Ein Gutes hat ja dieser Tsunami an DDR-Reportagen, Mauerbildern und Wendezeit-Beichten, der aus allen Fernsehern und Medien schwappt: Immer wieder sieht man noch einmal die graugiftigen Industrieruinen, in denen damals irgendwie irgendwas zusammengebastelt wurde, unter grausamer Ausbeutung von Menschen und Umwelt; die tristen Städte, stinkenden Trabis und deprimierenden Fließbänder, an denen freudlose Frauen in Kittelschürzen stehen; die bröckelnden Hausfassaden im alten Ost-Berlin mit den musealen Reklameaufschriften aus den Dreißigerjahren und den niemals reparierten Einschusslöchern der Schlacht um Berlin. Man spürt noch einmal die Freudlosigkeit und das Duckmäusertum, aber auch die Erleichterung der Menschen in dem Augenblick, als sie gegen die sozialistische Bedrückung aufstanden. Ostalgie? Lange war zu befürchten, dass die Verklärung, menschlich verständlich und politisch bewusst betrieben von Ewiggestrigen der Linken, wie ein schleichendes Gift das demokratische Land zersetzen würde. Davon ist neuerdings nichts mehr zu spüren.
Früher war alles besser? Das erzählen nicht einmal mehr die Betonköpfe der Ost‧elite mit Westrente, davon distanzieren sich mittlerweile sogar die gewendeten Stasi-Offiziere und selbst die SED-Funktionäre im schicken New-Look der Linken. Mit den Erinnerungsbildern aus der DDR wird der ungeheure Erfolg der Wiedervereinigung deutlich.
Ich höre schon das „ja, aber“, während ich diese Zeilen schreibe. Richtig, die Erfolge wurden durch immense Transferleistungen erkauft. Und nach wie vor gibt es Armutsregionen im Osten. Zwar gibt es beeindruckende Beispiele von mutigen Unternehmern, die sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen zu kleinen Weltmarktführern in ihren Nischen entwickelt haben. Aber generell sind dort heimische Unternehmen noch nicht zu Riesenkonzernen herangewachsen, der Aufschwung ist noch nicht selbsttragend. Aber solche Zahlen und Beispiele gibt es auch für Landstriche im Westen. Auch dort gibt es Schrumpfregionen und Wohlstandsreviere, Städte mit vergleichbar hoher Arbeitslosigkeit und schäbiger Tristesse.
Aber vergleicht man Lebensstil und Lebensqualität – dann wird die gesamtdeutsche Landkarte buntscheckig, werden neue Grenzen und neue Brüche sichtbar, die aber immer seltener mit der Linienführung des Todesstreifens zusammenfallen, dafür aber oft alten Traditionslinien folgen: Der Süden bleibt anders als der Norden, während Ost und West sich angleichen. Der Osten steht nicht mehr nur für Abwicklung und Krise, der Westen nicht mehr nur für Wohlstand und Fortschritt. Wo es sich besser leben, arbeiten und studieren lässt, ist nicht mehr so sehr davon abhängig, ob früher dort ein Honecker-Bild neben dem von Marx und Engels in Amtstuben hing, sondern mehr von der Tüchtigkeit der jeweiligen Verwaltungen und Unternehmer, die sich heute beweisen muss – jeden Tag aufs Neue.
Leider aber folgen Politik und die öffentliche Debatte vielfach immer noch dem Denken nach den Himmelsrichtungen der Windrose. Es werden sich immer Beispiele für Unterschiede zwischen Ost und West finden; die Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen ist nie und nimmer völlig herstellbar. Aber immer deutlicher wird, dass wir einer Chimäre nachjagen. Gewinnen kann man so einen Gespensterwettlauf nicht. Es wird nur teuer und produziert immer neue Unzufriedenheiten und immer neuen Interventionsbedarf. Nehmen wir einfach zur Kenntnis: „Blühende Landschaften“ hatte Helmut Kohl in den Tagen der Wiedervereinigung versprochen und wurde dafür verlacht und verhöhnt. Heute sind sie Wirklichkeit geworden.











307 Kommentare zu “Blühende Landschaft”
Zeigt Alice irgendwelche Grippe-Symptome?
Ich habe seit etwa einer Woche öfters den Fall, dass Beiträge verschluckt und dann als “Kommentar bereits gepostet” gekennzeichnet werden, obwohl nichts zu sehen ist.
Oder stehe etwa nur ich auf der schwarzen Liste?
@ Magic,
geht soweit in ordnung, aber bei Mister Blankfein wäre ich doch etwas vorsichtiger, Du bist informiert. Wenn der erst beim VERRICHTEN ist, da bleibt kein golfplatz trocken.
Gruß Zamir
Ach herrjemine,
ein falscher fehlbuchstabe und schon wird der ganze schwarzwald
sauer vor aufregung, pardon.
Da iss’ er wieder, der lupenreine Magic. Mit geschichten aus samt und
seide, mit viel gewürznelken und der entsprechender prise pfeffergürkchen, wenn es sein muss mit kanadischem ahornsirup
abgeschmankerlt. Da freut sich die oma mit dem oppappa und twisten auf dem surfbrett durch die flure.
