» 20.06.2009, 07:00

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Mogli kauft Gold

Wenn ich mit Bankern rede, komme ich mir vor wie der kleine Mogli, der Junge aus der Disney-Verfilmung „Das Dschungelbuch“: Du sitzt auf einem dünnen Ast, unten schnappt Tiger Shir Khan nach deinem Bein, und vor dir lockt die Schlange Kaa mit diesem betörenden Blick und ihrem Singsang: „Vertraue mir!“ Wird alles wieder gut mit der Finanzkrise, soll ich den Banken wieder vertrauen? Kann man auf unser Geld noch vertrauen?

Schon Aristoteles wusste: Geld verdankt sein Dasein nicht der Natur, sondern weil die Menschen es als „geltend gesetzt“ haben. Ohne Vertrauen verliert „Nomos“, das Gesetzte, seine Funktion und wird ersetzt. Im Nachkriegsdeutschland galten Zigaretten mehr als die Reichsmark. In einsamen Tälern des Balkans wird immer noch die gute, alte Deutsche Mark als Zahlungsmittel akzeptiert.

In Ländern mit hoher Inflation wie Peru tauschen Sparer den einheimischen Sol auf dem Schwarzmarkt in Dollar um, die in Plastik verschweißt im Keller vergraben werden: ohne Zinsertrag, aber sicher vor galoppierender Inflation, Bankenpleiten und dem Zugriff des Staates auf Sparkonten. In Indien gibt es für eine 100-Dollar-Note 20 Prozent mehr Rupien als für Hundert Ein-Dollar-Noten. Der Grund: Die Dollar werden eingerollt und in einer Körperöffnung, die von unserem Schöpfer dafür eigentlich nicht vorgesehen ist, nach Dubai geschmuggelt und dort in Gold getauscht. Hundert Dollar im Stück haben einen höheren Tragekomfort und rechtfertigen damit einen höheren Kurs. Der Erfindungsreichtum der Menschen ist unbegrenzt, wenn es um den Schutz und die Bewahrung ihres kleinen oder großen Vermögens geht.

Lange haben wir über solche Verzweiflungsaktionen vermeintlich unterentwickelter Völker gelacht. Aber seit der Finanzkrise schwinden die Unterschiede: Banker waren die Ersten, die ihr Bankguthaben in Gold umgetauscht haben. Andere horten Scheine im Tresor zu Hause, weil sie wissen, dass die Bargeldautomaten nichts mehr hergeben, wenn die Bank doch noch pleitegeht. Ich kenne einen Banker, der spekuliert mit einem Rohöltanker auf steigende Ölpreise. Einen richtigen Tanker, der vor Rotterdam dümpelt inklusive philippinischer Mannschaft, nicht irgendein Rohöl-Zertifikat oder Derivat – so was ist nur für Bankkunden da. Einer kauft Garagen („Lassen sich immer vermieten“), andere Holzstapel („Energiekrise“) und Schnapsflaschen („Schnaps geht immer“). Beliebt sind Immobilien und Ackerland.

Gold wird als Rettungsanker erlebt; eine seriöse deutsche Bank empfiehlt, 20 Prozent des Vermögens im mystischen Metall anzulegen, und zwar anfassbar, bar gekauft und damit unsichtbar für Peer Steinbrücks Späher. Das alles sind Symptome für einen schleichenden Vertrauensverlust: Geld gilt als wacklig, die modernen Instrumente der Finanzwelt als brandgefährlich, da hilft es auch nicht, auf den Dollar andere Bilder zu drucken. (Lesen Sie dazu Seite 18.) Es lebe der Sachwert – welcher auch immer.

Die Folge? Wir werden alle ärmer. Kapital wird knapp, wenn es versteckt, verbuddelt, als Goldstück oder Barren im Keller gebunkert oder verschoben wird, jedenfalls nicht investiert werden kann. Wenn das Vertrauen ins Geld schwindet, schrumpft die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieser Gesellschaft; das ist ein ehernes Gesetz.

Und die Banken, die Verursacher des Debakels? Ihre Vertreter raten uns, weiterzumachen wie zuvor. Investmentbanken wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank erwarten Milliardengewinne. Das Kasino hat wieder geöffnet, und gezockt wird toller denn je mit unbegrenztem Kredit, denn jetzt stehen mit den Billionen aus den Rettungspaketen mehr Mittel zur Verfügung als je zuvor.

Übrigens: Mogli wurde von Kaa betört und umschlungen – aber befreit von Baghira, dem schwarzen Panther. Heute würde er Gold kaufen.

