Das Erwachen wird schon bald erfolgen. Sicherlich bietet Obama weniger Stoff für das Zerrbild von George W. Bushs ideologisierter Freiheitsstrategie. Aber am Ende ist Obama vor allem eins: ein amerikanischer Präsident, der die Interessen seines Landes vertreten wird. Und umso mehr werden wir Deutschen gefordert sein. Kuscheln mit den Taliban wird es mit ihm genauso wenig geben wie mit George W. Bush. Und wenn Liebling Obama nach mehr internationaler Verantwortung für uns Deutsche ruft, dann heißt das konkret: mehr deutsche Soldaten für Afghanistan. Er wird uns an das richtige Wort des ehemaligen SPD-Verteidigungsministers Peter Struck erinnern, dass deutsche Interessen auch am Hindukusch verteidigt werden.
Superstar Obama zwingt uns damit zur Neudefinition des transatlantischen Verhältnisses. Und das ist an der Zeit. Denn George W. Bush war nicht Ursache, höchstens Anlass für die Wiedergeburt der alten deutschen Distanz zu Amerika. Der „Kulturbruch“ zwischen einem angeblich seelen- und wertelosen, ökonomisierten Amerika und dem moralisch guten Deutschland ist unübersehbar. Längst bildet sich ein linker und rechter Anti-Amerikanismus und beginnt auch das bürgerliche Lager zu spalten. In CDU und CSU mehren sich die Stimmen für einen Abzug aus Afghanistan. „Das ist der Krieg Amerikas“, sagen immer mehr Vertreter der einstigen Nato-Partei. Aber auch in der traditionell amerikafreundlichen Wirtschaft wird Kritik laut. Die Art und Weise, wie die amerikanische Börsenaufsicht SEC deutsche Unternehmen auf den Kopf stellt, oder die exterritoriale Durchsetzung amerikanischen Rechts in Europa sorgen für Verbitterung.
Doch der Schlüssel im Umgang mit Amerika und zum Erreichen einer fairen Partnerschaft ist nicht Larmoyanz, sondern eigene Leistung und Stärke. Besser als das Militärische allein ist gerade die deutsche Wirtschaft der eigentliche Träger für eine neue transatlantische Partnerschaft. Amerika weiß, wo Deutschland liefern kann. In vielen wichtigen Branchen sind unsere Unternehmen stark. Die Wirtschaft tritt in Washington längst nicht als Bittender, sondern als Fordernder auf. Mit ihrem Gewicht setzte sie einen fairen Kompromiss bei neuen Bilanzierungsregeln durch. Dort wurde die US-Dominanz durch eine europäisch-amerikanische Interessengemeinschaft ersetzt. Und auch beim Plan eines gemeinsamen transatlantischen Marktes sind die Amerikaner zu ernsthaften Verhandlungen bereit. Denn der hilft ihrer und unserer Wirtschaft.
Die Lehre: Wer selbst etwas zu bieten hat, wird von Washington ernst genommen. Für die Außenpolitik heißt das, wer in Afghanistan mitreden will, muss auch liefern. Und es gibt eine weitere Einsicht: Interessen sind ein noch festeres Fundament für eine Partnerschaft als Werte – oder Dankbarkeit. Zu lange lebten die deutsch-amerikanischen Beziehungen aus dem „Carepaket-Mythos“.
Partnerschaft mit den USA liegt in unserem Interesse: wirtschaftlich und sicherheitspolitisch. Ohne Amerika sind wir Deutsche aufgeschmissen. Man muss die Amerikaner nicht für alles lieben. Aber am Ende möchten wir doch, dass da einer ist, der aufpasst, während wir den Schlaf der Gerechten schlafen.
PS: Noch eine gute Nachricht – die WiWo hat laut jüngster Reichweiten-Analyse (MA 2008/II) 140.000 Leser dazugewonnen. Mit nunmehr 990.000 Lesern sind wir eines der stärksten Wirtschaftsblätter. Die Redaktion um Roland Tichy sagt Danke und sieht dies als Verpflichtung für weitere harte Arbeit.











Keine Kommentare zu “Aufwachen mit Obama”
Tonight is the night of a rising sun. I have a dream: from slave-ship to white House – that\’s America!
@ renoip ein guter Tip, thank you!
Habe mir hier total coole Obama t-Shirts gekauft.
kann nur weiter empfehlen.
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Lieber RJK,
vergaß zu erwähnen, dass Hallowach500sl eine Droge aus „dem kleinen Arschloch“ von Walter Moers ist. Wird Dich nicht überraschen, solcherart Philosophie gefällt mir.
Mit Schumpeters kreativer Zerstörung, auch angewandt auf Deinen Verein, hast Du es nicht so, oder? Als externer Arzt, Dr. House liebe ich natürlich, würde ich mir aber Sorgen über die Fieberkurve der CDU machen. Das Baby hustet und spuckt Blut, Kirchof und Merz, Mama Merkel meint: alles bestens.
Gelobe aber, künftig wieder ruhiger, friedlicher, freundlicher und respektvoller zu argumentieren. Verzeih mir, wenn ich ab und an etwas boshaft werde, aber deswegen magst Du mich ja auch, oder nicht?
Herzlichst
PCIIA
bevor ich’s vergesse, Pampastier-Ruhig-Blut-500SL-Bogart:
40 Jahre Jagd nach dem rostigen Groschen, gratuliere!
Dein armer Wandergesell – ich finde im übrigen wir 4 Musketiere passen in Tichy-Town mindestens so gut zusammen, wie die Gebrüder Karamasov in der russischen Tundra, etwas weniger Mord-und-Totschlag wäre nicht schlecht, ich fühle uns aber dieserhalb auf einem guten Weg, nicht wahr nicht, unser aller Eysel?
