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	<title>Betriebssystem</title>
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	<description>Updates aus dem Inneren der WirtschaftsWoche</description>
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		<title>Coming soon: Die WirtschaftsWoche auf dem iPhone</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 08:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Stölzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor mehr als einem Jahr hatten wir unsere App fürs iPad eingeführt. In wenigen Wochen nun kommt eine Version für das iPhone dazu. Die WirtschaftsWoche wird dann das erste deutsche Wirtschaftsmagazin sein, das seinen Lesern eine vollwertige iPhone-Ausgabe anbietet.  Einen ersten Prototyp haben wir schon auf dem einen oder anderen Smartphone in der Redaktion installiert. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor mehr als einem Jahr hatten wir unsere <a title="WirtschaftsWoche" href="https://itunes.apple.com/de/app/wirtschaftswoche/id489448776?mt=8" target="_blank">App fürs iPad</a> eingeführt. In wenigen Wochen nun kommt eine Version für das iPhone dazu. Die WirtschaftsWoche wird dann das erste deutsche Wirtschaftsmagazin sein, das seinen Lesern eine vollwertige iPhone-Ausgabe anbietet.  Einen ersten Prototyp haben wir schon auf dem einen oder anderen Smartphone in der Redaktion installiert. Unsere Softwareentwickler müssen allerdings noch an Feinheiten feilen.</p>
<p><span id="more-235"></span></p>
<p><a href="http://blog.wiwo.de/betriebssystem/files/2013/05/photo.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-236" alt="photo" src="http://blog.wiwo.de/betriebssystem/files/2013/05/photo-223x300.jpg" width="223" height="300" /></a></p>
<p>Wenn wir die neue App  starten, soll jeder Abonnent der iPad-Ausgabe diese auch auf dem iPhone lesen können ohne zusätzlich zu zahlen. Es wird darin alle Artikel geben, die auch in der iPad-App oder in der gedruckten Ausgabe stehen.</p>
<p>Gleichzeitig polieren wir unsere iPad-Ausgabe auf – nicht nur optisch. Wir planen einige neue Funktionen, über die wir demnächst mehr verraten werden.</p>
<p>Und allen Android-Nutzern können wir schon heute verkünden: Auch hier wird es die WirtschaftsWoche schon bald zu lesen geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die wirren Wahrheiten von Proven Oil</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 04:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WirtschaftsWoche hat vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den Ölfonds-Anbieter Proven Oil Canada (POC) erstritten. Wie die Attacken eines Fondshauses gegen Journalisten voll nach hinten losgingen: Unser Redakteur Florian Zerfaß schreibt einen bemerkenswerten Fall von desaströser Krisenkommunikation auf. Monika Galba und ihr Krisen-PR-Fachmann Stephan Clausen gaben sich ein Stück weit ahnungslos, ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die WirtschaftsWoche hat vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den Ölfonds-Anbieter Proven Oil Canada (POC) erstritten. Wie die Attacken eines Fondshauses gegen Journalisten voll nach hinten losgingen: Unser Redakteur Florian Zerfaß schreibt einen bemerkenswerten Fall von desaströser Krisenkommunikation auf.</p>
<p><span id="more-220"></span></p>
<p>Monika Galba und ihr Krisen-PR-Fachmann Stephan Clausen gaben sich ein Stück weit ahnungslos, ein Stück weit empört. Über das Vorgehen der WirtschaftsWoche könnten sie sich „nur wundern“, schrieben sie gleich zweimal, sie warfen uns „Wortklauberei“ vor und betonten, diese sei „nicht nur inhaltlich, sondern nach unserem Dafürhalten auch juristisch unhaltbar.“ Der Grund für die Aufregung: Ein Abmahnschreiben der WirtschaftsWoche an den Berliner Ölfonds-Anbieter Proven Oil Canada (POC), konkret die POC GmbH und die POC Energy Solutions GmbH, deren Geschäftsführerin Galba jeweils ist. Darin hatten wir unwahre Behauptungen in einer Pressemitteilung von Proven Oil moniert und von Chefin Galba gefordert, für die beiden Unternehmen strafbewehrte Unterlassungserklärungen abzugeben. Galba und ihr Berater Clausen, Chef der Kommunikationsagentur Ketano, reagierten stattdessen mit einer weiteren Pressemitteilung, rechtfertigten, empörten und wunderten sich.</p>
<p>Gekonnter kann man sich mit seiner Krisenkommunikation kaum selbst demontieren. Aus der anfänglichen Verwunderung ist inzwischen ein blaues Wunder für Proven Oil geworden, aus „juristisch unhaltbar“ ein gerichtlicher Beschluss gegen das Fonds-Emissionshaus: Weil Galba die Unterlassungserklärungen nicht abgeben wollte, haben wir beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung erwirkt. Damit ist Proven Oil zunächst per Gerichtsbeschluss untersagt, die falschen Behauptungen weiter zu verbreiten. Schon das ist eher ungewöhnlich, sonst gehen meist Unternehmen juristisch gegen die Presse vor, hier sind die Rollen vertauscht. Der eigentliche Clou ist allerdings ein anderer: Bei den Behauptungen, die Proven Oil jetzt untersagt worden sind, ging es um den Inhalt von einstweiligen Verfügungen, mit denen Proven Oil seinerseits gegen die WirtschaftsWoche, Chefredakteur Roland Tichy sowie mich als Autor verschiedener Artikel über das Unternehmen vorgegangen war. Den Inhalt dieser Verfügungen hatte Proven Oil zum Teil falsch wiedergegeben.</p>
<p>Wenn Galba und ihr Krisenprofi Clausen in einer Disziplin unbestritten erfolgreich sind, dann darin, Proven Oil zu einem Paradebeispiel zu entwickeln. Zu einem formidablen Exempel, wie sich ein Unternehmen mit seiner Krisen-PR und seinem juristischen Vorgehen gegen kritische Journalisten selbst ins Knie schießen kann. Es ist ein nicht alltäglicher Vorgang im deutschen Presserecht, dass ein Unternehmen einstweilige Verfügungen gegen Journalisten erwirkt, dazu eine Pressemitteilung herausgibt und dann vom gleichen Gericht seine Interpretation der Beschlüsse untersagt bekommt, sprich: Wegen einer Pressemitteilung zu einstweiligen Verfügungen gegen Journalisten selbst eine einstweilige Verfügung kassiert.</p>
