» 20.03.2010, 07:50

Die eiserne Kanzlerin

Bundeskanzler treten mit einem politischen Programm an. Aber das reicht nicht für einen Eintrag ins Buch der Geschichte. Seit Konrad Adenauer, dem kühlen Gründer des halben Deutschlands, der das Ganze nicht kriegen konnte, suchen sich die Probleme ihre Kanzler. Von Helmut Schmidt bleibt nicht die Ökonomievorlesung – sondern sein Einstehen für den Nachrüstungsbeschluss gegen die eigene Partei. Helmut Kohl ist der Kanzler der Wiedervereinigung. Gerhard Schröder hat die Agenda 2010 gegen den Widerstand der Populisten gehalten.

Und Angela Merkel? Bislang war sie tüchtig im täglichen Geschäft des Machterhalts, aber von eher mäßiger Gestaltungskraft. In diesen Wochen gewinnt sie Statur im Umgang mit den Folgen der Finanzkrise. Längst geht es nicht mehr um die Abermilliarden für die Bonibonzen in den Glastürmen. Es geht um die Zukunft des vereinten Europas und seiner Wirtschafts- und Währungsverfassung. Es ist schon viel Mut und Härte erforderlich, um sich in der Schuldenkrise Griechenlands so entschieden und einsam gegen die Mehrheit der europäischen Staats- und Regierungschefs zu stellen, wie es Merkel in diesen Tagen vorführt. Eine deutsche Garantie für griechische Anleihen oder ein paar Milliarden für den griechischen Staatshaushalt – es hat schon teurere europäische Kompromisse gegeben. Und es wäre sogar ein geringer Preis – gemessen an den Vorteilen, die Deutschland aus der Währungsunion zieht. Und doch wäre es der Einstieg in eine Finanzpolitik, die die EU zu einer Schulden-Union und in der Folge zu einer Inflations-Union verkommen ließe und damit die Chancen verbaute, dass Europa zum wirtschaftlich erfolgreichsten Kontinent wird. Dieses Ziel wurde vor zehn Jahren, zu Beginn des Lissabon-Prozesses, als eine Art Dekaden-Programm formuliert – und seither vergessen. Und als wäre das schon nicht genug, geht es um noch mehr: Weltweit wird die EU als Wirtschaftsbündnis wahrgenommen. Finanzielle Verwerfungen schwächen damit ihr einziges Gewicht in der Welt. Willkürliche Aufweichungen vereinbarter Regelungen zerbröseln aber auch den Kitt des inneren Zusammenhalts der Gemeinschaft. Eine auf Recht basierte Gemeinschaft würde zu einer Beutegemeinschaft fluktuierender Mehrheiten.

Angela Merkel will in Europa nicht nur die „Madam No“ geben, die geizig die Kasse bewacht und aus sicherer Entfernung zuschaut, wie in Athen die Straßen brennen. Sie will die griechische Krise als Chance sehen, heute über eine Veränderung der europäischen Verträge das nachzuholen, was dem Euro für nachhaltige Stabilität fehlt: Wann, wenn nicht jetzt, sollen Regelungen vereinbart werden, die man bei der Gründung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion versäumt hat? Milliarden für Griechenland soll es nur geben, wenn sich die Staaten wieder zu strikter Haushaltsdisziplin verpflichten, Ausgleichszahlungen verhindern und eine geordnete Insolvenz überschuldeter Staaten auch zulasten der Anleihegläubiger organisiert wird – und letztlich der Rauswurf ungeeigneter Währungsmitglieder möglich ist.

Die gemeinsame europäische Wirtschaftsregierung nach dem Muster Merkel ist stabilitätsorientiert und so das Gegenteil jener französischen Idee, nach der eine gemeinsame Wirtschaftsregierung nur die Europäische Zentralbank von ihrer strikten Anti-Inflationspolitik abbringen soll.

Merkel stellt sich selbst in die Tradition der Stabilitätspolitik, wie sie von der Bundesbank als eine nationale Raison d’être formuliert wurde. Damit würde sie die Vertiefung der Europäischen Union, die unter Kohl betrieben wurde, absichern.

Es ist ein großes Programm. Aus Kohls Mädchen, wie manche sie abschätzig nannten, kann eine eiserne Kanzlerin Europas werden.

