Es ist, als ob die Deutschen nun erst mal Urlaub von der Krise nähmen, die das Land jetzt seit genau zwei Jahren im Griff hat: Der erste Schock über die gigantischen Schulden für Staat und Bankenschirme ist verarbeitet. Opel hortet für den Tag, an dem seine austro-russischen Fahrer übernehmen, ein paar Hundert Millionen Euro Staatshilfe als Morgengabe. Porsche wartet auf einen reichen Scheich und Quelle auf Stütze von Horst Seehofer für den Katalog. Viele warten darauf, dass es im Herbst besser wird. Dass bei dauerhaften Auftragseinbrüchen von 30, 40 oder 50 Prozent ganze Fabriken, Branchen und Industriestandorte geschlossen werden müssten, dass 1,3 Millionen Kurzarbeiter im eigentlichen Sinne arbeitslos und all die netten Wahlversprechen für den Bundestagswahlkampf Makulatur sind – diese Vorstellung ist unerträglich, denn sie würde das Ende unseres Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells bedeuten. Auf Strukturbrüche ist das Land nicht eingestellt, eher auf Abfedern, Auffangen, Sozialkuscheln und Schönreden.
Daher hoffen Manager, dass spätestens ab September wieder Aufträge hereintrudeln, die Chinesen bestellen, die Amerikaner einkaufen, gerne auch wieder auf Pump. Es gibt ja erste Hoffnungszeichen – die wachstumshungrigen Menschen in Asien brauchen Investitionsgüter, und das treibt die Auftragseingänge der Industrie. Die Stahlindustrie erhöht wieder den Ausstoß und gleich auch die Preise. In den Fußgängerzonen drängeln sich die Konsumenten. Sie nehmen die Krise als Schnäppchenparadies mit sinkenden Preisen wahr. Die Stimmung ist nicht so fiebrig wie die wirtschaftliche Lage; jetzt kommt eben erst mal der Urlaub dran.
Hoffentlich täuschen wir uns nicht wieder. Im Juli 2007 haben die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB und kurz darauf die Sachsen LB den Weg ins Reich der verlorenen Fantastilliarden angetreten; und immer neue Banken mussten immer riesigere Bilanzlöcher eingestehen. Seither hat die Wirtschafts‧Woche die Wendepunkte der Krise in 40 Titelgeschichten und Hunderten Artikeln beschrieben.
Über ein Jahr lang haben Wirtschaftsforschungsinstitute die Augen fest zugedrückt und so getan, als gäbe es keinen Zusammenhang zwischen Finanz- und Realwirtschaft. Als im vorigen Sommer der Geldverkehr zwischen den globalen Banken in eine eisige Schockstarre fiel, haben Unternehmen wie Schaeffler und Porsche noch ihre waghalsigen Übernahmeangriffe gestartet, die, wenn überhaupt, nur bei bester Konjunktur und höchster Bereitwilligkeit zur Kreditvergabe hätten funktionieren können. Noch nach dem Donnerschlag der Lehman-Pleite sonnte sich die Bundesregierung im weichen Abendlicht sinkender Arbeitslosenzahlen und steigender Steuereinnahmen.
Dann kam im Spätherbst der Abriss der wirtschaftlichen Aktivität. Hilfspakete, Sparprogramme in den Unternehmen, Kurzarbeit, Pleiten und Konkurse bestimmen seither die Schlagzeilen.
Kommt nach dem Urlaub das Wachstum zurück? Selbst die allergrößten Optimisten erwarten allenfalls eine langsame Erholung. Für neue Jobs wird es nicht reichen. Ohne Wachstum werden wir die Staatsverschuldung niemals finanzieren, die wachsenden Lasten einer alternden Gesellschaft nicht schultern können. Wann auch immer die Krise vorbei ist – die Welt wird danach anders aussehen: mit mehr Schulden, mehr Protektionismus, niedrigerem Wachstum. Langsamer noch als solide Bankbilanzen lässt sich Vertrauen zurückgewinnen – aber gerade Vertrauen ist der wichtigste Wachstumsfaktor: Vertrauen in die Stabilität der Märkte, der Zukunft, der Solidität der Marktpartner. Auch während des Urlaubs wird die Welt nicht besser – allenfalls erscheint sie erträglicher.











540 Kommentare zu “Krise macht Urlaub”
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Ds sagen die Trendforscher von Marktorakel und das sind keine Penner. Die sagen ne fette Inflation voraus. marktorakel.com heißt
die Seite.
..unehrlich und gewissenlos: wenn ich vor der Wahl stehe, Schimpfe-Stress aus sanfter Feder von mad oder Annäherungungsrisiko durch Tonartwandel Richtung Eysel dann fällt die Entscheidung leicht schwer, aber sie fällt..:-)))
auch könnte “milde” etwas mit “altersmilde” zu tun haben, im Sinne “Milde gegenüber dem Alter*#*
schön, dass es dich gibt alter eysel, ganz der Alte, nicht viel dazu gelernt, aber entschlossen meine “letzte” Chance entschlossen zu entschlüsseln!
… wenn “sowas” mal kein Anlass zu Misstrauen ist ….
))))”
Egal, um meinem Ruf als arroganter unendlich verdrechselnd schreibender Alleswisser auch auf jeden Fall gerecht zu werden:
“Jeder verdient mehr als eine Chance, sogar Du
..du sagst es Eysel-Guru, du sagst es, vergangenen Freitag waurden die ertsen beiden Fälle in Radio-Chemnitz begackert, der Klinikum-Sprecher wirkte irgendwie stolz darauf, dass man nunmehr auch in Aktion treten kann, ist schon a weng juvenil
ansonsten: gestatte mir ein Geständnis, habe am Bodden mal mit Abstand über dich nachgedacht und kam zu dem Schluss, wenn man deine saumäßig arogante Art uns hier mit deiner partiell hilflosen Ausdrucks- und Aktionsweise mal weg lässt, dies also mehr als “Behinderung” denn als Mittel zum Sieg deutet, dann bist du zwar noch immer kein einfacher Zeitgenosse, aber…na ja, du weisst schon du Alleswisser,oder?
Nanu, so milde?!?!
Schweinegrippe in Sachsen?
…wen dich danach gelüstet dein “Grundsätzliches” gereimt zu bekommen, lies nach bei Gilgamesch, Homer, Walter von der Vogelweide, Georg Phillip v. Harsdörfer, Goethe, Schiller, Shakespeare, den Beatles, Jacko und …Magic;-)
Kinder sollte man ernst nehmen. Auch „erwachsene Kinder“ soll man ernst nehmen. Speziell, wenn ihre Zahl nicht klein ist, die „Lautstärke“ ihres Jammerns groß, sie wählen und das Schicksal von Staaten mitbestimmen dürfen. – Verängstigten Kindern ist in ihrer Not mit schlichter Vernunft nicht beizukommen. – Wie man Initiation bei Erwachsenen „nachholt“, das weiß ich nicht. – Mir graut vor der Vorstellung, dass ganze Staaten durch die „notwendige Härte einer Initiation“ gehen müssen, um das Defizit zu korrigieren. Es käme einer Katastrophe gleich. -
Schön, dass ihr zwei euch so einig seid.
