» 13.03.2010, 07:03

Hellas in Berlin

Wir verdanken ja den Griechen viel, etwa die Erfindung der Demokratie. Wenn Griechenland darauf eine Lizenzgebühr erheben und bei jeder Wahl einkassieren würde, dann wären seine Schulden schnell gedeckt, hat die US-Außenministerin Hillary Clinton dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou vorgeschlagen, als dieser auf seiner globalen Betteltour in Washington Station machte. Clinton hat das eigentliche Versagen Athens benannt: Sie haben uns Philosophie und Kultur geschenkt, statt Wissen zu lizenzieren oder zu patentieren. Unser Beitrag zur Lösung der griechischen Finanzlage könnte also sein, dass wir die Politiker aus Athen bei der Pharmaindustrie ein Praktikum absolvieren lassen – einer Branche, die beispielhaft vorführt, wie man sich Innovationen vergolden lassen kann.

Bei aller Kritik an griechischen Schlampereien – es ist, als ob uns Griechenland nur erneut etwas voraus wäre. Auch wir verstecken unsere Schulden gekonnt: Legendär der Fonds Deutsche Einheit, in dem die Schulden versteckt wurden, die wir für die Wiedervereinigung gemacht haben. Frech, wie die Regierung Schröder/Fischer die Latte der strengen Maastricht-Kriterien zur Schuldenbegrenzung gerissen hat – und um Strafzahlungen zu vermeiden nicht gespart, sondern Maastricht-Regelungen aufgeweicht hat, basta! Wir Musterschüler Athens wissen auch: Aus einem geheimnisvollen Grund sind bei uns die Staatsschulden am Montag nach der Wahl immer höher als am Freitag vor der Wahl.

Nicht fremd ist uns die Kunst der kreativen Buchhaltung, wesentliche Verpflichtungen einfach zu vergessen: Derzeit werden im Bund und in einzelnen Ländern wie Hessen und Brandenburg gerade wieder Angestellte zu Tausenden verbeamtet. Das entzieht den Sozialkassen Beiträge, die diese Lehrer oder Behördenmitarbeiter bislang geleistet haben, und kostet uns zukünftig je Beamten 500.000 Euro an Pensionsleistungen. Diese aber tauchen in keinem Budget auf – weil diese Beiträge erst fällig werden, wenn Deutschland wegen fortgeschrittener Vergreisung der Bevölkerung längst bankrott ist. So verschiebt man Lasten aus der Gegenwart in eine ferne Zukunft – nach uns wird alles griechisch.

Wir geben uns gerne entschlossen und sind doch nur Meister des schönen Scheins: Gerne rechnen wir den Griechen vor, dass es bei uns die Rente erst mit 67 gibt, während dort der Ruhestand schon zehn Jahre früher beginnt. Dabei vergessen wir: Noch längst ist die Rente mit 67 nicht Realität, sie soll erst kommen. Und wenn sie überhaupt kommt, dann frühestens in zwölf Jahren. Vorerst liegt das Renteneintrittsalter bei 60 und bei vielen Beamten sogar auf griechischem Niveau. Ach ja, dass in den nächsten Jahrzehnten die jährlichen Pensionsleistungen von derzeit 36 Milliarden auf über 100 Milliarden Euro steigen, vergessen wir auch gerne. Denn sonst müssten wir uns eingestehen: Griechenlands Schulden sind nur Peanuts.

Längst sind wir so hoch verschuldet, dass wir die Griechen noch genauer studieren sollten: Was tut man eigentlich, wenn die Gläubiger dahinterkommen, dass bei uns nichts mehr zu holen ist? Die traurige Erkenntnis dieser Wochen ist ja: Wir stehen jetzt vor einer so dramatischen Neuverschuldung der Staaten, dass die Lehman-Pleite nur eine kleine Vorübung war. Und während die Griechen wenigstens versuchen zu sparen, haben wir noch nicht einmal damit angefangen, sondern dies aufs nächste Jahr vertagt.

Ehe wir also wieder Vorwürfe nach Athen tragen: Die Kunst der Griechen wird nicht nur auf der Berliner Museumsinsel gezeigt, sondern längst schon im Regierungsviertel praktiziert.

» 13.03.2010, 07:03

    433 Kommentare zu “Hellas in Berlin”


  1. Hyo Merritt sagt:

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  7. karel sagt:

    Im heutigen Selbstverständnis haben moralisch handelnde Vorbilder keinen Platz mehr, Vorbilder, die fähig sind, Grenzen zu respektieren.
    Abzulesen an der heute so verbreiteten grenzenlosen Anspruchshaltung.

    karel

  8. Steini sagt:

    Sehr treffend formuliert, allerdings müssen sich auch Vorbilder immer wieder neu beweisen. Bezüglich des Finanzhaushaltes könnte in diesem Fall also der Lehrling dem Meister zum Glück noch um einige Nasenlängen voraus bleiben.

  9. Eysel sagt:

    Lieber pedro,
    es gibt ja ein paar Leute hier mit denen ich mich ganz gerne streite, weil sie zumindest teilweise auch was zustimmungsfähiges Gescheites von sich geben. – Deine Beiträge allerdings machen mir keine Lust auf Streit.

  10. pedro sagt:

    @Eysel,
    wenn die Bängsteraner des Sparkassen- und Giroverbandes nicht Einfältig waren und sind, in Ihrem Verhalten den Kunden gegenüber, jetzt und in der Vergangenheit, im Glauben der Betr… fällt nicht auf, bleit nur die Feststellung,
    alles war geplant.
    Von den vielen 1000end anderen erst gar nicht zu reden.
    Alles STUDIERTE Intelligenzler.