<p>Zentral geht es bei der von uns erwirkten einstweiligen Verfügung um Aussagen über das Geld, das Proven Oil an seine Anleger zahlt. Es handelt sich dabei nämlich keineswegs um Ausschüttungen der in Kanada erwirtschafteten Gewinne (diese reichen dafür bei weitem nicht aus), sondern weitestgehend um Rückzahlungen aus dem eingezahlten Kapital. Diese Feststellung ist uns bis heute nicht untersagt worden. Den Unterschied zwischen Gewinnausschüttungen und Eigenkapitalrückzahlungen kennen auch die Verantwortlichen von Proven Oil selbst, er ist sogar in den Fondsprospekten erklärt. Wer allerdings die Pressemitteilung von Proven Oil zu der einstweiligen Verfügung gegen die WirtschaftsWoche las, konnte durchaus auf den Gedanken kommen, dass das Unternehmen mit der Verfügung gegen uns einen Persilschein erhalten hätte. Als ob gerichtlich festgestellt wäre, dass die Ausschüttungen nicht aus dem Eigenkapital kämen. Das Landgericht Hamburg hat Proven Oil nun zurückgepfiffen und die von uns beanstandeten Äußerungen aus der Pressemitteilung „unter Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu zweihundertfünfzigtausend Euro oder einer Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten“ untersagt.</p>
<p>So darf Proven Oil nicht mehr behaupten, das Landgericht Hamburg hätte der WirtschaftsWoche den impliziten Vorwurf untersagt, wonach Proven Oil Eigenkapital für seine Ausschüttungen an die Anleger verwende. Dazu stellte das Gericht nun fest: „Die Kammer hat nicht untersagt, zu verbreiten, POC verwende Eigenkapital“. Eine weitere Behauptung wurde Proven Oil untersagt, weil das Unternehmen in seiner Pressemitteilung einen falschen Bezug hergestellt hat. Die Passage, welche uns ursprünglich untersagt worden war, bezog sich nämlich nicht auf die Ausschüttungen an die Anleger. Genau das aber hatte Proven Oil in seiner Pressemitteilung suggeriert. Weiterhin darf Proven Oil auch nicht mehr behaupten, das Landgericht habe anerkannt, dass die Ausschüttungen aus den Liquiditätsüberschüssen der Objektgesellschaften in Kanada gespeist werden. Hierzu stellte das Landgericht nun fest, „dass die Kammer keine Entscheidung getroffen hat, woher die Ausschüttungen tatsächlich geflossen sind.“</p>
<p>Lediglich in einem Punkt gab das Landgericht Hamburg unserem Antrag nicht statt. Wir wollten Proven Oil auch verbieten lassen, von einer „in weiten Teilen unwahrhaftigen“ Berichterstattung der WirtschaftsWoche zu schreiben. Hier sahen die Richter einen Vorrang der Meinungsfreiheit. „Es stellt eine Frage der Einschätzung und Bewertung dar, ob die in Rede stehende Untersagung weite Teile der Print- und Onlineberichterstattung betrifft.“ Das Landgericht führte weiter aus: „Auch die Verbreitung einer falschen Meinung ist grundsätzlich erlaubt.“ Sie sei nur ausnahmsweise zu untersagen. Zudem könne nicht festgestellt werden, dass jegliche Bezugspunkte für die Äußerung fehlten. Der Beschluss ist, wie bei Verfahren im einstweiligen Rechtsschutz üblich, im Eilverfahren ergangen, also ohne mündliche Verhandlung. Das Unternehmen kann Rechtsmittel dagegen einlegen. Die Kosten schlug das Landgericht Hamburg zu drei Vierteln Proven Oil zu, zu einem Viertel der WirtschaftsWoche.</p>
<p>Stein des Anstoßes in der Auseinandersetzung, die nun zu der Verfügung gegen Proven Oil geführt hat, waren kritische WirtschaftsWoche-Berichte über das Abkassiermodell von Proven Oil Canada und der kanadischen Muttergesellschaft Conserve Oil Corporation (COC) &#8211; etwa <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/geschlossene-fonds-schmierige-geschaefte-mit-kanadischem-oel/7586116.html">hier</a>, <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/kanada-fonds-die-abenteuerlichen-argumente-der-oelbarone/7656846.html">hier</a> und <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/grauer-markt-kanadische-oelfonds-bizarre-truppe-in-der-praerie/7685806-10.html">hier</a>.</p>
<p>Schon vor der Veröffentlichung des ersten Textes wurde uns mit massiven juristischen Schritten gedroht, unter anderem auch mit Schadenersatzklagen in Kanada. Die Artikel erschienen dennoch, ergänzt <a href="http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/08/transparenz-und-trickserei">um einen Blogeintrag zur dubiosen Pressearbeit des Unternehmens</a>. Von Proven Oil kam zunächst eine Abmahnung, die wir vollumfänglich zurückgewiesen haben, und dann eine Forderung zur Anerkennung von Schadenersatz in noch unbestimmter Höhe, was wir ebenfalls zurückgewiesen haben.</p>
<p>Zwei Monate nach Erscheinen des ersten Artikels schaffte es Proven Oil schließlich Anfang März, beim Landgericht Hamburg einstweilige Verfügungen gegen die WirtschaftsWoche, gegen Chefredakteur Roland Tichy sowie gegen mich als Autor der Geschichten zu erwirken. Diese betrafen im Kern einen Punkt unserer Berichterstattung: die Interpretation einer Summe in einem Finanzbericht als Ebitda, also als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Hier dürfen wir unsere Behauptung und die darauf aufbauenden Folgerungen bis auf weiteres nicht verbreiten. Chefredakteur Roland Tichy wurde darüber hinaus ein Wort untersagt, das er in zwei Twitter-Nachrichten verwendet hatte.</p>
<p>Zur Entscheidung des Landgerichts Hamburg äußerten sich Galba und Clausen in einer Pressemitteilung, in der sie Proven Oil als großen Sieger inszenierten. Allerdings: Das Verhältnis von Proven Oil zur Wahrheit ist – freundlich ausgedrückt – sehr problematisch. Die Pressemitteilung unterschlug einige sehr interessante Aspekte des Beschlusses – so etwa, dass etliche Punkte des Antrags gegen uns abgelehnt wurden, dass Proven Oil 80 Prozent der Prozesskosten selbst tragen muss und dass das Gericht nichts dagegen einzuwenden hatte, wenn wir Proven Oil als „fragwürdiges Abkassiermodell“ bezeichnen. Die Richter sahen „hinreichende Anknüpfungstatsachen“ für diese Meinungsäußerung. Zudem sei es aufgrund der Anknüpfungstatsachen auch zulässig, Proven Oil „verdrehte Tatsachen“ und „verdrehte Wahrheiten“ vorzuwerfen. Die in der Proven-Oil-Pressemitteilung fehlenden Aspekte des Beschlusses hatten wir <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/geschlossene-fonds-das-abkassiermodell-proven-oil/7938478.html">in einem Artikel</a> bereits öffentlich gemacht.</p>
