Banken-Bankrott

In diesen Tagen ist hübsch zu beobachten, wie Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, husch, husch unter den Rock anderer Leute kriecht und dabei auch noch deren Taschen durchwühlt – nicht etwa auf der Suche nach ein paar Münzen für Schnaps und Zigaretten, sondern beim Grapschen nach den wirklich großen Scheinen: Wegen der Finanzkrise müsse der Staat eingreifen und die Banken retten, fordert jetzt Ackermann. Knapp zwei Wochen zuvor hatte sich das aus seinem Mund noch anders angehört: „Das Finanz- und Bankensystem ist stabil“, nur wenige Banken hätten Verlust gemacht. Erst im September hatte er sich über Banker lustig gemacht, die zu spät aus dem Spiel mit US-Krediten ausgestiegen waren, vom „begrenzten Ausmaß“ der Krise fabuliert und den Selbstheilungskräften des Marktes.

Seither hat der deutsche Steuerzahler über die Staatsbank KfW rund sieben Milliarden Euro in die Pleite-Bank IKB gesteckt, um deren Verluste aus Papieren auszugleichen, die dieser Bank vorher auch von Ackermanns Deutscher Bank verkauft worden waren. Rund 20 Milliarden Euro Steuergelder werden für die öffentlichen Landesbanken fällig.

Die Krise des Finanzmarktes trifft uns dreifach: als Steuerzahler, weil wir irgendwann ausgleichen müssen, was die Banken verzocken; als Unternehmer und Arbeitnehmer, weil in- folge der Finanzkrise die gesamte Weltwirtschaft abkühlt und damit Arbeitsplätze und Wohlstand vernichtet werden, als Sparer, weil die Aktienmärkte in den Keller rauschen. Nur die Banken trifft es nicht. Die haben längst in ihr Geschäftskalkül einbezogen, dass sie nicht pleitegehen können – weil dann die gesamte Wirtschaft in den Abgrund gerissen würde. Sie predigen von der freien Marktwirtschaft, worunter sie im Zweifel ihre Gehälter und Boni verstehen, und lassen sich vom Steuerzahler retten, wenn sie sich verspekuliert haben.

Keine Naturgewalt hat diese Finanzkrise ausgelöst, sondern beschämendes Versagen in den Vorstandsetagen. Die Bundesbank, aber auch der IWF und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich haben die Krise prognostiziert. Die Herren Bankvorstände aber haben sehenden Auges zu viel Kredit an absehbar insolvente Gläubiger gegeben, sie haben Papiere gekauft, die sie nicht verstanden und/oder geprüft haben, und sie haben dies mit fiesen Bilanzierungstricks getarnt, um die Stopp-Schilder überfahren zu können, die das Risiko begrenzen sollten.

Bemerkenswert ist, dass Ackermann noch kürzlich eine Begrenzung dieser Kreditvergabe mit der Begründung abgelehnt hat, dies „würde das Wachstum des Kreditgeschäfts verlangsamen und damit die ganze Volkswirtschaft beeinträchtigen“. Gekommen ist es genau andersherum – die organisierte Verantwortungslosigkeit, denn eine solche ist die zu geringe Eigenkapitalunterlegung, hat die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds getrieben.

Schlimmer noch als diese wirtschaftliche Krise könnte uns eine dadurch ausgelöste wirkliche Systemkrise treffen: Es geht nicht nur um die PR-Krise der Banken – es geht in Deutschland längst um eine Krise unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems. Hier wird die Marktwirtschaft ad absurdum gemanagt, die Glaubwürdigkeit zerstört. Den Schaden haben Arbeitnehmer und jene Unternehmer, die noch auf eigene Verantwortung wirtschaften: Die kommende Kreditverknappung könnte jene treffen, die dafür noch selbst haften, weil sie nicht unter den Rock des Staates kriechen können. Den Rattenfängern von links und bald von rechts wird so der Weg geebnet.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*



Alle Kommentare [34]

  1. warum schreiben so wenige , habe alle von den Bankern Angst..
    meine bisherigen Recherchen haben bei ehmaligen Bank -und Sparkasse Kunden…dass bis zur totalen Vermögensvernichtung und bis hin zu Selbstmorden…diese Leute nicht davon abschreckt ihr scheusliches tun weiter zu verfolgen….

  2. Wer hat negative Erfahrungen mit der Bank für Tiro und Vorarlberg bzw. Sparkasse Allgäu. für meine Dokumentation wäre ich an INFO interessiert. Alles wird absolut diskret behandelt.

  3. @Rainer Dassler
    Sollten Sie daran interessiert sein an einem konkreten Fall der auch Erpressung beinhaltet, einfach hier fragen, ich antworte.

  4. Die Bank als Räuber oder wie nehme ich die Kunden aus. Ein interessantes Buch über die Praktiken der Banken und Sparakssen.
    JEtzt kommt „In den Klauen der Banken und Sparkassen“ Dokumentation wie die Banken Anleger und Kreditkunden fertig machen und abzocken.
    Wir sind am recherchieren

  5. kommen wir da nicht ein wenig vom thema ab?!???
    mit dieser bankenkrise ging es einfach nur mal völlig in die hose!und da sehe ich auch keine zwei medaillen.