  11. Eysel sagt:

    @ Pampa
    natürlich gehört es nicht zu den primären Aufgaben eines BuBa Vorstandes den Mund so weit auf zu machen. – Eine gewisse „Prominenz“ oder/und Autorität ist aber unabdingbar um „Effekt“ zu erzielen, der über die Oberfläche hinaus geht. Und die hat ein BuBa Vorstand in D ganz sicher immer noch. – ~~ Selbstverständlich lässt sich nicht alles standardisieren. Gott sei Dank. – Muss auch nicht. – Aber alleine das Bereitstellen VERBINDLICHER Plattformen für möglichst viele Instrumente/Typen wäre ein Schritt in Richtung einer gewissen „Marktordnung“ die schon sein MUSS ( sag sogar ich ;-) , Transparenz und Liqui schafft, Frühindikatoren aufscheinen lässt und auf diese Weise – ganz marktwirtschaftlich – Risiken eher reduziert als „enge Knebelung“ sie erst schafft.
    @pedro
    wenn irgendwas die „Finanzsachverdreherbängstover“ NICHT sind, dann „einfältig“.
    @ Römer
    klar war das ein „Splitter“ der dann ausgeschlachtet wurde. – War nicht einmal SO groß in DER Wirkung von S kalkuliert. -~~ Selbstverständlich ist „Sprache“ vermutlich DAS Kriterium, weil über Sprache auch zwangsläufig Denkweise/Kultur vermittelt wird. Der Grund, weshalb ich auch „Kanak“ für nicht lustig halte, sondern für bedenklich, weil es eine „Sonderkultur“ nicht nur zulässt, sogar kultiviert. – Lasst SPRACHE die Integrationsarbeit machen! – Man kann eine Sprache nicht sprechen, ohne AUCH die entsprechende Denkweise ein gutes Stück zu assimilieren.- Nicht nur fördern, sondern auch Druck schaffen. Das verhindert Ghettobildung, die ja auch starke sprachliche Hintergründe hat. Man kann auf diese Art einen „Filter“ schaffen der Integrationswillige von nicht Integrationswilligen trennt, gegen die man dann auch entsprechend vorgehen kann. Kriminalität alleine ist zu niedrigschwellig. – Sprache ist auch ein „Qualifikationsfilter“ und um mein Lieblingsreizwort ein zu streuen: Evolutionskriterium.

  12. Pampa sagt:

    Das mag ja alles sein Römer, das Problem ist nur, dass Sarrazin nicht mehr Berliner Finanzsenator ist, sondern Vorstand bei der BuBa. Deren Mitglieder sind weder für Sozial- noch für Innenpolitik zuständig, eine sehr diskrete Institution, die sich auch nicht mit politischen Fragen so offen auseinander setzt und setzen sollte.

    Ob er da so gut aufgehoben ist und die nötige Qualifikation besitzt, wage ich zu bezweifeln. Aber seht selbst:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_Sarrazin

    Gruß
    Pampa

  13. Römer sagt:

    eine Lanze für Sarrazin !

    ist ja wohl höchste Zeit ,dass jemand mal was zu seiner Verteidigung sagt.Wer das Originalinterview im LeLettre gelesen hat,weiss dass hier politische Spielchen gespielt werden und dass der umstrittene Text ein winziger Bruchteil im Interview war.
    Damit Ihr Euch mal selber eine Meinung bilden könnt und nicht nur das Geschwafel der Bildzeitung nachredet :
    http://zoelibat.blogspot.com/2009/10/das-ganze-sarrazin-interview.html
    hier die umstrittene Passage:

    Man muß aufhören, von “den” Migranten zu reden. Wir müssen uns einmal die unterschiedlichen Migrantengruppen anschauen. Die Vietnamesen: Die Eltern können kaum Deutsch, verkaufen Zigaretten oder haben einen Kiosk. Die Vietnamesen der zweiten Generation haben dann durchweg bessere Schulnoten und höhere Abiturientenquoten als die Deutschen. Die Osteuropäer, Ukrainer, Weißrussen, Polen, Russen weisen tendenziell dasselbe Ergebnis auf. Sie sind integrationswillig, passen sich schnell an und haben überdurchschnittliche akademische Erfolge. Die Deutschrussen haben große Probleme in der ersten, teilweise auch der zweiten Generation, danach läuft es wie am Schnürchen, weil sie noch eine altdeutsche Arbeitsauffassung haben. Sobald die Sprachhindernisse weg sind, haben sie höhere Abiturienten- und Studentenanteile usw. als andere. Bei den Ostasiaten, Chinesen und Indern ist es dasselbe.

    Bei den Kerngruppen der Jugoslawen sieht man dann schon eher “türkische” Probleme; absolut abfallend sind die türkische Gruppe und die Araber. Auch in der dritten Generation haben sehr viele keine vernünftigen Deutschkenntnisse, viele gar keinen Schulabschluß, und nur ein kleiner Teil schafft es bis zum Abitur. Jeder, der integriert werden soll, muß aber durch unser System hindurch. Er muß zunächst Deutsch lernen. Die Kinder müssen Abitur machen. Dann findet die Integration von alleine statt. Hinzu kommt das Problem: Je niedriger die Schicht, um so höher die Geburtenrate. Die Araber und Türken haben einen zwei- bis dreimal höheren Anteil an Geburten, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Große Teile sind weder integrationswillig noch integrationsfähig. Die Lösung dieses Problems kann nur heißen: Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert: Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge hier bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf.