Gruß aus Hinterzartem, Zamir
.. es kommt nur auf die Perspektive an…beim Golf kann man soooo viel lernen…be the ball..
http://www.commit-golfcoach.de/
Christoph,
…und wenn du Zeit findest, schau dir die Weißstörche unter den Sprenklerarmen in der lybischen Wüste an, die dort immer wieder gerne bei 50 Grad Celsius eine Süßwasserdusche nehmen,…bevor du dann später mit Pampa, Blankfein und Chambers nach Golfbällen im Wasserbunker “Only me” in den Highlands tauchen lässt
@ Pampa,
meinst Du cisco (klingt wie san francisco), zwischen 1998 und 2000 kurzzeitig das teuerste unternehmen der welt; geworden durch äusserst aggressive zukäufe. Hat aber inzwischen ca. 75% dieses wertes wieder versaubeutelt, man könnte auch sagen verspielt; wie
das an der börse so üblich ist mit den nachhaltigkeiten von schnellen
gewinnen.
Gruß Zamir
Werter Christoph,
Nachhaltigkeit ist so ein Wort wie soziale Gerechtigkeit. Will meinen, damit kann man alles und jeden meinen und alles mögliche begründen. Theoretisch. Praktisch sehen die Nebenbedingungen bzw. Zwänge oft ganz anders aus.
Aus meiner Sicht werden Dinge erst nachhaltig, wenn sie täglich hinterfragt werden und sich immer wieder beweisen müssen. Zur Nachhaltigkeit gehört die kontinuierliche Verbesserung. Etwas martialischer, wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein. Noch härter, John Chambers von Cisco meinte einmal, zu seinem Job gehöre eine gewisse Paranoia.
Was studierst Du denn? Ich kann nur raten die Zeit zu nutzen und möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, sowohl praktischer wie theoretischer Natur, auch im Umfeld in studentischen Organisationen. Nicht nur, weil dieses Engagement natürlich gerne gesehen wird, sondern weil es persönlich weiter bringt. Strenge Dich an, irgendwer muss ja mal unsere Rente bezahlen …
Pampa
Jajajajaja.
hab’ ich nicht vergessen in der eile (eeh schon wieder unter druck).
Es gibt auch zu viel geld, ob in den brieftaschen, oder auf den konten.
Dann gibt es noch zuviele klitzekleinen, wie werden sie hier liebevoll
genannt: BONIBÜRSCHERL und sonstige selbsternannten beratungsgurus, die von nichts eine ahnung haben, also warum sollten
sie sich ausgerechnet, ja ausgerechnet mit geld und dessen wundersamer
vermehrung auskennen ? Eben, nur spinnerei und verdummung, obwohl
viele daran glauben und oftmals dadurch in den wahnsinn getrieben werden. So kann es gehen, wenn das ZUVIEL sämtliche sinne und gemütsregungen verwirrt.
Gruß Zamir
@ all,
natürlich ist es nicht ganz einfach für den modernen, fortschrittlichen, aufgeklärten menschen, sich eingestehen zu müssen:
Es gibt inzwischen zuviel von allen dingen, ob autos, flugzeuge, motorboote, medienangeboten, kleidung, information, bildung, kultur,
telefone, tv-geräte, schrottplätze, müllhalden, neurotiker, hunger, elend, kriminalität und und und,
die liste könnte man endlos fortsetzen, doch das allerwichtigste, selbst
von den klitzekleinen menschenkindern, gibt es mittlerweile unfassbar viele. Dieses überangebot an allen dingen ist für das immer noch sehr unterentwickelte menschliche gemüt, einfach zuviel und nicht normal zu verarbeiten. Auch zeit wäre geneügend vorhanden, aber auch hier bevorzugt der moderne mensch “sein eigenes hamsterrad” und setzt sich un die seinen unter künstlichen druck, wie töricht und banal.
Armut im überfluss, welt mit überdruss, kleines, dummes, egozentrisches, verwirrtes menschlein, hättest du fünf münder, sie wären dir noch zu wenig und die flagge der dummheit weht stolz am
mast.
Da bleibt doch nur noch ein Ausweg, ein aufbrausendes Gespräch, mit
meinem, ja meinem eigenen Anlagefizzelchen.
Gruß Zamir
@ dtesch,
warum denn so kompliziert mit dem orgon-akkumulatoren. Eine nette, sich höchstwissenschaftlich anhörende umschreibung, für “meinen
zeitungskiosk” an der nächsten u-bahn-station. Da gibt es auch alles notwendige, orgiastische fischtrockenfutter, wie z.b.: tageszeitungen,
süßigkeiten, eine gekochte wiener mit einem halben sammysandwich,
allerlei spirituosen, nackte verführerische magazine aus aller frauen länder, den neuesten kietztratsch, benzin oder gas fürs feuereug, räucherwaren und noch so mancherlei. Gut vor über 70 jahren waren diese zeitungsbüdchen bestimmt noch nicht so
gut sortiert, daher der wissenschaftlichklingende orgonesische fachausdruck, gelle.
Gruß Zamir
@We is me,
so ist die sache mit dem glauben (nicht immer religiös angehaucht) und dem apfelbäumchen, das noch beim allerletzten atemzug gepflanzt werden kann. Ein gewisser optimismus ist gentechnisch
bedingt.
