» 11.07.2009, 05:00

Krise macht Urlaub

Es ist, als ob die Deutschen nun erst mal Urlaub von der Krise nähmen, die das Land jetzt seit genau zwei Jahren im Griff hat: Der erste Schock über die gigantischen Schulden für Staat und Bankenschirme ist verarbeitet. Opel hortet für den Tag, an dem seine austro-russischen Fahrer übernehmen, ein paar Hundert Millionen Euro Staatshilfe als Morgengabe. Porsche wartet auf einen reichen Scheich und Quelle auf Stütze von Horst Seehofer für den Katalog. Viele warten darauf, dass es im Herbst besser wird. Dass bei dauerhaften Auftragseinbrüchen von 30, 40 oder 50 Prozent ganze Fabriken, Branchen und Industriestandorte geschlossen werden müssten, dass 1,3 Millionen Kurzarbeiter im eigentlichen Sinne arbeitslos und all die netten Wahlversprechen für den Bundestagswahlkampf Makulatur sind – diese Vorstellung ist unerträglich, denn sie würde das Ende unseres Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells bedeuten. Auf Strukturbrüche ist das Land nicht eingestellt, eher auf Abfedern, Auffangen, Sozialkuscheln und Schönreden.

Daher hoffen Manager, dass spätestens ab September wieder Aufträge hereintrudeln, die Chinesen bestellen, die Amerikaner einkaufen, gerne auch wieder auf Pump. Es gibt ja erste Hoffnungszeichen – die wachstumshungrigen Menschen in Asien brauchen Investitionsgüter, und das treibt die Auftragseingänge der Industrie. Die Stahlindustrie erhöht wieder den Ausstoß und gleich auch die Preise. In den Fußgängerzonen drängeln sich die Konsumenten. Sie nehmen die Krise als Schnäppchenparadies mit sinkenden Preisen wahr. Die Stimmung ist nicht so fiebrig wie die wirtschaftliche Lage; jetzt kommt eben erst mal der Urlaub dran.

Hoffentlich täuschen wir uns nicht wieder. Im Juli 2007 haben die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB und kurz darauf die Sachsen LB den Weg ins Reich der verlorenen Fantastilliarden angetreten; und immer neue Banken mussten immer riesigere Bilanzlöcher eingestehen. Seither hat die Wirtschafts‧Woche die Wendepunkte der Krise in 40 Titelgeschichten und Hunderten Artikeln beschrieben.

Über ein Jahr lang haben Wirtschaftsforschungsinstitute die Augen fest zugedrückt und so getan, als gäbe es keinen Zusammenhang zwischen Finanz- und Realwirtschaft. Als im vorigen Sommer der Geldverkehr zwischen den globalen Banken in eine eisige Schockstarre fiel, haben Unternehmen wie Schaeffler und Porsche noch ihre waghalsigen Übernahmeangriffe gestartet, die, wenn überhaupt, nur bei bester Konjunktur und höchster Bereitwilligkeit zur Kreditvergabe hätten funktionieren können. Noch nach dem Donnerschlag der Lehman-Pleite sonnte sich die Bundesregierung im weichen Abendlicht sinkender Arbeitslosenzahlen und steigender Steuereinnahmen.

Dann kam im Spätherbst der Abriss der wirtschaftlichen Aktivität. Hilfspakete, Sparprogramme in den Unternehmen, Kurzarbeit, Pleiten und Konkurse bestimmen seither die Schlagzeilen.

Kommt nach dem Urlaub das Wachstum zurück? Selbst die allergrößten Optimisten erwarten allenfalls eine langsame Erholung. Für neue Jobs wird es nicht reichen. Ohne Wachstum werden wir die Staatsverschuldung niemals finanzieren, die wachsenden Lasten einer alternden Gesellschaft nicht schultern können. Wann auch immer die Krise vorbei ist – die Welt wird danach anders aussehen: mit mehr Schulden, mehr Protektionismus, niedrigerem Wachstum. Langsamer noch als solide Bankbilanzen lässt sich Vertrauen zurückgewinnen – aber gerade Vertrauen ist der wichtigste Wachstumsfaktor: Vertrauen in die Stabilität der Märkte, der Zukunft, der Solidität der Marktpartner. Auch während des Urlaubs wird die Welt nicht besser – allenfalls erscheint sie erträglicher.

» 11.07.2009, 05:00

    540 Kommentare zu “Krise macht Urlaub”


  1. Eysel sagt:

    @ Zitat
    von widerlegt kann nicht die Rede sein! Seine These ist vielmehr völlig unbewiesen. Wie Thesen das nun mal an sich haben. SO VIEL logische und sprachliche Genauigkeit muss schon sein!
    @ all.
    Ich habe einen Freund (gelernter Naturwissenschaftler), der seit einigen Jahren auf genau dieselben Typen „abfährt“ wie Klaus. Selbst nachgewiesener Intellekt und Fähigkeit schützt offenbar nicht vor den Glaubensbekenntnissen solcher Gurus, Rattenfänger . Ich habe eine Vermutung woran das liegt. Wenn Zeit und Lust bring ich das am WoEnde mal aufs Papier.
    @ Pampa
    Ist es nicht BESCHISSEN, dass so manche „Realität“ nur noch mit Zynismus, Sarkasmus „erfassbar“ ist?!?!?! Hallo WÜ … gehs Käppele hoch, tu selbstverständlich auf dem Kreuzweg BUSSE und dann links abbiegen zum schönsten Biergarten in Wü. Seit ich da nicht mehr bediene kriegt man auch nach 2 Stunden schon seine MASS. Und abends in den Nachtwächter, meine Stammkneipe …keine Ahnung obs die noch gibt, was das jetzt ist. Oder natürlich STACHEL oder Grüner Baum in Randersacker ……oder oder oder
    @ Klaus
    Greg ist „höflicher“ als ich … und schweigt.
    @ all
    Die Frage die sich mir stellt ist: Soll man Klaus und Zitat und … das Forum als Plattform überlassen?

  2. zitat sagt:

    @PS

    Im Gegensatz zu Dir hat doch jeder hier erkannt, dass ein exponentielles Verschuldungswachstum (=Geldmengenwachstum) in einer endlichen Welt nicht nachhaltig sein kann und irgendwann zusammenbrechen muß. Dieses systemimmanente Problem wird von Finanzaristokratie und Politik bewußt verschwiegen, da sonst niemand mehr ihre “innovativen” Finanzprodukte kaufen würde, sondern die Anleger verstärkt in Sachwerte investieren würden.
    Lieber schickt man doch die Schafherde in Riester-Verträge, die erst ein Verkaufsschlager wurden, als den Banken und Versicherungen erlaubt wurde, die Kosten des Vertragsabschlußes auf die ersten 5 Jahre anstatt den ursprünglich vorgesehenen 10 Jahren zu verteilen. Ja Eysel: Nicht das gierige Lieschen Müller entscheidet, was sich erfolgreich verkauft, sondern die Banken!!

