Wir verdanken ja den Griechen viel, etwa die Erfindung der Demokratie. Wenn Griechenland darauf eine Lizenzgebühr erheben und bei jeder Wahl einkassieren würde, dann wären seine Schulden schnell gedeckt, hat die US-Außenministerin Hillary Clinton dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou vorgeschlagen, als dieser auf seiner globalen Betteltour in Washington Station machte. Clinton hat das eigentliche Versagen Athens benannt: Sie haben uns Philosophie und Kultur geschenkt, statt Wissen zu lizenzieren oder zu patentieren. Unser Beitrag zur Lösung der griechischen Finanzlage könnte also sein, dass wir die Politiker aus Athen bei der Pharmaindustrie ein Praktikum absolvieren lassen – einer Branche, die beispielhaft vorführt, wie man sich Innovationen vergolden lassen kann.
Bei aller Kritik an griechischen Schlampereien – es ist, als ob uns Griechenland nur erneut etwas voraus wäre. Auch wir verstecken unsere Schulden gekonnt: Legendär der Fonds Deutsche Einheit, in dem die Schulden versteckt wurden, die wir für die Wiedervereinigung gemacht haben. Frech, wie die Regierung Schröder/Fischer die Latte der strengen Maastricht-Kriterien zur Schuldenbegrenzung gerissen hat – und um Strafzahlungen zu vermeiden nicht gespart, sondern Maastricht-Regelungen aufgeweicht hat, basta! Wir Musterschüler Athens wissen auch: Aus einem geheimnisvollen Grund sind bei uns die Staatsschulden am Montag nach der Wahl immer höher als am Freitag vor der Wahl.
Nicht fremd ist uns die Kunst der kreativen Buchhaltung, wesentliche Verpflichtungen einfach zu vergessen: Derzeit werden im Bund und in einzelnen Ländern wie Hessen und Brandenburg gerade wieder Angestellte zu Tausenden verbeamtet. Das entzieht den Sozialkassen Beiträge, die diese Lehrer oder Behördenmitarbeiter bislang geleistet haben, und kostet uns zukünftig je Beamten 500.000 Euro an Pensionsleistungen. Diese aber tauchen in keinem Budget auf – weil diese Beiträge erst fällig werden, wenn Deutschland wegen fortgeschrittener Vergreisung der Bevölkerung längst bankrott ist. So verschiebt man Lasten aus der Gegenwart in eine ferne Zukunft – nach uns wird alles griechisch.
Wir geben uns gerne entschlossen und sind doch nur Meister des schönen Scheins: Gerne rechnen wir den Griechen vor, dass es bei uns die Rente erst mit 67 gibt, während dort der Ruhestand schon zehn Jahre früher beginnt. Dabei vergessen wir: Noch längst ist die Rente mit 67 nicht Realität, sie soll erst kommen. Und wenn sie überhaupt kommt, dann frühestens in zwölf Jahren. Vorerst liegt das Renteneintrittsalter bei 60 und bei vielen Beamten sogar auf griechischem Niveau. Ach ja, dass in den nächsten Jahrzehnten die jährlichen Pensionsleistungen von derzeit 36 Milliarden auf über 100 Milliarden Euro steigen, vergessen wir auch gerne. Denn sonst müssten wir uns eingestehen: Griechenlands Schulden sind nur Peanuts.
Längst sind wir so hoch verschuldet, dass wir die Griechen noch genauer studieren sollten: Was tut man eigentlich, wenn die Gläubiger dahinterkommen, dass bei uns nichts mehr zu holen ist? Die traurige Erkenntnis dieser Wochen ist ja: Wir stehen jetzt vor einer so dramatischen Neuverschuldung der Staaten, dass die Lehman-Pleite nur eine kleine Vorübung war. Und während die Griechen wenigstens versuchen zu sparen, haben wir noch nicht einmal damit angefangen, sondern dies aufs nächste Jahr vertagt.
Ehe wir also wieder Vorwürfe nach Athen tragen: Die Kunst der Griechen wird nicht nur auf der Berliner Museumsinsel gezeigt, sondern längst schon im Regierungsviertel praktiziert.











433 Kommentare zu “Hellas in Berlin”
@ Pampa,
selbst die berichte der EZB, also über die deutschen grenzen hinaus, der letzten 60 monate bieten dazu eine unermessliche fülle an materialien, z.B. unter dem titel: Der beitrag der EZB und des eurosystems zur finanzmarkt-integration in europa. Naturgemäss,
selbst für ausgewiesene fachleute ein äusserst breitgefächertes
spektrum. Soviel information war nie. Alles hängt mit allem irgendwie
zusammen und die netzwerke werden immer kompliziöser.
Gruß aus Offenbach am Main/Rhein/Donau-Kanal, Zamir
Korrektur: Gruß aus Schaun Wa einfach mal nach.
@ Pampa,
es ist unvorstellbar, dass ausgerechnet diese frage von Dir kommt.
Wie oft haben wir dieses thema hier durchegehechelt in den vergangenen 24monaten ; BLOGARCHIV unter:
Die internationalen ffiffi-nanzsysteme,funktion, strukturwandel und
implikationen für deren regulierung, oder wie geschehen: NICHTREGULIERUNG. Die eehspeehdeeh hat 2001, die erlöse aus unternehmensverkäufen freigestellt, federführend waren steinbrück und
müntefering. Mann kann diese storys auch ganz wundervoll gooogeln
Gruß aus SchaunWaeunfachmalnach, Zamir
@ karel,
ja, was ist denn so sonderbar daran, dass der verarmungskanzler im
november 2003, genau das vermutlich getan hat, wofür er in amt und würden war, zu diesem zeitpunkt: Er hat die deutschen interessen
mannhaft und würdig “vertreten”. Die rotgrüne bundesregierung hat
doch schon in den jahren zuvor dafür sorge getragen, dass die
internationalen FFIFFI-NANZ Raubritter, freies spiel auf allen feldern erhalten.
Gruß aus Hännover-Zitty, Zamir
Ich hätte eine Frage dazu Karel: Auf was und welche Gesetzesinitiativen willst Du denn so geheimnisvoll anspielen?