Gruß Zamir
@Zamir
Das erinnert an die Legende vom Heiligen Antonius von Padua. Als er die Kirche leer vorfand, ging er ans Meeresufer und predigte den Fischen. Andächtig hörten sie ihm zu. Aber was geschah dann? Die Antwort finden wir in einer Sammlung von Volksliedern, die Clemens Brentano und Achim von Arnim Anfang des 19. Jahrhunderts veröffentlichten. Dort heißt es in dem Lied über die Fischpredigt: “Die Predigt hat g’fallen, sie bleibe wie allen”. Die Karpfen bleiben Karpfen, die Hechte bleiben Hechte, die Menschen bleiben Menschen. Die Fische hören zu, dann schwimmen sie wieder davon und machen das, was sie immer gemacht haben.
That´s life lyrics..
Schöner Artikel würde mir mehr davon wünschen. Das endlich mal jemand der weiß wo von er spricht . Deutschlands Osten hat mehr als nur Profitert von der Wiedervereinigung , millionen Menschen habe sich nach 20 Jahren wiedergesehen und ich finde wir können stolz darauf sein was aus Deutschland geworden ist.
Gruß
Alexander T.
@Klaus
Zu Bernd Senf fielen mir sofort die “Orgon Akkumulatoren” ein.
Eysel kann dazu mehr sagen.
Gruß
dtesch
„Sich nicht mit den Dingen zufrieden zu geben, sie (gerne auch naiv) zu hinterfragen und provokativ und hartnäckig zu sein – das ist doch schonmal ein Anfang, oder?“
@Christoph
In diesem Punkt sitzen wir in einem Boot, Christoph
Auch wenn die Themen, die wir gerade favorisieren nicht immer die Gleichen sind, aber auf eines läuft deine und meine Intension ganz offensichtlich hinaus: „Nachhaltigkeit“! Auch auf Kosten von Wohlstand im Sinne von sich zurücknehmen, nach der Erkenntnis, das unendliches Wachstum in einer endlichen Welt unmöglich ist.
@Greg
Lang aber lesenswert weil. Und komm mir bitte nicht mit Verschwörungstheorie, dafür sind die Fakten zu erdrückend – auch auf dutzende weiterer Seiten namhafter Autoren und Ökonomen.
Prof. Dr. Hamer drückt sich nach meinem Geschmack oft etwas hart aus, aber nichtsdestotrotz im Wesentlichen durchaus fundiert und sachlich aufbauend, wenngleich ich nicht jede Zeile kritiklos und nicht ohne strinrunzeln hinnehme.
http://www.initiative.cc/Artikel/2005_11_21%20Weltfinanz.htm
…und hier noch etwas für schlaflose Nächte, oder verregnete Wochenenden (ca. 2Std.)
Nachdenken ist auch hier angesagt! Selbstverständlich auch hier nicht blind und kritiklos – aber das Interview ist durchaus Horizont erweiternd. Vorsicht schwere Kost!
http://www.youtube.com/watch?v=3gEvqx5j9Tw&feature=PlayList&p=5A9635B04E963220&index=0
Das ganze leben ist eine rechenaufgabe inklusive eines kostenfaktors.
Da das menschliche gehirn, inklusive herz, verstand und gemüt, für solche dinge jedoch keine aggregate besitzt, wird es auch mit einer
ökologisch, nachhaltigen zukunft, bzw. sogar gegenwart auch sobald
nichts werden. Die demut, der respekt und vor allen dingen die achtung
vor den dingen, die uns umgeben, ist uns in vielen jahren völlig abhanden gekommen und wir ergötzen und befriedigen uns sehr gerne,
an unserer eigenen, eigenartigen EITELKEIT.
Gruß Zamir
@ Christoph,
nicht verzagen und vor allem, nicht ärgern über andersdenkende.
Raymon Hull titelte bereits 1969 in seinem bestseller:
Alles ist erreichbar.
Gruß Zamir
@ Eysel – Haben Sie den Artikel über den Sie hier diskutieren überhaupt gelesen?
Aber Sie scheinen ja garkeine Frage zu stellen sondern mir Sinnfehler im Text anhängen zu wollen.
Natürlich halte ich die Windrose an sich nicht für eine Chimäre sondern im Sinne Tichys’ Kommentar die auf diese Windrose ausgerichte Diskussion und Einteilung eines Landes.
Auch meinen Golf-Exkurs scheint nicht ganz verstanden worden zu sein (@dtesch). Ich möchte wirklich garnicht auf die CO2-Debatte aufspringen.
Mir ging es nicht um eine Kritik an einem hohen CO2-Ausstoß eines Fahrzeugs sondern vielmehr um die scheinheilige Art und Weise wie uns verkauft wird, ein Unternehmen lege Wert auf echte Nachhaltigkeit. Das betrifft einen Ackermann ebenso wie einen Winterkorn.
Gegenbeispiele sind Firmen wie “dm” oder “REWE”, denen zumindest ich persönlich den hohen Stellenwert abkaufe, den Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen einnimmt.