Tatsächlich, ich seh keinen Widerspruch.
Wie ihr es hinkriegt aus Obigem einen solchen zu konstruieren. Anerkennung! Wachstum, exponentielles WTum und das bis in alle Ewigkeit, alles in einem Topf, Alles dasselbe. Reife Leistung an nicht unterscheiden können oder wollen. – Minimales Nachdenken, was gemeint sein könnte, statt kindisch bornierter Aversion gegen Alles was ich schreibe, hätte euch weiter gebracht. Ein Hinweis auf wirklich gute „Teflonbeschichtung“. – Verhindert zuverlässig schmerzhafte Horizonterweiterung.~~
Kleiner Ausflug ins Grundsätzliche:
Die Welt war immer hart und ungerecht und wird es aller Voraussicht nach immer sein. Mensch war und ist schlecht und gut zugleich. Und träumt seit Ewigkeitem von Schlaraffenland, Jungbrunnen, ewiger Glückseligkeit. Und ist gut beraten, Schlaraffenland als Traum zu identifizieren. – Ganz sicher ist es Menschenpflicht daran zu arbeiten, die Welt durch Vorbild und Tun ein klein wenig zu verbessern! Und diese Bemühung wird immer wieder enttäuscht werden und sollte doch nie aufgegeben werden. DAS ist die einfache Realität! -//-
„Früher“ wurden Menschen jahrhunderttausende lang aus beschützter Kindheit in die harte Welt der Erwachsenen durch I n i t i a t i o n – erst gründlich vorbereitet und dann – feierlich entlassen. Heute nicht mehr!!! – Wenn man mal so kümmerliche, teilweise pervertierte Reste wie Firmung, Konfirmation, Jugendweihe etc. ignoriert. -
Das Fehlen jeglicher Initiation an der Grenze zwischen Pubertät und Erwachsen – halte ich für die wesentliche Ursache für psychologische Problem Vieler, eine mögliche Erklärung vieler Verhaltensweisen, auch des Staates!!! Fehlende Vorbereitung auf nur NORMALE Lebens-Härten OHNE den Schutz durch (scheinbar ) allmächtige Eltern, respektierte, vertrauenswürdige Erwachsene ist der Grund dafür, dass nicht wenige Erwachsene typisch kindliche Reaktionsschemata zeigen. Sie erwarten auch als „Erwachsene“ oftmals laut klagend so etwas wie die schützende, tröstende Hand der Eltern. – Suchen in ihrer Not ein Substitut dafür. In anderen Worten: Überforderung von „Kindern“ ohne Eltern durch die Komplexität, Widersprüchlichkeit, Härte der REALEN Welt. Überforderung von Menschen, die entwicklungsmässig – ohne Initiation – in typisch juvenilen Vorstellungen von „zwangsläufiger“ Nichtverantwortlichkeit und Beschütztheit eines Kindes stecken geblieben sind. KINDER „lösen“ solche Probleme ( entlasten sich ), indem sie auf den bösen Nachbarjungen zeigen ( Mamma der hat… ) und Schutz ( Orientierung ) bei tröstenden Eltern suchen. Wie reagieren heute reflexhaft in juvenilem Stadium verbliebene „Erwachsene“ ohne „Eltern“? Welche Reaktionen herrschen heute vor? Es wird gejammert, Schuldige werden identifiziert, angeklagt, verurteilt und zur Wiederherstellung einer utopischen Märchenwelt (Orientierung ) statt der Eltern ein oder Trost spendenden Märchenerzähler gesucht, der die Illusion der Möglichkeit einer Traumwelt durch grandiose Versprechungen zumindest scheinbar aufrecht erhält.
Ich sehe da ein auffallend hohes Maß an Parallelität.
( Der zeitgemäße Märchenerzähler tritt 1. auch gerne im Gewand eines die Welt „ganzheitlich“ rettenden Professors oder eines .ppt und Statistik bewehrten „Experten“ auf.
2. Man sollte in der Lage sein, allzu bedürfnisorientierte(!) Märchen(-Erzähler) von Märchen zu unterscheiden, die manchmal ihre Tauglichkeit über Jahrtausende als „Lehrstücke“ nicht nur für Kinder bewiesen haben, die so aktuell sind wie je … sonst entdecken gewisse vom Glanz der universellen Weltrettung geblendete Ober-Schlauberger Widersprüchlichkeiten in der Verwendung des Wortes MÄRCHEN. )
@zitat
Wart´s ab! Er wird es so verklausulieren und hindrehen, dass nach seiner Logik beide Aussagen richtig sind. Es geht für ihn doch schon längst nicht mehr um die Sache. Wenn du nicht für ihn bist, dann bist du in seinen Augen gegen ihn und er reduziert die Auseinandersetzung sofort auf die persönliche Ebene mit allen despektierlichen Formen die unsere Sprache so hergibt. Das muss man wissen und sich darauf einstellen. Dann prallen seine Provokationen ab wie Wassertropfen an einer Teflonschicht
Schönen Abend noch
Gruß
Klaus
@klaus F.
)))
Schau mal Klaus, wir haben eysel aus seinem kreysel befreit:
Er denkt jetzt ganz anders und es ist alles klar!
Zum Beweis ein Zitatvergleich:
Eysel alte Version:
von Eysel am 04.11.2008 um 16:57 Uhr:
…..
@ Klaus,
ich denke schon, dass Wachstum eher unendlich ist. Das gesamte röm. Reich hatte zur Zeit seiner grössten Ausdehnung max 45 Mio inhabitants. Und HUNGER war bei 50% eher die Regel als die Ausnahme. Heute produzieren diese Länder bei der 20 fachen Bevölkerung ÜBERSCHÜSSE! Konnte sich Jules Verne vorstellen, dass Klaus in weit weniger als 80 Std!!! um die Welt fliegt? Zuse: Dass das gesamte Wissen der Welt jederzeit überall verfügbar ist? Wer glaubt noch dem Club of Rome?
Eysels neue Version:
Zitat von eysel, heute 18:48Uhr:
..
Ich dachte, es sei in diesem hochklassigen Forum überflüssig zu erwähnen, dass JEDES exponentielle Wachstum nur temporär sein KANN, irgendwann „kippen“, an Grenzen kommen MUSS!
SOGAR!!! in der durchaus Naturgesetzen gehorchenden Welt der Zinseszinsrechnung!
Sorry Klaus,
hab ich tatsächlich übersehen, dass es ein Zitat war. Was nichts an meiner Kritik ändert. Gehe davon aus, dass der Artikel deine Meinung wiedergibt. -
Soso, Sozialfaschismus ist also in deinen Augen BRAUN! – Eigentümliche Farbenlehre! – Also NICHT verstanden, dass „Sozialismus“ Züge
( hat nix mit Eisenbahn zu tun ) annehmen kann, die dem Faschismus sehr ähnlich sind. – Ich wollt s nur mal erklären.
@ Klaus 1:12
da hast du ein schönes Beispiel gebracht für „unbeabsichtigt den falschen Anreiz setzen“. Übrigens: Das funktioniert nicht nur bei GS, sondern auch im Bereich „gut gemeinte Hilfe für Lieschen Müller“ ganz prima. Der einzige Unterschied: Bei GS sind es ein paar Milliarden auf EINMAL, bei den „gut gemeinten Hilfen“ sind es zig Millionen mal 100 €. Für mich kein Unterschied. – Für dich vermutlich schon???