An Klaus alias no name..
Schröder war am 20. und 21.Nov.2003 in NY, eingeladen von Hank Paulson, Chef von GS. Dabei ausgesuchte Konzernchefs.
Nun, für mich deshalb so interessant,
als wäre Bush zu Ackermann gereist.
John Thain, Präsident von GS meinte zum Gespräch:
“Die US-Unternehmerführer halten es für äußerst wichtig, daß Deutschland die geplanten Reformen anpackt. Die USA könnten die Weltkonjunktur nicht alleine in Gang halten. Europa´s größte Volkswirtschaft muß wieder einen Beitrag zum weltweiten Wirtschaftswachstum leisten.”
Weltkonjunktur, Weltwirtschaftswachstum,
und wie stellt sich ein Investmentbanker das vor???
Nun, Reformen hatten wir ja.
Gewinne aus Unternehmensverkäufen, Hedge-Fonds, Derivate….
no name…..noch Fragen?
karel
@Meckervater
Was habe ich denn mit 10.53 Uhr zu tun? Da halte ich mich lieber raus.
Gruß
Pampa
Alle mal herschauen
Hat heute in der Nacht zum Donnerstag jemand von euch die recht interessante Video-Dokumentation des ZDF zum Milliardendesaster der Hypo Real Estate gesehen? Wurde um 0:35 Uhr gesendet, natürlich wenn das Volk schon schläft. Sie steht aber jedoch schon in der ZDF-Mediathek zum Abruf via Internet bereit. Einfach mal anschauen, wirklich schnell vergehende 30 Minuten.
Verzockt, verloren, verstaatlicht …
Was kostet uns die Hypo Real Estate?
Die Hypo Real Estate, eine Jahrhundertpleite, ein Milliardengrab: Wie konnte eine einzige Bank das deutsche Finanzsystem bis an den Rand des Abgrunds bringen? Die ZDF-Dokumentation “Verzockt, verloren, verstaatlicht … Was kostet uns die Hypo Real Estate?” zeigt auf, mit welch riskanten Geschäften die Banker das Geld verzockt haben.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/998652/Was-kostet-uns-die-Hypo-Real-Estate%3f#/beitrag/video/998652/Was-kostet-uns-die-Hypo-Real-Estate%3F
***Schönen Gruß, Herr Altbundeskanzler, Sie waren garnicht so übel.***
Wohl wahr.
Den wenigsten klar.
Der Geist der Zeit:
“Besoffenheit”
@ Pampa,
an dem \”einmaligen\” Vortrag von 10:53 Uhr gibt es gar nichts abzumildern, oder sind Dir nun auch schon die Guten Sitten abhanden
gekommen ?
Ist die Seele erst verletzt, kann ich sie noch öfter schänden, merkt
ja keiner mehr.
@ 10:53 Uhr,
“nimmst Dir die freiheit, Deine kapazitäten so einzuteilen, wie es
Deinem gusto entspricht”. Das ist die absolute KUPPE.
Soviel Greenspan war nie. Was erlauben struntzer ?
Tiefstes mittelalter, nein noch schlimmer, unerreichte überwachungsmentalität auf suppenkasperniveau, nicht mehr zu toppen.
Ich schäme mich for you.
Ohne Gruß, von Nirgendwo …..
@ Gésicherter Hirni-signorekasten oder so ähnlich,
interessant an dieser stelle wäre für mich doch die frage nach dem
richtigen LEBENSALTER, der personen, die heute hier ihr fett abgelassenhaben und schon sind wir einen riesen schritt weitergekommen. Ist ja was los, wie auf dem schulhof mit 11jAHREN;
so in etwa. Was haben wir uns damals verkloppt und danach gingen wir hand-in-hand eisessen. Herrliche, unbeschwerte kindszeiten, wie
fern, oder doch garnicht, irre ich mich schon wieder, hier im stadele ?
Gruß aus Klingenmünster von der Nervenheilanstalt, Zamir
Ohh Klaus…
Was du freiwillig ( oder? ) hier preisgibst,
das kann verwendet werden.
Hab mir 10:53 jetzt 2 x durchgelesen und kann nichts finden das D E N Aufwand wert wäre.
Schon garnicht im Vergleich zu dem,
was M. sonst so “bringt”.
Pfleg deine Mimose.
Ich pfleg jetzt ganz gepflegt mit der besten meiner Ehefrauen zusammen meinen Hunger.
Die Achtung und die Bewahrung der Privatsphäre in einem öffentlichen Blog ist kein Fliegenschiss.
Dieser blog als Spiegel der Gesellschaft.
Riiiiiiiesen bohei …. um was?
Nen Fliegenschiss!
…°°°~~~~~~~~~~~~~~~~|
Wie immer nur schlimmer, man rief nach mir, ich eile und mein Herz schmerzt.
@ Zamir
das Gedicht von “Ihr Name” ist schlecht gemacht und tatsächlich kann damit nur eine “See” weit im Süden, vermutlich Griechischer Meerbusen, gemeint sein.
@ Eysel
du schweigst und geniesst, recht so, du hast es schon immer gewusst
@pedro
du machst es dir nicht zu leicht, hoffentlich kannst du das druchalten in deine Alter;-)
@ pampa jetzt bist du voll gefordert, hilf mit…
@ Loro
Menschen sind keine Buchungspost, weder national noch in Griechenland, aber das braucht dir keiner extra zu sagen, oder?
@ vive la France
Soeur du plaisir, staunst mächtig über den Bohai, fehlt nur noch die Rose von Mumbai*#* Pardauz vom Peleponnes bis an die Seine in Paris
@ dein Name sei Klaus
wegen dir unterbreche ich meine Fastenkur – ich habe mehrfach inständig darum gebeten, dass du, unser Orakel vom Niederrhein uns nicht verlässt, du bleibst ja, wenn ich richtig lese, nur in deritten Person, nu gut. würdest du , no name, Klaus F. bitte mitteilen, dass er nicht der Einzige ist, der auf die Wahrung seiner Privatspäre Wert legt. Ich denke das geht allen hier so, mehr oder weniger.