  6. Immer und immer wieder wird propagiert, welch dramatische Folgen die Abhängigkeit des Geldes vom Wirtschaftskreislauf hat. Jedoch vergessen wir alle wieder und wieder, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Eine gute mit 50% und eine schlechte mit 50%. Die Menschen versuchen ständig die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, das geht leider immer wieder schief. Solange Geld und Profitstreben die Antriebskraft unseres Lebens ist, werden die, die immer reicher werden, auf Kosten der Anderen diese ausbeuten bis das System zusammen bricht. Solange wird es Menschenmorde und Kriege geben, nur weil diese das letzte Mittel sind, an das Vermögen der Anderen zu kommen. Es bedarf eines Umdenkens der wirklich weisen Menschen auf der Welt. Viele begreifen langsam die Katastrophe, auf die wir zusteuern, nur will es keiner wahrhaben. Das enorme Bevölkerungswachstum und das Wirtschaftswachstum wird uns alle umbringen. Wir müssen lernen, zu begreifen, dass unbegrenztes Wachstum immer zum Tode führt oder haben Sie eine Lösung gegen das Metastasenwachstum von Krebs parat? Die Geldgier wird die Menschen ruinieren. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann folgen Sie der Seite:www.bankinfo.blog.de

  7. Naja man sieht ja, dass der Deutschen Bank nciht wirklich zu helfen ist. Habe das Gefühl die mogeln sich einfach immer durch, Image ist beid er Größe auch nur noch nebensächlich und irgendwie läuft das Ganze schon von alleine. Es wird nur getan was nötig ist. Mal sehen wie sich das mit der Postbank jetzt noch so alles entwickelt.

  8. Ein Beitrag von uns vom November 2007, wie wir finden aktuueller denn je. Auf jeden fall viel Spaß beim Lesen.

    Ancien Régime mit Raketen?
    Ausblick Wirtschaft und Finanzmärkte USA bis 2015

    Es tauchen seit einiger Zeit ab und zu Kommentare auf, die die derzeitige Situation der US-Wirtschaft und an den US-Börsen mit der Lage 1929 vergleichen. Auch wenn es sicherlich einige Parallelen gibt, trifft der Vergleich nicht richtig zu, oder greift in jedem Fall zu kurz.

    Was war 1929?
    In der Wirtschaftskrise ab 1929 opferte der Staat in den USA zunächst die reale oder Waren-Wirtschaft und hielt am Goldstandard im unveränderten Verhältnis von 20 Dollar fuer eine Unze Gold fest. Man war sich bewusst, eine Entwertung des Geldes würde alle Maßstäbe und bestehenden Verhältnisse erschüttern. Die reale Wirtschaft wurde daher zunächst geopfert, um das selbständige Dasein des Geldwerts zu sichern. Erst 1933 wertete Präsident Roosevelt den Dollar auf 35 Dollar die Unze ab, was ihm Spielraum zur Finanzierung des New Deal gab, der das kapitalistische System vor dem Untergang bewahrte.
    Die Deckung des Dollars war auf jeden Fall gegeben, nicht nur durch Edelmetall, sondern vor allem und mehr noch durch die überproduktive Wirtschaft der aufstrebenden Industriemacht USA; eine Inflation drohte somit auch nach der Abwertung nicht.

    Wie ist die Situation 2007?
    lassen Sie uns zunächst die Basis, die sogenannte Realwirtschaft betrachten: Die US-Wirtschaft hat in den letzten Jahren immer mehr ihre Konkurrenzfähigkeit verloren, siehe das Leistungsbilanzdefizit; und die Deindustrialisierung des Landes hat sich in einem noch in den 80er Jahren unvorstellbaren Ausmaß beschleunigt. Die private und öffentliche Verschuldung hat ihre Grenze erreicht, das Budgetdefizit gerät ausser Kontrolle. Den US-Eliten ist bewusst, dass dieser Zustand durch Finanztransaktionen und Spekulationsgewinne einer aufgeblähten Finanzindustrie nur vorübergehend verschleiert werden kann. Es geht letztendlich um folgendes: Um Weltmacht zu bleiben, muss auch der Dollar Weltwährung bleiben. Wenn die Kaufkraft des Dollars nun aber nicht mehr durch wirtschaftliche Stärke gedeckt ist, und das ist der Unterschied zu 1929, dann muss man diese erodierende Deckung durch etwas anderes ersetzen; allein schon um weiterhin die astronomischen Rüstungsausgaben einer Weltmacht und ihre Kriege bezahlen zu können, die soviel kosten wie die Militärausgaben der gesamten übrigen Welt zusammengenommen. Die Zeiten des Goldstandards sind jedenfalls vorbei, dazu sind die Volkswirtschaften zu komplex geworden. Warum nicht einfach die Ölvorräte der Welt als Deckung nehmen und das Öl und Gas zu Monopolpreisen verkaufen? Aber dazu muss man sie natürlich kontrollieren.