    Zitat:
    von Dr. Doom Gregor Neumann am 24.11.2008 um 15:32 Uhr:

    @PS:
    “Wie dunkel kann die Nacht werden?”
    Es ist mehr die Frage, wie kalt die Nächte werden und wer ohne Futter draußen schlafen muss. Oder um es mit dem Namenspatron unserer kleinen Stadt zu sagen:

    “Die Banken verhalten sich im Augenblick wie die Murmeltiere im Bergherbst: Sie ziehen sich in ihre Schlafhöhlen zurück, die sie mit vielen Milliarden Liquiditätshilfe behaglich ausgepolstert haben, und warten schnarchend auf Frühling und Konjunktursonne.”

    Ich versuche es nur realistisch zu sehen. Wir hatten eine Phase von zu hohen Risiken und zu vielen Krediten. Per Definition müssen schlechte Kredite platzen, weil ja nur echtes Risiko mit der Chance auf Scheitern auch einen Risikoaufschlag rechtfertigt. Da nicht alle Wetten aufgegangen sind, müssen die Kredite abgeschrieben werden.

    Genau das passiert aber nicht. Wir verlagern die Kredite von den Banken in die Staatskasse. Das löst aber das Problem nicht, sondern verschiebt es nur und verlängert die Krise. Deshalb meine Vorhersage vor einigen Wochen: Wir werden bald über Schuldenerlass für Nationen reden müssen. Island ist nur ein extremer Fall, da gibt es noch mehr Kandidaten.

    Ich bin mir einfach nicht so sicher, ob wir die Krise nicht mildern, sondern eher vertiefen. Denn wir doktorn an den Symptomen herum, gehen aber nicht an die Fragen der Überproduktion (und der dazugehörigen Überkapazitäten) und des Überkonsums heran.

    Denn die Frage lautet, ob die Nachfrage eingebrochen ist oder sich auf ein wirtschaftlich vernünftiges Maß reduziert hat. Stimmt letzteres, kehren wir nicht so schnell auf den Level von 2006/2007 zurück. Das wäre dann richtige harte Deflation, die Arbeitsplätze im siebenstelligen Bereich kostet. Denn wenn alle Werte reduziert werden, müssten auch die Löhne sinken, was in unserem System nur über den Umweg über die Arbeitslosigkeit möglich ist.

    Das ist keine Apokalypse, weil umkehrbar, aber sehr, sehr, schmerzhaft. Und wie gesagt, hier wird es meiner Meinung nach weniger wehtun als in anderen Ländern.

  3. Pampa sagt:

    sackelzement, kaum hast du sechs Weizen getankt, schon hapert die Motorik, das war früher auch noch besser … war natürlich ich

  4. Ihr Name sagt:

    Polemik ist das Wort, das Du für mich suchst Klaus. Nicht nur Greg, auch RTY, dürften volkswirtschaftlich wesentlich mehr auf der Pfanne als ich haben, da gebe ich Dir absolut recht. Die Frage ist nur, wo stehst Du im Ranking? Und die anschließende Frage, was schwebt Dir eigentlich konkret vor?

    Eigentlich dachte ich, wir hätten vereinbart, das Thema Geldpolitik unter uns beiden argumentativ zu beerdigen. Warum erwartest Du von mir noch Argumente? Offen gestanden ist es mir auch zu mühselig mit einem Biochemiker, Musiker oder Bauingenieur über Geldpolitik zu diskutieren. Derlei Diskussionen hatte ich schon zur Genüge. Es bringt nichts und es ändert nichts, auch auf einem G20-Gipfel nicht.

    Dir fällt aber noch nicht mal auf, dass Dir jeder widerspricht, auch Greg. Erfreue Dich an Deiner Meinung, es wird ohnehin nichts ändern. Eines solltest Du aber nicht tun: dtesch nahezulegen auf Deinen Wissensstand bzgl. Geldpolitik zu gelangen. Ich hege den Verdacht, dass er dabei etwas verlernen müsste.

    Mich kannst Du ja gerne beschimpfen, ich gebe und nehme gern.

    GN8
    Pampa

  5. Klaus F. sagt:

    @zitat :-)

    Brichta vom Sender n-tv (sieh an, sieh an!) mit brisanten Aussagen – und er hat natürlich größten Teils Recht.
    Allerdings hat er nicht zu Ende gedacht. Ein System das sich nur durch immer höhere Verschuldung am Leben erhält kann natürlich nicht von Dauer sein. So lange das Sozialprodukt einigermaßen Schritt halten kann geht es gut, aber wenn die Verschuldung davonläuft und die Gründe warum dieser Effekt eintritt habe ich hinreichend dargelegt, ist das Desaster nur noch eine Frage der Zeit.

    Es ist wie ein sich anspannendes Gummiband, eine Überdehnung die sich irgendwann entladen muss. Diese Entladung, die beiden auseinanderdriftenden Kurven (Geldvermögen und Schulden) wieder zusammen zu führen, ist noch längst nicht vollzogen. Diese unausweichliche Situation hat eine gigantische Entschuldung durch Gläubigerverzicht, gepaart mit einer schweren Krisensituation, bis hin zu einem Währungsschnitt zur Folge.

    http://www.deutschland-debatte.de/wp-content/uploads/2009/01/verschuldungszwang-durch-zinseszins.jpg

    Aber wen sag ich das. Bei dir laufe ich damit ja offene Türen ein ;-)

    Gruß und gute N8 :-)
    Klaus

  6. zitat sagt:

    @dtesch

    Die Schuldenbremse ist Volksverdummung oder ein Beweis, dass unsere Politiker keine Ahnung vom Geldsystem haben. Kann das sein?
    http://www.teleboerse.de/1101005.html

  7. Klaus F. sagt:

    Ne, sorry, Schwerpunkt Staatshaushalt ist Teil 2

    @zitat :-)

    “Viel Spaß bei deiner Aufklärungsarbeit”

    Och, dicke Bretter bohren ist einer meiner Leidenschaften. Manchmal hat man ein Erfolgserlebnis und man kommt durch und seies nur ein darüber Nachdenken ;-)

    Gruß
    Klaus

  8. Klaus F. sagt:

    „Mit so kann es nicht weiter gehen, war die Staatswirtschaft gemeint, nicht das Geldwesen oder gar Kreditzinsen.“

    @Pampa, beides ist unmittelbar mit einander verknüpft.

    Von daher warst du, zwar unbewusst, schon auf dem richtigen Weg ;-)

    Ich gönne dir zwar den Biergarten – bei dem Wetter ;-) – aber den „Senf“ solltest du dir trotzdem nicht entgehen lassen. Auch wenn er dich nicht überzeugen sollte, zumindest aber in die Lage versetzen mal darüber nachzudenken und insbesondere sachlich auseinanderzusetzen.

    Teil 3 befasst sich nämlich überwiegend mit den Auswirkungen und Konsequenzen auf den Staatshaushalt.

    http://www.dailymotion.com/relevance/search/bernd+senf/video/x7ospj_profbernd-senf-weltfinanzkrise-3-no_news?hmz=746162736561726368

    Gruß
    Klaus

  9. dtesch sagt:

    Zur Schuldenbremse
    Faz.net: “Die neue Schuldenbremse verpflichtet den Bund, spätestens von 2016 an einen annähernd ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Ausnahmen sieht die Schuldenbremse nur für außergewöhnliche Notfälle vor.”

