» 22.08.2009, 05:00

Rotkäppchen-Steuer

Großmutter, was hast du für große Augen! Was hast du für große Hände! Was hast du für ein entsetzlich großes Maul!“ Wie’s ausging, darüber gibt es mehrere Varianten: Bei den Gebrüdern Grimm endet der Wolf mit Wackersteinen im Bauch, in älteren Erzählungen gibt’s kein Happy End. Jedenfalls nicht fürs Rotkäppchen.

Das Märchen passt zum derzeitigen Wahlkampf. Da wird uns derzeit noch eine Wohlfühlveranstaltung vorgeführt, in der sorgfältig ausgespart wird, was Wähler beunruhigen könnte. Dabei ist es, der Not der Lage folgend, ein echter Richtungswahlkampf: Mindestens 100 Milliarden Euro Mehrausgaben werden in der kommenden Legislaturperiode wegen der wachsenden Arbeitslosigkeit in den diversen Kassen auflaufen. Der Finanzplan des Bundes geht davon aus, dass die Staatsverschuldung bis 2013 um gut ein Viertel auf 2,2 Billionen, der Kreditanteil an den Gesamtausgaben von 4 Prozent im Jahr 2008 auf über 26 Prozent steigen wird. Weiter durchwursteln – das wird wohl nicht gehen. Aber was dann? Und wer zahlt?

„Dass ich dich besser fressen kann“ – diese Ansage im Märchen vom „Rotkäppchen“ wagt kein Wolf und kein Finanzminister-Kandidat auszusprechen. Die Inszenierung des Wohlfühlwahlkampfs ist perfekt. Die Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt ist bislang das herausragendste Thema. Viele Medien spielen mit. Da wird im deutschen Fernsehen die Bundeskanzlerin mit dem stellvertretenden Bundeskanzler über Politik diskutieren. Erwarten wir wirklich neue Erkenntnisse, wenn die Regierungschefin mit ihrem Stellvertreter vor die Kamera tritt? Wer wird da wohl wen für die gemeinsam im Kabinett verabschiedeten und im Bundestag durchgedrückten Gesetze kritisieren? Über solche spannungsgeladenen Auseinandersetzungen machen wir uns sonst lustig, wenn sie uns in Kuba und Nordkorea als Wahlkampf vorgeführt werden.

Aber bekanntlich macht ja die Not erfinderisch, und das gilt auch für Finanzminister. Deswegen haben wir in diesem Heft einmal aufgeführt, was da so alles schon mal da war an Zwangsabgaben, Notopfern, Solidaritätsleistungen und Investitionshilfeabgaben, wann immer der Staat Geld brauchte. Übrigens: Das lief so, egal, ob die Regierung rot oder schwarz war. Und vertrauen Sie bitte nicht auf Schutzheilige wie Finanz- und Verfassungsgerichte. Wie die derzeitige Regierung bereits heute Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit für Steuerzahler aushebelt, lesen Sie in der neuen Ausgabe der WirtschaftsWoche: Da werden Gerichtsurteile ignoriert, Zusagen gebrochen, Regelungen rückwirkend aufgehoben – und weg ist der Verdienst, auf Nimmerwiedersehen. Aus scheinbar sicheren Anlagen wird ein Geldgrab. Dabei ist es schon ein Gnadenakt, wenn man nicht nachträglich als Steuerhinterzieher verurteilt wird.

Nun ist die Finanznot des Staates ja unbestritten. Die Frage ist nur: Wie geht man damit um? Viele Politiker des linken Lagers, das ja bekanntlich bis weit hinein in die CDU reicht, vermitteln den Eindruck, dass unser Verdienst und Einkommen eigentlich dem Staat zustehen – und wir haben dankbar entgegenzunehmen, was man uns noch übriglässt. Von jedem verdienten Euro bleiben uns in diesem Jahr nur 46,7 Prozent. Wir Steuerzahler sind in dieser Weltsicht nicht anders als das Vieh, das die Kassen des Staates füllen (CDU) oder seinen Umverteilungshunger (SPD) stillen soll. Und sind die Kassen leer, müssen die Steuern erhöht werden, und zwar in der Reihenfolge. Dass die Steuereinnahmen nur wachsen, wenn die Wirtschaft wächst, weil die Bürger Spaß am Wirtschaften haben – diese Erkenntnis fehlt.

Wahlkampf ist, was wir, die Bürger, daraus machen. Wir sollten über Wege der Entlastung sprechen, nicht weiter Belastungen schweigend hinnehmen. Die Finanzkrise rechtfertigt nicht alles! Greifen Sie ein in die jetzt anlaufende, heiße Walkampfphase.

Rotkäppchen ist erwachsen geworden.

» 22.08.2009, 05:00

    308 Kommentare zu “Rotkäppchen-Steuer”


  1. cupid dating sagt:

    dating site of the millionaires…

    Here is a Great Blog You Might Find Interesting that we Encourage You…

  2. rquadrat sagt:

    Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Weiter so…

  3. Pampa sagt:

    Wie meinte Jörg Schönbohm heute so nett im Morgen-Magazin: Die CDU ist nach mehreren Seiten nicht ganz dicht (bei den Wählerbewegungen). Gewonnen haben nach politischer Lesart natürlich wieder alle.

    MINDESTLOHN! Eigentlich sollte man den Leuten mal den Unterschied zwischen 5 mit und 7,5 Euro pro Stunde ohne Trinkgeld vorrechnen, ein künstliches Thema. Scheinbar scheint keiner zu begreifen, welche Sau da links und rechts durchs Land getrieben wird.

    160*5=800 brutto, =636,21 netto bei single, =3,98 netto p.h.
    160*7,5=1200 brutto, =906,34 netto bei single, = 5,66 netto p.h.

    Wo liegt der H4-Satz inklusive Nebenleistungen bei guter Fachkenntnis im SGB, unser Mindestlohn und wie viel Trinkgeld (Bonus) bekommt eine Friseuse respektive ein Straßenfeger? Da werde ich doch lieber eine freundliche Friseuse oder besser noch Bordsteinschwalbe.

    @Zamir: Nennt der gemeine Berliner den Führungsbunker nicht Waschmaschine? ;-) Noch mal ein paar Jahre große Koalition, dann haben alle 5 Parteien knapp 20 Prozent

  4. Zamir Zebulovic sagt:

    Aha, hier wahl-watching-party-stimmung,

    wo bitte geht’s zum bundestags-wahlkampf-bahnhof ? Die wähler haben der big-koala-koalition eine abfuhr erteilt, zumindest in drei
    bundesländern, was nicht unbedingt nun auf die gesamte republik so
    umgedeutet werden kann. Die linken, mit feldmarschall oskar, sind insgesamt auf dem vormarsch, während die regierungsparteien den
    schlimmen finger, sich gegenseitig zeigen. Die CDU wimmert vor sich hin und die eespeehdeeh suhlt sich in ihrem altherren-club. Schwächeanfälle in beiden volksparteien. Sucht die eespeehdeeh das rettende ufer mit rot/rot oder kungelt sich schwarz/rot weitere
    vier jahre über das spreeufer am bundeskanzlerinnenbungalowamtssitzamt, also wird weiter gemärkelt ? In vier wochen wissen wir mehr.
    Gruß Zamir

  5. Pampa sagt:

    Lieber Magic,

    wo wir uns gerade wieder so lieb haben, Du täuscht Dich in zwei Zwingen:

    Zum einen bin ich kein Vereinsmeier der FDP, wenn ich auch zugeben muss, mich da am ehesten zuhause zu fühlen. Ich habe aber auch schon kommunal und auf Landeseben schwarz, rot und grün gewählt. Mir kommt es, das würde ich Klausemanns Tochter geraten haben, auf Personen an, Programme sind oft Schall und Rauch. Dr. Max Stadler (Vorsitzender der bay. FDP) kenne ich seit über 30 Jahren, zunächst über Schach, dann über Uni und nachher als Freund. Ich habe nie jemandem erlebt der sich derart freute, von einem zehnjährigem Schachkind gnadenlos gebügelt zu werden. In Privatrecht hat er mich dann gebügelt, knallhart aber fair. Eine Seele von einem Mann, aber er schenkt dir keinen Millimeter, gönnt Dir aber jeden Erarbeitenden, das schätze ich nun mal.