    Bei den Arabern ist es noch schlimmer. Meine Vorstellung wäre: generell kein Zuzug mehr außer für Hochqualifizierte und perspektivisch keine Transferleistungen mehr für Einwanderer. In den USA müssen Einwanderer arbeiten, weil sie kein Geld bekommen, und werden deshalb viel besser integriert. Man hat Studien zu arabischen Ausländergruppen aus demselben Clan gemacht; ein Teil geht nach Schweden mit unserem Sozialsystem (mit dem deutschen Sozialsystem, welches den Migranten eine großzügige Unterstützung gewährt), ein anderer Teil geht nach Chicago (wo sie keinerlei soziale Unterstützung erhalten). Dieselbe Sippe ist nach zwanzig Jahren in Schweden immer noch frustriert und arbeitslos, in Chicago hingegen integriert. Der Druck des Arbeitsmarktes, der Zwang des Broterwerbs sorgen dafür. Das sind Dinge, die man nur durch Bundesrecht ändern kann. Für Berlin ist meine Prognose düster, was diese Themen betrifft. Aber es kann in einer Stadt, in der man prächtig leben kann, gleichzeitig kompakte und wachsende, ungelöste Probleme geben. Genauso wird es in Berlin werden.

    Jedenfalls ist die Kritik für Berliner durchaus nachvollziehbar und keineswegs erstmalig geäussert worden,Ich erinnere nur an Buschkowskis Aussagen,der in Neukölln die Probleme direkt vor der Haustür hat.Man sollte doch nicht die Agen vor der Realität verschliessen.
    Ich habe selber sehr positive Erfahrungen mit Türken hier,freundlich,zuverlässig ,aber auch das Gegenteil : zu schnell auf dem Kudamm haben drei junge Türken ohne abzubremsen mein Auto in einen Totalschaden verwandelt,ihren allerdings ebenfalls.

    Inwieweit das Ganze hochgespielt wurde ,um Weber als künftigen Chef der EZB zu diskriminieren sei dahingestellt http://www.news4press.com/Die-Intrigen-gegen-Sarrazin_501995.html

    Gruß

  14. pedro sagt:

    @Eysel
    Es kann schon sein, dass ich Einfältig bin.
    Aber was sind dann die Finanzsachverdreherbängstoverbrechster.

  15. Pampa sagt:

    @Karel
    Okay, verstehe jetzt, danke.

    Wohnungsbaugesellschaften sind ein eigenes Thema. Mir war nie richtig klar, wie die Investoren da gerechnet haben oder was sie eigentlich vorhatten. Märklin, hm, nun ja, eine lange, traurige Geschichte für große und kleine Jungs.

    Aber, Du wirst es nicht glauben, ich glaube in der Zeit lag das ursächliche Problem eher bei den Banken und „Schattenbanken“. Um über einen LBO ein Unternehmen zu kaufen und seine Finanzierungsstruktur auf deutlich mehr FK zu heben, brauchst du ja einen Finanzier. Das Geld für die Schulden muss dir ja jemand geben.

    So einfach geht das heute nicht mehr, hat der Markt reguliert. Zum einen brauchst du mehr EK um zu kaufen, zum anderen musst du auch länger drinbleiben können und wollen, Exit-Strategien sind schwieriger geworden.

    Die Deregulierung sehe ich da eher positiv im Rückblick, erhöhte natürlich den Druck auf operative Anforderungen. Geld und Risiko waren schlicht zu billig, einiges von dem Quatsch hätte nicht finanziert werden dürfen. Ich gestehe freiwillig einen Regulierungsvorschlag zu, Greg springt vermutlich zwei Meter hoch, wir könnten ja mal einführen, dass nie mehr als der Jahresüberschuss einer Kapitalgesellschaft ausgeschüttet werden darf. Warum nicht? Kann man aber auch in Kreditverträgen privatwirtschaftlich festhalten, also nicht zwingend regulatorisch.

    Generell fand ich die Entflechtung der Deutschland-AG eine gute Idee. Die Umsetzung war aber wie üblich handwerklich eine Katastrophe Marke BMF. Zamir, Super…lasse Deiner Fantasie und Wut freien Lauf.

    @Eysel
    Bzgl. Sarrazin, mal Tacheles zu reden, sehe ich auch für geboten an. Allerdings hatte Magic da damals schon recht, das ist nicht die Aufgabe eines BuBa-Vorstandes. Die BuBa ist ja ohnehin ein zahnloser Tiger, wenn kann nur die EZB handeln. Die dürfte nicht erfreut sein, dass ihr der Knabe da reinredet, schon gar nicht in dem Tonfall. Die hat Griechenland und Konsorten übrigens ohnehin schon geholfen, indem sie die Hinterlegung von Schuldtiteln bei Repo-Geschäften weiter auf dem niedrigeren Bonitätsniveau akzeptiert. Wäre dies nicht der Fall, würde es zumindest trockener und teurer.

    Ja, ein Marktplatz wäre besser als OTC. Haben wir zum Teil ja auch, Eurex z.B., aber bei vielen Derivaten und Strukturen ist das Problem, dass sie nicht standardisiert sind. Da geht das halt nicht, außerdem würde bei vielen wohl auch die Liquidität am Markt fehlen, um einen reibungslosen Handel zu sichern. Kannst Dich ja noch daran erinnern, als plötzlich selbst mal Pfandbriefe 80:90 gestellt wurden. Nachher sind wir schlauer, keine Liquidität am Markt. Das war und ist ja auch das Problem bei ABS und Konsorten, keine Liquidität am Markt, einige fragen sich ja noch immer, was für ein Portfolio an irgendwie besicherten Forderungen da eigentlich in den Büchern steht, kein Ei gleicht dem anderen.