» 20.03.2010, 07:50

    354 Kommentare zu “Die eiserne Kanzlerin”


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    Damit “Eiserne Kanzlerin” zukünftig nicht auch als abschätzig empfunden wird, muss am Ende der ablehnenden Haltung ein für alle möglicher Kompromiss stehen. Sonst ist weder der historischen Kanzlerkarriere, noch den Schuldnern und der EU insgesamt geholfen.

  18. karel sagt:

    Könnte ein Indiz dafür sein,
    weshalb ein Willy Brandt Leute wie die späteren Nobelpreisträger Böll und Grass um sich hatte..

    karel

  19. Hans Kolpak sagt:

    Fakten werden vergessen – Gefühle bleiben, auch bei Demenzkranken. Um Schauspielern zu höchster Entfaltung zu verhelfen, fragt Eric Morris standardmäßig “How do feel?” = “Wie fühlst du dich?”. Der Erfolg gibt ihm und seinen Schülern Recht.

    Politiker wecken und pflegen Emotionen, nicht nur vor Wahlen. Die Fakten werden vergessen, die Gefühle bleiben unauslöschlich erhalten. Sie erzeugen sogar den Kadavergehorsam von Soldaten und die unsinnige Loyalität von Parteigenossen durch sämtliche Sümpfe voller Lügen, Täuschung und Korruptionen bei voller Ausbeutung des Steuerzahlers und dem umfassenden Machtmißbrauch an Soldaten und Polizisten durch Regierungen und Mandatsträger.

    Wer also als Politiker dauerhaft durchschlagenden Erfolg haben will, muß kein Bilderberger sein. Es genügt, Schauspielunterricht bei Eric Morris zu nehmen und das Gelernte anzuwenden. Bestes aktuelles Beispiel ist Arnold Schwarzenegger, der Gouverneur von Kalifornien, der fünftgrößten Volkswirtschaft. Er schrieb das Vorwort des Buches von Eric Morris “The Diary of a Professional Experiencer”.

  20. Eysel sagt:

    Laotse war sicherlich nicht dumm genug, den \”einfachen Mann\” mit plebs gleich zu setzen.

  21. Ihr Name sagt:

    #Ob diese vielfältige Symptome zum Teil auf jemanden hier zutreffen?#

    – Spieglein, Spieglein an der Wand
    – wer ist er Klügste im ganzen Land

  22. Spätheimkehrer sagt:

    - Reden Sie einfach weiter, irgendwann wird schon was Sinnvolles dabei sein.

  23. Neuankömmling sagt:

    @ WM,

    wäre ich Dein Chef, würde ich Dein Gehalt erhöhen, denn Du bemühst
    Dich ja wirklich, ob diese Deine Bemühungen allerdings auch noch ausreichen, um unseren Kundenstamm zu erweitern und den Ertrag zu steigern, das steht auf einem anderen Blatte. Darum bemühe Dich weiter, ob mit oder ohne Sarkasmus.

  24. WM sagt:

    Tja und was nun die Polemik(es steht immer noch zig.zu eins) anbelangt gegen,ja wie nennt er sich im Augenblick, da find ich nichts schlimmes dran wenn ich bei Wiki schaue:
    “Polemik (altgr. pólemos ,Auseinandersetzung, Streit, Krieg’) bezeichnet einen meist scharfen Meinungsstreit im Rahmen politischer, literarischer oder wissenschaftlicher Diskussionen” aber Sakasmus war an der ein oder anderen Stelle mit Sicherheit da.
    Nur was erwartest du Neuankömmling
    In meinem Posting habe ich lediglich Fakten aufgegriffen und durch weiter Fakten ergänzt und anschließend Schlußfolgerungen gemacht bezüglich Umgang miteinander
    Ob ich selber davon überzeugt bin was ich da schreibe steht auf einem ganz anderen Blatt aber meine Überzeugung ist anpassungsfähig wenn sie genügend Argumente bekommt.
    Und da ist ein bischen Sarkasmus in meiner Antwort legitim.

  25. Lapislazulilli sagt:

    Eine Demokratie hält auch gewisse Beiträge aus und läßt sich ebensooft zum Kopfschüttteln verleiten.
    Gesegnete Vielfältigkeit.

  26. Ihr Name sagt:

    Wenn man gewisse Beiträge ließt die einen nur noch zum Kopfschüttleln verleiten,und das ist noch Milde ausgedrückt,braucht man sich auch nicht wundern…

  27. Eysel sagt:

    U N S Ä G L I C H!

