Wie gerne erinnere ich mich an diese Tour, eingeklemmt zwischen Vater (am Steuer) und Mutter (sehr stolz) auf der durchgehenden Sitzbank (Einzelsitze nur als Sonderausstattung erhältlich). Ein paar PS, Drei-Gang-Getriebe, Lenkradschaltung und jedes Mal diese Freude, wenn unser Opel Rekord noch einmal und noch einmal auf singenden Weißwandreifen die ebenso steilen wie engen Spitzkehren der Großglockner-Hochalpenstraße bezwingt, und der Himmel so blau und die Berge so hoch und der Gletscher so kalt und immer näher das Land, wo die Zitronen blüh’n.
Es war einmal.
Und heute? Müssen wir deswegen Opel retten? Weil der lahmende Blitz scheinbar untrennbar mit unserer Wirtschaft und unserem ganz persönlichen Erinnerungshaushalt verbunden ist?
Tatsächlich sind wir dabei, einen historischen Fehler zu wiederholen. „Der Staat wird zur Beute“, warnte schon der liberale Ökonom Alexander Rüstow vor mehr als 70 Jahren im „Deutschen Volkswirt“, dem Vorgängerblatt der WirtschaftsWoche. Diesen Satz habe ich an dieser Stelle bereits einmal zitiert. Angesichts der Ereignisse kann man ihn nicht oft genug wiederholen. Denn in diesen Tagen ist ein dialektisches Umschlagen zu beobachten: In den ersten Monaten der Finanzkrise hat sich der Staat in eine machtvolle Position teils aufgeschwungen, teils wurde er hineinge‧zwungen. Jetzt schlägt die neu erworbene Macht in Schwäche um, wird der Staat zur Beute, freigegeben zur Plünderung und zum Ausnehmen: Die Banken-Geschenke waren der erste Schlag, es folgte die Abwrackprämie. Sie hat zu großer Freude bei Autokäufern geführt und zu Sonderkonjunkturen bei Dacia in Rumänien, bei Opel in Saragossa und bei dem einen oder anderen Zulieferer. Aber klar ist: Diese Prämie schaufelt das Loch noch tiefer, in das die Autoindustrie fällt, wenn die Zahlungen ausbleiben. Und in brutalstmöglicher Offenheit formuliert das Bundesfinanzministerium, dass jeder Euro für den Autokauf natürlich anderen Branchen fehlt. So vergeht kein Tag, an dem nicht noch jemand unabweisbar zwingende – heute sagt man systemische – Gründe für Geld vom Steuerzahler vorbringt.
Das gilt auch auf europäischer Ebene. Gerade musste Deutschland den französischen Forderungen nachgeben und hinnehmen, dass jedes Mitgliedsland für Hotel, Handwerk und Gastgewerbe zukünftig die Mehrwertsteuer absenken darf. Man sieht schon die vielen gierigen Hände in die Kasse greifen – warum nicht gleich null Prozent für Kerzen wie in Irland, für Fahrradhelme und Zeitungen wie in Großbritannien (Letzteres befürworte ich persönlich gegen meine ordnungspolitischen Grundsätze aus nachvollziehbaren Gründen); warum für Medikamente den vollen Mehrwertsteuersatz zahlen und nicht wie bei Hundefutter den halbierten Satz?
Natürlich sollen und müssen die Steuern gesenkt werden. Wenn den Bürgern mehr Netto vom Brutto bleibt, würde das der Konjunktur mehr helfen als Abwrackprämie, Subventionen für Autos und einzelne Autohersteller oder Geld für die Bauindustrie.
Aber wenn die knappen Mittel der Interessengruppe, die sich gerade am lautesten gebärdet, als Beute vorgeworfen werden, dann ist der Schaden für uns alle unermesslich. Denn schon heute steht fest: Langfristig schlägt der augenblickliche Stärkezuwachs des Staates schon deshalb in eine Schwäche um, weil irgendwann die Schulden bezahlt werden müssen. Dann sind die finanzpolitischen Handlungsspielräume verloren.