    Die USA versuchen daher seit den 1990er Jahren, ihre Stellung im Nahen Osten auszubauen, der mit seinen Energiereserven die Schlüsselregion der Weltpolitik ist und noch lange bleiben wird. Hier laufen die internationalen Kraftlinien zusammen und wird die globale Machtverteilung auf viele Jahre hinaus festgelegt werden. Um in dieser Region angesichts der instabilen gesellschaftlichen Verhältnisse die amerikanische Oberhoheit zu begründen, verfolgte die US-Regierung eine sogenannte Transformationspolitik. Vom Irak ausgehend sollten die korrupten arabischen Regimes von Saudi-Arabien bis Ägypten durch moderne mit den USA verbündete bürgerliche Staatsgewalten ersetzt werden. Zusammen mit dem Irak-Krieg schlug diese Strategie bisher komplett fehl. Es stellte sich heraus, dass die islamischen Massenbewegungen bei aller Unterschiedlichkeit in den verschiedenen Ländern vor allem durch eines geeint waren: die Gegnerschaft zu den USA.
    Insbesondere gelang es nicht, den Iran gefügig zu machen. Daraus ergibt sich ein Grunddilemma: Man muss entweder den Iran militärisch niederwerfen – oder das Ringen um Hegemonie am Golf verlorengeben. Zu einem Eingeständnis der Niederlage sind die US-Eliten jedoch nicht bereit, egal welcher Partei sie angehören. Es kommt für sie auf keinen Fall in Betracht, einfach so sang- und klanglos als Weltmacht von der Bühne abzutreten wie beispielsweise Portugal im 16., Holland im 18., oder die Sowjetunion Ende des 20. Jahrhunderts. Dazu sitzt die Winner-takes-all-Ideologie zu tief in den Köpfen.
    So hat man sich in Washington nun entschlossen, dem drohenden Niedergang dadurch zu begegnen, dass man das irakische Debakel durch eine siegreiche Schlacht gegen Teheran ausbügelt, um so das ursprüngliche Ziel einer langfristigen Sicherung der Hegemonie im Nahen Osten, i.e. über die Öl- und Gasreserven doch noch zu erreichen.
    Ob der Plan auch nur mittelfristig funktioniert, wird man sehen.

    Wenn und solange diese Strategie allerdings nicht aufgeht, steht der Dollar zu einem grossen Teil ohne Deckung da. Fed-Präsident Bernanke hat sich in seiner akademischen Zeit intensiv mit der Grossen Depression befasst; er weiss, was auf dem Spiel steht. Um das System zu retten, druckt er massenhaft ungedeckte Geldscheine, opfert also Dollar und Geldwertstabilität. Dies wird zwar dramatische Folgen haben, aber nicht sofort, sondern vielleicht in ein bis zwei Jahren; er verschafft somit der Regierung (egal welcher Couleur) dadurch eine Atempause.

    Was heisst dies für die Finanzmärkte?
    Die Wirtschaftswissenschaft weiss seit langem, dass nur Narren glauben, es sei in der Macht einer (Noten-)Bank, durch Papierzettel (ungedeckte Dollarnoten) alle bankrotten Schwindler in zahlungsfähige solide Kapitalmarktteilnehmer zu verwandeln. Jene Kreditritter, die nun in Umstände gesetzt sind, wo sie nicht länger fremdes Kapital erhalten, um damit zu wirtschaften, verlangen nun, die Notenbank solle ihnen nicht nur das verlorne Kapital zahlen helfen, sondern sie auch noch zur Fortsetzung des Schwindels befähigen. Genau diesen Gefallen tut ihnen die Notenbank jetzt.
    Dadurch kann sie den Krach an den Effektenbörsen aufschieben, aber nicht verhindern; eine drastische Abwertung erfolgt in jedem Fall, ob „nur“ real oder auch nominal. Dies hat einen Einbruch der realen Wirtschaft und der Konsumentennachfrage zur Folge. Mit einer zeitlichen Verzögerung rollt zudem eine gewaltige Inflationswelle auf das Land zu.
    Bei der Bewertung US-amerikanischer Wertpapiere und Investments in den USA sind hohe Risikoabschläge vorzunehmen, nicht nur wegen der wirtschaftlichen und finanzpolitischen Risiken, sondern in ebenso starkem Maße wegen der politischen Risiken. Und diese sind in den derzeitigen Kursen (22. November 2007) überhaupt nicht eingespeist.

    Einer wird die Zeche zahlen, und wie es aussieht, läuft es in erster Linie auf die Vernichtung der Ersparnisse der Mittelschicht hinaus.
    Was uns zu einer weiteren Analogie führt: in das Frankreich von 1789.

    Analogie? Frankreich 1789
    Die damalige Grossmacht Frankreich hatte in den letzten Jahren vor der Revolution mit steigenden Defiziten in der Leistungsbilanz und im Staatshaushalt zu kämpfen, das Land deindustrialisierte sich zunehmend, und die Staatsverschuldung war riesig.
    Die Staatsschuld betrug in Frankreich 1789: 1,3 Milliarden Livres (1 Livre entspricht je nach Betrachtungsweise ca. 20 Euro von heute), dies entsprach ca. 250 % der Staatseinnahmen (nicht des BSP) von 1781 in Höhe von. 503 Millionen Livres

    Wie war es dahin gekommen?
    Das Land war seit längerem hinter den Hauptkonkurrenten England zurückgefallen, der Anteil der Staatseinkünfte am Sozialprodukt ging ab 1730 zurück. Die Monarchie verlor ihre Unabhängigkeit an die Generalsteuereinnehmer, bei denen ein grosser Teil der Abgaben hängenblieb, und deren Stellung erst durch die Revolution beseitigt wurde.
    1774-83 unterstützte Frankreich finanziell den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, was die Staatskasse ruinierte, und was „seinen Preis in Form einer Revolution in Frankreich fordern sollte: „Den stetigen Verschlechterungstrend bei den Staatsfinanzen verwandelte … der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg in ein akutes Problem, indem er die Staatsausgaben in einer Zeit sinkender Staatseinkünfte dramatisch ansteigen liess“ (Immanuel Wallerstein, Die Grosse Expansion, S. 116ff.). Infolge des Krieges verdoppelte sich die französische Staatsschuld, innerhalb von fünf Jahren war die Monarchie \’nicht länger kreditwürdig\‘, und im Jahr 1788 beanspruchte der Schuldendienst bereits 50 % des Budgets – der Staat ging dem Bankrott entgegen.“ (aaO.)
    In ihrer Verzweiflung emittierte die Regierung lebenslange Leibrenten, ohne dass auf das Alter der Käufer geachtet wurde.
    Der Nutznießer des Friedens von 1783 war zudem nicht Frankreich, das sich Handelsvorteile mit den USA erhofft hatte, sondern deren Haupthandelspartner wurde England.

