Wir werden Busfernlinienverkehr zulassen – dieser Satz findet sich etwas unvermittelt auf Seite 37 des 132 Seiten langen Koalitionsvertrages. Es ist ein Schmankerl für Feinschmecker der Verkehrspolitik, denn man glaubt es eigentlich nicht, dass in Deutschland so etwas scheinbar Selbstverständliches wie eine Buslinie zwischen Köln und München verboten ist – zum Schutz der Bahn. Das Beispiel zeigt auch, wie schwer es ist, in diesem Land 60 Jahre nach Ludwig Erhard etwas mehr Marktwirtschaft zu verwirklichen. Der Koalitionsvertrag ist voll von solchen scheinbaren Kleinigkeiten, Prüfaufträgen und Kommissionen, die alle die Aufgabe haben, den überbürokratisierten und überbordenden Staat wenigstens etwas zurückzudrängen und durch mehr Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung seiner Bürger zu ersetzen.
An Busfernlinien allein wird Deutschland wirtschaftlich nicht genesen – der Richtungswechsel in Trippelschritten ist trotzdem notwendig. In einem so hoch entwickelten Land wird mehr Freiheit nicht mit einem scharfen Schwerthieb errungen, sondern mit der Nagelschere, die all die vielen Zwergenseile durchtrennt, die den Riesen fesseln.
Wie gering die Spielräume sind, zeigt sich exemplarisch in der Finanzpolitik. Wolfgang Schäuble ist ein durchsetzungsstarker Finanzminister, dessen leise Stimme und konzilianter Ton in krassem Gegensatz zu seiner Entschlossenheit und Härte stehen. Diese Qualitäten sind nicht so sehr beim Steuersenken gefragt, sondern in der Phase der Konsolidierung. Seine Meisterschaft wird sich beweisen, wenn das riskante, aber grundsätzlich richtige finanzpolitische Konzept der neuen Regierung aufgeht, das da heißt: noch höhere Verschuldung jetzt, um über die dadurch ausgelösten Wachstumsimpulse zukünftige Steuereinnahmen zu generieren.
Wenn es Schäuble spätestens dann nicht gelingt, die neuen Ausgabenwünsche, die immer schneller wachsen als die Einnahmen, zurückzudrängen und mit zusätzlichen Steuereinnahmen die Staatsverschuldung zu tilgen, dann torkelt Deutschland in ein finanzpolitisches Desaster. Die antizyklische Finanzpolitik – Geldausgeben in der Rezession, wenn man keines hat, und Sparen im Aufschwung, wenn die Steuern sprudeln – ist in der Theorie richtig, hat aber in der Praxis noch nie funktioniert. Trotzdem ist der Kurs weiterer Steuersenkungen unvermeidlich, auch aus politischen Gründen:
Steuersenkung ist Bringschuld
Die Stimmengewinne der FDP, die diese Koalition erst ermöglicht haben, stammen von Wählern, die nicht nur den Bevormundungsstaat, sondern auch den Abgabenstaat zurückdrängen wollen. Diese Wähler fühlen sich vor den Kopf gestoßen, weil versprochene Steuersenkung und Tarifvereinfachungen schon jetzt, die Tinte unter dem Koalitionsvertrag ist noch feucht, ins Ungefähre verschoben wurden. Schon jetzt rächt sich, dass die FDP das Amt des Finanzministers nicht erobert hat. Damit ist der Erfolg der FDP am Kabinettstisch und bei Landtagswahlen davon abhängig, ob Kanzlerin und Finanzminister ihr diesen Erfolg auch gönnen. Angela Merkel ist eine Kanzlerin mit langem Atem. Neben ihr ist der SPD am Kabinettstisch die Luft ausgegangen. Diese Atemnot droht nun auch der FDP.
Einen großen Fehler hat die Koalition schon gemacht: Sie hat auf Beifall aus der falschen Ecke gehofft. Da gibt sie so viele Milliarden Euro für Sozialpolitik aus, um ja den Vorwurf der sozialen Kälte zu entkräften – und wird grell und lautstark für ihre vermeintliche Umverteilungspolitik gescholten und dafür, dass von der Steuersenkung nicht profitieren kann, wer keine zahlt. Dagegen hilft nur eines: Nerven bewahren und durchregieren gegen den unvermeidlichen Nachwahlfrust.











211 Kommentare zu “Nachwahlfrust”
Hallo Tichy-Town
Hier wird deutlich wo die Musik her kommt und das große Rad gedreht wird. Jedenfalls nicht im weißen Haus, oder im Kanzleramt.
In diesem Artikel zeigt der Autor deutlich auf die „nur noch Wahl“ zwischen Pest und Cholera in die sich die Zentralbanken, insbesondere die FED, selbst hinein manövriert haben.