Aber wer hat den Mut, für eine nachhaltige Finanzpolitik einzutreten?
Am Ende zahlen wir für Opel, und zwar rekordverdächtig.
Wetten?











194 Kommentare zu “Der Staat als Beute”
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…stark schwankend, zwischen: 200.000 Stück Citigroup Aktien oder noch’n Zinshaus;-)
Zur Billion-Dollar-Frage:
Und, wie ist die Beurteilung der werten Fachleute nach Ende der Handelswoche?
Gruß
rty
wenn einmal nichts mehr geht
kommt Hilfe flugs von mad;-)
dacht’ eben so an ein paar Sachen
darunter: was wird mad wohl machen?
wer weiss es oder? aber? nicht!
mal wieder Nachts die lange Schicht?
dafür am Wochenende frei?
es grüßt dich mad mit Tandaradei
ein Magic von der Vogelweide
steht klitzeklein in deiner Kreide
schickt, friedlich, freundlich schlicht und schlank
für feine Dienste tausend Dank*#*
@magic,
Du wolltest doch wissen, wieviel durch die Abgeltungssteuer in die Finanzkasse geflossen sind.hab das hier gefunden-LG mad
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_4158/DE/BMF__Startseite/Service/Downloads/Abt__I/0903191a6001,templateId=raw,property=publicationFile.pdf
http://gawker.com/5175745/aig-corporate-securitys-tips-for-surviving-an-angry-mob
AIG security-tipps.
Die mediale Aufarbeitung der ganzen “Skandale” wie Madoff oder die Bonis der Banker hat doch nur den Sinn, die Wut der Bevölkerung zu kanalisieren und von den wirklichen Mißständen und Verantwortlichen (SEC, Politiker) abzulenken. Die Eliten haben scheinbar Le Bon ganz genau studiert. Respekt!
http://info.kopp-verlag.de/news/der-versicherungskonzern-aig-larry-summers-und-die-ablenkungspolitik.html
@Klaus F.
schon vor ungefähr einer Woche las ich eine Aufforderung an die AIG-Manager,doch bitte Harakiri zu begehen.
Dagegen ist Steinbrücks Kavallerie ja geradezu zärtlich…
Was mich viel mehr beunruhigt,ist die Propaganda gegen progressive Meinungen. In manchen Staaten hat man Menschen wie Ron Paul oder Libertäre Ökonomen schon auf so etwas wie eine polizeiinterne Liste von Staatsfeinden gesetzt. Angeheizt wird das Ganze noch durch agit-prop- Berichterstattung insbesondere der parteitreuen TV- und Radiostationen.
Letztens fand ich eine website “media matters” die versucht , darüber neutral aufzuklären.
Ich befürchte, daß die Stimmung noch schlechter wird.
Dazu muß man nicht zwingend ein Pessimist sein..:(
LG mad
Bei allem Verständnis, die zu Wut und Enttäuschung geführt haben, aber das geht in der Tat zu weit!
http://www.ftd.de/politik/:Umstrittene-Bonuszahlungen-AIG-Manager-f%FCrchten-um-ihr-Leben/490125.html
nach E.W.Böckenförde steht das Individuum steht als Teil der Gesellschaft nach dem Grundgesetz einem Staat gegenüber, vor dem es zu schützen und daher auch zu unterscheiden ist. Die Unterscheidung zwischen Staat und Gesellschaft ist Bedingung individueller Freiheit, dies setzt voraus, dass Staat und Gesellschaft sich nicht beliebig gegenseitig durchdringen dürfen, sagt Böckenförde.
Die Amerikaner unterscheiden dagen üblicherweise zwischen “government” und “civil society”, “government” schlicht als “Staat” zu übersetzen, ist das nicht zu kurz gegeriffen?
“Warum Prognosen die Krise verschärft haben. Siehe Handelsblatt!”