    Was bedeutet denn ein “annähernd ausgeglichenen Haushalt” ? – 1% 10% 50% …
    Und was sind “außergewöhnliche Notfälle”?

    Das unsere derzeitigen Politiker, egal welcher Partei, über den Haushalt bestimmen, begründet schon an sich einen außergewöhnlichen Notfall.

    Gruß
    dtesch

  10. Klaus F. sagt:

    „Der Hauself meinte übrigens Superguru Senf sähe aus wie Catweazle…Spinner“

    Wieder mal ein typischer Pampa.

    Wenn sachlich nichts drauf ist, kommt die belustigende Metapher, bis hin zur versteckten, persönlichen Diffamierung.

    Da hat Greg aber weit mehr auf der Pfanne ;-)

    Gruß
    Klaus

  11. Pampa sagt:

    Die Zukunft ist gewiss, egal was wir am 27.9. wählen:

    http://www.faz.net/s/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC/Doc~E39C51E532BBF49BF8E570621FAAF8898~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Mit so kann es nicht weiter gehen, war die Staatswirtschaft gemeint, nicht das Geldwesen oder gar Kreditzinsen. Im übrigen, was soll das ganze, wollen wir Zinsen verbieten? Egal was irgendwelche Spinner, sogenannte Experten, von sich geben, schneller könnten wir uns nicht in die Steinzeit zurück bomben.

    Wie wollen wir das denn mal angedacht international durchsetzen? Regulierungsglaubenfanatiker ohne praktischen Bezug zur Realität, da kann ich auch den Mond anheulen, ähnliche Wirkung. Was sind denn wahre Werte Klaus und wie bewertest Du sie?

    Der Hauself meinte übrigens Superguru Senf sähe aus wie Catweazle. Du merkst schon, dass Du reagierst wie bei der Meldung: Auf der A57 ist ein Geisterfahrer unterwegs. Was heißt hier einer? Lies lieber mal Samuelson denn Catweazle. Weitere Kommentare erspare ich Dir vorsichtshalber. Und verzeihe mir manch bissigen Kommentar, Du kennst mich ja mittlerweile zur Genüge im Blog. ;-)

    @Eysel: Münte-Jargon war doch nur vollkommene Zustimmung, keine Kritik. Ich habe es Dir ja schon mal gesagt, manchmal hilft mir nur noch die Flucht in Zynismus oder gar Sarkasmus, wenn ich mir unsere Politik so ansehe. Sorry, ich kann nicht anders. So, jetzt gucke ich mal 6 Stunden Catweazle, dann bringt mich der Hauself aber vermutlich um. Vielleicht gehe ich doch besser in einen fränkischen Biergarten. Es ist viel zu heiß, um durch Würzburg zu latschen … das habe ich mir redlich verdient. ;-)

  12. zitat sagt:

    @Klaus F.
    Schon seltsam wie wenig die Leute (sogar Wirtschaftsjournalisten) über unser Geldsystem wissen oder wissen wollen.
    Viel Spaß bei deiner Aufklärungsarbeit ;-)
    Zur Unterstützung einige Thesen von Prof. Binswanger:

    “….Ackermanns akademischer Lehrer Binswanger, …, hat diese Einsicht in seinem 2006 erschienenen Werk “Die Wachstumsspirale” wesentlich vertieft und erweitert. Sehr kurz dargestellt, zeigt er auf, dass sich aus den Institutionen einer arbeitsteiligen Marktwirtschaft, dem Vorhandensein von Unternehmen, ein Zwang zum Wirtschaftswachstum ergiebt. Denn anders als natürliche Personen müssen Unternehmen das eingesetzte Kapital bei Strafe des Untergangs vermehren, um das Kapital der Eigen- und Fremdkapitalgeber zu verzinsen. Dieses zusätzlich zu erwirtschaftende Geld kann aber in jeder Periode nur dadurch entstehen, dass die Unternehmer zusätzlich investieren – und dass die Geschäftsbanken, wie schon von Ackermann aufgezeigt, die dazu benötigten Kredite gewähren und Giralgeld schaffen (=Geldschöpfung). Da auch diese Kredite verzinst werden müssen, sind weitere Investitionen unumgänglich – es kommt zu einer Wachstumsspirale. Ackermann und Binswanger zeigen, dass sich das Wirtschaftswachstum in einer Marktwirtschaft nicht durch exogene Faktoren wie “technischen Fortschritt” oder Ähnliches ergibt, sondern aus dem institutionellen Aufbau und den Zahlungsprozessen selbst – und dass damit zwingend permanente Geldschöpfung durch das Bankensystem einhergehen muss. …”

    …”Binswanger weist auf den Wachstumszwang hin und erörtert die grundsätzliche Problematik eines unendlichen Wachstums in einer endlichen Welt. Er untersucht die bekannten ökonomischen Theorien mit der Grundfrage, ob sie alle Produktionskräfte, namentlich die natürlichen Ressourcen, als Produktionsfaktor einbeziehen oder ob sie sozusagen wirklichkeitsblind sind und daher wenig beitragen können zum Verständnis der aktuellen Problematik der Ökonomie, dem weltweiten Ressourcenverbrauch und der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich. ”

    @eysel
    Sheldrake ist im Bereich der Biowissenschaften eindeutig widerlegt. Anscheinend bist du nicht ganz auf dem Laufenden. (Siehe Zellpolarisation, Differenzierung von Stammzellen usw.)

  13. dtesch sagt:

    @Klaus
    Nein, ganz im Gegenteil. Ich höre (bzw. lese) grundsätzlich unvoreingenommen zu, da ich mir bewusst bin, dass ich nicht alles weiß.
    Darum finde ich diesen Blog auch sehr interessant, manchmal auch amüsant, aber das gehört dazu, oder?

    Gruß
    dtesch

  14. Klaus F. sagt:

    @dtesch

    Jeder hat schon einmal irgendwelchen Unsinn von sich gegeben, Tichy, Senf, du, ich, jeder hier und anderswo.
    Schließt du gleich daraus das alles Unsinn ist von Tichy, Senf, dir, mir und jedem anderen hier und anderswo? Dann können wir an dieser Stelle den Blog und jede weitere kommunikative Plattform schließen.

  15. Klaus F. sagt:

    @dtesch

    Solltest du mal Zeit und Muße finden, dann schau dir den Vortrag mal „unvoreingenommen“ in „sachlicher“ und „faktischer“ Hinsicht in Ruhe an. Lasse deinen Verstand und deine innere Stimme urteilen.
    Nicht ich möchte dich überzeugen, sondern du musst dich selbst überzeugen, zu welchem Ergebnis du dabei auch immer kommst.

    Teil 2 und 3 findest du in der linken Auflistung. Ansonsten frag nach, ich stelle sie ein.

    http://www.dailymotion.com/related/x7ospj/video/x75y6c_prof-bernd-senf-tiefere-ursachen-de_news

    Übrigens, allein dieser Teil schon über 77.000 Hits in wenigen Monaten.