@ zitat
„Fakt ist: In der Natur gibt es kein reines exponentielles Wachstum sondern nur exponentielles Wachstum mit Sättigungswert oder mit Selbstvergiftung!“
Soso, erst gibt es garnicht und dann doch, aber nur begrenzt durch … Interessante Logik. – Ich dachte, es sei in diesem hochklassigen Forum überflüssig zu erwähnen, dass JEDES exponentielle Wachstum nur temporär sein KANN, irgendwann „kippen“, an Grenzen kommen MUSS!
SOGAR!!! in der durchaus Naturgesetzen gehorchenden Welt der Zinseszinsrechnung!
Die logische Alternative wäre nämlich, dass eines der ersten exponentiell verlaufenden „Wachstümer“ der Geschichte des Universums noch heute andauern würde … und alles Spätere garnicht mehr stattgefunden hätte …irgendwie GANZ schwer vorstellbar, aber es gibt in der Natur ja gar kein exp. Wachstum … vergass ich für einen Augenblick… und wenn doch ( wie du ja wörtlich schreibst ), dann nur mit Sättigungswert oder Selbstvergiftung. -
//So „clever“ ist die Natur, dass sie sich selbst ausbremst. Menschen können das angeblich viel besser! ~
Langsam verfalle ich immer mehr dem Glauben, dass die grösste Fehlkonstruktion der Natur das menschliche Hirn ist, dass nach exponentiellem Wachstum, sich selbst vergiftet, WENN, WENN Menschheit nicht von Grimm und Konsorten gerettet wird. Warum vertraue ich der Natur nur mehr als bestimmten Gurus?? )~~
Wie – schon bei einfachstem Nachdenken erkennbar – falsch „Fakten“ doch sein können, obwohl manche Menschen siehartnäckig FAKT nennen. ~~
@ Klaus
mit dem „Kopfhörer“ vertraust du aber SEHR darauf, deinen „Jüngern“ mit diesem beeindruckenden Versuch imponieren zu können… von denen hat wahrscheinlich ein erheblicher Teil zum ersten mal dieses „gescheite Wort“ gehört.
~~
Zu Klaus 15:21
( schlechtes Wetter draussen )
Ich habs geahnt: Auch Kurzarbeit wird missbraucht. Schwere Frage: Von wem? …. Mehr Kontrolle also !!! Bei wem? Arbeitgeber natürlich! Wer macht „sowas Böses“ nicht? – Arme! – Sie müssen gut sein weil sie arm sind. Warum sind sie arm, weil sie gut sind … Hollereridijo, linksrum geht der Walzer … und natürlich ist „ein paar Arbeitgeber” in bedeutungsvolle Ausrufezeichen gesetzt. Was DEUTET das wohl unausgesprochen an??? -
Klaus, du solltest wirklich Rhetorikseminare anbieten. – So viel Unfug du auch schreibst, so gut verkaufst du ihn doch ( leider). Ich würde aber drauf achten, dass die Vorbildung deiner Schüler recht gering ist, sonst verlangen sie womöglich doch ihr Geld zurück. //
Auch das mit den Kontrollen ( oben einmal ) verdrehst du wieder nicht ungeschickt.
@ Pampa
Schon wieder was Neues: Kommunizierende Röhren. Vergiss es! So recht du hast, das ist zu kompliziert! – Wir scheitern alle daran, dass wir 1.) Menschen mit einem L Ä N G S T „geschlossenen Weltbild“ die 2.) „für sich“ das Problem durch Schuldigen-Finden durch 3.) die Entdeckung IHRES Gurus abgeschlossen haben 4.) eine hochkomplexen Sache ( min 3 Jahre Lehrzeit bei IQ von 130 schätze ich ) erklären wollen.
Wenn es nicht die Kapitulation
(DENEN damit unser Land überlassen) vor der Vernageltheit bedeuten würde, hätte ich längst das Handtuch geschmissen.~~
Zu dem intuitiven Ansatz, Entscheidungsindung
empfehle ich nochmal GIGERENZER. ~~ Selbstverständlich werden wir Menschen nicht abgewöhnen, ihren Vorteil zu suchen. Hätte ich das verlangt? Was ist da schlimm dran? Schlimm ist nur die so verdammt oft unterschwellig mit schwingende dämliche Klassifizierung/Diffamierung arm sucht Vorteil=gut , wohlhabend sucht Vorteil=mindestens!! Betrugsverdacht.~~ Danke auch für deinen Hinweis Islam/ Zinsen/Konstruktion. Wusste dass, aber nicht, wie die das machen.
„Entschuldigung, dass Ihr zwei das nicht versteht, war eine Reaktion auf einen obigen Kommentar, nehme ich zurück.“
Ohne zu zögern angenommen, Pampa! Ein guter Zug und zeugt von von einem gewissen Maß an charakterlicher Größe
))
Klaus
@PS
Dein Geldsystem der kommunizierenden Röhren findet sich in der neueren Geschichte nicht. Es gibt kein Gleichgewicht.
Die Geldmenge M3 steigt schon seit Jahrzehnten viel schneller als das nominale BIP. Nach deiner Theorie müsste die Geldmenge aber auch hin und wieder abnehmen. Da ist die Theorie von Prof. Binswanger und Hr. Ackermann doch irgendwie realitätsnäher.
Siehe:
http://www.postwachstumsoekonomie.de/Binswanger-Vortrag-OL.pdf
Dass Geld nur eine Relation ist und keinen eigentlichen Wert hat, da stimme ich dir ausdrücklich zu.
)
@Pampa
„Jeder Forderung steht eine Verbindlichkeit gegenüber,…“ Einverstanden, Pampa.
„…,auch jeder Zinsforderung.“ Und woher wird diese bedient, wenn doch jedes durch die Geldschöpfung, also Kreditvergabe, entstandene Geld bereits im vollem Umfang der o.g. Verbindlichkeit gegenübersteht?
Diese Zinsforderung kann nur durch neue Kreditaufnahme bedient werden. Es tut mir zwar Leid für dich, aber jetzt kommt wieder das mathematische Faktum und der Realität entsprechende exponentiell Wachstum des Zins ins Spiel. Zu Beginn eines jeden Währungsschnitt noch langsam anwachsend, aber mit den Jahren quasi bis ins Unendliche beschleunigt. Klar platzen auch hier und da Kredite (Gläubigerverzicht), aber diese reichen derzeit bei weitem nicht aus das Auseinanderdriften von Geldvermögen und Schulden wieder auf ein erträgliches, System schonendes Maß anzugleichen. Ein Vorgang der bei Eintritt zunächst eine schwere krisenhafte Situation hervorruft. Ebbe und Flut – deine Worte
Bei der platzenden Immobilienblase mussten Banken gigantische Verluste, also Gläubigerverzicht, hinnehmen. Nur durch die rasche Übernahme und Bürgschaften der entstandenen Verluste durch den Staat ist eine, der oben beschriebenen Zwangsläufigkeit entsprechenden, crashartigen Krisensituation verhindert worden. Der Staat ist quasi in die Fußstapfen der Schuldner getreten. Das Schuldenproblem nebst steigendem Zinseffekt ist also nicht beseitigt, sondern nur verlagert worden – auf den Staat – uns allen.