<p>Warum folgte neben der publizistischen Reaktion auch eine juristische? Die, über die sich Galba und Krisenexperte Clausen so wunderten? Wir klären die beiden gerne auf: Weil Galba und Clausen die Inhalte des Beschlusses gegen uns falsch darstellten. Weil sie nicht bloß Inhalte weg ließen, sondern auch Zusammenhänge neu konstruierten und Dinge in den Beschluss gegen uns hineininterpretierten, die gar nicht darin standen.</p>
<p>Den Trick dabei offenbarten Galba und Clausen sogar in ihrer empört-verwunderten Pressemitteilung, nachdem sie unsere Abmahnung erhalten hatten. Man habe „den tatsächlichen Sachverhalt der Entscheidungen des Landgerichts Hamburg zusammenfassend korrekt wiedergegeben“, rechtfertigten sie sich. Die Hervorhebung ist von uns. Allerdings: Proven Oil hat eben nicht die Inhalte des Beschlusses kommuniziert, sondern munter wirre Wahrheiten zusammengefasst – und ist dabei mit der Realität kollidiert. Da half es auch nicht, dass Proven Oil in seiner Rechtfertigungs-Presseerklärung beteuerte: „POC wird diese Unterlassungsverpflichtungserklärungen nicht abgeben, weil innerhalb der beanstandeten Pressemitteilung nichts anderes als die Wahrheit dargelegt wird (…).“</p>
<p>Große Worte, aus denen schnell eine große Blamage werden kann. Zum Beispiel, wenn sich „nichts als die Wahrheit“ als irreführende Verdrehung der Tatsachen entpuppt. Wenn einem die selbst gebastelten Wirrwarrheiten eine einstweilige Verfügung einbringen. Beide Pressemitteilungen sind inzwischen von der Website verschwunden. Gegen die einstweilige Verfügung kann das Unternehmen Widerspruch einlegen. Wir sind schon gespannt, auf welche Ideen Galba und ihr Krisenspezialist Clausen als nächstes kommen.</p>
<p>Nachtrag 3. April 2013, 19.34 Uhr: Die beiden Pressemitteilungen sind inzwischen in veränderter Fassung wieder auf der Proven-Oil-Website verfügbar. </p>
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		<title>Neu um 12: der WiWo Lunchtalk</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 06:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Bluhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wollen etwas Neues ausprobieren. Heute um 12 Uhr geht es los! Für eine Viertelstunde laden wir von der WirtschaftsWoche zum &#8220;WiWo Lunchtalk&#8221;. Eine Viertelstunde wollen wir, das werden häufig Sebastian Matthes, Ressortleiter Technik &#38; Wissen und Franziska Bluhm, Chefredakteurin Online, sein, mit einem Gast auf aktuelle Themen blicken. Also immer kurz bevor Sie in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen etwas Neues ausprobieren. Heute um 12 Uhr geht es los! Für eine Viertelstunde laden wir von der WirtschaftsWoche zum &#8220;WiWo Lunchtalk&#8221;. Eine Viertelstunde wollen wir, das werden häufig Sebastian Matthes, Ressortleiter Technik &amp; Wissen und Franziska Bluhm, Chefredakteurin Online, sein, mit einem Gast auf aktuelle Themen blicken. Also immer kurz bevor Sie in die Mittagspause gehen. In dieser Woche auf jeden Fall jeden Tag.</p>
<p><span id="more-200"></span></p>
<p>Den &#8220;WiWo Lunchtalk&#8221; werden wir mit Hilfe eines Google Hangouts machen. Dort gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit, diese Videokonferenzen auch live via Youtube ins Netz zu übertragen &#8211; von überall. Das einzige, was man dafür braucht, ist der Link. Um kurz vor zwölf werden wir den Hangout auf unserer Webseite ankündigen und auch über <a href="http://twitter.com/wiwo">Twitter</a>, <a href="http://www.facebook.com/Wirtschaftswoche">Facebook</a> und <a href="https://plus.google.com/+wirtschaftswoche/">Google+</a> verlinken, so dass Sie eine Möglichkeit haben, Ihn zu finden. Wenn Sie sich beteiligen wollen: Kein Problem: Schicken Sie uns Ihre Frage oder Ihren Beitrag am besten über Twitter unter dem Hashtag #lunchtalk.</p>
<p>Wir freuen uns auf die Premiere. Zu Gast wird sein: der Unternehmensberater Dirk Elsner! Er betreibt das Blog <a href="http://blicklog.com">blicklog.com</a> und hat dafür im vergangenen Jahr den Finanzblog Award erhalten.</p>
<p><iframe width="430" height="242" src="http://www.youtube.com/embed/O_3yen4JH3Q?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sie wollen auch einmal beim &#8220;WiWo Lunchtalk&#8221; dabei sein? Dann melden Sie sich bei <a href="http://www.wiwo.de/franziska-bluhm/6016446.html">mir</a>.</p>
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		<title>Best of März</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/04/01/best-of-marz/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 20:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Bluhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Während am gestrigen 1. April mal wieder jede Menge Aprilscherze das Netz überflutet haben, haben wir von WirtschaftsWoche Online uns eher humorlos gegeben. Kein Scherz, auch wenn wir kurz darüber diskutiert hatten. Allerdings sind wir angesichts der beherrschenden Themen im März nur auf Ideen gekommen, die heute womöglich irgendwelche Kursbewegungen hätten auslösen können. Da haben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Während am gestrigen 1. April mal wieder jede Menge Aprilscherze das Netz überflutet haben, haben wir von WirtschaftsWoche Online uns eher humorlos gegeben. Kein Scherz, auch wenn wir kurz darüber diskutiert hatten. Allerdings sind wir angesichts der beherrschenden Themen im März nur auf Ideen gekommen, die heute womöglich irgendwelche Kursbewegungen hätten auslösen können. Da haben wir davon lieber wieder Abstand genommen haben. Und noch eine <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/video/2013/apr/01/guardian-goggles-video">Datenbrille</a> oder noch einen <a href="http://blog.twitter.com/2013/03/annncng-twttr.html">Kurznachrichtendienst nur mit Vokalen</a> &#8211; wer will das schon?</p>
<p><span id="more-198"></span></p>
<p>Alles in allem waren wir mit dem März sehr zufrieden und nach unseren Jubelmeldungen aus dem <a href="http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/31/best-of-januar/">Januar </a>und <a href="http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/03/04/best-of-februar/">Februar</a> somit mit dem gesamten ersten Quartal. Anbei wie mittlerweile gewohnt, was Sie gut fanden und was wir gut fanden. Viel Spaß!</p>
