» 01.03.2008, 09:00

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Die Moral-Keule

Lassen Sie einmal in Ruhe die Debatte dieser Wochen auf sich wirken – am besten nur die Wörter und Beschimpfungen. Die da oben, die Manager und Reichen, seien „die neuen Asozialen“, sagt SPD-Generalsekretär Hubertus Heil, und Genosse Klaus Uwe Benneter nennt sie „Abschaum“. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück spricht von „organisierter Kriminalität“, sein Parteivorsitzender Kurt Beck will gegen die „kriminelle Energie“ der Wirtschaftseliten „das wirklich gesunde Rechtsempfinden“ mobilisieren – bei dieser bräunlichen Wortwahl überkommt einen das Grauen.

In der Woche drauf hat den Ober-Moralisierer der SPD selbst die Moral-Keule getroffen: Lügner und Wahlfälscher war noch das Freundlichste, was über Beck gesagt wurde, nachdem er sich und seine Partei der Linken an den Hals geworfen hatte. Übrigens ist die Union nicht viel besser: In der Debatte über Steuerhinterziehung zeigten sich ihre Redner nicht weniger zimperlich. Beck hat sich mit seinem roten Quark zwar gründlich blamiert – aber auch die CDU hat keinen klaren Gedanken beigesteuert, wie denn die Italienisierung Hessens, die Unfähigkeit zur Regierungsbildung, überwunden werden könnte.

Wieder ein paar Tage später war dann die Wirtschaft dran: Nach der Ankündigung von BMW und Henkel, trotz guter Gewinnlage Arbeitsplätze abzubauen, war der Vorwurf der unersättlichen Gier wieder aus jedem sich öffnenden Politikermund zu hören. Selbstgefällig suhlt sich dagegen die große Koalition im Scheinwerferlicht, indem sie Handlungsfähigkeit vortäuscht und kamerawirksam kraftvolle Reformen beschließt. Wer genau hinschaut, sieht: Es steckt nichts dahinter. Sie haben nur den Beitrag zur Pflegeversicherung erhöht, — als ob wir nicht schon genug bezahlten — und neue Ausgabenprogramme verabschiedet, die sie mit Geld bezahlen wollen, das sie nicht haben und ihnen nicht gehört.

Also haut man sich wechselseitig die Moral-Keule um die Ohren, und dies just in einer Zeit, in der sich die Wirtschaft abkühlt und deutlich wird: Die Politik hat es versäumt, in den beiden vergangenen, vergleichsweise guten Jahren Deutschland wirklich zu reformieren – außer Sprüchen nichts gewesen. Ein heißer Herbst könnte es werden, wenn die Leute aus dem Urlaub zurückkommen und feststellen: Ihr Job ist weg, aber dafür steigen die Steuern.

Wirtschaft und Politik passen einfach nicht mehr zusammen. Die Unternehmen müssen sich global durchsetzen – sowohl auf den weltweiten Gütermärkten, wo sie ihre Produkte verkaufen, als auch auf den globalen Finanzmärkten, wo sie ihr Kapital borgen. Deshalb drehen sie jeden Cent zweimal um, denn unter dem Strich muss Gewinn stehen, und nicht zu knapp.

Die Politik muss in Tuntenhausen und anderswo Mehrheiten gewinnen; das ist, zugegeben, ziemlich mühsam. Dafür genießen Politiker das Privileg, unendlich viel Geld zum Verschleudern zu haben. Eben erst haben sie 25 Milliarden in den Staatsbanken versenkt – aber niemand musste dafür den Hut nehmen. Im Berliner Alltag erfahren sie, dass in einer Stadt, in der fast die Hälfte der Bevölkerung von staatlichen Zuwendungen lebt, diese Wähler mit dem Versprechen von schnellem Geld aus der Staatskasse leichter zu gewinnen sind als über den langwierigen Umweg, der da heißt: Rückgewinnung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Also sind maulende Hartz-IV-Empfänger, die mittlerweile die lärmende Hintergrundkulisse in Talkshows abgeben, wichtiger als Leistungseliten, die so kompliziert global reden.

Das Problem ist nur: Wenn es nicht mehr gelingt, den Becks und Merkels ein wenig wirtschaftlichen Sachverstand einzuflößen, gehen wir alle unter. Deshalb eine Bitte: Mischen Sie sich ein. Das klingt einfach – und ist so wichtig: Moral-Gedöns allein hilft nicht in Sachen Wirtschaft.