Bisher war das kein wirkliches Thema. Wenn es denn weiterhin so bleiben könnte, wäre der Druck doch im Kessel und zwar produktiv, ganz in deinem Sinne.
Gregor, weist mal wieder den Weg: Alice 2.0. Früher oder später wird das Mädel in aufgehüschter facon kommen, bis dahin halte durch!
Meine Portion Abendgesundkost wartet, Xantippe hat ganz sicher mal wieder etwas “Köstliches” der Snack-Box entlockt: ein griechisches Fleischgericht mit verschiedenen Vorspeisen, eine undefinierbare Süßspeise hintendrein und über alles eine halbe Flasche Ouzo, sagen noch einer von den Griechen können man nichts lernen.
Lustvoll geht die Welt zugrunde!
Gruß von der Fressgass.
Wie realistisch ist es außerhalb von Bankkonten immer genau die 100%-Buchung eines Geschäftsvorfall erwarten zu dürfen, die dem eigenen Reziprozitätsverständnis entspricht?
Wenn dies diesem Kreis gelänge, wäre das eine neuer Rekord unter Menschen.
Da ist pedro beizupflichten.
Messieurs dames,
Was ist den mit Euch los, große Jungs wollt ihr sein?
In Bruxelles gibt es Statue produziert eine kleinen Bogen, wenn der Druck stimmt. Der Drück stimmt hier auch. Aber wie gross ist der Kessel?
Und du signore, entschuldige dich, du bist für Klaus etwas nahe gekommen und Klappe drauf und tot und weiter.
Zamir, wo hast du denn gerade deine Gelassenheit hin verlegt?
Du wirst das Dichten nicht verhindern, das wollten schon andere…und ahben sich die Finger dabei angesengt.
Und ausgerechnet von dir kommt die Vokabel “Scherzkeks”, schau dir den “Saumagen” mal an, den du uns hier immer wieder in lockerer Tonart servierst. AAAch so, alles nicht so gemeint??
Deine Texte loten die menschlichen Abgründe nicht weniger aus, wie manche Gedichte anderer.
Mangel an Formen hat viele Formen, schau in den Spiegel, nein, nicht in den Wochenspiegel.
Wenn sich hier mancher über ähnliches wie “10:53″ so echauffrieren würde, wie es unser no name gerade vorgibt, dann … ja dann, was wäre dann;-(..der letzte Alpengipfel hat soeben mitgeteilt er will nicht nach dir benannt werden, musst halt wrten bis der nächste Gletscher schmilzt. Ziemlich unanständig, wie ich finde, so aber sind sie, die Alpen;-)
Um Mensch zu verstehen und um Mitreden zu können, wenn es um Mensch geht, sollten gerade in einem offenen Blog sämtliche Auswüchse und seien sie auch noch so krass zu Worte kommen.
Wie kann etwas beurteilt werden, wenn es nicht erlebt wurde.
Es gibt nun mal Menschen die an Geist weniger haben und andere haben mehr. Was Geist ist, sollte aber zuerst geklärt werden, siehe Finanzkrise.
tu was du willst und jage jeder Hilfwertung hinterher, aber wir wissen hier vor allem, wer du bist, Pampa, oft genug hast du deine Denkungsart in Sachen Privatspäre, ihrer Bedrohung, ihrer Schutzwürdigkeit im netz ja zum Besten gegeben, ich verstehe Klaus sehr wohl und sehr genau, er aber versteht mich ziemlich ostentativ miss. Das ist alleine seine Sache.
Darf ich dich, Pampa, nochmal zizieren: von mir hat er nichts zu befürchten, nicht einmal ein Kaltgetränk zum Sauerbraten.;-)
Klaus, du neigst ein wenig zum Minosentum, als gelernter Pfau, weiss ich wovon es da geht.
Was ich da oben zusammengereimt habe, hätte jeder anderer auch tun können. Das weist du doch ebnsogut wie ich.
Was also soll der Aufreger?
Was mich hier mehr stört, sind die immer wiederkehrenden Versuche andere Diskussionsteilnehmer festzulegen, vermutlich bin ich selbst nicht frei davon, es entspricht wohl dem Bedürfnis zunächst Unbekanntes sachlcih, persönlich identfizieren und wiedererkennbar verorten zu wollen. Das geht schon kleinen Kindern so, zuviel Unbekanntes im raum ängstigt. Hier im Blog gilt aber auch, zuviel Bekanntes ängstigt nicht minder.
Unsere bisherigen gemeinsamen Erfahrungen belgen m.E. das bei aller Lust am Kokolores, am Lernen und bei aller Inbrunst das eigene Licht scheffelnd zur Geltung zu bringen, ein mindestkonsens immer gwahrt wurde; ausgeschrien oder unausgesprochen!
dabei sollten wir bleiben. Mach et name-mäßig wie du willst,, pampa erkennt dich immer wieder, zur Not schimpfen wir hier im Chor über den Böckelberg.
Gruß aus dem Souterrain, wo ich zur Buß gerade Brikett stapele.
@ Pampa,
auch Du lieber bruder verkennst die lage. Es ist genug gedichtet.
Solche scherzkekse sollten schnellstens ihre eigene jauchegrube aufmischen und sich an die allerersten formen des anstandes
halten ohne wenn und aber.
Was zuviel ist, ist nunmal zuviel, ende.
@ Klaus,
jetzt ist mir erst Dein zorn klargeworden, nachdem ich diesen text von
10:53 Uhr durchgelesen habe. Das ist tatsache schon recht starker tobak, der so fast möchte ich meinen, nicht ungesühnt bleiben dürfte.
Da erlaubt sich doch astrein, so ein in stasi-manier, daherkommendes
bürschlein, die privatsphäre eines diskussionsfreundes, in eigene regie
nehmen zu dürfen. Das ist infam und tolldreist, vermutlich noch ohne drogeneinwirkungen (was ich niemandem unterstellen möchte, auch meinem ärgsten feind nicht), geht\’s noch schlimmer ?
Klaus, da kann ich Deine reaktion total verstehen, soweit darf es nicht
gehen hier im forum und solche eingriffe und angriffe in die privatsphäre, müssten schon im keime erstickt werden, bei aller liebe.