    Zum anderen zahlst Du keine Steuern, Du bekommst welche. Ich glaube aber, dass das Geld bei Dir ganz gut angelegt ist. Du bist ja auch bei der Blauen, Aiessec, Uni etc. bestens ausgebildet worden und dürftest das Zeug haben, den Laden zu leiten. Das können nicht sehr viele, auch wenn sie es sich einbilden. Auf hartgeld.de, goldseiten.de und nachdenkseiten.de kannst Du nachlesen, dass in TiTo die Währung Witze lautet. ;-)

    Ich bin mir übrigens gar nicht so sicher, dass schwarz-rot sozialer als schwarz-gelb regieren würde. Am besten wurden wir, halt Dich fest, imho 2005 in letzter Zeit regiert. Da war die Regierung Schröder schon so kaputt, dass kaum noch ein Gesetz durchkam. Endlich mal in Ruhe arbeiten. Das bedingt aber auch bei Eysel zu unterzeichnen, dass Politik oft nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist.

    Wenn mich nicht alles täuscht, wird Politik ja hinter verschlossenen Türen, nicht in den Medien gemacht. Das meiste in den Talk-Shows ist ja nur – gottlob – Gewäsch. Wir wissen, nicht jede Blondine, die mit dem Arsch gekonnt wackeln kann, ist auch eine Granate im Bett. Aber ich verstehe ja nichts von Politik, Dein Gebiet.

    Was machen wir denn in Thürigen, die SPD als Juniorpartner der Linken? Doppoel-Null, wie meinen? Ich glaube das nie im Leben. Die beiden Wahlverlierer CDU und SPD weden koalieren. Oder Magic, bin ich da zu blau-gelb äugig?

    @Klaus
    Hatte Dir ja schon mal geschrieben mein Freund Willy Beinhart war der Auffassung, wenn die beiden Stürmer nicht nach 5 Minuten Angst vor ihm hätten, hätte er einen schlechten Tag. Fußballspielen kann der bis heute nicht, aber Stürmer möchte ich bei dem nicht sein. Der ist beruflich übrigens Maurer, zwei Hilfsarbeiter! arbeiten hinter ihm her. Er hat auch wenig Ballgefühl, aber sehr viel Einstellung und körperliche Präsenz. Vor dem haben sie sogar im bay. Wald Angst, sein Ruf eilt ihm voraus. Ansonsten ist er aber ganz nett. ;-) ))

  6. Klaus F. sagt:

    Oh ha, muss meine Erwartungen nach dem heutigen Wahltag von schwarz/gelb im Bund wieder in Frage stellen.
    Mit einer in der Regel höheren Wahlbeteiligung dürfte es im Bund wohl doch sehr eng.
    Da hilft jetzt nur noch der Mutti-Joker. Aber mit wem will sie (nicht die CDU) eigentlich???
    Die Grünen werden mehr und mehr „das“ Zünglein an der Waage.

    @Pampa
    Für wen der Ball ein Fremdkörper darstellt sollte ihn lieber im Schrank belassen, sonst füllt´s die Hospitäler. ;-)

  7. Magic sagt:

    Lieber Pampastier, du bist der zweitwichtigste Adressat heute abend. in der Tat ein Jammer, ein nur wenig höhere Wahlbeteiligung hätte gereicht, um die rechten Äpfel auszusortieren.
    Nächster Punkt mit Blick auf alle drei Länderresultate: wollen wir unsere Wette auf das Ergebnis der Bundestagswahl von 10 Citigroup-Scheinchen auf 100 erhöhen: du schwarz-gelb, ich: weiterso?
    Die sächsische FDP kommt langsam in die Pötte und dardurch an die Pötte: herzlichen Glückwunsch! Übrigens. der Bürgermeister des kleinen Örtchen Deutschneudorf, 3 km hinter dem Kurort Seiffen, wo sich unserer bescheidenes Ferienhäuschen befindet, bekommt dort oben regelmäßig 80% der STimmen bei Kommunalwahlen, bei den Bundestagswahlen ist er über Liste mit drin: der Mann heisst Haustein, sucht regelmässig das Bernstein-Zimmer, ist Unternehmer und Mitglied der …FDP, wer hätte das gedacht;-) – an ihn zahle ich Steuern am liebsten, haha, hihi*#*

  8. Pampa sagt:

    Na, nach den ersten Hochrechnungen, wird es sächsisch schwarz-gelb. Zwar haben wir da nicht gewettet, aber einen Witz könntest Du schon mal ausgeben. Du weißt ja, ich mag es rabenschwarz schmutzig und unorthodox. ;-) Das braune Pack liegt noch immer über 5%, was für ein Jammer.

  9. Magic sagt:

    wenn jemand mit soviel nachgewiesenem Talent als Fussballer einen Lebensweg als Zahlenknecht wählt, dann sind gleich zwei Dinge gerettet: einmal das lokale Lazarett vor einem Dauergast, der rechnen kann und zweitens das deutsche Gesundheitssystem vor Kostenexplosionen wegen Ball-und Geländedoofheit!;-)
    Was man mit einem solchen Handicap trotzdem allles erreichen kann, großen Respekt: Old Uruguay in Tichy-Town. Die Geschichte eines polyglotten Bauernjungen, die nicht auf die Knochen, aber an die Knochen geht;-)

  10. Pampa sagt:

    Seit den 70ern Klaus? ;-) Na hin und wieder braucht Mann neben einer neuen Frau auch einen neuen Fußballverein, alte Liebe rostet. ;-) Aber Du hast schon recht, im Fußball geht es nicht um Leben und Tod, es geht um mehr als das (bin zu faul zum Recherchieren, ist aber nicht von mir).