» 01.03.2008, 09:00

    25 Kommentare zu “Die Moral-Keule”


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  4. arbeitende studentin sagt:

    Hallo,

    ich finde den Kommentar mal wieder sehr treffend.
    Aber ich finde man muss auch differenzieren und nicht alle über einen Kamm scherren.
    Nicht alle ALGII-Emüfänger sind faul. Ich habe durchaus Verständnis und Mitgefühl für Leute die trotz vieler Bemühungen keinen Job finden ABER es gibt mehr als genug die sich auf den Staat verlassen, nicht nur bezüglich Geld, sondern das der Staat dafür sorgen muss, dass sie wieder einen Job bekommen. Ich habe vor ein paar wochen eine 47jährige Frau getroffen, die es für unzumutbar fand einen Job für 1000euro netto als Verkäuferin in der 35km entfernten Nachbarstadt anzunehmen, obwohl ihr das Amt sogar einen Weiterbildungskurs und den Umzug bezahlt hätte.
    Die sogenannte Wirtschaftselite sind nicht die paar Manager die Mio verdienen sondern auch die, die Umzüge und selbstbezahlte Weiterbildungen auf sich nehmen anstatt sich nur auf den Staat zu verlassen und dann zu maulen \”Warum hab ich nicht genug Geld?! Der andere hat viel mehr!\” Solche Leute sind dann sofort dafür, wenn anderen die 40std und mehr arbeiten gehen und nebenbei Haushalt und Kinder versorgen, dass diese Leute mit nochmehr Steuernund Abgaben belastet werden. Ich bin fast fertig mit meinem studium und die meisten lästern immer nur über unsere Semesterferien, aber wenn es darum geht 15 wochen zwischen 6 und sieben stunden in der uni zu sitzen und unternehmensbesteuerung oder internationale finnazierung oder konzernrechnungslegung zu pauken, da wollen sie auf einmal nicht mehr student sein.
    Die Regierung sollte sich langsam mal darüber klar werden, dass sozialleistungen alles schon und gut ist aber ich mir das nur in einem bezahlbaren umfang leisten kann. Und die Leistu gsträger nur immer mehr zu schröpfen und Transferleistungen zu erhöhen und unsinnig, weil dadurch der Reservationslohn steigt, also der Lohn der überschritten werden muss, damit überhaupt arbeiten gegangen wird.
    manchmal ist es nötig unpopuläre Entscheidungen zu treffen und nicht nur in kurzfristigen Perioden oder Regierungsperioden zu denken.
    Bestes Bsp. erst erhöht der Staat künstlich Preise für Energie und Lebensmittel (nicht nur der Staat aber trotz Erhöhung wäre der natürliche Preis ohne zusätzliche Staatsabzocke kleiner!) und dann sollen die Bezüge für ALGII Empfänger erhöht werden und Sozial-Stromtarife eingeführt werden. Jetzt die Frage: Was ist mit den arbeitenden Leuten, mit dem Mechaniker oder Verkäufer der 40 std arbeiten geht?!!!! Wenn der zu seinem Chef geht und sagt ich möchte 10% mehr Lohn wegen Inflation und gestiegenen Lebenskosten, dann lacht sein Chef ihn aus!!

    Der Staat verlangt besonders von den Leistumngsträgern \”Sparen\” aber der Staat will seine Ausgaben nur noch erhöhen und sogra wieder neuverschulden. Es ist kein Zufall, dass die staatsausgaben 2007 stark gestiegen sind aber trotzdem ein Überschuss entstand, natürlich nur durch gestiegene Kosten hier und Abgaben dort.

    Keine Frage heute einen guten Job zu kriegen ist nicht mehr sol leicht aber auch nicht unmöglich. Mein Freund und ich werden bald 400km weit weg ziehen von unseren famielin und freunden nur um einen guten job zu kriegen und weiterbildung läuft selbstfinanziert.

    Die leute wie auch dei Regierung sollte wieder mal anfangen rational zu denken und mit diesem Wunschdenken und diesem nachplappern von populistischen Reden und Neidern aufzuhören!!
    Wir haben auch nur wenig Geld pro Monat zur Verfügung aber wir tun auch SELBER alles dafür um das zu ändern und nehmen dafür vieles in Kauf anstatt uns einfach hinzustellen und zu sagen \”Die anderen sind schuld\”.

  5. yep sagt:

    Das gemeine Volk findet diese Art von Politik doch gut! Jedes Land hat doch die Poliktiker – zumindest in Demokratien – die es verdient! Jetzt gibt es halt mal wieder einen Rutsch ins Braune! War ja auch nicht so schlecht, oder? Die Freiheit wird dem gemeinen Volk ja sowieso genommen: In der vermeintlichen Freiheit von den Wirtschaftsbossen (nicht meine Meinung) und in einem bräunliche Staat von der politischen Klasse! Die allgemeine Volkshetze hat doch begonnen und – von aussen betrachtet – ist die Proklamation dazu das Schlimme, sondern dass, das gemeine Volk das Spiel mitspielt und sich dabei bestätigt fühlt. Das ist nur der Anfang – es noch besser kommen! … und alle spielen mit – fast alle!