Vielleicht war ich nur 31 Jahre zu faul auszutreten?;-) Nicht in einer Partei zu sein, heißt noch lange nicht kästchenfrei zu sein.
So einfach ist das Leben nicht, nie gewesen: in der ehemaligen realexistierenden Täterä waren z.B. viele aus ganz anderen Gründen in den “Block”-Parteien CDU oder LdPD und obendrein waren einge der “Schlimmsten” nicht mal in der SED…
also caro einfach geht hier nicht. dann noch dies: was geht mich H.Merz oder sonstwelche heurigen Schrecken-Helfer an? Absolutly nothing!
Ich habe alle Hände voll zu tun in meinem kleinen Lebenskreis ohne SL auszukommen, und bin für jeden Tip aus der Rubrik “Was man weiss, was man wissen sollte” dankbar, so auch dir und Eysel und Zamir, ihr Fundsachen in meinem bisschen Welt. RTY is back… jetzt gilt’s, Musketiere
Na also, die Konsistenz wird fester
Du hast recht und unrecht zugleich: Ab und an bin ich gerne aggressiv, oder nennen wir es kampflustig wie ein Stier, insbesondere wenn man mir rote Gedanken oder das rote Deckmäntelchen der kollektiven Resignation im kleinsten gemeinsamen Konsens vor die Schnauze hält. Zu viel an Konsens widerstrebt mir, die große Koalition ist mir ein Graus. Überlege mal, wer von uns mehr in Kästchen denkt, in Schubladen. 32 Jahre CDU, gratuliere!
Manche Stilmittel haben, wie ein angebliches Paradoxon, natürlich den Charakter, einmal ordentlich mit der Mistgabel in den Heuhaufen zu stechen, um zu sehen wer wie aufheult. Aber aufheulen darf man in der CDU ja schon lange nicht mehr, oder? Bleibt die innere oder äußere Emigration, siehe Friedrich Merz. Warum werdet Ihr eigentlich immer weniger und altert im Schnitt auch noch schneller als die Gesellschaft? Ja klar, bei den Sozen ist es noch schlimmer. Wie tröstlich.
Hellwach? Hallowach500sl! Das kapitalistisch angehauchte, manchmal aggressiv auftretende, noch dazu schachspielend verschlagene Ekelpaket passt genau in ein Kästchen, in eine Schublade, oder? Keine Sorge, ich will Dir ja nichts, aber ab und an sollte man seine eigenen Positionen doch auch hinterfragen, dazu sind wir unter anderem ja auch hier. Positionen angreifen, die verteidigt werden, auch selbst angegriffen zu werden, um sich selbst zu überprüfen.
Nun hast Du mich gefragt, wo ich politisch stehe. Parteipolitisch nirgendwo, nach der gängigen Farbenlehre bin ich bunt, als Wähler Wechselwähler, natürlich eher bei FDP und CDU angesiedelt, aber was habe ich auch schon für eine Wahl? In Bayern war das noch einfacher, bis auf ein paar Spinner haben wir da Strauss und nachher Eddy gewählt. Wen auch sonst? Kommunalpolitisch habe ich in Passau übrigens auch schon rot gewählt. Willy Schmöller kriegte im tiefschwarzen Niederbayern damals 70%. Kantiger Typ, folgerichtig wurde er von seiner eigenen Partei demontiert. 1997: Bund der Steuerzahler verleiht OB Willi Schmöller für den Reformprozess “Unternehmen Stadt Passau” den Kreativpreis. Der war auch bei der falschen Partei.
Wo wir Obama in der Parteienlandschaft hier einbürgern würden, weiß ich nicht. Allerdings befürchte ich, dass wir solche Kandidaten in unserem Parteiensystem gar nicht entwickeln können. Es spült nur angepasste Durchschnittliche nach oben, keine Leader, ach was soll’s, aggressiv Leader, wie Mark van Bommel oder Olli Kahn bei Bayern. Bitte verschont mich aber mit Anspielungen auf Führer aus einer Zeit, in der auch alle konform einer Ideologie hinterherliefen. Dass ich mit denen nichts anfangen kann, wisst Ihr ja hoffentlich.
Das war auch der Grund, der Versuch über Fremdenfeindlichkeit zu punkten, warum ich persönlich Roland Koch nicht wählen konnte. Also blieb linke Demagogie, grüne Ideologie, rote Zerstrittenheit mit einer ehemaligen Saftschubse an der Spitze und blassgelb. Das geringste Übel habe ich aus meiner Sicht gewählt, was für eine Wahl! Eine typisch deutsche, aus meiner Sicht.
PCIIA
Lieber PCIIA,
solche Pampa-Stiere, wie du einer zu sein scheinst, lasse ich immer mal gerne etwas zappeln, den Pudding nehme ich dir ab und nicht übel. Was du als Widerspruch wahrnimmst könnte man so auflösen, indem man die Frage, wie Obama in der deutschen Parteienlandschaft zu verorten wäre, mit: in der CDU, besser noch CSU beantwortet, ein Schwarzer eben. Auch Helmut Schmidt war in der falschen Partei, do you remember, the days of black september?
Du vernunftdominierter Kästchenfixierter, hebe mal für einen Moment den ach so nüchternen Blick, stelle die Kampfmaschine auf stand-by-modus und beantworte du mir/uns bitte mal ein paar Fragen, Fragen, die mich mehr interessiern, als die nach der Farbe des Geldes oder des Parteiausweises:
Löwen töten Antilopen; Spinnen Fliegen; Füchse Hühner – welches ist die einzige Rasse auf dem Globus, die sich immerfort selbst bekriegt, bekämpft und tötet?