Pampa, du kannst natürlich mit deinen Röhren weiter an der Oberfläche dieses Geldsystems kommunizieren, die Wellen (Symptome) versuchen zu glätten, aber dem Kernproblem wirst du damit nicht Herr.
Übrigens, mir (uns) fehlende Alternativvorschläge zu unterstellen ist jetzt aber wirklich unfair
Immer wieder, auch von meiner Seite, wurden hier Lösungsansätze genannt. Das diese Lösungsansätze der Weißheit letzter Schluss darstellen habe ich nie vorausgesetzt oder gar behauptet, aber sachlich(!) diskutabel allemal.
Gruß
Klaus
p.s.: Viel Erfolg bei der Saisoneröffnung in Hoffenheim. Wir sind erst morgen in Bochum dran
Entschuldigung, dass Ihr zwei das nicht versteht, war eine Reaktion auf einen obigen Kommentar, nehme ich zurück. Aber vielleicht können wir uns friedlich darauf einigen, dass es nun mal nicht so einfach ist und viele Seiten hat. Euch beiden merkt man aber an, dass Ihr sehr naturwissenschaftlich denkt. Bedenkt, es handeln Menschen, jeder mit seinen eigenen Erwartungen und Marotten, auch wir. Das macht es ja so schwierig …
@Klaus + Zitat
Denkt halt mal in Relationen, nicht Funktionen. Das GELD ist eine Umrechnungseinheit im Kopf UND eine Anlageklasse als Liquidität, unter vielen. Jeder Forderung steht eine Verbindlichkeit gegenüber, auch jeder Zinsforderung. Es atmet ein und atmet aus. Wir bauen Strukturen auf und zum Teil dann auch wieder ab, wir schreiten voran, nennt sich auch Fortschritt. Je länger wir Überkapazitäten konservieren, um so schlimmer das Resultat.
Wir können gerne auch Aktien gegen Bonds tauschen, wo ist das Problem? Es geht um ein System aus kommunizierenden Röhren, bei dem wir den Wasserspiegel einigermaßen stabil regeln. Die Geldmenge ist variabel, wird u.a. von ihrem Preis, dem (Refinanzierungs-)Zins, gesteuert, aber nicht nur. Extrem wichtig sind auch die Risikokosten, die sich aus der Vergangenheit herleiten und die Zukunftserwartungen widerspiegeln. Das kann man sehr schön an den Terminmarktzinsen ablesen. Theorie hin oder her, der Markt tariert sich über Arbitrage aus, deswegen ist er auch so (relativ) effektiv, da kann Politiker oder Zentralbanker machen, was er will.
Der Gedanke, Geld in irgendeiner Form an „wahre“ Werte zu hängen, sei es Gold oder ein Währungsboard oder was auch immer, was man betatschen oder sich vorstellen kann, ist bisher immer schief gegangen. Ein Leben ohne Höhen und Tiefen, ohne Zyklen, ist eine romantische Illusion. Imho ist das nicht mal erstrebenswert, Risiken dürfen nicht zu teuer werden, sonst ersticken wir, werden träge. Dass das ab und an Nebenwirkungen hat, Übertreibungen und Fehlallokationen, Blasen, ist doch klar. Was ist aber die Alternative?
Zudem ist mir in keiner Weise klar, was das mit der Diskussion um die Exponentialfunktion soll. Jeder Forderung, auch jeder Zinsforderung, steht eine Verbindlichkeit gegenüber. EK muss sogar noch höher verzinst werden als FK, Grundzüge des CAPMs sollte man schon kennen. Die Zinsfunktion ist eine Exponentialfunktion, ja, aber in erster Linie eine Funktion der Finanzierung oder Anlage und als solche auch nur Teil der Relation der Asset-Preise. Es geht um Inflation oder Deflation, um die Steuerung der Geldmenge, um deren Ausweitung oder auch Kontraktion. Exponentiell ist da gar nichts zwangsläufig, aber richtig ist, dass die meisten Notenbanken eine Inflationierung von rund zwei bis drei Prozent anstreben. Die einzigen beiden, die hier Zusammenhänge nicht verstehen, seid Ihr zwei. Nebenbei ist die ganze Sache noch nicht mal stetig, auch wenn das als Axiom immer wieder vorausgesetzt wird. Aber ja, die Zinsfunktion ist eine Exponentialfunktion, UND?
Wo ist denn bei der ganzen Sache der praktikable Vorschlag, der in die Zukunft weist? Bedenken sollten wir auch, dass wir im internationalen Wettbewerb stehen und sicher nicht den Weltfinanzmarkt dominieren, dass Geld digital ist und im Zweifelsfalle in einer Sekunde von hier nach Singapur wandert. Kapitalmarktkontrollen sind der pure Protektionismus und wohin das letztlich führt lehrt die Geschichte. Kurzum: Ich halte das alles für reines Wunschdenken ohne jede praktische Bedeutung. Aber Vorschläge kamen bisher ja auch nicht, nur Anklagen und Bedenkenträgertum. Das ändert aber nichts zum Positivem.
Es gibt diverse Richtungen von Experten der VWL, die in verschiedene Richtungen weisen. Das ist Geldpolitik, deswegen gibt es auch Notenbanken und selbst die werden sehr unterschiedlich gesteuert und haben auch noch unterschiedliche Aufträge. Es gibt nicht DIE einzige Lösung, weil es keine Funktion ist. Prof. Daxhammer von der WHU favorisiert z.B. den Ansatz der Neuseeländischen Notenbank, die wird intuitiv gefahren. Es gibt zu der ganzen Sache Theorien ohne Ende, aber keine eindeutige Lösung. Und darin dürften Greg und RTY hier wohl am fittesten sein, unsere Makro-Guys. Auch Binswanger ist nur ein Experte unter vielen, wenn auch ein sehr kompetenter. Da ist vieles einfach auch nur Ansichtssache.
@Greg
Ist aber nicht ganz einfach, im Vergleich zur BuBa hausen da extrem fitte Makro-Jungs. Die zahlen aber ganz gut und vor allem wenig Steuern. Am besten nimmst Du erst mal die Staatsbürgerschaft eines kleineren Landes an, wenn es Dir nichts ausmacht Österreicher zum Beispiel. Das erhöht die Chancen deutlich.
Der mit den Scheinen ist gut. Mal sehen ob Du additiv einen 70er kriegst, in der Subtraktion könnte auch ein +/- 30er herauskommen, in der Multiplikation sogar ein Tausender und exponentiell, da geht der Punk ab. In jedem Falle ein neuer Schein. Go for EZB-President!
@Eysel
Das mit der braunen Gefahr würde ich weder der SZ noch jemanden hier vorwerfen, aber die Gefahr der Verfolgung des Geldadels zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, nicht nur unsere. Das sehe ich auch so, deswegen ärgert es mich auch immer, wenn es um Entschuldigung, moralische Verantwortung etc. geht. Wir können ja gerne darüber diskutieren, wie wir das System intelligenter (de)regulieren, aber dass jeder seinen Vorteil sucht, werden wir den Menschen nicht abgewöhnen. Insofern bin ich bei dtesch weiter oben.