    Wenn ich zwei Dinge anfügen darf, reine Beobachtung.
    1. Es gibt kaum eine Sportart, in der man seinen Körper derart ruinieren kann. Unsere besten Fußballer wurden praktisch alle schon mit 18 ausgemustert. Einer meiner besten Kumpel war Keeper in der ersten und Feldspieler in der zweiten Mannschaft. Resultat u.a.: Schulter ausgekugellt, alle Sehnen und Bänder durch. Links und rechts im Knie Meniskus. Innen- und Außenbänder, auf einer Seite Kreuzband. Daneben hat er einen Ball aufs Auge bekommen, sieht da nur noch 5%. Das waren nur die größeren Sachen. Ein lebendes Wrack, aber er spielt noch immer nebenbei mit. Du weißt, in meinem Falle saß das Kapital aufgrund mangelnder Ballbehandlung schon früh auf der Bank, einmal stand es auch im Tor, weil sich beide Keeper verletzt hatten. Resultat ein Schuß auf den Daumen, Bänder- und Sehnenabriß, Absprengung eines Knochteils, 18 Stiche und sechs Wochen Gips. Daneben noch Bruch des dritten Mittelhandknochens bei einer Aufwärmübung, der Knochen wird am schlechtesten im Körper versorgt, 14 Wochen Gips rechts in der K12, herzlichen Glückwunsch, 18 Schulaufgaben nachgeschrieben in 3,5 Wochen. Für einen streng logisch denkenden Menschen ist Fußball eigentlich Wahnsinn … ;-)
    2. Das Geschäft bietet Jungs aus einfacheren Verhältnissen die Möglichkeit, sich richtig zu beweisen und auch (finanziell) etwas zu erreichen. Mir imponiert dieser Erfolgshunger. Es fällt ja auf, dass Talente aus dem Jugendbereich meist aus einfachen Verhältnissen stammen, oftmals einen Migrationshintergrund (mir gefällt das Wort auch nicht) haben. Schön anzusehen ist aber, wie bunt auch Deutschland geworden ist. So neu und so einzigartig ist das aber im Fußball auch nicht. Selbst in meiner Jugendzeit war es schon Trend, in Schach-Landes- und Oberliga, in der zweiten Bundesliga sowieso, „billige“ Tschechen oder Russen einzukaufen. Relativ frustrierend, aber der Sportsmann muss auch zugeben, dass sie sportlich einfach besser waren. Ich denke, dass uns dieser Wettbewerb letztlich gut tut, wie heißt es so schön, mess with the best, forget about the rest. Das ist das, was Du wohl als unterschiedliche Stammeszugehörigkeit titulierst. Der FC Barcelona hat nicht umsonst die CL gewonnen, in der Mannschaft spielt jede Menge eigener Nachwuchs, vorbildliche Jugendarbeit im Sinne von Leistung. Gemeinschaftsgefühl ist wieder etwas anderes. Auch die goldenen Jahre von van Amsterdam wurden in der Jugend begründet, das Land war auch schon früher freier als wir und hat seine Kinder aus Kolonialzeiten integriert. Zufall ist es ja nicht, dass das kleine Land eine Fußball-Großmacht ist.

    Nun ja, Kapital flüchtet vor Dummheit, bei den meisten Stars bleibt es nicht lange. Die Welt zu Gast bei Freunden fand ich übrigens sehr gut, nicht nur hier in FFM waren wir vorzügliche Gastgeber. Ich denke, da hat sich die halbe Welt etwas gewundert, dass wir doch nicht ganz so steif sind, Krauts. Das hat uns aus Image-Gründen sehr gut getan, aber auch unsere Gesellschaft weiter geöffnet. Sehr schön. Die Welt zu Gast bei Verlierern (Österreich) hat denen auch gut getan, im Prinzip sind die Österreicher ja noch verstockter, wenn auch mit mehr Schmäh, als wir. Zu uns gehören aber auch Lukas Podolski, Piotre Trochowski, Gerald Asamoah, Miro Klose, Mario Gomez, Özil etc. Imho tut uns das sehr gut, die Söhne Deutschlands. Insbesondere Özil rechne ich es hoch an, dass er sich für Deutschland entschieden hat, er ist auch Deutscher, nur dahinter türkischer Abstummung. Oder Mehmet Scholl, ein Karlsruher Ur-Bayer, Django Asyl etc. Das sind wirkliche Vorbilder für Integration, für kulturellen Reichtum.

    Ganz Ernst, ich bilde mir ein, je mehr „Ausländer“ irgendwo anteilsmäßig leben, umso toleranter und liberaler wird das Volk. Eine erstaunliche Beobachtung, das sind ganz normale Menschen. Mein Heimatdorf hat einen Ausländer, aber jede Menge Ausländerfeinde. Frankfurt hat um die 30% Ausländer, ist aber extrem bunt und liberal. Es bedarf eine gewissen Erfahrung, um Andersartigkeit als Bereicherung, nicht Bedrohung, zu empfinden. Dann will ich mal hoffen, dass die Sachsen heute wieder einen Schritt nach vorne gehen und die Ewiggestrigen in die Wüste schicken, wo sie hingehören.

    Ist zwar nicht Fußball Klaus, aber Billy Elliot, I will dance wird Dir definitiv sehr gefallen. Stefan Biko (Südafrika), Schrei nach Freiheit, auch. Beide Filme sind schon älter, gehen einem aber an die Knochen.

    Pampa

  11. Magic sagt:

    …aha, jetzt weiss I für woas die Hertha Grüner Tee auf ihren Trikots werben duad: Rheumasalbe, aha…guad*#*

  12. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Klaus F.,

    hätte nie im traum gedacht, dass fussbal so ergiebig sein kann.
    Mach nur so weiter, wirst schon sehen was am ende …
    Gruß Zamir

  13. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Magic,

    das leben ist ein wunderschönder irrtum, sagte der igel und suchte
    seine rheumasalbe, eildiweil sie ihm so guad schmecken duad.
    Mehr gibt es jetzt nicht, auf den heutigen sonntag.
    Gruß Zamir

  14. Magic sagt:

    sorry, muss unten heissen: \”…und der Körper dich in Schach hält…\”
    mhm: wie wär\’s mit: und der Körper dich noch wach hält, bei den beiden (Pampa und Zamir) weiss man nie wielange es dauert;;-) …bei der schönsten Nebensache der Welt, mhm… choc-au-lit, chocolat*#* ..bis die alle Stellungen analysiert, alle Fragen gestellt
    hätten – warum hast du so große “Augen”, was machst du gerade mit deinerm Z..pfuideibel .ahnersatz, wenn der Geist mal nebenbei geniesst während der Körper dat runde in dat eckische befördert..

  15. Magic sagt:

    Donnerkeil, heissen Dank Klaus, das musste mal gesagt werden, übrigens:
    Solange du beim “Geniessen” den Geist in Schach und den Körper in Bewegung hälst, kann es sich bei der schönsten Nebensache der Welt nicht um ein Brettspiel handeln. Anders sähe es aus, wenn du den Geist in Bewegung in der Körper dich in Schach hält – wird mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher;-) – dann würde ich sagen, klarer Fall für Pampa und Zamir: Schach!