Was meint denn eigentlich die oberste instanz zu diesem liederlichen
verhalten ?
Wehret den anfängen, denn jeder könnte der nächste ABFACKEL-KANDIDAT sein.
Gruß aus BigBrotherhusen, Zamir
Ich kannte mal einen Hotelier an der See
der tat sich selbst und seinen Gästen weh
indem er an jede Ecke und Kante
zur Erläuterung ein Schild hin verbannte
Schön sauber um einen Baum
oh Urlauber, anhst es wohl kaum
es parkten des Hauses Gäste
die fahrbaren Untersätze.
Weil keiner dies weiter störte
es niemanden wirklich empörte
das an diesem Baume bling bling
ein zierliches Schildlein hing
und ratet verehrte Titonen
welch Botschaft tat lesbar drauf wohnen
kopfschüttelnd las Hund vor der Katz
Don’t sit here, denn Hubschrauberlandeplatz!
Ich sag’s euch, das Schild schlug ein wie eine Bombe
denn niemand von selbst wär drauf kombe
das hier je eine Heli tät lande
denn jeder der parkte erkannte
bestimmt war im Schatten des Baumes
zu füllen die Leere des Raumes
mit automobilen Gefährten
der einmal Pause begehrten
Na lasse Dich mal nicht ärgern Klaus, Du weißt doch wer Signore ist. Uns alle verbindet hier bei allen Streitigkeiten ja etwas, wir lesen die WiWo und interessieren uns für Wirtschaft. Da menschelt es nun mal, gehört auch zur Wirtschaft, egal wie formalisiert oder sachlich versucht wird, die Dinge darzustellen. Hinter jedem Bildschirm sitzt ein Mensch. Aber kommen wir zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben, bei denen es um noch mehr als Leben und Tod geht (Sepp Herberger), eine Antwort bin ich Dir noch schuldig.
Du hast Recht Klaus, Fußball-FAN! werde ich nie verstehen. Mit Vereinsmeiereien habe ich es generell nicht. Ich finde es ganz witzig, darüber etwas zu schäkern, aber eigentlich ist mir das wurscht. Bequemlichkeitshalber bin ich halt Bayern-Fan, aber wenn sie nur mal zweiter werden, tangiert mich das nicht die Bohne. Ich finde es schon eher interessant, wie man Leute mit sowas ärgern kann.
Hat zum Teil ja religiöse Züge und die Gotteskrieger in Form von Hooligans ziehen vorher wie nachher ins Feld. Was geht in diesen Leuten nur vor?
Übrigens gibt es einen imho exzellenten Film namens Hooligans über die englische Szene. Der ist ziemlich tiefgründig, sehenswert, wie ich meine, auch für Nicht-Fußballfans: http://www.amazon.de/Hooligans-Elijah-Wood/dp/B000IAZ82M/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1268704452&sr=1-1
Für mich ist das Small-Talk, aber offen gestanden verstehe ich auch nichts davon. Ich war noch nie ein Fan. Ist das schlimm? Mein Schwiegeropa, 90, liest seit gefühlt 60 Jahren den Kicker, hat auch Sky abonniert, obwohl er kaum noch etwas sieht und hört.
Das ist nicht meine Welt, ich respektiere sie, aber meistens habe ich samstags etwas anderes vor. Eigentlich benutze ich Fußball nur, um etwas zu beschreiben. Ich rede halt etwas laienhaft mit, mehr kann und will ich auch gar nicht. Du weißt ja, unser Kapital saß meistens auf der Bank, der Ball war noch nie mein Freund. Das einzige, was ich war, ist schnell. Das hilft aber nicht so viel, wenn immer der Ball zu groß, das Tor zu klein, der Rasen zu grün oder nass ist. So wie eine verarmte Ausgabe von Odonkor …
Eigentlich machte mir das ja Spaß, nicht aber meinen Mitspielern, wenn ich mal wieder 10 Meter über oder 17 Meter neben die Hütte drosch. Ob meiner grandiosen Fähigkeiten habe ich bei einem Spiel Landjugend gegen einen AH-Stammtisch auch noch den entscheidenden Elfmeter verursacht, er war größer als ich, ich schneller und dann habe ich halt etwas hingelangt. Das hat uns 100 Liter Bier gekostet und mich Jahre von dummen Bemerkungen …
Gruß
Pampa
Na komm, nenne Ross und Reiter, sonst fühlen sich andere auch in der Schuld. Bin ich damit auch gemeint?
Wie im Bundestag, jeder leiert seinen Senf runter und meint es gibt
nichts Besseres. Oh’ wie wohl wird mir am Abend. Was kommt dabei
eigentlich hinten raus ?
Schönen Gruß, Herr Altbundeskanzler, Sie waren garnicht so übel.
von Signore am 18.03.2010 um 14:44 Uhr:
Es reicht! Die Grenze zur Wahrung der Privatsphäre ist für mich überschritten.
Wir sind hier nicht in der Eckkneipe, sondern in einem „öffentlichen“ Forum.
Weder verspüre ich einen Drang mich zu streiten, noch über meine persönlichen Angelegenheiten zu diskutieren. Die Preisgabe persönliche Dinge waren für mich immer von absolut belangloser Bedeutung und dienten ausschließlich der Auflockerung. Sie waren niemals Gegenstand einer Diskussion. Da diese Form der Diskussion einigen Usern hier zunehmend abhanden gekommen ist, ziehe ich meine Konsequenzen und bitte dies zu respektieren.
Es ist zwar in den diversen Foren nicht üblich in der dritten Person zu kommunizieren, aber ich werde ab sofort dazu übergehen dies zukünftig anzuwenden und auch für mich einzuforden, um die notwendige Distanz für eine „sachliche“ Diskussionsführung zu wahren. Zuwiderhandlungen, die dieser Form nicht nachkommen, werde ich zukünftig ignorieren und bitte dies in der Diskussion zu berücksichtigen.
Klaus F. wechselt zu „no name“
Lieber Klaus,
wir kennen uns nicht, ich habe mich lediglich auf das bezogen, was du im Laufe der Zeit hier selbst von dir kungetan hast. Manchmal vergisst man da einiges. Jedenfalls war es nicht meine bsicht dir zu Nahe zu treten.