» 20.06.2009, 07:00

    317 Kommentare zu “Mogli kauft Gold”


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  9. Pampa sagt:

    Vorsicht, nur für Leute, die meinen mich zu kennen:

    An die Warmduscher und Rosenblütenbader … ;-) ))

    http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EC8BDD1DAA7B841E88B1887D539058A19~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    … ob es einem da die Hypophysen, ähm Cojones, hart kocht?

    … basisch-mineralisches Aroma-Bad Klaus? Recht so, richtige Männer brauchen keinen Säureschutzmantel. Hm. Natronlauge? Wo warst Du eigentlich, etwa bei den Freunden, die den Inuit Kühlschränke verkaufen? Was aber immer gut kommt ist die Frage beim Studieren des Angebots, ob Mann mal die Thai vor der Massage sehen könne. Das mit dem alles in den Mund nehmen und nichts weitererzählen verkneife ich mir jetzt mal besser. So gewinnt Mann Freunde … ;-) http://www.youtube.com/watch?v=mHcqKYfV8k4&NR=1

    Wie, habe ich Chauvi gehört? Aber sicher, früher war ich mal im Präsidium des CVJM. Nein, nicht christlicher junger Menschen, sondern chauvinistischer junger Männer. Schon gut, ich benehme mich wieder, so gut ich es denn kann … ;-)

    Buchempfehlung, wenn auch schon alt und abgegriffen: Uta Mende, Mann wie siehst Du aus!
    http://www.amazon.de/Mann-siehst-Personality-Styling-massgeschneiderte-Erfolg/dp/392622455X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1247060631&sr=8-1

  10. Pampa sagt:

    5-Sterne-Gesundheitsmenu? Hm. Ich nehme mal an eine Variation von Grünkernsalaten, gefolgt von einer Grünkernsuppe, als Höhepunkt des Abends ein Grünkernbratling, dezent abgerundet mit einem Grünkernirgendetwas und perfekt gefinisht mit einem Grünkerneis. Das ganze begleitet von verschiedenen Grünkernsäften.

    Na, läuft Dir das Wasser im Munde zusammen …

    … wenn Du an einer Pommes-Bude vorbeigehst? ;-)

    Vielleicht sind wir ja nicht vom gleichen Stamm, aber doch vom gegenüberliegenden Ufer.

    Dass mir immer alle an die Cojones wollen, wobei ich doch so ein liebes Kerlchen bin, …

    … wenn ich will.

    Übrigens Chef, im Winter hat der Pool in der Taunus-Therme durchaus Trainingscharakter. Vorher ein Aufguss in der 100-Grad-Sauna (oben, nicht unten, bei den MADchen) und auf geht’s. Keine Sorge, mein Hauself ist mir auch beim ersten Mal umgefallen, meistens sind ganz gute Ärzte vor Ort … ;-)

    Pampa

  11. Klaus F. sagt:

    @Mad :-)
    “….wenn er denn ein Gentleman ist…”
    Dies abschließend zu beurteilen dürfte über dieses Medium nur schwerlich zu bewerkstelligen sein ;-)

    „Ich habe den Eindruck, daß ein Spekulieren auf das NO GO eng mit einer gewissen Goldvernarrtheit zusammenhängt…“
    Da stimme ich dir zu. Viele Goldbesitzer und Goldspekulanten machen sich die Argumente eines Kollaps des Geldsystems zueigen. Allerdings versuche ich deren Interessen getriebenen Aussagen per Verlinkung zu vermeiden. Es sind die „potenziellen“ Halsabschneider von Morgen.
    Wenngleich sich deren Argumente und Fakten in vielerlei Hinsicht mit meinen Einschätzungen decken – ich jedoch, bis auf mein Allerheiligstes – dem Ehering ;-) , kein einziges Gramm Gold besitze und von daher jegliche Pusherei reinen Gewissens von mir weisen kann.

    Gruß und gute N8 :-)
    Klaus

  12. mad pilot sagt:

    @Klaus F. ;-)
    ….wenn er denn ein Gentleman ist…

    Interview : kein anderes Statement von Ihnen erwartet- !
    Die Frage ist nur-
    wollen/ können wir zur Sippe zurück bzw wie sähe eine debitistische Lösung denn aus?
    Ich habe den Eindruck, daß ein Spekulieren auf das NO GO eng mit einer gewissen Goldvernarrtheit zusammenhängt…
    Der interviewende Thomas Strobl, der außer in seinem weissgarnix-blog zu schreiben auch den Sprung in die Faz-blogs geschafft hat, ist, soweit ich es verstanden habe, ein Schüler von \”dottore\” Martin gewesen, und trifft manchmal auf Widerspruch aus dem Bereich der Debitisten. Finde ich aber ganz positiv, denn er bleibt nicht stehen.
    Martin schreibt übrigens für die \”BILD\”…

  13. Klaus F. sagt:

    @Mad :-)

    Ein Gentleman schweigt und genießt ;-)

    Bzgl. Interview mit C. Martin – Daumen hoch! Entspricht überwiegend auch meine Meinung und Einschätzung.