  6. Eysel sagt:

    “Ja, ja…die arme Elite, sie müssen schon was mitmachen!
    Natürlich, nur die Wirtschaftsfachleute können die Welt retten. Ihr seid die wahren Helden und wir unterschätzen diese Elite tagtäglich…da kommen mir doch die Tränen bei solchen Berichten, die fast an Größenwahn grenzen. Die Manager, die Unternehmen versenken, werden sogar mit großzügigen Abfindungen verabschiedet. Das erwähnt hier keiner.”
    W E L T R E T T E R von links und rechts haben wir ja wohl genug genossen. Und hinterher einen RIESIGEN Scherbenhaufen bewundern dürfen. Die Beispiele spar ich mir. Was den ganzen Kram immer + immer wieder zusammengeflickt hat, das war IMMER ein nach WIRTSCHAFTLICHEN Gesichtspunkten orientierter Staat. Neueste ( Neid-)Beispiele China + Vietnam. Die Chinesen + Vietnamesen machen JETZT einen glücklicheren Eindruck als während der Kulturrevolution. Nur die deutschen “Sozialisten” vermissen scheinbar noch die Erfahrung eines Staates, der nach der verlogenen Devise “alle sind gleich” von Sozi-Fürsten ruiniert wird.

  7. Elliott sagt:

    @nasowas: absolute Zustimmung! Da kann ich doch einen anderen Kommentar von mir gleich hier reinkopieren, weil es hier genauso passt: Ja, ja…die arme Elite, sie müssen schon was mitmachen!
    Natürlich, nur die Wirtschaftsfachleute können die Welt retten. Ihr seid die wahren Helden und wir unterschätzen diese Elite tagtäglich…da kommen mir doch die Tränen bei solchen Berichten, die fast an Größenwahn grenzen. Die Manager, die Unternehmen versenken, werden sogar mit großzügigen Abfindungen verabschiedet. Das erwähnt hier keiner.

  8. nasowas sagt:

    ich finde diese kommentare von herrn tichy ziemlich durchsichtig. das was er der politik vorwirft, nämlich diffuss zu sein, scheint im mainstream des journalismus auch nicht viel geordneter vonstatten zu gehen. mal soll es der staat richten, mal soll es weniger staat sein und plötzlich soll den politiker auch noch wirtschaftlichen Sachverstand eingeflößt werden. was sollen den die armen noch alles können? quengelnde staatsbürger ertragen, steuerflüchtige ehemalige ziehkinder fair behandeln. und herr tichy. ihr letzter satz das ist ja wohl die schärfste moral-keule, die sie rausgelassen haben. wurde zu sed-zeiten von den obersten fürsten auch immer gesagt, rettet uns! nicht rettet euch!!! macht was. aber wann. wo und wie soll ich was machen. alle vier jahre? also ich habe keine zeit, sie zu retten, denn mein platz in dieser arbeitswelt wird neidisch von anderen beäugt, die keine arbeit haben. und ich glaube, da ist nicht nur lumpenproletariat dabei. aber na ja sie wissen bestimmt in welcher gut-mensch-stiftung ich mein sauer verdientes einzahlen kann. allerdings verzichte ich. ich versuche was zu machen. für kürzere arbeitszeiten, für kürzere wege na und vielleicht für ein ganz klein wenig menschlichkeit. aber das ist fast schon wieder gefährlich für sie. im sinne des machens. und alle hier, die sich nicht mit den meinungsmacher, beratern der elite beschäftigen wollen. ein ganz kleiner tipp. es gibt andere chatts. wo ihr das alles unter euch besprechen könnt.

  9. Eysel sagt:

    Man beschäftigt sich mit sich selbst. Das ist – weiss Gott – richtig.
    Wie sagte ein Freund doch: ” Die Politik löst keine Probleme, sie IST das Problem!

  10. Reiner D sagt:

    Es ist nur ein sehr kurzer Gedanke, der mich bei der Lektüre bewegt. Was tut eigentlich die Politik?

    Als Beobachter aus dem Ausland stelle ich gewisse Parallelen zwischen Österreich und Deutschland fest. Eine ganz wichtige ist dabei, dass sich die Politik eher um sich selbst, als um die Bürger kümmert. Die Steuer- und Abgabenlast ist extrem hoch, hier wie da. Sich dann mit einem ausgeglichenen Haushalt zu brüsten, der den Leuten zuvor das Geld aus der Tasche zieht, ohne eigene Reformen umgesetzt zu haben, ist da schon dreist. Es wird im wahrsten Sinne des Wortes verwaltet und nicht strategisch fortentwickelt. Ob dazu der Mumm der Politik, bzw. deren
    Sachverstand nicht mehr ausreicht?

    Jedenfalls würde ich von den Medien erwarten, dass wesentlich häufiger Klartext getalkt wird, wenn schon uns Talkshows schon das Hirn verkleistern. Die mediale Landschaft geht eher Sanft mit diesem Umstand um, wie regiert wird.