  28. Neuankömmling sagt:

    @ WM,

    solche fadenscheinigen Abhandlungen drücken die Stimmung, schlagen
    sich total negativ auf das Gemüt nieder und haben keinerlei
    psychopathischen Nährwert. Nur Minuspunkte am sammeln.

  29. WM sagt:

    @

    Ob diese vielfältige Symptome zum Teil auf jemanden hier zutreffen?

    Schizophrenie kann praktisch alle psychischen Funktionen verändern. Es kommt zu einer Vielzahl von Beschwerden, die aber nicht alle gleichzeitig und auch nicht gleich stark ausgeprägt in Erscheinung treten müssen. Manchmal verbinden sie sich zu Syndromen – das sind typische Kombinationen von Beschwerden.

    Man unterscheidet bei einer Schizophrenie zwischen Grundbeschwerden und zusätzlichen (akzessorischen) Beschwerden.
    Grundbeschwerden

    Darunter versteht man Störungen, die die Schizophrenie selbst verursacht. Beispiele sind:

    * Störungen des Denkens und Sprechens: Das Denken ist zusammenhanglos, nicht logisch, zerfahren, Gedanken und Worte brechen mitten im Satz ab. Begriffe verlieren ihre exakte Bedeutung oder verschiedene Begriffe werden neu miteinander verbunden (z.B. “trauram” aus traurig und grausam).
    * Störungen des Gefühlslebens (Affekt) und des Antriebs: Stimmungslage und gegenwärtige Situation passen nicht zusammen (inadäquater Affekt). Gegensätzliche Gefühlsregungen werden nebeneinander empfunden, der Patient weint und lacht gleichzeitig.
    * Verlust der Wirklichkeit: Der Schizophrene versinkt in seine eigene Welt und ist von der Wirklichkeit anderer Menschen abgeschnitten.
    * Ich-Störung: Schizophrene Menschen erleben die eigene Persönlichkeit als gespalten, zusammenhanglos oder zerschlagen. Manchmal sind sie nicht ganz sicher, ob das, was sie erleben real ist, und ob sie sie selber sind.

    Zusätzliche Beschwerden

    Bei dem Versuch, das krankhaft Erlebte in einen Sinnzusammenhang zu bringen oder damit leben zu können treten oftmals zusätzlich Beschwerden auf, da die Bewältigungsarten in sich ebenfalls krankhaft sind:

    * Störungen des Denkens: Der Betroffene empfindet die eigenen Gedanken als fremd; manchmal glaubt er, sie würden ihm entzogen.
    * Störungen des Gefühlslebens (Affekt) und des Antriebs: Das alles beherrschende Gefühl ist Angst. Manchmal sind schizophrene Menschen albern, enthemmt und ausgelassen (gehobene Stimmungslage), häufiger jedoch rat- und hilflos sowie anlehnungsbedürftig (depressive Verstimmung). Die Gefahr eines Suizids in solchen Situationen ist unberechenbar, das Risiko liegt bei zehn Prozent.
    * Wahnvorstellungen: Schizophrene können fest davon überzeugt sein, dass sie verfolgt werden, dass sich die Umwelt gegen sie verschworen hat, dass sie vergiftet werden sollen. Die Betroffenen haben keine Möglichkeit zu begreifen (etwa mithilfe logischer Argumente), dass sie sich täuschen.
    * Halluzinationen: Die Kranken hören Geräusche und Stimmen, riechen Giftstoffe. Meist fühlen sie sich so im Rahmen des Verfolgungswahns bedroht. Auch hier ist es unmöglich, die Betroffenen mit Argumenten aus diesen Vorstellungswelten herauszuführen.
    * Bewegungsstörungen (Katatone Beschwerden): Manchmal verlangsamt die Krankheit die Bewegungen extrem. Der schizophrene Mensch bewegt sich kaum und spricht nicht mehr (Stupor). Im schlimmsten Fall kann er sich gar nicht mehr bewegen, er verharrt in unbequemen Stellungen (Katalepsie). Kommt Fieber hinzu (perniziöse Katalepsie), wird der Zustand lebensbedrohlich. Andererseits wiederholen Schizophrene in psychischen Erregungszuständen immer wieder gleichförmige Bewegungen. Sie laufen hin und her, machen Kniebeugen und andere Turnübungen, klatschen in die Hände oder klopfen ständig mit den Fingern.