@all
Hoffentlich bombt mich jetzt keiner weg.
Das mit Diskussionen zur Geldpolitik geht meiner bescheidenen Erfahrung nach immer so aus. Hier geht es aber eigentlich noch gesittet zu. Für mich ist die Messe dazu gelesen, es ist ein Stück weit einfach ein Glaubenskrieg. Ach, dass der Islam keine Zinsen kennt, ist zumindest im betriebswirtschaftlichen Sinne ein Märchen. Über diverse Konstruktionen wird das einfach – vollkommen überreguliert – zusammengebaut, ähnelt oft Verbriefungen über SIVs. Ein Zerobond hat auch keinen Kupon, trotzdem wird bei seiner Bewertung ja ein impliziter Zinsfuß benötigt. http://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot Interessantes Geschäft, da kann man noch Ineffizienzen arbitragieren …
@Klaus
Kumpel von mir ist Bauingenieur und selbständig, der hat einen großen Kunden, bei dem selbst der Werksleiter in Kurzarbeit ist. Dass sich aber auch keiner an die Regeln hält …
)) Der schüttelt nur den Kopf, als Selbständiger kann er ja nicht in Kurzarbeit gehen. Auch da kriegen wir NACH DER WAHL noch Spaß. Ich wähle Horst Schlemmer … endlich mal eine vernünftige Partei.
wie bei uns am Bau
Sie gilt als großer Erfolg im Kampf gegen die Wirtschaftskrise: Die Kurzarbeit. Nun steigt die Zahl der Betrugsfälle rasant an. Der Verdacht: Unternehmer zwingen ihre Mitarbeiter, trotz Antrag voll weiterzuarbeiten.
http://www.t-online-business.de/c/19/60/99/12/19609912.html
Ursprünglich ein Artikel aus der FTD
Schon wieder „ein paar“ schwarze Schafe aufgespürt. Die sollen endlich die Kontrollmaßnahmen einstellen, dann bleibt „offiziell“ alles sauber und legal – wie bei uns am Bau.
@zitat
Man müsste eine exponentielle Funktion hörbar machen. Kopfhörer auf und die Lautstärke exponentiell ansteigen lassen, dann würde auch dem letzen Zweifler nach kuzer Zeit schmerzlich klar werden, wo solch ein Wachstum hinführt.
Gruß
Klaus
@eysel
Zitat:
“Exponentielle Funktionen sind so „häufig und natürlich“ wie der Blattfall im Herbst und KEINESFALLS problematisch!”
Mit solchen Aussagen machst du dich doch total lächerlich.
)))
Nenn mir doch mal ein konkretes Beispiel für anhaltendes exponentielles Wachstum in der Natur? Dürfte ja kein Problem sein, wenn es so weit verbreitet ist.
Fakt ist: In der Natur gibt es kein reines exponentielles Wachstum sondern nur exponentielles Wachstum mit Sättigungswert oder mit Selbstvergiftung!
Halloooo!????….
…seit wann darf man hier nicht einmal mehr einen Artikel der „Süddeutschen“ einstellen, ohne gleich als Autor hingestellt, auf das Übelste beschimpft und statt wie sonst in die äußerst linke – oh Wunder – dieses Mal in die „braune“ Ecke gestellt zu werden? Der Text ist 1:1 übernommen – kein Wort weggelassen, oder hinzugefügt. Persönliche Angriffe also bitte an http://www.sueddeutsche.de
Im Übrigen, die Assoziation mit Freisler ist einfach nur noch geschmacklos. In diesen geistig verwirrten Äußerungen liegt die wahre Gefahr unserer Gesellschaft – nicht im kritischen Hinterfragen unserer Geldordnung und Finanzwesen – (kopfschüttel)
@ Zitat
Ganz langsam für Dich: „Rattenfänger“ sind
- in meinen Augen – die, die mit demagogischen Mitteln ( wozu selbstverständlich Diffamierung ( = Verunglimpfung ) gehört ) Uneinlösbares versprechen. ~~ Exponentielle Funktionen sind so „häufig und natürlich“ wie der Blattfall im Herbst und KEINESFALLS problematisch! Und weder gut noch schlecht! ( Und meine Sympathie ist meine Sympathie und eben KEINE BEURTEILUNG nach welchen Kriterien auch immer.- Den Unterschied sollte man schon machen.) – Und ich hab nicht das Geringste gegen „exponentiell“. – Allerdings habe ich VIEL dagegen, dass schlichten Geistern mit Worten, Bedeutungen die sie nur unzureichend in Zusammenhang setzen können ( verstehen ) ANGST suggeriert wird. DAS ist Polemik oder Demagogie, letztlich Unehrenhaftigkeit der schlimmsten Versicherungsvertreter-Sorte!!! Menschliches Denken ( Intuition ) ist weitgehend aufs LINEARE beschränkt. Deshalb führt alles Nichtlineare primär zu Angst. Dieser einfache Fakt wird schamlos ausgenutzt. ~~
Zu posting 21:44: Du forderst kleine Einheiten, ohne Eigriffe. Ist es realistisch, die Grösse von Wirtschaftseinheiten auf „klein“ zu beschränken zu wollen???? – Wie klein ist klein? Wer legt das fest? Spielen da alle ( Länder ) mit, oder nur ein paar??? – Zu ENDE denken. Nicht völlig unrealistisches Zeug ein paar DOOVEN für „bare Münze“ verkaufen wollen nach dem Motto: Es gibt genug DOOVE. Man muss sie nur finden.
@mad pilot
nie würde ich bestreiten, dass man sich über sheldrake streiten kann. Na und? Immerhin kann man sich ernsthaft streiten und es streiten sich ziemlich anerkannte Köpfe.
Und “Streit” ist etwas Gutes, wenn, ja wenn er nicht das dumme Ziel hat das Gegenüber zu vernichten, sondern gemeinsam das Beste zu erreichen! . Ein zu selten gewordener Fall allerdings.
@ Klaus 23:13
soso, Banken sind also „Straftäter“. Das SETZT du einfach so. In meinen Augen ist jemand nur dann ein Straftäter der von einem ORDENTLICHEN Gericht RECHTMÄSSIG verurteilt wurde. Ich weiss allerdings von keiner solchen „Verurteilung“. Wohl weiss ich von jeder Menge medialer „Volksgerichtshöfe“ …erste und letzte Instanz, Widerspruch zwecklos! – Der Verteidiger „von Richters Gnaden!“ – „REUE“ wird von dir verlangt“ – Wieso fällt mir der Name FREISLER und sein NIEDERGEBRÜLLE ein?? – Was Du ( und viele Andere ) da treibst, das ist in meinen Augen SOZIAL-FASCHISMUS erster Klasse! Und die Leute merken es ( noch ) nicht. War das nicht in den fühen 30ern ganz ähnlich? Wirschaftskrise, soziale Probleme, Orientierungslosigkeit nach Zerfall der Monarchie, und dann kommt einer, identifiziert die ÜBELTÄTER, verspricht mit „wohlklingenden Worten“ „neue Werte“ , Gerechtigkeit, Gutes Auskommen … Da sind REIHENWEISE Parallelen zu sehen! ~~
Schön, dass du das Wort Konditionierung ins Spiel bringst! Funktioniert. Wer 10 000 mal im Kollektiv Ave Marie gebetet hat , der hält Jungfrauengeburt MINDESTENS für MÖGLICH! – Soweit sind wir inzwischen tatsächlich. – Das Mantra ( sei es auch die Dümmste ) Wiederholung wirkt. Beschwört die Geister seit uralter Zeit! – Und Weltverbesserung hat Konjunktur! – Vor vielen Jahren schon meinte ein Onkel zu mir: Wenn Du Geld machen willst, ich meine richtig gewaltig viel, Macht über Menschen haben willst, dann musst du nichts erfinden, keine Bank ausrauben, oder gründen, nein, du musst eine RELIGION gründen. – Ich denke, in diesem Sinne haben wir ne MENGE Existenzgründungen heutzutage.