Ich denke mein Post war auch so schon lang genug, natürlich hätte ich auch noch darauf eingehen können dass es eine Frechheit ist, von Marktwirtschaft zu sprechen und dann deren Verluste zu vergesellschaftlichen, weil wir später die Schulden Zahlen (@eysel). Aber man muss ja auch nicht immer auf Teufel komm raus ALLES anführen. Dazu ist auch dieses Format hier nicht geeignet.
@dtesch: Diese Möglichkeit hatte ich bereit und diese Erlebnisse sind bestimmt mit ausschlaggebend dafür, dass ich mir Gedanken mache, nicht nur “abseits des Mainstreams”, sonder überhaupt. Viele meiner Altersgenossen sind da weit gleichgültiger.
Etwas zu bewegen und wirklich neue Pfade zu gehen ist leider nicht so einfach wie ich es gerne hätte. Aber ich gebe mein Bestes, damit ich nicht nur der “einsame Rufer in der Wüste” bin.
Allerdings bin ich auch Zamirs Meinung. Es ist echt unglaublich wenn man anfängt sich auszumalen, wenn das einfache Prinzip der Vernunft tatsächlich die oberste Entscheidungsgrundlage wäre.
Dennoch ist dies nicht mein Ziel, dazu bin ich zu wenig Idealist.
Sich nicht mit den Dingen zufrieden zu geben, sie (gerne auch naiv) zu hinterfragen und provokativ und hartnäckig zu sein – das ist doch schonmal ein Anfang, oder?
@Klaus:
“Was ist das für eine Kontrolle, wenn die Fed gesetzlich nicht verpflichtet ist, sich in ihre Bücher schauen zu lassen und bei Anhörungen auf mehrmaliges Nachfragen über große Geldbewegungen durch die FED sie beharrlich schweigt.”
Tja, ist schon eine Crux mit der Unabhängigkeit der Zentralbanken. Versuch doch mal als Abgeordneter des Bundestages von der BuBa oder der EZB eine Liste der Kredite zu bekommen, die europäischen Unternehmen gewährt wurden.
Rate mal, welche Antwort Du bekommst.
Kann man natürlich einklagen. Aber die Schweigepflicht ist sogar gesetzlich verankert. Denn die Bundesbank muss per Gesetz “über die von ihr geschlossenen Geschäfte Schweigen” bewahren. Darauf kann sie sich sogar vor Gericht zurückziehen (Bundesbankgesetz § 32 Schweigepflicht)
http://www.bundesbank.de/download/presse/publikationen/bbkgesetz.pdf
Audit the Fed – ich kenne die Diskussion und verstehe, warum das Misstrauen so groß ist. In den USA wollen sie deshalb das Gesetz ändern. In Deutschland regt sich niemand darüber auf, obwohl es hier ähnlich verschwiegen ist. Nur ist das Vertrauen in die BuBa größer. Die grundlegenden Regeln sind aber ähnlich
@ Eysel – Haben Sie den Artikel über den Sie hier diskutieren überhaupt gelesen?
Aber Sie scheinen ja garkeine Frage zu stellen sondern mir Sinnfehler im Text anhängen zu wollen.
Natürlich halte ich die Windrose an sich nicht für eine Chimäre sondern im Sinne Tichys’ Kommentar die auf diese Windrose ausgerichte Diskussion und Einteilung eines Landes.
Auch meinen Golf-Exkurs scheint nicht ganz verstanden worden zu sein (@dtesch). Ich möchte wirklich garnicht auf die CO2-Debatte aufspringen.
Mir ging es nicht um eine Kritik an einem hohen CO2-Ausstoß eines Fahrzeugs sondern vielmehr um die scheinheilige Art und Weise wie uns verkauft wird, ein Unternehmen lege Wert auf echte Nachhaltigkeit. Das betrifft einen Ackermann ebenso wie einen Winterkorn.
Gegenbeispiele sind Firmen wie “dm” oder “REWE”, denen zumindest ich persönlich den hohen Stellenwert abkaufe, den Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen einnimmt.
Ich denke mein Post war auch so schon lang genug, natürlich hätte ich auch noch darauf eingehen können dass es eine Frechheit ist, von Marktwirtschaft zu sprechen und dann deren Verluste zu vergesellschaftlichen, weil wir später die Schulden Zahlen (@eysel). Aber man muss ja auch nicht immer auf Teufel komm raus ALLES anführen. Dazu ist auch dieses Format hier nicht geeignet.
@dtesch: Diese Möglichkeit hatte ich bereit und diese Erlebnisse sind bestimmt mit ausschlaggebend dafür, dass ich mir Gedanken mache, nicht nur “abseits des Mainstreams”, sonder überhaupt. Viele meiner Altersgenossen sind da weit gleichgültiger.
Etwas zu bewegen und wirklich neue Pfade zu gehen ist leider nicht so einfach wie ich es gerne hätte. Aber ich gebe mein Bestes, damit ich nicht nur der “einsame Rufer in der Wüste” bin.
Allerdings bin ich auch Zamirs Meinung. Es ist echt unglaublich wenn man anfängt sich auszumalen, wenn das einfache Prinzip der Vernunft tatsächlich die oberste Entscheidungsgrundlage wäre.
Dennoch ist dies nicht mein Ziel, dazu bin ich zu wenig Idealist.