    Schleichend oder akut

    Die Schizophrenie kann schleichend oder akut verlaufen. Von einem schleichenden Verlauf sprechen Mediziner, wenn sich der Betroffene immer mehr zurückzieht, von Familien und Freunden isoliert, sich um nichts mehr kümmern möchte und jegliches Interesse an Ausbildung, Arbeit oder Hobbys verliert. Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Unentschlossenheit, abrupte Gefühlsänderungen, Drogenmissbrauch und Interesse an okkulten Themen können auch Teil des Krankheitsbilds sein.

    Als akute Schübe bezeichnet man schizophrene Erkrankungsphasen mit plötzlichem Beginn und ausgeprägten Symptomen wie Verfolgungswahn und akustische Halluzinationen.

    Bei manchen Patienten beobachtet man stetige Beschwerden, mehr als die Hälfte der Patienten erleidet schubweise akute Phasen. In der Zeit dazwischen sind sie weitgehend beschwerdefrei, wobei die Verarbeitung der als bedrohlich erlebten schizophrenen Schübe zu beträchtlichen Persönlichkeitsstörungen führen kann.

    Frohe Ostern

  30. Neuankömmling sagt:

    Ostern, wer hats erfunden ?

    John Wayne und Sitting Bull !

  31. Ihr Name sagt:

    Ostereiergepampe?

    Ach, einfach locker entspannen,
    mal die Feiertage geniessen.

    Schont das Herz,
    bremst ein magisches Burnout.

    Frohe Ostern

  32. Simondis sagt:

    Es wäre zu schön, wenn nach soviel Ostereiergepampe, die gnädigen
    Herrschaften sich wieder auf diverse Sachthemen stürtzen und
    konzentrieren würden. Obwohl, halt, Karfreitag ist doch ein ganz ruhiger Feiertag, so richtig mal zum langen Nachdenken und Meditieren.

  33. Hottentotte sagt:

    @ Osterhase,

    könnte man Pampaeier auch mit Stierhoden vergleichbaren ?

  34. Durchschnittsdoofer sagt:

    Solange man auch nur den allerkleinsten Feindbildern nachrennen kann,
    ist diese Welt, in bester, österlichster Ordnung.

  35. Ihr Name sagt:

    “Ich bin auf der Suche nach meinem Osternest, kann mir denn keiner helfen?”

    Eine Reise nach Ping-Pjöngjang,
    da werden Sie geholfen. ;-)

  36. OSTerhase sagt:

    Ich bin ganz durcheinander. Früher war alles geregelt, da wußte man, was man sagen durfte und was man zu denken hatte. Hier kann jeder tun und lassen was er will. Das mit den Ohrenmarken anheften, funktioniert auch nicht mehr so, wie wir das gewohnt waren. Jeder glaubt, daß er hier der Oberosterhase sei. Die Westerhasen bringen doch alles nur in Unordnung, vor allem die Neoliberhasen. Das sind doch die reinsten Egohasen. Die denken nur an sich und essen ihre frisch gelegten Pampaeier selber. Ich bin auf der Suche nach meinem Osternest, kann mir denn keiner helfen?

  37. Der Beschauer sagt:

    Wenn die hiesigen Worte reden und gleichsam singen könnten,
    würde ich für einen sofortigen Börsengang plädieren.

  38. Neuankömmling sagt:

    Bin zufälligerweise hier gelandet, Spitzentexte für einen Wirtschaftsblog. Vor lauter Lachen den Kaffee über die PC-Tastatur
    geschüttet, OhOhWeh. Zum Glück nichts defekt. Könnten solche
    Dichtungen nicht meistbietend versteigert werden ?
    War das hier schon immer so wild und verrückt ?