    In den 1780er Jahren bekamen in Frankreich jene Oberwasser, die das Land „dem frischen Wind des Neuen und des Wettbewerbs“ öffnen und über den Druck des Marktes Innovationen erzwingen wollten (dies kommt einem irgendwie bekannt vor).
    1784 wurden zunächst die Kolonien dem freien Aussenhandel geöffnet, 1786 wurde dann mit England der verhängnisvolle Freihandelsvertrag (Treaty of Eden) geschlossen. Der englische Premier Pitt kommentierte den Vertrag mit folgenden Worten: „ Es lag in Natur und Wesen eines Uebereinkommens zwischen einem Land mit verarbeitender Industrie und einem Land mit eigentümlichen(!) Produktionszweigen, dass die Vorteile auf der Seite des ersteren liegen wuerden.“
    „Unter dem Deckmantel der Reform entschied sich Frankreich für eine partielle Deindustrialisierung“ (aaO.). Diese \’Reformen\‘ hatten durchaus Ähnlichkeit mit den neoliberalen Programmen von heute und den Massnahmen, die der IWF vielen verschuldeten Entwicklungsländern verordnet hat. Das Freihandelsabkommen schien jener Schritt zu sein, der das französische Zurückfallen hinter England unumkehrbar machte.

    Die Folgen des verordneten Freihandels machten sich schnell bemerkbar:
    1. Überschwemmung des französischen Marktes mit billigen englischen Fertigprodukten. Die englischen Produzenten konnten so durch größere Produktionseinheiten weitere Kosten einsparen und auf diese Weise ihren Preisvorteil im Handel mit dem Rest der Welt ausbauen.
    2. Deindustrialisierung Frankreichs
    3. Pleiten und Arbeitslosigkeit: 10.000 Handelshäuser schließen, 500.000 Arbeiter werden arbeitslos und wandern z.T. aus (wie heute z.B. in Deutschland); Historiker haben diesen Freihandelsvertrag mit einer neuerlichen Aufhebung des Toleranzediktes von Nantes 1685 verglichen, infolgedessen die Hugenotten, die protestantischen Franzosen, Richtung Preussen ausgewandert waren.
    4. Das Leistungsbilanzdefizit vergrößerte sich.
    5. Rückgang der Staatseinnahmen, Befürchtungen einer staatlichen Zahlungsunfähigkeit, die die gesamte Struktur des französischen Handelskapitals gefährdet hätte. Selbst die Verstaatlichung des Kirchenbesitzes (nach 1789) konnten den Bankrott nur aufschieben.
    6. Die Staatsschulden waren nicht mehr rückzahlbar.
    7. Teuerung = Inflation, als sozialer Treibsatz kam ins Land: 1788 und 1789 gab es heftige Erhöhungen der Getreidepreise, was die Kaufkraft des Volkes ebenso heftig verminderte.
    8. Der Staat war nicht mehr zu steuern, was in die Revolution mündete.
    9. 1793 „zerstört“ der Konvent schließlich „das spekulative Vermögen“ (aaO.)

    Vergleich mit den USA von heute angemessen?
    Die wirtschaftliche Lage der USA/ Parallelen:
    – Deindustrialisierung durch \“Freihandel\“
    – Leistungsbilanzdefizit gegenüber den Ländern mit verarbeitender Industrie (siehe Pitt)
    – Permanente Kriege, d.h. steigende Staatsausgaben in Zeiten sinkender Staatseinkünfte
    – Zerrüttung des Staatshaushalts (Einnahmen 2005: ca. 2 200 Mrd. Dollar bei Verschuldung 2007 (nur die offizielle): ca. 9 000 Mrd. Dollar, entspricht ca. 400 %)
    – Zerrüttung der Währung: Droht ab 2008 eine Teuerungswelle mit zweistelligen Inflationsraten? Vermutlich. Und was die Entwertung einer bis dato alles beherrschenden Weltwährung wie des US-Dollars angeht, so gibt es dafür kein historisches Beispiel. Im übrigen ist zu beachten, dass eine Inflation immer die bestehenden Wertmaßstäbe erschüttert (politisches Risiko).
    – Ist die Finanzelite von heute mit den Generalsteuereinnehmern und Kirchenfürsten des Ancien Régime vergleichbar? Mit Sicherheit, was die Machtfülle und die soziale Distanz zum Rest des Volks angeht.
    – Verarmung weiter Teile der Bevölkerung. 10 % können sich noch nicht einmal ausreichend ernähren.

    Ist die US-Elite ein Ancien Régime mit Raketen?
    Und gilt dann: gleiche Ursache, gleiche Wirkung?