Sich nicht mit den Dingen zufrieden zu geben, sie (gerne auch naiv) zu hinterfragen und provokativ und hartnäckig zu sein – das ist doch schonmal ein Anfang, oder?
Und razzfazz wird die übernächste diktatur ausgerufen.
So leicht geht das, am besten noch heut’ nacht.
Die jugend könnte eine zukunft haben, aber die alten haben diese
zukunft bereits auf jahrhunderte hinaus übel und schandhaft
verspekuliert und leichtsinnig vergeudet. Das zeitalter der rückbesinnung muss von dieser jugend selbstätig und ohne rücksicht
in gang gesetzt werden, ehe es zu spät ist.
Gruß Zamir
@Christoph,
einsamer rufer in der wüste gleicht einem könig ohne land. Wenn man sich nur vorstellt, was alles möglich wäre, mit vernunft, mit verstand, mit politik und wirtschaften nach menschlichem und natürlichem maß und einer eingebauten ökologischen waagschale. Wachstums-Ideologien und neo-liberalismus führen schnellstens in den abgrund,mit
oder ohne kommende finanzblasen. Die geschundene erde wartet sehnsüchtig auf erholung, urlaub und erneuerung mit bedacht und nachhaltigkeit, aber der mensch hat bereits sein gewissen für eine
zukunft in bescheidenheit an der garderobe abgegeben; leider.
Gruß Zamir
@Klaus
Durch Luxus per se, verdirbt niemanden.
Wenn man sich den erarbeitet hat, wird man ihn zu schätzten wissen. Wenn er einem in den Schoß gelegt wurde, dann kann die Aussage durchaus zutreffen.
Gruß
dtesch
@ Christof
Würd mich mal interessieren, wieso „Windrose“ erstens eine Chimäre, und zweitens „rückwärtsgewandt“ ist. ~~ Zum Golf würd ich mal anmerken, dass G1 so ca 40% leichter war als G5. Die Leute WOLLTEN den ganzen Luxus/ Komfort/ Sicherheit. Red ihnen das doch bitte mal aus! – Schaff eine NACHFRAGE nach 3 l Autos ohne Klima Airbag, Knautschzone, Fußgängerschutz usw-usw. !!!! – Oder fang besser gleich an, den „Nachhaltig Guten“ Menschen „hirn-zu-waschen“. ~~
Hier wurde noch NICHTS von den Schulden geschrieben, die ihr bezahlen sollt??? – Dann muss ich wohl „Hallo Luzie“ gehabt haben. – Vorschlag: Nimm den Menschen als das was er ist ein bezaubernd unperfektes Wesen nämlich, und dann sehn wir weiter. – Ne Welt mit perfekten Menschen zu konstruieren, leichte Übung … das kann jeder. Leider haben wir aber nur die eine existierende Spezies. ~~
Erschiess mich, nasowas!!!~~
Ja Klaus, du hast recht.
Wir sind im Stadium des vom Luxus zerstört werdens. Erdung verloren!
@Christoph
Nachhaltigkeit, da stimme ich zu. Aber bitte ohne diese CO2-Debatte, die unbewiesen zu einer Ikone der Ökoreligion erhoben wurde.
Vielleicht ist man als junger Mensch anfälliger für allerlei Strömungen, Versprechungen, Verheißungen und Vorhersagen. Das heißt natürlich nicht, das man alles so akzeptiert sollte, wie es ist.
Ich rate jeden jungen Menschen abseits des Mainstream sich selbst Gedanken zu machen, ohne die üblichen Deckverbote zu beachten.
Gut wäre es, wenn Du die Möglichkeit hast andere Länder und Kulturen kennenzulernen, nicht als Tourist, sondern unter Einheimischen zu leben. Das verändert die eigene oft verengte Sichtweise.
Gruß
dtesch
Zuerst fühlen die Menschen das Notwendige,
dann achten sie auf das Nützliche,
darauf bemerken sie das Bequeme …
Später verdirbt sie der Luxus,
schließlich werden sie toll und zerstören ihr Erbe.
Diese verhängnisvolle Kette gilt es zu durchbrechen. Dabei möge jeder bei sich selbst beginnen, bevor er andere dazu auffordert.
Klaus
na endlich jemand der tacheles redet. danke christoph. und wer jetzt noch sagt – träumer – den erschieße ich. das habe ich noch gelernt.
..ts, ts, dtesch: du hast den Finger genau drauf, Leute, die an nichts glauben als an das recht des Stärkeren, den Dynmit-Bedienrn dieser erde und ihren Antreibsfunktionen, solche Prachtexemplare stellen ihre Sicht der Dinge außerhalb von Recht und Gesetz! Sie glauben, sie selbst sind das Gesetz!
Dem würde ich entgegensetzen: es wird Zeit, das diese Bürscherl geerdet werden und zwar nachhaltig, der Gestus. achherrje, wie soll das gehen, derMarkt beweist doch täglich, wie sinnlos solche Anliegen sind, ist mit zuwenig. Ich nenn das Faulheit, Kopf in den Sand. Mit solchem Fatalismus würde der Mensch heute noch auf den Bäumen hocken, er wäre nie auf dem Mond gelandet, der Buchdruck wäre nie erfunden worden und! wir bräuchten keine Risikokontroller, den etwas zu riskieren lohnt ja nicht, in der blankfeinen Welt ohne Gesetz! Goldman statt Gesetz °;° Toll!