__________________________________________
-Einst inkompetent, jetzt kriminell-
Man kann die Zinspolitik der Vergangenheit mit Unkenntnis entschuldigen. Heute geht das nicht mehr.
von Wolfgang Münchau
http://www.ftd.de/finanzen/:kolumne-wolfgang-muenchau-einst-inkompetent-jetzt-kriminell/50032459.html
Heute Fed-Sitzung! Ergebnisbekanntgabe um 20.15Uhr MEZ
Gruß
Klaus F.
Respekt
Ein verliebtes Elefantenpärchen geht Rüssel an Rüssel durch den Dschungel. Plötzlich fragt sie ihn: “Führst du mich auch nicht an der Nase herum?”
oder zum Thema abfassen an der Mauer:
http://lustich.de/bilder/tiere/langer-ruessel
“Global” Greg: Immer wieder erstaunlich, wo und was Du so ausgräbst.
Influenzavirus – In Südostthüringen haben wir sie jetzt auch: die Rüsselgrippe. Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Einzelne hysterische Verhaltensweisen sind schon zu beobachten.
Gruß DN
Komplett OT, aber nur genial:
Der beste Größenvergleich aller Zeiten, für alle, die wissen wollen, wie klein so ein Influenzavirus wirklich ist. Stufenlos zoomen mit dem Schieberegeler unter der interaktiven Grafik:
http://learn.genetics.utah.edu/content/begin/cells/scale/
@ nasowas
Da wurde so mancher deal gemacht.
Z.B.: Wessi kauft bei Westbank zu Kursen von teilweise bis zu 1:20 Ostmark ganz legal. Kennt `jemanden im Osten. Der tauscht dann ein paar Monate später 1:1 oder 1:2 zurück. Den Gewinn teilt man sich. Wie oft ist das gelaufen??? Da waren ganz schnell mal 5stellige Summen „verdient“. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, es gab Ossis, die haben das nicht aus moralischen Gründen abgelehnt, die haben das nicht kapiert!!! – Klar war, dass der Umtausch aus politischen Gründen nie nennenswert kontrolliert werden würde! ~~
Binz fand ich schrecklich. Sellin hat mir sehr gut gefallen. Da kommt Norderney nicht mit … wenn man Ostsee mag. Mein Geschmack sind halt mehr die „höheren Wellen“ … Wer ist „schuld“ dran,
dass Ossiland an der Ostsee liegt???
Oje Magic,
bezüglich Bilanzierung werde ich mich hüten, a. das Fass hier aufzumachen und b. Laux zu widersprechen. Das hängt auch alles sehr vom einzelnen Institut ab, wie es vorher bilanzierte, wie es heute bilanziert, welche Bilanzpolitik es betreibt etc.. Mir kommt es allerdings merkwürdig vor, deutsche und amerikanische Häuser da zu vergleichen. Wir haben ja unsere komplette Rechnungslegung ummodelliert, die Amis bilanzieren schon seit langem nach US-GAAP. Grundsätzlich gibt es nach IFRS und US-GAAP kaum Wahlrechte beim Bilanzierungsansatz, dafür aber in der Bewertung selbst. Fair Value klingt gut, mehr auch nicht. Denk an die Bewertung eines Apfelbäumchens, bei so banalen Dingen geht der Punk schon ab.
@nasowas
Danke, habe ich wieder etwas gelernt. Lag ich mich meiner Einschätzung zu Binz also nicht ganz daneben. Hiddensee habe ich vermerkt. Nun bin ich ja kein Flachlandtiroler, vielleicht haben wir ja auch Nordmänner hier, aber Norderney hat mir sehr gut gefallen, speziell das Badehaus da und die langen Strandspaziergänge, perfekt. Wenn Du schon Golf spielst und Dir Tennis-Lehrer mietest, Luxus scheint Dir ja zu behagen, Badehaus, ich kenne keinen besseren Wellness-Tempel.
@ Magic,
natürlich wurde im namen der WV beiderseits viel schindluder getrieben.
Die historie kennt mehrere solcher supergaunereien besonders dann, wenn sich zwei rauberbanden zu einem haufen zusammenfinden.
@ nasowas und magic,
da ich zwischen juli 1971 und Februar 1984, bei vielen hundert familien- und arbeitsbesuchen mit visagebühren und zwangsumtausch,
die damalige DDR BEREITS im vorhinein unterstützt und mit am leben
erhalten habe, muss ich gar nichts prüfen und erlaube mir einen politischen, sowie gesellschaftlichen sonderstatus, in der beurteilung
der beziehungen zwischen ossideutschen und wessideutschen, klar !!?
Ich zähle jedoch nicht zu den unverbesserlichen menschen in unserem
lande, die gar ihr privates “mäuerchen”, am besten noch heute nacht
zurückhaben möchten, gelle.