Ist das nicht die Krone der Schöpfung, die die Worthülsen Liebe, Güte und Barmherzigkeit erfunden hat?
Wer ist das einzige Wesen in der Natur, das Selbstmord begehen kann und begeht?
Ist das nicht der Mensch, der die Worthülsen Ewigkeit, Gott und Auferstehung erfunden hat?
Siehst, du Pampa-Stier und Bruder in bleuem Geiste nicht aus wie vielen Widersprüchen wir Menschlein bestehen?
Und du willst von mir wissen, wie ich A und O unter einen Hut bringe?
Als ich Ende der 80er in Diensten von Big Blue stehend im Suttgarter Daimler-Stadion eines Samstags nachmittags in milden Schein der Schwäbischen Sonne und umgeben von einem recht lauen Lüftchen auf den Beginn der Partie VfB gegen SSC Neapel wartete, sprang auf dem Rasen ein Spieler sich aufwärmend wie aufgezogen hin und her, die Linie rauf und runter, hoch das Bein und tralala. Im Mittelkreis stand kleines dickes Maradona auf der STelle und liess den Ball springen, vom Hintern auf den Hinterkopf, von der rechten Schulter auf das linke Knie, und so weiter – Aktionsradius kleiner als ein Bierdeckel. Die Zuschauer applaudierten frei Szene. Klinsmann, das springende und hechtende Etwas, glaubte sicher heute noch es wäre sein Applaus gewesen, mein Klatschen galt Maradona – und was die Widersprüche in uns zweibeinigen Eintagsfliegen betrifft:
vielleicht würden wir besser bei der Seligkeit der Brunst und des Fressens bleiben, da würde vieles viel einfacher und manches nicht passieren. Aber vielleicht experimentiert irgendwer mit uns – und er hat nach 5000 Jahren die Lösung noch nicht gefunden? Wre das sein könnte – aus meiner Sicht – ist doch klar, oder?
Sollten wir uns wirklich darüber beklagen? Sollten nicht auch Versuchtiere ihren Stolz haben?
Na klar Pampa-Stier: du sagst solches Gerede wie mit dem Stolz ist das Gerede der Schlächter, Wissenschaftler und Geldgeber, nicht der Ochsen, weissen Mäuse und Meerschweinchen. Du hast recht!
Drum lass uns lieber 5 Weissbier saufen. der Mensch ist übrigens auch der einzige, der sich betrinken kann ..mit Bier, Schnaps, Calvados, mit Phlisophie, moralisierendem Schadronieren, mit Hoffnung auf Wandel und mit Verzweiflung über Zweit-und Drittklassigkeit. Der Mensch weiss nicht viel, ws er aber als einziger weiss ist: er muss sterben. Die ihm dagegen gegebene Medizin heisst: Phantasie, Phantasie, Phantasie, hebe dich Pampastier, fliege … you can fly so high, you\’ll never gonna die;-)
Ich bin 32 Jahre in der CDU, Kästchenkundler, wegen wem oder was sollte sollte ich als illusionsloser Romantiker nach so langer Zeit austreten? Da müssten aber schon Maschinen kommen, keine Ersatzteile, Pampastierchen;-) However, bleib frisch!
Passt.
Kleine Berichtigung:
Geringes Profil, DURCHSCHNITTLICHKEIT, keine Angriffsfläche ist für Deutsche idiotischerweise ein POSITIVES Kriterium. An Kanten, auch Visionen “stößt” man sich.
Lieber born to be mild Pudding,
was stört Dich eigentlich daran, klar Stellung zu beziehen, wenn ich Dich konkret was frage? Es ist ja nicht so, dass die Frage unanständig wäre, oder? Du wirst es nicht glauben, mich interessiert schlicht Deine Meinung.
Also Angie ist toll, weil Beck mau und Obama, weil McCain mau. Habe ich das richtig verstanden? Eysel hat sich kurz zusammengefasst so geäußert, dass Obama erstklassig und Angie das beste Angebot der Zweitklassigen sei. Erstklassige haben wir leider nicht, habe ich das richtig begriffen, Eysel? Ich hatte ja mal vermutet, dass Obama Hoffnung verkörpert und Angie die geringste Desillusion.
Fragt sich, was passieren würde, könnten wir Obama einbürgern und er würde die SPD führen. Was dann? Wechselst Du dann die Partei?
PCIIA
ei, ei Eysel-Sir, mighty content manager – was das PCIIA\’sche A-B-Paradoxon betrifft: hat irgendein Denker in diesem Forum mal die Alternativen in den Blick gefasst: Kurtchen Beck und Old Johnny MCcain – bei was für einem Weinköniginnenwettbewerb will welches Dorf an der Mosel oder selbst in Frangen dieses Duo denn in die Jury setzen?
I like smoke and lightning
Heavy Beck and Cain
Racin\’ with the wind
and the feelin\’ that\’s in vain
…they are born, born to be wild?
H U G H , der Häuptling der Buschpiste hat gesprochen.
Und jetzt rauchen wir brav das Friedenspfeifchen …
Und Du, Häuptling Worthülse kriegst auch nur einen Zug …
Guten morgen, du typisch deutscher nicht so leicht aufgebender zäh auf der Stelle fragender bayerischer Schiesser-fein-ripp-tragender Blog-Krieger und Flughöhenexperte:
I like Ange and Barrack
heavy global thunder
Racin\’ with th climate
and the feelin\’ that I\’m under
Yeah Bloggies go make it happen
take th world in a love embrace
Fire all of your guns at once
and explode into space
Like a true mosel-child
I am born, born to be mild
You can me so much
i say lass den Quatsch
Get your motors runnin#
head out on the blog-way
Lookin\’ for adventure
and whatever comes our way
Yeah bloggies you can make it happen …
.. so und nun wascht euch den Pelz, aber macht euch nicht nass!;-)
Werter Klassensprecher,
wenn Du mich schon berechtigt korrigierst, würde ich die eigene Orthographie etwas genauer überprüfen.