    Ausnahmen bestätigen die Regel! Aber, es muss lauter werden.

  11. Eysel sagt:

    da fällt mir nur noch der Schlachtruf ein:

    “Semper Pitralon!”

  12. Sempralon sagt:

    Zum Thema Konzern noch ein kleines Schmankerl.

    Nokia sucht händeringend nach Fachpersonal für das neue Werk in Rumänien … tjo’ die Fachkräfte aus Rumänien arbeiten mittlerweile in Westeuropa und das hat Nokia nicht bedacht …
    Die Leute vor Ort anzulernen wäre zwar möglich, dämpft aber die Gewinnerwartung und wäre schlecht, denn Qualifiziertes Personal findet in Rumänien jederzeit einen neuen Job !

    Also, wie wäre es ?
    Auf nach Rumänien und zum dortigen Hungerlohn arbeiten !
    ALG II’ler seit bereit !
    Die Agentur hat schon die Formulare von Nokia in der Schublade …

  13. Sempralon sagt:

    Tjo … Zamir, das Volk nimmt den Aktionären ihr Geld weg !
    Die Aktionäre/Vorstandsmitglieder der steuerlich entlasteten Konzerne sind zumeist Politiker der etablierten Parteien und diese Vorstandsmitglieder machen nur ihren Job … nicht ?

    “Erst wenn ich meinen Feind kenne, kann ich eine Strategie entwickeln und mit Kapital, Manpower und Zielsetzung, den Gegner,
    versuchen schachmatt zu setzen; eine kleine Prise Bösartigkeit
    ist dabei nicht zu verachten und ich schneider dem Teufel, erst den Schwanz und dann die Hörner ab.”

    Dafür haben unsere Volksvertreter den Wolfgang S., dumm nur, das er einige Hürden (Bundesverfassungsgericht, Grundgesetz) zu bewältigen hat bevor er die Feinde des Staates unter Kontrolle hat (Demonstrierende Beamte/Angestellte, die er im Moment noch nicht durch die Bundeswehr ersetzen darf) und so sie Auf die Strasse gehen und Terror machen … noa ja’ beruhigen darf.

    Wie Sie sehen wird das Leben härter … die “Vollkaskomentalität” gibbet nur noch bei den Politikern (siehe Bankenskandal u.ä.) und diese möchten sie auch behalten, da ist jedes Mittel Recht !

    Es ist aber vom Kuchen der 60′er bis 80′er Jahre kaum noch was da, die Zitrone Deutscher Bürger ist schon fast Ausgequetscht, das sehen auch die Konzerne und gehen weg … es geht jetzt zu wie in einem Wolfsrudel, die letzten Hunde reißen sich um den Kadaver !

  14. Sempralon sagt:

    Kleine Anmerkung zu den Staatsbanken …

    Diese Staatsbanken haben ja diese “Pakete” (wo die faulen Immobilienkredite drin waren/sind) gekauft, gegen jede Vernunft !
    Gegen jede Vernunft ?
    Nö’ … es wird mal Zeit, das gewisse Transaktionen ans Licht kommen … von diesen Herren der Staatsbanken !
    Die haben Geld angelegt … eben in diese gewissen Immobilienfondgesellschaften, die eben jene “Pakete” an die Staatsbanken verhökert haben … die Politik hat “durchgewunken” und der Michel zahlt, ganz brav und treudoof …

    Sowas geht nur mit Absprachen auf höchster Ebene, in anderen Ländern würden sich Staatsanwälte die Finger lecken, denn hier war und ist der sogenannte “Insiderhandel” so derart Offensichtlich, das sich da was rühren sollte … aber es passiert: Nichts !

    Steuern hinterziehen ? Geldwäsche ?
    In Deutschland ist das recht einfach zu regeln … haste Mandat -> haste Immunität und ein stilles “Recht” auf Vertuschung … nun letzteres ist nur eine Unterstellung, aber ist recht offensichtlich, nicht ?

    Gute Nacht Deutschland, schlafe weiter und gräme dich nicht, denn du bist bald in Europa die Unterschicht !

  15. Sempralon sagt:

    Ich weis gar nicht was Ihr habt ?
    Die Manager machen nur das was sie sich angeeignet haben !
    Wenn es “gut” läuft, muss es demnächst noch besser laufen … und das erreicht man, kurzfristig, durch Einsparungen im Personalbereich, “Gesundschrumpfen” nannte man das früher mal … das klappte Früher mal.
    Heute jedoch ist der “Brake even” schon längst gekommen, wo es keine Einkommensstarke Mittelschicht mehr gibt, die die Konsumverlußtrate der Entlassenen auffangen könnte, denn diese knabbert auch schon selbst am Knorpel des Lebens, auch wenn sie es noch nicht zugibt …
    Unsere Herren Manager und Politiker, die so möchte ich mal hier anmerken, die zumeist Beiden Interessengruppen wechselseitig angehören (mal in der Politik, mal in der Wirtschaft) und nur in ihrem Persönlichen bzw. im Interesse der Aktionäre handeln … ihre Politik ist halt ebenso ausgerichtet, das sie ihnen persönlich und ihren Aktionären den meisten Profit bringen …

    Das ist so und wird auch so bleiben, wer hier über wen schimpft oder pöbelt ist irrelevant !
    Die Politik wird insbesondere im interesse des “Angepöbelten” bzw.”Beschimpften” gemacht, als Entschädigung für die erlittene Schmach, die diese reichlich erträglich macht.

