» 25.01.2013, 17:11

Update: Schräge PR-Kampagne von Proven Oil

Unsere Enthüllungen über die Geschäfte des Ölfonds-Anbieters „Proven Oil Canada“ (POC) schlagen Wellen. Das Unternehmen hat eine PR-Kampagne gestartet und eine Anti-WiWo-Webseite ins Netz gestellt. In einem Faktencheck hatten wir etliche der dort genannten Argumente auf ihre Stichhaltigkeit abgeklopft. Mittlerweile ist auf der Seite weiteres Material online. Daher von uns ein kleines Update, wie hanebüchen Proven Oil und die kanadische Muttergesellschaft „Conserve Oil Corporation“ (COC) inzwischen die Leser der Seite in die Irre führen.

Die WirtschaftsWoche hatte unter anderem kritisiert, dass die testierten Bilanzen für die kanadischen Objektgesellschaften der Fonds unter Verschluss gehalten werden. Nun vermeldete Proven Oil Canada auf der Website: „POC legt Jahresabschluss 2010 vor“.

Eingestellt sind Dokumente für genau eine von mittlerweile acht Objektgesellschaften. Das eingestellte Dokument enthält jedoch nur auf wenigen Seiten so genannte „Financial Statements“ – und die sind wiederum nicht testiert. Vorneweg warnt der Wirtschaftsprüfer, er habe als Grundlage Informationen des Managements zur Verfügung gehabt, aber keine Prüfung durchgeführt und gebe deshalb auch keine Bestätigung für die Zahlen ab. Stattdessen heißt es: „Readers are cautioned that these statements may not be appropriate for their purposes.” Leser sind gewarnt, dass diese Angaben für ihre Zwecke ungeeignet sein könnten. Ein testierter Abschluss sieht anders aus.

Zudem verkündet die Webseite: „COC veröffentlicht Gesellschafterliste“. Doch was dann unter http://www.energiefonds-kanada.de/stellungnahmen.html folgt, ist eine bizarre Scheintransparenz. Denn vorher wurden offensichtlich noch fleißig Anteile der Conserve Oil Corporation verschoben.

Wir haben uns Ende 2012 über eine kanadische Anwaltskanzlei Handelsregisterauszüge für die Conserve Oil Corporation besorgt. Im Register war die Hälfte der Gesellschaftsanteile eingetragen. 14 Prozent gehörten Monika Galba, der Chefin der deutschen Töchter der Conserve Oil Corporation. Ebenfalls 14 Prozent gehörten der Firma mit dem vertrauenserweckenden Namen 1266448 Alberta Ltd. Conserve-Oil-Chef David Crombie hielt demnach 13 Prozent, sein Vize Yoshiki Nakamura neun Prozent. Die Besitzer der restlichen Anteile waren nicht eingetragen.

Proven Oil selbst hatte uns auf die Frage nach den Eignern der Conserve Oil Corporation Auskünfte verweigert. Nachdem die WiWo daraufhin die Verschleierung der Gesellschafterstrukturen kritisiert hatte, rechtfertigte Proven Oil die Geheimhaltung – neben anderen Gründen – auch damit, dass kein Gesellschafter mehr als 25 Prozent halte. Doch in der nun veröffentlichten Liste steht Galba mit 31 Prozent ganz oben.

Die 1266448 Alberta Ltd. ist gar nicht mehr darauf. Stattdessen erscheint jetzt Archie Timmerman, dem auch 100 Prozent an der 1266448 Alberta Ltd. gehörten. An der Conserve Oil hält Timmerman aber nunmehr 17 Prozent statt wie zuvor – mittelbar über die 1266448 Alberta Ltd. – 14 Prozent. Der Anteil von Crombie ist von 13 auf 15 Prozent erhöht worden, der von Nakamura von neun auf zwölf Prozent. Dazu gibt dann jeder bei einem Notar noch eine Versicherung ab, dass er die Beteiligung zum Datum der Abgabe der Versicherung (das ist jeweils im Januar 2013) nicht treuhänderisch für Jürgen Hanne hält. Fertig ist die neue, transparente Gesellschafterstruktur.
Soweit das Update. Mehr Informationen zu den Geschäften der Ölbarone lesen Sie in der kommenden Ausgabe der WirtschaftsWoche (5/2013).

» 25.01.2013, 17:11

    193 Kommentare zu “Update: Schräge PR-Kampagne von Proven Oil”


  1. RS sagt:

    Die sogenannten “Enthüllungen” sind doch mehr als lächerlich. Die Wiwo verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit. Mittlerweile interessiert sich doch kaum noch einer für das geplänkel von Zerfass

  2. Cerberus sagt:

    Vielleicht sollte sich der liebe Herr Zerfass auch mal die Stellungnahme der kmi ansehen:

    http://www.energiefonds-kanada.de/uploads/media/kmi-04-2013_Berichterstattung_POC.pdf

    Vielleicht wird dann auch der Zusammenhang zu meinem Erstposting erkennbar.

    Es geht hier nicht mehr nur um vertauschte Vorzeichen bei Währungskursen!
    Falls Sie wissen was ich meine.

    • WIWO-Leser sagt:

      Warum sollten die mit Fakten unterlegten Berichte des Herrn Zerfaß uninteressant sein? Sie selber gestehen diesen doch offensichtlich soviel Gewicht zu, um sie sogar zu kommentieren und vermeintliche Gegenargumente als Links zusammen zu stellen.

      Herr Zerfaß schreibt über eine undurchsichtige Anlage, in die viele tausend Menschen Millionen eingelegt haben. Alleine der Umstand, daß diese teilweise von verurteilten Anlagebetrügern kontrolliert wird, rechtfertigt die aufgeworfenen Fragen. Daß sowas dem Vertrieb nicht gefällt, kann nicht das Problem der Zeitung sein. Ich bin jedenfalls gespannt, welche Fakten Herr Zerfaß noch in der Schublade hat.

      Abschließende Frage: wenn alles was Herr Zerfaß schreibt zusammengesponnen und gelogen ist, warum nur schaffen es POC und der Presseberater Oehme nicht diese “Lügen” gerichtlich verbieten zu lassen? Vielleicht weil es doch keine “Lügen”, sondern nur unbequeme Tatsachen sind?

      • hinundhergerissen sagt:

        “Alleine der Umstand, daß diese teilweise von verurteilten Anlagebetrügern kontrolliert wird … ”

        Wo steht das, außer bei der WiWo? Gibt es rechtlich haltbare Beweise? Herr Zerfaß wirft POC vor, keine Fakten vorgelegt zu haben. Wo sind die diesbezüglichen Fakten von Herrn Zerfaß? Hoffentlich kommen noch welche. Und komisch, dass niemand sonst von der anderen Presse versucht, auch nur ansatzweise die Anleger vor POC zu warnen. Außer natürlich manche Rechtsanwälte …

        • WIWO-Leser sagt:

          Es ist doch unwidersprochen das der Hanne-Vertraute Hainzl der selber jahrelang Betrugsanlagen verkaufte nun für POC tätig ist. Und ebenso unwidersprochen ist das die Hanne-Söhne die Grundstücke mit den Bohrquellen an POC verkauften. Dann ist unwidersprochen das der Steuerberater und Kontrolleur Sdrenka der vorher bei Hanne wirkte involviert ist. Der Notar der bei POC involviert war aus Berlin sitzt wegen Veruntreuung von Mandantengeldern. Ich denke das ist Grund genug nachzufragen.

          Warum andere Presse nicht warnt müssen Sie die Presse fragen. Irgendwer ist halt immer der erste.

          • hinundhergerissen sagt:

            Noch einmal: “Alleine der Umstand, daß diese teilweise von verurteilten Anlagebetrügern kontrolliert wird … ”

            Unwidersprochen hin oder her. Wo ist der Fakt bezüglich obiger Behauptung? Manch Jurist mag übrigens obige Äußerung als Verleumdung auffassen.

    • Lieber Cerberus,

      ich will nicht anmaßend sein, würde mich aber freuen, wenn Sie die Stellungnahme von k-mi ebenso sorgfältig lesen würden wie meine E-Mail-Anfrage an POC-Sprecher Michael Oehme. Sie wissen, was ich meine.

      K-mi schreibt von “einem Gaspreis von 20 Boe” – mir war allerdings bisher nicht bekannt, dass Barrel of oil equivalent eine Preiseinheit ist. Ich hatte es für eine Mengeneinheit gehalten. Dass solch ein Bock den verantwortlichen Redakteuren nicht aufgefallen ist, wundert mich sehr – nicht weniger als die Tatsache, dass Sie einen kleinen Fehler in einer Mailanfrage (nicht einem redaktionellen Text!) so viel schwerwiegender finden als einen ebensolchen Fehler in einer offiziell so veröffentlichten k-mi-Analyse.

      Hinsichtlich der Fördermengen bleibe ich skeptisch. Proven Oil hat zunächst eine Wochen-Bescheinigung vorgelegt (5061BOE vom 31.12.2011 bis 6.01.2012). Nun gibt es eine Monatsbilanz für Oktober, die mit 4427 BOE pro Tag deutlich darunter liegt. Obwohl in der Zwischenzeit Investitionen in weitere Quellen erfolgt sind. Aufschlussreich wäre die Fördermengenentwicklung über einen längeren Zeitraum.

      Ohnehin, das hatte ich im Faktencheck bereits betont, ist die reine Fördermenge nicht geeignet, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu beurteilen. Aus der Fördermenge lassen sich alleine die Verkaufserlöse überschlagsweise hochrechnen. Welche Kosten das Unternehmen hat, wird dagegen hieraus nicht ersichtlich – daher sind die testierten Bilanzen der Objektgesellschaften so entscheidend. Und die hat POC bis heute gerade nicht veröffentlicht.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

      • kickaha sagt:

        Hallo Herr Zerfaß,

        vielen Dank für den Artikel. Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit kanadischen Incometrusts – insbesondere Öl und Gas. Hier gibt es sehr professionell arbeitende börsennotierte Unternehmen, die je nach Marktlage und Einstandspreis zwischen 4 und 8% Dividende ausschütten (meistens sogar anteilig mtl. oder 1/4 jährlich). Wohlgemerkt bei täglicher Handelbarkeit und Börsenwerten von mehreren MRD CAN. Ich hätte nie in ein geschlossenens Produkt investiert, das 20% Vorabkosten, eine intrasparente Gesellschaftsstruktur und laufend 12% Performance (auf den Nettoanlagebetrag sind es ja sogar 15%) verspricht.

        Putzig zu sehen, wie die Produktbasher reagieren. Gerechtfertigtes Hinterfragen eines Gesschäftsmodelles (und das ist nicht der einzige Anbieter) wird mit einem sektenhaften Aufschrei und Verdrängung begegnet.

        Herzlichen Glückwunsch. Anhand der Reaktionen gehe ich davon aus, das Sie den Finger in die “richtige Wunde” gelegt haben. Lassen Sie nicht nach. Es gibt noch weitere Emittenten mit “Öl und Gas investitionen”.

        MFG
        Kickaha

  3. Leo Benz sagt:

    Nachvollziehbar ist bislang soviel:

    Zerfraß hat bisher geschrieben und nicht belegt. Dies gilt sowohl für der Erstartikel als auch für die inhaltlichen Behauptungen im Blog. POC hat zumindest schnell Belege beigeschafft, welche glaubhaft erscheinen. Bei Zerfraß fällt auf, dass er sich offensichtlich sehr genau aussucht worauf er reagiert und worauf nicht. Ohne jeden Nachweis behauptet er die nachträgliche Veränderung bei den Eigentümern von COC.
    Auf die Stellungnahme der Oil Week geht er nicht ein. Im ursprünglichen Artikel wahr gerade das Fehlen der COC in der Oil Week als Argument für das Betrugssystem POC/COC angeführt worden. Nun hat sich Oil Week hierzu erklärt. Zerfraß geht hierauf leider nicht mehr ein.
    So wichtig kritische Berichterstattung in solchen Fällen ist, derzeit scheinen die Ausführungen von POC glaubhafter als diejenigen von Zerfraß.

    Gruß
    Leo Benz

    • Abonnent sagt:

      Die “schmierige” Wörterwahl erinnert mehr an ein Schmierenblattt als an ein Wirtschaftsmagazin. Das Handelsblatt sollte mal dringend einschreiten was Hauke Reimer und Herr Zerfaß hier in Ihrem Magazin so bieten

    • Lieber Herr Benz,

      ja, ich suche mir aus, worauf ich antworte und worauf nicht. Ich behalte mir vor, Beiträge, in denen mein Name – zwecks Provokation? – systematisch falsch geschrieben wird, eher belustigt zur Kenntnis zu nehmen.

      Da Sie aber nun so vehement eine Antwort fordern, will ich gerne in der Sache auf Ihren Kommentar eingehen.

      Hinsichtlich der Glaubhaftigkeit ist es Ihnen unbenommen, zu einer anderen Einschätzung zu kommen als ich. Ich frage mich allerdings, was für Sie denn akzeptable Belege sind, wenn Sie mir vorhalten, solche nicht zu liefern.

      Um bei der von Ihnen angeführten Eigentümerstruktur zu bleiben: Ich habe im obigen Blogeintrag klare und überprüfbare Tatsachen genannt. Die Eigentümerverhältnisse Ende des vergangenen Jahres sind Fakt. Wenn Sie den Registerauszug einsehen möchten, können Sie gerne vorbeikommen und sich diesen zeigen lassen.