Einen hab´ich noch:
„Jeder Trader weiss, dass dies praktisch unmmöglich ist. Goldman muss nun der SEC von der Glückssträne berichten. Nach Angaben des Bankhauses kamen die hohen Gewinne vor allem durch riskante Spekulationen im großen Stil zustande.“
“…riskante Spekulationen im großen Stil…”
…mit zum großen Teil vom Staat finanziertem Kapital oder Bürgschaften. Eigenhandel anstatt Kredite für die Wirtschaft. Die anderen Banken verhalten sich nicht anders. Das versteht mal also heutzutage unter Konjunkturprogramme.
Was machen wir eigentlich, wenn der nächste Derivatehaufen platzt?
Jetzt aber Nacht – die Pille fängt an zu wirken
))
Gerade noch vor dem Runterfahren entdeckt. Passend zum Artikel der Süddeutschen.
http://www.mmnews.de/index.php/200908053486/MM-News/Goldman-gewinnt-immer.html
Wer denkt denn da noch ans produktive Arbeiten. Nachdem die Staaten den Casinos dieser Welt neue Jetons bereit gestellt haben, sind Flash-Order mit den neuen Kauf- und Verkaufssoftwares der große Renner. Goldmann Sachs liegt derzeit mit ihrer Supersoftware „Goldesel“ klar vorn. Die anderen werden/müssen nachziehen. Eine neue Ära und Wettlauf des Ultraschall-Zockens hat begonnen. Investieren und wieder Aussteigen (turnaround) in Millisekunden.
Jedenfalls, ich entscheide mich jetzt für die “blaue” Pille von Pfizer (lach – Spässle)
Gute N8
@Gregor
))))
“Dabei habe ich über Nacht extra einen 20 und einen 50 Euro Scheine aufeineinader gelegt, um zu sehen, ob sie aus sich heraus Zinsen produzieren. Heute waren noch keine kleinen Cent-Stücke da, aber vielleicht muss man auch 9 Monate warten”
Sag Bescheid wenn du Opa geworden bist -…..oder vielleicht Oma?
@zitat
Wie du sicherlich auch schon festgestellt hast, es läuft immer auf die gleiche Situation hinaus.
Es ist nicht entscheidend, ob du die blaue oder die rote Kapsel nimmst. Entscheidend ist, dass du dich dieser Frage überhaupt erst stellst.
))
Jedoch die Meisten stellen sich dieser Frage erst gar nicht – die Konditionierung ist zu dominant.
Gruß
Klaus
Auszüg aus einem Artikel der Süddeutschen
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/79/482534/text/
Demokratiealarm:
Die Finanzwirtschaft macht nach dem Börsencrash weiter, als ob nichts gewesen wäre. Und der demokratische Staat wehrt sich nicht dagegen. Die Wiedergutmachung eines Schadens gehört zu den allgemeinen Rechtsprinzipien. Wer einen Schaden anrichtet, von dem erwartet man, dass er sich um die Beseitigung des Schadens bemüht.
Im Strafrecht nennt man diese Erwartung “Verhalten nach der Tat”.
Das Furchtbarste, was ein Straftäter nach der Tat machen kann, ist , wenn er einfach so weitermacht, ohne Einsicht, ohne Reue, ohne Innehalten. Diese Defizite gibt es offenbar auch in der Finanzkrise: Nicht wenige Banken und Investmentfirmen machen einfach so weiter wie zuvor, sie zahlen maßlose Boni wie zuvor, sie spekulieren wie zuvor, sie riskieren Geld wie zuvor – nur ist es diesmal auch das Geld des Staates, das Geld des Steuerzahlers also. Nicht wenige der Groß-Finanzmanager sind renitent und intransigent – also stur, unbelehrbar und unverschämt.
Die Banken seien “systemrelevant”, sagte der Staat, als er die Banken gerettet hat. Womöglich arbeiten einige nicht systemrelevant, sondern systemzerstörend. Die Finanzwirtschaft zerstört das Vertrauen in die Demokratie – und der demokratische Staat hilft dabei mit, weil er sich nicht ausreichend wehrt. Es ist Zeit für einen Demokratiealarm.
Schönes Wochenende
Gruß
Klaus
Systemtheoretischer Blick auf die Krise
http://bit.ly/1acELC aus FAZ
Hatte Fritz B. Simon schon mal hier erwähnt, ist von mir sehr geschätzt.
Kurzer Einwurf-
Bernd Senf ist leider zu sehr der Esoterik verhaftet, als daß ich ihn ganz voll nehmen könnte.Rupert Sheldrake ist in der Tat umstritten, aber seine Theorien sind hochinteressant und auch wissenschaftlich nicht unbeachtet geblieben.
Interessante Diskussion hier bei Euch-:-)
schönen Abend noch
mad
@dtesch
Um die Systemfrage kommt man nur mit der Natur des Menschen nicht herum.
Das Verhalten des Menschen wird im Normalfall durch Gier und Angst mehr oder weniger in einem vernünftigen Gleichgewicht gehalten. Übertreibung in die eine oder andere Richtung wird bestraft bzw. zahlt sich im Durchschnitt nicht aus.
Bemerken die Marktteilnehmer jedoch, dass riskantes Verhalten nicht riskant ist, weil die Notenbank (z.B. “Greenspan Put” ) oder die Regierung hilft (bailouts, too big to fail), funktioniert dieses Gleichgewicht nicht mehr. Die Gier nimmt überhand und es wird ohne Hemmung gezockt. Aus diesem Grund sind Staatseingriffe so gefährlich und gehören nicht in eine freie Marktwirtschaft, weil sie die Verantwortlichkeit der Marktteilnehmer für ihr Verhalten ausschalten. Derjenige der vernünftig gewirtschaftet hat wird bestraft, der verantwortungslose Zocker wird belohnt.
Die gleiche Wirkung erzeugt die Möglichkeit, gepoolte Kredite zu verkaufen (ABS) und das Verlustrisiko über CDS abzuschieben. Dadurch wird auch die Verantwortlichkeit für das Handeln im Markt abgeschoben und die Risikoneigung steigt. Warum soll die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers ordentlich geprüft werden, wenn der Kredit sowieso verkauft wird?
In einer wirklich freien Marktwirtschaft mit vielen kleinen Wirtschafts-Einheiten, ohne Notenbanken und Staatseingriffe gäbe es natürlich auch ein Auf und Ab, jedoch nie so gigantische Übertreibungen wie die aktuelle Krise.