    Gebt euch keiner Illusion hin, es wird weiterhin im Interesse der aus-/unverschämten “Bosse” und “Manager” gemacht, den auch diese sitzen hinter ihren Marionetten der Politik (sofern sie nicht selbst direkt Mandatsträger sind) und leiten deren Geschicke …

    Gut, was hat das jetzt mit der “Moralkeule” zu tun, ganz einfach, sie wurde stets hervorgeholt so es auffällig wurde und man scheinbar die Manager maßregelte und diese dann auch “klein beigaben” … das wird nichtmehr viel nutzen, denn die Leute sehen langsam und bedächtig ein, das die Politik sie stets über den Tisch gezogen hat … leider ist nun der Punkt erreicht, wo die Fettschicht der Bevölkerung so dünn geworden ist, das sie jetzt die Splitter buchstäblich fühlen.
    Fragt sich nur, wie lange sich die Mittelschicht diese Vera…lberung noch gefallen lässt, aber hey, die letzten CSU Wahlen haben es ja schon gezeigt … Micheldeutschland erwacht !
    Aber bis er reagiert ? Wer weiß ?

  16. Eysel sagt:

    Ein kleiner Dialog, die mit Obigem vielleicht viel zu tun hat: Im Stadtpark wurde ein Objekt eines regionalen Künstlers aufgestellt. In Sichtweute des Objekts war bei Nachbarn etwas zu “begiessen”. Nachbar: Das ist ja fürchterlich hässlich das Ding. Dafür geben die unser Geld aus. Das ist doch keine Kunst. Ich: Verstehst Du etwas von “Kunst”? Warum verurteilst Du, was Du nicht verstehst ? Mir gefällt das Ding auch nicht. Aber verurteilen, nur weil ich es nicht verstehe…??? Ist die Analogie zu all den Keulen die geschwungen werden erkennbar? Wer fragt, hinterfragt schon noch was, bevor er urteilt? Nein, es wird stattdessen SO OFT ansatzlos GE- und VER-URTEILT. Aus der “Befindlichkeit” wird v e r -urteilt, nicht einmal der Versuch, Zusamenhänge zu verstehen wird gemacht. So macht es meiner Anschauung nach die grosse Mehrheit. WARUM? Der Versuch einer Erklärung: Die Komplexität fast aller Dinge ist so hoch, dass viele Systeme für die Mehrheit der Menschen einfach undurchschaubar sind. (Erinnert sich jemand an Altkanzler Schmidt, als er eingestand, dass er seine Stromrechnung nicht versteht? Das ist 30? Jahre her. Und es ist inzwischen WEIT schlimmer geworden.) Es wird folglich – quasi aus Notwehr – grob vereinfacht. Wegen der “Undurchsichtigkeit” der Systeme stellt sich gleichzeitig VERUNSICHERUNG ein. Grobe Simplifizierung und Verunsicherung aber sind ein wunderbarer Ackerboden für die Anbieter von “Heilsversprechen” nach Robin Hood Manier. Nehmt den Reichen und gebt den Armen. Wer versteht das nicht? Ein Dauerbrenner, der alle Probleme – scheinbar – löst.

  17. power sagt:

    Die Wirtschaft hat recht wenn sie in Deutschland massiv Stellen streicht. Deutschland wird den massivsten Stellenabbau aller Zeiten erleben wenn erst die Staatsfonds aus Asien deutsche Unternehmen kaufen. Dann freue ich mich schon auf die Kommentare der Linken und der Gewerkschaften in unserem Land. Schuld sind dann natürlich die bösen Aktionäre, die ihre Anteile verkaufen. Dummheit der Politiker kennt eben keine Grenzen; sie tun nichts und fordern nur höhere Steuern.