      Da sich zwischen Ende vergangenen Jahres und dem nun von Proven Oil Canada veröffentlichten Stand der Gesellschaftsanteile Abweichungen erkennen lassen, wurden wohl offensichtlich in der Zwischenzeit Anteile verschoben.

      Proven Oil-Geschäftsführerin Monika Galba selbst hatte in der Stellungnahme auf unseren Artikel am 7. Januar 2013 noch angegeben:

      “Überdies sieht das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) im „IDW Standard: Grundsätze ordnungsmäßiger Beurteilung von Verkaufsprospekten über öffentlich angebotene Vermögensanlagen (IDW S 4) (Stand: 18.05.2006)“ vor, dass bei den wesentlichen Vertragspartnern nur Gesellschafter zu nennen sind, die 25 Prozent oder mehr der Anteile und/oder Stimmrechte haben. Da es innerhalb der COC keine Gesellschafter mit 25 Prozent oder mehr der Anteile und/oder Stimmrechte gibt, ist die Prospektdarstellung entsprechend gewählt.” (siehe http://www.energiefonds-kanada.de/uploads/media/Stellungnahme_POC_vom_7-1-2013-1.pdf – Seite 2)

      Am 7. Januar schrieb Proven Oil also, es gäbe keine Gesellschafter mit mehr als 25 Prozent, rund zwei Wochen später veröffentlicht Proven Oil eine Liste, auf der Frau Galba mit 31 Prozent steht. Inwieweit das glaubhafter sein soll als meine Ausführungen, erschließt sich mir nicht.

      Hinsichtlich Oilweek verweise ich auf meinen vorangegangenen Kommentar, wo ich mich zu Fördermengen bereits geäußert habe. Ich möchte Sie ergänzend darauf hinweisen, doch mal auf der Proven Oil-Webseite nach der Stellungnahme von Oilweek zu suchen. Soweit ich mich nicht täusche, ist das dort zunächst eingestellte Dokument inzwischen wieder gelöscht worden. Warum, weiß ich allerdings nicht – das müssten Sie bei Proven Oil selbst erfragen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

  4. Abonnent sagt:

    Die Wortwahl eines Journalisten ist seine Waffe und die haben Sie, Herr Zerfaß eindeutig mißbraucht. Es geht doch gar nicht mehr um die Wahrheit habe ich den Eindruck. es ist ein Kleinkrieg entstanden, der Beiden, POC und ´WiWo schadet, denn Vorverurteilungen ohne stichhaltige Beweise und Wortbegriffe wie schmierige Geschäfte, Ölbarone sind Rufmord und Sie müssen sich nicht wundern, wenn jetzt zurückgeschossen wird.
    Ich jedenfalls werde das Handelsblatt anschreiben und mein Abo dort überdenken.
    Das ist Skandaljournalismus vom Feinsten siehe “Stern”, der sich auch keinen Gefallen damit tuen wird…
    Bleiben Sie einfach sachlich und liefern stichhaltige Beweise.
    Ich bin übrigens auch POC I Zeichner und habe bisher keine Bedenken.

  5. Abonnent sagt:

    Und das “Interview” mit Rechtsanwalt Lang ist der “Oberknaller”
    Jetzt dürfen schon Rechtsanwälte über Wiwo auf Kundenfang gehen indem Anleger verunsichert werden.
    Ich bin sicher, POC könnte morgen 10 Anwälte präsentieren, die genau das Gegenteil schreiben werden.
    Schade. Bisher konnte man wiwo lesen…

    • WiWko-Leser sagt:

      Natürlich “könnten” die das. Denn das konnten alle anderen pleite gegangenen Fonds die von Michael Oehme betreut wurden auch. Debi Select schickte Voß ins Rennen der vorher bei BaFin Dienst schob. War alles ganz anders als die böse dumme korrupte Presse behauptete. Nur pleite war der laden schlußendlich trotzdem. Oder Oehme Kunde ACI mit den betrügerischen Dubai Towers. Auch Stellungnahmen von gekauften Anwälten ändern nichts daran daß hier Klärungsbedarf für die Anleger besteht. Punktum und Ende.

  6. Pressefan sagt:

    Wenn-dann.

    Wenn Herr Zerfaß nicht einen Volltreffer gelandet hätte, dann würden die Entlarvten hier nicht so massiv bemüht sein seine Reputation zu unterminieren. Fällt niemandem etwas auf? Nichtmal beim Zinsskandal der Allianz, wo tausende Kunden betroffen waren, gab’s annährend so viele Kommentare. Poc muß ganz schön nervös sein anstatt Anwälten Kommentatoren zu schicken.

  7. Lieber Abonnent,

    natürlich geht es um die Wahrheit. Um Fakten und Tatsachen. Von denen finden Sie in allen Berichten reichlich. Sie dürfen sicher sein, dass das Justiziariat alle Berichte und auch die Blogeinträge vorab gelesen haben – und besonders darauf geachtet haben, dass gerade keine Vorverurteilungen stattfinden. Nicht jede Zuspitzung oder Wertung ist gleich eine solche.

    An dem Interview mit Andreas Lang ist überhaupt nichts auszusetzen. Zu einer leserfreundlichen, service-orientierten Berichterstattung gehört auch, allgemein einige Anhaltspunkte zu geben, was Betroffene tun können. Aus eben diesem Grund haben wir selbst Herrn Lang um ein Interview gebeten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  8. PM sagt:

    Hallo Herr Zerfraß,

    ihr investigativ recherchiertes Thema hat faktentechnisch eine Qualität und Tiefe, die ich lange nicht erlebt habe, dafür meinen Respekt. Wenn man sich die Mühe macht und allein ihre recherchierten Fakten GENAU betrachtet weiß man dass Sie und die WIWO mit ihrer Berichterstattung sowas von RICHTIG liegen. Auch spricht für Ihre Integrität wie sauber Sie sich hier als Kommentator verhalten. Es macht Freude Ihre Beiträge hier zu lesen, zumal Sie jeden von anonymen Mietjublern unterirdisch gefakten Kommentar völlig entkräften.

    Es ist darüber hinaus ein offenes Geheimnis dass Herr Öhme derzeit fast kollabierend vor Wut alle möglichen verfügbaren Netzwerke bemüht, irgendwelchen diskrediditierenden Dreck zu Ungunsten des Herrn Zerfraß und somit im Sinne der POC ins Internet zu schmieren. Dass Sie als WIWO-Redakteur ihre ausführliche Berichterstattung bereits mit FAKTEN untermauert haben wird (wie nicht anders zu erwarten) völlig ignoriert. Solche von POC oder von beauftragten Dritten offenbar bezahlten Pro-Schreiberlinge haben ihren SEHR GUTEN Rechercheergebnissen außer hohler Polemik und Vertriebsstrukki-Rhetorik nichts entgegen zu setzen.

    Diese Art “Dreckschleuder-Journalismus” wird ausgerechnet von der nebulös verschachtelten Kapitalanlagenvertriebsbutze und dem ebendiesem vorgeschalteten “Redaktions”-Portalnetzwerk des Herrn Bremer geliefert. Wen wunderts, dass sich ausgerechnet der im Vertrieb mehrfach gescheiterte Herr Bremer nun anschickt, sich “subjektiv” zu Themen zu äußern von denen er nachweislich keinen blassen Schimmer hat. Dafür schreibt er zum Thema WIWO/POC umso tendenziöser und vor allem substanzlos und mit der Rechtschreibung eines Vorschülers, eben so wie man das von Herrn Bremer gewohnt ist.

    Die von POC ins Netz gequälte “Aufklärungsseite” mit wahlweise verfügbaren und gleich wieder gelöschten “Beweisen” und Bremers hundertfach gespiegelte Müllkommentare bedeuten nur, dass man versucht, dass Google-Ranking zu beherrschen um negative Suchergebnisse auf die Plätze zu verweisen.

    An den Artikeln der WIWO habe ich nichts auszusetzen. Herr Zerfrass, Ihnen gebührt aus Anlegersicht uneingeschränkte Anerkennung für diese redaktionelle und thematische Punktlandung. Gut gemacht! Recherchieren Sie also bitte weiter – ich halte es für durchaus möglich dass sie noch eine fette Schippe drauflegen!

    Einen schönen Sonntag noch.
    PM

    • PM-2 sagt:

      Dann lassen Sie Michael Oehme doch wüten. Seine Mandanten werden schon dahinter kommen das kein geringerer als ihr eigener Presseberater maßgeblich zu den Problemen beiträgt. Andere Leute als seine paar gekauften Journallien hat er kaum qualitativ hochwertige Alternativen.

  9. Sehr geehrter PM,

    herzlichen Dank für das Kompliment. Beim Lesen Ihres Kommentars ist mir aufgefallen, dass ich bisher nur zu den negativen Kommentaren Stellung genommen habe. Auch die positiven habe ich natürlich gelesen. Daher ein überfälliges Dankeschön an all diese Kommentatoren.

    In einem Punkt dürfen Sie sicher sein: Dass wir an dem Thema dran bleiben. Im aktuellen Heft ist bereits ein weiterer Artikel erschienen. Und wir haben noch reichlich Material und Hinweise, denen wir gerade nachgehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  10. David Schauer sagt:

    Hallo Herr Zerfaß,

    ich habe eigentlich nur zwei Fragen an Sie bzw. Ihre Redaktion:

    1.
    Wenn POC irgendwann testierte Bilanzen vorlegen oder mittels eines
    Gerichtsurteils (denn offenbar sind ja juristische Maßnahmen ergriffen
    worden) fest stehen sollte, daß Ihre bisherigen zusammengefaßten
    Behauptungen auf einem Irrtum beruhen, entschuldigen Sie bzw. Herr Tichy sich dann bei den POC-Verantwortlichen und den POC-Anlegern?

    2.
    Gleich, ob es nun, wie Sie sagen, eine Sekt- oder, wie Herr Tichy behauptet, eine Champagnerflasche war, die Sie davon abgehalten hat, nach Kanada zu fliegen. Warum sind, wie es sich für eine unabhängige Redaktion ja auch gehört, nicht auf eigene Kosten dorthin geflogen? Denn auch wenn Sie nun behaupten, daß das Oilweek-Ranking bzw. die Fördermenge nicht maßgeblich ist, müssen Sie doch zugeben, daß Ihnen in Ihrer Berichterstattung in diesem speziellen Punkt ein schwerer Fehler unterlaufen ist. Die Oilweek listet ja tatsächlich keine Unternehmen, die eine rein private Gesellschafterstruktur haben. Exakt die Unklarheiten, zum Beispiel auch, warum in diesem bei kmi thematisierten Gutachter nur ein Monat berechnet ist (dort wird ja übrigens auch erklärt warum), wären doch dort vor Ort im Gespräch mit in der Ölbranche kompetenten Gesprächspartnern sicher zu klären
    gewesen. Ist es nicht zwangsläufig so, daß Recherchen bzw. Artikel
    irgendwann eine Dimension erreichen, die nicht mehr vom Schreibtisch aus zu leisten ist?

    Abschließend noch eine persönliche Anmerkung: Sie treten für meinen
    Geschmack in Ihren Antworten etwas gereizt auf. Dieses Forum ist doch dafür da, daß Sie sich mit ihren Lesern auseinandersetzen. Und einen Fehler zu begehen, ist ja nicht strafbar. Sie schreiben ja auch recht süffisant. Da müssen Sie doch darauf gefaßt sein, daß Ihnen das in ähnlicher Weise entgegenschlägt.

    • Hallo Herr Schauer,

      Zu 1. Uns sind bislang keine juristischen Maßnahmen seitens POC gegen uns bekannt. Nach einer Abmahnung, die wir vollumfänglich zurückgewiesen haben, haben wir bisher nichts weiter gehört. Insofern lassen Sie uns erstmal abwarten, ob sich die “Wenn-Frage” so entscheidet wie in Ihrer Prämisse zugrunde gelegt, bevor wir über das “Dann” reden.

      Zu 2. Wir haben das Thema Recherche vor Ort diskutiert. Es wäre auch nicht an den Kosten gescheitert, wohl aber am mangelnden Sinn dieser Reise. Wie ich nun mehrfach betont habe sind die testierten Bilanzen entscheidend, nicht die Fördermenge alleine und auch nicht, ein oder zwei Ölquellen anzuschauen. Denen sieht man nicht an, wem sie gehören und ob sie profitabel sind. Die Recherche habe ich mitnichten alleine vom Schreibtisch aus geleistet. Da ist eine stattliche Anzahl an Dienstreisen zusammen gekommen – wenn auch nicht nach Kanada. Dennoch habe ich auch Gespräche mit kanadischen Ölexperten und ehemaligen Conserve-Oil-Mitarbeitern geführt – heutzutage sind sogar transatlantische Telefonate unproblematisch möglich.