<p><strong>User&#8217;s Pick</strong><br />
1. <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/neue-partei-alternative-fuer-deutschland-will-euro-nicht-retten/7882092.html">Alternative für Deutschland will Euro nicht retten </a><br />
2. <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/dividenden-2013-wo-anleger-dieses-jahr-ueberall-kasse-machen/7812818.html">Wo Anleger dieses Jahr überall Kasse machen</a><br />
3. <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/nach-der-boersenrally-diese-aktien-gehoeren-jetzt-ins-depot/7933204.html">Diese Aktien gehören jetzt ins Depot</a><br />
4. <a href="http://www.wiwo.de/politik/europa/eurokrise-die-europaeische-union-stirbt/7891520.html">Die europäische Union stirbt</a><br />
5. <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/steuererklaerung-2012-so-gibt-es-geld-zurueck-vom-fiskus/7914600.html">So gibt es Geld zurück vom Fiskus</a><br />
6. <a href="http://www.wiwo.de/politik/europa/europaeische-union-untergangsstimmung-in-ungarn/7986194.html">Untergangsstimmung in Ungarn</a><br />
7. <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/wohnungskaeufer-aufgepasst-immobilienbesitzer-in-der-kampfzone/7896882.html">Immobilienbesitzer in der Kampfzone</a><br />
8. <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/tages-und-festgeld-wie-sicher-ist-mein-konto/7955162.html">Zypernkrise: Wie sicher ist mein Konto?</a><br />
9. <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/qualitaetsaktien-von-europas-brillantesten-aktien-profitieren/7951390.html">Von Europas brilliantesten Aktien profitieren</a><br />
10. <a href="http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/500-berufe-im-check-wie-viel-geld-sie-jetzt-verlangen-koennen/7933012.html">Wie viel Geld Sie jetzt verlangen können</a></p>
<p><strong>Editor&#8217;s Pick</strong><br />
Da wir da nur unvollständig unterwegs sein können, weisen wir diesmal einfach noch einmal auf diese <a href="http://www.wiwo.de/infografiken/facebook-aktion-so-muss-ein-anschreiben-aussehen/7872886.html">sehr gelungene Umsetzung unseres Bewerberchecks hin.</a> </p>
<p><strong>Die beliebtesten Kolumnen</strong><br />
Bettina Röhls &#8220;<a href="http://wiwo.de/7912884.html">Die grüne Katastrophe</a>&#8221;<br />
Manfred Gbureks <a href="http://www.wiwo.de/politik/europa/gbureks-geld-geklimper-der-euro-bleibt-die-fiskalunion-kommt/7962942.html">&#8220;Der Euro bleibt, die Fiskalunion kommt&#8221; </a><br />
Manfred Gbureks <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/gbureks-geld-geklimper-auf-dem-weg-in-die-transferunion/7888956.html">&#8220;Auf dem Weg in die Transferunion&#8221;</a></p>
<p><strong>Die beliebtesten Texte im Social Web (Dank an <a href="http://10000flies.de">10000flies.de</a>)<br />
</strong><br />
1. <a href="//www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-die-gruene-katastrophe/7912884.html">Die grüne Katastrophe</a><br />
2. <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/neue-partei-alternative-fuer-deutschland-will-euro-nicht-retten/7882092.html">Alternative für Deutschland will Euro nicht retten</a><br />
3. <a href="http://www.wiwo.de/politik/europa/zuwanderung-sinn-keine-sozialhilfe-mehr-fuer-arbeitslose-eu-zuwanderer/7861344.html">Keine Sozialhilfe mehr für arbeitslose EU-Zuwanderer</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Feature: Das schreiben die anderen</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/03/22/neues-feature-das-schreiben-die-andere/</link>
		<comments>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/03/22/neues-feature-das-schreiben-die-andere/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 18:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Bluhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.wiwo.de/betriebssystem/?p=195</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben eine neue Funktion auf unserer Webseite eingeführt. Bei allen Geschichten im Ressort Unternehmen erscheint nun am Ende eine Box &#8220;Das schreiben die anderen&#8221;. In dieser Box verlinken wir Artikel, die im Netz ebenfalls zu diesem Thema bzw. zu diesem Unternehmen geschrieben worden sind &#8211; als Service für unsere Leser. Nicht unerwähnt bleiben sollte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben eine neue Funktion auf unserer Webseite eingeführt. Bei allen Geschichten im Ressort Unternehmen erscheint nun am Ende eine Box &#8220;Das schreiben die anderen&#8221;. In dieser Box verlinken wir Artikel, die im Netz ebenfalls zu diesem Thema bzw. zu diesem Unternehmen geschrieben worden sind &#8211; als Service für unsere Leser. </p>
<p><span id="more-195"></span></p>
<p>Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass wir für diesen Service mit Frank Westphal von <a href="http://rivva.de">rivva.de</a> zusammenarbeiten, der uns die Technik dahinter zur Verfügung stellt und der auch <a href="http://blog.rivva.de/artikelempfehlungen_auf_wirtschaftswoche_online-powered_by_rivva">schon in seinem Blog darüber geschrieben hat. Und auch erklärt, was er da genau programmiert hat. </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Kolumne: Sternstunde</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/03/06/neue-kolumne-sternstunde/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 12:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Bluhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.wiwo.de/betriebssystem/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[Unsere Wissenschaftsjournalisten Meike Lorenzen und Andreas Menn begeben sich jede Woche auf eine kosmische Expedition: Sie erkunden die abenteuerliche Welt der Raumfahrt, ergründen seltsame Phänomene des Weltalls und sprechen mit den erfolgreichsten Weltraum-Forschern über ihre größten Entdeckungen. Die erste Folge der Kolumne hat Andreas Menn geschrieben. Er bezeichnet das Auswahlverfahren, um Astronaut zu werden als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Wissenschaftsjournalisten Meike Lorenzen und Andreas Menn begeben sich jede Woche auf eine kosmische Expedition: Sie erkunden die abenteuerliche Welt der Raumfahrt, ergründen seltsame Phänomene des Weltalls und sprechen mit den erfolgreichsten Weltraum-Forschern über ihre größten Entdeckungen. </p>