Wenn mein gesunder Menschenverstand zwei und zwei zusammen zählt, dann darf ich das Ergebnis öffentlich kundtun.
Heißt die Rechnung jedoch zwei „weniger“ zwei, sollte ich besser den Mund halten, denn die dumme Masse könnte es ja glauben und sich danach richten.
Dax in 2010 auf 2200! …Quatsch, sorry 10.000!
Übrigens, in der Fußballersprache gibt es einen Ausdruck – Schönwetterfußballer. Nicht gerade ein Kompliment unter Sportskameraden.
Gruß
Klaus F.
appropos Jünger, Glauben und wir werden sehn wie’s kommt.
John, 20,29:
Jesus saith unto him, Thomas, because thou hast seen me, thou hast believed: blessed are they that have not seen, and yet have believed!
…gern zitiert an Quasimodogeniti, dem ersten Sonntag nach Ostern, für dich pampa, ein kleiner Vorgriff auf die diesjährige Zukunft, schon jetzt…;-)
Warum Prognosen die Krise verschärft haben. Siehe Handelsblatt!
Im übrigen, wenn ich als Staat Risikoaktiva aufkaufe, werde ich Gläubiger mit Anspruch auf Kapitaldienst der entsprechenden Schuldner. Kaufe ich der Bank das zu überhöhten Preisen ab, schenke ich ihnen EK, ohne die Rechte eines Aktionärs zu erhalten. Insbesondere verzichte ich auf mögliche Wertsteigerungen. Kaufe ich zu niedrig, entziehe ich ihnen EK, was ja auch nicht im Sinne des staatlichen Erfinders ist. Bad Bank = Bad Idea
Bringe ich aber EK als Investor mit, erhalte ich auch Einflussmöglichkeit sowie partizipiere an möglichen Wertsteigerungen. Die Marktkapitalisierung ist doch ohnehin so zusammengefaltet worden, dass die Banken nicht mehr sonderlich viel bis gar nichts kosten.
Das wäre antizyklisch kluges Verhalten im Sinne der Steuergelder und Kindesschulden. Eine CoBa steht zu ungefähr 2 Mrd. Euro im Schaufenster. Im Vergleich zu den Gläubigerpositionen macht das das Kraut ja wirklich nicht fett.
Das gibt es dafür so ungefähr:
https://www.commerzbank.de/media/aktionaere/service/archive/analyst_handouts/2009/chartheft_Q42008_de_2.pdf
Aber nur, wenn sich ansonsten keine privaten Investoren für EK finden, sollte mehr Kapital benötigt werden und wieder geordnet raus, sobald dies der Markt aufnehmen kann. Und bitte kein staatlicher Einfluss auf das operative Geschäft, wie bei Landesbanken und KfW.
Daneben sei angemerkt, dass sich die riesigen Summen im Soffin, auf 400 Mrd. € Avalverbindlichkeiten (Bürgschaften) und 80 Mrd. € EK-Beteiligung beziehen. Beides wird nur verzinst gewährt bzw. ausgereicht und ist ja nicht weg oder verloren. Warten wir halt mal ab, was da raus kommt, das kann auch ein gutes Geschäft sein. Meines Wissens ist davon noch gar nichts im Haushalt oder bei der Staatsverschuldung enthalten. Die zu erwartende miserable Entwicklung da ist dem Einbruch der Steuereinnahmen bei gleichzeitiger Ausweitung der Ausgabenseite geschuldet.
Irgendwann muss das antizyklische Verhalten ja mal klappen, oder? Vielleicht is this time ja different, hört sich teuer an, nicht wahr?
Schönen Gruß an die Jünger von Lord Johnny.
PS
…hab dich schon verstanden, pampa, mein Interventionspunkt war auch etwas aus dem Kontext herausgerissen, zugegeben.