  16. Klaus F. sagt:

    @Doppel-Null :-)
    @ Alle Fußball-Kritiker

    Doppel-Null: „Ich bin immer wieder erstaunt, was für einen Stellenwert Fußball für manche Fans hat. Vielleicht ist es ja der Pflock im Leben der den Laden zusammenhält.“

    „König Fußball“
    Aufklärend, erklärend – sentimental und kritisch

    Es heißt nicht umsonst Fußball ist die zweitschönste Nebensache der Welt, wobei die Betonung auf Nebensache liegt. Von daher ist, „der Pflock im Leben der den Laden zusammen hält“, wohl etwas übertrieben, wenn gleich diese Beschreibung der Realität manchmal sehr nahe kommt.
    Das dieser Sport so eine Erfolgstory geworden ist liegt wohl in erster Linie an der Einfachheit des Spiels – wenn Mann oder Frau es kann ;-) Im Prinzip benötigt man nur ein wenig Platz, ein paar Kumpels und natürlich einen Ball und schon kann es losgehen. Notfalls auch alleine mit Nachbars Garagentor ;-) Aber ebenso, dass dieser Sport als Mannschaftssport betrieben wird, mit der man sich als nur Zuschauer gut identifizieren kann. Nahezu jeder Junge, aber mittlerweile auch viele Mädchen sind mit diesem Sport mehr oder weniger aktiv groß geworden und können daher im Freundeskreis mitreden.
    Ein weiterer Beleg für den gesellschaftlichen Siegeszug zeigt der Ursprung des Fußballs – entstanden im 19. Jahrhundert während der Industrialisierung aus der englischen Unterschicht heraus. Straßenzüge und ganze Arbeiterviertel fanden eine einfache aber faszinierende Möglichkeit sich auf sportliche Art und Weise zu messen. Tugenden wie Kämpfkraft, Schnelligkeit aber auch Technik waren gefragt, vor allem aber auf der Basis des englischen „fair play“. „Das Runde muss ins Eckige“ – na von wem wohl? ;-) bringt es auf den Punkt.

    Im Laufe der Zeit wurde der Fußball hoffähig, erreichte die zunächst die Mittelschicht und später die upper-class und somit die Massen. In den letzten Jahrzehnten dann die zunehmende Kommerzialisierung, da sich dieser Sport geradezu ideal vermarkten lässt. Fluch oder Segen, darüber kann man streiten. Fakt ist, die ursprüngliche Identifikation zu der eigenen Mannschaft (elf Freunde) im Profigeschäft fällt natürlich einem Profispieler immer schwerer und ist fast ausschließlich auf die Fans reduziert. So rührt z.B. meine Sympathie gegenüber der Borussia ausschließlich aus der Nostalgie der goldenen 70er heraus. Es war die Zeit als ein kleiner niederrheinischer Provinzverein mit bescheidenen finanziellen Mitteln es immer wieder schaffte Talente aus der eigenen Jugend, näheren Umgebung empor zubringen und einen damals erfolgreichen, herzerfrischen Offensivfußball zu spielen. Und – Alte Liebe rostet nicht! ;-)
    Dem Profispieler ist es jedoch mittlerweile völlig egal, ob er ein blaues, rotes oder gelbes Trikot trägt – die Knete muss stimmen. Der Mitspieler ist Arbeitskollege – kein Freund (Ausnahmen bestätigen die Regel). Kaum noch Rekrutierungen aus der eigenen Jugend oder Region. Gefragt sind „fertige“ Spieler, nicht selten aus dem Ausland, weil nur noch der kurzfristige Erfolg zählt. Zeit zum Aufbau bleibt einem Trainer im Profigeschäft keine mehr. Bleibt der Erfolg aus, schwinden die Einnahmen, die im Gegensatz zu früher fast nur noch aus Werbegelder und durch Medienübertragungen generiert werden. Hat ein bisschen was von altrömischen Gladiatorenkämpfen und der Kanalisierung der Massen – Brot und Spiele. Dem Sieger alles, Ruhm und Ehre – heute Geld, dem Verlierer nichts, Schande und ggf. der Tod – heute die Entlassung – Klinsi und Kollegen lassen grüßen.
    Der ursprünglich sportliche, oder auch olympische Gedanke, ist gegenüber den kommerziellen Interessen mehr und mehr in den Hintergrund getreten. „Fair Play contra Doping“ – nur noch der Sieg um jeden Preis zählt, mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln, was eine gewisse Vorbildfunktion eines jeden erfolgreichen Sportlers doch sehr in Frage stellt! Gilt zum Glück weniger im Fußball – noch!?

    Zurück zum Fußball – wo andersrum die Massenmedien und der Kommerz die Faszination dieser Sportart bis in den letzten Winkel des Globus, Wohn- und Kinderzimmer gebracht haben und somit Kinder und Jungendliche animiert sich in diesem Sport zu engagieren. Selbst Vereinen beizutreten, oder einfach eigene Straßenmannschaften zu gründen, die somit auch eine positive gesellschaftliche und soziale Funktion einnehmen. Hier und nur noch hier zählt übrigens der alte Satz: Elf Freunde müsst ihr sein. Der Sport im Allgemein und der Fußball im Speziellen helfen der zunehmenden Bewegungsarmut und Vereinsamung im Zeitalter von TV,Video und PC entgegenzutreten.
    Positiv zu erwähnen sei beispielsweise auch die Frauen-Nationalmannschaft, die mit ihren Erfolgen einen waren Boom ausgelöst haben und den Frauenfußball damit bis in den letzen Dorfvereinen etablierten. Oder das Sommermärchen 2006, das uns endlich erlaubte unseren friedlich gesinnten Patriotismus offen zu zeigen, ohne ausländischer Recentiments zu begegnen, bzw. zu befürchten.

    Ich selbst spiele seit meiner Kindheit, damals dann bis in die 1. Mannschaft unseres Kleinstadtvereins geschafft und hinterher kurzzeitig mal Jugendtrainer, immer noch aktiv einmal wöchentlich in einer Sehralt-Herrenmannschaft ;-) Ich muss gestehen, nur noch auf einem Kleinfeld (Halle), wegen der kürzeren Wege bis zur Wasserflasche ;-) So lange es die Gesundheit zulässt werde ich dieser „positiven“ Sucht, die dieser Sport auf mich ausübt, auch nicht entkommen. ;-)

    Falls du noch wissen möchtest was denn nu für mich die „schönsten“ Nebensache der Welt ist, lautet meine Antwort dazu: Ein Gentleman schweigt und genießt ;-)

    Gruß :-)
    Klaus

    p.s.
    van Bayern – Gladbach (Hinrunde)
    Wochenende 4./6.12. – Termin noch offen

  17. Magic sagt:

    Yes, Sir
    die einen könn’ dichten, die anderen schlichten
    ein dritter sucht Pilze unter den Fichten
    manch einer endlos die Menschheit belichten
    bulldozzernd bei Scholz auf K.O.-Sieg verzichten
    mit sandwedge dem Schummel die Hörner ausrichten
    ‘nen Golf-Kurs für EMIR – bringt das was? Mitnichten!

    Dass du mit Knüppeln und Bällen schlecht zurecht kommst, oh Wunder – was hat das ganze Erasmus-Zeugerl denn genützt?
    Vielleicht sollte ich dir mal gelegentlich die Story vom Sommerkurs 1976 mit 40 ausländischen Student/innen rund um das Geburtshaus von Karl Marx, da waren dabei Birgitta Eng aus Schweden, vorne und hinten …,wie der Name schon sagt oder Lena aus Coimbra, als Jungfrau gekommen…jede Menge gierige Oberassistenten von den Germanistik-Lehrstühlen und ein paar unbedeutende zurückhaltende studentische Tutoren, sehr bemüht den /innen etwas mitzugeben, woran sie sich später mit Freude erinnern können… keine Sorge, gefoltert wurde niemand;-))))))))))) ..nur die Oberassistenten machten nach 3 Wochen etwas lange Gesichter;-( – aber genug davon, vielleicht später einmal mehr*#*

  18. Pampa sagt:

    Übrigens Magic,

    ich habe mal sechs Stunden Golf gespielt, bekam einen Anfängerkurs geschenkt. Ob Eisen 7, Driver oder sonst ein Knüppel, erst mal muss man den kleinen Ball treffen. Das gelang mir schon bei den großen Fußbällen mehr schlecht als recht. Daher gehe ich gerne im Wald spazieren, ohne Stöcke, aber weit. Pilze suchen kann ich übrigens auch nicht, aber einiges anbauen, u.a. Nachtschattengewächse wie nasowas, nein nicht sie selbst, sondern Tomaten. Und nasowas, eines sei Dir gesagt, Tomaten sind wie ich, sie lieben die Freiheit, im Treibhaus werden sie nicht optimal. Nehme an, auch Dein Garten hängt derzeit voller Früchte.