      Eine gewisse Süffisanz in meinen Antworten haben Sie völlig korrekt bemerkt, wo Sie Gereiztheit erkennen wollen, bitte ich Sie, mir noch genauer zu erklären. Aber ja, das Forum ist zur Auseinandersetzung mit den Lesern da. Genau deshalb habe ich diverse Antworten geschrieben – und schreibe ich jetzt diese. An einer gewissen Angriffslust in Kommentaren habe ich auch nichts auszusetzen – aber das rechtfertigt nicht jede Entgleisung.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

  11. Leo Benz sagt:

    Sehr geehrter Herr Zerfaß,
    vielen Dank für Ihre Antwort auf meine Einträge in diesem Bloq.
    In Ihrer Erstdarstellung waren die Punkte “Oilweek” und “Fördermenge” für Sie bedeutende Fakten zum Nachweis des Betrugssystems. Nun hat sich Oilweek geäussert und die Fördermengen sind, abweichend von Ihrer Darstellung, auch belegt. Plötzlich spielen die zuvor so bedeutenden Argumente keine Rolle mehr. Dennoch bleiben Sie bei dem zuerst erhobenen Vorwurf.
    Werden Sie, im Zusammenhang mit Kritik an Ihren Veröffentlichungen, mit falschen Namen angesprochen, so vermuten Sie dahinter Provokation. Geschieht die falsche Ansprache anonym, jedoch mit positiver Würdigung Ihres Artikels, so bedanken Sie sich artig für das Kompliment, ohne in der falschen Ansprache eine Provokation zu sehen.
    Dies sagt viel über Ihre Persönlichkeitsstruktur.

    • Sehr geehrter Herr Benz,

      wenn Sie die bisherigen Artikel und Blogeinträge aufmerksam durchgehen, so werden Sie feststellen, dass wir Proven Oil Canada in keinem unserer Beiträge als “Betrugssystem ” bezeichnet haben. Sie unterstellen uns hier einen Vorwurf, den wir so gar nicht erhoben haben. Wir haben darüber hinaus in einem Text von fünf Seiten ganze zwei Absätze der Fördermenge gewidmet. Das ist ein Punkt unter vielen, über den Anleger nachdenken sollten. Warum Sie ausgerechnet diesem Argument eine besondere Bedeutung beimessen, kann ich nicht nachvollziehen. Und ebensowenig, dass dieses Argument nun angeblich keine Rolle mehr spielte. Wie ich in den vorangegangenen Kommentaren dargelegt habe, ist erstens die Fördermenge über längere Zeiträume weiterhin unklar. Und zweitens reicht alleine diese Angabe auch nicht aus, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu belegen. Hierzu sind weitere Informationen erforderlich.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

  12. Cerberus sagt:

    Sehr geehrter Herr Zerfaß,
    es muß -in dem kmi-bericht- selbstverständlich heissen : “Gaspreis von 20 US$ pro Boe”.

    Aber bevor ich mir die Mühe mache näher auf Ihre letzte Ausführung einzugehen, möchte ich gerne eine Stellungnahme zu nachfolgend verlinktem Bericht.

    http://www.bürgersagt.de/?p=20123

    Was sagen Sie dazu ?
    Ist dies die Intention Ihrer Redaktion ?

    Die Art der Fragestellung kommt doch sehr bekannt vor … !

    • Sehr geehrter Cerberus,

      die Stellungnahme zu dem Bericht fällt recht knapp aus. Schauen Sie ins Impressum, schauen Sie, welche andere Webseite unter dem Artikel als Quelle angegeben ist. Dann erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

    • PM sagt:

      bürgersagt – was sagt denn der Bürger Bremer in seinem dutzendfach gespiegelten Verwirrspiel-Artikel? Nur das was ihm von seinem alten Bekannten Brandl kostenpflichtig aufgetragen wurde sollte man getrost einmal annehmen. In welche Richtung das zu gehen hat kann man in Hunderten (!!) anderen Artikeln zu Sunrise Energy auf den Hunderten (!!) Bremer-Beriaschwili-Jänisch-Öhme-Seiten nachlesen. Völlig Substanzfrei dieses unerträglich geschönte Werbegeschreibsel zu immer denselben faulen Eiern. Das verwundert allerdings nicht, ist doch dieser Herr Bremer trotz seines stolz präsentierten Journalistenausweises noch lange kein Journalist.

      Köstlich dieser Vertriebsknochen.

  13. Christoph G. sagt:

    In der Tat, hier erübrigt sich jeder Kommentar, da der Autor und Fragesteller auch auf der Payroll von Syn-Energie und Herr Brandl steht. Anders sind die hunderten Lobhudeleien auf den Leipziger “SEO-optimierten Blogseiten” und andere “Dienstleistungen” nicht in dieser Menge und Fülle nicht denkbar.

    Die medial meist hyperaktiven Fürsprecher solch obskurer Konstrukte wie POC, S+K, Syn-Energy etc. sind immer dieselben – und somit aus journalistischer Sicht nicht von dieser Welt, ja nicht einmal mit journalistischer Ausbildung gesegnet..

    Ein Michael Oehme, der sich hinter einer Capisol Gmbh und einer Docuware AG (umbenannt in CapitalPR AG, weil die ECHTE und markenrechtlich geschützte Docuware AG eine klare Ansage gemacht hat!) ist wie sein durch erst kürzlich erfolgter Verbrüderung neu gewonnener “Freund” Thomas Bremer, Garanten für hundertfach im Netz gespiegelte Online-Schönfärberei. Nicht im Sinne der Anleger versteht sich. Kein Wunder also, dass sich der “Pressesprecher” so mancher Trümmertruppe pauschal des Schachteltrios Bremer, Jänisch, Beriaschwili bedient (diebewertung,lipsiafinanz,opusbonum, flex&fair,3f.ag etc etc etc) um seine kühne Propaganda auf deren hunderten Mülltextseiten flächendeckend unters Volk zu streuen. Kein Problem für die Strohmännel-Rasselbande, verwaltet sie doch mittlerweile auch logistisch alle Internetaktivitäten des lustigen Buchstabentaliban aus Friedberg. Ein kurzer Blick in die Domaindaten aller merkwürdigen Oehme-eigenen “Beratungskonstrukte” reicht da schon. http://who.is/whois/capitalpr-ag.ch , http://who.is/whois/capisol.com – usw.

    Was Oehme für seine Kunden an Pressearbeit abliefert dient schließlich nur einem Zweck – und der ist sicher nicht im Sinn der Anleger. Seis drum, zum Glück gibt es couragierte und ECHTE Journalisten vom Schlag eines Florian Zerfaß, eines Martin Gerth und einer Melanie Bergmann, die ihren Job noch nach gründlich recherchierter Faktenlage erledigen und nicht als von dubiosen Typen bezahlte Claqueure. Solche findet man problemlos im Netzwerk und der Person eines Herrn Bremer aus Leipzig und seinen qualifikationsfreien Vasallen, nicht in den Redaktionen der Verlagsgruppe Handelsblatt. Oder beschäftigt die Wiwo z.B. Wintergartenvertreter, Biologiestudenten oder Hausmeister(innen), die allesamt über Nacht zu Finanzjournalisten, NPL-Experten und sonstigen Koryphäen ohne jede Ausbildung mutieren? Wohl eher nicht.

    Bleibt zu wünschen, dass Herr Zerfaß an diesem Thema dranbleibt, auch wenn Hannes “ehemalige” Weggefährten oder gar seine Söhne hier eine Nebelkerze nach der anderen zu zünden versuchen. Einige Vertriebe und Namen werden sich aufgrund bisher (gewollt) unerwähnt gebliebender Netzwerk-Verknüpfungen sicher noch thematisch in WIWO-Berichterstattung wiederfinden und kreuzen, da bin ich mir fast sicher. Im Sinne der Anleger versteht sich.

    Momentan beschäftigt mich aber eher die Frage welche genaue Expertise und fachliche Qualifikation eine Frau Glauba (POC) eigentlich hat. M.E. hat sie ja nur eine Ausbildung als Zahnärztin. Reicht das heutzutage um 300 Mio Anlegergelder einsammeln zu können? Interessante Qualifikation.

    Christoph

  14. Christoph sagt:

    In der Tat, auf den Hinweis der Cerberus-Quelle erübrigt sich jeder Kommentar, da dortiger Autor und Fragesteller gleichzeitig “SEO-Dienstleister für Brandl ist und somit auf der Payroll von Syn-Energie steht. Anders sind die hunderten Lobhudeleien der Leipziger “SEO-optimierten Blogseiten” auf Brandl in dieser seit Jahr und Tag geballten Menge nicht denkbar.

    Die medial meist hyperaktiven Fürsprecher solch obskurer Konstrukte wie POC, S+K, Syn-Energy etc. sind ohnehin immer dieselben – und somit aus journalistischer Sicht nicht von dieser Welt, ja nicht einmal mit journalistischer Ausbildung gesegnet.

    Ein Michael Oehme, der sich so wird kolportiert hinter seiner Capisol Gmbh und einer Docuware AG (umbenannt in CapitalPR AG, weil die ECHTE und markenrechtlich geschützte Docuware AG eine klare Ansage gemacht hat!) für den deutschen Fiskus unsichtbar machen möchte, ist wie sein durch erst kürzlich erfolgte Verbrüderung neu gewonnener “Freund” Thomas Bremer Garant für hundertfach im Netz gespiegelte Online-Schönfärberei. Nicht im Sinne der Anleger versteht sich, aber immerhin. Kein Wunder also, dass sich der “Pressesprecher” so mancher Trümmertruppe pauschal des Schachteltrios Bremer, Jänisch, Beriaschwili bedient (diebewertung,lipsiafinanz,opusbonum, flex&fair,3f.ag etc etc etc) um seine kühne Propaganda auf deren hunderten Textmüllseiten flächendeckend unters Volk zu streuen. Kein zusätzlicher Aufwand für die Strohmännel-Versteckspieler, verwalten sie doch mittlerweile auch logistisch alle Internetaktivitäten des abenteuerlich textenden Buchstabentaliban aus Friedberg. Ein kurzer Blick in die Domaindaten aller Oehme zuzuordnenden “Beratungskonstrukte” reicht da schon. http://who.is/whois/capitalpr-ag.ch , http://who.is/whois/capisol.com – usw.

    Was Oehme für seine Kunden an Pressearbeit abliefert dient schließlich nur einem Zweck – und der ist nicht immer zum Nutzen der Anleger geeignet, meist eben garnicht wie das bittere Ende vieler Oehme-Kunden widerspiegelt. Seis drum, zum Glück gibt es couragierte und ECHTE Journalisten vom Schlag eines Florian Zerfaß, eines Martin Gerth und einer Melanie Bergmann, die ihren Job noch nach gründlich recherchierter Faktenlage erledigen und nicht als von dubiosen Typen bezahlte Claqueure. Solche findet man wohl problemlos im Netzwerk und der Person eines Herrn Bremer aus Leipzig und seinen qualifikationsfreien Vasallen, nicht in den Redaktionen der Verlagsgruppe Handelsblatt. Oder beschäftigt die Wiwo z.B. Wintergartenvertreter, Biologiestudenten oder Hausmeister(innen), die allesamt über Nacht zu Finanzjournalisten, NPL-Experten und sonstigen Koryphäen ohne jede Ausbildung mutieren? Wohl eher nicht.

    Einige Personalien im Büro der Jordanstrasse die immer wieder mal für “dies und das” oder “dieses und jenes Impressum namentlich herhalten” müssen, dürften zu aller Erstaunen eher mit lustigen Lebensläufen und Berufskarrieren punkten statt einem fundierten Sachverstand.

    Bleibt zu wünschen, dass Herr Zerfaß an diesem Thema dranbleibt, auch wenn Hannes “ehemalige” Weggefährten oder gar seine Söhne hier eine Nebelkerze nach der anderen zu zünden beauftragen. Einige Vertriebe und Namen werden sich aufgrund bisher (gewollt) unerwähnt gebliebener Netzwerk-Verknüpfungen sicher noch thematisch in einer künftigen WIWO-Berichterstattung wiederfinden oder kreuzen, da bin ich mir fast sicher. Im Sinne der Anleger sicher eine interessante Wissensbereicherung.

    Momentan beschäftigt mich aber eher die Frage welche genaue Expertise und fachliche Qualifikation eine Frau Glauba (POC) eigentlich hat um all die komplexen Konstrukte ihres Hauses zu überblicken. M.E. hat sie ja nur eine Ausbildung als Zahnärztin. Reicht das heutzutage um 300 Mio Anlegergelder einsammeln zu können? Interessanter Denkansatz, hört man doch immer wieder, dass im Kapitalanlagenvertrieb des Grauen Marktes oft nur im Hintergrund agierende “Eminenzen” die Frontmarionetten briefen. Dies in aller Regelmäßigkeit nur deshalb, weil sie sich ein offenes Agieren aufgrund reputationskillender Mega-Pleiten im selben Segment gar nicht mehr leisten können. Da fallen mir ja ganz aktuell und spontan so einige Namen ein.