  9. und ich werde jedes jahr reicher…. im Ernst! noch 5-6 Jahre, und mit 50 kann ich mich zur ruhe setzen….immobilien, gold, aktien, auch LVs und Bargeld. was will man mehr?

  10. mächtig gelacht über diese aussage: ”In diesem unserem Lande” geht es so vielen wie noch nie so gut wie noch nie in der Geschichte der Menschheit und Sie fassen das als Krise auf.\\\\\\\“ dieser herr hat tatsächlich nicht begriffen um was es geht. erklären sie das mal einer generation, die keine steine geklopft hat, die nicht auf den barrikaden der 68er gestanden hat. die sehen nur, dass sie in diesem land kein mitspracherecht haben, dass sie von alternden politikern und besserwesserischen journalisten erklärt bekommen, dass es ihnen gut geht. darum geht es nicht. es geht um die Legitimation einer Gesellschaft. Und darin liegt die Krise dieser Gesellschaft. Und es ist tatsächlich so. In der Geschichte sind Gesellschaftsordnungen, Staaten nie an Überschuldung zu Grunde gegangen, sondern wenn ihnen die Legitimation abhanden gekommen ist. Und das die Politik den Banken hilft, ist doch ist doch nicht verwunderlich. Mich wundert nur die Empörung über dieses Helfen. Oder ist es die Wut darüber, dass der Charakter dieser Politik öffentlich wird. Also Transparenz hat ja wohl noch keiner Demokratie geschadet. In diesem Sinne meine Herren, decken Sie auf. Aber bitte nicht zu langsam, denn diese junge Generation lernt auch und das vielleicht schneller als sie wollen.

  11. Man kann nur hoffen, daß durch diese Krise sowohl Finanzjongleure als auch Unternehmen verstehen, daß Wachstum und Gewinne um jeden Preis irgendwann schief gehen. Diese Kommentar Ihrerseits ist nicht populistisch, sondern leider Stand der Dinge. Das die Wahrheit einigen nicht schmeckt, ist nur allzu verständlich

  12. Lieber Herr Tichy,

    was mich überhaupt nicht stört: die Auflage der Wirtschaftswoche steigt, bravo, weiter so!
    Was mich noch weniger stört, der Deutschen Bank geht es gut und das in schwerem Gewässer.
    Was Sie, lieber Herr Tichy, als \“Herantasten an eine Gewinnwarnung\“ deuten, sehe ich eher als Vorstadium einer Übernahme – wie wär\’s mit ubs.
    Wirklich verwundert hat mich nicht Ihr Zeigefinger auf Herrn Ackermann, der bekommt einen Teil seines Gehaltes dafür, dass er so etwas aushält, wirklich verwundert hat mich Ihr Satz \“..es geht in Deutschland längst um eine Krise unseres Wirtschafts-und Gesellschaftssystems..\“.
    Das glauben Sie doch nicht wirklich, Mr. Doom? \“In diesem unserem Lande\“ geht es so vielen wie noch nie so gut wie noch nie in der Geschichte der Menschheit und Sie fassen das als Krise auf.
    Wie sagt man im bayerischen Teil Deutschlands so schön.\“Herr lass Hirn regnen!\“ Nicht\’s für ungut und weiter steigende Auflage

    Frdl. Gruß
    Raimund J. Köhnen

  13. Lieber Herr von Blenqow,
    Lieber Herr Köhnen,

    Sie müssen sich aber geärgert haben, dass Ihr Herr Ackermann so verstanden wird, wie er spricht!
    richtig ist, dass er seine ursprüngliche Aussage mittlerweile revidiert hat; es wäre sicherlich klüger gewesen, sich nicht zunächst falsch auszudrücken. Dann hätten sicherlich die Gewerkschaften sich nicht an dieser Argumentation bedienen können.
    Wie der US-Salat zu bereinigen sein wird, ist deutlich gewordern – auf Kosten der Steuerzahler.
    Wie seine Folgen in Deutschland bereinigt werden, ist auch klar, im wesentlichen über die Staatskasse, die in die Landesbanken bzw. KfW entleert wird.
    Darüber hat die WirtschaftsWoche breit geschrieben, und wird es auch weiter tun.
    Auch die Deutsche Bank und ihre Aktionäre müssen bluten – zunächst ohne Beteiligung des Steuerzahlers. Ein paar Milliarden (bislang 3,5) Abschreibungen, was macht das schon bei solchen Zahlen, Herr Köhnen, bravo!
    Oder war das, was wir gehört haben, das Herantasten an eine Gewinnwarnung? Wir werden es sehen.
    Und in unserer steigenden Auflage kommentieren.

    Viele Grüße
    Roland Tichy

  14. \“Mein Gott, Roland!\“ möchte man stöhnen, wenn man so etwas hört, Herr Tichy. Was haben ihnen die Banker dieser Erde, allen voran offenbar die Deutsche Bank denn nur angetan! Ich kann ihr Gekreine nicht nachvollziehen, wir sollten stolz sein auf unsere Deutsche Bank, die Mitte letzten Jahres mit dazu beitrug, das der ganze Subprime-Schwindel ans Licht gekommen ist. Ich stimme Herrn Ackermann zu: die amerikanische Regierung muß mit dazu beitragen, diese Suppe auszulöffeln … und in Deutschland muss sich nicht gleich jeder brave Ackerer über Reden aufregen, die auf ihn nicht gemünzt sind, oder Herr Tichy?!