    Gruß
    Pampa

  16. Eysel sagt:

    @ Pampus, dtesch 16:40
    Oma würde sagen: Wer nicht hören will muss fühlen.
    RTY übersetzt: Eine auf Recht basierte Gemeinschaft würde zu einer Beutegemeinschaft fluktuierender Mehrheiten.
    Gilt nicht nur für EU, hoffentlich ebenso für Bundesländer, Städte, bis hin zur kleinsten Einheit. – Wer sich nicht an die gebotenen Bedingungen anpasst, der … – Kam doch irgendwo in der Biologie vor, oder … ;-) ~~
    Sarrazin überzeichnet. Klar. Das weiss er ganz sicher auch. Genau dieses Überzeichnen brauchen wir als Korrektiv für all die Schönfärbereien die zu dem beträchtlichen Realitätsverlust – mindestens in der veröffentlichten Meinung – geführt haben.~~
    Zu Jupp A: „Als viertes Element nennt Ackermann eine „bessere Marktinfrastruktur“, die es erlaube, die Verflechtung der Marktteilnehmer untereinander zu reduzieren: „Unser Ziel muss deshalb sein, auch große und stark vernetzte Finanzinstitutionen im Falle ihres Scheiterns vom restlichen System zu isolieren und aus dem Markt ohne große systemische Verwerfungen ausscheiden zu lassen.“ Als Beispiel nennt er zentrale Gegenparteien für den Handel mit Derivaten und Devisen sowie die Standardisierung von Kontrakten.“ -
    In einem Wort: Marktplatz statt herumziehender Händler! ~~
    @ Pedro
    Sancta Simplicitas!

  17. karel sagt:

    @Pampas
    gestern, 22.07.
    Ich las vorher:
    Gagfah läßt hier Häuser verschimmeln, Investor Fortress fehlt´s Geld.
    Märklin, die Geplünderte, ist beim Insovenzverwalter nun saniert.
    Ratiopharm: die einst stolze Germany-Pharma-Szene ist dahin.

    Die Zeit-Schiene… das stimmt schon..
    Diesen Artikel mit AK Schröder meinte ich als Nachschau.
    Ganz wie Zamir.
    Wir merken hierzulande nicht, (Hahaha – und Basta)
    wie uns “leise” das “Tafelsilber” abhanden kommt.
    Und “Hellas” bei uns ankommt.

    karel

  18. Pampa sagt:

    Kein Hirn frisst Geld wäre präziser Pedro.

  19. pedro sagt:

    Der Eindruck “GELD FRISST HIRN” gewinnt immer mehr an Einsicht bei mir.

  20. dtesch sagt:

    @Pampa
    “Nö, aber ich würde wetten dass Angie mit Deinem Geld einspringt,..”

    Das ist leider auch meine Befürchtung.

    Gruß
    dtesch

  21. dtesch sagt:

    @ Pedro
    Freute mich wirklich Ehrlich für Dich.\”

    Mein Freude hält sich in Grenzen.

    Gruß
    dtesch

  22. pedro sagt:

    England beistehen ?????? NIE.

  23. pedro sagt:

    @dtesch
    Freute mich wirklich Ehrlich für Dich.
    Weil wer nicht´s bezahlt, der nicht´s verdient.
    Wir bräuchten mehr von Deiner Sorte.
    Sei froh BEZAHLEN zu dürfen und können, es gibt viele die bezahlen müssen und nicht können.
    In einem Land wie Deutschland Leben zu dürfen, sollte auch Dur das etwas Wert sein…….oder….?

  24. Pampa sagt:

    @dtesch
    „Noch was: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das GR seine Hausaufgaben wirklich macht? Würdest Du darauf mit Deinem Geld spekulieren?“

    Nö, aber ich würde wetten dass Angie mit Deinem Geld einspringt, so wie es aussieht, so lautet die Wette. Ohne diesen Put gäbe es ohnehin kein Geld mehr. Richtig ist ferner natürlich, dass D zwar im Rating noch gut dasteht, vergleichsweise, aber eigentlich auch kaputt ist, sprichwörtlich der Einäugige unter Blinden. Das Problem haben wir ja auch im Land, Brandenburg oder Meck-Pom, oder Berlin sind doch selber gar nicht existenzfähig, wir züchten Junkies heran. Das Problem sehe ich natürlich auch, zum Zuckerbrod gehört die Peitsche.

    Ach übrigens, Sarrazin sollte lieber mal sein großes Maul halten, wenn er will kann er ja seine Meinung zu H4 oder sowas verbreiten, aber im Vergleich zu gelernten Notenbankern ist er doch nur eine Pfeife im Wald und wurde ganz sicher nicht in den BuBa-Vorstand ob seiner Sachkenntnis berufen. In Berlin wollte ihn keiner mehr, dann bekam er sein Abschiebungs-Pöstchen bei der BuBa. So ein Western-Saloon-Typ, riesige Fassade, kleine, schmierige Hütte dahinter. Die BuBa wird ohnehin seit Jahren geistig ausgeblutet, zumal es mehr um die Zukunft abgehalfteter Politiker zu gehen scheint, als um Fachkompetenz. Ich würde aus unserer Sicht heute gar nichts dazu öffentlich sagen, meine Meinung.