<p><span id="more-190"></span></p>
<p>Die erste Folge der Kolumne hat Andreas Menn geschrieben. Er bezeichnet das Auswahlverfahren, um Astronaut zu werden als das härteste Casting der Welt. Ob er recht hat? <a href="http://www.wiwo.de/technologie/forschung/sternstunde-astronauten-das-haerteste-casting-der-welt/7884708.html">Lesen Sie selbst! </a></p>
<p>Jeden Mittwoch gibt es eine neue Folge der Sternstunde. Ich freue mich auf Ihr Feedback.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Best of Februar</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 07:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Bluhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hätte nicht gedacht, dass ich das in diesem Monat wieder schreiben würde, aber der Februar ist für uns von WirtschaftsWoche Online richtig gut gelaufen. Sie können sich sicherlich vorstellen, woran das lag: Als vor einigen Tagen bundesweit Razzien stattfanden, glühten unsere Server. Grund: Unsere Redakteure hatten Ende Januar aufgedeckt, mit welchen Machenschaften die S&#38;K-Gruppe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte nicht gedacht, dass ich das in diesem Monat wieder schreiben würde, aber der Februar ist für uns von WirtschaftsWoche Online richtig gut gelaufen. Sie können sich sicherlich vorstellen, woran das lag: Als vor einigen Tagen bundesweit Razzien stattfanden, glühten unsere Server. Grund: Unsere Redakteure hatten Ende Januar aufgedeckt, mit welchen Machenschaften die S&amp;K-Gruppe agierte und vor den Aktivitäten gewarnt. Die Geschichte wurde häufig zitiert und  &#8211; je nach Praxis der Redaktion &#8211; verlinkt. Es wunderte uns deshalb nicht, dass die <a href="http://www.wiwo.de/7685806.html">Geschichte aus dem Januar</a>, die meistgelesene bei WirtschaftsWoche Online geworden ist. </p>
<p><span id="more-187"></span></p>
<p><strong>User&#8217;s Pick</strong><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7685806.html">S&amp;K: Wo Sie besser nicht investieren sollten</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7748398.html">Mit Volldampf in den nächsten Crash</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7751198.html">Worauf Zulauf und Co. 2013 wetten</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7805668.html">Großrazzia gegen S&amp;K-Gründer</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7793856.html">Eurozone vor dem nächsten Knall</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7812818.html">Wo Anleger dieses Jahr überall Kasse machen</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7822522.html">Arbeitsgruppe Cash &#8211; das System S&amp;K</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7788290.html">Mittwoch ist Teslas Schicksalstag</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7721432.html">Finnen flüchten zu Lidl</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7791604.html">Fünf Wege zur Stromproduktion im Eigenheim</a>		</p>
<p><strong>Editor&#8217;s Pick</strong> (unvollständig)<br />
<a href="http://www.wiwo.de/7751122.html">Wie sich Soros als Euroretter inszeniert</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/bezos-vision-fuer-amazon-hat-die-schlacht-erst-begonnen/7805132.html">Für Amazon hat die Schlacht erst begonnen</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7740680.html">Steve Wozniak: “Wir wollen die Angst  vor Computern nehmen”</a>		21.012<br />
<a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/titelseiten-zur-boerse-verkaufen-wenn-der-boersenjubel-am-groessten-ist/7840582.html">“Verkaufen, wenn der Börsenjubel am besten ist</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7743206.html">Langeweile kann Kopf und Karriere fördern</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7718742.html">Mit dem Baumarkt-Raumschiff ins All</a>	</p>
<p><strong>Die beliebtesten Kolumnen</strong><br />
Manfred Gbureks <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/gbureks-geld-geklimper-legen-sie-sich-auf-die-aktien-lauer/7747848.html">&#8220;Legen Sie sich auf die Aktienlauer”</a><br />
Bettina Röhls <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-zug-der-zeit-faehrt-sanft-nach-links/7735270.html">&#8220;Der Zug der Zeit fährt sanft nach Links&#8221;</a>	</p>
<p><strong>Die beliebtesten Texte im Social Web</strong> (Vielen Dank an <a href="http://10000flies.de">10000flies.de </a>für die Auswertung!)<br />
<a href="http://www.wiwo.de/frank-doll/4625508.html">Frank Dolls</a> Kommentar <a href="http://www.wiwo.de/politik/europa/euro-krise-eurozone-vor-dem-grossen-knall/7793856.html">Euro-Zone vor dem großen Knall</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/max-haerder/4625446.html">Max Haerders</a> Kommentar <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/mindestlohn-debatte-jetzt-ist-wahlkampf/7818042.html">Mindestlohn-Debatte: Jetzt ist Wahlkampf</a><br />
<a href="http://blog.wiwo.de/chefsache/2013/02/02/daemonen-drohen/">Roland Tichys Blogeintrag: Dämonen drohen</a></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!</p>
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		</item>
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		<title>Best of Januar</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/31/best-of-januar/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 22:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Bluhm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Januar war der erfolgreichste Monat in der Geschichte von WirtschaftsWoche Online &#8211; so viel können wir schon einmal verraten, bevor die IVW in ein paar Tagen die offiziellen Zahlen veröffentlicht. Darauf sind wir natürlich sehr stolz und freuen uns, dass Sie, liebe User, so gerne zu WirtschaftsWoche Online kommen. Von nun an wollen wir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Januar war der erfolgreichste Monat in der Geschichte von WirtschaftsWoche Online &#8211; so viel können wir schon einmal verraten, bevor die IVW in ein paar Tagen die offiziellen Zahlen veröffentlicht. Darauf sind wir natürlich sehr stolz und freuen uns, dass Sie, liebe User, so gerne zu WirtschaftsWoche Online kommen. Von nun an wollen wir Ihnen am Ende des Monats zurückblicken und einen Überblick über die beliebtesten Inhalte und Themen bei uns geben. </p>