  14. mad pilot sagt:

    Habe übrigens vor langen Jahren ;-) meinen 50sten im Wellness-Hotel verbracht. Sauna , Schöönheitsbad und Massage hatten den Effekt, daß ich mich wie eine frischgepellte Frühlingskartoffel fühlte und mich selig ins Bett gelegt und den Tag verschlummert habe. So etwas mache ich, wenn überhaupt, nur noch alleine, damit ein anwesender Begleiter nicht etwa sein Geld im Kasino verzockt vor lauter Langeweile oder ähnliche Dummheiten macht.Ich war zu nix mehr zu bewegen.Wirklich NIX. ;-)
    Also Ladies, laßt die Verächter daheim. Das ist nix für Jungs,scheint mir, oder aber sie sind zu stolz, um zuzugeben, daß so ein Gefummle und Gemache ja eigentlich ganz gut tut.
    Das ist jetzt aber sehr OT, sorry. ;-)

  15. mad pilot sagt:

    Lesenswertes Interview von @weissgarnichts (Thomas Strobl) mit Paul C.Martin (war mal WiWo Chefredakteur ) und DebitistenPapst:

    http://faz-community.faz.net/blogs/chaos/archive/2009/07/06/aufschwung-ohne-ende-bis-zum-bitteren-ende.aspx

    LG mad ;-)

  16. Klaus F. sagt:

    Ach weißt du Pampa, Frauen können ja sooooo dankbar sein ;-) ))
    Da nimmt man auch mal ein basisch-mineralisches Aroma-Bad mit anschließend langem Spaziergang zum „bewussten Atmen“ in den ???bach-Auen in Kauf und zum Abendessen ein 5-Gänge-Gesundheitsmenü (erspare mir bitte die Einzelheiten), dass ich hinterher in die nächste Pommesbude gerannt bin.

    Dir erzähl´ ich noch mal was unter Männern – Verräter! :( ((

    Klaus :-) ))

  17. r.tichy sagt:

    …da will ich auf dem Eis dabei sein, wenn Pampa sich die Cs. im Eiswasser abfriert.
    Lieber Warmduscher statt Langleber

  18. Pampa sagt:

    Na Klausemann, haben sie Dich in ein Rosenblütenbad gezoppt und Dir das Näschen gepudert? ;-) Apropos Wellness und Pudern, habe vor Jahren mal im BR3 gehört, wie eine Moderatorin danach fragte, welcher Spruch auf dem Tageskalender stünde. Ein Österreicher rief an und meinte auf seinem stehe: Damen, die die Wimpern pinseln, sind Damen, die beim P…. winseln. Boah, wurde die sauer, die kriegte sich gar nicht mehr ein … ;-) ))

    Unter Wellness-Urlaub verstehe ich eine Sauna im finnischen Winter und ein Loch im Eis. That separates the men from the girls and Warmduscher. ;-) ))

    Aber mal was ernsthaftes, mit Jungcobras und der Holden bietet sich z.B. auch http://www.roompotparks.de/ferienparks/552225/marinapark_volendam an. Gut, Volendam ist ein elendes Touristen-Loch, aber Noord-Holland wirklich ursprünglich und wunderbar. Speziell Edam oder Alkmar, die Blumenfelder im Nordwesten des Landes, Amsterdam, besser noch Harlem etc. exzellenter Ausgangsstandort für Erkundungen aller Art.

    @RTY: Gilt Holland auch als globaler link? ;-) Wir können es ja mal als Teil vom Einkaufsmanager-Index laufen lassen, damit es einen wirtschaftlichen Touch bekommt.

  19. Klaus F. sagt:

    @rty

    I´m back ;-)
    War doch nur ein 4-Tage-Kurzurlaub.

    Ende Mai Anfang Juni habe ich den Markt beschrieben mit einer distributierenden, zähen Toppingphase.
    —————————————————-
    von Klaus F. am 04.06.2009 um 21:22 Uhr:
    @ Alle Marktinteressierte
    Die Börse geht immer den Weg der größten Schmerzen. Sowohl für die Bullen, als auch für die Bären. Nun hat es die zu späten Bären erwischt. Dax mittlerweile in der Kür (5000+) plus gleichzeitiger Distribution = „zähe“ Toppingphase. Die aufgehellte Stimmung wird in Kürze wieder kippen, respektive auch die „Bewertung“ eingehender Nachrichten
    ———————————————–
    Das Marktverhalten „Distribution“ wurde hier im besonderen Maße durch Insider ausgelöst.
    Link dazu:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/usa-insider-verkaufen-massiv;2426267

    Distribution ist im Prinzip nichts anderes als ein Abverkauf durch größere Adressen in steigende Notierungen hinein. Dieses Marktverhalten wird ständig mit den entsprechenden Kauf- bzw. in diesem Fall Verkaufsprogrammen optimiert. Für den „normalen“ Marktteilnehmer nicht und selbst für den erfahrene Börsianer nur sehr schwer zu erkennen.