  15. In mein persoenliches meinung, ich bin ueberzeugt das viel in Deutschland moechten nicht so fleissig arbeiten wie vorher. Die Volk sind zu stolz, arroganz ist die Mode. Das Euro ist zu stark fuer Geschaeft und EU hoch fragmentiert. Aussicht…in frage. bitte korrigieren wenn ich ein fehler gemacht habe….ein Wohlwuenscher in Indien.

  16. Der arme Herr Ackermann. Was aber ist mit den betroffenen Landesbanken? Wie werden die kontrolliert? Von Parteilobbyisten? Wo bitte bleiben die Fachleute, die sich in der Finanzwelt bestens asukennen? Solange das Parteibuch mehr gilt als Sachverstand und Fachwissen, wird sich leider nichts ändern.
    Es sei denn, ein Staatsanwalt ist de Auffassung, Veruntreuung sei ein Offizialdelikt. Dann muss er nämlich Ermittlungen beginnen. Wer darf solche Banker, die die Gelder ihrer Kunden veruntreuen, anzeigen? Zumindest betroffenen Kunden steht dieses Anzeigerecht zu. Wer fängt damit an?

  17. Gemein!!!
    Wo ist mein Kommentar abgebliebenm, den ich vor kann 15 Minuten hier brav abgesadt hatte, mitsamt korrekter Angabe des “ COdes „???
    Im Nirwana der Cyber ´Wekt auf Nimmerwiedersehen flöten gegangen? NIcht nett, liebe online- Redaktion:):)
    Nette Grüße, Jürgen E. Gesang

  18. Eins ist besonders ärgerlich. Hier wird zur Hexenjagd auf Steuersünder geblasen. Recht so. Dann aber gleiches Recht für alle. Wo sind denn diese „außerbilanziellen Zweckgesellschaften“ der Landesbanken gewesen. Gewiß nicht in Frankfurt. Nein, sie waren nicht nur am Gesetz vorbeigeschummelt und ohne Eigenkapital. Sie lagen und liegen in „Steuerparadiesen“. Dabei handelt es sich ganz offenkundig um Summen, die alle Steuermogler der Bundesrepublik in ihrer gesamten Geschichte bei weitem übertreffen. Da wollen wir uns mal nicht an ungünstig formulierten oder interpretierten, wahrscheinlich sogar wahren Sätzen von Herrn Ackermann aufheitzen. Wer hier, und zwar gewaltig gepatzt, bestenfalls am Randes des Strafrechtes operiert hat, das sind öffentliche Finanzinstitute. Entsprechend ist es gar keine Frage, ob auch Privatbanken im Zweifelsfall geholfen wird.

  19. Man muß da schon die Relationen beachten. Im US – Immobilienmarkt stecken rund 10 (europäische) Billionen Dollar. Davon 1,6 Billionen Dollar Sub Prime. Bei deutschen Finanzinstituten scheinen rund sich rund 100 Mrd. $ Giftmüll aus US – Finanzküchen gesammelt zu haben.

    Dann haben nach bisherigen Erkenntnissen nicht überwiegend die Privatbanken, sondern die „öffentlichen“ Banken den Dreck in den Büchern. Und dafür zahlt auf jeden Fall der Steuerzahler. Sicher, es handelt sich um fachliche Inkompetenz der Vorstände. Es stellt sich auch die Frage, was Landesbanken mit derartigen Dollarsummen ohne jede Goldabsicherung rumhantieren. Wenigstens sollten sie wissen können, daß man Dollars nicht ohne Golddecke kaufen kann. Ich will mal lieber nicht wissen, was die noch so verzapft haben, jedenfalls gehören sie konsolidiert, die Vorstände vor Gericht. Amerikanische Wertpapiere können auf keinen Fall zum Geschäftsmodell deutscher öffentlicher Finanzinstitute gehören.

    Aber, der Finanzmüll wurde in den USA verpackt, geratet und auch noch versichert. Also sollte er auch in den USA abgeladen werden. Da gibt es keine besseren und schlechteren Bonitäten. Alles, was da seit 2004 kam darf als Sondermüll angesehen werden. Es ist besser solch ein Zeug ohne Rücksicht auf Verluste zu entsorgen. Ansonsten jammern wir in 5 Jahren noch über das gigantische Verlustgeschäft. Ich halte es für den größten Fehler andauernd Banken zu „retten“, die pleite sind. Sie sollten einfach z.B. unter dem Dach der KfW zusammengefaßt werden, der amerikanische Hypothekenwahn liquidiert werden. Dann kann man erst mal erkennen, wo die Probleme überhaupt liegen. Das ist nämlich in dieser Hysterie nicht zu erkennen.

  20. Sie sind es doch auch, der das System „Marktwirtschaft“ wöchentlich in den Himmel lobt! Ich bin weder Kommunist noch Sozialist, aber ein nun weltweites System, das alleine auf Mehr-Verbrauch ausgerichtet ist, kann nicht überlebensfähig sein. Es ist systembedingt, was wir derzeit erleben; die verantwortlichen Banker haben sich systemgerecht verhalten.
    Kann das auf Dauer funktionieren? Manager habe die Aufgabe, möglichst wenig, besser keine Steuern zu zahlen; von den gleichen Managern wird erwartet, dass sie einen möglichst großen Anteil der Firmeninvestitionen aus der Staatskasse bekommen.
    Dies ist nur ein Widerspruch von den unzähligen systembedingten Unmöglichkeiten.
    Die Verteidunger der Marktwirtschaft hören sich an, wie „das Rufen im Walde“. Ich halte unsere Eliten für so intelligent und voraus-blickend – letztendlich – dass sie die zunehmenden Systemun-möglichkeiten erkennen, aber es gibt keine erkennbaren Initiativen, die an einem neuen, wirklich zukunftstauglichen neuen System arbeiten – es wird Zeit! Ich wünsche mir und Ihnen sehr, dass Ihr Magazin sich endlich zur Notwendigkeit einer Systemänderung, wahrscheinlich eher Abschaffung, bekennt, und alle klugen Köpfe dazu auffordert, Neues zu erdenken.
    Wahrscheinlich wird aber erst ein weltweiter kriegerischer Aufstand für die nötige Aufmerksamkeit sorgen – die Geschichte ist ja voll von solchen Beispielen; so ist der homo sapiens – er lernt nie dazu….