    Gruß :-)
    Klaus

  16. dtesch sagt:

    @r.tichy
    statt der Kolumne über
    Beckers Baby und Ullas geklautem Dienstwagen? Steinmeiers komische Pläne?
    Wie wäre es mit obigem Orgonakkumulator? :-) ~

  17. dtesch sagt:

    @Klaus
    Habe obigen Link mal kurz angeschaut. Mit einigen Teilen kann ich durchaus mitgehen. Aber insgesamt werden doch viele Dinge miteinander vermischt, die es mir schwer machen dem Professor zu folgen ohne dabei in das Gutmenschtum abzugleiten.
    Beim Eyselschen Orgonakkumulator ist dann allerdings ganz schnell Schluss.
    Gruß
    dtesch

  18. Eysel sagt:

    Ich habe mal geschrieben, dass mir Rupert Sheldrakes Gedanken gefallen. Daraufhin bin ich hier „ganz nett“ angemacht worden.
    Zur Klarstellung: Ich weiss, dass es jenseits dessen was wir „Wissen“ nennen, sehr gut noch gänzlich Unbekanntes geben KANN. Und ich KANN unterscheiden, ob jemand eine THESE ( das heisst zur Überprüfung ) aufstellt, wie etwas sein KÖNNTE ( genau das tut Sheldrake ), oder ob jemand löcherige Behauptungen zu einem Kunstwerk zusammenfügt und dann behauptet das Kunstwerk sei die Lösung aber absolut ALLER Weltprobleme.

  19. Eysel sagt:

    Klar.
    Völlig!

  20. Klaus F. sagt:

    Für unser Thema ist aber dieser Link (Interview mit B. Senf)
    entscheident.

    http://www.berndsenf.de/pdf/Interview%20Humanwirtschaft.pdf

    Wie geschrieben, es gibt auch zu diesem Thema “Geldsystem und aktuelle Weltfinanzkrise” einen Link mit Bild und Ton (Vortrag)

  21. dtesch sagt:

    @Eysel
    ist das ernst gemeint mit der berndsenf-Seite?

    Gruß
    dtesch

  22. Eysel sagt:

    Kann die Senf-HP nur empfehlen:
    http://www.berndsenf.de
    Speziell links in der Leiste die “Wetterarbeit nach Reich”.
    Dort hat mir unter Himmelsakkupunktur der Orgonakkumulator gut gefallen.

  23. Klaus F. sagt:

    Gregor :-)

    Okay! Ich merke wir sind in vielen Punkten gar nicht so weit auseinander.
    Trotzdem glaube ich, dass wir in einigen Punkten eine etwas unterschiedliche Wahrnehmung zu unserem Geldsystem haben.

    Es ist ein äußerst komplexes Feld und nicht leicht über dieses Medium, bedingt durch Zeit und Rückfragen, erschöpfend zu diskutieren.

    Ein gangbarer Weg wäre, ich stelle dir einen Film-Link ein mit einem Vortrag von Prof. Senf (Link unten – wahrscheinlich für dich kein Unbekannter), dessen anschauliche Erklärungen ich weitestgehend teile. Zugegeben auch bei mir bleiben bei in diesem Vortrag einige kritische Fragen offen – aber zumindest in den entscheidenden Punkten stimme ich mit ihm überein.
    Falls du ihn von vornherein ablehnst – gut akzeptiert. Dann allerdings kommen wir nicht weiter und wir müssen es bei unseren – nicht persönlich nehmenden ;-) – kleineren Differenzen belassen.

    Es sind sogar derer drei aufbauende Vorträge über jeweils fast 2 Stunden.
    Also viiiiel Zeit mitbringen – aber für wirklich Interessierte erschöpfend informativ, brandaktuell und sehenswert.

    Klaus

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Senf

  24. Gregor Neumann sagt:

    @Klaus:
    Du glaubst immer noch, dass Zinsen die Quelle allen Übels sind, weil sie zu exponentiellem Wachstum führen? Ich dachte, das hätten wir geklärt.

    Das Gute an dem Text von Axel Grimm ist nicht nur die Einleitung. man kann auch sehr gut den Denkfehler verdeutlichen. Er steckt in diesem Part:

    \”Mit dem Guthaben ist eine neue Qualität des Geldes entstanden. Guthaben können sich von alleine vermehren. Die Vermehrung erfolgt durch Zinsen. \”

    Nein, nein, nein.

    Es gibt keine Vermehrung aus sich selbst heraus. Das gilt auch für Geld. Zinsen sind KEINE Geldvermehrung ohne Risiko, ohne Leistung oder ohne Mehrwert.

    Das Missverständnis geht darauf zurück, dass die Bank scheinbar nichts tun muss, außer Geld zu produzieren und Zinsen dafür zu kassieren. Um die Zinsen zu zahlen, muss sich jemand neu verschulden. Voila, Zinseszins bringt exponentielles Wachstum.

    Wenn das so ist, warum nimmt dann überhaupt jemand einen Kredit auf? Kredite gibt es seit über 3000 Jahren. Es könnte jemanden aufgefallen sein, dass das nicht funktioniert, oder?

    Also:
    Jemand leiht sich aus zwei Gründen Geld.
    1) Um sich heute etwas zu kaufen (etwa ein haus). Die Kreditsumme plus Zinsen bezahlt er aus dem künftigen Cash-flow, den er mit seiner Arbeit erwirtschaftet. Er verpfändet also einen Teil seiner künftige Arbeitsleistung (seinen künftigen produktiven Mehrwert) gegen das Recht, schon heute ein Haus kaufen zu können.
    Statt 30 Jahre Zinsen zu zahlen, könnte er auch 20 Jahre sparen, Zinsen kassieren und das Haus auf einen Schlag kaufen. Aber wenn sich niemand Geld leiht, bekommt man auch keine Guthabenzinsen.

    2) Um eine Maschine etc. zu kaufen, mit ihr einen Mehrwert zu erzielen, den man ohne Maschine nicht hätte, und aus den zusätzlichen gewinnen wird der Kredit zurückgezahlt. Man verpfändet den künftigen Mehrwert, um das Geld heute zu bekommen, das man ohne Kredit nicht verdienen könnte.

    Alles prima, wenn es funktioniert. Dann profitieren Kreditnehmer und Bank und alle sind glücklicher als vorher.

    Dummerweise geht nicht jede Wette auf. Kredite platzen, weil niemand die Produkte kaufen will, Menschen werden arbeitslos und Häuser müssen unter dem veranschlagten Wert versteigert werden.

    Den Schaden trägt auch der Kreditgeber. Weil es ein Risiko gibt, verlangt er eine Risikoprämie (Zinsen).

    OK, also vermehrt sich Geld nicht einfach so, sondern nur wenn mit ihm ein Mehrwert erwirtschaftet wurde oder wenn der Kreditnehmer irgendeinen Mehrwert erwirtschaftet, um den Kredit plus Zinsen zurückzuzahlen. Anderenfalls macht es Puff, das schöne Geld verschwindet, die Zinsen verschwinden und die Gewinne aus anderen Krediten müssen den Schaden abdecken.