    Gruß
    Klaus F.

    p.s.:
    Die 4650 sind zwar Intraday durch, aber um die SKS-Nackenlinie wird noch gekämpft.
    Die Bullen wissen schließlich auch um deren Bedeutung. Shortgewinne erst einmal zu 2/3 realisiert, den Rest eng abgesichert. Schaumermal, ggf. ein paar Tage an der Seitenlinie, um höher wieder einzusteigen ;-)

  20. r.tichy sagt:

    Na, sieht so aus als ob ihr den geschätzten Klaus urlaubsreif gebloggt hättet.
    Darf ich einen Vorschlag machen: Links und Verweise helfen der Wahrheitsfindung.
    Insebesondere globale Verweise sind sehr hilfreich.
    Mehr davon.

  21. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Eysel,

    was möchtest Du mir sagen, wolltest Du mich zum himbeereis mit
    schlucksahne einladen oder omas letztes stück frankfurter kranz
    endlich loswerden ?

  22. Eysel sagt:

    @ Pamir,
    ”Man kann nicht auf dauer die ganze welt verarschen”
    Manche Ideologen kriegen das nur 12 Jahre hin,
    manchmal schafft eine Organisation es ein paar tausend Jahre.-
    Auf DAUER geht es nätürlich nicht! -

  23. Zamir Zebulovic sagt:

    Einen hätt’ ich noch vergessen:

    Und als zugabe, genau diesen menschen die tagtäglich das blut in die wirtschaftsumlaufbahn pumpen, sollte man alle 30 minuten per head-set, den aktuellen dax-zwischenstand bekanntgeben, damit sie genau wissen, wo sie stehen und ob es sich überhaupt noch lohnt
    für krawattentragende, unverantwortliche dummfuzzys, die erträge
    zu erwirtschaften, die diese dekadenz-bolzen dann ungehend wieder
    in die nächste blase einspekulieren dürfen. So einfach ist das.
    Gruß Zamir

  24. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Andreas Müller,

    habe mal einfach frank und frei in den egon-w-kreutzer seiten
    “rumgefummelt”. Gefährliches gedankengut, was es da so alles gibt.
    Ja ist es denn die possibility, soviel “bewegung” in unserem stock-
    konservatorium. Man möchte gleich weitersingen: DIe gedanken sind frei und so weiter und so fort. Ich formuliere es mal so richtig auf pfälzer-deutsch:”Man kann nicht auf dauer die ganze welt verarschen”. Was noch fehlt, ist ebenfalls von mir hier etwas weiter oben schon angesprochen worden, strategie, organisation, zeilvorgabe und manpower, überzeugungskraft, gesellschaftlich-politische stossrichtung und vorgabediktionen und aktionen in einklang zu bringen, graue theorie erschöpft sich irgendwann im NICHTS.
    Gruß Zamir

  25. Klaus F. sagt:

    Danke Pampa,

    Ich traue es mir gar nicht zu verraten wohin es geht.
    Pssst, Pampa Meine Holde schleppt mich mit in ein Wellness-Hotel (uaaahhh!)
    Konnte es lange hinauszögern – nun aber bin ich reif. ;-)

    Übrigens, nächste Woche beginnt wie immer mit Alcoa die Earning-Season. Dürfte wohl Anlaß und Triebfeder für die Richtung sein.
    Aber vorerst alles innerhalb der breiten rund 1000-Punkte-Range.
    Der nächste übergeordnete Trendmove mit neue Tiefs wird noch etwas auf sich warten lassen.

    Die Commodities geben auch wieder Luft ab. Zweifel an einer signifikanten konjunkturellen Erholung kommen auf – mich wundert´s nicht ;-)

    Okay! Bis die Tage wieder :-)

  26. Pampa sagt:

    Schönen Urlaub Klaus

    Hoffentlich erholst Du Dich besser als der DAX ;-)

  27. Klaus F. sagt:

    siehe auch oben 15.17

  28. Klaus F. sagt:

    Update heutemorgen an Herrn Riedl geschickt.
    Wir beide kommen überein, wenn DAX 4650 nach unten bricht wird eine SKS aktiviert, die den DAX wieder in die untere Range (grob 5000/4000) schickt.