Ich werde aber im Moment das ungute Gefühl nicht los, als würden zuviele, die jetzt mal konsequent handeln müssten, um in Zukunft zumindest mal für eine gewise Zeit die Flugrouten und Jagdpfründe der Beutegeier zu blockieren und trocken zu legen, schon wiederlahmen oder sonstiger vordergründig eigenütziger Logik folgen. Wenn die Frau Mörkel ihren Peer so potzblitz verteidigen würde, wie sie den Papst pardauz angezählt hat, als es um diesen Williams Christ ging, dann würde ich ja mal wieder Zustimmung murmeln, so aber, lässt man in den Bewegtbildermedien die Nationallobbyisten unserer deutschsprachigen Nachbarländer auftreten als seien diese die Ablassverkäufer wider ehrlichen Steuer-bürger und zu allem Überfluss kräht uns Guido-Wortmobil einen blau-gelben Triitbrettfahrer/Windfallprofit-Song, mir reicht’s. Ein Schaumkrönchen jagt die nägt Unsinnsblase. Die Raffkes dieser Erde können vor lauter Lachen übersoviel rumpelstilzchen’s Tönchens nicht mehr schlafen. Kein Wunder also, die brauchen íhren Dünkel ja nicht mal selber zu pflegen. Manche Politiker reden ihre Anliegen ohne Not um Kopf und Kragen. The time is now. Yes you can…..
Ach das mit dem Apfelbäumchen und seinem diskontierten Wert nennt sich übrigens in Fachchinesisch Horizont Return Analysis.
Ampfelbäumchen finde ich aber anschaulicher
@Magic
Mir scheint, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Mit der Bundestag kann beschließen, was er will, letztlich entscheidet der Markt das, war gemeint, dass eine Bad Bank schlichtweg nicht funktioniert, jedenfalls wüsste ich nicht wie. Zu den ganz grundsätzlichen Bedenken nochmals:
http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/brief-wissenschaftlicher-beirat-bankenregulierung-finanzkrise,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf
(Seite 13 ff.)
Wenn man dann noch weiter ins Detail geht und sich fragt, wie man eine Bad Bank denn organisatorisch aufsetzen und betreiben wolle, fällt mir eigentlich auch nicht viel ein. Ein vages Gefühl in meiner Magengegend sagt mir, dass das das absolute Chaos ergeben würde (allein die ganzen juristischen Fragen) und gnadenlos auf weitere Belastungen für den Staat hinausläuft. Das mag eines der Mittel gewesen sein, wie man Anfang der 90er in Schweden operieren konnte, aber heute brennt ja die ganze Welt.
Mit dem Aufkauf von risikobehafteten Aktiva entlaste ich zwar das Haftende EK einer Bank, erhöhe aber nicht ihr EK, jedenfalls wenn ich die Papierchen nicht über dem Bilanzwert ankaufe. Und schon wieder sind wir beim Apfelbaum. Es hat ja seine Gründe, warum der Markt für solche Aktiva zusammengebrochen ist. Was ist das überhaupt? Was wirft es für künftige Erträge ab? Wie soll man die mit welcher erwarteten Zinsstruktur diskontieren? Wie gewichte ich was zueinander? Wie verzerrt das die Preise am Primärmarkt? Das programmierte Chaos.
Viel sauberer wäre es doch, das Kapital der notleidenden Banken zu erhöhen, findet sich kein privater Investor, springt halt der Staat als Investor ein, sofern bei der Bank die Gefahr besteht, dass uns sonst das ganze System um die Ohren fliegt. Wie schwierig alleine das schon ist, sieht man ja bei der HRE und dem Mantelspekulanten Flowers, der Diskussion um Enteignung, etc. Letztlich will der sich doch nur seinen Lästigkeitsfaktor honorieren lasten, welchen ihm unser bestehendes Rechtssystem einräumt.
Ungefähr vor diesem Hintergrund war es gemeint, der Bundestag kann beschließen, was er will. Das muss auch irgendwie praktikabel sein, sonst heißt es hinterher Operation gelungen, Patient tot. Bad Bank ist ein einfacher Name für eine irrwitzig komplizierte Konzeptvorstellung. Bin ja mal gespannt, was und vor allem nach welchen Kriterien wie die FED zusammenkaufen will.