Wie sieht es mit dem Paradoxon aus, Verehrer von Obama und Merkel, es müsste doch Dein Feld sein? Keine Idee?
Prinzipell: jeder so wie erkann, Ihr Reiseflughöhenexperten, aber vielleicht wird ‘s einem auch mitunter schlecht, weil er “lehr” und “leer” verwecjselt
Mahlzeit. Ein Freund hatte mich (uns) mal eingeladen, um Dortmund gg. Bayern anzusehen. Damals, als Dortmund mittels Überschuldung noch in der gleichen Liga spielte. Netter Samstag-Nachmittag, als Bayern-Fan in der Dortmund-Ultra-Kurve des ehedem als Westfalenstadion bezeichneten Sporttempels. Gottlob haben wir 4:1 verloren, sonst hätten sie mich da vermutlich erledigt. Vielleicht verstehst Du mich, auf die ein oder andere Weise, aber klein beigeben liegt mir nicht.
Bei einem Ausscheidungswettbewerb für die Marlboro Classics war ich mal in Duisburg. Abends war das Lokal lehr, zur Vorbereitung haben wir ein paar Pils, bar jeder Illusion, auf unser Ausscheiden vernascht. Da kamen ein paar Einheimische aus dem Pott, wohlgemerkt im ansonsten lehren Lokal, und fragten, ob sie sich denn dazugesellen dürften. Das kannte ich nicht, als Bayer. Zusammen haben wir dann bis morgens gezwitschert, Gott war mir schlecht, eigenartigerweise war ich dann beim Abseilen vom Hochofenmast nicht an der Spitze. Nach US fuhren andere, aber den Ruhrpott habe ich lieben gelernt.
PCIIA
@ CIA,
hast du Kummer mit die Deinen ….
Ich komm`auch nicht wirklich klar mit den kryptischen Worthülsen des ZZ infizierten K-S …
Manchmal hat er ja ne gute Reise-Flughöhe,
und dann hopelt er wieder über ne Buschpiste und versucht ´s uns als \”Kunstflug\” zu verkaufen …
… geht der Kummer nicht vorbei, trink dich drei!
Prost Gartenteich, ich komme …
Mein Radler! Mein Schwimmbad! Mein …
Selbst vom Zamir ernannten Klassensprecher, lasse ich mir nicht den Mund verbieten. Keine Aussage, ist auch eine Antwort. Drumrumreden, noch so nett verpackt, auch nicht.
Du stehst doch für Angie als CDU-Parteisoldat, oder? Also wie kommt’s, sind Barrack und Angie entgegen meiner Wahrnehmung ähnlich, oder was?
@PCIIA jetzt gib endlich Ruhe mit deinem frängischen Personal-Paradoxon, immer dieses Kästchendenken, und passe ja mal das richtige Leben nicht in Umverteilers Kästchen…
da sage ich nur -und das loud, black and proud: Change the Kästchens not the people – yes you can
Hallo Musketier in Tichy-Town,
wie findet ihr die Fotos von “Klausi” und “Henry” aus der Siemns-Familie. Gute Präsenz, feines Theater, oder?
Aber das wir uns in Abwesenheit unseres Göttervaters auch noch um die rechte Schreibweise des Vornamens unser HvP (Heinrich nicht Henrich) kümmern müssen, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, aber wir tun ja unsere Pflicht und das ohne Musketier-Tarifvertrag, sobald rty is back in Town geht’s los, PCIIA, ich spreche, du führst, Eysel stimmt ab und Zamir unterschreibt für’s erste Jahr…. es lebe die dezentrale Schlußredaktion;-)
Vor der zweiten Milliarde fordere ich nichts. Aber die erste ist ja nach W. Buffett bekanntlich die einfachste.
Weter Eysel, oben hast Du beantwortet, was Du unten angeblich nicht verstanden hast. “Dein Paradoxon Problem versteh ich aber immer noch nicht.” Ich seh es ja wie Du, aber fragen darf man doch mal, oder?
O versus A, A versus O usw. very oldfashioned!
Wie wär’s denn mal mit A plus O oder “A”lpha und “O”mega?
Was meinen Hinweis auf die Wohltätigkeit von Bill and Melinda betrifft, den du ja wie erwartet verstanden und aufgenommen hast, habe ich mit meiner Konstantine eine Vereinbarung: ab der 2.Milliarde geben wir die nächsten 60 an Bill and Melinda like Warren:
Yes we will do, und du, PCIIA?
Genau diese Erscheinung, O versus A, hab ich weit oben versucht zu beleuchten.
@Eysel:
Zurück zum Thema, ob McCain oder Obama, wählen dürfen wir eh nicht.
Merkwürdig an der Begeisterungswelle in Deutschland für Barack Hussein Obama erscheint mir, dass er bei Licht betrachtet das genaue Gegenteil von Angela Merkel ist:
Ein Mann, farbig, den in den USA eher als links anzusehenden Demokraten zugehörig, eloquent bis begeisternd in seinen Reden, ab und an gar religiös angehaucht argumentierend.
Dennoch erreicht Angela Merkel bei Umfragen hierzulande mit Abstand die größte Zustimmung unter Politikern.
Das hatte ich weiter oben zur Diskussion in den Raum gestellt, aber ich lasse mich gerne belehren. Ein Problem habe ich damit nicht, aber mir stellen sich halt Fragen. Fragen darf ich doch, oder?