    Über 5000 hatten Sie die Gelegenheit – kommt aber höchstwahrscheinlich noch einmal eine (in ein paar Wochen). Dann aber wohl die Letzte Gelegenheit.
    Jedenfalls werden es nicht mehr viele, bevor es dann eine Etage tiefer geht.

    Gruß
    Klaus F.

  29. r.tichy sagt:

    …in welche Richtung? 4650?

    Gruß

  30. Klaus F. sagt:

    Einverstanden, Pampa :-)

    Wir kommen eh nicht überein. Die Argumente fangen an sich zu wiederholen. Unsere Stammeszugehörigkeit zu verschieden ;-)

    Berufsbedingt erst immer wieder verschoben – nun aber Morgen ab in den Kurzurlaub.

    …und achte auf die 4650 – für den Verlauf der nächsten Wochen nicht unwichtig! ;-)

    Bis dann
    Schöne Grüße :-)
    Klaus

  31. Pampa sagt:

    Nun gut Klaus,

    nach Beiträgen von allen möglichen Leuten hier und links aller Art kommst Du mit Deinem Ursprungslink einer obskuren Seite, der in einem einzigen Diagramm angeblich das gesamte Weltfinanzsystem erklärt. Wollen wir wieder von vorne anfangen? ;-) Lassen wir es besser gut sein, oder?

    Schöne Grüße
    Pampa

  32. Klaus F. sagt:

    von Klaus F. am 24.06.2009 um 21:51 Uhr:
    Bzgl. ihrer Frage wie weit runter – sorry, habe ich erst jetzt nachgelesen – noch ein wenig zu früh um potenzielle Ziele zu nennen. Muss erst mal schauen welches Muster sich abzeichnet. Jedenfalls wird es eine Zeit lang runter gehen innerhalb der breiten Range. 5175 war erst einmal ein Top. Wenn sie gut in Short rein gekommen sind, Zeit und Gelegenheit war ja genügend vorhanden ;-) , Sl am 62er trailen und laufen lassen. Später, nach abzeichnen eines EW-Grundmusters, enger nachziehen.
    _______________________________________________

    Update / Wasserstandsmeldungen DAX:

    Der Dax ist heute aus seiner kleinen Bear-Flag, die sich diese Woche ausgebildet hat, erwartungsgemäß nach unten ausgebrochen. Nächste Unterstützung bildet nun der wichtige Bereich um 4650. Fällt diese Marke auch, wird eine SKS-Formation aktiviert und der Juli wird tiefrot.

    Shorts sind bei dem (Börsen)-Wetter weiterhin eine gute Wahl ;-)
    SL trailen nicht vergessen!

    Gruß
    Klaus F.

  33. Zamir Zebulovic sagt:

    Auflösung zu WW von gestern:

    W W, bedeutet = WirklichkeitsWahrnehmung

  34. Zamir Zebulovic sagt:

    Wir werden solange mit halbwahrheiten und binsenweisheiten
    vollgestopft und gefüttert, bis es uns davon schlecht wird und
    wir uns “übergeben müssen”. Nicht das MEHR ist entscheidend,
    sondern die freiheit der wahl.
    Gruß Zamir

  35. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Klaus F. und Pampa,

    glaubensbekenntniss und steuererklärung, erst dann wenn ich vom
    spender zum empfänger der wohltaten, dieser beiden institutionen geworden bin,
    habe ich den sinn des lebens, wirklich und wahr verstanden.
    Dann kann ich mir alle wissenschaftlichen schein- und nebenerklärungen sparen, im wahrsten sinne des wortes.
    Gruß Zamir

  36. Klaus F. sagt:

    Nochmal kurz zurück zu diesem Balkenchart:

    http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/081125.gif

    Real erwirtschaftet wurde nur der blaue Balken (BIP). Um die Verteilung dieses blauen Balken wird aus ideologischer Sicht gestritten auf Deibel komm raus – Löhne, Steuern, Sozialausgaben etc. Aus dem blauen Balken muss aber auch der Zins und Zinseszins für den exponentiell steigenden roten Balken (Geldvermögen) erwirtschaftet und bedient werden.

    Es braucht wohl nicht viel logische Vorstellungskraft, dass dies zwar mathematisch gegen Unendlich gehen kann, aber nicht die Realität bedeuten wird.