  21. Immer und immer wieder wird propagiert, welch dramatische Folgen die Abhängigkeit des Geldes vom Wirtschaftskreislauf hat. Jedoch vergessen wir alle wieder und wieder, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Eine gute mit 50% und eine schlechte mit 50%. Die Menschen versuchen ständig die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, das geht leider immer wieder schief. Solange Geld und Profitstreben die Antriebskraft unseres Lebens ist, werden die, die immer reicher werden, auf Kosten der Anderen diese ausbeuten bis das System zusammen bricht. Solange wird es Menschenmorde und Kriege geben, nur weil diese das letzte Mittel sind, an das Vermögen der Anderen zu kommen. Es bedarf eines Umdenkens der wirklich weisen Menschen auf der Welt. Viele begreifen langsam die Katastrophe, auf die wir zusteuern, nur will es keiner wahrhaben. Das enorme Bevölkerungswachstum und das Wirtschaftswachstum wird uns alle umbringen. Wir müssen lernen, zu begreifen, dass unbegrenztes Wachstum immer zum Tode führt oder haben Sie eine Lösung gegen das Metastasenwachstum von Krebs parat? Die Geldgier wird die Menschen ruinieren. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann folgen Sie der Seite: http://www.selbstoptimieren.de

  22. Immer und immer wieder wird propagiert, welch dramatische Folgen die Abhängigkeit des Geldes vom Wirtschaftskreislauf hat. Jedoch vergessen wir alle wieder und wieder, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Eine gute mit 50% und eine schlechte mit 50%. Die Menschen versuchen ständig die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, das geht leider immer wieder schief. Solange Geld und Profitstreben die Antriebskraft unseres Lebens ist, werden die, die immer reicher werden, auf Kosten der Anderen diese ausbeuten bis das System zusammen bricht. Solange wird es Menschenmorde und Kriege geben, nur weil diese das letzte Mittel sind, an das Vermögen der Anderen zu kommen. Es bedarf eines Umdenkens der wirklich weisen Menschen auf der Welt. Viele begreifen langsam die Katastrophe, auf die wir zusteuern, nur will es keiner wahrhaben. Das enorme Bevölkerungswachstum und das Wirtschaftswachstum wird uns alle umbringen. Wir müssen lernen, zu begreifen, dass unbegrenztes Wachstum immer zum Tode führt oder haben Sie eine Lösung gegen das Metastasenwachstum von Krebs parat? Die Geldgier wird die Menschen ruinieren. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann folgen Sie der Seite: http://www.selbstoptimieren.de

  23. Immer und immer wieder wird propagiert, welch dramatische Folgen die Abhängigkeit des Geldes vom Wirtschaftskreislauf hat. Jedoch vergessen wir alle wieder und wieder, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Eine gute mit 50% und eine schlechte mit 50%. Die Menschen versuchen ständig die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, das geht leider immer wieder schief. Solange Geld und Profitstreben die Antriebskraft unseres Lebens ist, werden die, die immer reicher werden, auf Kosten der Anderen diese ausbeuten bis das System zusammen bricht. Solange wird es Menschenmorde und Kriege geben, nur weil diese das letzte Mittel sind, an das Vermögen der Anderen zu kommen. Es bedarf eines Umdenkens der wirklich weisen Menschen auf der Welt. Viele begreifen langsam die Katastrophe, auf die wir zusteuern, nur will es keiner wahrhaben. Das enorme Bevölkerungswachstum und das Wirtschaftswachstum wird uns alle umbringen. Wir müssen lernen, zu begreifen, dass unbegrenztes Wachstum immer zum Tode führt oder haben Sie eine Lösung gegen das Metastasenwachstum von Krebs parat? Die Geldgier wird die Menschen ruinieren. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann folgen Sie der Seite: http://www.selbstoptimieren.de

  24. Immer und immer wieder wird propagiert, welch dramatische Folgen die Abhängigkeit des Geldes vom Wirtschaftskreislauf hat. Jedoch vergessen wir alle wieder und wieder, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Eine gute mit 50% und eine schlechte mit 50%. Die Menschen versuchen ständig die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, das geht leider immer wieder schief. Solange Geld und Profitstreben die Antriebskraft unseres Lebens ist, werden die, die immer reicher werden, auf Kosten der Anderen diese ausbeuten bis das System zusammen bricht. Solange wird es Menschenmorde und Kriege geben, nur weil diese das letzte Mittel sind, an das Vermögen der Anderen zu kommen. Es bedarf eines Umdenkens der wirklich weisen Menschen auf der Welt. Viele begreifen langsam die Katastrophe, auf die wir zusteuern, nur will es keiner wahrhaben. Das enorme Bevölkerungswachstum und das Wirtschaftswachstum wird uns alle umbringen. Wir müssen lernen, zu begreifen, dass unbegrenztes Wachstum immer zum Tode führt oder haben Sie eine Lösung gegen das Metastasenwachstum von Krebs parat? Die Geldgier wird die Menschen ruinieren. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann folgen Sie der Seite: http://www.selbstoptimieren.de