    Aus Dir wird ja noch ein Controller Magic, kurz zwei mal drei Fragen:

    Strategisch
    1. Wo stehen wir?
    2. Wo wollen wir hin?
    3. Wie gehen wir vor?
    Taktisch
    1. Was kostet mich das?
    2. Was bringt mir das?
    3. Bis wann kann ich das haben?

    Strategisch wir, taktisch ich, frag Zamir.

    Mehr muss man eigentlich über Controlling nicht wissen. Regeln? Na, wir brauchen die doch nicht, es reduziert sich immer wieder auf uns selber (die wachsende Kerntruppe), wir machen das schon.

    Staub und Schatten

    … hin und wieder leichtere Streitereien sind mir übrigens lieber, als trügerische Ruhe. ;-)

    etwas Ambros: http://www.youtube.com/watch?v=cJcAuueMVd4 … I söba

    Federweißer und Zwiebelkuchen warten …

  19. Magic sagt:

    Pampa, kurzum: Wo stehen wir, wo wollen wir hin, wie entwickeln wir den “zusammengewürfelten” Haufen weiter? Was hindert uns im Kernteam daran uns eine verfeinerte Ordnung zu geben (wenn man mal davon absieht, dass wir alle nichts heftiger lieben als Regeln!:-))
    Dazu benötigen wir nicht mal Cheffes o.k., solange das Ergebnis des gemeinsamen Hirnen die Schiller’sche Freiheitsgrenze nicht tangiert, und falls doch, wird er es uns schon sagen, in Groschen und Pfennig..;-) also: vom Gänsemarsch zum Geländegewinn!
    Heben wir was in uns steckt – the time is now *!*

  20. Pampa sagt:

    Magic, ich rauche wie ein Schlot, saufe wie ein Loch, vermöbele jede Woche andere Hooligans und sehe mir jeden Tag Barbara Salesch an. ;-) , blauer Bruder. Auf ein Imkerpfeifchen im Puff? Hast Du Stil?

    Im Gedenken an Nash: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=390054547081&ssPageName=STRK:MEWNX:IT

    Dazu empfehle ich Dir W.O. Larsen No. 50, Dunhill Early Morning, oder Stanwell Black Diamond und eine Kindermörderspiegelsonnenbrille.

    Meinst Du, Du wärest der einzige, der hier spielt? ;-)

    Wie meinte die alte, verschlampte Cobra doch gleich bevor sie zubiss, Mausi pass auf, dass du nicht gemaust wirst … ;-) ))))

    Präventiv entschuldige ich mich wie neulich immer für alles. ;-) I am so sorry, aber Du liebst mich doch, oder? Ich Dich ja auch, warm hier, Guido färbt ab. Mal sehen, wer ab Oktober Witze erzählen muss, noch liege ich den Umfragen gemäß vorne, aber so sicher bin ich mir da nicht … Sollte aber Schwarz-Gelb gewinnen, setze ich das Witze-Inkasso-Büro Moskau auf Dich an, nein, Du musst nicht Russisch sprechen, um sie zu verstehen. Obwohl, Konstantine van Drüben müsste es ja übersetzen können. ;-) ))) (Übrigens setze M. künftig bei Mails in BC, nicht CC, Du Held) Dichten kannst Du ja, ich hätte gerne home-made jokes, kannst Du das auch? Nehme ich an. Na, dann heben wir mal die Hirschquelle.

    Old Uruguay

  21. Magic sagt:

    pscht, hahaha, hihihi: du trinkst in Wahrheit kein Weissbier, bist in Wirklichkeit kein Fussballfan, schaust ungelogen gar nicht fern, wenn’s jetzt noch erzöhlst, du kannst nicht wirklich rechnen und Risiko recht zu schreibn sei dir zu riskant, dann sag ich dir voraus: deine Zukunft ist sowas von gewiss, sowas….;-OO van Pampa statt van Gaal …:- ))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
    mal wieder’n Imkerpfeifchen statt Eisen 7 – danach outet es sich leichter am 18
    @ Doppel-Null!
    Wenn du dich weiter so unterhalten zeigst von den Worten eines unbedeutenden Bürokraten, sollten wir unseren Agenten zwecks Anpassung der hidden-TiTo-Zeilengelder von Ost- anuf Kö-Niveau losschicken…°+°

  22. Pampa sagt:

    Ach, bezüglich des Auswärtsspiels von Campino. Zum Schluss kündigte er an, er würde das Lied spielen, auf das alle gewartet hätten. Die Leute dachten wohl fast alle, Ich würde nie zum FC Bayern gehen. Aber er hatte Dicke von Westernhagen umgetextet, ich bin froh, dass ich kein Kölner, denn … weiß nicht mehr. Ich bin froh, dass ich ein Düsseldorfer bin … Es wurde sehr ruhig in der Köln-Arena, bis die ersten Idioten Flaschen warfen. Ich hätte schreien können, obwohl ich irgendwie auch Kölner bin. ;-) ))

  23. Pampa sagt:

    Zamir, soviel kulturelle Bildung muss sein: Altbayern ist ein geographisch-kultureller Begriff. Er bezeichnet Teile der Oberpfalz (ja, die Pfalz, die Kurpfalz, weiter nördlich war auch mal bayrisch) südlich der Donau (in Regensburg Regierungssitz Oberpfalz gibt es gar eine Dialektgrenze), Ober- (München) und Niederbayern (Landshut). Bayern ist flächenmäßig gar so groß wie Belgien (Brüssel) und Holland (Den Haag) zusammen, wenn auch nicht ganz so überbevölkert. Die nördlichsten Bayern sind Unterfranken (Schweinfurt), daneben gibt es noch Ober- (Bayreuth) und Mittelfranken (Ansbach) sowie Schwaben (Augsburg). Hamma uns, bundeswehrgeflüchteter Westpole? ;-) )) Lieber konstant CL und solide finanziert als Hertha oder gar Dortmund und Schalke, welche aus dem letzten Meier und Assauer pfeifen.