    Gruß
    Klaus

  37. Zamir Zebulovic sagt:

    @ mad pilot, pampa, eysel + all,

    glücklich ist wer nicht vergisst, dass aneinander-vorbeidiskutieren
    das allerneuste hobby ist.
    So leben wir, so leben wir alle tage und sind bumsfidel bis zur
    letzten instanz, oder trage.
    Oh wie schön ist panama, Zamir

  38. Klaus F. sagt:

    @Pampa

    „Die Produktivitätsfortschritte werden doch verteilt, oder was passiert bei Tarifverhandlungen einhergehend mit Folgen für Steuer- und Sozialsysteme? Knapp MINUS 7 Prozent BIP, was willst Du denn da an wen wie verteilen?“

    Damit sprichst du die letzten beiden Quartale an, welche die Unternehmensgewinne haben einbrechen lassen. Aber wie war das mit der Lohnquote 10 Jahre lang zuvor trotz Aufschwung? Selbst die Arbeitsproduktivität ist gestiegen, der Lohn aber nicht. Daher auch die so viel beklagte Konsumschwäche. Klar das die Lohnquote bei Rückgang der Unternehmens- und Vermögenseinkommen steigt, wenn diese aus luftigen Höhen zurückkommt. Wird ja nun auch als Argument für Lohnzurückhaltung benutzt. Im Aufschwung dreht man es wieder andersherum – der Aufschwung darf ja nicht abgewürgt werden. Aber hat sich die blaue Linie denn dadurch signifikant bewegt – mitnichten. Also dass die Löhne im Verhältnis zum BIP gestiegen sind, können wir somit ins Reich der Märchen verbannen.

    Was allerdings stimmt, die Sozialleistungen sind stark gestiegen. Nicht aber wie landläufig unterstellt wird zu Gunsten der wirklich Bedürftigen am, oder unter dem Existenzminimum – teilweise sogar trotz Arbeitseinkommen. Nein! Oder sind etwa Rentner, Pensionäre und Kranke in der Regel finanziell Minderbemittelte. Sie hegen lediglich einen legitimen Anspruch auf unser Sozialsystem für welches sie früher eingezahlt haben. Die Rentenkasse war auch mal eine sprudelnde Einnahmequelle des Staates, die jedoch skrupellos zweckentfremdet wurde.
    Aus der Grafik wird ersichtlich, wie sehr der Umfang der Rentenversicherung an den so genannten Sozialausgaben wie am gesamten Staatshaushalt zugenommen hat. Die Rentenversicherung stellt mit rund 40 % der Sozialausgaben den größten Posten, dann folgen die Krankenkassen mit 36%. Von 100 Euro Sozialausgaben werden 76 Euro von den Renten- und Krankenkassen bestritten. Erst mit deutlichem Abstand folgt mit 12 Euro für “Ehe und Familie” und nur(!) 8 Euro für “Arbeitsmarkt” und Arbeitslosigkeit. Der materielle Kern des Sozialstaats sind die Renten- und Krankenversicherungen. Die ökonomischen Mechanismen, die diese Ausgabenposten bestimmen, bestimmen auch den “Sozialstaat”.
    Das sind offizielle Zahlen:
    http://www.marx-forum.de/bilder/geschichte/bundesausgaben.gif

    Pampa, schau dir aber bitte die nächste beiden Grafiken auch an. Der Streit um die Verteilung des blauen Balkens ist lediglich sekundär. Das primäre Problem ist der rote Balken und damit sind wir wieder bei der exponentiellen Steigerung des Geldvermögens im Verhältnis zur linearen Steigerung des BIP. Das muss und wird wieder auf ein Level zurückgehen – wird schmerzhaft klar. Einziger Trost, die physischen Werte, Bildung, fortschrittliche Erkenntnisse usw., die bleiben erhalten. Wohl dem der dies besitzt! Das Geld ist dann futsch! Das ist eine mathematische und keine ideologische Schlussfolgerung, wie so gerne unterstellt wird.

    http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/081125.gif

    http://www.deutschland-debatte.de/wp-content/uploads/2009/01/verschuldungszwang-durch-zinseszins.jpg

    Gruß :-)
    Klaus

  39. Pampa sagt:

    @Klaus + Zamir + Geldtheorie
    Du hörst von mir kein Nein Klaus, sondern ein Falsch. Damit sind wir im Gebiet der Finanzwissenschaften. Die Produktivitätsfortschritte werden doch verteilt, oder was passiert bei Tarifverhandlungen einhergehend mit Folgen für Steuer- und Sozialsysteme? Knapp MINUS 7 Prozent BIP, was willst Du denn da an wen wie verteilen?

    Sind denn die Renten gesunken, die Löhne, die Gesundheitsausgaben etc.? Nichts dergleichen ist der Fall. Wir verteilen schon viel mehr, als wir erwirtschaften. Siehe Dir doch mal die kapitalisierten und nicht kapitalisierten Schulden an, die Du so gerne anprangerst. Was willst Du denn noch verteilen, die Zukunft unserer Ur-Enkel?