<p><span id="more-181"></span></p>
<p><strong>User&#8217;s Pick</strong><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7589290.html">Frankreich verweigert jede Reform</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7652312.html">Die Inflation des Abiturs</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7615312.html">Diese Apps machen Ihr Smartphone unsicher</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7644520.html">Die kommende Inflation ist programmiert</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7651416.html">Die wahren Ursachen der Wohnungsnot</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7688474.html">Deutschland im Dämmwahn</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7652336.html">Zalando wird zum Angstgegner</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7608992.html">Rossmann klagt gegen Rundfunkbeitrag</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7587120.html">Die Premiummasche &#8211; Wie BMW und Co. Milliarden scheffeln</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7600330.html">Der große Demografie-Bluff</a>			</p>
<p><strong>Editor&#8217;s Pick</strong><br />
<a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/geschlossene-fonds-schmierige-geschaefte-mit-kanadischem-oel/7586116.html">Schmierige Geschäfte mit kanadischem Öl</a>  &#8211; ein besonderer Hinweis auch die Debatte bei uns im Redaktionsblog (<a href="http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/08/transparenz-und-trickserei/">hier</a> und <a href="http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/25/update-schrage-pr-kampagne-von-proven-oil/">hier</a>)<br />
<a href="http://www.wiwo.de/7652336.html">Zalando wird zum Angstgegner</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/7685102.html">Ohne das Geld der Deutschen geht es nicht</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/it/groesster-wirtschaftskrimi-der-internet-szene-kino-to-die-geschichte-eines-millionenreibachs/7588428.html">Kino.to &#8211; die Geschichte eines Millionenreibachs</a><br />
<a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/spielwaren-fuer-lego-stehen-maenner-schlange/7698446.html">Für Lego stehen die Männer Schlange</a></p>
<p><strong>Die beliebtesten Kolumnen</strong><br />
Manfred Gbureks <a href="http://www.wiwo.de/7644520.html">&#8220;Die kommende Inflation ist programmiert&#8221;</a><br />
Bettina Röhls <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-kulturrevolution-gegen-ard-zdf-und-co/7630072.html">&#8220;Kulturrevolution gegen ARD, ZDF und Co!&#8221;</a><br />
Bettina Röhls <a href="http://www.wiwo.de/politik/europa/bettina-roehl-direkt-wie-es-2013-mit-dem-euro-weitergehen-muss/7574256.html">&#8220;Wie es mit dem Euro weitergehen muss&#8221;</a></p>
<p><strong>Die beliebtesten Texte im Social Web</strong> (Vielen Dank an <a href="http://10000flies.de">10000flies.de </a>für die Auswertung!)<br />
Bettina Röhls <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-sexismus-ist-bruederle-opfer-oder-taeter/7701200.html">&#8220;Sexismus: Ist Brüderle Opfer oder Täter?&#8221;</a><br />
Christian Ramthuns <a href="http://www.wiwo.de/7685852.html">&#8220;Die gefährliche Steuermixtur der SPD&#8221;</a><br />
Tim Rahmanns <a href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/wahlkampf-mcallister-siegt-im-tv-duell-in-niedersachsen/7614966.html">&#8220;McAllister siegt im TV-Duell in Niedersachsen&#8221;</a></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!</p>
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		</item>
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		<title>Update: Schräge PR-Kampagne von Proven Oil</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/25/update-schrage-pr-kampagne-von-proven-oil/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 16:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Enthüllungen über die Geschäfte des Ölfonds-Anbieters „Proven Oil Canada“ (POC) schlagen Wellen. Das Unternehmen hat eine PR-Kampagne gestartet und eine Anti-WiWo-Webseite ins Netz gestellt. In einem Faktencheck hatten wir etliche der dort genannten Argumente auf ihre Stichhaltigkeit abgeklopft. Mittlerweile ist auf der Seite weiteres Material online. Daher von uns ein kleines Update, wie hanebüchen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Enthüllungen über die Geschäfte des Ölfonds-Anbieters „Proven Oil Canada“ (POC) schlagen Wellen. Das Unternehmen hat eine PR-Kampagne gestartet und <a href="www.energiefonds-kanada.de">eine Anti-WiWo-Webseite</a> ins Netz gestellt. In <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/kanada-fonds-die-abenteuerlichen-argumente-der-oelbarone/7656846.html">einem Faktencheck hatten wir etliche der dort genannten Argumente auf ihre Stichhaltigkeit abgeklopft</a>. Mittlerweile ist auf der Seite weiteres Material online. Daher von uns ein kleines Update, wie hanebüchen Proven Oil und die kanadische Muttergesellschaft „Conserve Oil Corporation“ (COC) inzwischen die Leser der Seite in die Irre führen. </p>
<p><span id="more-177"></span></p>
<p>Die WirtschaftsWoche hatte unter anderem kritisiert, dass die testierten Bilanzen für die kanadischen Objektgesellschaften der Fonds unter Verschluss gehalten werden. Nun vermeldete Proven Oil Canada auf der Website: „POC legt Jahresabschluss 2010 vor“.</p>
<p>Eingestellt sind Dokumente für genau eine von mittlerweile acht Objektgesellschaften. Das <a href="http://www.energiefonds-kanada.de/uploads/media/POC_I_-_Financial_Statements__December_31_2010_.pdf">eingestellte Dokument </a>enthält jedoch nur auf wenigen Seiten so genannte „Financial Statements“ – und die sind wiederum nicht testiert. Vorneweg warnt der Wirtschaftsprüfer, er habe als Grundlage Informationen des Managements zur Verfügung gehabt, aber keine Prüfung durchgeführt und gebe deshalb auch keine Bestätigung für die Zahlen ab. Stattdessen heißt es: „Readers are cautioned that these statements may not be appropriate for their purposes.” Leser sind gewarnt, dass diese Angaben für ihre Zwecke ungeeignet sein könnten. Ein testierter Abschluss sieht anders aus. </p>