Wahrscheinlich wurden die Info.-Puzzle durch mein Ungeschick auch noch so zusammengefügt, dass eine Ähnlichkeit mit lebenden oder lachenden Friesen völlig abwegig ist.
Und nun beruhige dich bitte wieder, zurück zur Sache an diesem wunderschönen sonnigen Tag!
Einen “Drang nach persönlichen Beziehungen” verspüre ich nicht, lies nichts hinein, was nicht drin steckt, und schon gar nicht so humorarm, was wird dein Karnevalsverein dazu sagen, wie wwirkt sich das auf deine Knödel und Sauerbraten-Offerten mit denen die hier diverse Zungen schon wässrig gemacht hast aus?
man muss zwar nicht über jede Brücke laufen, an der man nicht selbst das Geländer gebaut hat, aber wenn du dich wirklich streiten willst, dann bitte sachlich, selbstkritisch und unter realistischer Einschätzung der eigenen Balltreterkunst.;-)
by disappointment from his majesty king Günna, der sich selbst in der Tiefe des Raumes einwechselte, als Don Hennes aml eben in Friesland winkelte, äh weilte.
Schlage vor wir vergessen das 10:53 und lockern uns wieder etwas;-9
von Signore am 18.03.2010 um 10:53 Uhr:
Wie kommst du dazu meine persönlichen Angelegenheiten mit einer sachlich geführten Diskussion um Wirtschaft und Politik zu vermischen. Kennen wir uns??? Glaube nicht! Und lesen tue ich den User “Signore” ohnehin erst seit wenigen Tagen hier.
Woher also die Anmaßung mir Nachhilfeunterricht über die Entscheidungen meiner privaten Angelegenheiten zu geben? Dazu fehlt ohnehin jedem der hier Schreibenden der nötige Hintergrund, ob Alt- oder Neu –User. Was ich hier bisher über mich hin und wieder Preis gegeben habe sind allenfalls einzelne, zusammenhanglose Fraktale eines ganzen Lebens und reicht mit Nichten dazu aus, dies in eine „sachliche“ Diskussion als Argument anzuführen. Solch eine Diskussionsstrategie war im Übrigen noch nie Ziel führend und sollte deshalb ausgeklammert bleiben.
Bisher war es für mich immer ein Grundprinzip persönliche Angelegenheiten aus einer „sachlich“ zu führenden Diskussion herauszuhalten – sie nicht mit einzubeziehen. Das Private eines virtuellen Diskutanten hinter seinem Monitor geht mich im Grunde auch gar nichts an. Wir sind hier in einem „öffentlichen“ Forum und da sollte der nötige Abstand zur Privatsphäre gewahrt bleiben. Jedenfalls bitte ich diese Diskussionsform in Bezug auf den User „Klaus F. in Zukunft auf dieser Ebene einzuhalten – danke!
Es gibt genügend andere Foren im virtuellen Netz, wo der Drang nach persönlichen Beziehungen befriedigt werden kann. Ein Wirtschaftsblog hingegen ist dafür gänzlich ungeeignet.
Klaus F.
Ist es nicht ein wenig – GEWALTIGE!!! – Hybris,
ausufernden und Freiheit raubenden Regelungswahn samt mehr schlecht als recht “durchführendem” Apparat mit einem Naturgesetz zu vergleichen??????
Eysel, was du von dir gibstist 99% Theorie. Praktisch muss jedr der in D etwas ändern will unter Beachtung der Gesetze Mehrheiten für Neues finden. Da beißt die Maus keinen Faden ab. In terms of pampanese: da kannst du den Mond anheulen, die Gravitation änderst du nicht!
Klaus,
ich will jetzt gar nicht noch mal näher auf das Geldsystem eingehen, aber ein Gedanke dazu von Lenny Fischer: Sobald ich Regularien, Währungsboards etc. einziehe, tariert der Markt nicht mehr richtig über Angebot und Nachfrage aus. Also ist eine strikt marktwirtschaftliche Denkweise in einer stark regulierten Welt, in der zum Teil künstlich Marktmechanismen ausgehebelt werden, auch nicht immer zielführend. Lasse Dir das mal ruhig durch den Kopf gehen, ob der Gedanke stimmt oder nicht, da liegt gewaltiger Sprengstoff drin. Keine einfache Aufgabe, aber da liegt auch der Hund zwischen angelsächsischer und kontinentaleuropäischer Regulation, Leistungsbilanzdefiziten etc. begraben. Nur so als Anregung, natürlich kenne ich auch keine eindeutige Antwort, habe aber schon fast prinzipiell etwas gegen zu viele Regeln, wie ja wohl schwerlich zu verbergen ist.
Nun zu Banken bzw. dem Finanzsektor, mir scheint, da sehen wir die Dinge aus zwei Perspektiven: Du, Greg, die ganzen Makro-Guys inkl. RTY und Heli-Ben blicken global makro drauf. Ist ja in Ordnung, hat auch seine Berechtigung, die Frage ist nur, was unten micro passiert. Also komme mal runter und mit mir in den Maschinenraum einer Bank, staubig und schmutzig, da wo das Risiko haust.
Keine Sorge, ganz einfach, wir rechnen wie folgt pi mal Daumen:
Deckungsbeitrag = Zinsertrag – Refinanzierungsaufwand – kalkulatorischen Risikoaufwand – Verwaltungsaufwand
Das ist die Zielfunktion, die es unter Restriktionen wie EK-Ausstattung zu optimieren gilt. Soweit okay?
Gut, der Refinanzierungsaufwand wird von den Notenbanken und unserer eigenen Bonität gesteuert, daneben kann man da Risiko in Fristentransformation nehmen, beispielsweise Staaten langfristig finanzieren und sich selber kurzfristig refinanzieren (Modell Depfa), bei der derzeit recht steilen Zinsstrukturkurve sehr lukrativ, aber nicht ohne Risiko. Da könnt Ihr auch gerne spekulieren, wie sich das ganze Gefüge entwickeln wird. Immer schön in Relationen denken, weil Gott Arbitrage mit allen Verhältnissen zueinander rechnet. Verstehst Du, ich brauche Dein Geld gar nicht, um Kupfer auf Termin leer zu verkaufen und meinetwegen Schweinebäuche auf Termin zu kaufen. Das ist mit allem so, auch mit Währungen. Aber gut, unsere Bonität ist gut, kurzfristiges Geld spotbillig, bis hier hin kann ich großzügig finanzieren.