    Man darf die Kinder aber bei erzieherischen Maßnahmen auch nicht totschlagen, Du hast aber recht, wir sind vermutlich schon viel zu spät dran, um das Kind aus dem Brunnen zu holen.

    Gruß
    Pampa

  25. dtesch sagt:

    @Pampa

    Noch was: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das GR seine Hausaufgaben wirklich macht? Würdest Du darauf mit Deinem Geld spekulieren?
    Selbst wenn GR sich wirklich bemühen würde, ist der Ausgang immer noch offen.
    Ich sehe es genauso wie bei vielen Unternehmen, die vor der Insolvenz standen, selbst mit Anstrengungen war die Insolvenz oft nicht mehr abzuwenden. Es wurde viel zu spät reagiert. Bei GR sehe ich das ähnlich.

    Bei einer Insolvenz GR hätten einige Banken massive Probleme und einige davon könnten zusammenbrechen, mit allen Konsequenzen. Da brauchen wir uns nicht vormachen.
    Auf der anderen Seite hätte es für Staaten, wie für Banken einen hohen erzieherischen Wert, der die Eigenverantwortung betonen würde.

    Gruß
    dtesch

  26. dtesch sagt:

    @Petro

    Du kannst Dich beruhigen. Ich zahle Steuern und dass nicht zu knapp.

    Gruß
    dtesch

  27. dtesch sagt:

    @Pampa
    Ich gebe Dir ja Recht, dass dann eine Kettenreaktion einsetzten könnten.
    Nur mit „weiter so“ und der geplanten Unterstützung der Griechen vertagen wird doch nur das Problem in die nahe Zukunft. Je weiter wie das schieben oder den Ballon weiter aufblasen, um so größer wird der Knall.
    Darum lieber heute als morgen. Auch wenn es richtig weh tut. Und es wird schmerzen, da bin ich bei Dir.

    Ich sehe leider keinen vernünftigen Ausweg. Wir in DE stehen selbst vor dem Abgrund.

    Gruß
    dtesch

  28. Pampa sagt:

    @dtesch
    Das Problem ist doch letztlich Erpressung in Verbindung mit unkontrollierter Kettenreaktion. Wenn wir die Griechen hochgehen lassen, fällt der EU-Put auf Portugal, Irland, Spanien, UK etc. Dann explodieren deren Spreads auch, bei ohnehin schon extrem angespannten Haushalten. Das ist extrem gefährlich dtesch, wie ein Fass in einer Munitionsfabrik herauszusprengen.

    Auf der anderen Seite kann es ja nicht im Sinne des Erfinders sein, dass wir uns dauernd mehr oder weniger von den Griechen verarschen lassen und immer wieder, und sei es nur mit dem Rettungsschirm unserer Bonität als großer Bruder im Hintergrund, helfend zur Seite eilen. Sonst lernen sie nie etwas.

    Ein klassisches Dilemma, eigentlich pokert GR mit einem Bluff. Irgendwie müssen wir den Schein wahren, aber hinter den Kulissen deutlich machen, wir werden zwar nichts sagen, aber im Notfall auch nicht da sein. Macht eure Hausaufgaben. Sie werden Zeit brauchen, so schnell geht das nicht. Nur weil mal eine 5-Mrd.-Anleihe dreifach überzeichnet war, sind die noch lange nicht aus dem Schneider. Den Markt im Glauben zu lassen, wir würden helfen, wenn es hart auf hart kommt und gleichzeitig die Griechen wissen zu lassen, wir werden nicht helfen, wenn es hart auf hart kommt, ist die Crux an der Sache.

    So ungefähr sehe ich das jedenfalls,

    my two Cents
    Pampa

  29. pedro sagt:

    @dtesch
    Bezahlst Du Steuern, oder beziehst Du Unterstützung ?.
    Habe die Erfahrung gemacht, das diese Gruppe gleicher Meinung sind wie Du.

  30. dtesch sagt:

    Welt-Online titelt: “Sarrazin empfiehlt den Griechen die Insolvenz”
    Die Folgen einer Finanzspritze würden unabsehbare Risiken beinhalten und seien schädlicher, als die Insolvenz Griechenlands und die damit verbundenen Kreditausfälle.
    Ich sehe das ähnlich. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    Jetzt kommen bestimmt wieder die Schönredner, Beschwichtiger, Verharmloser und diplomatisch verbrämten Heuchler zu Wort.
    Nur mit salbungsvollen Reden lässt sich das Problem Griechenland nicht lösen.
    Bevor DE ebenfalls endgültig finanziell abrutscht sollte man den Griechen klarmachen, dass die Insolvenz die beste aller Lösungen für die EU und den Euro sind.

    Gruß
    dtesch

  31. Pampa sagt:

    @Zamir
    Vielleicht solltest Du mal lesen, was Karel geschrieben hat und was ich gefragt habe. Ein Besuch von Schröder bei Hank in 2003 kann ja wohl kaum dazu führen, dass 2001 stille Reserven über Beteiligungsverkäufe aus der Körperschaftssteuer genommen wurden. Ich habe ja nur höflich nachgefragt, auf was Karel genau anspielt. Das ist mir nämlich nicht klar. Zumal Karel davon ja Ahnung hat und eigentlich nicht zu Verschwörungstheorien neigt, sondern die Dinge meist sehr pragmatisch und sachlich sieht, habe ich halt gefragt.