<p>Zudem verkündet die Webseite: „COC veröffentlicht Gesellschafterliste“. Doch was dann unter <a href="http://www.energiefonds-kanada.de/stellungnahmen.html">http://www.energiefonds-kanada.de/stellungnahmen.html</a> folgt, ist eine bizarre Scheintransparenz. Denn vorher wurden offensichtlich noch fleißig Anteile der Conserve Oil Corporation verschoben.</p>
<p>Wir haben uns Ende 2012 über eine kanadische Anwaltskanzlei Handelsregisterauszüge für die Conserve Oil Corporation besorgt. Im Register war die Hälfte der Gesellschaftsanteile eingetragen. 14 Prozent gehörten Monika Galba, der Chefin der deutschen Töchter der Conserve Oil Corporation. Ebenfalls 14 Prozent gehörten der Firma mit dem vertrauenserweckenden Namen 1266448 Alberta Ltd. Conserve-Oil-Chef David Crombie hielt demnach 13 Prozent, sein Vize Yoshiki Nakamura neun Prozent. Die Besitzer der restlichen Anteile waren nicht eingetragen. </p>
<p>Proven Oil selbst hatte uns auf die Frage nach den Eignern der Conserve Oil Corporation Auskünfte verweigert. Nachdem die  WiWo daraufhin die Verschleierung der Gesellschafterstrukturen kritisiert hatte, rechtfertigte Proven Oil die Geheimhaltung – neben anderen Gründen – auch damit, <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/kanada-fonds-die-poc-argumente-im-faktencheck-punkt-3-und-4/7656846-2.html">dass kein Gesellschafter mehr als 25 Prozent halte</a>. Doch in der nun veröffentlichten Liste steht Galba mit 31 Prozent ganz oben. </p>
<p>Die 1266448 Alberta Ltd. ist gar nicht mehr darauf. Stattdessen erscheint jetzt Archie Timmerman, dem auch 100 Prozent an der 1266448 Alberta Ltd. gehörten. An der Conserve Oil hält Timmerman aber nunmehr 17 Prozent statt wie zuvor – mittelbar über die 1266448 Alberta Ltd. – 14 Prozent. Der Anteil von Crombie ist von 13 auf 15 Prozent erhöht worden, der von Nakamura von neun auf zwölf Prozent. Dazu gibt dann jeder bei einem Notar noch eine Versicherung ab, dass er die Beteiligung zum Datum der Abgabe der Versicherung (das ist jeweils im Januar 2013) nicht treuhänderisch für Jürgen Hanne hält. Fertig ist die neue, transparente Gesellschafterstruktur.<br />
Soweit das Update. Mehr Informationen zu den Geschäften der Ölbarone lesen Sie in der kommenden Ausgabe der WirtschaftsWoche (5/2013). </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dubiose Pressearbeit</title>
		<link>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/08/transparenz-und-trickserei/</link>
		<comments>http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/08/transparenz-und-trickserei/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 16:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.wiwo.de/betriebssystem/?p=162</guid>
		<description><![CDATA[Florian Zerfaß hat für die WirtschaftsWoche recherchiert, wie kanadische Ölfonds Jagd auf das Geld deutscher Anleger machen. Seine Erfahrungen mit den PR-Leuten des Unternehmens schreibt er hier auf. &#8220;Die Menschen und Firmen, über die wir in der WirtschaftsWoche berichten, sind nicht immer glücklich damit, dass wir – und was wir! – über sie schreiben. Wenn [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Florian Zerfaß hat für die WirtschaftsWoche recherchiert, wie <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/geschlossene-fonds-schmierige-geschaefte-mit-kanadischem-oel/7586116.html">kanadische Ölfonds Jagd auf das Geld deutscher Anleger machen</a>. Seine Erfahrungen mit den PR-Leuten des Unternehmens schreibt er hier auf.</p>
<p><span id="more-162"></span></p>
<p>&#8220;Die Menschen und Firmen, über die wir in der WirtschaftsWoche berichten, sind nicht immer glücklich damit, dass wir – und was wir! – über sie schreiben. Wenn sie das wären, würden wir auch was falsch machen. Unabhängiger und kritischer Journalismus kann nicht ohne Konfrontation stattfinden. </p>
<p>Vorwurfsvolle Anrufe und Mails von Pressesprechern gehören daher zum Redaktionsalltag. Oft ist das einfach „ein Teil des Spiels“, um schon vor der Veröffentlichung eines Artikels Druck zu machen. Manchmal sind die Reaktionen berechtigt, stellen sich Vermutungen im Laufe der Recherche nachweisbar als unbegründet heraus. Mitunter aber sind die Aktivitäten der Pressesprecher auch geradezu grotesk.</p>
<p>Ein solcher Fall war jüngst meine Recherche zu den Praktiken des Ölfonds-Anbieters „Proven Oil Canada“ (POC). In der Unternehmensgruppe, deren Mutter die kanadische „Conserve Oil Corporation“ ist, führt laut Handelsregister Monika Galba die Geschäfte der deutschen Töchter. Ich stellte an das Unternehmen schriftlich die Bitte um ein Interview mit Frau Galba. </p>
<p>POC-Pressesprecher Michael Oehme stimmte zu, bat aber darum, die zu diskutierenden Punkte vorab per Mail genannt zu bekommen. So weit, so normal. Schließlich möchte sich der Interviewpartner auch auf das Gespräch vorbereiten. Doch kaum hatte ich die Anfrage los geschickt, drängte POC-Sprecher Oehme plötzlich darauf, dass zunächst ein persönliches Vorgespräch mit ihm stattfindet.</p>
<p>Oehme ist kein unbeschriebenes Blatt. Er hat schon so manche Fondskatastrophe schön geredet, etwa die desaströsen Debi-Select-Fonds, die Anlegern bei der Teldafax-Pleite statt der erhofften Renditen hauptsächlich Verlust und Verdruss bescherten (<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/debi-select-fonds-geschaeftsfuehrer-mit-immer-neuen-ausreden/5986364.html">hierüber hatte unter anderem Handelsblatt-Kollege Sönke Iwersen berichtet</a>).</p>
<p>Zum Vorgespräch erschien Oehme also im November in der Frankfurter WiWo-Redaktion, in der Hand eine Flasche Sekt. Die drückte er mir noch im Foyer in die Hand, dankenswerterweise begleitet von dem klärenden Hinweis, das sei jetzt aber keine Bestechung. Damit stürzte er mich sogleich in die Bredouille. </p>
<p>Es war mein erster persönlicher Kontakt mit Oehme. Vielleicht sollte der Sekt ja nur eine „nette Geste“ sein. Hätte ich diese gleich ausgeschlagen, wäre das erste Gespräch durch die Eröffnung via Ablehnung von vornherein belastet gewesen. Psychologisch schien es sinnvoller, den Sekt erst einmal anzunehmen. </p>