  18. stoke sagt:

    Eysel spricht mir aus der Seele. Ich wünschte mir, mehr Menschen in diesem Land würden endlich aufwachen. Was ist aus demBegriff Staat geworden? Staat steht für viele mittlerweile stellvertretend für den Begriff Politiker und Vollkasskoversicherung. Politiker sind gewählte Volksvertreter und sind Stimme des Volkes. Sind Politiker und Parteien das Spiegelbild unserer Gesellschaft? Ein zerüttetes Spiegelbild, aber ein durchaus representatives, wie ich finde. Hier geht es auschliesslich um Umverteilung von auf Kredit erworbenem Guthaben (siehe USA). Julis Caesar hatte wie Herr Beck (SPD) erkannt, dass Brot un d Spiele das Regieren (eigene Macht erhalten) durchaus erleichtern. Was mit dem Römischen Reich passiert ist, ist hinlänglich bekannt (vergleich hinkt etwas). Ich kann nur den Kopf schütteln an dieser stelle…

  19. Eysel sagt:

    @ Zamir: Die “realen” Verhältnisse ( man beachte die “reale” Terminologie ) sind also, dass hrer Meinung nach die Akteure der Deutschland-AG typischerweise mit dem VORSATZ von Betrug + Arglist vorgehen, Ihnen persönlich und allen anderen AUSSCHLISSLICH schaden wollen. So sieht ihr Feindbild aus, wenn ich sie richtig verstehe. Diesen Feind wollen sie ohne Arglist-Vorsatz mit seinen eigenen Mitteln ( Kapital, Manpower) besiegen und dabei auch Bösartigkeit einsetzen. Ich frage mich verzweifelt, wo dann überhaupt noch ein moralischer Unterschied ist zwischen Ihnen und ihren Feinden, wenn auch SIE “bösartig” sind ??? Sie werden so ja sich selbst zum Feind!? ;-) ))

  20. Zamir Zebulovic sagt:

    Hallo Eysel,

    alles schön und gut, mit sehr viel Verständnis, aber:
    Die realen Verhältnisse sind nicht so !?
    Bitte mal per Internet nachsehen, wieviele Politiker, Firmeneigner,
    Gewerkschafts-Funktionäre und andere Volksverdummer (leider
    gibt es für diese Menschen noch keinen besseren Begriff), in Aufsichtsräten, Verwaltungsräten und sonstigen wichtigen Kontroll-
    organen vertreten sind. Dies ist die \\\\\\\”Deutschland AG\\\”. Eine geschlossene Gesellschaft, ausgerichtet auf Betrug, Hinterlist,
    Menschenverachtung und Menschenverdummung und alles unter dem Deckmäntelchen der \\\”Demokratie. Psychoverdrehungen und Gutmeinungen helfen da nicht weiter.
    Erst wenn ich meinen Feind kenne, kann ich eine Strategie entwickeln und mit Kapital, Manpower und Zielsetzung, den Gegner,
    versuchen schachmatt zu setzen; eine kleine Prise Bösartigkeit
    ist dabei nicht zu verachten und ich schneider dem Teufel, erst den Schwanz und dann die Hörner ab.
    Gruss
    Zamir

  21. Eysel sagt:

    Dass alle Unternehmer den Leuten immer nur Unsinniges von unterbezahlten Callcentermitarbeitern aufschwatzen lassen, um unglaublich viel Geld zu “machen”, das scheint ihr Bild von DEM Unternehmer zu sein. Das gibt es auch, keine Frage, aber ist das wirklich typisch??? //
    Wäre schon interessiert zu lernen, an welcher Stelle, ich munter
    “Vorurteile und Kurzschlüsse aus mir herauspurzeln ” lasse….//
    Ich bin STÄNDIG in gutem Kontakt mit sehr durchschnittlichen Leuten und kann mir durchaus ein Bild machen von Ansprüchen an die Gesellschaft die sie einerseits stellen und dem, was sie andererseits FÜR die Gesellschaft leisten.//
    Ich hätte GERNE von meinem Erfolg abgegeben, wenn ich nur gesehen hätte, dass das Geld SINNVOLL verwendet wird. NUR für Menschen, die TROTZ eigener + intensiver Anstrengeung in Not kommen. Stattdessen sah ich reichlich Werktags-durch-die-Geschäfte-Bummler , Schwarzarbeiter, Arbeitslose mit BMW und Häuschen im Grünen, die NICHT vor Anstrengung abgemagert und erschöpft aussahen. Und auf den Landstrassen wurden gleichzeitig Schilder mit “70, Strassenschäden” aufgestellt, weil kein Geld da war, die Strassen zu reparieren. Ein Narr, wer da KEINEN Zusammenhang sieht.//
    Wenn kritische Äusserungen sich auf das Haben beziehen und – mindestens unterschwellig – GRUNDSÄTZLICH unterstellt wird,
    dass der Erwerb des Besitzes UNREDLICH war, dann ist das schon kein Neid mehr, sondern Desavourung, Diffamierung, Kriminalisierung, letztlich mittelalterliche HEXENJAGD.
    Wenigstens ICH kann mir keinen Fall vorstellen in dem Neid ÜBERHAUPT eine Berechtigung hat. Ich frag`mich eigentlich immer nur: Wie hat er das gemacht? Was kann ich draus lernen? Und ich stelle immer wieder fest, das sind Menschen die weit überdurchschnittlich arbeiten, die weit vorausschauend planen, handeln und die überdurchschnittlich hohes und persönliches RISIKO eingehen. Menschen, die NICHT beim Einstellungsgespräch schon nach dem Urlaub, den “Sozialleistungen” fragen. Mit dieser Einstellung scheine ich aber zu einer austerbenden Spezies zu gehören, oder mindestens zu einer sehr STILLEN Spezies auf die niemand da oben mehr hört. Gehört wird offensichtlich auf die “Krawallheinis”, sei es auch noch so KURZSICHIG, was sie fordern. Das “Prinzip Krawall” scheint sich zu “rentieren”, sonst wäre es ausgestorben. Eine Schattenseite der Demokratie oder besser der inzwischen ( s.o.) Ochlokratie.

