispiele sind doch nur noch lächerlich, was wir uns zusammen reguliert haben. Ein Esel wird mit 19% MWSt gehandelt, ein Muli oder Maultier aber nur mit 7%. Aha. Warum? Und so sieht es nicht nur im Teilsystem Umsatzsteuer unseres Steuerrechts aus, so sieht es fast überall aus und das nicht nur bei uns, in ganz Europa. Viel Erfolg beim Merger mit noch mehr Regeln! Ein gemeinsames Finanz- oder Wirtschaftsministerium ändert daran gar nichts, es macht es nur NOCH SCHLIMMER.
Gruß
Pampa
Um den Unterschied zwischen Gesamtgröße und wahrscheinlichen Verlusten zu illustrieren:
Dieser Text analysiert im Detail den Stand der Immobilienkredite in Irland.
http://www.ronanlyons.com/2011/08/30/top-ten-facts-in-relation-to-ireland%E2%80%99s-mortgage-debt-arrears/
4,5 Mio Einwohner haben zusammen Hypotheken in Höhe von 115 Mrd. Euro. Absolut zu hoch und unbezahlbar, angesichts der Arbeitslosenrate, würde man sagen.
Aber wirklich gefährdet ist ein überraschend kleiner Prozentsatz:
“1.As of June this year, Ireland has 777,000 residential mortgages worth €115bn. Of these, 40,000 (or just over 1 in 20) are in arrears of greater than six months. This figure has doubled in 18 months, as it was 19,000 in late 2009.
2.These 40,000 mortgages in arrears of more than six months are worth €8bn in total, but the arrears on them is worth less than €1bn. Court proceedings have been issued on 3,000 mortgages, a smaller number now than two years ago.”
Mit einem begrenzten Schuldenerlass/ eioner Umstrukturierung der Schulden kann man also den ziemlich großen Hypothekenmarkt stabilisieren. Dito die Staatsschulden von Griechenland oder die Finanzierungslücke von portugisischen Banken.
Es geht nicht darum, ALLE Kredite abzuschreiben. Deshalb darf man sich von den großen Summen nicht blenden lassen. Das Ziel lautet, die Schulden auf ein maß zu bringen, das handhabbar ist UND dafür zu sorgen, dass sie nicht wieder ansteigen.
Die realen Kosten werden am Ende gemessen an der Gesamtsumme relativ niedrig sein. Die Kosten kommen so oder so auf uns zu, weil nicht zurückgezahlt wird, was nicht zurückgezahlt werden kann.
Keiner schreit angesicht absehbarer Verluste Hurra. Aber jammern bringt nichts, weil man die Fehler der Vergangenheit nicht ungeschehen machen kann. Man muss die Situation nehmen, wie sie ist, und das beste daraus machen. Und sicherstellen, dass die Fehler nicht wiederholt werden.
@mpu:
“Ein Autor rechnet vor, dass man damit eine Million Häuser bauen könnte..eine Stadt wie München…. ”
Naja, eher eine gigantische Reihenhausiedlung und keine Stadt
Natürlich sind 200 Mrd. eine gigantische Summe. Und vermutlich werden wir einen Teil davon verlieren. Aber wohl nicht die ganzen 200 Mrd. Ein schwacher Trost, ich weiß.
Der Aufbau Ost hat zwischen 250 und 1200 Mrd Euro gekostet. Und So muss man es wohl auch sehen. Der EFSF ist eine Investition in die Stabilität von Europa.
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufbau_Ost#Einheitsbedingte_Kosten
Die Alternative wäre, Europa für gescheitert zu erklären, den Euro abzuschaffen und jedes Land seine eigenen Probleme lösen zu lassen. Das wäre aus meiner Sicht eine Wiederholung der Politik von 1918ff als man dachte, es sein eine gute Idee, Länder für ihre früheren Sünden leiden zu lassen. Ersaunlicherweise führet das nicht zu einer moralischen Läuterung, sondern zu Hass, Gewalt und Extremismus.
Der Friede in Europa, den wir die letzten 65 Jahre genossen haben, darf man leider nicht als gottgegeben und zementiert sehen. Zu hoffen, dass alles freundlich und geordnet bleibt, wenn man diverse Länder ins Chaos entlässt, ist illusorisch.
Grandiose Infografik zum Schuledenstand der USA:
http://www.businessinsider.com/infographic-the-american-debt-crisis-2011-8
Interessant finde ich, dass die Staatsschulden der USA genauso etwa hoch sind wie die aller anderen Staaten der Welt zusammen.