    So, jetzt gehe ich aufs Museumsuferfest, kannst ja solidarisch auf die Insel gehen. Dann sehen wir uns beide wenigstens die Subventionen für die Oberschicht mal an. ;-)

    Ansonsten Zamir, Du machst es einem zwar nicht leicht, aber ich bilde mir langsam ein, auch Dich lesen zu können und muss immer mehr schmunzeln, keine Sorge. ;-) )) International erste Geige, sieh Dir mal die Bilanzen der international ersten Geigen, dann wird Dir übel. Lieber Geige Nr. 8 in dem Wahnsinn mit Methode. 2,9 Mio. (brutto) für Nonnenmacher, dafür kriegst Du noch nicht mal einen ordentlichen Torwart oder Rechtsverteidiger, nur einen Landesbank-VV. Wehe aber der VV schießt mal Ziel vorbei …

    @Doppel-Null
    Wow! Hätte ich es vorher getan, würde ich mir um Thüringen keine Sorgen machen. Ost/West war früher, Nord/Süd ist heute. Campino ist der Lead-Sänger der Toten Hosen, bekennender Liverpool (Mama) und Düsseldorf (Papa) Fan. War mal auf einem Live-Konzert in der Köln-Arena (hieß Auswärtsspiel), genial, Publikum motley gemischt zwischen 10 und 80. Da ging der Punk ab. Ansonsten bin ich im Prinzip gar kein Fußball-Fan, aber an das Thema kann man im Small-Talk schön einiges heften. Außerdem kann man wunderbar nebenher Zeitung lesen, die Tore und groben Fouls werden wiederholt und der Rest ist sowieso uninteressant. Oh, jetzt dürfte ich mich geoutet haben. ;-) Aber bevor mich ein Fohlen des Verrats bezichtigt, ich kann es zwar auch nicht verstehen, aber Fußball-Fans gebührt mein Respekt.

  24. Eysel sagt:

    @ Klaus
    Tippfehler sind sind sicher grundsätzlich kein Problem. Wenn dann allerdings zufällig ne Zweideutigkeit aufkommt … dann kann man ja mal nachfragen. Dass das “freudsch” war, dass wünsch ich dir aber nicht … ;-)

  25. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Doppel-Null,

    Fussball ist seit jeher ein phänomen für die massen, eine begeisterungsfähigkeit mit leicht ansteckender wirkung und einem hang zur entwicklung patrioischer gefühle und leidenschaften.
    Auch der fussball hat sich über die letzten jahrzehnte zu einem
    nur-noch-geldgeschäft entwickelt und ist somit der gesamtgesellschaftlichen entwicklung auf der spur geblieben.
    Bei näherem hinsehen sind auch hier sehr deutliche zerfallserscheinungen nicht zu übersehen. Aber noch wird das system mit sehr viel mühe und anstrengung am leben erhalten.
    Ein spruch aus früheren zeiten: Fussball ist ein ventil, zum entweichen von geselllschaftlich und politisch aufgestautem frust.
    So liest eben jeder seine eigene lieblingsvariante heraus.
    Gruß Zamir

  26. Doppel-Null sagt:

    Leider ist der Drang einen Job im Staatsapparat, vorzugsweise Beamter zu werden auf dem Vormarsch. Der ThüringerCDU-geführten Regierungsmannschaft muss man vorwerfen, den Weg des geringsten Wideerstandes und des Verschiebens von finanziellen Problemen in die Zukunft gegangen zu sein. Ich meine die massenhafte Verbeamtung von Lehrern. Was für ein Nonsens. Man macht es sich schwerer, die faulen Pflaumen auszusieben und outpermorfer zu stimulieren.
    Manchmal denke ich, dass bei der “Rückgewinnung” von vogtländischem Territorium während der Gebietsreform anfang der 90er die Grenze Sachsens noch etwas weiter nach Westen hätte verschoben werden können. Manche Probleme hätten wir dann nicht oder wären einfacher zu lösen.
    Hallo Klaus, haben die Fohlen den Mainzer Jecken ja doch zwei Tritte verpasst. Dann sollten jetzt mal die Bayern zur Borussia kommen, vielleicht kann man die gleich mit bügeln. Ich habe aber leider keine Ahnung vom Spielplan.
    Pampa: Spielt Campino auch Fußball?…….
    Ich bin immer wieder erstaunt, was für einen Stelllenwert Fußball für manche Fans hat. Vielleicht ist es ja der Pflock im Leben der den Laden zusammenhält. Ich verteile meine Sympatien an die Mannschaften, die sich richtig reinhängen.
    Bayern München ist ein interessantes Thema. Das Selbstvertrauen scheint irgendwie die Isar runtergegangen zu sein. Normalerweise sollte man sich denken, dass es gegen die Wölfe wieder eine Klatsche gibt. Ich habe aber die leise Hoffnung, dass man Schadenswiedergutmachung vom letzten Jahr betreiben könnte. Vielleicht eine Art Initialzündung..?

  27. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    Du wirst sicher aus meiner schreibe herauslesen können, dass hier ein eingefeilschter bayern-anhänger am werk ist, der sich lediglich über dummheiten, oberflächlichkeiten und ein wenig künstliche arroganz, aufregt. Mir kommt ein erlebnis in den sinn, das ich vor ca. 13 jahren, in münchen hatte, in einem wirtshaus, an einem stammtisch mit hardcore-bayern-mitgliedern. In höchster diskutierlaune, unterstützt von allen “drogen”, die ein original-bayrisches bierstüberl, hervorzuzaubern fähig ist, habe ich schon vor so vielen jahren den slogan hingezimmert: Der FC Bayern hat kein wirkliches konzept und die notwendige professionalität, um international ständig die ersten geigen spielen zu können, die ist auch nur ansatzweise vorhanden. Du wirst Dir vorstellen können, dass ich es nur “meinen leibwächtern” zu verdanken habe, dass ich heil aus dieser situation herausgekommen bin. Schnee von vorgestern.
    Gruß Zamir

  28. Doppel-Null sagt:

    Magic- so zeitig an der Tastatur? Ich habe mir mal Gedanken über Dein posting zur Bildung gemacht. längerfristige kontinuierliche Entwicklung ist sicher hilfreich und hat zum jetzigen Status geführt. In Thüringen reklamiert ja die CDU gute Bildungspolitik für sich. Ich habe dazu ein sehr zwiespältiges Verhältnis. In meinen Augen ist noch sehr viel Luft nach oben. Man sieht ja als Eltern die Problematik anderers als die “betroffenen” Schüler. Es gibt aber auch Wettbewerbseinstellung nach dem Motto, Komm ich bei dem Schleifer mit Höchstanfordrungen durch, bin ich reif für höheres. Wenn der Schleifer dann noch etwas pädagogisches Verhalten an diejenigen, die es (noch) nicht so mit Wettbewerbshaltung haben, bringt, nähert sich das schon dem Optimum. F.f.

  29. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    bin ich ebenfalls Deiner ansicht, mit den elf freunden und uli h. und gerd m. und so weiter. Sind wir wieder beim alten thema: erfolg und geld und einsatz von millionen um erfolg zu haben. Die FC BAyern-Champions-Lg.- Bilanz seit 2001 habe ich hier vor kurzem präsentiert, in nackten zahlen. Wenn der fcb national alle titel mühelos abfischt, dann kann nur das oberste ziel, der gewinn von europas begehrtester fussballtrophäe sein. Uli H, hat sich in den letzten jahren immer daran gestossen, dass real, milan, inter, barca,
    chelsea, über sehr viel mehr kapital verfügen und somit sich fast mit der internationalen zweitklassigkeit seiner geliebten bayern angefreundet und sogar abgefunden. Hätte er dagegen, mit den ihm und dem verein zur verfügung stehenden millionen, eine besser durchdachte und organisierte einkaufspolitik betrieben und alle seine
    spielerbaobachter zum teufel gejagt und dafür wirkliche fachleute
    engagiert, anstatt ALTBAYERN in die spur zu schicken, ja dann wäre die bayern-bilanz der letzten jahre vermutlich besser lesbar. Nun haben die bayern mit einem wimpernschlag, das problemchen, selbst national, der konkurrenz hinterherlaufen zu müssen.
    Meine schlussanalyse: Verschenkte Jahre durch immerweiterso und durchwurschteln, wie vor jahrzehnten. damals machbar, heute “nixx gudd”.#
    Gruß Zamir