    Deshalb gibt es zwar ein Geldmengenwachstum, wenn die Wirtschaft wächst. Und sie wächst, wenn die Wachstumserwartung hoch ist. Und das ist unser Problem. Nicht die Tatsache, dass Schulden existieren, sondern die damit verbundenen Wachstumserwartungen, die vermutlich viel zu hoch sind.

    Deshalb sackt die Geldumlaufgeschwindigkeit ab, die Kreditsumme sinkt und wir werden viele Kredite sehen, die nicht zurückgezahlt werden können.

    Dann sinken die Schulden und die Guthaben. Das ist auch schlecht für Leute, die glauben, ein Guthaben zu haben. Denkt man die Konsequenzen weiter, weiß man, wovor die Regierungen im Oktober Angst hatten und warum ein Bailout die bessere Lösung war.

  25. Klaus F. sagt:

    Ja! Vom Grundprinzip ist das so richtig bezüglich unseres Geldsystem – vereinfacht erklärt.
    Entschuldung funktioniert schon, aber nur durch, sagen wir es mal verblümt umschrieben, durch Gläubigerverzicht. Verloren wird immer in Geld, nicht in realen Werten und Wissen/Bildung.
    Gläubigerverzicht in großem Stiel beinhalten immer Krisen bis hin zum kolabieren der Wirtschaft – auch der Finanzwirtschaft mit den entsprechenden schwerwiegenden sozialen Folgen.

  26. Eysel sagt:

    Hier ein kleiner Auszug aus der oben verlinkten Seite der allseits bekannten Autorität Herrn Axel Grimm:
    Eine Entschuldung ist vollkommen unmöglich !
    Kann sich denn ein einzelner entschulden?
    Ja, das geht. Eine Privatperson kann sich entschulden. Jedoch muss die Verschuldung dann bei jemand anderes wieder auftauchen. (Die Guthaben haben ja nicht abgenommen.)

    Kann sich ein Betrieb / Unternehmen entschulden?

    Ja, auch das geht. Im Gesamtsystem muss aber jemand anderes die Schulden aufnehmen.

    Kann sich ein Bundesland entschulden?

    Ja, auch das geht, jedoch nur auf Kosten der anderen. Die Gesamtverschuldung ist ja dennoch durch das Anwachsen der Geldguthaben gestiegen. (Guthabenhöhe = Schuldenhöhe)

    Kann sich ein Land entschulden?

    Ja, das geht nur in einem Währungsverbund wie z.B. der Euroraum. Da die Summe aller Guthaben in diesem Währungsraum aber trotzdem gestiegen ist, ist damit auch die Summe aller Schulden gestiegen, es hat dennoch nur eine Verlagerung stattgefunden.

  27. Klaus F. sagt:

    Die FED einer Buchführung unterziehen (75% Zustimmung)?
    Oh Gott! Transparenz? Dann käme ja alles an die Öffentlichkeit – die ganze Wahrheit. Das käme einer Katastrophe gleich – und viele sehen plötzlich wieder die Farben.

    Bin ernsthaft am überlegen mich besser zu den 25% zu zählen, denn ob man dies wirklich verantworten kann? ;-)

    http://www.zeit.de/2009/33/Macher-und-Maerkte-3-Fed

  28. Klaus F. sagt:

    Dann glaub halt weiter an das weit verbreitete Märchen von Sparer, der sein Geld zu Bank bringt und diese davon die Kredite vergibt, wobei der Kreditzins abzüglich dem Sparzins und den Verwatungskosten den Gewinn der Bank ausmacht.

    Oder…Hilfe! Wie erkläre ich einem Blinden die Farben?

    Ich glaube jedoch, der Blinde will es gar nicht wissen. Denn er ahnt, es würde sein “verblendetes” Weltbild zerstören ;-)

  29. Ihr Name sagt:

    @
    Da wirds einem ganz schwindelig:

    http://www.usdebtclock.org/

  30. Eysel sagt:

    Nomen est Omen?
    Tja,
    das ist echt ein Nachteil des WWW.
    Für jeden Schwachsinn findet man “ne Autorität” die ihn auch schon mal geschrieben hat,
    also schwarz auf weiß, also wahr!
    Dann muss man nur noch glauben und gut ises.
    Logorhoe ist nicht nur bei Schwiegermutter
    ne behandlungsbedürftige Krankheit.

  31. Klaus F. sagt:

    Ich wette, jetzt wird aus einer ganz bestimmten Ecke hier in Tichy Town der Name des Autors benutzt, um den Link in “Grimms Märchen” um zu wandeln (grins)
    Da kann ich dann auch nicht mehr weiter helfen. Gegen ganz bestimmte menschliche Eigenschaften ist kein Kraut gewachsen.

    http://www.axelgrimm.de/guthaben_und_schulden.htm

  32. Klaus F. sagt:

    „Geldvermögen soll gleich Schuldenhöhe sein ???????????
    Von welcher “wer-weiss-was-Seite” stammt das denn???“

    Angesichts solcher Äußerungen beschleicht mich allmählich das Gefühl, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung mit den Begriffen wie der Geldschöpfung, Fiat Money, oder Schuldgeldsystem etc. gar nichts anzufangen weiß, oder ein unzureichender, bzw. falscher Informationstand vorherrscht, dagegen über Boris Beckers „Neue“ jeder ganz genau informiert ist.
    Es handelt sich immerhin um „elementare“ Begriffe und Vorgänge, die unser Geldsystem ganz entscheidend bestimmen. Ein Geldsystem das unser aller Existenz und Gemeinwesen in „sehr hohem“ Maße beeinflusst. Irgendwie erschreckend dieses Gefühl von allgemeiner Unwissenheit über unser Geldsystem!

    Klaus

  33. Eysel sagt:

    @ Greg
    der Bedarf sinkt, weil trotz sinkender Preise zunehmend noch nicht afordable. Sonnenklar.
    Andere Baustelle, ähnliches Ausmaß: Kreditkarten!!!
    ALLES noch nicht “ausgestanden”!

  34. Klaus F. sagt:

    „Aber diese Gelder allein sind doch nur Zahlen und keine Werte. Wenn alles nur so einfach wäre, bräuchte der Staat doch nur Geld drucken zu lassen und alle Probleme wären beseitigt.“

    @dtesch
    Das wird doch gerade gemacht. Zwar nicht durch den Staat direkt, sondern über die Zentralbanken wird Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt – und zwar leistungslos – ohne Gegenwert! Der Staat jedoch bekommt dieses Geld nur über Staatsanleihen gegen Zins. Das macht übrigens zurzeit die FED gerade. Sie kauft massenweise US-Staatsanleihen, aber sicher nicht aus Nächstenliebe, sondern gegen Rendite.
    Warum also die Geldschöpfung über den Umweg privater Institutionen und nicht direkt über den Staat.
    Überlege doch mal bitte wo das hinführt, welche Abhängigkeiten und somit “konzentrierter” Machteinfluss in nur wenige Hände entsteht dadurch.