  39. Rudi Magdala sagt:

    @ pampa 12:16 Tierwelt? Pinscher haben in der Tat weder Freunde, Bekannte noch Mitarbeiter oder Kollegen mit denen sie “die Möglichkeit haben offen zu diskutieren”, müsen sich die Stier-Vermummung überziehen um Banales, Triviales, Naives und ewig Gestriges zu erfahren und im Lichte ihrer eigenen Vorurteile Bäuerchens Welt und richtige Welt zu vergleichen. Merke: Wer nur vor oder hinter Bildschirmen hockt, der erleidet früher oder später immer das Pinscher-Schicksal, rallala, und vermummte Versteckspieler halten ihre Fähigkeit etwas zu lesen schon für was Besonderes ohne zu merken, dass sie selbst die einzigen sind, die hier etwas zu verstecken haben, rallala, tirallala, April, April schon wieder da!
    Solche Gespenster-Pinscherei im Seniorenstift auf saturiertem Niveau ist vielleicht der wahre Grund dafür, dass Deutschland unter sich selbst stöhnt wie ein fetter Pinscher, den man aus Versehen auf den Schwanz getreten hat?
    So. ansonsten gibst du dier als vierzigjähriger sehr viel Mühe, den Altherrenclub hier ein wenig auf Zukunft auszurichten, außerordentlich anerkennenswert, nur nicht jedermanns Ding;-)

    Schöne bunte Oster-Eier
    gib Gas und fahr hoam, Süd-Ost-Bayer
    wer soviel lernen muss wie du
    es vorgibst kriegt die Tür kaum zu
    schau rückwarts vorwärts seitwärts, Knall
    der Magier lächelt überall
    wo immer du es nicht gedacht
    er blitzschnell dir ‘ne Nase macht
    sei artig, folgsam und sei brav
    den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.

  40. Bonzoo sagt:

    Laß man gut sein Kumpel,
    wir haben vierzig Jahre gelernt den Mangel zu verwalten, bevor wir unseren langen Unterwanderungsmarsch durch die Mauer begannen.
    Nun sollten wir auch endlich anerkennen, um wie vielschwerer es ist im
    Überfluss zu verkalken; unsere Brüder und Schwestern haben es da
    nicht so leicht.

  41. Simondis sagt:

    @ Rudi rammallah,

    Opa Eys und dtesch haben sich hier noch nicht gemeldet, zum Thema
    “Aussagen der DDR-Reste und betrügerischer Umgang mit der normalen Bevölkerung”. Einen Konsens mit Pampa und Karel wird es zu diesem Fachgebiet nicht geben können, da die Vorveruteilungsschubladen unaufgeräumt im obengenannten Keller rumstehen, so ganz ohne den erhängten Opa. Schade, bei soviel
    Engagement und verpuffender Wirkungsweise.

  42. Simondis sagt:

    Wieso habe ich hier immer mehr den Eindruck, als handelt es sich um ein nebulöses und fabulöses Sandsackhindernis-Marathonschießen mit
    Ausblick auf das oberhessische Bergland inklusive Mainhattan.
    In Zeiten der Kopfpauschalierungen ist Lachen und Feixen gesund.

  43. Pampa sagt:

    Was bildest Du Dir eigentlich ein, was nimmst Du Dir heraus? Wer hier schreibt ist nicht alt. Nimm Du Dir mal ein Beispiel, nicht an mir, sondern an all den anständigen Leuten hier, die ihre Meinung ohne ständige persönliche Angriffe freundlich vertreten. Wo anders hast Du die Möglichkeit mit lebenserfahrenen Leuten offen zu diskutieren? Hast Du den Eindruck, dass sie nichts zu sagen hätten? Dein Problem ist Dein Geltungsanspruch, lieber Oberlehrer. Der ist aber sehr selten durch ein sachliches Fundament unterfüttert, sowas nennt man auch Narzissmus, oder in unserer tierischen Welt hier Pfau. Daher bist Du auch so einfach zu lesen, abgesehen von Deiner verkruden Sprache als untoter Dichter.

    Mama, Mama, Opa hat sich im Keller aufgehängt! April, April, er hängt im Speicher.

  44. Rudi rallala sagt:

    Tja Rudi, was hast du auch nur für Bekannte?;-))))
    Du drehst und wendest dir das, was um dich rum ist, wie es dir gerade passt, Etikette drauf, das Gute(Passende) ins Töpfchen, den Rest ins Kröpfchen, weil deinen Blog-Gusto als GevoG nicht treffend?
    Um hier in TiTo Ohrenmarken zu setzen, bist noch nicht lange genug dabei, da gehört mehr dazu als anderen Etiketten anzukleben, Schattenmann.
    Du gibst hier den Nachdenklichen, na toll, hchst verdienstvoll, ich kenne bisher keinen einzigen durchdachten Gedanken aus deiner Feder, na vielleicht wird’s ja noch was……die Hoffnung stirbt zuletzt. Am Sonntag ist dann Auferstehung, mal sehn, vielleicht wirst du in den Haltungsnoten-Konvent als Experte für Ausholbewegungen integriert, mal sehn;-))) Rudi, nimm dich nicht zu ernst| ob du hier jemand ignorierst oder nicht ist für den FDortgang der Soap-opera weitgehend unbedeutend, zeigt allenfalls deinen Mangel an Humor.