Wo ist mein Schwert!!!!!!
Nicht nur weil die hier stattfindende Diskussion an Tichys Artikel vorbeigeht ist sie eine Diskussion der Gestrigen. Das nehme ich nun mal als Anlass, meine Sicht der Dinge als Student darzulegen.
Der Blick geht zurück statt vorwärts und Tichys Vorwurf an die Denke der Wortführer wird bestätigt.
Das “Denken nach den Himmelsrichtungen der Windrose” ist nicht nur die Jagd nach einer Chiminäre sondern eines der vielen Beispiele für rückwärtsgerichtetes Denken.
Auch die aktuelle Krisendiskussion, die sich ja immer wieder gerne hier niederschlägt verliert sich in Disputen über Verantwortlichkeiten, Fehlentscheidungen und moralischen Keulen gegen die Schuldigen.
Auch wenn oder gerade weil wir einsehen müssen, dass sich vermutlich kaum etwas ändert, es keine Lehren aus der Krise gezogen wurden und die aktuellen Lenker und Leiter sich vielmehr als Weltmeister im Fixen des Tagesproblems präsentieren ist es falsch, rückwärts gerichtet nach den Gründen und Auslösern und daraus resultierenden Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Zumindest darf das nicht alleine die Herangehensweise sein.
Ich schreibe als Vertreter einer Generation, die vor 20 Jahren gerade aus den Windeln gestiegen ist und für die die Deutsch-Deutsche Einheit eine immer da gewesene Tatsache ist, ohne die Probleme der Vereinigung auszublenden.
Eine Generation, die “da draußen” keine Lobby hat. Eine Generation, die sich momentan tatenlos (und vermeindlich machtlos) ansieht, wie mit der eigenen Zukunft Roulette gespielt wird und Vorgänge akzeptiert, die genau diese Zukunft auf extrem wackelige und brüchige Beine stellt.
Für uns ist es doch vollkommen irrelevant, ob die blühenden Lanschaften Kohls nun eingetreten sind oder nicht, entscheidend ist vielmehr das was kommt.
Nun beschäftigen sich die Top-Manager selbstverständlich auch mit der Zukunft. Aber sie fahren auf Sicht. Es ist in meinen Augen sinnlos, unverantwortlich und utopisch die Zukunftsdebatte darauf zu reduzieren, wie es möglich ist die nächsten 20 Jahre Wachstum zu schaffen.
Hierbei geht die eigentliche Problematik verloren.
Die Basis sollte doch vielmehr eine Diskussion über Nachhaltigkeit sein.
Oh, darüber wurde schon gesprochen?
Tatsächlich wird sehr viel über dieses Thema diskutiert.
Leider habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass das so stark missbrauchte Wort “Nachhaltigkeit” in den meisten Fällen als Feigenblatt herhalten muss.
Mal ein ganz konkretes Beispiel: Dem Verbraucher wird ernsthaft erzählt, der neue Golf stoße weniger CO2 aus als der Golf 1 von 1974. Betrachtet man die gesamte Wertschöpfungskette dieses Fahrzeugs, ist das eine glatte Lüge.
“Nachhaltigkeit” findet hier ihren Ableger namens “Green Technologies” – und entpuppt sich als leere Hülle.
Ob wir nun über die Deutsche Einheit oder die Weltwirtschaftskrise reden – Klar ist, dass es UNSERE Zukunft ist die auf dem Spiel steht und das WIR es sind, die etwas bewegen können.
Und ich sagen Ihnen eines: Die Windrose im Kopf oder die mehr oder weniger blühenden Landschaften sind unser geringstes Problem.
Das Thema Nachhaltigkeit muss ernsthaft und im eigentlichen Sinne, im Sinne der Wortbedeutung hinterfragt werden – das klappt aber nur im Dialog zwischen jung und alt.Nur wenn wir die richtigen Fragen stellen und “die da oben” herausfordern, können ein Umdenken erzwungen und die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
@all
Was mir manchmal auffällt ist, dass öfters Dokumente, Vereinbarungen, Statuten und sonstige Willenserklärung zitiert werden um etwas zu beweisen oder klarzustellen. Was aber zählt, ist aber immer die Praxis, d.h. was geschieht wirklich, abseits aller Verträge. In manchen Fällen sind die Vereinbarungen das Papier nicht Wert, auf dem sie stehen.
Darum sehe ich für meinen Teil nicht so sehr, wie es sein müsste, sondern wie es tatsächlich ist. Und darauf kommt es doch an, oder? Sonst diskutieren wir um des Kaisers Bart.
Gruß
dtesch
Die eigentliche Kontrolle übt doch der Markt aus, nicht irgendwelche Gremien oder Funktionärsärsche, sorry. Alles ist schön theoretisch, praktisch Murx oder Marx. Ja, Eysel, Du hast mich verstanden, so meinte ich das, es kommt auf die Dynamik in den Systemen an. Auf die Antriebsfunktionen könnte ich hinzufügen, wenn jemand mit Relationen Probleme hat. Ferner noch auf Interdependenzen zwischen den einzelnen Systemen, exogen ist da fast nichts.