    Den Redakteuren der Wirtschaftswoche sicher auch.
    In diesem Sinne vielen Dank für die Lektüre im Heft 05/2013

    Christoph

  15. Leo Benz sagt:

    Sehr geehrter Herr Zerfaß,
    wenn Sie in Ihrem Artikel die POC-Geschäfte als dunkle Geschäfte bezeichnen, die Fonds als unapppetiliche Fonds und die Investmentidee als Räuberpistole, so stellt sich natürlich die Frage was Sie dem Leser mitteilen wollen, wenn Sie Betrug damit nicht unterstellen. Nur wenn den POC-Fonds ein Betrugssystem zugrunde liegt besteht Gefahr für die Anleger. Was also ist der Sinn Ihrer Veröffentlichung, wenn Sie die Anleger nicht vor Schaden schützen wollen, welcher aufgrund Ihrer Erkenntnisse eintreten wird?
    Die gleiche Frage stellt sich, wenn Sie dem fehlenden Eintrag im Fachmagzin Oilweek eine eigene Überschrift widmen und danach erklären, dass der Eintrag eigentlich ohne Belang wäre.
    So schwer wie es zu verstehen ist, dass Sie sich bei jemanden bedanken, der Sie mit falschem Namen anschreibt, wenn er Ihnen nur etwas beispringt, so wenig ist zu verstehen, was Sie mit Ihrer Veröffentlichung, welche nicht aus Faktennachweisen sondern, nach wie vor, nur aus Behauptungen besteht, wirklich wollen.
    Die von POC vermutete Fremdsteuerung scheint nicht so weit hergeholt.

  16. Sehr geehrter Herr Benz,

    schauen Sie sich doch bitte die Fakten an, die in den Artikeln genannt sind. Dass Proven Oil Canada (POC) ein “Betrugssystem” sei, wie Sie es formulieren, habe ich nirgends behauptet.

    Der Sinn des Artikels ist ganz einfach: Anlegern zusätzliche Informationen liefern, die sie vom Emissionshaus selbst nicht mitgeteilt bekommen. Damit sie sich ein umfassenderes Bild machen können.

    Die Gefahr, dass eine Kapitalanlage sich zu einem wirtschaftlichen Totalflop entwickeln kann, besteht im Übrigen nicht bloß dann, wenn Initiatoren sich betrügerischen Verhaltens schuldig machen, wie Sie es in Ihrem Kommentar unterstellen. Die Emissionsgeschichte ist übervoll mit Beispielen, dass es auch auf anderem Wege schief gehen kann.

    Eine Fremdsteuerung kann ich definitiv ausschließen. Wie ich es mit fragwürdigen Angeboten halte, können Sie hier http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/08/transparenz-und-trickserei/ gerne noch einmal nachlesen. Abgesehen davon sind mir im Rahmen dieser Recherche außer von Proven Oil bzw. deren Pressesprecher Michael Oehme auch keinerlei Angebote von anderer Seite unterbreitet worden. Auch dies spricht durchaus für sich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  17. Leo Benz sagt:

    Sehr geehrter Herr Zerfaß,
    Sie weichen aus. Ihr Artikel beinhaltet bislang keine (für den Leser erkennbaren) Fakten ,sondern Behauptungen. Diese werden nicht deshalb zu Fakten, weil sie einfach wiederholt aufgeschrieben werden.
    Sie veröffentlichen z.B. nicht die Ihnen, nach eigenen Angaben vorliegenden Auszüge mit den Gesellschaftern vor dem 4.1.2013. Das wäre eine Hinweis.
    Wird von der gegenseite etwas widerlegt (Oilweek) gestehen Sie Ihre ursprüngliche Behauptung nicht als Fehler ein, sondern argumentieren, dies sei gar nicht so wichtig. Dem Leser haben Sie jedoch zuvor etwas anderes vermittelt.
    Diese Verhaltensweise ist es, welche Sie nicht glaubwürdig macht. Es genügt nicht einfach etwas zu behaupten und anzunehmen jeder nimmt Ihnen Ihre Behauptungen unbelegt ab.
    Werden Sie doch einfach in Ihren den Nachweisen genau so konkret wie in Ihren den Behauptungen. Nur dann hat die von Ihnen vom Zaun gebrochene Aktion einen Sinn.

    Gruß
    Leo Benz

  18. Sehr geehrter Herr Benz,

    ich weiche hier mitnichten aus. Alle Artikel enthalten eine Vielzahl von Fakten. Und es stimmt auch nicht, dass – wie Sie ausführen – diese für den Leser nicht erkennbar oder überprüfbar wären. Einige Angaben können Sie online problemlos nachvollziehen – etwa die, welche Lebensläufe die Herren Crombie und Nakamura in LinkedIn-Profilen angegeben haben oder welche Pressemitteilungen sie bzw. die Firmen, für die sie tätig waren, herausgegeben haben. Welche Agentur die Seite der Conserve Oil Corporation (COC) gebaut hat, woher die Bilder stammen, auf welchem Server die Seite liegt, und noch einige weitere.

    Hinsichtlich der Registerauszüge habe ich Ihnen bereits in einem früheren Kommentar angeboten, dass Sie diese gerne hier einsehen können. Sie können sich auch gerne selbst einen Zugang zum kanadischen Handelsregister beantragen bzw. die Unterlagen über einen der vielen Dienstleister, die dies anbieten, selbst abrufen. Alles online möglich. Wir können jedenfalls nicht einfach hingehen und offizielle, kostenpflichtig abrufbare Registerdokumente einfach frei zugänglich auf unsere Seiten stellen. Dann würden wir Gefahr laufen, uns juristischen Ärger einzuhandeln.

    Aus etlichen Rückmeldungen von Lesern weiß ich, dass diese die Angaben durchaus für SEHR glaubhaft halten. Das betrifft sogar den absoluten Großteil der direkten Rückmeldungen. Lediglich hier im Forum wollen einige wenige Schreiber – merkwürdigerweise sind es zumeist dieselben – die Glaubhaftigkeit der genannten Fakten in Frage stellen.

    Ich wundere mich darüber. Wie auch über manches andere. Sie scheinen sich nicht im Geringsten daran zu stören, dass Proven Oil Canada (POC) in einer von Frau Galba unterzeichneten Stellungnahme zunächst erklärt, kein COC-Anteilseigner halte 25 Prozent oder mehr, dann aber kurz darauf eine Gesellschafterliste veröffentlicht, auf der Frau Galba mit 31 Prozent angegeben ist. Warum ist das so? Stellen Sie sich diese Frage nicht? Wundert Sie das nicht?

    Hinsichtlich Oilweek versuche ich nun ein weiteres Mal, Ihnen zu verdeutlichen, dass ich hier gar nichts relativiere. Ich schicke Ihnen, wenn Sie das wünschen, den ersten Artikel gerne noch einmal zu. Dann können Sie selbst nachzählen: Zwei Absätze auf insgesamt acht Seiten (einschl. Anzeigen) waren dem Ranking gewidmet. Ein Aspekt unter vielen. Das gilt bis heute unverändert. Und ebenso gilt unverändert, dass sich die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Fonds aus den Fördermengen alleine nicht beurteilen lässt. Siehe hierzu auch diverse weitere Kommentare meinerseits. Da ist weder eine Relativierung noch ein Widerspruch.

    Wo Oilweek etwas widerlegt haben sollte, müssten Sie mir auch noch einmal genau erklären. Ich hatte in einem vorangegangenen Kommentar schon darauf hingewiesen, dass die Stellungnahme von Oilweek wieder von der Website energiefonds-kanada.de gelöscht worden ist. Haben Sie bei Proven Oil nachgefragt, warum das so ist? Es würde mich sehr interessieren, welche Antwort Sie bekommen haben. Falls Sie die Auskunft, die wir von Oilweek bekommen haben, noch einmal mit eigenen Augen einsehen möchten, empfehle ich Ihnen den Faktencheck (http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/kanada-fonds-die-poc-argumente-im-faktencheck-punkt-8-bis-10/7656846-4.html), dort Punkt neun. Einen längeren Auszug aus dieser Mail haben wir dort nämlich im Wortlaut online gestellt. Für jeden Leser zugänglich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  19. PM sagt:

    Still ruht der See. Sind POC etwa die Argumente ausgegangen und man hofft das Thema wird sich leise auslaufen? Anders ist nicht zu erklären weshalb kein Gericht die angeblich falschen Aussagen der WiWo untersagte. Demnach dürfte wohl alles gestimmt haben.

  20. PM-2 sagt:

    Das Thema “sich fremdschämen” paßt zu dem was sich Michael Oehme und POC wieder leisten :-) . Da ist man mit Schavan in bester Gesellschaft denn auch deren Lügengebilde ist aufgefallen.

  21. PM-3 sagt:

    Legt doch ganz einfach mal Beweise für Euere Anschuldigungen vor.

    Wo sind denn die “internen Finanzberichte” welche Euch angeblich vorliegen und das “Schneeballsystem” beweisen?
    Einfach liefern, Leutz!

    Damit könntet Ihr POC ganz schnell vom Markt nehmen und bräuchtet nicht weiter rumheulen.

    Stattdessen wird weiter auf irgendwelchen nur Euch bekannten Personen herumgehackt und längst widerlegte Behauptungen neu aufgetischt.

    Persönliche Fehden interessieren hier niemanden. Schon gar nicht zufriedene Anleger!

  22. blicker sagt:

    Hallo Herr Zerfass,
    selbst wenn Herr Hanne, wie sie glauben machen wollen, einmal Teile der 31% von Frau Galba gehört hätten, erkenne ich Ihr Problem immer noch nicht richtig. Alles was Sie Herrn Hanne vorwerfen ist eine Ewigkeit her. Warum sollte er heute nicht in der Lage sein, dass Geschäft besser anzugehen. Zumal wir heute eine ganz andere Situation haben. Im Ölgeschäft werfen Sie Ihm ja nur Erfolglosigkeit vor. Mit seinen anderen Geschäften hat er sicher was anderes vorgehabt, als zu betrügen. In dem Gewerbe wird schnell aus einer guten Idee,durch Erfolglosigkeit, ein “Betrug”. Menschen mit tatsächlich krimineller Energie meine ich damit nicht, zumal man denen immer mehr den Nährboden entzieht. Die kann ich aber bei Herrn Hanne nicht erkennen. Nach Ihren Argumenten scheint POC das meiste Geld für Analysen auszugeben. KMI -gekauft, Nerb -gekauft, Tapir -gekauft, GUB -gekauft,Kapital Rating -gekauft,Invest Report -gekauft,Appel -sowieso gekauft. An was soll sich der interessierte Anleger noch orientieren. Jedenfalls nicht an der Witschaftswoche. Sie waren bisher sicher noch kein Unternehmer, beurteilen jedoch Dinge, die so vielschichtig sind, dass sie genauester Analysen bedürfen. Sie schreiben nur tendenziös und werfen mit Dreck. Lege nicht alle Eier in einen Korb muß die Botschaft sein. Und wenn von 10 fünf kaputt gehen bleiben immer noch fünf.

  23. blicker sagt:

    Ach ja nochmal zum Thema kaufen- wieviel mehr als eine Flasche Sekt haben die anderen Wirtschaftredakteure wohl bekommen. Das wäre mal einen Artikel in der WiWo wert.

  24. PM sagt:

    Meine Herrn deutlicher kann man nicht machen ein bezahlter Kommentareschreiber zu sein. Ein Privatanleger schreibt ernsthaft er könne damit leben das investierte Geld abzuschreiben weil er so umfangreich aufgeklärt wurde?

    An alle Privatanleger die hier betroffen sind und Geld bei POC angelegt haben: seht ihr es auch so das ihr gerne das Geld abschreibt weil ihr umfangreich aufgeklärt worden seid und es total irrelevant ist das die Beteiligung eines gerichtsbekannten Anlagebetrügers euch vorher arglistig verschwiegen wurde? Der könnte ja nach 10 Jahren resozialisiert und ehrlich geworden sein. Wurdet ihr darüber aufgeklärt und seid bereit die Risiken der Resozialisierung mit zu tragen, und seid am Ende keineswegs böse wenn sich rausstellte das die Katze das mausen nicht lassen konnte?

    Das Argument ist es wert als Witz in die Annalen der Fondsbranche einzugehen. Auch von den “Analen” können wir sprechen, weil es völlig für den Arsch ist.

  25. Branchenkenner sagt:

    Es ist interessant zu beobachten, daß niemand bisher die Aussagen eines anderen in Alaska tätigen Fondsanbieters unter die Lupe genommen hat. Dort findet man im Internet sehr relevante Informationen (wie z.B. eine massive 7-stellige Geldstrafe) über die die Anleger in Deutschland nicht informiert wurden. Wann wird das mal näher untersucht?
    Zu POC teile ich die Auffassung, daß nur die Vorlage der Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnung den Verdacht ausräumen können.

    • Mitleser sagt:

      Meinen Sie den nächsten Kunden von Michael Oehme, bei dem in Kürze die StA einmarschieren dürfte, ECI? Kay Rieck hat sich bereits zurück gezogen aus der Geschäftsleitung und soll viel Zeit in Dubai verbringen. Die kassierten übrigens nicht nur eine hohe Geldstrafe, sondern werben auch mit Partnern die sie gar nicht haben. Gute neun Gerichtsverfahren laufen.