    Ein freundliches Rallala aus Magdala

  45. Rudi restlos ratlos sagt:

    Ich habe einen guten Bekannten, der führt seinen Betrieb nach dem Motto:

    “Ihr seid alles Deppen und ich bin Euer Chef!”

    Wer in seinem Leben längere Zeit mit vielen Einfältigen zu tun hatte, kann zu solch einer Einstellung kommen. – Hier nehme ich ein solches Verhalten als Pöbelei wahr und ignoriere es.

  46. Rudi rallalala sagt:

    Bonzoo und Simondis, ihr verspottet hier die alten Herren, karle, rudi, dtesch, Oma Ey — kein feiner Zug.:-(
    Für ihr Alter können sie nichts, für ihr Denken, Hauen-und-Stechen in Alternativen von vorgestern können sie auch nichst, für ihre Angst sich unvoreingenommen neuen Herausforderungen zu stellen wird sie keiner mehr zur Verantwortung ziehen können, für ihren Hang zum Banalen sollte man sie nicht schelten, denn Denken ohne Geländer ist nicht jedermanns Sache..
    nehmt sie doch einfach mal als ziemlich verschrobene Prachtexemplare einer Generation von Gestrigen(GevoGs), die sobald sie auf welche stößt, die ihnen nicht ohne weiteres beipflichten, ihr bisschen Meinung massiv bedroht sehen.
    Ein Ansatz ihnen zu begegnen, den GevoGs, ist, “wie der Arzt mit dem Patienten” – tito-therapeutisches Exempel: pampa.

    Also nehmt auch ein Beispiel am Exempel – yes you can!;-)

  47. Simondis sagt:

    @ Hey karel-babe,

    ist mir ein Vergnügen, endlich einen Gegner mit gepflegtem Stil
    gefunden zu haben und das zum Feste.

  48. Bonzoo sagt:

    @ karel,

    nimm die Wahrheit, die Du dir schon vor langer Zeit zurechtgezimmert
    hast und alles wird gut. Aber vorsicht, nur auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundgesetztordnung; dann klappt es auch
    mit Deinen Klischees.

  49. karel sagt:

    Ach Bonzoo,
    Schöne Grüße an den Bonner Zoo.

    Leuna, dieser “Rohrkrepierer”.
    Hat sich doch ein Burkhard Hirsch seine Zähne dran ausgebissen.
    In Müllberge, da hat er sie nicht gefunden.
    Nur Mutmaßungen, Vermutungen……
    Vielleicht waren´s die Unruhestifter selbst…. wer weiß das schon.
    Leuna: und der Untersuchungsausschuß……
    herausgekommen ist ein Schuß in´s eigene Knie….
    Was gab´s da:
    …..das Urteil des Schweizer Bundesgerichts ob der
    Feststellung,
    daß die 20 Mio SPD-Gelder über die Napthali-Stiftung Schwarzgelder sein müssen.
    ….das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, daß rot-grün im Leuna-Verfahren die Aufklärung bestimmter Mißstände gesetzwidrig verhindert hätte.

    Was da alles so offen blieb……..
    Aber man hat ja gottseidank ein Klischee…
    Kohl und Leuna…..
    Den Klischee-Bildnern sei Dank.

    karel

  50. karel sagt:

    @Simondis

    Ihr werter Herr Jürgs….
    Spiegel und Stern,
    Böhme und Jürgs,
    diese engagierten „Birne“-Klischee-Bildner.
    Gehörten sie doch zu den Wegbereitern einer „verblödeten Republik“
    Der werte Herr Jürgs, nun, der muß ja wissen, worüber er da so schreibt.
    Und womit er nun sein Geld verdient. Wohl verdienen muß.
    Beim „Stern“ gefeuert, war dann wohl doch zuviel.

    -gacker gacker gacker-

    Das Sie das brauchen, hab ich eigentlich nicht erwartet.
    Wenn so etwas Sie glücklich macht….., na dann …… Frohe Ostern
    Ich pfleg da einen anderen Stil.

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