Um aber mal ausnahmsweise zum Markt Stellung zu beziehen, wie wir da wieder herauskommen sollen, frage ich mich auch. Die Ursache sehe ich aber nicht in der Geld- sondern in der Fiskalpolitik.
@Klaus, nach ungefähr 15 Jahren Erfahrung bezgl. Geldpolitik, das geht immer so aus.
..zeitnah auf alle Fragen und postings antworten…
keine Problem, take your time, das schafft zur Zeit Robby Williams auch nicht;-) wegduck…this blog is your stage: sing!
@all
Sorry, wenn ich nicht zeitnah auf alle Fragen und Postings antworte.
Irgendwann lässt die Konzentration nach und die Argumente wiederholen sich.
Ist ja auch ein kompliziertes Thema und eine tabuisierte heilige Kuh zugleich! Umso mehr aber die Berechtigung des Hinterfragens, wie ich meine.
Werde aber bei Zeiten – und des Nachdenkens – auf alle Fragen zurückkommen.
Also, bitte um Nachsicht. Danke!
Klaus
@Greg
So sieht die Kontrolle Kongess/FED aus:
http://www.youtube.com/watch?v=s4KVRU92mD0
Aber siehe selbst und bilde dir deine eigene Meinung über das Drehen von großen Rädern – und wer sie dreht.
“Mitglieder des Board of Governors werden vom Präsidenten ernannt und vom Kongress kontrolliert.”
@Greg
Was ist das für eine Kontrolle, wenn die Fed gesetzlich nicht verpflichtet ist, sich in ihre Bücher schauen zu lassen und bei Anhörungen auf mehrmaliges Nachfragen über große Geldbewegungen durch die FED sie beharrlich schweigt.
Der Kongress hat null Kontrollrecht. Fragen stellen darf er in Anhöhrungen soviel er will, aber eine Auskunftspflicht hat die FED nicht. Ein Papiertiger!
Hierzu gab es kürzlich ein eindrucksvolles Video einer dieser Anhörungen im Inett. Glaube sogar, es wurde hier eingestellt.
Wenn ich es zügig wieder finde, stelle ich es nochmal ein.
Klaus
Lieber Klaus,
herzlichen Dank für deinen engagierten Vortrag aus Wellensittich’s Sicht. Die brichst bewußt mit den bisher geltenden Sichtweisen, um
Nachdenklichkeit zu erzeugen. Sehr verdienstvoll!
Dein Ansinnen pampa möge dir einmal die klassische Sichtweise
darlegen verhallte zwar irgendwo zwischen “zwei bis drei Bergen”
und dem Hinweis, du heulest den Mond an;-) – aber du gestattest mir sicher aus dem Kanon dessen, was vor deinem Erguss;-9 als gesichert galt, ein oder zwei Hinweise zu geben:
zur Unabhängigkeit vom EZB und Bundesbank nach geltendem Recht und dem vertrag für eine Verfassung für Europa:
http://www.ilf-frankfurt.de/uploads/media/ILF_WP_035.pdf.
oder
für den, der noch einen Schritt weiter zurück forschen möchte, zur Geldordnungspolitik aus Sicht des Grundgesetzes:
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/fragen-der-freiheit/heft161/go-politik.htm
nicht zur Strafe, sondern nur um die Erdanziehung nicht völlig außer Kraft zu setzen, bei derart extensiven “Anschlägen auf die Gewaltenteilung” Respektvollen magic nach hinter M’gladbach:-)
@Klaus + Pampa:
Der Status der Fed ist ein beliebter Zankapfel. Am besten stellt man sich den TÜV vor, der eine private Organisation ist, die aber hoheitliche Aufgaben übernimmt.
Die großen Banken sind Zwangsmitglieder in der regionalen Fed. Sie funktionieren wie eine Genossenschaft auf Aktienbasis, wobei der Großteil des Jahresgewinnes an die Staatskasse und nicht an die Aktionäre geht.
Die Aktionäre können auch nicht den Vorstand wählen, die sieben Mitglieder des Board of Governors werden vom Präsidenten ernannt und vom Kongress kontrolliert.
Selbst wenn jemand die mehrheit der Class A Shares der Fed kaufen könnte, würde er davon nicht viel haben.
@Klaus
“Das (beliebige Verschuldung des Staates) würde er bei der eigenen Geldschöpfung auch nicht können.”
Natürlich nicht im innerstaatlichen Verhältnis, nur ist die Währung dann gegenüber anderen Währungen nichts mehr Wert, wenn der Staat beliebig viel Geld in der Wirtschaftskreislauf pumpt.
Er spart zwar Zinsen, aber der Wertverlust des Geldes gegenüber anderen Währungen würde die Zinsersparnis um ein vielfaches übertreffen.
Gruß
dtesch
Eine wahnsinnige internet-reise beginnt, mit nur drei namen, in einer zeile:
A. Pinochet, Milton friedman und Margret Thatcher, unglaublich, aber evtl. ein klein wenig wahr.
Milton Friedman, Milton Friedman, moment doch mal, ist das nicht einer
dieser legendären “chikago boys”, der die hosenträger, die bratkartoffeln und die eieruhr erfinden durfte. Ausserdem war er verantwortlich für das pinochet-bankensystem und die privatisierung
aller maulwurfshügel, nördlich des äquators. Ein sehr intelligenter und
umsichtiger mensch, geburtsjahr, ein jährchen vor erfindung der fed, wenn das mal kein zufälliger zufall sein sollte.