    • Manfred Schlüter sagt:

      Man liest auch nix über den früheren Texanischen Partner, den Kay Uwe verklagt hatte, um dann später bei der höheren Instanz um die Einstellung des Verfahrens zu bitten, da man sich zwischenzeitlich gütlich einigte. Und die Strafe für das Schippern der Bohrinsel einmal rund um die amerikanische Küste unter einer anderen Flagge als der US Amerikanischen, hallo? Wer kann denn sowas ahnen? Schlimmer wäre es gewesen, wenn die Bohrarbeiten in Alaska eingestellt würden, da es sich um eine der sehr seltenen Brutaufzuchtregionen der Welt für Blauwale handelt. Aber auch das hat Kay Uwe abgeschmettert. Für mich heißt das übersetzt: Wo gehobelt wird da fallen Späne, und er hat sich als Newcomer in einen Markt geboxt, was natürlich jetzt für Aktionen seiner Gegner sorgt. Aber ehrlich wer kann von sich behaupten einen Weltkonzern aus dem Schlaf gerissen zu haben? Er spielt richtig mit und hat sogar eine große renommierte Anwaltssozietät in Anspruch genommen, um seine Lobbyarbeit im US Kongress zu unterstützen. Vor soviel Chupza zieh ich persönlich meinen Hut.

      • Mitleser sagt:

        Na, dann ist ja alles gut in Alaska. Und der Umstand, daß die staatlichen Erstattungen gar nicht cash ausgezahlt werden, sondern Steuererleichterungen sind, die nur im Falle eines operativen Gewinnes wirklich zum Tragen kommen, ist natürlich auch nicht wirklich gravierend, es sei denn, wenn angeblich die Ausschüttungen aus diesen Rückflüssen bestritten wurden.

        • eci-fan sagt:

          Es ist doch bezeichnend, dass vor jeder endgültigen Endabrechnung der Vorgängerfonds immer wieder ein größeres Folgeinvestment in die Platzierung gegeben wurde… Solange es weiter schneit, funktionieren auch Schneeballsysteme. Und als reiner Eigenkapitalfonds kann die GF ja auch machen, was sie will, da keinerlei Rechenschaft oder Konzeption gegenüber Kreditinstituten darzulegen ist. Dass Herr Rieck sich verabschiedet hat, lässt sich nachvollziehen…

  26. Öl Analyst sagt:

    Falls die Produktionszahlen von POC stimmen sollten, dann wären die Reserven heute zwischen 300 und 400 Mio. Dollar wert und könnten zu diesem Preis auch am Markt veräußert werden. Jeder Fondsmanager würde doch sofort diesen Weg wählen und die Anleger ausbezahlen. Dann bliebe für das Management immer noch ein fetter Batzen…

    • Oelprinz sagt:

      Verdammt Sie haben natürlich recht. Erst jetzt verstehe ich wieso der König von Saudi Arabien und die OPEC so nervös sind. Na klar….! Die haben gepeilt das es POC und ECI gibt. Als denen dann noch klar wurde das beide vom PR Schwergewicht Michael Oehme vertreten werden, da gingen alle Alarmglocken an. OPEC und Saudis können einpacken! Michael Oehme wird übers Internet eine Revolution entfachen wenn die bei POC und ECI nicht spuren. Bei den relevanten Cash-Reserven in beiden Firmen, da können die Scheichs nicht mithalten…! Kunden von Michael Oehme sind immer für Überraschungen gut. ACI hat den Immobilienmarkt in Dubai übernommen! Debi Select den größten Stromversorger der Welt namens Teldafax aufgebaut! Taxmobil revolutioniert das Verkehrsgewerbe! Canada Gold Trust den Rohstoffsektor! Und eine Firma S&K rollte den Markt für Immobilien auf – da stand gerade eben noch was in der WiWo dazu drin! Wieso nur haben alle Blinden dieser Welt solche Zusammenhänge übersehen. Nur wo Michael Oehme drauf steht ist Seriosität und maximaler Gewinn drin!

    • PM-3 sagt:

      Zum Einen könnte das Managment dies gar nicht entscheiden. Dies ist Sache der Gesellschafter, mithin der Anleger. Auch event. Gewinne gingen in dieser Phase zum Großteil an die Gesellschafter.

      Zum Zweiten, weshalb sollte man denn zu dem o.a. Preis veräußern?
      Das wäre dann direkt wie Geldwechseln.

  27. Liebe Leserinnen und Leser,

    im Blogeintrag geht es um Proven Oil Canada (POC), und darum sollte es auch hier in den Kommentaren gehen. Wer Fragen, Anregungen, Hinweise oder Material zu anderen Fonds hat, kann sich gerne an mich persönlich wenden unter florian.zerfass[at]wiwo.de .

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

    • Öl Analyst sagt:

      Dem kann ich mich nur anschließen. Bin gerade dabei sämtliche Wells von Conserve Oil zu untersuchen und werde die Ergebnisse dann hier einstellen. Dann kann sich jeder selbst ein Bild machen.

  28. Öl Analyst sagt:

    In der Oilwelldatenbank finden sich 577 Einträge für Conserve Oil oder COC. 9 Wells wurden unlängst gebohrt oder permitted und es gibt noch keinen Status. 123 Wells sind suspended und 61 Wells wurden aufgegeben. 149 Wells produzieren Öl und weitere 67 Wells Gas. Es gibt eine Vielzahl von Wells, die bereits vor Auflage der POC Fonds von Conserve gebohrt und produziert wurden. Das älteste Well datiert auf 1956.
    Viele der “Suspensions” passierten jedoch in jüngerer Zeit. In vielen Wells teilt sich Conserve die Produktion mit anderen Ölfirmen. Das einzige was also wirklich Klarheit schaffen würde, wäre die Vorlage der echten Steuererklärungen. Denn nur dann könnte man die wahren Öleinnahmen sehen. Aufschlußreich wäre auch eine Übersicht, welche Wells letztendlich den FOnds zuzuordnen sind und zu welchen Anschaffungskosten wieviele Barrels Reserven eingekauft wurden. Leider wurden auch auf der Informationsreise solche Unterlagen nicht offengelegt. Da stehen noch viele Fragen offen. PS: Die in der Wiwo erwähnten Grundstücke übrigens sind sehr gute Gewerbegrundstücke in einem großen Industrieareal.

  29. Hinterfrager sagt:

    ist hier komplette Ruhe eingekehrt – war POC mit einer einstweiligen Verfügung erfolgreich?

  30. Sehr geehrter Leser,

    alle Texte über Proven Oil Canada sind ohne Veränderungen online. Das wäre nicht so, wenn POC die Texte erfolgreich juristisch angegriffen hätte.

    Von einer einstweiligen Verfügung ist uns nichts bekannt, wir haben nicht einmal gesicherte Informationen darüber, ob POC eine solche überhaupt beantragt hat und wenn ja, bei welchem Gericht. Falls eine beantragt worden sein sollte, so war sie in jedem Fall nicht erfolgreich – dann nämlich hätten wir es garantiert erfahren. Außer einer von POC bzw. deren Anwälte verschickten Abmahnung, die wir vollumfänglich zurückgewiesen haben, ist bei uns allerdings nichts eingegangen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

    • PM-3 sagt:

      Und, sind schon die Staatsanwälte einmarschiert ?

    • PM-3 sagt:

      Bei POC, meine ich.

      • Da ist die WiWo der falsche Ansprechpartner. Diese Frage müssten Sie an POC richten…

        • PM-3 sagt:

          Aber bitte doch.
          Ihr Magazin ist in Sachen Intimfeind POC extremst investigativ.

          Gerade weil eine Razzia, womöglich noch simultan auf zwei Kontinenten, perfekt ins Beuteschema passt, könnte Ihnen ein derartiger Aufmacher niemals entgehen.

          Ergo : wo bleibt denn angesichts der, lt. Ihrer Recherche so erdrückenden Beweislage, nun der Staatsanwalt?

          • Was Sie hier schreiben, hat mit der Realität nicht mehr viel zu tun. Nirgends in unseren Artikeln ist von “erdrückender Beweislage” oder der Staatsanwaltschaft die Rede. Wir haben sehr konkret eine ganze Reihe von Punkten herausgearbeitet, die für Anleger aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus interessant sind.

            Wenn Sie interessiert, ob deswegen auch die Staatsanwaltschaft einen Grund sieht, tätig zu werden, dann gilt auch hier:

            Da ist die WiWo der falsche Ansprechpartner. Diese Frage müssten Sie an die Staatsanwaltschaft richten…

          • PM-3 sagt:

            Nunja, ein paar Zitate gefällig :

            Nach Informationen der WirtschaftsWoche liefen bei der Investitionsgesellschaft des ersten Fonds im Jahr 2010 Verluste auf, die gegenüber den Anlegern bisher nicht offen gelegt wurden. Das geht aus internen Finanzberichten hervor, die der Zeitschrift vorliegen.

            Bei genauem Hinsehen erweist sich die Investment-Idee als Räuberpistole: Die Selbstdarstellung der Conserve Oil ist hanebüchen, in den Bilanzen knirscht es.

            Sowas nennt man auch Schneeballsystem, verehrter Herr Zerfass. Wenn das kein Fall für die Staatsanwaltschaft ist, was dann ?

  31. Dass hier ein Schneeballsystem vorliegt, ist Ihre Interpretation. In keinem Artikel hier wird das behauptet. Ich verstehe auch die Logik nicht, mit der Sie das aus den zitierten Aussagen folgern.

  32. Leo Benz sagt:

    Na, Herr Zerfraß, noch immer keine einstweilige Verfügung?
    Sie scheinen von Ihrem anfänglichen Elan doch viel verloren zu haben.

    Gruß Leo Benz

  33. Sehr geehrter Herr Benz,

    Proven Oil Canada (POC) hat jetzt – zwei Monate nach Erscheinen des ersten Artikels! – eine Mini-Verfügung durch bekommen. Sie können sich denken, wie schwer wir beeindruckt sind. In etlichen Punkten ist der Antrag von Proven Oil abgewiesen worden. 80 Prozent der Verfahrenskosten muss Proven Oil selbst tragen.

    Über die Zeit hat man eine gewisse Routine in presserechtlichen Auseinandersetzungen. Ganz allgemein gesagt: Es gibt profesionell arbeitende Firmen und Kanzleien, die sind bei solchen Dingen mit einem ganz anderen Tempo unterwegs.

    Um meinen Elan brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, der ist völlig intakt. Ihnen als aufmerksamen Leser unserer Website wird sicher nicht entgangen sein, dass es in der Zwischenzeit andere Themen als POC gab, mit denen ich mich befasst habe. Sie können auch sicher sein, dass wir das Recherchieren über Proven Oil nicht lassen werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

    • PM-3 sagt:

      Sehr geehrter Herr Zerfass,
      so langsam machen Sie sich aber so richtig lächerlich.

      Zunächst mal ein Kompliment :
      Man muß mit der ganzen aufgeblähten Story wie aus Tausend-und- einer-Nacht schon sehr vertraut sein, um die 20-Prozent welche offensichtlich
      frei erfunden waren und somit gestrichen werden mußten, herauszufiltern.

      Daß Sie diese 20-Prozent nicht freiwillig offenlegen, spricht auch für sich.
      Wäre es nicht gerade die Transparenz, welche Sie von Ihrem Opfer eingefordert haben ?

      Klar ist, gerade die verschwiegenen Passagen haben es in sich :
      Es sind exakt die -nun gerichtlicht festgestellten- Unwahrheiten welche unbedarfte Anleger verunsichern und das ganze Geschäftsmodell in Frage stellen sollen.
      Diese besagten, daß Ausschüttungen nicht erwirtschaftet sondern aus Anlegergeldern geleistet wurden.
      Mithin wäre POC ein Schneeballsystem, was übrigens einen definierten Rechtsbegriff darstellt und keine willkürliche Interpretation ist.

      Ob Sie nun von Blattgold, Stuckdecken und Seniorenresidenzen fabulieren, dürfte dem Anleger am Allerwertesten vorbeigehen.

      Ja, es sei Ihnen sogar verziehen, da das Verbreiten von aufgeblähten und mit Fantasy durchsetzten Ölbaronen-Stories etc. offenbar ihr (einziges?) Talent ist,
      und Sie mit wahrem Anlegerschutz so gar nichts zu tun haben wollen.
      Schade, schade …

      Es ist leider auch bedenklich daß gerade Ihr Chef sich auf dies Niveau, Kategorie unterste Schublade, einläßt.
      Ich kannte Herrn Tichy bisher als seriösen Journalisten aus div. Dikussionsrunden im Bayerischen Rundfunk und hätte ihm derartige Machenschaften niemals
      zugetraut.
      So kann man sich täuschen. Leider!
      Somit haben wir halt ein weiteres Revolverblatt mehr, am deutschen Boulevardhimmel …

  34. Sehr geehrter Nutzer “PM-3″,

    ich frage mich langsam, ob es Absicht ist, dass Sie grundsätzlich alles missverstehen – oder missverstehen wollen?

    Nirgends steht, dass 20 Prozent des Artikels herausgestrichen werden mussten. Weder auf den Seiten hier noch auf den Seiten des Urteils aus Hamburg. Es geht beim 20:80-Verhältnis um die Aufteilung der Verfahrenskosten, die zu 20 Prozent zu unseren Lasten und zu 80 Prozent zulasten von Proven Oil gehen.