Gruß Zamir
zamir. wenn du etwas schreibst, dann prüfe das vorher. 1. die währungsunion kam am 1.7.1990. Das begrüßungsgeld war kein gesetz der ddr. ich hatte z.b. ein verbot mir das abzuholen (habe es dann trotzdem gemacht)
bei den banken musste man den personalausweis abholen und bekam dafür einen stempel im ausweis. das war das gesetz in der brd. ich kann mir schon vorstellen, das es etliche ddr-bürger gab, die plötzlich ihren personalausweis verloren hatten und ganz scharf auf einen neuen war. und der umtauschsatz war bis zu einer sparsumme bis zu 5000 ost-mark 1:1 (pro kopf). alles was darüber war wurde 1:2 umgetauscht. in meiner familie gab es allerdings niemanden der 1:2 umgetauscht hat, da wir nicht soviele spareinlagen hatten. und eysel hat recht. aber was falsch ist, muss berichtigt werden.
..sollte keine Kritik an Karl Otto P. gewesen sein, eine Rettung kann ja auch bedeuten, dass es einem Memschen gelingt ein (berufliches) Umfeld zu finden, in das er sich voll einbringen kann ohne in Kernfragen seines Tätigkeitsfeldes (und die Frage DM-Mark war eine solche) durch politisch motovierte Festlegungen ausgehebelt zu werden….
@ Zamir ich kenne viele “westdeutsche Steuerschuldner”, die den Abschreibungsmöglichkeiten im Osten nur so hinterhergehechtet sind, mit einigen davon befinde ich mich noch heute in Eigentümergemeinschaft, aus ideelen Motiven waren die nicht hier, ich zunächst auch nicht, aber dann kam olls ganz anders – such is life, mir san mir und life is life – olls a kind of magic;-)
Unter dem Motto, was hätte man vor 20 jahren anders machen sollen, noch ein brüller:
Die währungsunion vom 1.03.90 wertete die DDR-Mark um glatte
400 % auf (DM:DDR-Mark = 1:1) und führte somit klamm-öffentlich
zur offiziellen entwertung des gesamten volksvermögens. Das waren noch wirkliche politker und banker, die haben noch etwas verstanden vom metier, vor allen dingen, rein mathematisch.
Alles längst geschischde würde UNSER grosskanzler heute sagen.
Gruß Zamir
Auch das ist intwischen deutsch-deutsche geschichte, eine meldung in
einer berliner tageszeitung von heute:
Der Schummel mit dem Begrüßungsgeld. Zwei Milliarden MARK wurden
1989 ausgezahlt, an Begrüßungsgeldern, über 350 Millionen mehr als
maximal hätten ausgezahlt werden dürfen. Ein 49jähriger RENTNER
hatte sechsmal abkassiert.Nach DDR-Recht war das merhmalige abkassieren, in der DDR, keine Straftat. Die meisten Bewtrüger hatten
NUR doppelt abkassiert.
So leisteten die westdeutschen STEUErzahler BEREITS DAMALS
ihren ersten unfreiwilligen Beitrag zum “Aufbauer OST”.
Gruß Zamir
Ergänzung:
Überraschungen in den Zinsentscheidungen möglich, aber eher selten. I.d.R. kündigt die FED, eben durch das Wording, Zinsänderungen für die nächste(n) Sitzunge(n) an, um den Markt darauf vorzubereiten.
@Meyer
Aus dem Wording schließt der Markt im Allgemeinen wie sich die FED in naher Zukunft verhalten wird. Die eigentlichen Zinsentscheidungen sind meinst schon eigepreist.
Daher ist das Wording meist entscheidender für den Markt.
Gruß
Klaus F.
@magic:
“Karl Otto Pöhl hat sich zu Oppenheim “gerettet”, wenn ich mich nicht irre,, Respekt
Pöhl konnte sich seine Jobs aussuchen. Er war danach ein Bankier der alten Schule:
“1992 wechselte er als persönlich haftender Gesellschafter zur Kölner Privatbank Sal. Oppenheim, 1993 bis 1998 war er Sprecher des Gesellschaftergremiums.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Otto_P%C3%B6hl
Von “zu Sal. Oppenheim gerettet” kann nun wirklich nicht die Rede sein.
…wording statt Ergebnis, wie in Tichy-Town!:)
@Pampa:
“Hältst Du es für wahrscheinlich, dass Japan im kommenden Jahr seine Verpflichtungen nicht mehr bedienen kann?”
Japan gehört zu den Top 5 Ländern, die aus Makrosicht sehr bedenklich für die Weltwirtschaft sind. Denn die Staatsverschuldung ist eine so große Belastung für den Yen, dass niemand sagen kann, wie lange das noch gutgeht.
“The rocketing cost of insuring against the bankruptcy of the Japanese state is telling us that the model has smashed into the buffers. Credit default swaps (CDS) on five-year Japanese debt have risen from 35 to 63 basis points since early September. Japan has suddenly decoupled from Germany (21), France (22), the US (22), and even Britain (47).