  30. Magic sagt:

    na dann, Cheerioh nach out of Düsseldorf, van Magic

  31. mad sagt:

    Liebe Gemeinde ,

    daß man Euch ins Wirtshaus erst förmlich einladen muß, hat mich sehr amüsiert.
    Ihr seid so vertieft in die Lage im Allgemeinen und im Besonderen und im ganz Speziellen , daß der Groschen erst fällt, wenn ihn RTY austeilt…:-)

    @magic !
    Du OUTER, Du! Zitiere mich originalgetreu und ohne Verzierung, das war ja schon ziseliert genug im Original … ;-)
    sorry, ich bin zur Zeit zu viel auf Trab, lese hier aber mit und freu mich oder ärgere mich und mache mir so meine Gedanken dazu.
    Das Rad dreht sich voraussichtlich bald wieder langsamer und das wird mich wieder gelassener machen , um mich zu beteiligen und zu widmen.

    schönes Wochenende !
    Mad

  32. Pampa sagt:

    Na dann Klausemann, viel Erfolg. Gratuliere Dir übrigens zu Deiner Einstellung. Kurz zusammengefasst meine ich: Ich mag große Vereine mit großen Stadien und großer Anhängerschaft sowie langer Tradition. Insofern drücke ich auch – Du wirst es nicht glauben – Fortuna Düsseldorf die Daumen für den Aufstieg. Die wären mir wesentlich lieber, als z.B. Bay. Leverkusen, mehr Herz. Übrigens bin ich auch ein Fan vom FC Liverpool und Campino, cooler Hund.

    Wer sagte noch mal im Fußball ginge es um mehr als um Leben und Tod Zamir? Sehe ich zwar nicht so ernst, aber mir imponieren die Leute schon, die eine derartige Leidenschaft entwickeln. Uli H. hat übrigens mal Gerd M. zurück ins Bayern-Reich geholt, nachdem er in Florida unter Alkoholsucht sein spärliches Vermögen verdummt hatte. Elf Freunde müsst ihr sein. Das Patentrezept vom Bomber der Nation lautete: Du musst stur sein. Uli H. hat auch mal den FC St. Pauli sowie die Darmstädter Lilien vor dem Bankrott gerettet. Knallhart, aber herzlich, rate mal wen ich hier mit ihm assoziiere.

    Wie sieht es denn aus bei Euch, hat die Hertha oder Union mehr Fan-Potenzial? Der 1. FC Magdeburg oder Dynamo Dresden würde mir auch oben gefallen. Die 1. Liga ohne „Ostvereine“ ist aus meiner Sicht eine Katastrophe. Kapital schießt Tore, kein Kapital schießt keine Tore, daran führt imho kein Weg vorbei.

    Gestern technisches Verkaufssignal, heute, ein prozyklisches Kaufsignal, sind wir etwa schon wieder in einem Aufwärtskanal Klausemann? Keine Sorge, ich will Dich nicht ärgern, aber wenn mich nicht alles täuscht, musst Du langsam zumindest die Wahrscheinlichkeit für 2300 relativieren, oder?

    Pampa

  33. Klaus F. sagt:

    Natürlich ist bei uns im Westen, aber auch im ganzen Rest der Republik immer auch eine gehörige Portion Häme dabei, wenn es bei den Bayern nicht so läuft wie es ja eigentlich zu erwarten ist.
    Neutral gesehen und dem Fußballsport verbunden gestehe ich aber ein, dass diese Mannschaft die Einzige ist, die es geschafft hat im internationalen Geschäft unser Land auf Dauer erfolgreich zu vertreten, mit Ausnahme von Eintagsfliegen wie Dortmund, Schalke oder auch Bremen und Hamburg, sonst aber mit eher mäßigen Erfolgen.
    Von daher sehe ich die derzeitige Entwicklung „auch“ mit einem weinenden Auge.

    Jetzt gleich aber zählt nur noch die “Elf vom Niederrhein” ;-) …über den himmlischen Pleite-Sender “sky”.

  34. Zamir Zebulovic sagt:

    Oach ich rindsviacherl,

    natürlich soll es heißen: die bayerische nationalmannschaft mit 2 bis drei gästen.

  35. Zamir Zebulovic sagt:

    @ magic, klaus f., pampa,

    “fussball ist unser leben” hat schon 1974 dei byerische nationalmannschaft gesungen vor der WM in deutschland und im finale wurde van ccchhhhalland mit 2:1 fürchterlich versemmelt.
    So klein ist die welt geworden, seit 74 und heute holen die stars von damals, Beckenbauer, Höness, Breitner, Müller (Rummenigge kam später) fussballwissen, von eben diesen cholländern. Wie soll das zusammengehen ? Reicht das bayerngold etwa aus, um die komplette chcholländiche nationalelf zu integrieren ? Wenn das dann immer noch nicht fruchtet, dann hat man sich gründlich geirrt und Ullliii und der kaiser treiben buße und holen klinsi samt kalifornischem fitness-studio wieder hoam. Miau san miau
    Gruß Zamir

  36. Nennerle sagt:

    @ Pampa,

    Schs Gündderle ist schon ein Beispiel dafür daß den politischen Parteien die “Leute ausgehen”, auch die völlig Normalen. Von Oettingers Gedankengut nur ein kleines Beispiel aus dem Jahre 2007, im Januar 2007 äußert er sich vor Studenten zum Thema
    Fleiß und Wettbewerb:”Wir sind in der unglaublich schönen Lage nur von Freunden umgeben zu sein. Das Blöde ist nur, es kommt kein Krieg mehr. Früher, bei der Rente oder der Staatsverschuldung, haben Kriege Veränderungen gebracht. Heute, ohne Notsituation muß man das aus eigener Kraft schaffen”. Ende der Durchsage und die junge Meute hat ca. 20 Minuten laut gejohlt. Natürlich untragbar, aber wie war das mit dem Immun-Insektenschutzmittel bei Politiker-
    Geschwafel ? Oettinger ist in solcher Form ein CDU-Flaggschiff, geradezu eine Sprachgranate, wenn wir schon beim Krieg waren.

  37. Klaus F. sagt:

    Ach herrje! Ja Eysel, das war nun in der Tat ein klassischer freud´scher Tippfehler ;-)
    Ich plädiere daher auf mildernde Umstände!

    Übrigens, wie immer beim Nachlesen, habe ich noch zwei drei andere Fehler entdeckt. Aber ich denke soweit – frei nach dem Werbespot “…da müssen wir was machen” – bin ich noch nicht. ;-)

    Gruß
    Klaus

  38. Eysel sagt:

    @ Klaus,
    „deckt sich mit der von – oh Wunde – Eysel ;-) “ Da stellt sich doch glatt die Frage nach einem vergessenen „r“? ;-) iIh hoffe doch auf einen Topfejler. ~~

  39. Ihr Name sagt:

    wir sehen nach dem 34. Spieltag nach ;-)

  40. Klaus F. sagt:

    Heute kommt der Karnevalsverein in den Borussen-Park. Ne, nicht der Ziegenverein aus der Domstadt, sondern die Mainzer Garde wie sie singt und lacht. Anstoß 20.30Uhr.