Schönes WE
PS
…ich dachte immer wir sind die Gesellschaft, aber O.Neill &(!) Eysel was anderes sagen…;-)
@Magic:
“Hör doch endlich auf mit dem Genörgel”
Ist kein Genörgel von Eysel, sondern ein O’Neil-Zitat aus dem Interview. Und der schickt voraus, was ich unterschreiben würde: Der Staat ist ein abstraktes Gebilde, das unabhängig von den Bürgern existiert. Wir alle sind der Staat und deshalb ist es unser Geld, das sich einige Leute zur Beute machen.
QEyss 11:16 Armer Kerl, der du bist;-) Hör doch endlich auf mit dem Genörgel, das dir in Taschen gegriffen wird. Erstens bist du’s nicht allein den’s trifft, zweitens, so ist Gov eben, nach zig jahren gesellschaftlicher Evolution, drittens, es gibt Kommunikationsproleme zwischen spezialisierten Positionen in der Gesellschaft, das kann man doch in unserem virtuellen Städtchen TiTo mühelos erkennen, bis jeder mal das, was er so “sieht”, vor dem Hintergrund dessen, was er so “kennt” verdaut hat, um es dann auf die “Art”, die ihm so eigen ist oder ihm geeignet erscheint
in den virtuellen/öffentlichen Raum einzuspeisen, um dann rückgekoppelz zu bekommem, was der oder die anderen davon verstanden haben, nicht verstanden haben, nicht verstehen wollen, nie verstehen werden oder auch schon immer gewusst haben, werden in Zukunft in der gleichen Zeit, in der mittels “kontrolliertem Dialog” aller Unklarheiten, z.B. über das Kreditvergabeverhalten von Sparkassen beseitigt werden können, parallel zwei bis drei Krisen sich ereignet haben. Da aber Mensch manches erst merkt, wenn es mal wieder “5 nach 12″ ist, ist es müßig, sich darüber aufzuregen, wenn Mensch in seiner rechten oder linken Hosentasche
etwas langfingriges verspürt, was solange herumkrabscht, bis na ja du weisst schon, eyss, oder?
Außer eyselmandel Baum weiss doch sowieso keiner was die Zukunft kostet, geschweige denn was sie wert sein könnte, ergo: etwas mehr Fatalismus, wenn ich bitten dürfte!;-) Grundsatz: Resignation vor Revolution;-)
@Eysel:
Sehr gutes Interview im HB, danke für den Link.
Gov gibt mein! Geld aus für Dinge von denen niemand weiss wieviel sie wert sind!
Erstklassiges Interview auf CNN mit dem ehemaligen US-Finanzminister Paul O’Neil. Meine Lieblingszitate:
“Die Fed hat nicht genug Tinte in der Druckerpresse, um soviel Geld zu drucken, dass damit fehlendes Wirtschaftswachstum ausgeglichen werden kann.”
“Warum sollte die Regierung Dinge tun, die intelligente Menschen nicht freiwillig tun würden?”
http://www.youtube.com/watch?v=VMajlQZt1BE
Dreckfuhler:
“Kapitulation V O R den Dümmsten!”
Andersherum wär zu schön um wahr zu sein.
Bonus Bashing by Obama!
Ein ordnungspolitische Sündenfall erster Güte!
Kapitulation von den Dümmsten!
@ all,
„Es ist schon erstaunlich, dass zuletzt in Davos Wen Jiabao und Wladimir Putin dazu aufgerufen haben, die offenen Systeme aufrechtzuerhalten – nach dem Motto: ?Wir haben verstanden?. Und ausgerechnet im Land des Exportweltmeisters wird bisweilen der Eindruck erweckt, dass man die Marktwirtschaft am liebsten abschaffen würde.“ Der Wichtigste Satz aus: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/wir-unterschaetzen-die-krise;2208714 Von vorne bis hinten lesenswert.