(…)
The savings rate has crashed from 15pc in 1990 to near 2pc today, half America’s rate. Japan’s $1.5 trillion state pension fund (the world’s biggest) has become a net seller of government bonds this year, as it must to meet pay-out obligations. The demographic crunch has hit. The workforce been contracting since 2005.
Japan Post Bank is balking at further additions to its $1.7 trillion holdings of state debt. The pillars of the government debt market are crumbling. Little wonder that the Ministry of Finance has begun advertising bonds in Tokyo taxis, featuring Koyuki from The Last Samurai. If Japan’s bond rates rise to global levels of 3pc to 4pc, interest costs will shatter state finances.
No one knows exactly when a country tips into a debt compound trap. But Japan must be close, even allowing for the fact that liabilities of the state Loan Programme (FILP) have fallen by 40pc of GDP since 2000.
“The debt situation is irrecoverable,” said Carl Weinberg from High Frequency Economics. “I don’t see any orderly way out of this. They will not be able to fund their deficit. There will be a fiscal shutdown, a pension haircut, and bank failures that will rock the world. It is criminally negligent that rating agencies are not blowing the whistle on this.”
http://www.telegraph.co.uk/finance/comment/ambroseevans_pritchard/6480289/It-is-Japan-we-should-be-worrying-about-not-America.html
Ohne Worte!
Oder doch: Der Preis ist heiß! (augenroll)
http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/verbriefte-anleihen-toxische-papiere-feiern-ein-comeback;2477387
Hallo Tichy-Town
Eben kurz ein Update zum Markt – für Interessierte!
Die Anderen bitte einfach überspringen.
Alle schlechten Dinge sind „drei“.
Nachdem der DAX zwei Mal in den Monaten August und September exakt an den potenziellen Shortsignalen wieder nach oben gedreht hat, gelingt dem deutschen Leitindex dieses Wendemanöver dieses Mal nicht. Mit dem heutigen Tagesschlusskurs, unterhalb der Aufwärtstrendlinie seit März (3600), bestätigt der DAX das bereits bei 5450 ausgelöste Shortsignal. Selbst ein Versuch dauerhaft zurück über die Trendlinie zu gelangen dürfte kurz über lang zum Scheitern verurteilt sein.
Somit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass mit 5890 das Top gesetzt ist und die 4500 recht zügig (intime) angesteuert werden – spätestens jedoch bis Mitte Januar 2010.
Auch der €/$ hat seine primäre Trendlinie mittlerweile angekratzt. Es fehlt lediglich noch die Signifikanz.
Morgen ist Fed-Sitzung. Weniger das Ergebnis (keine Zinsänderung erwartet), als vielmehr das Wording dürfte die Märkte volatil in Bewegung versetzen.
Gruß
Klaus F.
Hier wieder der sich selbst aktualisierende Dax-Chart:
http://www.tradesignalonline.com/gallery/chart.aspx?id=3076044
..Karl Otto Pöhl hat sich zu Oppenheim “gerettet”, wenn ich mich nicht irre,, Respekt;-)
Da wir gerade von Warnungen sprechen, die keiner hörewn möchte
Der Dollar-Carry-Trade führt zu einer immer spürbareren Verzerrung der Märkte. FT Alphaville fasst das Problem sehr prägnant zusammen:
“So will it all end in tears?
Inevitably, according to Roubini, it will — because the dollar simply cannot continue falling to zero. And when the proverbial buck does stop, the effects will lead to nothing less than the biggest coordinated asset bust ever.
Now that does sounds scary.”
http://ftalphaville.ft.com/blog/2009/11/02/80836/a-ticking-time-bomb-or-the-mother-of-all-carry-trades/
Der Beitrag bezieht sich auf einen Artikel von Nouriel Roubini, den man gelesen haben sollte:
“The reckless US policy that is feeding these carry trades is forcing other countries to follow its easy monetary policy. Near-zero policy rates and quantitative easing were already in place in the UK, eurozone, Japan, Sweden and other advanced economies, but the dollar weakness is making this global monetary easing worse. Central banks in Asia and Latin America are worried about dollar weakness and are aggressively intervening to stop excessive currency appreciation. This is keeping short-term rates lower than is desirable. Central banks may also be forced to lower interest rates through domestic open market operations. Some central banks, concerned about the hot money driving up their currencies, as in Brazil, are imposing controls on capital inflows. Either way, the carry trade bubble will get worse: if there is no forex intervention and foreign currencies appreciate, the negative borrowing cost of the carry trade becomes more negative. If intervention or open market operations control currency appreciation, the ensuing domestic monetary easing feeds an asset bubble in these economies. So the perfectly correlated bubble across all global asset classes gets bigger by the day.”