    Vielleicht die Rücknahme des Steuervergünstigungsabbaugesetz II, in dem Verlustverrechnungen in einer Holding abgebaut werden sollten, wirtschaftspolitischer Wahnsinn. Alleine die Ankündigung dürfte hunderttausende Arbeitsplätze über Restrukturierungen gekostet haben. Aber das dürfte Hank mit Gas-Gerd wohl kaum abgestimmt haben, keiner von den beiden kennt sich doch im deutschen Steuerrecht aus. Wie Du siehst finde ich es etwas konstruiert, weiß aber nicht, was Karel genau meinte. Wenn einer von Goldman die deutsche Politik beraten hat, ist das imho eher Alex als Hank, aber gut.

    @7.53 Uhr
    Da pflichte ich Dir absolut bei. In jedem normalen Forum ist es Usus, dass man sich unter einem Namen registriert, kann gerne ein Nick sein. Das hat auch seine guten Gründe: Zum einen verhindert es, dass sich ein anderer dieses Nicks bedient, zum anderen bestimmt es den Avatar relativ eindeutig. Kommt jemand neues hinzu, kann man das auch erkennen. Hier jedenfalls kennt sich bald keiner mehr aus, zumal einer nicht akzeptiert, dass seine Freiheit da aufhört, wo die der anderen beginnt. Aber selbst wenn ich lange mit Engelszungen gesungen habe, es hilft ja doch nichts, trotzig wie ein kleines Kind. Vielleicht hört er auf Dich, aber ich befürchte da wirst Du auch auf Granit beißen. Wir haben nun mal nur Alice, schade dass wir das ohne Regulierung von oben offenbar nicht in den Griff bekommen.

    Schöne Grüße, auch an Deine Töchter, wann soll ich denn jetzt wegen der Unterstützungsenkel vorbei kommen? ;-) )))) Keep cool.
    Pampa

  32. Magic sagt:

    verehrte Signora,

    eine weitere Gemeinsamkeit aus der “Privatsphäre”, die nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Voröieb für spanische Rotweine;-)
    Der Rioja aus der Rioja, einer Landschaft in Spanien, die mit erheblichen Mitteln (woher wohl?) eine Infrastruktur für den Weintourismus aufbaut, die ihresgleichen sucht.
    Für Griechen eventuell nachvollziehbar, für Deutsche – na sagen wir mal wenigsten geniessbar.
    Spanische und europäische Stararchitekten haben Meisterbauwerke entworfen, wie die Bodega Ysios in Laguardia (Calatrava) oder die kellerei Marques de Riscal (Gehry) die dem deutschen Kämmererwesen nie anzuringen gewesen wären. Den Griechen schon eher, vielleicht kommt’s doch noch….
    Die Rioja ist ein brillianter Beweis dafür, dass erst das Überwinden von Konventionen statt ihrer sklavischen Exekutierung der Zukunft -wenn auch nur ein Stücklein – abgewinnen kann.

    Wohl bekomm’s.

  33. Vive la France sagt:

    ganz nahe dran und doch so fern:

    “Malerei besteht aus klingenden mit Leidenschaft erfüllten Formen”

    (Marc Chagall)

    “Man muss das Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern gebären zu können”

    (Friedrich Nietzsche)

  34. signore sagt:

    ans Zappendusterle, klingt wie eine “Dazulern-Verordnung” aus dem Superoberfähigen-Heim.
    Ich hab’s gestern abend schon mal gesagt: Klaus hat was missverstanden, wenn du das zum Anlass nimmst, deine geschätzte Mitwirkung in die Tone zu entledigen, deine Sache.
    Einen “justiziablen” Anlass dazu gibt es nicht.
    Ich wäre auch dankbar, wenn nicht jeder der mal tageweise an sein persönliches Limit kommt, gleich mich oder andere scharfrichtert.
    Ich beteilige mich hier seit geraumer Zeit auf Wunsch eines einzelnen Herrn, mit dem ich manches gemeinsam habe, zu nennen wäre Denken, Sprache, Weltanschauung, Humor, Härte und Neugier. Ob Durchhaltevermögen wird so noch erweisen.
    Hier jedenfalls zeigt sich, dass auf die Dauer bei manchen ein oder mehrere Zylinder streiken.
    Wo gehobelt wird,….da sind die Schubladen voller Späne.
    Wenn ich hier nicht mehr mitwirke kommen andere, das gilt auch für dich, es gilt für alle, nobody ist unentbehrlich, when the Tough get going, there are three alternatives outside the door.
    Das ist das dilemma aber auch der Hoffnungsschimmer.
    QAn dich klaus, nur nochmal: ich habe lediglich auf das Bezug genommen aus deiner Privatspäre, was du selbst hier eingestellt hast. Wenn du das verhindern möchtest, es hätte ja auch ein anderen aufgreifen können, dann ist der sicherste Weg, das für dich zu behalten.
    Die anschließend einsetzende Erregung verbuchen torreros unter “Tomate”

    Gruß aus Pamplona bei Piräus

    P.S. Magic – du hattest Recht, am Ende wird sich eysel las der Wettberwerbsfähigste erweisen, weil er wie Karel bereits einmal festgestellt hat, der Konsequenteste ist, nicht immer angenehm, aber Härte 10.

  35. Eysel sagt:

    Sonnenklar!