  22. ns P. sagt:

    Die Beschimpfung andere Menschen ist natürlich abzulehnen. Ich frage mich, ob solche Kommentare auch in der Wiwo zu le
    sen waren, als sich die öffentliche Beschimpfung an Hartz-IV-Empfänger richtete??
    @Eysel: Wer bitte soll denn das sein, der da etwas für die “Wohlfahrt” leistet im Gegensatz zu anderen? Ob ein Arbeitsloser, der zwangsweise zu Hause hockt und zumindest keinen Mist anstellen kann, weniger für die “Wohlfahrt” tut als ein Unternehmer, der 100 Arbeitsplätze schafft, die nur mit Staatssubventionen das Überleben der Beschäftigten sichern, die in – beispielsweise- irgendwelchen Call Centern alten und hilflosen Menschen überteuerte Schwachsinnsprodukte aufschwatzen? Das aber mit viel Gewinn für den Unternehmer.
    Auch wenn Sie sich auf Plato berufen: Denken müssen Sie schon selbst. Stattdessen purzeln die Vorurteile und Kurzschlüsse in muntere Folge aus Ihnen heraus. Ach nein, darauf bin ich nicht neidisch.

    Ich frage mich sowieso, warum manche Menschen überall Neid wittern, wenn sich jemand kritisch äußert. Möglicherweise steckt die Angst dahinter, dass man vom eigenen Erfolg was abgeben sollte? Oder, wer weiß, die schlichte Ahnung, dass es durchaus seine Berechtigung hat, wenn einem Neid entgegegebracht wird?

  23. Eysel sagt:

    Den Arroganz Vorwurf finde ich aufschlussreich. Dabei glaubte ich, lediglich einige uralte Binsenweisheiten hervorgekramt zu haben.//
    Da der kuschelige Sozialstaat schon lange pleite ist, kann er bestenfalls “Konkursverschleppung” betreibend ( in der Wirtschaft iübrigens ein Verbrechen! ) die Wohltatenverteilung noch ein wenig “strecken”. DANN wird es wirklich hart, denn nach der OCHLOKRATIE ( = wenn der Pöbel regiert, oder Politiker sich vom Souverän namens Pöbel vorschreiben lassen was zu tun ist ) kommt die Tyrannis. Ich zitiere nur so nen alten Dummkopf namens Plato.//
    Dass man im Leben – schon immer – ein wenig Glück braucht, da stimme ich dem Vorkommentator ohne weiteres zu. Allerdings, um noch so nen verstorbenen Esel namens Einstein ( sinngemaäss ) zu zitieren: Erfolg ist 99% Schweiss +1% Glück.//
    Bildung und Ehrgeiz können sicher den Erfolg nicht garantieren ( hat irgendwer eigentlich bei seiner Geburt ne Garantie für Erfolg oder Glück bekommen? Das STREBEN nach… DAS ist ein Menschenrecht, MEHR nicht!) allerdings erhöhen Bildung + Ehrgeiz – neben einigen anderen Eigenschaften – die CHANCE darauf schon gewaltig!
    Herr Vorkommentator braucht sich nicht länger zu wundern;
    gerne mache ich den ( uralten) Vorschlag, das Wahlrecht auf die zu beschränken, die etwas für die Wohlfahrt ALLER leisten ( siehe wieder den Deppen namens Plato ). Die haben in aller Regel nämlich ihre im weitesten Sinne “Fähigkeiten” halbwegs bewiesen, im Gegensatz zu den 40%, die von ihnen erhalten werden. Da natürlich die Leistungsempfänger in der Mehrzahl sind hat DER Vorschlag keine Chance auf Verwirklichung.
    Dabei bedeutet “Fähigkeit”, vorausschauender und damit erfolgreicher zu denken+ zu handeln als Andere. Aber Fähigkeit und Besitz lösen ja in unserer Gesellschaft nur noch den kleinkindlichen Reflex “auch ham” aus. Nicht aber die Frage, wie schaff ich das auch. Wie sagte ein bekannter Maler: “Früher war Schwarz-Rot-Gold, heute ist Gelb die Farbe des Neides”.