http://www.ft.com/cms/s/0/9a5b3216-c70b-11de-bb6f-00144feab49a.html
Lieber dtesch, deine Haltungsnoten sind kaum zu übertreffen, aber du stehst selten eine Sprung, Vorurteile statt Urteil, oberflächliches Gerede statt Substanz, und Überschriftenhandel statt Beschäftigung mit Inhalten, …
warum auch sollte man sich einer solchen Mühe auch unterziehen, vergrößert doch nur die Gefahr einige der Bretter vor der eigenen Birne zu verlieren;-)
Dein bretterliebender Magic
@Tichy:
\”was müßte man anders machen, hätte, sollen? wobei ich es natürlich wirtschaftlich meine\”
Wenn man eine Sache nachträglich ändern könnte, würde ich den Umtauschkurs von 1:1 wählen. Hätte man den inneren Wert der Währungen gewählt oder wenigstens die von Karl Otto Pöhl vorgeschlagenen 2:1, dann wären die Betriebe der DDR leichter zu entschulden gewesen. Außerdem hätten sich bessere Lösungen für das Rentensystem finden lassen.
Der Umtauschkurs war eine rein politische Entscheidung, die mit wirtschaftlicher Vernunft nichts zu tun hatte. Dadurch wurden die alten Schulden zum Mühlstein, der die ohnehin schwachen Unternehmen handlungsunfähig gemacht hat. Es wäre viel, viel schlauer gewesen, die alten Schulden des SED-Regimes durch einen günstigen Wechselkurs abzubauen und die neuen Bundesländer bei Null beginnen zu lassen, damit sie eine faire Chance gehabt hätten.
Karl Otto Pöhl hatte als Bundesbankchef sehr deutlich auf die Konsequenzen hingewiesen. Aber die Politik glaubte, sie verstünde mehr davon. Pöhl war konsequent und ist zurückgetreten. Eine Entscheidung, vor der ich sehr viel Respekt hatte und habe.
http://mobil.handelsblatt.com/politik_prio/2477175
@ pampa Christian Laux & Christian Leuz
in: http://mobli.handelsblatt.com/politik_prio/2477175
@ dtesch,
möglich, dass „im Saft schmoren“ gut gewesen wäre ….
Und deine Analogie „ Dolchstoss-Legende“ ist leider auch nicht ganz von der Hand zu weisen.
@ Nasowas
Woher willst du wissen, mit wem ich gesprochen hab? – Die Leute mit denen ich sprach müssen auch nicht von Rügen kommen? – „Unzufriedenheit“ eine „Stimmung“ muss nicht expressis verbis ausgedrückt werden! – Und fragen wo jemand herkommt – wenns denn nötig ist – kann man auch! – Zumindest, wenn man nicht … „gehemmt“ ist… was du bei mir … als Wessi … ja wohl eher NICHT vermutest, oder ???
@H5N1
Erstmals in der Geschichte haben wir „halbwegs ein Wissen“ um eine Seuche in ihrer Entstehung zu beobachten, damit umzugehen unglaublich viel zu lernen. Das ist eine unglaublich erfreuliche PREMIERE!!!!!!!!!! -
Und was macht die überwiegende Zahl der Menschen? – Entweder Panik oder Bagatellisierung. – Dazwischen scheint es entsetzlich wenig zu geben. -
pampa: binz ist der unfreundlichste ort den ich kenne. war aber schon immer so. und das hat gründe. in binz sind im jahr 1953 alle hotelbesitzer enteignet worden und viele inhaftiert worden. http://www.aktionrose.de/018.html. nach der wende haben deren kinder, die berechtigter weise wiederbekommen. die meisten sehe diese aber heute nur noch als kapitalanlage bzw. vermögen und deshalb die neue badehausarchitektur. die lieblosigkeit der neuen erben sieht man. fahre nach hiddensee. ist der schönste landstrich den ich kenne.
na und scheidung habe ich nicht erlebt. kenne aber einige. fand unser scheidungsrecht besser. einfacher war es auf alle fälle. 50:50 war doch ok. na und erben konnte ich leider auch noch nie etwas.
van Magic
@all: Durch Diskreditierung anderer gewinnen die eigenen Argumente nicht an Gewicht. Sind wir doch froh, dass es diverse Meinungen gibt. Die Angriffe auf Leute hier verraten meist mehr über den Angreifer, als sie über den Angegriffenen auch nur aussagen könnten.
@Magic
Welche Studie von Laux meinst Du denn? Sorry, ich komme im Moment nicht dazu alles detailliert zu lesen, rufe auch nicht jeden Link ab. Laux ist jedenfalls ein schlauer Kopf.
Wie macht Ihr das drüben in Dunkeldeutschland eigentlich, um es plakativ mal bitterböse zu überhöhen, bekommt da jedes Baby statt oder mit der Taufe den Stempel Ossi auf die Stirn graviert?