RUUUHIG, guuuuuter CIA,
stimme dir ja zu. Man kann auch als Kleiner mit nur “knapp” 60 Mrd was “Anständiges” auf die Beine stellen …
das, abgesehen von der direkten Wirkung, erkennbar Anreizcharakter für Andere hat.
Dein Paradoxon Problem versteh ich aber immer noch nicht.
@KS:
Yes we can! Gefällt Dir ja offensichtlich. Yes we do! Ist eine andere Ansage, mit bisherigem Erfolg hinterlegt. Die bösen Kapitalisten Buffett und Gates gehen mit gut 60 Mrd. USD nach Afrika, um dort zu helfen. Was haben ich, Du, Zamir oder Eysel zu bieten? Von Weisheiten wird keiner satt, noch geheilt, noch kriegt er „gerechte“ Startbedingungen.
The Looser takes it all, oder wie?
Abgesehen davon, fehlt eine plausible Erklärung zum Paradoxon, unserem Thema. Hast Du keine Antwort darauf?
PCIIA
P.S.: Okay, erhöhen wir Dein Kopfgeld, Kleines. 5000 sind zu wenig, was schwebt Dir denn vor? Sagen wir 50.000€, dazu brauchen wir aber 15 Weizen vom Zehnmeter-Turm, inklusive reihern und pinkeln. Deal?
Kommt ein Mann nackicht zum Nordpol …
…weiter weiss ich nicht mehr.
Aber mir ist schon V I I I I L kühler …
lieber einen Porsche mit Deckel als einen Trabi hinterm Heckel anders gesagt: besser arm und reich als jung und alt (:-(?
Ihr mit euren Rationalisierungen gesellschaftlichen Ereignistums – alles Zufall sagt der Börsenaffe, das Außenthermometer an meiner biederen Bürgerhütte zeigt eine Temperatur von fast 40 Grad in der Gärtner’schen Sonne – kein Zufall, mein Kommentar: lieber 40 und würzig, als zwanzig und r..zig, oder PCIIA?
Wie kam ich drauf?
Linke wollen Gehalt von Porsche-Chef deckeln
Kochrezept von “Wie komm ich an die Macht?”
Man nehme ein paar bekannt gute Rhetoriker und lasse sie ein paar paar billige Klischees durch ewige Wiederholung SO fest als Volksmeinung verankern, dass sie von der Majorität nicht mehr auf Wahrheitsgehalt hinterfragt werden.
Und schon ist angerichtet!
Mein Konterfei und N U R 5000 Euronen Belohnung?????
Das empfinde ich als persönliche Beleidigung!!!!!!!!!!!!!!!!
Moral als aktiv individueller Wert, das find ich OK.
Ergänze: Die einenden Ziele einer Gesellschaft als grenzsetzendes Kriterium.
So gesehen nutzt Oskarsches Gezeter ( Gier und Neid fördernd )konsequent die allgemein akzeptierten Normen.
Wie kamen diese “niederen” Normen zustande?
Indem ein immer stärker “hofierter” Teil der Gesellschaft “entblösst” wurde von teilweise unausgesprochenen “höheren” Normen.
( Zumindest der – immer grösser werdende – Teil der demokratischen Gesellschaft, der es sich zunehmnd “leisten” konnte, dazu regelrecht AUFGEFORDERT wurde die einfachen “höheren Normen” wie Selbstverantwortung, Streben nach Bildung zu ignorieren!)
So wird Demokratie zur Ochlokratie.
Indem man den unvermeidlichen Pöbel solange “fördert”, bis er die de fakto Macht über die Parlamente hat.
Dann folgt Anarchie und wieder Tyrannis.
sorry: Pteiosen ist die verbale Kondomisierung von Pretiosen
apropos Bogart-Tipps und in Fortsetzung deines \”Obwohl…” :wir sind weiter hier im vorderen S., hauen derowegen aber nicht so auf den Putz, sondern kondomisieren unsere Pteiosen lieber, sonst kürzt der Wiesbadener Koch-Koch uns noch die Transfermilliarden …
), erinnert mich irgendwie an ICE AGE, da war auch einer immer irgendwie schneller ..hi,hi…
und was die Moral betrifft: wir sollten überhaupt niemand Moral absprechen, außer vielleicht Saddam, Mladic, Karadzic und ihresgleichen. Und was die Leistungsfähigkeit der Deutschen im globalen Spiel der Kräfte betrifft, verweise ich gerne aufs http://www.handelsblatt.de von heute morgen: aufwachen, Herr Inacker, ob mit oder ohne Obama, soviel Machtuntergewicht könnten wir Deutschen selbst mit der D-Mark nicht ausgleichen, wenn wir sie noch hätten..
und was deinen Glauben an Bill Gates und Warren Buffet, die beiden potentesten Familienimperialisten dieser Erde, betrifft, lieber PCIIA: der eine kolonialisiert gerade Afrika auf seine ganz eigene menschenfreundliche Weise und der andere hat gerade seine pick-up-Tour durch Europa erfolglos beendet, z.B. die Wittwe Schaeffler war schneller als er
Hilfe Eysel!! Mein kleiner 10 jähriger Lieblingssohn will statt world of warcraft daddeln plötzlich ins Schwimmbad, da steckt doch sicher du dahinter …;-) Führt’s Euch Musketiere if you can make this world a better place
Für mich ist Moral kein religiös oder spezifisch christlich besetzter Wert, sondern praktische Philosophie, die sich mit menschlichem Handeln befasst. Nichts gegen Glauben, auch ich bin rk, aber wollen wir etwa Atheisten, Muslimen oder Juden Moral absprechen?