  36. Magic sagt:

    eysel, hab nur den zweiten Teil gesehen und Teile der anschließen-den Diskussion.
    Irgendwie drängte sich mir der Eindruck auf, alle meinen im Moment möglichst öffentlichkeitswirksam lehren ziehen zu müssen.
    Lehren aus der Weltwirtschaftskrise
    Lehren aus der Politik der Reichsregierung
    Lehren aus dem Dawes-Plan
    Lehren aus dem Lärm und dem Dunst, der aus Münchener kellern ans Tageslicht drängte
    und schließlich Lehren über die Kipppunkte, ab denen ein Volk soweit gesättigt ist, dass es nicht mehr mitbekommt, wer sich der Institutionen auf Schleichwegen bemächtigt.
    letztlich Lehren aus der Verführbarkeit, aus den Wahrnehmungsfallen, in die viele hineintappten, oft mit besten Absichten und Lehren aus der Überforderung Hindenburgs.

    Warum uns das gerade Schauspieler aus den hinteren Reihen unter Moderation eines blonden Jünglings dem erkennbar dat Runde Ding und Kaiser Franz fehlten stirnrunzelnd nachbesprechen mussten, hab ich noch nicht verstanden. Muss ich nicht, oder?

    Die im Film gezeichneten Gefahren lauern immer, wie wenig dazu gehören kann, mit einem funken massenweise Emotionen zu schüren, zeigt die aktuelle Debatte um die Verschuldung der südlichen EU-Länder.
    Was mir zu kurz kommt ist der Hinweis auf das wirksamste Gegenmittel zur Abwehr kollektiver Irrwege: beispielweise hätte man neben NAchrichtensprechern auch Intendanten, Verleger Hrsg.,oder Chefredakteure “einbauen”.
    Aber was soll’s hätte könnte sollte – alles Verwandte des Hauses, die eins sicher wissen: nach dem “Spiel” ist vor dem “Spiel”.

    Grüße vom Kalvarienberg

  37. Vive la France sagt:

    excusez, Leo III. naturalmente.

  38. Vive la France sagt:

    M. Eysel, die Straßenqualiät ist natürlich in Europa nicht überall gleich. das hat Ursachen und das hat Folgen, wichtige und weniger wichtige.
    In Frankreich sind viele Chausseen in weniger attraktivem Zustand, aber das gilt nicht generell: Z.B. in den Pyrinäen, wo die Luft dünner ist und jedes jahr ein Welt-Spektakel stattfindet, sind die Straßen gut.

    In der französichen Provinz, z.B. zwischen Paris-Roubaix, dominiert das Kopfsteinpflaster.

    Straßenbau ist klassischer Weise eine Vor-Ort-Sache.
    Die Gemeinden hanthaben das unterschiedlich, in Griechenland, in Frankreich.
    Die Begleitmusik dazu wehcselt, wie die Gewänder. Wer da nicht in die Irre gehen möchte, ist gut beraten Umstände, Kontexte, Ereignisse und deren Deutungen haarfein zu reflektieren.
    Charlemagne z.B. hatte für jeden Anlass ein Gewand, aber nur ein wirkliche Pfalz.
    Er konnte zwar kaum schreiben, es wäre also verfehlt ihn als Eliteschüler zu bezeichnen, aber er konnte seine Zeit verwenden, wie ihm der Sinn stand. Wollte er Leo II. in Rom sträken, zog er nach Rom, wollte er die Sachsen zwangstaufen, zog er ins Land Widukinds, nicht überliefert ist, ob er in Athen nach Eulen suchte.
    Und wenn er sich in seinen Kopf setzte es sei nun Zeit zum kaiser gekrönt zu werden, sattelte er die Pferde gen Süden.
    In den livre de Charles steht: er war frei im Kopf, er war frei im Herzen und er nahm sich die Freiheit Konventionen zu arrangieren statt sich ihnen zu unterwerfen.
    Mir scheint dies wäre gut, in heutiger Zeit etwas stärker ins Bewusstsein zu memorieren.

    Beim der Straßenbaufinanzierung, bei der Wegeanalyse und bei den discussionen auf Weggabelungen.

    Vive la France grüßt TiTo aus Aachen

  39. Eysel sagt:

    Und immer noch keinerlei Antwort auf meinen Einwurf aus dem Film “Die Grenze”.
    - „Sozialismus ist immer auf Pump finanziert.” ~~
    Gestern bei Maybritt über W-Welle sahen Kühnast und Konsorten übrigens ganz schön „schwach aus“.
    Fand ich erstaunlich.

  40. Eysel sagt:

    @ Schlagloch Ideen
    Die Idee kommt mir vor, als würde eine Betriebs Brigade verdonnert unter Absingen sozialistischer Kampflieder Schlaglöcher für den Frieden zu reparieren. – In „kapitalistischem Gewand“. – jedes Mal wenn ich ins Ruhrgebiet muss fällt mir auf, dass – leicht zeitversetzt – die Zahl der Billigläden gestiegen ist, wo die Straßenqualität abgenommen hat.- Das Ergebnis von 20 Jahren Vergangenheitsbewältigung statt Zukunftsgestaltung … euphemistisch bezeichnet als: „Soziale Abfederung von Strukturwandel“.

  41. Zamir Zebulovic sagt:

    @ 7:42 Uhr,

    Dein P.S. ist einfach nur HANDKÄÄS MIT MUSIK, wie der määnzer
    saacht. Narhalla Marsch und ein hexentänzchen auf dem bröckele.

  42. Zamir Zebulovic sagt:

    @ 8:06,

    erstaunlicherweise, einer geht immer noch. Du mußt schon sehr weit
    oben in Deiner hierarchie sitzen, bei den einfachsten umkehrschlüssen zu Deinem comment von gestern 10:53 = Privatschnüffelei bis aus blut
    und Deinen pirouetten, z.B. heutemorgen 8:05. Einfach die dinge und
    ereignisse umgedreht und fertig ist der lack, das lernt man wohl nur
    auf elite-schulen. Bravo.