)) Um mal etwas Bruderzwist zu sähen, mich würde es als Sachse ja furchtbar ärgern mit Vorpommern oder Brandenburgern in einen Topf geschmissen zu werden. Ein Ratschlag für einen 20-jährigen Ossi in einem Satz? Wie sähe denn Dein Ratschlag für einen 21-jährigen Altbayern in einem Satz aus? 42 ist nach Doug Adams bekanntlich die Antwort auf alle Fragen. Du weißt ja Magier, wer dumm fragt …
@Eysel
Das mit den nächsten Generationen kann ich nur bestätigen. Habe in NL erlebt wie gerade jüngere Generationen vorurteilsbehaftet deutschfeindlich sind, insbesondere Migranten dort. Das mag viele Ursachen haben, der Kern liegt aber imho dort wie überall darin begründet, dass gerade bildungsferne Schichten die Schuld für alles mögliche im Leben bei anderen suchen und sich Feindbilder erschaffen. Wer schwach ist, hat Probleme offen zu sein.
Die Einführung der DM im Osten damals sehe ich auch als unausweichlich an, nicht zuletzt darum ging es ja, weit vor dem GG. Kommt die DM nicht zu uns, kommen wir zur DM war ja eine Parole. Um das zu verhindern hätten wir die Wachtürme auf die andere Seite der Mauer stellen müssen.
@nasowas
Eigentum war sicher eine Problematik. Aber ich darf daran erinnern, dass das ja gerade eine der größten Problematiken in der DDR war. Die Problematik war also das existierende Problem zu lösen, das hatte mit der Wende nur insofern zu tun, als damit das Problem angegangen werden musste. Schon mal einen Erbfall oder Scheidung erlebt? Zufrieden ist da zum Schluss keiner, man lernt nur seine engsten Mitmenschen besser kennen. Von wegen sozial …
Weiß nicht mehr, Billinger könnte hinkommen. Nur mal ganz grundsätzlich, wenn ich einen link zur Diskussion stelle heißt das, dass mich das Thema interessiert, nicht dass ich 1:1 der Meinung sei. Aber ich bin nun mal neugierig wie ein Mädchen nasowas ….
Auf Rügen war ich übrigens auch mal, in Binz, war 2002 glaube ich. Mein Eindruck war, na sieh an, früher haben sie Platte gebaut, nun Badehausarchitektur in Massenfertigung, ein Haus wie das andere. Die zahlreichen Lokale waren mehr oder weniger leer, hatten ja auch Preise wie in FFM. Die Einheimischen waren sehr unfreundlich, wir fühlten uns nicht als Gäste willkommen. Das passiert uns eigentlich sehr selten, sonderlich kompliziert sind wir nicht.
Pampa
@Magic
“das ist doch primitivstes Zeug von hinter der südbadischen Hecke…”
Nein mein lieber Magic aus den ostdeutschen Landen…
Gruß
dtesch
st. pauli und hansa: ach, warum musste da jemand von st. pauli auch den stinkefinger zeigen. den würde ich für die nächste woche knigge-lesen lassen. sorry, die symbole links für die eine seite und rechts für die andere stimmt hier nicht. es ist einfach kulturlos, die fans der einen seite bze. der anderen so zu frustrieren. das hat ja wohl nichts mit sport zu tun.
magic: danke für den hinweis auf christoph dieckmann. das ist z.b. einer der der nach vorne denkt, sich nicht anpasst (vielleicht nur in der zeilenzahl). der unebqueme fragen stellt. anders als der überkluge billinger oder wie heiß dein schreiberling, pampa?
..wer sich ergänzend zu hier bereits vorgetragenen subjektiven “Abstraktionen” aus einem Kurzaufenthalt in Meck-Pomm etwas fundierter informieren mlchte, dem sei empfohlen:
Einheitslust und Einheitsfrust. Junge Ostdeutsche auf dem Weg vom DDR-zum Bundesbürger, eine sozialwissenschaftliche Längszeitstudie von 1987 – 2006, Verfasser u.a. Hendrik Berth
amüsant und locker: Geteilte Träume. meine Eltern, die Wende und ich. Luchterhand 2007, eine Bericht eines Anfang 30-jährigen…
@ dtesch: was erzählst denn du für einen Dummfug. “im Osten wird en Leuten eingeredet …..”
das ist doch primitivstes Zeug von hinter der südbadischen Hecke. Schauerlich, unverantwortlich und irgendwie dümmlich!
und frage zum gg. kann jemand auf anhieb sagen, wieviele veränderungen es seit 1989 gab. und wenn ich mich genau erinnere, sind diese veränderungen nicht immer demokratie-konform gewesen.
frage an eysel: du warst doch auf rügen und wenn ich mich erinnere, warste nicht lange da. also vielleicht ein hotelbar bzw. pensionsfrühstückgespräch. oder irre ich mich. da ich meine fischköppe kenne, werden sie dir kaum etwas gesagt haben. vielleicht kam das gejammere jar nicht von den ossis.
so genau erkennt man die nämlich nicht mehr. ich muss immer klar stellen, dass ich geboren in ostberlin bin. ging mir zb. bei meinem letzten tennistrainer so. (der war ziemlich teuer, kam aus schwedt und konnte nicht glauben, dass ich ihn mir geleistet habe).
und im urlaub an der costa de sol hatte ich auch keine leidens-genossen getroffen. das leiden scheint im westen zu sein. dort scheint mann/frau jetzt zu merken, dass sich die welt verändert hat.