  35. Eysel sagt:

    Übrigens findet man Klaus´Gedanken viel logischer aufbereitet z.B. auf: http://www.stiftung-geld-boden.de/index.html

  36. Eysel sagt:

    Noch mal Frage an Klaus:
    Wie organisiert man Versicherungen ( = Kapitalsammel- und ausgesprochen soziale kapitalgedeckte Risikoverteilmaschinen ) wenn der Kapitalstock in “deinem” System systematisch nur abnimmt???~~
    Geldvermögen soll gleich Schuldenhöhe sein ???????????
    Von welcher “wer-weiss-was-Seite” stammt das denn???
    Von falschen Voraussetzungen zu einer unbestreitbaren Tatsache ( linear steigt langsamer als exponentiell ) zu gelangen, das ist eine wirklich schöne rhetorische Figur!
    Mehr nicht!
    Mit der Methode beweis ich dir auch spielend,
    dass ich in den Himmel und du in die Hölle kommst wenn du weiter sowas verbreitest! ;-)

  37. Gregor Neumann sagt:

    Noch mehr Ärger für Banken: Die Deutsche Bank hat in zwei Analysen gezeigt, dass in den USA wohl noch viel mehr Kredite Platzen werden. Sehr schlimm sieht es bei gewerblichen Immobilien aus. Hier platzen wohl bereits 15 Prozent der Kredite, was auf bis zu 25 Prozent steigen kann, weil viel mehr gebaut wurde als benötigt wird. Und Wann der bedarf wieder stiegen wird, steht in den Sternen
    http://www.ritholtz.com/blog/2009/08/deutsche-bank-on-construction-loan-defaults/

    Bei den normalen Immobilienkrediten sieht es nicht viel besser aus. “Unter water” bedeutet, dass die Häuser weniger wert sind als die Hypothek:
    “Almost half of U.S. homeowners with a mortgage are likely to owe more than their properties are worth before the housing recession ends, Deutsche Bank AG said.

    The percentage of “underwater” loans may rise to 48 percent, or 25 million homes, as prices drop through the first quarter of 2011, Karen Weaver and Ying Shen, analysts in New York at Deutsche Bank, wrote in a report today. ”
    http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20603037&sid=adBYDzUMt68k

    Die FDIC hat übrigens gerade gewarnt, dass amerikanische Banken zu geringe Rückstellungen gegen Kreditverluste haben insbesondere bei Home Equity Loans (das sind Kredite, bei denen in den Boomphase der rechnerische Mehrwert eines Hauses durch die enormen Steigerungen versilbert wurde; deshalb sind auch Leute verschuldet, die ihre Häuser vor langer Zeit gekauft haben):

    “A U.S. regulator said on Monday banks may need to boost their reserves for losses on home equity loans, after housing prices fell by roughly one-third from their 2006 peak.

    In a letter to banks and examiners, the Federal Deposit Insurance Corp urged lenders to consider such factors as whether customers have borrowed more than their homes are worth, or modified their first mortgages.

    Also critical is the impact of foreclosures by more senior lenders, especially where home values have fallen so much that more junior lenders might not be repaid, the FDIC said.

    Banks held a record $674.3 billion of home equity loans on their balance sheets as of March 31, the FDIC said.”
    http://www.reuters.com/article/bondsNews/idUSN0352824120090803

  38. Klaus F. sagt:

    Bezüglich der Geldschöpfung

    Neben Gregors Erklärung ist noch wichtig anzumerken, dass in unserem Geldsystem (genauer Schuldgeldsystem) das Geldvermögen immer gleich der Schuldenhöhe ist. Diese Schulden, entstanden durch Kreditvergabe, müssen aber neben der Tilgung auch durch den Zins bedient werden. Woher aber den Zinsanteil nehmen, wenn das Geldvermögen immer gleich der Schulden ist. Entweder durch Neuverschuldung, oder das BIP kann idealerweise diesen Zinsanteil kompensieren. Am Anfang eines Währungsschnitts ist der Zinsanteil noch recht gering und das steigende BIP kann diesen Anteil noch weitestgehend kompensieren (Wirtschaftswunder). Über die Jahre und Jahrzehnte aber wirkt der Zinseszinseffekt immer gravierender – immer destruktiver! Das BIP einer Volkswirtschaft kann der Neuverschuldung nicht mehr nachkommen!
    Eine lineare Funktion (BIP) kann einer exponentiellen Funktion (Zinseffekt) nicht kompensieren. Das hat nichts mit Ideologie zu tun, sondern ist mathematischer Fakt.

    Gruß
    Klaus

  39. dtesch sagt:

    @Gregor Neumann
    Mir sind die angeführten Begrifflichkeiten durchaus geläufig, ebenso der Mechanismus des Geldes im Wirtschaftskreislauf.
    Aber das war nicht die Ausgangslage. Klaus stellte die Frage: “Warum kann sich der Staat überhaupt verschulden?” “Also warum leihen sich Regierungen Geld von privaten Banken gegen Zinsen…?”

    Nocheinmal: Natürlich kann der Staat, falls er Herr über seine Währung ist, Zahlungsmittel ausgeben (drucken) als auch einziehen und damit die Geldmenge vermehren oder vermindern. Aber diese Gelder allein sind doch nur Zahlen und keine Werte. Wenn alles nur so einfach wäre, bräuchte der Staat doch nur Geld drucken zu lassen und alle Probleme wären beseitigt.
    Darum versuchen die Politiker Geld vom Volk abzuschöpfen, aber nicht um die Geldmenge zu verringern, nein, sondern um ihre Interessen, nicht die Interessen der Allgemeinheit, zu finanzieren.
    Darum steigen ja die Steuern und Abgaben. Da das nicht reicht, werden Schulden gemacht.
    Die Verschuldung ist inzwischen so gigantisch, und wird noch weiter drastisch steigen, so z.B. durch die noch ausstehenden Pensionszahlungen der Beamten, usw.
    Ein verheerende Entwicklung.
    Der Staat kann natürlich auch über Steuern und Abgaben Geld vernichten, d.h. den Wert des Gelds zur Wirtschaftskraft mindern, nämlich dann, wenn sich Leistung für die Meisten nicht mehr lohnt. Dann ist zwar weiterhin Geld weiterhin vorhanden, nur die dahinter stehenden Werte sind nicht mehr da.

    Gruß
    dtesch

  40. Gregor Neumann sagt:

    @Klaus:
    “Doch die Historie (60er und 70er) hat gezeigt, dass das dadurch gesteigerte BIP niemals die Bedienung der Neuverschuldung kompensieren konnte. Warum wohl?”

    Das wird JMK nicht gerecht. Die Idee ist, antizyklisch zu handeln. Das ist in der Krise richtig, weil durch die abbrechende Nachfrage unnötig viel Porzellan zerschlagen wird. Es gehen mehr Jobs verloren, die Nachfrage sinkt stärker, es dauert länger, bis die Krise zu Ende ist.

    Deshalb kann man nicht nur die Kosten sehen, sondern muss auch einrechnen, was eine noch stärkere Konjunkturdelle gekostet hätte. Die Modellrechnungen zeigen, dass der Nutzen die Kosten übersteigt.

    Keynes sagt aber auch, dass in guten Zeiten die Schulden zurückgezahlt werden müssen. Das ist nicht erfolgt. Man hat sich über das Wachstum gefreut und die staatlichen Ausgaben nicht begrenzt. DAS ist der Fehler. Nicht die Stützung der Nachfrage nach Keynes.