    …und dann schaumermal Morgen am Abend auf die Tabelle und am Sonntag auf die BILD-Schlagzeile, mein lieber van Pampa ;-)

  41. Pampa sagt:

    Kümmere Dich lieber um die alten Gäule, ähm Pferderostbratwürstchen, sorry Fohlen. Rheinischer Sauerbraten wird nicht umsonst in Essig eingelegt, das macht das Fleisch geschmeidig, altes Fohlen. ;-) )))

    Böse bin ich geh zur Ruh, mache beide Äuglein zu, steck ihn rein und lass ihn drin, bis ich eingeschlafen bin.

  42. Klaus F. sagt:

    ups freud´scher Fehler(lach) …Bayer(n)

    Im Ernst, das passiert mir so oft wenn ich Bayer(n) im Zusammenhang mit dem Fußball schreibe – wegen Bayer Leverkusen. Tja! ;-)

  43. Klaus F. sagt:

    FC van Bayer München – VW Wolfsburg 1:3

    …dann wird´s einen “van” weniger geben und der alte Kaiser Franz
    wird´s noch mal machen.

    Satire Ende! Wirklich Satire? We will see ;-)

  44. Pampa sagt:

    grappig – wie fir bist Du denn in Dutch van Magic? Die Sprache verursacht keelpijn bei Ungeübten, je nördlicher, um so häter das g und umso mehr keelpijn. Mein Lieblingswort ist aber kippefell, Hühnerfell statt Gänsehaut hat doch was, wesentlich plastischer.

  45. Klaus F. sagt:

    Wie ich sehe, seit ihr bereits das Fell des Bären fleißig am verteilen. Okay, meine Erwartung und zwar nicht nach EW – wobei, wenn ich´s mir genau überlege(grins) – deckt sich mit der von – oh Wunde – Eysel ;-)
    Recht deutliche Mehrheit für schwarz/gelb. Mutti muss sich dem Wählerwillen Wohl oder Übel beugen und sich mit Guido einigen, anstatt mit ihrer heimlichen Liebe Frank-Walter, der mit seiner alten Tante SPD eine ganz herbe Klatsche erleiden wird. Grüne und Linke mit erwartetem Ergebnis.

    Vorsicht Satire!
    Die ausländischen Staatenlenker werden in Zukunft ihr charmantes Lächeln gegenüber Mutti gleich beibehalten können und neben einem herzlichen auch einen besonders warmen Händedruck erhalten. Satire Ende!

    Die kommende Legislaturperiode wird unter keinem guten Stern stehen. Die Wirtschaft wird eine zweite, heftige Abwärtswelle durchmachen. Über Jahre hinweg wird kein wirklich nachhaltiges, signifikantes Wachstum mehr generiert. Die staatlichen Einnahmen brechen weiter weg, der gigantische Schuldenberg ist nicht mehr zu ignorieren. Das bedingt einen zunehmend schwindenden Handlungsspielraum für eine zukunftsorientierte Politik und weicht einem nur noch hektischen, kurzfristigen Reagieren. Notwendige Sparmaßnahmen, sowie Steuererbelastungen, verschärfen den sozialen Frieden, zumal diese Maßnahmen Klientel freundlich austariert werden. Die besonders Mächtigen, unter der immer mitgierenden Lobbyisten-Partei, haben nun leichtes Spiel.

    Das wiederum führt zu einer Gegenreaktion auf dem bis dato zerstrittenen linken Spektrum, bei der vor allem die am Boden liegende SPD sich völlig neu aufstellt. Der Flügel Steinmeier/Müntefering wird nahezu verschwinden und neue/alte Gesichter/Namen eben den Weg für eine Annäherung und späteren oppositionellen Koalition der linken Parteien, die im Laufe der Legislaturperiode, durch zunehmende Erfolge in den Landtagswahlen, im stärker werden.
    Einzig das Verhalten der Grünen bei dieser Entwicklung sehe ich persönlich noch etwas diffus. Denn sie, quasi als „Mitte“ – wer hätte das noch vor zwanzig/dreißig Jahren gedacht(?) – wird dann Zünglein an der Waage sein.

    Doch, wie sagt mein Freund Pampa immerzu: „Die Zukunft ist ungewiss.“ ;-)

    Bis neulich und schönes Wochenende zusammen :-)

    Gruß
    Klaus F.

  46. Magic sagt:

    danke für die bayerisch-sächsischen Freundlichkeiten, mir san mir, was heisst das eigentlich auf dutch:
    van Buyten, van Bommeln, van Robben, van Gaal,
    van Toni, van Schweini, wann spui ma, fatal
    van Olic, van Klose, van Gomez, nur Knüller
    von hinten nach vorne ins Toar nei, Gerd Müller!;-)

  47. Pampa sagt:

    Magic, ich kann nur hoffen, dass sich die Sachsen am Sonntag besinnen und nicht noch mal das braune Pack in den Landtag wählen. Vielleicht waren CDU und FDP bei der letzten Wahl auch etwas zu weich, so dass das Gesindel einziehen konnte. Ab und an braucht es auch etwas lauteres Gebell, beißen will doch kein Demokrat. Der Ton der CSU hatte auch immer etwas damit zu tun, sich NPD und Republikaner vom Hals zu halten.

    Etwas bay. Folklore für Dich und die Jungcobras, Politik aus meiner Jugend, wir waren nicht alle Lutscher:

    http://www.youtube.com/watch?v=4pU6XXfflwc

    @Nennerle, ich unterschätze Öttinger nicht. Mir gefiel nicht, dass er angegangen wurde, sondern dass Medien mal drauf losgehen. Augstein nannte den Spiegel ja Sturmgeschütz der Demokratie. Wenn ich mir so Diskussionen zwischen Strauß und Wehner ansehe, da ging noch der Punk ab. Mir fehlt das etwas. Das ist alles. Ansonsten BW, BAY und Südhessen müssen den aufrecht geduckten Rest ja finanzieren. Bösartig würde ich sagen, schließen wir uns lieber mit Österreich, der Schweiz und Norditalien zusammen, auch nicht weiter weg. Auweh, pass auf, jetzt kriege ich es ab, vorsorglich kaufe ich noch Sachsen und Thüringen ein. Als Hauptstadt böte sich Kitzbühel an, einen Kaiser ohne Nachwuchsprobleme hätten wir schon. ;-)

  48. Nennerle sagt:

    @ Pampa,

    unser Ministerpräsident kommt mir immer so vor als hätte er nichts zu sagen, aber wie er dieses Nichts zu Schau stellt, das ist
    -Wahlhaft- gekonnt. Allerdings überschätzen darf man das Oettingerle auf keinen Fall, dann wird er zum rasenden Elch.

  49. W.Cahlmann sagt:

    Die Überzeugung, daß er es “draußen im Lande” mit Millionen von Idioten zu tun hat, gehört zur psychischen Grundausstattung des
    Berufspolitikers.
    Von Hans Magnus Enzensberger

  50. Magic sagt:

    @ all aus der Rubrik “Was machen unsere Mädels?”:
    bin bissi schüchtern und gegen klompimente algerisch(-,-) aber das lässt mich doch glatt mütti klimpern wimpern! (ö_,ö)
    siehe: http://twitter.com/hollygomadly
    bei Tich mein Willi, Frau ohne Brilly;-)

Kommentar abgeben

Spam protection by WP Captcha-Free