@
Gen-Veränderung
H5N1-Virus passt sich dem Menschen an
Mit überraschendem Tempo hat sich die Vogelgrippe in der Türkei ausgebreitet. Jetzt haben Wissenschaftler eine wichtige Entdeckung gemacht. Bei der Analyse des gefährlichen Virus H5N1 von zwei der drei Todesopfer entdeckten sie eine genetische Veränderung…
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,394974,00.html
Parallelen?
@
Lutschen gegen die Vogel(Schweine)grippe
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,396403,00.html
Grüße
@Eysel
Die Nostalgie rührt doch auch daher, dass im Osten den Leuten eingeredet wird, dass damals alles vom Westen platt gemacht wurde: sie wurden einfach übernommen. Vor diesem Hintergrund wäre es gut gewesen, wenn die DDR noch eine Weile im eigen Saft geschmort hätte, indem die heutigen Versuche der Linken das Land umzugestalten, schon damals hätten stattfinden können. Der Erkenntnisgewinn wäre erheblich gewesen und die moderne Dolchstosslegende, die bedingungslose Übernahmen durch den Westen, hätte keinen Nährboden gefunden.
Gruß
dtesch
Du machst mir´s aber schwer: Ein Satz!
Da hilft nur Lyric.
Nicht gerade Schüttelspeer aber ein Anfang!
“relax, the future is yours to see …..”
Oder:
“Es ist dein einziges Leben.
Trau dich was draus zu machen!”
Zu lang, ich merks gerade …
….. gilt ebenso für Wessis!
@ Eysel
Was wäre denn deine wichtigste Botschaft an eine 20-jährigen Ossi?
Wenn’s geht in einem Satz….
.ein gewisser Christoph Dieckmann kultiviert den Erinnerungskult einmal anders: offensiv! die einheitsdeutsche Außenpolitik bedürfe einer freidlichen Revolution, um die “deprimierende allgemache Gewöhnung an Krieg” zu kontern. Das nenn ich doch mal nach vorne gedacht! Aus dem Rückspiegel der Nation die Koordinaten der nächsten globalen Kurve flugs angesagt, damit die politischen Geisterfahrer im Cockpit diesselbe ja nicht verpassen, yes you can!
..und wir popeln hier im eigenen Kondensstreifen, ts ts ts, °;°
@ dtesch
Was du als „Entgegenkommen“ beschreibst, sehe ich auch ein wenig so. – Zweifellos richtig ist auch, dass verdammt viel Geld versenkt wurde, keine Frage. – Allerdings muss man auch sehen, dass der ganze Prozess beispiellos war und ist. – Was mich bei meinem Besuch kürzlich „drüben“ so erstaunte, war die enorme Diskrepanz zwischen dem was inzwischen erreicht wurde und der „Stimmung“ die ich überwiegend antraf. – Es scheint so zu sein, dass Ossis nicht einfach nur ihrer Freiheit beraubte Wessis waren, sind, sondern der Tiefgang der „40 Jahre indoktrinierender Hirnwäsche“ deutlich unterschätzt wurde und wird. – Und inzwischen wird die „Hirnwäsche“ leider sogar an die nächste Generation weiter gegeben. – Ganz ähnlich, wie man heute Deutschenhass auch in F. und NL gelegentlich viel stärker bei 20jährigen als bei 60 oder 70jährigen findet. ~~
Ökonomisch gab es keine Alternative. -
Denk dir mal die Konsequenzen der Ostmark mit freiem Wechselkurs durch ?!? – Oder die Ostrentenzahlungen? – Da stünden wir Wessis heute im Ansehen der Ossis noch viel beschissener da. ~~~
Ein Fehler war, dass die wirtschaftliche TOTAL Pleite der DDR nur äusserst BESCHÖNIGEND , SCHONEND kommuniziert wurde. Der Pischetsrieder Spruch, dass es wohl kein Modernisierungsprojekt gäbe, dass sich nicht mit einem Bulldozer lösen liesse, wurde wohl nur unter vorgehaltener Hand im Westen verbreitet. – Erinnere mich, dass mir noch 87 eine Robotron Schreibmaschine die die Sekretärin meines Vaters in der Bauart ca. 30 Jahre vorher hatte, als absolutes konkurrenzfähiges hightech Produkt vorgestellt wurde. –
Es tut nun mal richtig weh, wenn Illusionen sterben.