„Respekt, keine einfache Situation.“
@Gregor
Danke
, aber einfach kann jeder.
Nein, im Ernst, es geht mir nicht um “einfach”, sondern um Fairness und gesittetes Geschäftsgebaren.
Aber ich möchte auch nicht weiter auf meine persönliche Situation eingehen. Fühlte mich gestern lediglich veranlasst auf den Zug aufzuspringen, den C Westerman hier losgeschickt hat.
Finde aber, das Beispiel passt durchaus in das Thema Umgang und Wertung von und zwischen Großkopferten und Basis – systemrelevant und entbehrlich.
Übrigens, jeder von euch ist bestimmt schon einmal über irgendein Bauwerk (Autobahnbrücke) gefahren, auf der ich mein Gewerk ausgeführt habe
– das aber nur am Rande.
So, muss jetzt los mir einer dieser Brücken anschauen – A61 bei Meckenheim.
Gruß
Klaus F.
“versuchter Betrug” nennt Schäuble Steinmeiers Opel-Rettungsversprechen.
geht schon zur Sache beim Beutemachen
@ nasowas,
Dein brieflein von 8:42 Uhr, wieder einmal “typisch frau”. immer an diesen stellen diese systemimmanenten widersprüchlichen widersprüche, oder gibt’s da eine mir nicht vorliegende geheimschrift
aus 1789 ?
Liberte, egalite, fraternite, alles ohne axe… dingsbumms,
Gruß Zamirtee
@ Gregor Neumann,
Danke für diesen erkenntnisreichen link zum managermagazin.
Übrigens, die komplette geschichte ist nachzulesen im wunderbaren
Fereral Reserve Thriller “Die Kreatur von Jekill Island”, aus dem jahre 2006 von G. Edward Griffin; so seltsam dies auch klingen mag.
Auch amerika hat seine propheten schon vor obama sprechen und schreiben lassen.
Gruß Zamir
@ nasowas,
bauch her ist doch okay, vielleicht ein neues unterhaltungsprogramm der bonibürscherl, damit die aufgeladenen
emotionalen spannungen, etwas schneller abfließen dürfen.
Gruß Z.
@Klaus:
Respekt, keine einfache Situation.
@ nasowas,
liebe freundin, Du würdest Dich aber sehr wundern, wenn Du wüsstest, wie weit die moderne “dach ohne haus-forschung” inzwischen schon gediehen ist. Wir sind doch mitten im thema,
kredit-, investment-, subprime. Bänker, schlänker, oberhenker
und so weiter …Wieviele freischwebende dächer wurden da in die
luft gesetzt und bis zur stunde noch immer nicht wieder aufgefunden ? Die armen politiker messen nun die luftzwischenräume aus und legen voller ehrfurcht die trillionen der kommenden generationen in diese vakuümer; so leicht geht das !
Gruß Zamir
“2,…% und von “bisschen” Marge musste man zurechtkommen, ist das heute anders”
Die Inflationserwartung spielt bei der Verzinsung eine wichtige Rolle. Die Zentralbanken bieten durch die niedrigen Zinsen billiges Geld an und hoffen, dass die Banken billige Kredite anbieten. Tun sie aber aus bekannten Gründen nicht. Kreditrisiken sind teuer, weil viele Kunden überschuldet sind und die Assetpreise fallen.
Jetzt gehen die ZBs einen Schritt weiter und bieten nicht nur potenzielles Geld an sondern drücken richtiges Geld in den Markt. Das ändert die Inflationserwartung und somit die Kreditzinsen. Also wird es wieder nichts mit billigen Krediten, weil die Fed nur die Risikoart geändert hat, nicht aber das Risiko aus dem Markt genommen hat.
Klademorgen formuliert es aus Sicht des Privatanlegers so:
mm.de: Inflation wäre schlecht für die Besitzer von Staatsanleihen. Was halten Sie von diesen Papieren?