  24. harry 1965 sagt:

    Hochmut kommt vor dem Fall. Dieser Artikel als auch der Kommentar von Eysel strotzt nur so vor Arroganz, nach der das “gemeine” Volk (incl Politiker) vollkommen dumm ist. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht mag das ja noch stimmen.
    Nur sieht das “gemeinen” Volk ihren Lebensinhalt ja nicht darin, sich als möglichst billiger Produktionsfaktor “nutzen” zu lassen, um der Gewinnmaximierung einiger Kapitalgeber dienlich zu sein.
    Wenn der sogenannte Sozialstaat am Ende ist, dann frage ich mich, was dann als Ersatzlösung kommen soll??
    Es wird erst dann ungemütlich in Deutschland, wenn es den Mittelstand trifft, z.B. die Handwerksbetriebe, die bei einem wirklich freien Markt von osteuropäischen Konkurrenten erledigt werden. Dann helfen auch keine Sprüche mehr wie “wer arbeiten will, kriegt auch eine Arbeit”. Es fragt sich dann halt nur welche. Ob ein Handwerksmeister dann auch Lust hat für 3€/Std arbeiten zu gehen, um mit dem polnischen Handwerksmeister mithalten zu können???
    Im Leben braucht man heute auch das nötige Glück und vor allem Beziehzngen (Netzwerke). Bildung und Ehrgeiz sind heute kein Garant mehr für einen Arbeitsplatz. Diejenigen, die diesen noch zu “guten alt-BRD Gehältern”
    incl hohen Abfindungen usw haben, sollten ihren Hochmut zügeln, sonst werden sie von ganz anderen Tatsachen wieder auf den Boden zurückgeholt.
    Mich wundert es nur, dass nicht jemand der Wirtschafts-eliten fordert, dass die Demokratie abgeschafft werden soll, damit nur die wirtschaftlich starken Bürger allein bestimmen können, was in Deutschland läuft. So eine Art “Ersatzadel” wie “früher”.

  25. Eysel sagt:

    Wiedermal ein Treffer.
    Die Moral-Keule – Pharisäers Lieblingswaffe – ersetzt die Wahrnehmung einfachster wirtschaftlicher Zusammenhänge. Man hat sich die “Denkweise”, die Bevölkerung, die mit billigsten ( laufend gebrochenen ) Versprechungen zu ködern ist selbst “herangezogen” – 40% der Wähler gehört inzwischen NETTO zu den ausschliesslich wie man so “nett” sagt Transferempfängern – und nun steht selbst der gutwilligst Politiker ratlos vor den “Geistern die man rief”. Und die “Rattenfänger” ganz links aussen ernten bei dem -aus DEREN Sicht- nur sinnvoll optimierenden Teil der Bevölkerung.
    Aber irgendwie spüren selbst einfache Geister und Politiker, dass es SO nicht mehr lange weiter geht. Also braucht man – welch ein Kinderspiel – S C H U L D I G E um das System noch ne Weile zu stabilisieren : “Klassenfeinde” nannte man alles was dem “herrschenden Dogma” widersprach zu DDR Zeiten; Ketzer zu Inquisitionszeiten, heute “Wirtschaftselite”. Das Verfahren bis zur ( heutzutage gnädigerweise nur medialen ) Hinrichtung ist gleich geblieben: Identifizierung der Schuldigen ( erledigt ), Diskreditierung ( erledigt ) , Umkehrung der Beweislast ( selbstverständlich erfolgreich erledigt, denn die Akzeptanz von Beweisen der Unschuld WÜRDE ja die Kenntnis einfacher wirtschaftlicher Zusammenhänge erfordern und diese widersprechen prinzipiell dem DOGMA, sind folglich völlig inakzeptabel ).
    Schön wäre doch die Welt, wenn sie nur endlich verstehen würde, dass man nur die Reichen schröpfen und den “Armen” geben muss.
    Etwa 1960 durfte mein Vater ( Handlungsbevollmächtigter mit knapp 1000 DM brutto) als Privileg samstagnachmittags auf dem Firmengelände unseren ersten Käfer waschen. Kam der Pförtner und meinte:”Wenn ich ihr Geld hätte, würd ich nur Sekt saufen und Hähnchen fressen.” Mein Vater sagte irgendwas Belangloses. Schon als 10-jähriger verstand ich sofort, dass er es SO niemals auch zum “Oberpförtner” bringen würde.
    Gib 100 Leuten eine Million und schau nach `nem Jahr nach, was draus geworden ist. 99 haben nix mehr …. wofür selbstverständlich und ausschliesslich “die Gesellschaft” verantwortlich ist … und einer hat 2 Mio. Wieso eigentlich?

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