Moral ist ein aktiv individueller Wert, kein passiv kollektiver, der delegiert oder eingefordert werden könnte. Insofern gefällt mir die Moral von Bill Gates oder Warren Buffett auch besser, als die von manchem Wanderprediger. Soviel oder wenig zu angeblich unmoralischen Kapitalisten.
Wenn ich mir heute Oskars Gezeter über Wiedekings mögliches Gehalt anhöre, das auf nichts anderes als niedere Gefühle wie Neid und Missgunst zum eigenen Vorteil Oskars abzielt, ist das für mich unmoralisch. Eigentlich sollte man ihn mal mit ausgestrecktem Zeigefinger ablichten und das Bild zu solchen Sprüchen immer mit abbilden, um die Intention des Moralpredigers zu illuminieren.
Aber genug moralisiert, wir sind hier ja nicht im Blog von einem Bistumsblatt.
@KS: Meine Interpretation des Paradoxons hat Dir nicht gefallen, nicht wahr? Zugegeben wollte ich Dich, wie ab und an, etwas ärgern. Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier, Prost!
Freundliche Grüße
PCIIA
P.S.: Wie Eysel wäre ich auch noch gerne mal 13, aber nicht, weil ich in ganz Bayern wegen Pinkelns vom 5-Meter-Turm nach fünf Weizen Freibadverbot hätte (neulich habe ich bei Aschaffenburg ein Plakat mit seinem Konterfeil gesehen: 5000€ Belohnung, wanted! Gez. Beckstein+Huber), sondern weil es eine wirklich spannende Zeit war. Meine Bogart-Tipps funktionierten in Bayern vor gut 25 Jahren. Soweit solltet Ihr in Sachsen heute doch auch schon sein, oder? Obwohl …
))
@PCIIA, verzeiht, KlasseFührer, es war ein bisschen viel, keiner – schon gar nicht meiner einer, armer Wandergesell will hier wen erdrosseln oder sonstwie vorführen – du wolltest mehr als zwei Sätze, nun hast du sie, natürlich habt Ihr aus meiner christlichen Sicht zu wenig von \”der\” richtigen Moral (wenn es denn eine \”falsche\” gibt) – ich kann damit leben, wenn ihr es könnt
und vielen Dank für die JungCobra-Tipps, ich hab\’das Gefühl da bist du näher dran als dein Klassensprecher!!!
interessant wäre das Expiriment, wenn wir vier Musketiere \”unsere\” Moral mit einer Bibelstelle belegen würden, kämen wahrscheinlich zwanzig Bibelstellen heraus…;-) immer ruhig Blut, Tichy-Town-Bogart
@Eysel You\’ve got me babe – es gibt nichts Neues unter der Sonne, nur seh\’ ich\’s nicht so \”schlimmst waffentheoretisch\” – aber was soll\’s – jeder hat seine Sprache, Barrack hat seine Sprache, Erich Maria hat seine Sprache, Bangkok hat seine Sprache, das vordere Sachsen hat seine Sprache – und selbst ohne Sprache gilt: man kann nicht nicht kommunizieren (Paul Watzlawik) – um es mit Hajek zu sagen : schachern wir weiter! Um zum Thema zurück zu springen:I go short in McCainies – wer hält was dagegen?
@K-Sprecher,
“Gerechtigkeit ist der Deckmantel für jede Parteiraserei; politische Gangster sind Erlöser, und Freiheit ist das große Wort für alle Gier nach Macht”
Falsches geistiges Geld!….
Genau das ist die Rattenfängertheorie.
Kramer kannte sie selbstverständlich.
Ich versteh das Zitat durchaus nicht als “moralisierend”. Andere Systeme, identische Funktionsweise vom Kaiser über A. bis heute.
Sogar die OPO nutzt sie, Inklusive ZZ, Amnsty + Greepeace + Attack. Öffentliche demonstrierte Moral ist die schlimmste aller Waffen. Ist pervertierte Moral. Und schon meine Kritik daran ist leider auch ein Stückchen dieser Scheiss demonstrierten öffentlichen Moral. Die K Kirche kennt die Macht dieser ungerechtesten aller Waffen seit 2000 Jahren.
Drehe mir bitte nicht die Worte im Mund herum. Ich hatte auf Zamir angemerkt, der ja jegliche Verantwortlichkeit über Probleme auf allen Kontinenten, an die USA delegiert hat, dass die Staaten nicht Gott sind, dass wir also zunächst mal fragen sollten, was wir selber leisten können und leisten. Zuerst wir, als Individuen, dann wir als Deutschland, Europa, Welt. Kann ja nicht so schwer zu verstehen sein. Ich habe weder etwas gegen die USA, noch die Schweiz, ganz im Gegenteil.
Ansonsten: Soll das literarisch belegte Moralisieren etwa implizieren, dass wir anderen hier keine oder die falsche Moral hätten?