Nehmen wir den Verwaltungsaufwand, auch da haben wir die letzten Jahre, ja gar Jahrzehnte, ordentlich gearbeitet. Die IT-Systeme sind up-to-date, das verbliebene Personal rödelt wie die Blöden, gut ein paar Investment-Banker sind schweineteuer und einige davon sicherlich maßlos überbezahlt. Aber was willst Du machen, wäre auch blöd, wenn Ribery bei den Gegnern spielt, wenn er denn mal nicht verletzt ist.
Soweit also alles im grünen Bereich, oder? Jetzt kommt aber das Problem: Die kalkulatorischen Risikokosten, der Risikoaufwand also. Wir können uns noch so billig finanzieren und extrem schlank operieren, wenn uns die Hälfte vom Portfolio umfällt. Würdest Du, also jetzt rein wirtschaftlich betrachtet, jemandem Geld leihen, der Dir vermutlich nur die Hälfte zurück zahlt? Kommt auf den Preis, also den Zins an? Ja! Aber es sollte sich schon rechnen, oder? Na siehst Du.
Die Zukunft ist nochmal gleich was Klaus?
Sagen wir mal zumindest riskant, okay? Aber was soll’s, no risk no fun. Too much risk aber auch no fun. Da müssen wir durch, in the long run, we’re ohnehin all dead (Johnny). Damals haben wir Risiken mit der Normalverteilung geschätzt. Dazu gaben wir Daten aus der Vergangenheit ein. Da waren wir aber etwas optimistisch. Wir sind uns einig, dass wir so etwas wie die Finanzkrise seit dem zweiten Weltkrieg weltweit noch nicht gesehen haben, oder?
Das bedeutet, unsere Verteilungshypothese war zu optimistisch und die neuen Daten tun ihr übriges. Manche Dinge, die wir heute in den Büchern haben, hätten wir niemals finanzieren dürfen! Das sind nicht nur Hütten von armen Schluckern jenseits des Teichs, auch Finanzierungen von Mittelständlern, Hypothekendarlehen an Gewerbeimmo-Betreiber etc., es zieht sich von A bis Z durch, einfach alles. Risk.
Bist Du noch bei mir? Okay, Refinanzierungskosten runter, Verwaltung stabil bis noch schlanker, Risikoaufwand explodiert. Wenigstens können wir uns billig Geld bei der Notenbank leihen, ändert aber nichts daran, dass Wertberichtigungen und folgend Abschreibungen unser EK fressen. Ohne EK keine frischen Kredite, außerdem bleibt der Risikoaufwand geschätzt dauerhaft hoch. Wir können nicht so tun, als sei nichts passiert Klaus, sowohl die Datenhistorie wie auch die Verteilungshypothese müssen angepasst werden, das erhöht DAUERHAFT die Risikokosten (kalkulatorisch) und damit den Zins, den wir verlangen müssen. Das geht allen Banken so Klaus, nicht nur uns beiden.
Klar weinen unsere Freunde, unsere Kunden, weil Refinanzierungen zum Teil erheblich teurer werden, damit ihr Geschäftsmodell infrage steht, einige können wir gar nicht prolongieren, teilweise finanzieren wir ganze Branchen nicht mehr (Risiko-Cut, Limit-Systeme), teilweise können wir auch nicht mehr, weil uns schlicht das EK fehlt.
Gut, wieder raus aus dem Maschinenraum und in den Heli. Verstehst Du meine Position Klaus? Wir haben gerade mal die Liquidität wieder hergestellt, langsam erholt sich bei einigen die EK-Basis, aber wir sind noch lange nicht soweit, dass wir wieder zur Tagesordnung übergehen können. Sonst gehen die Lichter aus und zwar nicht nur in den Banken. Jede Schwächung wäre jetzt ein enormes Risiko, daher bleiben die Leitzinsen auch vorerst unten und es ist eher davon auszugehen, dass Regulierung aufgeweicht wird (Stichwort Fair Value etc.). Ich würde jedenfalls kein Zündholz an das Benzin-Fass halten.
My point of view
Gruß
Pampa
P.S.: Entschuldige, wenn es etwas kindlich klingen mag, aber ich hege teilweise den Eindruck, dass viele nicht begreifen in welcher Gefahr wir uns befunden haben und noch immer befinden. Übrigens glaube ich auch nicht, so aus der Ferne, dass Hellas bzw. seine Bevölkerung begreift, dass es zwölf geschlagen hat. So wie früher geht das nicht mehr weiter, dürfte sehr schwierig zu vermitteln sein. Bei uns auch nicht, obwohl wir noch relativ robust im Vergleich zu anderen aussehen. Wir haben etwas mehr Zeit, Zeit zu handeln! Damit sollten wir aber langsam mal anfangen. ICH sehe bei der Tigerente bisher kein Konzept.
Der absolute Höhepunkt ist ja der kleine Nick. Wir sollten gefälligst weniger wettbewerbsfähig werden, damit wir im internationalen Handel und in der EU nicht so dominant wären. Entschuldigung Sarko, sonst tut dir nichts weh? Da kannst du auch fordern, dass wir nach dem Zeitalter von Zidane häufiger neben das Tor schießen. Wofür Fußball nicht alles gut ist.
))
P.P.S.: Dürfte ich Dich bitten, bei längeren Beiträgen ein paar Absätze zu machen? Das liest sich sonst etwas ungemütlich. Normal machst Du das ja auch, im Gegensatz zu … Ja, Eysel und Magic, Ihr seid beide gemeint. ~~~ Hat Steve Jobs beim MacBook und der Freistaat Sachsen bei seinen Tastaturen etwa die Return-Taste vergessen?
)) Speziell Du Magic, mancher hat einfach keine Lust, eine lyrische Bleiwüste drei Mal zu lesen, um zu verstehen, was drin steht.
Wer „krölt“ …?