  25. Immer und immer wieder wird propagiert, welch dramatische Folgen die Abhängigkeit des Geldes vom Wirtschaftskreislauf hat. Jedoch vergessen wir alle wieder und wieder, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Eine gute mit 50% und eine schlechte mit 50%. Die Menschen versuchen ständig die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, das geht leider immer wieder schief. Solange Geld und Profitstreben die Antriebskraft unseres Lebens ist, werden die, die immer reicher werden, auf Kosten der Anderen diese ausbeuten bis das System zusammen bricht. Solange wird es Menschenmorde und Kriege geben, nur weil diese das letzte Mittel sind, an das Vermögen der Anderen zu kommen. Es bedarf eines Umdenkens der wirklich weisen Menschen auf der Welt. Viele begreifen langsam die Katastrophe, auf die wir zusteuern, nur will es keiner wahrhaben. Das enorme Bevölkerungswachstum und das Wirtschaftswachstum wird uns alle umbringen. Wir müssen lernen, zu begreifen, dass unbegrenztes Wachstum immer zum Tode führt oder haben Sie eine Lösung gegen das Metastasenwachstum von Krebs parat? Die Geldgier wird die Menschen ruinieren. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann folgen Sie der Seite: http://www.selbstoptimieren.de

  26. Deutsche Manager müssen umdenken. Denn nicht Shareholder-Value und Wertsteigerung können höchste Ziele eines Unternehmens sein. Aber diese Irrlehren haben die Köpfe unserer Wirtschaftslenker vernebelt. Nicht an Ethik und Moral lässt es fehlen sondern die Grundprinzipien einer Unternehmensführung. So werden hier geldgetriebene Personen ineUnternehmesführungen gehievt, deren Denken einzig auf die Quntifizierbarkeit von Businessplänen limitiert ist.

  27. Das Beispiel der durchwühlten Taschen trifft die Situation fast exakt – großes Lob Herr Tichy.

    Der Staat darf bei Herrn Ackermann erst einspringen, wenn dieser unter der Brücke nach dem ihm (rechtlich) dann zustehenden Hartz IV bettelt. Alles Andere soll er doch bitte selbst regeln, mit den Kräften des Marktes.

    Letztes Jahr habe ich mich mit einigen Optionsscheinen verspekuliert, bekomme ich das auch vom Staat wieder ? Warum nicht ? Warum dann die Banken ???

  28. Sie treffen den Nagel auf den Kopf: Wenn die Banken Geld verdienen, soll sich der Staat raus halten und die Gewinne werden selbst eingeschoben. Geht das Geschäftsmodell nicht auf, soll der Steuerzahler, sprich wir alle, den Kopf hinhalten.

    Was soll man nun von all dem halten? Ich bin Familienvater und Unternehmer und fürchte, die Finanzkrise wird uns alle in ziemliche Schwierigkeiten bringen. Seite Jahren beschäftige ich mich notgezwungen damit und kam zur Erkenntnis, dass man eine umfassende Krisenvorsorge betreiben muss. Diese sollte meiner Meinung nach die Finanzen, die persönliche Vorsorge wie auch die eigene Sicherheit umfassen. In meinem Blog unter http://www.krisenvorsorge.com/blog teile ich viele meiner Erfahrungen und Tipps mit anderen. Es gab in den letzten Wochen genügend Warnschüsse, es ist Zeit für jeden um jetzt zu agieren.

  29. nix bravo, herr tichy !
    nun kann ich ja verstehen, dass sie als chef einer müder dahindümpelnden zeitschrift dem populismus futter geben wollen…..aber als journalist sind sie doch auch zumindest ein kleines stück der wahrheit verpflichtet und müssen den oberbuhmann aller systemkritiker, herrn ackermann (übrigens einer der erfolgreichsten wirtschaftslenker: schauen sie mal ihre zahlen und seine an!) schon richtig zitieren! er hat gestern noch wieder klargestellt, dass die banken ihre krise finanziell selbst lösen müssen, aber für die rahmenbedingungen-nicht das geld-auch der staat mit ins boot muß…..
    da sitzt also keiner unterm rock und fummelt……was haben sie, nebenbei, eigentlich für merkwürdige fantasien..??
    und wenn jetzt unserer intellektuellen glanzlichter aus dem gewerkschaftslager und vom „demokratischen sozialismus“ triumphieren, sie hätten ja schon immer mehr staat gefordert: welche banken sind denn in bedrängnis? die landes-und staatsbanken, in die die parteien ihre verdienten genossen zur versorgung gehieft haben. für wen saß frau matthäus-meier denn früher im bundestag? und glauben sie im ernst, dass sie ohne parteibuch an die spitze der kfw gekommen wäre, die jetzt so herrlich bei eben der geforderten kontrolle der ikb versagt hat…….?? etc.,etc,…..
    also, lieber herr chefetage, brav gebrüllt, aber bringen sie doch erstmal ihr blatt in schwung, dann kann man sie auch ernst nehmen.