    Textlich dagegen geht es um eineinhalb Absätze des Hauptartikels. Exklusiv für Sie habe ich sogar nochmal ganz genau nachgezählt: 15,5 Zeilen von 562 Zeilen. Macht nach meiner Rechnung knapp 2,76 Prozent. Ist ein bisschen weniger als 20 Prozent. Dass diese 2,76 Prozent des Texts frei erfunden wären, wie Sie behaupten, hat das Gericht ebenfalls nicht entschieden. Das steht auch hier nirgends. Fangen Sie doch bitte Ihre Fantasie mal wieder ein. Und ziehen Sie nicht aus realitätsfernen Prämissen völlig aberwitzige Schlüsse.

    Sie werden sicher verstehen, dass ich nicht so viel Transparenz anbieten kann, den Inhalt der von der Verfügung betroffenen Zeilen hier anzugeben – aufgrund des Beschlusses ist uns die Verbreitung des Inhalts nunmal bis auf weiteres untersagt. So viel kann ich allerdings sagen: Sie behaupten, in der entfernten Textpassage hätte gestanden, dass POC ein “Schneeballsystem” sei. Das stand dort nie und musste deshalb auch nicht entfernt werden. Sie versuchen zum wiederholten Mal, uns einen Vorwurf unterzuschieben, den wir so niemals erhoben haben. Wenn Sie den Heftartikel noch haben, können Sie gerne selbst nachsehen, was wirklich in dem betroffenen Abschnitt stand: Zeile 206 rechte Hälfte bis Zeile 221.

    Ich hoffe, das ist Ihnen einstweilen transparent genug. Zu dem in meinem vorangegangenen Posting schon erwähnten Fakt, dass der Antrag von Proven Oil in etlichen Punkten abgelehnt wurde, stelle ich gerne auch etwas Transparenz für Sie her und teile Ihnen etwas dazu mit, was das Landgericht Hamburg ausdrücklich NICHT beanstandet hat. Unter anderem dürfen wir die Stellungnahmen, mit denen sich Proven Oil nach unserem ersten Artikel gerechtfertigt hat, weiterhin als “verdrehte Tatsachen” und “verdrehte Wahrheiten” bezeichnen. Auch “fragwürdiges Abkassiermodell” und “schmierige Ölgeschäfte” wurden vom LG Hamburg erlaubt. Es handele sich um “zulässige Meinungsäußerungen, für die hinreichende Anknüpfungstatsachen vorliegen.”

    Diesbezüglich brauchen Sie als Anleger nicht weiter verunsichert zu sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  35. Leo Benz sagt:

    Warum Herr Zerfraß äussern Sie sich erst auf wiederholte Anfrage zu der nun doch eerlassenen einsrweiligen Verfügung?

  36. Sehr geehrter Herr Benz,

    warum schreiben Sie zu so später Stunde Kommentare mit so vielen Rechtschreibfehlern – und so abstrusem Inhalt?

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  37. Alan sagt:

    Hallo Herr Zerfaß,

    was sind denn “hinreichende Anknüpfungstatsachen”???

  38. Sehr geehrter Nutzer “Alan”,

    das ist ein presserechtlicher Begriff. Ganz allgemein gesagt, unterscheidet das Presserecht grundsätzlich zwischen Tatsachenbehauptungen (also Fakten) und Meinungsäußerungen (persönlichen Wertungen und Auffassungen). Erstere müssen objektiv belegbar sein, letztere sind von der Meinungsfreiheit geschützt.

    Es gibt allerdings auch Mischformen, bei denen Äußerungen sowohl faktische Elemente wie auch Meinungen enthalten. Dann müssen die zugrunde gelegten Fakten korrekt sein und ausreichen, die auf ihnen basierende Meinung auch zu stützen; die Fakten müssen also eine bestimmte Bewertung quasi “her geben”. Das ist, allgemein gesprochen, mit “hinreichenden Anknüpfungstatsachen” gemeint.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  39. Alan sagt:

    Danke für die Ausführungen, habe ich Sie also richtig verstanden??

    “verdrehte Tatsachen” und “verdrehte Wahrheiten” , “fragwürdiges Abkassiermodell” und “schmierige Ölgeschäfte” sind “zulässige Meinungsäußerungen, für die hinreichende Anknüpfungstatsachen vorliegen.”
    Sie haben also Fakten für diese Meinungsäußerung?

    Es ist doch aber auch richtig das gerichtlich bestätigt wurde, das zumindest die Ausschüttungen aus tatsächlich erwirtschafteten Erträgen stammen und nicht aus der Substanz kommen, oder?

    Wissen Sie ich weiß nicht mehr was ich glauben soll. Emittenten gegenüber bin ich immer kritisch, aber leider sind Ihre Artikel auch sehr reißerisch und polarisieren mir zu sehr. Wenn Seitens POC betrügerisch gehandelt wird, dann sollten die Fakten auf den Tisch kommen und nicht immer um den heißen Brei herumgeschrieben werden.

  40. Sehr geehrter Nutzer “Alan”,
    vielen Dank für Ihre Nachfragen. Dieses Forum ist aber leider ein suboptimaler Rahmen, um sie ausführlich zu diskutieren. Ich kann Ihnen nämlich leider keine Angaben dazu machen, welche Äußerungen uns genau verboten wurden. Diese Inhalte dürfen wir nunmal bis auf weiteres nicht verbreiten. Insofern bitte ich um Verständnis.

    Ich kann Sie allerdings darauf hinweisen, dass die folgende Passage weiterhin online ist:

    “Was Proven Oil der Trip kostete, will Clausen nicht sagen. Vielleicht fragt ja ein Anleger auf den Gesellschafterversammlungen der Fonds POC Eins und POC Zwei nach. Im Februar sollen in Berlin die Geschäftsberichte für 2011 abgesegnet werden, mit Verspätung.

    Aus denen geht hervor, dass die bisher an die Anleger gezahlten Summen größtenteils Rückzahlungen aus eingezahltem Kapital sind. Das Eigenkapital ist beim ersten Fonds in nur drei Jahren schon kräftig geschrumpft, von 40 auf 30,8 Millionen Euro. Um das herauszufinden, braucht man allerdings nicht nach Kanada zu fliegen.”

    (http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/grauer-markt-hainzls-verbindung-zur-conserve-oil-gruppe/7685806-11.html)

  41. Alan sagt:

    Das ist ein bisschen dürftig.
    Ich wollte ja nicht wissen was Ihnen verboten wurde, sondern ich wollte wissen ob Sie Fakten haben zu den Meinungsäußerungen “fragwürdiges Abkassiermodell” usw…
    Nochmal die konkrete Frage: Wissen Sie von betrügerischen Handlungen von POC in den aufgelegten Fonds und können Sie das mit Fakten belegen?
    Danke für Ihre Antwort

  42. Sehr geehrter Nutzer “Alan”,

    derzeit ist ein Artikel in Arbeit, der auch auf das Urteil eingehen wird. Ich bitte daher noch um etwas Geduld.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  43. PM-3 sagt:

    Unter nachfolg. Link ist eine Urteilsbeschreibung zu finden.
    Damit kann sich dann jeder selbst ein Bild machen.

    http://de.scribd.com/doc/130571463/Einstweilige-Verfugung-WiWo-POC

    Die Einlassungen v. Hr.Zerfass zum Urteil sind ebenso hanebüchen wie die komplette Ali-Baba-und-die-40 Räuber-Story.
    Er bleibt sich somit ebenso treu wie uneinsichtig. War aber auch nicht anders erwarten.

  44. Sehr geehrter Nutzer “PM-3″,

    ich bin immer wieder erstaunt, wie gut Sie ein Urteil interpretieren können, das Sie selbst gar nicht vorliegen haben. Fragen Sie doch mal bei Proven Oil nach, ob die Ihnen als Anleger das vollständig zur Verfügung stellen…

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

    • PM-3 sagt:

      Verehrter Herr Zerfass,
      das Problem ist, daß die Presse dank Narren- äh Pressefreiheit frank und frei Behauptungen aufstellen kann und die Betroffenen haben dann die 100%ige Beweislast für das Gegenteil.
      Dies ist schlichtweg unmöglich -> siehe u.a. R.Brüderle.

      Beim vorliegenden Fall, haben Sie aber nun den Fehler gemacht mit Zahlen und Bilanzen zu hantieren, daraus unwissentlich(?) falsche Schlüsse zu ziehen
      und diese dann auch noch zu veröffentlichen.

      Dies hat Ihnen das Gericht nun klar untersagt. Dazu brauche ich gar kein Urteil, das kann man an den fehlenden Passagen in Ihren Geschichten ersehen.

      Nun ist übrigens auch klar, weshalb Sie an unsere Freunde vom Karlsruher Abzockservice nicht herantreten -> Zahlen, Fakten etc., einfach nicht Ihr Metier …

      Dass ein Gericht nicht soweit in die Tiefe gehen kann und sämtliche Behauptungen bez. Personen weit aus der Vergangenheit hergeholt, objektiv überprüfen kann ist völlig klar.
      Dies ist aber auch gar nicht nötig.
      Es reichen die getroffenen Verfügungen bez. Erwirtschaftung der Erträge. Diese sind entscheidend für den Vertrieb.

      Im Übrigen, wollte ich noch mal die internen Finanzberichte welche Ihnen ja vorliegen sollen, anmahnen.
      [Zitat :]
      (Aus rechtlichen Gründen von der Redaktion entfernt.)
      [/Zitatende]

      Da Sie diese offensichtlich nicht vorlegen können, wird der Vertrieb Ihre Story -zurecht- in klassische Verschwörungstheorien á la
      “Amerikaner waren gar nicht auf dem Mond”, “die CIA hat Kenneddy umgebracht und die Anschläge v. 11.09. verübt” etc. einstufen.

      Würden Sie denn jemanden als glaubhaft einstufen, welcher öffentlich behauptet er besäße “interne Finanzberichte” zur Verlustsituation eines
      Unternehmens und im Nachhinein wird diesem diese Behauptung, unter Androhung von 6-Monaten Haft, gerichtlich verboten ?
      Sehen Sie.

      Insofern kann sich der Vertrieb immer auf die von Ihnen -wie gerichtlich festgestellt- verbreiteten Unwahrheiten berufen.
      Es wird sich kein Richter finden, welcher daraus ein Haftungsgrundlage ableitet, dafür setzte ich ein gute Flasche Sekt.

      Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht … !

      P.S.: bez. Sektmarke können wir gern nochmal telefonieren ;)

      • Sehr geehrter PM-3,

        so etwas kann nur jemand schreiben, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Die Presse kann nicht frank und frei Behauptungen aufstellen, und die 100-prozentige Beweislast liegt auch nicht beim Betroffenen.

        Schön für Sie, dass Sie auch ohne das Urteil überhaupt zu kennen allwissend zu sein glauben. Ich kann Ihnen die Lektüre dennoch nur ans Herz legen. Wissen hilft. Vielleicht auch Ihnen als Anleger.

        Ich kann Ihnen nur wünschen, dass Sie mit Ihrer POC-Anlage nicht genauso richtig liegen wie mit Ihrer Karlsruher Anlage.

        Mit freundlichen Grüßen
        Florian Zerfaß

        • Alan sagt:

          Sehr geehrter Herr Zerfaß, sehr geehrter PM-3,

          schade das hier eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich scheint, wobei ich schon sagen muss das Sie Herr Zerfaß damit angefangen haben. “Schmierige Geschäfte” “Olivenöl” usw…
          Aber PM-3 spricht genau das an was ich auch schon angemahnt habe. Wenn Ihnen Beweiße vorliegen das unrechtmäßig von POC oder COC gehandelt wird, dann sollten die endlich auf den Tisch kommen und nicht immer nur darüber geschrieben werden.

          • Sehr geehrter Nutzer “Alan”,

            ich habe schon diverse Male hier aufgeführt, dass etliche der genannten Fakten für jeden Nutzer überprüfbar sind (siehe zum Beispiel hier: http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/25/update-schrage-pr-kampagne-von-proven-oil/#comment-114). Die Geschäftsberichte der Fondsgesellschaften liegen Ihnen als Anleger sicher vor, da können Sie auch reinschauen.

            Dem Landgericht Hamburg jedenfalls reichte die Faktenlage aus, um die Bezeichnung als fragwürdiges Abkassiermodell zuzulassen. Es liegen genügend Fakten auf dem Tisch. Jetzt muss sich jeder selbst seine Gedanken darüber machen.

            Mir ist es allerdings zu müßig, mich hier auf immer dieselben Nachfragen immer dergleichen Personen wiederholen zu müssen. Deshalb werde ich solche Statements ab sofort nicht mehr beantworten. Warten wir erst einmal ab, was die nächste Zeit noch so bringen wird.

            Mit freundlichen Grüßen
            Florian Zerfaß

  45. koll sagt:

    Ich weiß ja nicht was ich hier glauben soll, aber eins scheint mir klar zu sein, wiwo bzw Hr Zerfass sind POCs-Feinde zu sein. Was auch immer Ihre Bewegsgründe sein mögen, ist mir unklar. Anscheined wollte die wiwo seit Beginn 2013 durch Ihre Artikeln soviele Anleger verunsichern wie nie. Dass POC ein Schneeballsystem integriert hätte ist definitiv falsch:

    http://www.energiefonds-kanada.de/analyseberichte.html

    Wie wird jetzt der renomierte Herr Zerfass in zukunft gegen die “Ölbaronne” vorgehen?