    Wir haben eine zu hohe Staatsquote, die wir nicht mehr so einfach reduzieren können, ohne Verwerfungen in der Wirtschaft und im Lebensstandard. Das lässt nicht aber nicht mehr lange verhindern.

  41. Klaus F. sagt:

    @Gregor 
    Ein Statement mit ich etwas anfangen kann, mit Aussagen denen ich voll und ganz zustimme, danke!

    Ein wie ich meine wichtiger Punkt, den es gilt kurz weiter zu denken.

    „Fakt ist: Wenn der Staat weniger Schulden macht, sinkt das BIP, ….“

    Umgekehrt wird nach dieser Aussage das BIP gesteigert, wenn der Staat mehr Schulden generiert.
    Okay, das ist die Wiederbelebung der Keyenschen Nachfragepolitik durch den Staat. Doch die Historie (60er und 70er) hat gezeigt, dass das dadurch gesteigerte BIP niemals die Bedienung der Neuverschuldung kompensieren konnte. Warum wohl? ;-)
    Übrigens, diese Nachfragepolitik durch den Staat wurde dann in der 80er durch die aufkommende Neoliberalisierung verteufelt. Umso verwunderlicher, dass diese Art massiver, staatlicher Eingriffe in die Wirtschaft wieder für so notwendig gehalten wird.

    Gruß
    Klaus

  42. Gregor Neumann sagt:

    Bubble-Watch:

    Die Nachrichten aus China werden immer immer düsterer. Da baut sich eine Welle auf, die irgendwann in sich zusammenbrechen wird. Die jüngsten Konjunkturprogramme haben zwar die Ausgaben und die Kreditvergabe erhöht, aber die Gelder werden wohl völlig sinnlos ausgegeben, weil es schon jetzt riesige Überkapazitäten gibt.

    Besorgniserregend sind die Nachrichten vom Arbeitsmarkt. Denn obwohl China offiziell mit den magischen 8 Prozent wächst, steigt die Zahl der Arbeitslosen. Der offizielle Wert von 4,3 Prozent wird sehr stark angezweifelt:

    \”China Tuesday warned of a \”grave\” situation in the jobs market with millions of graduates and migrant workers yet to find work as companies continue to struggle with the effects of the global slump.

    The comments come as Beijing struggles to keep a lid on joblessness, which it sees as necessary to stop social unrest.

    \”China\’s current employment situation is still grave and the pressure for job creation remains large,\” said Wang Yadong, a senior official at the Ministry of Human Resources and Social Security\’s employment section.

    \”To make things worse, the impact of the international financial crisis has not yet bottomed out and a lot of companies are still facing business difficulties, posing big unemployment risks,\” he told reporters.

    Wang said around 147 million migrant workers had moved to cities for jobs by June but more than four million had yet to find one.

    Moreover, three million university graduates, including those who had left last year, were still unemployed, he said.\”
    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iVUyEQJXsOKYC2ik3XDwBCTecJEg

    Andy Xie geht noch einen Schritt weiter und bezeichnet China als große Blase, die bald platzt.

    \”Chinese stock and property markets have bubbled up again. It was fueled by bank lending and inflation fear. I think that Chinese stocks and properties are 50-100% overvalued. The odds are that both will adjust in the fourth quarter. However, both might flare up again sometime next year. Fluctuating within a long bubble could be the dominant trend for the foreseeable future. The bursting will happen when the US dollar becomes strong again. The catalyst could be serious inflation that forces the Fed to raise interest rate.

    Chinese asset markets have become a giant Ponzi scheme. The prices are supported by appreciation expectation. As more people and liquidity are sucked in, the resulting surging prices validate the expectation, which prompts more people to join the party. This sort of bubble ends when there isn’t enough liquidity to feed the beast.\”
    http://www.my1510.cn/article.php?id=e3fc777cdd24720a

    Die verschiedenen Konjunkturprogramme in aller Welt haben so viel Liquidität in die Märkte gepumpt, dass meiner Meinung nach keinem Index zu trauen ist. The Big Picture hat einen guten Hinweis auf den Zusammenhang zwischen Dollarkurs und Ölpreis:

    \”Yesterday, the dollar fell and oil, stocks and commodities rose. Late in the day, oil pulled back as it hit chart resistance and recoiled.

    There is speculation among brokers that a “dollar carry trade” may be evolving. For decades, arbitrageurs would borrow money in Tokyo at zero percent and short the yen. They would then take the “free money” and buy commodities, crude, high yielding bonds and even stocks. With U.S. rates held at zero for months, traders wonder if an American version of the “carry trade” is beginning to evolve.

    Whatever the source, there is no denying the influence of dollar movements across asset classes. It is clearest against oil and commodities but quite evident versus stocks.\”
    http://www.ritholtz.com/blog/2009/08/is-the-diving-dollar-driving-equities/

    Es wird ein spannender Herbst.

  43. Gregor Neumann sagt:

    @dtesch:
    Es gibt in der Tat einen Unterschied zwischen dem “Abschöpfen” von Geld durch Steuern und Abgaben und dem “Schöpfen” von Geld durch neue Kredite.

    Das sind nicht nur Begriffe, sondern unterschiedliche Mechanismen.

    Die Schöpfung von Geld: Wie kann die Geldmenge steigen oder sinken?

    “Unter der Geldmenge oder Geldmengenaggregat versteht man in der Ökonomie den gesamten Bestand an Geld, der in einer Volkswirtschaft zur Verfügung steht. Die Summe aus Bargeld und Sichteinlagen wird auch reale Geldmenge genannt. Sie deckt sich mit der Geldmenge M1. Die Geldmenge kann durch Geldschöpfung erhöht und durch Geldvernichtung gesenkt werden.”
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geldmenge

    “Mit dem Vorgang der Geldschöpfung wird Geld erzeugt und dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Dies geschieht im modernen Bankensystem durch Kreditaufnahme von Unternehmen, öffentlicher Hand und Privatpersonen bei Geschäftsbanken oder von Geschäftsbanken bei Zentralbanken bzw. durch gegenseitige Kreditvergabe der Geschäftsbanken untereinander (Interbankenkredite) z. B. am Geldmarkt.”
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung

    Das ist also keine Theorie, sondern ökonomische Praxis. Wenn wir über Veränderungen der Geldmengen M0 bis M3 reden, reden wir von Geldschöpfung und Vernichtung. Das lässt sich mit den offiziellen Statistiken von der Bundesbank belegen.
    http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?lang=de&open=&func=list&tr=www_s101_b00809_1

    Steuern und Abgaben verändern nicht die Geldmenge, sondern die Einnahmen der öffentlichen Haushalte. Je höher die Steuern, desto weniger Geld steht für Investitionen und den privaten Konsum zur Verfügung. Das ist schlecht für die Wirtschaft, hat aber primär nichts mit dem ökonomischen Begriff “Geldmenge” zu tun.