Da wäre es besser gewesen, FRÜHZEITIG einmal HEFTIG weh zu tun, als den Schmerz über Jahrzehnte zu strecken.
@ Meyer
Du irrst, alimentieren musste mich bisher niemand, eher war es umgekehrt.
Selbstbedienung, nur für das ich auch teuer bezahlt habe.
In die Pflicht nehme ich mich selber, erwarte das aber auch von den anderen in der Gesellschaft.
Gruß
dtesch
Mensch Meyer, so geht das nicht, merkst du nicht, dtesch ist eigentlich sehr zufrieden mit diesem deinem Deutschland, dem geht es so gut, dass ihm manchmal sogar der Mund übergeht.
Und das @ all, ist doch der Gesamtzustand pars pro toto, sitzend vor der Hütten, die einer Villa ähnlicher sieht als einer Wellblechbude, und bis zum Exzess über Grenzkosten und -nutzen diskutieren.
So what! Privat bekennen wir uns selbstverständlich zum Guten, Schönen und Wertvollen, sobald es aber ein zwei andere mitbekommen, zeigen wir mit dem nackten Finger Richtung Gutmenschentum. Gutmenschen sind immer die anderen, ist doch klar, neein, verlpgen ist das nicht. es ist tough, Meyer, tough, nennt man das°;°
Wie heisst’s bei Shakespeare noch: ripe, rot, verrrottet?
..das meiste, was ich bisher hier von dir dazu gelesen habe, legt den Schluß nahe, dass dir das GG nur so wichtig ist, wie es dir nützt und da es sich erdreistet dies höchst selten zu tun (wäre ja auch noch schöner) missfällt es dir…
ähnlich kommt mir deine unausgesprochene verklausuliert vorgetragene Haltung zur Deutschen Einheit vor, wozu nütze, mir persönlich zu nichts, hätte man ganz anders machen können, warum musste das denn so schnell gehen…
naja, dtesch, der du dich zu den “eher Stillen” im Lande zählst,
wie wäre es denn, wenn du nach 2/3 des Spiels deine perönliche Einstellung, deine Aufstellung zu der Gesellschaft, in der du lebst und in der es dir gut geht, bevor das letzte Drittel unwiderruflich beginnt, neu ausrichtest. Der erste Schritt dazu: Selbsterkenntnis!
Schonungslos! Sag doch einfach mal: das Leben in diesem unserem Lande sollte im dritten Drittel noch ein paar positive Überraschungen für mich parat halten! Tut es das nicht, ist die Gesellschaft schuld, deren verfassungsmäßige Ordnung mir nichts bedeutet und die mir als Ganzes nur so viel wert ist, wie Sie mir persönlich zu Gute kommen lässt. Freiheit heisst für mich, das natürliche Recht auf Selbstbedienung und die Pflicht der Anderen mich zu alimentieren!:)
Mir ging es gar nicht darum, das GG abzuschaffen. Ich wollte nur aufzeigen, das die so viel-gelobte WV doch nicht so toll lief, wie es heute immer wieder behauptet wird.
Milliarden von Abgaben- und Steuergelder wurden versenkt, Hoffnungen geweckt, die so nicht einlösbar waren.
Es hätte andere und bessere Wege gegeben Ostdeuschland in die westliche Welt zu migrieren. Warum musste das so schnell gehen? Von dem angesprochenen Zeitfenster, hätte man sich nicht unter Druck setzten lassen sollen. Es gab ja keine, wie nasowas anführte, gesamtdeutsche ”revolution”, höchstens eine Übernahme, wenn auch eine freundliche, wobei das von einigen im Nachhinein so nicht mehr gesehen wird.
Was mich stört ist das ständige: „weiter so“, so tun als ob alles nur noch eine Frage der Zeit wäre bis die neuen Bundenländer aufgeholt haben. Es sieht heute so aus, als ob ihnen die alten Bundenländer auf halben Weg entgegen kommen. Ist das eine Aussicht?
Gruß
dtesch
ja ja so wie Freud, aus der Sedlbsterkenntnis zum Experten für Undichtigkeit, weiter so, bleib dran, but: keep distance to my exit!
Pampa and all, was hälst du von der Studie von Laux/Leuz bezüglich der Ursachen der Finanzkrise? Wird hier mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben? Oder ist da was dran?
Da fällt mir nur wiedereinmal ein alter Lehrer ein:
“Früher war er undicht, heute ist er Dichter.”
.hattest du nicht gerade Demut geheuchelt;-) und schon bietest du ungefragt Sollns-Sätze an, furchtbar, kein Maß. Zurückhaltung nie gehört, nach pampas law müsst man jetzt deuten: er meint’s ja gut,
ich staune gerade, wie richtig Klaus liegt, wundern tut mich das nicht (mehr)..;-)
Was hast du zu bietne, über das sich der Dichter wundern könnte?