Hat der vielleicht auch was mit Anlageverhonepiepelungen zu tun ?
Gruß Zamir
“integrieren, jedenfalls”
Die Tippfehler häufen sich. Der Gedankenstrich ist auch aus diesem Grunde dringend nötig
@Weniger
NOCHMAL:
Es geht mir um das Geldsystem und insbesondere hierbei um die Geldschöpfung. Ich stelle doch nicht den demokratischen Rechtsstaat
in Frage. Also kein DDR 2.0!!!
Würdest du z.B. die Judikative auch in private Hände übergeben wollen? Gott bewahre – wohl sicher nicht. Und genau da setze ich an. Die Geldschöpfung in die Gewaltenteilung interieren.
Okay! Mache jetzt mal einen längeren Gedankenstrich zu diesem Thema. Viel zum nachdenken für alle hier (mich selbstverständlich eingeschlossen) – hoffe ich jenfalls
Klaus
Wie viele blödsinnige Schwimmbäder und Stadthallen wurden eigentlich mit deinem Geld gebaut?
Was listet der Steuerzahlerbund jedes Jahr auf?
Konsequenzen? Fehlanzeige!
Das sind wesentlich schwerwiegedere Vertrauensbrüche,
als wenn ein “Privater”, ein Gewinnorientierter dir Vogel-Futter für die Kuckucksuhr verkauft!!!!
Und DENEN ( Stadthallenbauern etc. …. )
willst du blind vertrauen????
@dtesch
….Banken sind keine karitativen Organisationen, wir das so oft von Gutmenschen gefordert wird.
Aber was man von den Banken erwarten kann ist, eine solide Beurteilung der Produkte, die sie verkauft. Da liegt das eigentliche Problem, denn wie konnten Banken Derivate kaufen und weiterverkaufen, die vollkommen wertlose waren? Hatten Sie keine oder wenig Ahnung mit was sie handelten? Wer trifft Entscheidungen und auf Grund welcher Basis?…
solide Beurteilung wäre schön, ich würde sagen unfairer Wettbewrb mit ungleichen Waffen. Da werden Dinge mit Wissensvorsprung versilbert, was red -ich verplatint…
@Tichy:
Beim Aktienmarkt hat Klaus ja schon gezeigt, dass die aktuellen Kurse durch die aktuellen Gewinne nicht gerechtfertigt sind. Ergo reflektieren DAX und S&P die Erwartung sehr stark steigender Gewinne.
Tritt das ein, ist die Börse ein vorlaufender Indikator. Tritt es nicht ein, ist es eine Aktien-Blase
))
Na Klaus, wie schwer wiegt deine Stimme,
wie schwerwiegend ist dein Einfluss auf staatliche Entscheidungen? -
Ein Staat KANN sich jenseits jeder Vernunft verschulden!
Haben wir doch reihenweise!
Siehe nur Japan!!!!!!!!!!!!!!!!
Und mir fallen noch ein paar ein ……..
Konsequenzen werden sichtbar werden MÜSSEN!!!!
Und dann?
Dann ist “Volk” am meisten “angeschmiert”!!!!
DAS ist Vertrauensbruch seiten des Staates!!!!
Der GLAUBE, dass Staat irgendwas besser könne als privat beruht auf der Annahme,
dass “der preussische Schutzmann” das Staatsinteresse HÖHER einstuft als sein Eigenes. -
Das mag beim Prototypen des “Preussischen Offiziers” noch gültig gewesen sein,
sagt man … aber HEUTE??????????????????????????
@zitat
Danke für den Link.
Hast du auch einen Link für den 2.Teil- würde mich auch sehr interessieren. Sehr interessantes Interview für einen, der sich nicht täglich mit dieser Materie beschäftigt.
Doppelnull
@Tichy:
“Derzeit dneke ich darüber nach, was ist Blase in der wirtschaftlichen Erholung, was Real?”
Wenn von einem Gut mehr produziert wird und gleichzeitig die Nachfrage sinkt, was macht dann der Preis?
Falsch, er steigt. Zumindest ist es so beim Rohöl. Als Begründung für 75-80 Dollar heute wird die hoffentlich anziehende Konjunktur 2010/2011 genannt. Komisch, dass in der Zeit als die Produktion deutlich über dem sinkenden Verbrauch lag, der Preis sich trotzdem fast verdoppelt hat.
Beim folgenden Link sind die offiziellen IEA-Statistiken. Nicht verwirren lassen, weil in den Grafiken die erwarteten Produktions- und Abnahmezahlen (Q4 2009 ff) gleichberechtigt neben den Ist-Zahlen stehen.
Erstaunlicherweise waren die Erwartungen stets steigend, obwohl der weltweite Ölverbrauch sechs Quartale lang gefallen sind.
Blasen entstehen aus der Erwartung künftigen Wachstums. Hier kann man es handlich auf einer Seite sehen:
http://omrpublic.iea.org/