  46. Wasti-Wahnsinn sagt:

    Liebe Anleger der POC Fonds
    Was zwischen WIWO+POC hier läuft kann ich nicht
    nachvollziehen. Das die Presse in Deutschland einen
    großen Einfluss egal in welche Richtung hat, hat jeder
    schon mal erlebt. Das ein Jornalist meines erachtens seine “Macht ” in dieser Art und Weise ausspielt hat mit Pressefreiheit nichts mehr zu tun. Ich bin seit 2 Jahren bei POC investiert. Es wurden bisher sämtliche Ausschüttungen pünktlich !!! an die Anleger überwiesen. Es kann sich jeder Leser selbst sein Bild über die Berichte von Herrn Zerfass machen. Eine Top-Schlagzeile einer jeden Zeitschrift kann natürlich die Leser sehr schnell verunsichern.

  47. Koll sagt:

    Es ist ja klar, dass eine Anti POC-Kampagne vom Herrn Zerfass oder Wiwo gestartet worden ist. Als Anleger mache ich mir sowieso kein Stress da ich bisjetzt keine Gründe gibt sich Sorge zu machen. Das Gechäftmodel POC funktionniert anscheinend super und nicht über ein Schneeballsystem wie der Herr Zerfass es vermutete am Anfang…

    Viele Grüße

  48. Sehr geehrter Nutzer “Koll”,

    Definitiv falsch ist allenfalls, dass wir angeblich behauptet hätten, es handele sich bei POC um ein Schneeballsystem. Das stand in keinem Artikel! Nach unserer Berichterstattung hat vielmehr Proven Oil selbst den Begriff “Schneeballsystem” ins Spiel gebracht (http://www.energiefonds-kanada.de/uploads/media/30_01_13_POC_Stellungsnahme.pdf, Seite 2).

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  49. Alan sagt:

    Sehr geehrter Herr Zerfaß,

    Sie müssen natürlich überhaupt nicht auf Kommentare hier antworten, aber ich habe mir Ihre Stellungnahme nochmal angeschaut. Wenn das alles ist was von Ihren Anschuldigungen übrig geblieben ist, die Lebensläufe von Herrn Crombie und Herrn Nakamura und ob Frau Galba 25 oder 31% hält, dann ist das reichlich wenig. Warum wehren Sie sich eigentlich so gegen den Begriff Schneeballsystem. Sie haben es zwar nicht so genannt, aber Sie haben es suggeriert.

  50. Sehr geehrter Nutzer “Alan”,

    wenn Sie die Disskussion unter diesem Blogeintrag sowie unter dem vorangegangenen (http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/08/tranparenz-und-trickserei/) vollständig betrachten, dann werden Sie sehen, dass ich mich nicht speziell gegen diesen Begriff wehre, sondern allgemein stets widerspreche, wenn hier Beweise für angebliche Vorwürfe gefordert werden, die allerdings gar nicht in den Artikeln standen. Absurderweise sind gerade die Schreiber, die hier am lautesten Belege einfordern, am allermeisten mit solchen Unterstellungen dabei.

    In der Stellungnahme oben sind einige Beispiele genannt. Darüber hinaus stehen in den Artikeln noch weitaus mehr Fakten. Die mögen Ihnen persönlich nicht genügen. Es gibt hier auch diverse Kommentare von Nutzern, die das anders sehen, entsprechende Zuschriften habe ich ebenfalls in großer Zahl bekommen. Und das Landgericht Hamburg bewertete die Fakten als hinreichende Anknüpfungstatsachen, welche es rechtfertigen, dass wir von schmierigen Ölgeschäften, verdrehten Wahrheiten und einem fragwürdigen Abkassiermodell schreiben dürfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  51. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Ich denke, “ein fragwürdiges Abkassiermodell” ist immer eine Meinungsfreiheit und könnte sicherlich auch juristisch ungerügt über die Wiwo verbreitet werden.
    Nachwievor handelt es sich um eine inhaltsleere Kampagne der Wiwo. Entweder weiß man mehr oder die haben sich in irgendetwas rein manövriert, aus dem man jetzt nicht mehr schadlos rauskommt. Wenn letzteres der Fall sein sollte, möchte ich aus moralischen Gründen nicht in der Haut von Herrn Zerfaß stecken.

    • POC&WIWO sagt:

      ich bin auch teilweise Ihrer Meinung, dass Herr Zerfass nicht schadlos daraus kommt, er hat teiweise auch gelogen (Schneeballsystem)) da sind genug Anleger die mittlerweile die vom Herrn Zerfass gestartete Kampagne als unbegründet empfunden.
      Wie viel der engagierte Herr Zerfass je Anwalt pro vermittelter Anleger bekommt weiß keiner von uns.. Mittlerweile schafft die Wiwo nicht das Model POC als unseriös beweisen zu können, und somit eine Anlegerschutzklagewelle bundestweit gegen POCsgesellschaften zu verursachen… Viel Spaß weiterhin Herr Zerfass, wie gesagt an Ihre Stelle würde ich vorsichtig sein, und nicht mehr gern weiterhin mit dem Feuer spielen wollen: Sie werden mittlerweile in diesem Forum in vielen Kommentaren als (unseriös) betrachtet…
      Keine Ahnung was ich zum realen Journalismus sagen soll…

      Schönes Wochenende

    • POC&WIWO sagt:

      ich bin auch teilweise der Meinung vielen, dass Herr Zerfass nicht schadlos daraus kommt, er hat teiweise auch gelogen (Schneeballsystem)) da sind genug Anleger die mittlerweile die vom Herrn Zerfass gestartete Kampagne als unbegründet empfunden.
      Wie viel der engagierte Herr Zerfass je Anwalt pro vermittelter Anleger bekommt weiß keiner von uns.. Mittlerweile schafft die Wiwo nicht das Model POC als unseriös beweisen zu können, und somit eine Anlegerschutzklagewelle bundestweit gegen POCsgesellschaften zu verursachen… Viel Spaß weiterhin Herr Zerfass, wie gesagt an Ihre Stelle würde ich vorsichtig sein, und nicht mehr gern weiterhin mit dem Feuer spielen wollen: Sie werden mittlerweile in diesem Forum in vielen Kommentaren als (unseriös) betrachtet…
      Keine Ahnung was ich zum realen Journalismus sagen soll…

      Schönes Wochenende..

  52. Sehr geehrter Nutzer “bizarre Gestalt”,

    wenn Sie denken, dass das immer der Meinungsfreiheit unterläge, dann probieren Sie doch mal Folgendes: Richten Sie eine Website ein, bezeichnen Sie die Produkte eines Fondsanbieters Ihrer Wahl einfach mal so als “fragwürdiges Abkassiermodell” und schauen Sie, was passiert…

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  53. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Hallo Herr Zerfaß,

    ich glaube, dass Sie bei POC einfach auf einem Holzweg sind. Die Tatsache, dass ein bestimmter PR-Berater hier sein Unwesen treibt und das Personen mit einer zweifelhaften Vergangenheit hier, wie auch immer involviert sind, haben Sie sauber recherchiert und nun fangen Sie an, sich in etwas zu verzetteln.

    Vergleicht man POC zum Beispiel mit S&K, so gibt es einen gewaltigen Unterschied: Die Tatsache, dass auch kanadische Ölwerte in den letzten Jahren mit schönen Gewinn aufwarten konnten, zeigt mindestens, dass das Konzept der ersten Fonds POC 1 und 2 aufgehen könnte. Bei S&K muss man nur 5 Minuten über das Geschäftsmodel nachdenken und Anleger wie auch Vermittler hätten ihre Zweifel haben müssen. Allenfalls hätte diese Beteiligung vergleichbar mit einer Ramsch-Anleihe Eingang in ein Kundendepot finden können und da gibt es andere Alternativen.

    Letztendlich sind Sie aber an einem Punkt angelangt, an dem Sie nicht mehr weiterkommen und da bringen irgendwelche Geschichten um „bizarre Gestalten“ (mein Lieblingsthema ) Sie nicht weiter. Dazu bin ich der Meinung, es gibt eine ganze Reihe von Beteiligungen und Genussrechts-Angeboten am Markt, bei denen 5 Minuten Nachdenken gleich zu dem Schluss kommen lässt, dass das Geschäftsmodell gar nicht funktionieren kann.

    Und es ist ein großer Unterschied, ob vielleicht Weichkosten zu hoch sind und es bei schlechten Märkten knapp werden kann (zum Beispiel, weil man Zweifel daran hat, dass sich das Management in Krisenzeiten bewährt) oder ob es sich bei dem Angebot um ein mehr oder weniger modifiziertes Schneeball-System handelt. Und wenn es sich um den ersten Typus handelt, dann muss ich ihn bei allem Respekt sagen, dass ich hier dem „fondstelegramm“ aufgrund der jahrelangen Expertise mehr zutraue.

    Bzgl. mehr oder weniger modifizierte Schneeballsysteme und nicht plausibler Geschäftsmodelle gibt es sehr viel zu recherchieren. Es ist schwierig hier eine Grenze zu ziehen, wo so etwas anfängt und aufhört, denn böse Zungen behaupten unser ganzes Staatssystem hat die Grenze zum Schneeballsystem schon überschritten, aber das ist ein ganz anderes Thema.

    • Sehr geehrter Nutzer “bizarre Gestalt”,

      wenn Sie sich so an der Formulierung “bizarre Truppe” aufhängen, stürzen Sie sich auf einen Einzelaspekt des Artikels. Es steht noch weitaus mehr drin – die Verquickung von Mittelverwendungskontrolleur und Treuhänder, die Vorgeschichte der Fonds, Rückzahlungen aus eingezahltem Kapital, geschrumpftes Eigenkapital (http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/grauer-markt-kanadische-oelfonds-bizarre-truppe-in-der-praerie/7685806-10.html).

      Dass in Sachen S&K Ermittlungen laufen, es Beteiligungen oder Genussrechtsangebote gibt, deren Geschäftsmodell nicht funktionieren kann, oder man die aktuelle Geldpolitik in Europa kritisch sehen kann ist alles richtig, tut aber hier nichts zur Sache. Hier geht es um Proven Oil.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

  54. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    ….und da manövrieren Sie sich ins Abseits, und genau das ist Ihr Problem. Gerade dieser Punkt mit den Ausschüttungen aus eingezahlten Kapital. Können Sie das beweisen? Das was Sie dort bisher angeführt haben war von “peinlich” nicht mehr weit entfernt.
    Also entweder Sie wissen hier mehr, ansonsten hat das nichts mit seriösen Journalismus zu tun, sondern ist eher eine Veranstaltung, die in den Kölner Karneval passt nicht aber in eine Zeitschrift wie die Wiwo. Und die “bizarren Gestalten” sind nur die Spitze von Formulierungen, die im Prinzip einfach nur unfair sind und gegen die sich POC nicht wehren kann. Und das schätze ich persönlich als moralisch bedenklich ein, es sei denn Sie wissen mehr. Und die Antwort auf diese Frage können Sie nur selber beantworten.
    .

  55. Begründen Sie doch bitte mal, warum diese Ausführungen bisher von “peinlich” nicht weit entfernt gewesen sein sollen. Wer den Prospekt hat und die Geschäftsberichte, kann das auch selbst herausfinden. Es steht alles drin. Man muss nur lesen.

  56. Johnn sagt:

    Ich frage mich wirklich warum hier so viele auf dem Autor herum hacken. So weit ich das verstehe ist kein Anleger durch den Bericht geschädigt worden. Nur die POC konnte keine weiteren Fonds auflegen. Als Anleger interessiert mich das doch nicht, denn die Gewinne dürften doch weiter laufen wenn das Geschäftskonzept mit dem Öl so gut läuft. Die Fonds sind ja bereits geschlossen. Durch die Behauptungen des Autors wurde doch eher der Anstoß gegeben für mehr Transparenz. Bisher habe ich für mich jedoch keine wirklich überzeugende Transparenz von POC gesehen. Der penetrante Versuch, von manchen Personen hier, die Behauptungen des Autors zu zerpflücken ist auch nicht gerade Vertrauenswürdig. Vor allem wenn die Gegenargumente meines Erachtens auch nicht gerade Hand und Fuß haben. Ein Anleger verhält sich eigentlich anderes. Er versucht für die Behauptungen des Autors Antworten zu bekommen und zwar von POC persönlich. Es hat eher den Anschein, dass der Ein oder Andere hier angst hat, aber nicht die eines Anlegers sein Geld zu verlieren. Stellt sich nur die Frage wer diese Leute sind und warum oder vor was Sie angst haben?

  57. Johnn sagt:

    Ich für meinen Teil will mehr Transparenz mit harten Fakten. Also Bilanzen und GUV-Rechnungen von einem anerkannten und bekannten Witrschfatsprüfer z.B. von Kpmg, PWC oder Ernst&Young geprüft haben. Und zwar von beiden Unternehemen COC und POC.

  58. wolf sagt:

    Hallo Herr Zerfass, erstmal vielen Dank dass Sie mehr Transparenz von der POC-Gesellschaft verlangen.

    Ich als Anleger bin nur sehr überascht wie schnell Sie Anlegeranwälte ins Spiel gebracht haben, was kriegen Sie denn von den Anlegeranwälte alles für eine erfolgreiche Vermittlung eines besorgten Anlegers zur Zeit? Provisionen vielleicht? Die Wahl so ein Spiel zu treiben hat jeder Bundesbürger, aber an ihrer Stelle würde ich vorsichtig sein.