@eysel
Zur Erinnerung:
von Eysel am 01.08.2009 um 11:14 Uhr:
Sowas nenn ich “Rattenfänger”!
Einige Leute lächerlich machen,
Interessant, dass auch wieder das exponentielle Wachstum als “Argument” auftaucht…
Was hast du gegen das Argument “exponentielles Wachstum”? Nach Prof. Binswanger und Hr. Ackermann ist das die logische Folge und die Problematik unseres Wirtschaftssystems.
@ Zitat
Schon bei Skeptizismus – wenn es als Leitlinie ausgegeben wird – zucke ich. Die Tatsache dass jemand bei Laien populär ist, ist ein Grund für Wachheit. Nicht aber a priori für Ablehnung. ( Ein Mehr an – vernünftig erklärter – Naturwissenschaft wäre ganz sicher wünschenswert.) Es gibt 2 Gründe dafür, dass Fachleute die “populären Kollegen” öffentlich!! manchmal nicht ganz so ernst nehmen: einmal, weil die Populären oftmals etwas sehr vereinfachen MÜSSEN (der Verständlichkeit wegen). Wenn das die Prinzipien nicht verfälscht geht das aber in Ordnung, meine ich. Zweitens: Die “Führenden” auf einem Gebiet sind recht häufig nicht dieselben, wie diejenigen mit der “Gabe” zu erklären. ~~
WO bitte schön habe ich jeden der das System kritisiert als Rattenfänger bezeichnet???????????????????
Lies das Märchen, dann weist du,
was ein Rattenfänger ist!
- Wenns irgend geht, bitte etwas differenzierter.
Ich stell mal zum Feierabend eine provokante These auf:
Nicht das Geldsystem ist das Problem, sondern die Natur des Menschen.
Der Mensch im allgemeinen sucht immer seinen Vorteil und das geschieht auf unterschiedliche Weise:
Dabei entsteht ein Delta von
durch Fleiß, Arbeit und Fortschritt sich und Anderen ein angenehmes Leben ermöglichen
durch Schmarotzertum auf Kosten anderer Leben.
Dazwischen gibt es jede Menge von Schattierungen.
Systeme, die den obigen Gegebenheiten keine Rechnung tragen, werden über kurz oder lang scheitern.
Darum konnte z.B. der Kommunismus in der realen Welt nicht bestehen.
Eysel, aber nicht dass Du daraus schließt, ich plädiere für die Umerziehung des Menschen. Nein, ich versuche nur die Fakten aufzuzählen.
Gruß
dtesch
Und es ist wirklich lächerlich,
wenn nur scheinbare Fachleute “sowas” absondern.
Dasselbe auch heute in Bild zu lesen.
http://www.n-tv.de/politik/SPD-Experte-attackiert-Impfplaene-article451205.html
Es gehorcht der gleichen Logik wie:
Lieber verkorks ich mir den Magen,
als dass der Andere was zu essen kriegt!
Eine inzwischen nicht selten anzutreffende Form von “Logik”.
Wie sagte Oma?
Missgunst, Dummheit und Stolz
wachsen am selben Holz.
“Sojemand” wird den Menschen als “Gesundheitsexperte” verkauft! – Wieso wird “Sojemand” nicht von der Presse durch den Kakao gezogen?????
@eysel
Zu Sheldrake ein Zitat aus dem Skeptiker:
“Sheldrake ist bei wissenschaftlich interessierten Laien ungemein populär”
Ist nicht schon das ein Kontraindikator?
http://www.gwup.org/component/content/article/107-sonstige-themen/777-felder-ohne-fruechte
Zum Geldsystem:
Ob es ein besseres Geldsystem gibt und welches das sein soll, die Frage sollte man offen diskutieren. Aber wenn man Leute, die auf offensichtliche Probleme des jetzigen Systems hinweisen, pauschal als Rattenfänger bezeichnet, kommt eine derartige Diskussion nicht zustande.
Eine Systemreform ist aus dem System heraus nach meiner Meinung eh nicht möglich, da naturgemäß die Systemprofiteure an den Schalthebeln der Macht sitzen und diese auch nicht freiwillig aufgeben. Also wird es so weitergehen wie bisher: Sozialismus für die Banken und Großkonzerne und Kapitalismus für den Mittelstand.
Mit “Steuerzahler” wird ja der “kleine Mann” gemeint,
der – was dann gerne verschwiegen wird – mehr Transfer erhält als er Steuer zahlt.
@ Greg:
“Wir werden aber immer wieder Verluste sehen, weil die öffentliche Hand nicht alle Risiken übernehmen kann.” Und das ist sehr gut so. Und es relativiert doch SEHR die allzu „beliebte“ Aussage, dass „alles“ auf den Steuerzahler abgewälzt wird.
@Klaus:
Nein, Prof. Senf kannte ich noch nicht. Ich lese mal rein. Aber nicht den Teil, wie die Psyche das Wetter beeinflusst
@dtesch:
“Nur ist damit die Krise bewältigt, weil ich Kreditforderungen gegen Bargeld oder Wertpapiere tausche?”
Nein, die Krise ist nicht zu ende, sondern nur verzögert, damit es zu keinem Schock kommt. Wir werden aber immer wieder Verluste sehen, weil die öffentliche Hand nicht alle Risiken übernehmen kann.
@Ihre Name
Du hast recht, wenn Du sagst dass die Kredite nicht durch entsprechende Werte abgedeckt waren. Deshalb kam es ja zu dieser Krise. Es platzen ja auch Kredite, die gar keine Sicherheit hatten, d.h. die bereits verkonsumiert waren bevor seit in anderen Papieren weiterverkauft wurden. Für diese Kredite gab es nie einen Gegenwert.
Damit es keinen Run auf die Banken gabt, wurden die Banken mit entsprechenden Geld versorgt. Aber die dahinter stehenden Werte sind weiterhin nicht vorhanden.
Also ist jetzt mehr Geld im System als an Werten vorhanden ist? Jetzt wird Du sagen, das war ja vor der Krise auch schon so: Statt dem neuem Geld standen Kreditforderungen in den Büchern der Banken.
Nur ist damit die Krise bewältigt, weil ich Kreditforderungen gegen Bargeld oder Wertpapiere tausche?
Solange die Leute dem Geldsystem (z.B. Bankkonto, …) noch vertrauen, funktioniert das System weiter.
Gruß
dtesch
@dtsch:
“Für die Inflation spricht, das Unsummen gedruckten Geldes darauf wartet in den Geldverkehr zu gelangen.”
Gegen Inflation spricht, dass die Unsummen gedruckten Geldes nur Gelder ersetzen, die seit 15 Jahren den Geldverkehr durcheinandergebracht haben. Es wurde in der Erwartung von mehr Wachstum zu viel investiert. Das hat das Wachstum befeuert, aber wir müssen uns eingestehen, dass die Welt nicht in gleichen Maße mitwächst.
Deshalb stellen sich weltweit viele Projekte als unrentabel und somit zu teuer heraus. Die Kredite sind nicht durch entsprechende Werte gedeckt, weil die Assets an Wert verlieren. Kredite platzen und Banken werden notdürftig am Leben gehalten, weil sich die Wertverluste sonst nur beschleunigen würden. Sie erzeugen aber kein neues Wachstum, höchstens ein paar kurzfristige Blasen.