Lieber Elo-Zahlen-Führer, hochverehrter PCIIA,
mit Nachzählen, Sachlichkeit und Logik kommst du da nicht wirklich weiter. Die Fakten sind trivial und simpel. Das Leben in Mengen, in Gesellschaften hat aber nur u.a. mit Fakten zu tun, sowenig dies einem aufgeklärten und hochintelligenten Zeitgenossen gefällt oder behagen muss. Das aber scheinen A. und B. begriffen zu haben, jeder auf seine ihm/ihr eigene Weise. Die Phantasie der Mengen gibt ihnen Leben, macht aus den Wäschepfählen der Tatsachen und den Schiesser-Feinripps(.. war damals nicht schlecht vor dem Spanien-Spiel:-)) der Logiken Flaggenmasten der Träume (ist nicht von mir, sondern von Remarque) \\\”Wir schlafen zu viel in Zimmern. Wir werden Möbelstücke. Die Steinhäuser haben unser Rückgrat gebrochen. Wir sind wandelnde Sofas, Toilettentische, Kassenschränke, Mietkontrakte, Gehaltsempfänger, Kochtöpfe und Wasserklosetts\\\” schrieb R. 1945, dessen Bücher Adolf H. 1933 verbrennen liess. Und weiter: \\\”Wandelnde Parteiprogramme, Munitionsfabriken, Blindenanstalten und Irrenhäuser, … Sieh was aus uns geworden ist! Soviel ich weiss, hatten nur die alten Griechen Götter für das Trinken und die Lebenslust: Bacchus und Dionysos. Wir haben dafür Freud, Minderwertigkeitskomplexe und die Psychoanalyse-Angst vor zu großen Worten in der Liebe und viel zu großen Worten in der Politik… Alter braver Zyniker mit Träumen, elender Romantiker ohne Illusion – für eine kurze Zeit auf Erden (z.B. Eysel, PCIIA oder Klassensprecher genannt), für eine sehr kurze Zeit.
Und Zamir könnte mit den Worten R.s hinzufügen: \\\”Ich dachte wir leben im Zeitalter der Konserven\\\” \\\” Konserven?Wieso?\\\” Er zeigte auf die Zeitungen. \\\”Wir brauchen nicht mehr zu denken. Alles ist vorgedacht, vorgekaut, vorgefühlt. Konserven. Nur aufzumachen. Dreimal am Tage ins Haus geliefert. Nichts mehr selbst zu ziehen, wachsen zu lassen, auf dem Feuer der Fragen, des Zweifels und der Sehnsucht zu kochen. Konserven. .. Wir leben nicht leicht, nur billig.\\\” ..das wäre Zamir-light und Zamir-heavy würde vielleicht ergänzen, wieder mit R.: \\\”Wir leben als Falschmünzer… Sieh dir das an.Ihre Waffenfabriken bauen sie weil sie Frieden wollen; ihre KZs weil sie die Wahrheit lieben; Gerechtigkeit ist der Deckmantel für jede Parteiraserei; politische Gangster sind Erlöser, und Freiheit ist das große Wort für alle Gier nach Macht (ich füge an:…und Geld in terms of PCIIA\\\’S Macho-Theorie)- Falsches Geld! Falsches geistiges Geld! Die Lüge der Propaganda. Küchenmachiavellismus. Der Idealismus in den Händen der Unterwelt… Wir lesen zuviel Zeitungen in Zimmern\\\”
\\\”Natürlich.Im Freien braucht man sie, um Feuer…\\\”(womit wir wieder bei Eysels Ratenfänger-Theorie wären)
Soweit die Worte von Remarque, uns und Zamir ans Herz und in den Mund gelegt.
Sauerei, eigentlich, findet ihr nicht. Was hat das mit Barrack Obama und Angela M. zu tun, höre ich Inacker schon aus dem Hintergrund murren. Keine Ahnung, Herr Inacker, keine Ahnung.. muss erst mal nachdenken, meanwhile, don\\\’t bogart yours joints, Musketiere…;-)
ach pardon: ein seriöser rollenspielender Gelegenheits-Worte-Dieb gibt seine Quellen preis:E.M.Remarque, Arc de Triomphe, 1945.
P.S.: Remarque wurde 1938 von den Nazis ausgebürgert, ab 1941 lebte er in den USA, erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft, starb 1970 in seiner Wahlheimat Tessin, das ist für Lehre und Googlanten nichts Neues)
In einer aktuellen Umfrage unter jungen Deutschen werden auf die Frage der most-wanted-Zielländer fürs Auswandern die Schweiz und die USA genannt. Natürlich, lieber PCIIa, \\\”sind die USA nicht Gott\\\”, aber es gab Momente in der Geschichte als viele Menschen sich von Gott etwas vernachlässigt fühlten, da waren die USA (und die Schweiz) zur Stelle, oder?
Mao Münzepfenig
)) nett
Tja, lieber Eysel, zumal selbst Du Dich veranlasst siehst, Angie zu verteidigen, warte ich jetzt mal, bis ich eins mit dem großen sächsisch-moselfränkischen Knüppel übergebraten bekomme. Mal sehen, welche drei herausragenden Leistungen auf das Konto der Regierung Merkel zurückzuführen sind.
Mit Obama, denke ich, verbinden wir Deutschen Hoffnung. Bei der CDU schrumpfen die Mitgliederzahlen etwas langsamer, als bei der SPD. Hoffnung scheint es hier nicht zu sein, vielleicht geringere Desillusion. Wer weiß?
PCIIA
Na ja, lieber CIA, ganz SO schlimm ists auch nicht mit A. Relativ betrachtet steht sie immer noch ganz gut da. Etwa so, wie ich auch, als Einäugige(r) unter Blinden. Das Ärgerliche ist eben nur, dass es auch Zweiäugige gibt, die werden allerdings wegen “Missbildung” rausgemobbt: Siehe morbus heidelberg oder märz. Und dass DAS möglich ist, qualifiziert die Mayorität der Wählerschaft nicht eben als first class lieber Führer der Klasse. Weiss nicht von wem das ist, aber irgendwer wirds shon gesagt haben: Führerpersönlichkeit und intellektuelle Führerschaft in einer Person, das schliesst sich gegenseitig aus.