    Bei der Wiedervereinigung lag die Produktivität der neuen Länder bei rund 30% des Westens. Die Löhne auf 80% des Westens anzuheben, war die Programmierung der Arbeitslosigkeit drüben. Daneben noch die Einführung ein paar rechtlicher Standards, die wir übertrugen und fertig war der Giftcocktail: Kurzes Glück für langes Elend. Das geht wohlgemerkt nicht gegen die Ossis als Individuen, sondern gegen deren damaliges System. Die DDR war schlichtweg strukturell bankrott.

    Guter Artikel von Reiner Klingholz in der FAZ gestern, „Herr Minister, wir schrumpfen.“ Wir denken die Dinge falsch an. http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E55D1E0B2E2DA44B4B76970D11FD47F3B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Aber lassen wir auch Big Joe und seinen Doktorvater mal zu Wort kommen: Es fehlt das Geld. Nun gut, so schaff es denn!
    http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E10569058E50A4F888BFCCAD3B5A4648C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Schöne Grüße
    Pampa

  40. Eysel sagt:

    SEHR treffend , mad!
    Ich würde vielleicht sagen:
    Wir spüren den Mangel auf einem sehr luxoriösen Niveau.
    Hier wird in SATTER Selbstzufriedenheit geglaubt,
    dass man durch jede Änderung mehr riskiert,
    als man gewinnen kann.
    Wenn das mal nicht ein RIESEN Irrtum ist!!!
    An Machtkämpfen im Innern sind mehr “weltreiche” zerbrochen, als an äusseren Feinden.

  41. mad pilot sagt:

    wir spüren mehr den Mangel,(ver) zweifeln aber an den Möglichkeiten.
    Das, was wir schon haben, schätzen wir nicht…
    irgendwie REIZKLIMA heutztage.
    LG mad

  42. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    Weil wir nicht wissen, was wir wirklich haben,
    werden wir nie erfahren, was wir tatsächlich wollen.

    Weil wir die in unserem teifsten innern noch vorherrschende angst
    vor unserem wahren selbst, seit urzeiten verleugnen und nicht zu bekämpfen gedenken, darum wird es uns bis zu dieser erlösung, nicht möglich sein, ein wirklich freies leben (eben im sogenanten paradies) zu erreichen und fernab jeglicher ideologien und religionen, unsere eigenen vorgaben zuschaffen, für eine zukunft
    des menschen unter den menschen.
    Gruß Zamir

  43. Zamir Zebulovic sagt:

    Um das mass voll zu machen, lieber Pampa, der letzte satz meines
    vorherigen kommentares lautet frei übersetzt:
    Was möchtes Du sonst noch wissen ?
    Es ist doch nun wirklich nicht so schwer und viele, sehr viele ringsrum haben den ähnlichen erkenntnisstand ebenfalls erreicht,
    nein, nein, neien, da wird noch nach irgendwelchen gesetzesvorgaben, neuesten diskussionsergebnissen und herumfuchteln und ängstlich um die ecke gesehen, vielleicht lauert
    da doch noch ein kleines telekom-bahn-bank-schlecker-stasi-gestapo-männchen und hat eine präparierte zelle auf dem rücken, “nur für mich”. Angst war und ist immer ein schlechter ratgeber. Es folgt der ausruf, nicht auswurf, “ach wie geht’s uns doch noch so gut” und was interessiert mich eigentlich die große welt weit weg ? Die katastrophen haben uns längst eingeholt, jedoch spielen wir –das virus– und sind gegen uns selbst EIGENRESISTENT geworden; als wäre ma ein teller nudelsuppe, der sich selbst aufschlürfen könnte. Ja Pampa, sooo issses, leider, aber
    es könnte alles machbar werden, an einem wunderschönen dienstag
    zum beispiel, oder was ???
    Gruß Zamir

  44. Zamir Zebulovic sagt:

    @ Pampa,

    ” Bei dem punkt werden die ankläger auf einmal sehr, sehr schwammig”. Warum werden sie schwammig, weil es kaum
    bewegungen und organisationen gibt, die eine sofortige
    verteilungs-gerechtigkeit weltweit einklagen und die gleichzeitige
    ablösung der SUPEROBERUN… beauftragen können. Ergo,was kommt dann: a) Eine vision, eine perpektive, b) eine organisation und deren gründung, c) die menschen, die dieser neuen organisation
    leben einhauchen und mit manpower versehen, d) eine stratgie (die
    existiert, siehe ende der verteilungskämpfe einer völlig vertrottelten,
    gehirnlosen, vollgekoksten elite, die es “abzuwählen”-räusper, räusper- gilt), e) beschaffung des erforderlichen kapitals,
    f) eine fortwährende systemanalyse der zustände und falls erforderlich, dann ein schnelles, regulierendes eingreifen und neuordnen.
    Es ist einfach in der theorie, aber wahnsinnig schwer in der umsetzung, aber es ist auch ein immerwährender erkenntnisprozess; sie bei Klaus F., der auch bereits eine sehr hohe stufe der WW erreicht hat. Was möchtes Du wissen, könnte ich jetzt
    etwas ketzerisch in den raum schmeissen, aber das verkneife ich mir lieber, in freudiger erwartung Deiner lieben zeilen.
    Gruß Zamir