<p>Zugleich jedoch schrillte innerlich mein Alarm. Ich habe einiges über Korruption gelesen, zum Beispiel das Buch „Abgeschmiert – wie Deutschland durch Korruption heruntergewirtschaftet wird“ des <a href="http://www.politikinstitut.de/die_experten/frank_ueberall/">Kollegen Frank Überall</a>. In diesem lesenswerten Buch beschreibt Überall sehr detailliert die Mechanismen der Korruption. Und ihren Anfang, das „Anfüttern“. Fast immer versuchen Korrumpierer, mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Pralinen oder Wein zunächst herauszufinden, ob jemand empfänglich ist für Geschenke. Wer annimmt, bekommt später immer mehr angeboten – bis er selbst nicht mehr aus der Spirale herauskommt, weil der Korrumpierer mit den bereits empfangenen Gegenleistungen ein Druckmittel gegen ihn aufgebaut hat, das seine Karriere ruinieren kann. </p>
<p>Das Risiko war also ein Doppeltes. Wenn die Flasche Sekt nur eine nette Geste gewesen sein sollte, hätte die Ablehnung das Klima vergiftet. Sollte sie dagegen ein Anfütterungsversuch gewesen sein, wäre bei einer Ablehnung (und dem Scheitern der Anfütterung) nahezu ausgeschlossen gewesen, dass Proven Oil noch offen mit mir redet. Womöglich drohte auch die Absage des Interviews. Ich nahm die Flasche daher erst mal an.</p>
<p>Anschließend redete ich mit Oehme eine Weile über die Punkte, die ich mit Frau Galba diskutieren wollte, und Oehme schien die Lage wohl als unkritisch einzustufen. Jedenfalls offerierte er mir eine Reise nach Kanada, selbstverständlich auf Einladung des Unternehmens. Auch Hubschrauberflüge könne ich in Kanada machen, lockte er weiter, und mir die „Proven Oil“-Investitionen aus der Luft anschauen. Es versteht sich von selbst, dass ich dieses Angebot nicht angenommen habe. Bemerkenswert ist allerdings, dass Proven Oil die Offerte zu Besichtigungen in Kanada später noch mehrfach vorbrachte – dann jedoch mit einem ganz anderen Zungenschlag.</p>
<p>Die Firma heuerte nach meinem Interview mit Frau Galba eigens einen Experten für Krisenkommunikation an, Stephan Clausen von der Berliner Agentur Ketano. Clausen wie auch die kanadischen Anwälte der Conserve Oil Corporation wiederholten anschließend die Einladung, Anlagen in Kanada anzuschauen. Ein expliziter Hinweis, dass dies auf Unternehmenskosten erfolgen könne, war in den schriftlichen Stellungnahmen nicht enthalten. Stattdessen glich das Angebot plötzlich einer Aufforderung: Von Deutschland aus könnten wir die Geschäfte der kanadischen Conserve Oil gar nicht seriös beurteilen, wir müssten die Anlagen vor Ort besichtigen.  </p>
<p>Das Argument ist zunächst nicht unplausibel. Kanada ist weit weg. Die rechtlichen Bedingungen und örtlichen Gepflogenheiten sind andere. Wir sind der Aufforderung dennoch nicht nachgekommen. Denn bei genauem Hinsehen handelt es sich nicht um Transparenz, sondern um Trickserei. Hubschrauberflüge mögen geeignet sein, Journalisten zu beeindrucken. Aus der Luft allerdings lässt sich schwerlich erkennen, wem eine Ölquelle gehört – geschweige denn, ob sie profitabel ist. Aufschlussreich sind hier alleine die Finanzberichte. </p>
<p>Die testierten Bilanzen für die kanadischen Investitionsgesellschaften der deutschen Fonds hat die WirtschaftsWoche mehrfach angefragt, allerdings wollte das Unternehmen diese auch auf wiederholte Nachfragen partout nicht herausrücken. Was die Kenntnis der lokalen Verhältnisse angeht: Die WiWo hat eine kanadische Rechtsanwaltskanzlei engagiert, um bestimmte Geschäfte der Conserve Oil Corporation zu durchleuchten. Die Kanzlei sollte sich in Kanada wohl gut genug auskennen.</p>
<p>Clausen und die kanadischen Anwälten der Conserve Oil gaben sich dagegen einige Mühe, die Recherche als substanzlos hin zu stellen. So unterstellten sie, die Erkenntnisse der WirtschaftsWoche würden maßgeblich auf Hinweisen des Chefs eines Hamburger Fondsanalysehauses beruhen. Dessen kritische Studie hatte ich mir in der Tat zuschicken lassen. Es ist für mich als Journalist selbstverständlich, dass ich eine kritische Studie lese, wenn ich schon weiß, dass es eine solche gibt. Alleine um möglichst umfangreich informiert zu sein – selbst wenn ich am Ende gar nichts aus der Studie benötige. Tatsächlich kommt sie im Artikel auch gar nicht vor. Sie hat ganz andere inhaltliche Schwerpunkte.</p>
<p>Umso merkwürdiger war es, wie sich Clausen und der kanadische Conserve-Oil-Anwalt in diesen Nebenkriegsschauplatz verrannten und wie eifrig sie versuchten, den Mann erst als eine meiner Hauptquellen hinzustellen und dann zu diskreditieren. So wiesen sie darauf hin, dass er sich wegen seiner falschen Anschuldigungen noch im Januar vor dem Landgericht Bielefeld verantworten müsse. </p>
<p>Natürlich würde es Fragen aufwerfen, wenn eine Quelle – und sei es auch keine zentrale – wegen Äußerungen über Proven-Oil-Fonds unter Anklage stünde. Steht sie aber nicht. Eine kurze Recherche hierzu zeigte: Proven Oil hat eine einstweilige Verfügung gegen den Mann beantragt, um ihm gewisse Behauptungen verbieten zu lassen, die dieser angeblich am Rande einer Vortragsveranstaltung geäußert haben soll. Um die Studie geht es dabei nicht.</p>
<p>Mitte des Monats gibt es nun in Bielefeld eine mündliche Verhandlung – was selten ist, denn wenn Richter keine Zweifel am Antrag haben, erlassen sie die einstweilige Verfügung ohne Verhandlung. Das hatte Proven Oil im Antrag auch gefordert, die Richterin ließ sich darauf aber nicht ein. Clausens Hinweis, ein Besuch der Verhandlung könne vielleicht für meine Recherche nützlich sein, war daher auch kein Grund, die Berichterstattung zu stoppen.</p>
<p>Und die Flasche Sekt? Die steht immer noch in der Redaktion herum, sorgsam behütet von unserem Sekretariat. Es ist ein französischer Tropfen, ein Crémant d’Alsace Chardonnay Brut. Wie ich inzwischen beim Erzeuger herausgefunden habe, beträgt der Wert der Flasche knapp zehn Euro. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, einen Vorschlag haben, was wir damit machen sollen – schicken Sie ihn bitte an <a href="mailto:florian.zerfass@wiwo.de">florian.zerfass@wiwo.de</a>.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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