Kaldemorgen: Staatsanleihen würde ich meiden. Denn bei einer so geringen Rendite von 3 Prozent auf zehn Jahre wird man für das eingegangene Risiko ja schon fast bestraft. Da braucht die Rendite von Staatsanleihen nur von 3 auf 4 Prozent zu steigen, und schon kommt es zu starken Kursverlusten. Das möchte ich nicht. Bevor ich dem Staat zehn Jahre lang Geld für 3 Prozent leihe, lege ich es lieber in den Tresor.
http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,613489-3,00.html
bauchher fetzt.
meinte natürlich bauherr
Ich bin sicher die ständigen wiederholungen lassen ein bisschen langeweile aufkommen. Schließe mich aber damit nur den gängigen und bereits allseits bekannten meinungen aller teilnehmer an und bleibe meiner einschätzung der weltenlage aus etlichen jahren
menschleindasein. Schon vor 30 jahren war mir klar, dass es soviele
neuigkeiten innerhalb einer woche nicht geben kann, z.b. bei den erscheinungsweisen von spiegel, stern, capital usw.; es sind nur
die jongleurkunstsücke der journalisten, die das weitere interesse
am köcheln halten. “Nochmal von vorne” ?!
Gruß Zamir
zamir: du wirst immer was finden, was dir fehlt. ich gehe davon aus, dass das noch gelernt wird. aber lernen, kann nur in der praxis von statten gehen. ein bauchher fängt auch nie mit dem dach an.
zamir: großer irrtum. das ist doch blödsinn was du schreibst. die gesetze werden doch eingehalten. die eigentümer haben die gesetze doch gemacht. für sich. und das french-dressing war doch nicht Marie-Antoinette haupt auf der Guillotine, sondern eine umfassende gesetzesrevolution.
@ nasowas,
hab’s gelesen, Danke für die info. Äusserst interessant, nur fehlen
im “einspieler” die nächsten bausteine zur weiteren renovierung des kaputten demokratieverständnisses der SUPEROBERUNFÄHIGEN,
amt ihres primitiven KLÜNGELÜNGELÜNG.
Gruß Zamir
Wenn für bestimmte Bevölkerungsschichten (eigentlich sind es nur
wenige tausend leutchen)) gesetze keine gültigkeit haben und sie sich alles, einfach alles erlauben dürfen, dann sollte man sich doch über nichts mehr wundern; da hilft kein jammer und kein klagen,
auch nicht richtung mond. Im juli 1789, oder wars im juni, ist egal, wurde der erste eisberg salat mit einem unglaublich feinen und schmackhaften FRENCH-DRESSING serviert; es ist verdammt lange her.
Gruß Zamir
zamir, nur kurz.
http://www.28maerz.de/
gehe bitte hin und berichte uns von deinen eindrücken. sozusagen als reporter des tichy-towns.
@ pampa ich bin bis gestern der (offenbar naiven) Auffassung angehangen, der Staat/die Staaten setzten die Spielregel im globalen Tümpel der großen und kleinen Mondanheuler!
Dieses, dein K.O.-Argument zieht nicht immer, wenn sich der Teil der dünkelhaften Hybris in den Bingo-Salongs dieser Erde nicht mehr bändigen lässt mit einer solch . verzeih, platten Begründung, dann bin ich dafür, dass die Staaten dieser Erde diesen Totengräbern der globalen Gesellschaft am 15. April bei G-20 die Lampen ausschiessen und zwar für möglichst lange. Wer nicht hören will muss fühle, sagte Peter Hahnes Großmutter ….oder war es deine MiL.
@ Klaus F. – was du – quelle surprise Bauunternehmer – so von dir gibst kann ich der Tendenz bestätigen, allerdings ist -aus Auftraggebersicht gesehen – auf der Mängelseite auch nicht immer Jahrmarkt, oder?
Deutschland diskutiert, Frankreich demonstriert, jeder nach seiner
fasson.
Vive la France und melody der franz. nationalhymne,
Gruß Zamir