Wenn Geld nicht ausgegeben wird, gibt es keine Inflation, egal wie viel gedruckt wird. Das ist der Unterschied zu 1923, weil seit 1914 immer neue Waren mit neuem Geld bezahlt wurden. Heute werden nur Kredite getilgt oder umgeschuldet. Das Geld wird aber nicht investiert.
Zum „Geldsystem“ mal ganz grundlegend: Dies( System ) ist das Einzige von dem wir wissen, dass es im globalen Kontext meistens gut funktioniert. – Diesen Beweis hat KEIN andere System bisher erbracht. – Es ( das System ) hat sich evolutionär entwickeln und verbessern können . – - Jedes neue System wäre – realistisch betrachten – mit Kinderkrankheiten versehen, die bei nicht mehr und nicht weniger als einem Weltfinanzsystem schnell fatal sein können. – ~~
Welcher Träumer hat behauptet, dass das gegenwärtige System fehlerfrei oder nicht verbesserbar sei? – Dagegen finde ich mühelos eine Menge „Leute“, die – welch Größenwahn – behaupten, sie hätten eine Lösung für so gut wie jedes Problem! – Auch hier hat das Rasiermesser nichts zu suchen, da die Lösungsalternativen keinesfalls „ansonsten gleichwertig“ sind.
@Klaus + Pampa:
Ist doch eine freundliche Diskussion hier und kein VWL vs. BWL-Leistungsschau. Ist ein wenig wie in der Physik: Einige Sachen kann man auf der Makro-Eeben besser erklären, auch wenn sie den Beobachungen auf der Mikroebene widersprechen. Und umgekehrt.
I’m a macro guy – und bin immer froh, hier noch eine Menge über Bilanzen und die kleinen wuseligen Zusammenhänge in der Bewertung von Assets lernen zu können
@Eysel + Klaus:
Nö, ich schweige nicht aus Höflichkeit, sondern aus schnöden monetären Gründen. Manchmal muss man auch ein wenig Arbeiten, um Geld zu verdienen.
Dabei habe ich über Nacht extra einen 20 und einen 50 Euro Scheine aufeineinader gelegt, um zu sehen, ob sie aus sich heraus Zinsen produzieren. Heute waren noch keine kleinen Cent-Stücke da, aber vielleicht muss man auch 9 Monate warten
))))
(wegduck)
@Zitat:
\”Meine Meinung: Inflate or die!\”
\”Wir werden bald über Schuldenerlass für Nationen reden müssen\”
Meiner Meinung nach haben wir die Inflationsphase hinter uns. Die Frage ist eher, wie schnell oder langsam die Deflation erfolgt. Langsame Inflation oder langsame Deflation sind per se nicht schädlich, weil sich die Wirtschaft darauf einstellt. Rapide Prozesse sind zerstörerisch.
Wir werden noch viele Kredite platzen sehen. Das ist deflationär, weil mit den Verbindlichkeiten auch die Guthaben verschwinden. Es wird weniger konsumiert, wenn nicht mehr auf Pump gekauft werden kann (i.e. ökonomisch vertretbares Maß), auch das ist deflationär.
@ Zitat,
)))
Ockhams Razor ist eine Entscheidungshilfe bei unterschiedlichen Komplexitäten
von ANSONSTEN GLEICHWERTIGEN Lösungen!
NICHT aber bei der Entscheidung ob ich mich nach einer THESE oder der geltenden Wissenschaft richte. -
Klar wird Vieles bei der Ausdifferenzierung genetisch gesteuert. Aber nicht alles ist so erklärbar. Wer steuert Gene? Zwischen dem REINEN Zufall und dem was wir beobachten können klafft an einigen Stellen eine Lücke für die eine Erklärung noch gesucht wird. –
Darüber denkt Sheldrake nach. Seine alten Arbeiten ( ein Teil seiner Argumente von damals ) sind inzwischen durch die explosionartig entwickelnden Fächer wie Genetik, Proteomik usw überholt. Was von dem grundsätzlichen Recht zu seinen Thesen!!!! sowenig nimmt wie von deren Aktualität, die übrigens in engem Zusammenhang stehen zu einigen sehr modernen Postulaten der Physik. –
A bisserl Genauigkeit in der Argumentation, und was das razor WIRKLICH bedeutet, wär (manchmal) ganz gut. –~~
Ich bin kein „Finanzmann“. Und hab im Gegensatz zu manch ANDEREM, der ebenfalls kein Fachmann ist KEINE „Patentlösung“. Versuche logisch unideologisch unter Beobachtung der Realitäten nachdzudenken.
Und wenn ich ( man sich ) mich irre ( irrt )?-
Wo ist das Problem? Ich hab was gelernt! -
Ich denke, dass eher DIE ein Problem haben, die ALLZUGERNE hämisch mit dem Finger auf Andere zeigen.~~
Überwiegend wird wohl von eigenen Denkweisen auf die von Anderen geschlossen.
„ @klaus F.
Eysel ruft schon nach dem Pappa!
Das entlarvt den “Querdenker-Freund”;-)“
Wen DAS Niveau wohl entlarvt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
@dtesch
Das mit dem “vernünftigen Maß” ist von Hr. Neumann, dessen Beitrag ich aus einem früheren Blog zitiert habe.
Meine Meinung: Inflate or die!
@Eysel
Nach Ockhams Rasiermesser sind die Thesen von Hr. Sheldrake total überflüssig. Die Ausdifferenzierung von Stammzellen zu Nervenzellen, Herzzellen oder etwas schwieriger Lungenzellen können im Labor ohne die esoterischen”morphogenetischen Felder” durchgeführt werden. Die Morphogenese von Embryonen wird eindeutig genetisch gesteuert. Soviel zur Logik.
Vielleicht könntest du deine Meinung zum Geldsystem etwas konkretisieren, damit es möglich ist darauf einzugehen.
Stimmst du Prof. Binswanger und Hr. Ackermann nicht zu, dass es aufgrund des Wachstumszwanges zu einer exponentiellen Geldvermehrung (=Kreditvermehrung) kommen muss?
Da aber exponentielles Wachstum der realen Wirtschaft in einer endlichen Welt nicht möglich ist, kommt es zwangsweise zu Krisen: Inflation oder Bankrottgehen. Beweise für diesen Zusammenhang gibt es in der Geschichte genügend.
An welchem Punkt setzt deine Kritik konkret an?
@klaus F.
)))
Eysel ruft schon nach dem Pappa!
Das entlarvt den “Querdenker-Freund”;-)
@zitat
Was ist überhaupt ein wirtschaftlich vernünftiges Maß? Wer legt es fest? Ich glaube es ist, wie die Börsianer zu sagen pflegen, sehr volatil.
Ob es unbedingt zu einer Deflation oder gar Inflation kommen wird, ist mir nicht nicht ganz klar. Für die Inflation spricht, das Unsummen gedruckten Geldes darauf wartet in den Geldverkehr zu gelangen.
Gruß
dtesch
@ B O S S
wie wär das Thema:
“Die Rattenfänger von Hameln sind unter uns!”