Wer übrigens nicht nur für Satyr, sondern Satire Sinn hat dem sei empfohlen:
http://www.stupidedia.org/stupi/P%C3%B6bel
Was sollte ich denn auf einem Parteitag der CDU? Wenn Friedrich Merz spricht, okay, sehr gerne. Aber wenn ich mir die Beschlüsse des Leipziger Parteitages ansehe und mit den Ergebnissen der praktischen Arbeit abgleiche, kann ich nur mit dem Kopf schütteln,
Man sehe sich mal die Entwicklung der Steuereinnahmen und der Haushaltsausgaben an, Zahlen lügen nicht. In der Sachpolitik ist die Frau gescheitert, nicht an Eysels angeblichen Benchmarks, sondern gemessen an ihrem eigenen Programm und ihren einstigen Zielen. Über die redet aber ohnehin keiner mehr, ebenso wenig wie über Friedrich Merz oder Paul Kirchof. Dass die SPD nicht besser ist, ändert ja nichts. Bei denen wusste man wenigstens, wo es hingehen sollte. Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners bezogen auf Freiheit und Prosperität, gefühlt nahe Null. Bei Gesundheitsfond, Mehrheitssteuerreform oder der Ausgabenseite (natürlich immer mehr) fielen sie sich dagegen in die Arme. Mit dem Geld der Steuer- und Abgabenzahler politische Kompromisse zu erkaufen kann jeder. Wehe, wehe, wenn ich auf die nächste Rezession sehe. Aber vielleicht hat es ja auch etwas gutes und reinigt die politische Landschaft wieder etwas. Reformansätze wie die Agenda 2010 kamen ja auch erst, als uns das Wasser bis zum Hals stand. Über all dies mag man denken, wie man will, jedenfalls leben wir in einer Mediendemokratie.
Das Paradoxen wird sich bei aller Einfachheit nicht dadurch lösen lassen, sich auf Amerikaner zu beziehen. Bei beiden Wahrnehmungen geht es um Deutsche. Wir lieben ja offenbar Obama, wir lieben Merkel. Tell me why?
Bisher habe ich ja nur eine Beobachtung eingestellt, keine Deutung. So ganz einfach dürfte das auch nicht sein.
Ruhig Blut, Männer. Wer so redet, wie ihr über Angela, der war nie auf dem Parteitag als sie das erste Mal zur Bundesvorsitzenden gewählt wurde und schon gar nicht auf dem Parteitag der Sächsischen Union kürzlich in Zwick-au! Als Zeitzeuge kann ich euch nur sagen: dazwischen liegen Welten, Angie – das ist die Lernfähigkeit und der Wandel in Person. In Zwick-au! hat das Mädels 40 Minutes den Saal rund geredet – Bogart wäre der Joint im Halse stecken geblieben. Wenn solche manche Asse im Westen stört, was sie so um sich rum versammelt, so ein Geladel wie Frau Hadertdauernd unlängst hat A. nie von sich gegeben. Das Sie dir, lieber Eysel, zu wenig Profil zeigt, liegt das an ihr oder mehr an deiner Erwartunsghaltung, bei der ja selbst ich Mühe habe Gehör und Anerkennung zu finden;-))) – verzeih mir diese Unbe-scheidenheit, oh, Forumsadler in der Nach-Playboy-Phase. Gibt es eigentlich ein Leben nach dem Playboy, vielleicht solltest du Hugh Hefner statt Kunibert Mccain engagieren…
– war der Spruch nicht von dem Saxophon-spielenden Präsidenten seiner Hillary ihrm Mann, mit der Munternmonika
die Deutung deines Angela-Barrack-Paradoxons, lieber PCIIA, liegt für mich auf der Hand, nicht der Unterschied zwischen A. und B. ist es, der Unterschied zwischen Deutschen und Amerikanern ist es, keep it simple, stupid
Macht und Money – jetzt lasst ihr aber tief gucken, ihr frängischen weisswurstzupfenden degensuchenden Musketiere von Tichy-Town vorm roten Ochsen in der Zamir-armen Zeit mit Barack statt Bogart ante portas, wird mal wieder Zeit für ein Gedicht von d\’Artagnon, oder? Jetz geh ich erst mal zum Grill, danach schau\’n wir mal, was noch geht..;-) Yes we can!
Duft der Macht toppen? Je nach Frau eventuell mit der Color of Money.
Welches Profil man Angela auch andichten mag,
eigentlich hat sie keines. Und das macht sie – leider – so beliebt. First class men hire fist class men. Second class electors vote for third class Presidents.
Kennt jemand ein besseres Aphrodisiac für Frauen als den Duft der MACHT? Welche auch immer es sein mag ???
Zurück zum Thema, ob McCain oder Obama, wählen dürfen wir eh nicht.
Merkwürdig an der Begeisterungswelle in Deutschland für Barack Hussein Obama erscheint mir, dass er bei Licht betrachtet das genaue Gegenteil von Angela Merkel ist:
Ein Mann, farbig, den in den USA eher als links anzusehenden Demokraten zugehörig, eloquent bis begeisternd in seinen Reden, ab und an gar religiös angehaucht argumentierend.
Dennoch erreicht Angela Merkel bei Umfragen hierzulande mit Abstand die größte Zustimmung unter Politikern.
PCIIA.
Ein Gedanke für die Jung-Cobra fiel mir gerade noch ein: Billy Elliot, I will dance! als Vorbereitung und dann ab in die Ballettschule. Blöder Sport für Männer, aber wunderbares Mischverhältnis im Jagdrevier.
Tja, irgendiwe lässt sich auch das Tier Mensch immer wieder auf die Triebfeder Art- und Selbsterhaltung reduzieren. Politiker und Wirtschaftskapitäne sowieso.
Ich hab immer wegen D E M ! Dirty Old Man
den Playboy gekauft. Letztes Jahr alle 25? Jahrgänge weggeschmissen. Jetzt schreib ich grad selber meine dirty old man story … als Coautor will ich Mc Cain verpflichten.