  43. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Schizzones Bauheinerle,

    wie recht Du doch haben immer möchtest, in allen phasen und belangen, Deiner untriebe. Soll Dir gewährt sein. Hier wird mir die
    gesamtsituation einfach zuviel “UNTERSTE SCHUBLADE”.
    Schönen Gruß an Deinen speschiell-freund-feind Eysel.
    Das mit der schamgrenze hatten wir ja schon ausführlich behandelt.
    Es gibt nuneinaml menschen denne fehlt einfach das DAZULERN-GEN.

    Addios Amigos, Zappenduster, mia

  44. Zamir Zebulovic sagt:

    @ SignoreSignapore oder wie,

    da habe ich mir doch die freie spitze und den/der /die/das gusto erlaubt und während der normalen arbeitszeit, den film:
    Was kostet uns die HRE, reingetan. War ich jetzt schon volkswirtschaftlich und betriebswirtschftlich, vor allem moralisch-schädigend, mit meinem verhalten ? Es gibt nunmal arbeitsplätze in deutschland, mit völlig-autonomen menschen am schreibtisch.
    Da sind sämtliche überwaxxungs-mechanismen in den berühmten
    popopop gekniffen. Denn die überwacher selbst sind die geborenen
    FAULENZER und SCHÄDLINGE; tja, ja dieser HRE-Film enthält schin eine menge sprengstoff, vielleicht besser so fürs gemeine völkchen,
    dass sowas zu nachtschlafender zeit, politisch gewollt, zur ausstrahlung gelangt. Noch ein kleines zitat aus dem film: “FFiffi-nanzmärkte sind zu tatorten degenriert”; hübsch-hässlich.

    Gruß aus Trarben-Trarbarcharar, zamir

  45. Bauleiterle sagt:

    @ zamir \”Verschleierungstaktiken…\” deine wahre identität lebt wohl hinter den Kunstnamen \”Zamir Zebulovic\” ?
    Du scheinst langsam an Grenzen zu kommen. Schade.
    Lass weiter dein Propan ungehemmt durchs Netz zappen, aber mach anderen hier keine Vorschriften, was ein rechter Wirtschaftsblog zu sein hat, bitteschöööön.
    Grüße aus dem Ehrenwerten Haus vom oldie Udo, genannt Fagott

  46. Chizo sagt:

    @ zamir “Verschleierungstaktiken…” deine wahre identität lebt wohl hinter den Kunstnamen “Zamir Zebulovic” ?
    Du scheinst langsam an Grenzen zu kommen. Schade.
    Lass weiter dein Propan ungehemmt durchs Netz zappen, aber mach anderen hier keine Vorschriften, was ein rechter Wirtschaftsblog zu sein hat, bitteschöööön.
    Grüße aus dem Ehrenwerten Haus vom oldie Udo, genannt Fagott

  47. Vive la France sagt:

    Nun sage noch einer in Deutschland gebe es keine Ideen. Komplett daneben.

    Unter den Käufer ist einer aus Moskau, einer aus Tschechien und einer aus Griechenland, so klingt es aus der Nähe von Weimar.
    Sowohl die ‘New York Times’, ‘Le Figaro’ .-) und der ‘Standard’ aus Vienna berichteten über Niederzimmer. Die kleine Gemeinde bei Weimar verkauft ihre Schlaglöcher im Internet unter dem Titel Teer muss her! Kaufen Sie für 50 Euro ein Schlagloch, 140 Käufer gibt es bereits.
    Der Kommentar des Bürgermeisters klingt als hätte er seine zweite Goldmedaille im Eisschnelllauf gewonnen: “Wahnsinn”.
    Ob die Niedrzimmerer darüber gehirnt haben, ob sie das dürfen, bevor sie dieser Welt ihren Hauch von Bollywood “zugemutet” haben,
    eventüll haben Schlaglöcher eine Recht auf discretion?

    Bon Jour vom Walk of Fame aus Niederzimmern – TiTo ist überall, nicht nur Hellas:-)

  48. Zamir Zebulovic sagt:

    Es tut mir furchtérbar leid, nur eine kommunikation mit einem, oder mehreren CHAMÄLEONEN ? Nein, danke ist mir zu profan.
    Verschleierungstaktiken sind hier absolut unangebracht, demonstrieren aber unmittelbar den geist der neuzeit. Viel BÄÄBÄÄ um kurze strömungen. Es ist schon alles wiederholt hier erwähnt worden, wozu
    also die energieverschwendung.

    Gruß aus Pammplonna, Zamir

  49. 10:53 sagt:

    @ Zamir 19:24
    …habe keinen blassen Schimmer was dich so anhebt bei diesem Satz!
    100% schimmerlos, baby, bevor ich von dannen scheide, gib mir nochmal was zu dampfen und lass mich nicht dumm enden.
    ansonsten ist Eysel 18.50 zu zu stimmen, wir sind doch hier nicht auf dem Ball der Mimosen.

    Unabhängigen Gruß von der Basis

    P.S. abschließend: das Fremde im Ich, S. Unbekannt, Student, bringt ein ganz bestimmtes Wort nicht über die Lippen: “Ich”. Der Grund: Er mag sich nicht so wie er ist. Indem er “Er” sagt, wenn er sich meint, baut er Distanz auf zu dem Fremden in sich selbst.

    Was ist das. Bei den Goldie würde man sagen: make an educated guess.

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