  44. Gregor Neumann sagt:

    @Klaus:
    \”Warum kann sich der Staat überhaupt verschulden?\”

    Weil er gesicherte Einnahmen hat. Ein Staat ohne gesicherte Einnahmen ist nicht kreditwürdig, egal wie viel Geld zu drucken er vermag. In der Hinsicht unterscheidet sich ein Staat nicht von einer Privatperson. Wer einen Kredit aufnimmt, bekommt ihn nur, wenn der Kreditgeber glaubt, dass der künftige Cash-flow zur Begleichung der Schulden ausreicht. Wenn nicht, steigen die Zinsen (Risikoprämie) oder es gibt gar kein Geld. Es gibt genügend Staaten, die in dieser Lage sind.

    Davon abgesehen ist eine so hohe Verschuldung des Staates auch meiner Meinung nach falsch. Wir geben strukturell mehr Geld aus als wir einnehmen, weil die Bevölkerung nicht bereit ist, auf Annehmlichkeiten zu verzichten. Es sind wir Wähler die den Staat definieren und den Politikern die Aufgaben mitgeben.

    Fakt ist: Wenn der Staat weniger Schulden macht, sinkt das BIP, die leicht deflationäre Tendenz wird verstärkt. In der Krise wäre starkes Sparen falsch, die Fehler wurden viel früher gemacht. Wie wir langfristig aus dem Schlammassel herauskommen, wird eine schwierige Aufgabe, weil wir uns auf eine längere Phase mit geringem oder keinem Wachstum einstellen müssen.

    Das wird hart, weil viele Abstriche machen müssen. Aber wir können nicht auf Dauer über unsere Verhältnisse leben.

  45. dtesch sagt:

    @Klaus
    Du versteckst Dich hinter Begrifflichkeiten, Definitionen und sonstigen theoretischen Vorstellungen der Geldschöpfung. Das tun die Meisten um der Wirklichkeit zu entkommen.
    Ich entscheide mich eher für die Realität und sehe, was wirklich passiert, nicht was gemäß einem Lehrsatz oder einer Theorie passieren sollte.
    Das kann man exemplarisch an der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise beobachten. All die Theorien und fast schon philosophischen , bzw. sektiererische Diskussionen, welches Geld- und Wirtschaftssystem, nach welcher Lehre denn das Beste sein würde, hat weder die Krise verhindert, noch eine adäquate Lösung aufgezeigt, wie sie für die Zukunft ausgeschlossen werden kann.
    Stattdessen versteckt man sich wieder hinter Begrifflichkeiten, Definitionen, Formulierungen, was für sich genommen nicht weiter verwerflich wäre, aber man ignoriert teilweise oder vollständig die Realität.
    Wir leben in der Realität, wir können ihr nicht entrinnen.
    Darum bleibe ich dabei, die Politiker missbrauchen ihre Macht und schöpfen das Geld oder die (noch) dahinter stehenden Werte bei ihren Bürgen in Form von Steuern und Abgaben ab. Natürlich reicht das alles nicht, deshalb werden Schulden ohne Ende gemacht.
    Nun komm mir bloß nicht wieder mit dem Wissenstand um die Begrifflichkeit der Geldschöpfung:

    “Die Geldschöpfung beschreibt den Vorgang, wie Geld erzeugt und dem Wirtschaftskreislauf zugeführt wird. Das geschieht über das Bankensystem durch Kreditaufnahmen…., bla bla bla”

    Bleib in der Realität!

    Gruß
    dtesch

  46. Eysel sagt:

    Hallo Pampa,
    ich darf doch mal Münte-Jargon verwenden? Kriegt der nen Copyright dafür? – Wir sind doch im Zeitalter der „Schwärme“. Da reicht pars pro toto ;-)
    @ Klaus,
    wenn du dich da über Pampa mal nicht täuschst….
    Mal ne Frage zu „deiner“ Geldtheorie:
    Wie funktionieren dann eigentlich kapitalgedeckte Witwen u. Waisenkassen, Versicherungen allgemein …wenn Geld im Speicher an Wert verliert… ( in England wandern rund 20% Einkünfte da rein, in D. ca 12% – diese doch wohl sehr sinnvolle Risikoverteilmaschinen. Wie beschaffe ich Eigenkap., Fremdkap., ohne ( diese u andere) Geldsammelstellen??? Falls du mal in die Historie blicken würdest, könntest du feststellen, dass ( ausser der Ausbeutung der Arbeiter ) Geldsammelstellen, die oben erwähnten Witwen und Waisenkassen und Begräbnisversicherungen nämlich NICHT UNWESENTLICH für den Aufstieg ( industrielle Revolution ) UND EBENSO das einstmals vorbildliche englische und deutsche Sozialsystem ursächlich waren. Wer führte in D das erste Sozialsystem ein? Und bemerkte gleichzeitig zynisch, dass der, der dem Arbeiter am meisten verspreche, sich um seine Wahl keine Sorgen zu machen brauche? ( Kleine Hilfestellung: Ein Erzkonservativer dessen Ururenkel mit zu Guttenberg verheiratet ist ) Lieber Klaus, ist es wirklich sinnvoll, romantisch von der Ur-Ur-Form des Geldes zu schwärmen? Ist ist es wirklich nötig, auf so einfache historische Zusammenhänge ( siehe oben ) hinweisen zu müssen? – In der Bild vermutlich. In der WiWo auch?

  47. Klaus F. sagt:

    Die Frage aller Fragen: Deflation oder Inflation?
    Der als „Dottore“ bekannte Paul C. Martin im Epoch Times-Gespräch über die Wirtschaftskrise.

    http://www.epochtimes.de/articles/2009/08/04/475030.html

  48. Klaus F. sagt:

    Übrigens, Pampa, mit deinem Statement hast du mir die Frage, die ich 0.18Uhr gestellt habe aber nicht beantwortet. Versuche es doch mal mit klar verständlichen Worten, ohne belustigende Metapherbildungen und hochtrabenden Verklausulierungen. Sicherlich hast du mit solchen Zeilen ein paar Schmunzler auf deiner Seite, aber einer Ergebnis orientieren Diskussion ist dies doch sehr hinderlich. Und lasse doch bitte das reflexartige, ideologische Schubladendenken weg – ist einfach nur noch billig. Die Welt existiert nicht nur aus schwarz oder weiß, oben oder unten, rechts oder links!
    Das System der DDR war nach meiner Überzeugung ein Unrechtsstaat. So etwas brauchen wir nicht wieder!!! Aber das heißt doch nicht automatisch, dass alles in unserem System richtig ist. Es muss doch möglich sein Kritik an unserem System zu üben, ohne gleich in die linke Ecke gestellt zu werden. Nicht „altes“, sondern „neues“ Denken braucht das Land!

    Klaus

  49. Klaus F. sagt:

    „dieses implizite Denken geht mir auf den Sack … als könnten wir so weitermachen wie bisher.“

    Hey, Pampa :-)
    Träume ich, oder bist du zu mir ans andere Ufer geschwommen. Das ist doch nicht aus „deiner“ Tastatur, oder etwa doch?

    Revolution in Tichy-Town! (lach)

    Ich kann nur annehmen, das du es völlig anders meinst, als ich zu hoffen wage. Ansonst wackelt mein Weltbild aber mächtig! ;-) ))

    Klaus

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