  45. Zamir Zebulovic sagt:

    Übrigens Pampa,

    wenn wir schon die stürmische see erreicht haben:
    Es geht beileibe nicht um irgendwelche “hochschwangere theorien, ideologien, schlagworte, regulationen der märkte, finanzblasen,
    warrens büffele un dergeleichen konsorten, die fed, die mettwurst,
    aktienoptionen.
    Es geht rein und superrein nur um verteilungskämpfe, wer etwa
    anders hinein-interpretieren möchte, der schwindelt vorsätzlich, oder er ist ein gut bezahlter oberausredenerfindungskünstler.
    Es sind immer und nur immer wieder reine verteilungskämpfe und machtspielchen, bitte nicht weiter “wissenschaftlich vor sich hinsudeln wollend”, diese zeiten sind ein für allemal vorbei und der liebe gott wurde auch schon allzu oft missbraucht für scheinheilige
    macht-erhalt-erklärungen.
    Gruß Zamir

  46. Zamir Zebulovic sagt:

    Es ist genau das, was politiker weltweit und forscher und wissenschaftler immer wieder einklagen: visionen und erkennbare
    nach voren gerichtete machbare schritte, auf einem weg für eine
    zukunft, in vollster verantwortung, für das die wahre natur uns mitgegeben und ebenfalls vorgegeben hat; das immer weitergehende erbmaterial unserer art und gattung und das lassen wir uns versaubeuteln, von ein paar wildgewordenen hühnerhabichten, meistens anglo-germanischen ursprunges.
    “Und sind sie nicht willig, dann schicken wir sie in den wald, zu ihren
    eigenen räubern”. Wikinger-ambitionen sind zwar spannend und unterhaltsam, aber völlig ungeeignet für das zusammenleben und den fortschritt der völker, daher muss schon eine “grosspackung
    WEISSER RÌESE” herhalten, eventuell auch zwei, um endlich die
    schmutzigen restbestände aus hirn und herz der OBERDUMMBAZZE
    heraus zu waschen, jedoch ohne schongang,
    KEIN MITLEID.
    Gruß Zamir

  47. Zamir Zebulovic sagt:

    Teil 2:

    Auf der anderen seite, eine vielzahl von organisationen und menschen, die die zusammenhänge und gegenseitigen wirkungen des menschlichen tun und handelns, sehr sorgfältig, unter abwägung
    eines rechtes aller menschen auf “das gleichgrosse stück am kuchen” untersucht und erforscht haben. Die vereinfachte formel
    lautet: PARADIES, JETZT UND SOFORT, FÜR ALLE MENSCHEN.
    Eine erde, unvorstellbarer, vorhandener reichtum, phantastische,
    technologien, die ein besseres leben ermöglichen und eine menschheit, die längst begriffen haben sollte, wo es tatsächlich
    LANG-GEHT. Verantwortung, hier und jetzt für die gesamtheit
    des lebens auf der erde, viel stärker, als jede egoistische und niederträchtige lebenshaltung; ende jeglichen zwergendenkens und
    einen paradigmenwechsel in eine welt voller perspektiven für die menschen, die jugend, die das gesamte leben noch vor sich haben.
    Es gibt einfach keinen anderen weg und wer andere möchte bevorzugt, der stellt sich ausserhalb menschlichen fortschritts und künftiger möglichkeiten; der faule zauber hat lange genug seine
    unnötigen opfer gefordert.
    Gruß Zamir

  48. Zamir Zebulovic sagt:

    Good morning Pampa,

    wir können uns das eröffnungsgeknechte sparen und das mittelspiel ist auch schon hinter uns gebracht, wozu haben wir höchsteffektive
    rechenmüheln erdacht und zum einsatz gebracht. Unser kleines,
    kleinliches nach dem muster der milli-boys funktionierdendes
    schachspiel befindet sich bereits in der analyse des endspieles, wobei in diesem spiel die gewichte ziemlich unausgewogen verteilt
    sind und das schon seit mehreren hundert jahren. Auf der einen
    seite die kräfte der sinnlosen ausbeutung von mensch und natur, nur dem gesetz des reinen und kalten profits unterworfen, “ohne rücksicht auf verluste”. Verluste, das ist die zeit, die unsere enkelkinder und deren folgende generationen evtl.erleben werden, ohne aussicht auf ein gutes leben, wenn die letzten natürlichen
    ressourcen zum erliegen gekommen sind.
    Ende teil 1
    Gruß ZAmir

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