Meine Zustimmung bekommst du allerdings für die Feststellung, dass „solchen Typen mit gewisser Vernunft“ inzwischen die Macht fehlt, vernünftiges zu tun. –
Die Verstrickung dieses selbstreferentiellen Systems in sich selbst ist inzwischen zu groß. –
Amüsant finde ich die Feststellung,
dass es “Aufgaben, Tätigkeiten“ ( Arbeit? ) gäbe die zu erledigen sei. Der alte Hut, dass diese “Aufgaben, Tätigkeiten“ vom ständig um und in sich selbst kreißenden System zur Machtausdehnung selbst „creiert“ werden, das bleibt bei all dem „Gekröle“ unerwähnt.
..dann beeil dich, damit dein Häuschen fertig wird, Häuschen ist gleich Katastrophen-Puffer von Kläuschen:~(
Habe mir gerade ein paar Monatsberichte diverser Fonds angeschaut. – In der Wirtschaft geht es – den Berichten zufolge – gelinde aufwärts. Kleine Risiken hier und da. – Katastrophenszenarien die hier diverse Male diskutiert wurden kommen NIRGENDS vor, werden nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen. Die Möglichkeiten diesem Szenario zu begegnen wären innerhalb der Portefolioansätze ja nicht nicht zu realisieren. – Somit das Motiv klar. – Von einem Fall weiss ich in dem ein entsprechender „Berater“ – auf solche Szenarien angesprochen – meinte, solche Szenarien würden systematisch ausgeblendet, er „dürfe“ sie nicht diskutieren. – Sein Gesicht zeigte allerdings Sorgenfalten.
noch was aus der Rubrik: was man wiess, was man wissen sollte,
im öffentlichen dienst gibt es Aufgaben, auch Tätigkeiten genannt. Das ist rechtsverbindlich festgelegt.
Bevor du, lieber Eysel-Amputierer also auf die Menschen losgehst. merke:
erst die Aufgaben löschen, dann die Menschen arbeitslos stellen.
Im öD gibt es, das dürfte auch dir nicht entgangen sein, freiwillige und gesetzlich festgelegte Aufgaben. Welche Gesetze willst du mit welcher Mehrheit (nicht lautstärke oder populistischem Gekeife) abschaffen? Über was regst du dich dann auf, wenn du das geschafft hast?;-)
Von einer bestimmten Sorte Schnatterbüchsen hört man an dieser Stelle dann nichts konkretes mehr!
Das liegt wohl daran, dass man zwar Schrauben schlecht mit dem Hammer reindreschen kann, aber noch viel schlechter mit den Zähnen in der großen Klappe aus der Eiche rausbeissen kann.;-))))
Also regt euch wieder ab, in eurem Alter solltet ihr eure Söhne mal machen lassen, für’s erste bleibt alles beim alten, wer nichts macht rbahnt auch dem Unheil keine neuen gassen ^,^ gilt für Unternehmensführer, Eigentümer-Unternehmer und Selbstständige gleichermaßen^^:”"
@ Gregor Neuman 9:13
wo ist denn heutzutage kein Betrug? Wenn es eine Omnipräsenz gibt, dann ist es (der kleine oder grosse) Betrug. Zahlreiche Branchen – es werden immer mehr – kommen ohne ihn nicht aus. Betrug sichert Arbeitsplätze!!!
..zu solcherlei gesellschaftlichem Gemetzel fehlt den Typen deiner Provience die Macht! ihr könnt noch soviel krölen, an der normativen Kraft des Faktischen ändert sich dardurch nichts. Zu befürchten steht weiterhin – bei dem nachgewiesenen Niveau an Blindheit und Unkenntnis – liesse man euch Ichlinge wüten, ihr explantiertet selbst die Schrittmacher und Defibrilatoren in eurem Wahn!
better pay your taxes, wer wie ihr glaubt, die Welt müsse sich nur nach euerler Anschauung verzwingen lassen, der schnitze sich am besten am eigenen Tatterich und lasse den Rest der Menschheit ihr Ding machen – lernet leiden ohne zu klagen, Köchelverzeichnis No. uno für Vorstandassistenten;-)
Schlage – ganz konkret -
Massenexplantation von Wichtigkeitsgen speziell bei den Homunkeln vor, die mit “wichtigen Gesichtsausdruck”, äusserst “beflissen”, gebeugt von Verantwortung, gequält von Depris überflüssige Akten von einem Schreibtisch auf den nächsten schichten. –
Nur …falls hier jemand versteht von welchem eingezäunten, streng bewachten Spielplatz kleiner Geister mit großem Anspruch ich rede. –
Das Problem dass sich dadurch stellt – Arbeitslosigkeit – halte ich für sekundär… sofern es man ( eben diese Verwaltungsfachleute mit Gutmenschanspruch ) nicht nach dem Schema der Kohle-Bergleute versucht zu lösen.
…aaaaaaaach so, die Kauri-Klette, Gemüsehansel, Domi tanz, R6, Borsalino, Profilgier, Direktorenerbe, Bayernwilla, noch genug? Obendrein noch Weltverbesserer, Kommunistenschreck und Kassandra, Nostradamus und uno actu anatolischer Schöngeist, kurz: Eysel de Chorweiler avec Tatterich-tatoo;-))))))))))))))))))
Was wären wir ärmer ohne dich.
dtesch, deine Klagelieder nehmen kein Ende, wohl mit Rudi die letzte Nacht durchdiskutiert?
Aber mal im Ernst: Was wäre denn dein Vorschlag. Wie sollte Politik in Deutschland deines Erachtens denn organisiert sein?
Was würdest du in welcher Reihenfolge wie konkret ändern am System?
keine Rundumschläge und Ausweichmanöver bitte.
Gruß aus dem Buch der Könige des Dichters Firdausi
@Greg
Da kannst de mal sehen, was die ganze Umwelt-Hysterie anrichten kann.
Die Leute kaufen sich ein Kühlschrank, Hauptsache der Energieverbrauch ist niedrig, ob er auch kühlt ist zweitrangig. Wieso will ich mir einen Kühlschrank kaufen???… da war doch noch was????
Gruß
dtesch
@ Morgenschweiss-Betupften
seit Cro.Magnon gehts nicht um “Geld”. -
Das ist ( in dem Zusammenhang ) nur neumodisches Tauschmittel. Sonst nix.
Es geht um die schmückende Kauri-Kette,
den BMDabbeljuu mit Klappdach vorm Palast und das schönste Penis-Tatterich-Tuu. Genauso wie die grösste Klappe in irgendeinem blog.
Das ist alles quasi “geldwert”. Ziiiimlich identisch mit “Geld”.
Und scheint sich wenig verändert zu haben.
Wissen verändert sich in ein paar Jahren.
Die Instiktausstattung a la Profilierung,
Dominanz nicht.
Kennst dich doch aus. Guck in den Spiegel.
@Pampa
„Wenn der sagt no go, ist das kein Grund ihn zu beschimpfen, sondern mal nachzudenken, ob die Absicht nicht doch zu gefährlich zu finanzieren ist.“
Dieses no-go wird aber oft in den Medien aus dem Zusammenhang gerissen und so dargestellt, dass die Banken den „armen Menschen“ einen Kredit verweigern, den er doch so dringend braucht. Keine Nachfrage, ob dieser Kredit überhaupt jemals zurückgezahlt werden kann.
Dann muss wieder Peter Zwegat anrücken und in die Leute aus der „Schuldenfalle“ holen.
Du siehst, die Medien zeichnen immer ein Zerrbild der Banken, wenn es denn den Zeigeist trifft, eben Futter für den Pöbel.
Zur Zeit ist eben Banker-Bashing angesagt. Jeder versucht nun die Ursachen seines persönlichen Versagens den Banken zu zuschieben, anstatt bei sich selbst anzufangen.
Politiker machen es ja vor. Ihre eigene Unfähigkeit und Versagen kompensieren sie mit Klagen über die jeweils andere Partei, über die noch zahlenden Bürger, die nun kein Verständnis für weitere und höhere Steuern und Abgaben aufbringen können.
Heute tagt wieder einer dieser unsinnigen und überflüssigen Untersuchungsausschüsse, in dem die Politiker sich wieder auf Kosten unserer Steuergelder und Nerven profilieren können mit gegenseitigen Schuldzuweisungen. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wie ich das Ganze einzuordnen habe: Kindergarten, Schmierentheater, … und ganz so nebenbei rutscht die Republik immer tiefer in den Schuldenmorast, die EU samt Euro wanken, aber die Damen und Herren halten Hof.
Einfach nur gruselig!
Gruß
dtesch
..eins noch nachfolgend zum Vergleich mit den 20er Jahren: es muss nicht immer Kaviar sein, es muss noch viel weniger immer Krieg sein. schon wieder stimme ich dem Gewand-Connaisseure aus Chorweiler hinterm Atelierfenster zu, Geschichte kommt und geht, Geschichte hat eine unendlich vielfältige Gardarobe, Sodom und Gomorrha, der Turm zu Babylon, Großmannsucht, der 11.9., dei Achse des Bösen und Wall Street Crash, welche Maske wird die Geschihte in naher Zukunft aufsetzen, weiss keiner, deswegen bin ich erst mal dafür 90% dessen was wir haben nicht ohne echte Not über den Haufen zu reden, zu werfen oder zu schenken, erzkonservativ eben und das ist gut so!;-)))))))))))))))
Versalien-Vinkulierer de Chorweiler hinterm Atelierfenster. Mein zweiter Kaffee wird mir höchst liebevoll zubereitet von meine Kaffetauben serviert, nicht ohne zuvor mir meinen Morgenschweiss von der Stirne heiss abzutupfen…na, und du verbrühst dich gleichzeitig mit was?;-)
Also, war mitten im Satz. …die Vergötzung des Geldes als Ersatzhandlung im seelisch-geistigen Vakuum des durch-säkularisierten öffentlichen Raumes ureigentlich desperatly seeking sense;-) vordergründig catch as catch can, mit Überblick die Selbstbefriedigung der aufrecht laufenden Ex-Primaten.
Fest steht eins: als die Affen laufen lernen gab es so etwas wie Geld noch nicht und – Klaus – in deinen Korb gelegt – es werden Zeiten kommen, da wird es Geld nur noch als historische Fußnote geben.
Dass eigentliche Gegenargument gegen das Evolutuonspalaver a la Eysel: wenn es tatsächlich kurzsichtig ist die natürlichen Entwicklungszusammenhänge des homo pecunius zu leugnen, dann ist es nachgerade blind davon auszugehen, dass das was wir heute zu wissen glauben für ein und allemal so bleiben wird, denn wenn nichts bestehen bleibt über tausende von jahren, eins ist gewiss: der Wandel!
So long aus den Höhlen von Lascaux
Ergänzung:
Wie sagte der weissgewandete Rattenfänger am Denstag so treffend zweimal: “Auf die Verpackung” kommt es an.”
Nicht nur bei den Rechten.
@ Bauer
Geschichte wiederholt sich …
… in stets anderem Gewand.
Eigentlich ist es der Mensch der sich wiederholt …
Gerne in Generationen-Rhythmus …
Das Gedächtnis ist kurz.
Der Datensatz klein.
Die Risiken der Zukunft werden ( ganz menschlich )
gerne unterschätzt. ( Hallo Pampa! )
Evolution dauert lange.
„da gebe ich eysel und pampa recht“.
Was hamse DIR denn in den 2. Kaffee getan? –
Grenzt ja an Selbstverleumdung.–
Auf jeden Fall scheint es zu wirken. –
Unterbrechung … ?
- Dosis-Anpassung?
Ihr seid schon ne coole Truppe !
Und es ist wohl so wie Zamir meint. Wir alle werden das Gefühl nicht los, dass es eine andere Lösung geben muss als diese “sodom und gommora party”, die derzeit über uns hereingebrochen ist.
So, oder so ähnlich hat sicher auch die eine, oder andere coole Truppe während der Weimarer Republik gedacht, aber sie haben damit nicht verhindern können, dass zum Schluss der Pöbel aus Verzweifelung und Not einen Diktator gewählt hat. Genau das durfte uns nicht passieren !
Also, was tun ?