    Als Anleger bin ich mit POC-Produkte sehr zufrieden, seit fast 2 Jahren laufen die Geschäfte bei POC ganz gut. Wenn es so weitergeht werden Sie bestimmt erleben dass 11000 Anleger wegen Ihnen Ihr Vermögen verlieren könnten, wenn Sie weiterhin die POC-Gesellschaftsprodukte als fragwürdig bezeichnen. Denken Sie selbst Herr Zerfass, es gibt viele andere Fondsanbieter die Schneeballsystem betreiben und später insolvenz werden: Mit denen sollen Sie sich mal beschäftigen, denn solchen Fonds kennen Sie bestimmt. Aber bei der POC läuft das Geschäft so gut, und das Gegenteil wollen Sie uns jetzt beweisen.

    Ich habe persönlich mehrere zehntauden Euro investiert, und nicht bereut investiert zu haben. Geht die POC aufgrund Ihren Äusserungen pleite und ich dadurch mein Vermögen verliere, werde ich auf Sie auf eine andere Art zukommen Herr Zerfass. Es sei keine Bedrohung gegen Sie aber eine moralische Warnung: Überlegen Sie selbst was Sie dadurch für Schaden anrichten: POC in die Insolvenz zu zwingen und später mal Tausende Anleger dadurch zu ruinieren. Und so ein Spiel mit Menschenleben macht Ihnen anscheinend Spass Herr Zerfass. Ich habe mein ganzes Leben hart gearbeitet und gesparrt um sowas von Ihnen zu erleben !..

    Viele Grüße

    • Sehr geehrter Nutzer “Wolf”,

      ich kann Ihnen nur raten, sich nicht zu solch diffusen Drohungen hinreißen zu lassen. Keine gute Idee so etwas. Der Hinweis, dass dies gar keine Drohung sein soll, relativiert das Ganze nur unwesentlich.

      Dieser Einschüchterungsversuch ist genauso blödsinnig wie die weiteren Unterstellungen. Nein, ich oder die WiWo bekommen keine Provisionen von Anwälten. Im Gegenteil, es haben sich Anleger gemeldet und um die Empfehlung eines guten Anwalts gebeten – das haben wir höflich, aber bestimmt abgelehnt. Es ist absurd wenn Sie behaupten, es würde uns Spaß machen, mit Menschenleben zu spielen. Das macht keinen Spaß. Wir spielen aber auch gar nicht damit. Wenn Ihre Anlage floppt und Sie Geld verlieren, dann sollten sie besser beim Emissionshaus fragen, wo es geblieben ist.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

      • wolf sagt:

        Ja Herr Zerfass, wenn Ihnen nur schlechte Berichte über die POC-Gesellschaftstruktur wichtig ist, dann stellt sich die Frage was Ihre Motivation ist: Einfach weiter machen bis die meisten Anleger besorgt sind, obwohl IhrnGeld erfolgreich investiert wird. Einfach weiter berichten bis alle arme Anleger ruiniert sind. Sie allein wissen was hinter Ihren Motivationen weiterhin schlecht über die POC zu berichten stekt… Eins fehlt auf jedenFall auf, Sie berichtet nichts gutes über die POC obwohl Sie am Anfang ein Schneeballsystem vermutet haben, was sich mittlerweile als unwahr betrachtet herausstellt. Haben Sie sich zumindest öffentlich Ihr Fehler akzeptiert? Nein.. Dagegen verlangen Sie von POc mehr Transparenz…Das nenne ich Gerechtigkeit

        Überlegen Sie selbst was für Schaden Sie seit Januar angestifftet haben. Es gibt andere Fonds wie Nordoil, usw die Sie vielleicht interessieren könnten… Aber denken Sie eins Sie ruinieren ganz bewusst den Ruf und das Vermögen vielen besorgten Anleger…

        Wenn POC aufgrund Ihren nicht wahren Äusserungen Pleitegehen sollte, dann sind Sie zu 80 % an den eventuellen Verluste anderer Anlegergelder schuld…

        Tut mir leid aber Ihre Absichte sind mittlerweile von vielen bekannt.. Viele Grüße

  59. Rofi sagt:

    Ein Bild zu den POCsInvestitionen konnten bisjetz anscheinend viele Anleger beruhigen

    http://www.energiefonds-kanada.de/uploads/media/HVT-Reisebericht-COC-Calgary-Jan2013_5.pdf

  60. Schlauberger sagt:

    Merkt ihr angeblichen Anleger und Volldumpfbacken das nicht? Ein Fonds der ach so gut läuft kann nicht Pleite gehen, denn der hat das Geldbündel die sagenhaften Gewinne ja schon. Pleite gehen kann der nur, wenn wegen kritischer Berichte kein neues Geld mehr reinkommt :-) . Wollt ihr uns das damit sagen? Andernfalls wird keiner geschädigt, und falls WiWo falsch liegt wird es lediglich in Zukunft weniger Anleger geben die bei neuen Produkten zeichnen und von Tellerwäschern zu Millionären werden.

    Es ist sehr bezeichnend, daß hier angebliche Anleger die moralischen Jubelperser spielen müssen.

    Guckt euch die handelnden Personen mal an. Pleitiers alle wie sie da sind einschließlich dem Ehemann von Frau Galba, Herrn Hainzl. Wieso zählt der eigentlich seine Millionenschäden nicht, zu denen er zur Befriedigung von alten Anlegern verknackt wurde? Die Öl Millionen Rollen doch angeblich, da kann man für seine Sünden Buße tun. Die vorgeschobene “Zahnärztin” Frau Galba wird noch so manchem Zahnschmerzen verursachen. Denkt mal darüber nach weshalb keine der eigentlich handelnden Personen selber in Erscheinung tritt. Genau! Wegen der Spur der Verwüstung in deren Vergangenheit.

    Seid ihr so naiv, so blöd oder einfach nur so kriminell bei sowas wie POC mitzumachen? Wer klar denken kann ist klar im Vorteil und zeichnet weder POC noch S&K oder anderen Kram den Pressegott Michael Oehme betreut.

  61. Schmidt sagt:

    Ich denke die meisten Anleger haben nicht wirklich begriffen, dass die Aufgabe von POC als Fonds sein sollte, die eingesammelten Gelder für Investitionen zu verwenden. Das sollte auch die Hauptaufgabe und Hauptgeschäft eines geschlossenen Fonds sein. Das ist der Grund für das ich POC als Anleger mein Geld gegeben habe. Ob POC nun in der Lage ist durch die Behauptungen Gelder für weitere Fonds einzusammeln oder nicht kann einem als bisherigen Anleger doch eigentlich egal sein. Das ist doch nicht das Problem des Anlegers. Und warum sollte POC pleite gehen, wenn sie keine weiteren Gelder einsammeln können. Wenn POC alles richtig gemacht hat und die eingesammelten Gelder gewinnbringend investiert haben, wie in den vorgelegten Daten in den Prospekten, dürften die Anleger ruhig schlafen können. Das Problem um das es sich dreht ist die Frage, ob Sie das gemacht haben und ob die Investitionen gewinnbringend sind. Dafür braucht man Beweise. Die bisherigen Beweise reichen mir persönlich als Anleger jedoch nicht mehr. Erst recht nicht, wenn ich misstrauisch bin. Da helfen auch keine schönen Worte von POC oder sondern nur Beweise.

  62. Alan sagt:

    @ Schlauberger,
    der Name ist ja offensichtlich Programm. Wenn sich hier Anleger oder Vermittler äußern finde ich das gut, warum sich aber so viele berufen fühlen ihre substanzlosen Kommentare abzugeben die eigentlich gar nichts mit der Sache zu tun haben ist mir schon ein Rätsel.

    • Schmidt sagt:

      Herr Allan,
      was soll denn an den Aussagen von Herrn Schlauberger substanzlos sein. Können Sie mir das Erklären?

      • Schmidt sagt:

        Es wäre toll wenn mir endlich jemand Beweisen könnte, dass die Assaugen und Behauptungen von manchen nicht stimmen. Das was POC bis jetzt gemacht hat, seit dem Artikel in der WW erschienen sind, reicht mir als Beweis nicht. Das ist alles irgendwie so halbherzig. Wenn jemand nichts zu verbergen hat, dann dürfte das doch kein Problem sein. Oder verstehe ich das falsch? Da müsste es doch drin sein geprüfte Jahresabschlüsse vorlegen zu können. Als Anleger fühle ich mich nicht gerade wohl in meiner Haut.

        • Sonni sagt:

          Vielleicht sollten Sie sich mal an POC direkt wenden. Gucken Sie doch mal in den Hauptprospekt. Da müsste doch irgendwas stehen von Berichtspflichten. Sowohl von POC an die Anleger, als auch von COC an die POC. Ich würde dann mal versuchen, an die Berichte der COC heran zu kommen. Denn die müssten ansich ja die Zahlen für die einzelnen Quellen der Fonds auflisten. Denke ich mal. Ich wüsste nicht, was die sonst an POC berichten sollten…

  63. Alan sagt:

    @ Schmidt,

    “Volldumpfbacken”, “Seid ihr so naiv, so blöd oder einfach nur so kriminell bei sowas wie POC mitzumachen? ”
    Das habe ich gemeint mit substanzlos.
    Wenn Anleger hier beleidigt werden, dann bleibt das hier auf der Seite stehen, wenn man sich kritisch über den Journalisten äußert, wird es zensiert. Sehr fair die Berichterstattung hier bei der Wiwo.

  64. Sehr geehrter Nutzer “Alan”,

    wir haben hier keinen einzigen kritischen Beitrag zensiert. Im Gegenteil, Sie werden zahlreiche Belege finden, dass ich als Autor der Stücke mich mit der Kritik sehr dezidiert auseinandergesetzt habe, auch wenn das manchmal sehr ermüdend war.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

    • Alan sagt:

      Stimmt, Sie haben meinen Kommentar in dem ich meine Meinung geäußert habe nicht zensiert sondern komplett gelöscht. Wie nennt man das dann in der Fachsprache????
      So viel zur freien Meinungsäußerung.

      • Sehr geehrter Nutzer “Alan”,

        welchen Kommentar meinen Sie? Ich habe bei unseren Online-Kollegen nachgefragt, sie finden keinen gelöschten Kommentar im System. Sind Sie sicher, dass Ihr Kommentar hier korrekt übermittelt wurde und es sich nicht um ein technisches Problem gehandelt haben kann?

        Mit freundlichen Grüßen
        Florian Zerfaß

        • Alan sagt:

          Ja da bin ich mir sicher, man hat meinen Artikel ca 2 Stunden gesehen, danach war er gelöscht und es war glaub nicht der einzige Kommentar.
          Ich habe kritisch angemerkt das es meine Meinung ist das Sie von jemandem gezielt auf POC angesetzt wurden. Aber es ist mir jetzt auch egal, wenn Anleger hier als “Volldumpfbacken” und als “blöde und kriminell” beschimpft werden dürfen, dann ist das nicht mehr mein Niveau.
          Wich wundert es das hier so viele Leute schreiben die nicht investiert sind und auch nicht vermittelt haben, aber trotzdem ganz genau wissen was läuft und wie kriminell die Macher von POC und COC angeblich sind. Mir ist wichtig das angeblich die Investitionen tatsächlich erfolgt sind und die Auszahlungen tatsächlich erwirtschaftet werden. Viel Spaß noch hier im Blog

          • Sehr geehrter Nutze “Alan”,

            ich weiß nicht, wo der Kommentar abgeblieben ist, habe ihn auch selbst nicht gesehen. Wir löschen jedenfalls grundsätzlich nicht und in dem Fall gäbe es auch gar keinen Grund ihn zu löschen. Wir haben etliche kritische Kommentar von Ihnen hier stehen und Sie haben Antworten darauf bekommen. Warum sollten wir ausgerechnet diesen einen löschen? Sie sollen auch hier eine Antwort haben: Nein, ich bin nicht von niemandem auf POC angesetzt worden. Das Thema hatten wir aber auch schonmal lange vorher in den Diskussionen hier.

            Hinsichtlich verbaler Attacken kann ich Ihnen nur zu mehr Gelassenheit raten. Die POC-nahe Seite hat sich ja hier gegenüber mir auch hyperventilierend und offensiv geäußert. Mit etwas Gelassenheit und Ironie lässt sich prima darüber hinweg kommen.

            Mit freundlichen Grüßen
            Florian Zerfaß

  65. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Guten Abend Herr Zerfaß,

    ich möchte jetzt nicht noch einmal die Diskussion um die Bilanzkennzahlen im Einzelnen aufbröseln. Hier gab es auf der Seite http://www.energiefonds-kanada.de eine sehr überzeugende Darstellung, dass Sie komplett auf dem Holzweg waren. Da würde ich Ihnen auch keinen persönlichen Vorwurf machen, höchstens den, dass Sie keinen WP oder sonstig Fachkundigen zur Rate gezogen haben. Ausschüttungen aus der Substanz sind bei Geschlossenen Fonds nicht unüblich (vor allem bei den Blindpools). Das ist zum Teil der Tatsache geschuldet, dass die Fonds frühe Zeichnungen benötigen um Assets kaufen zu können. Generell kann man das auch kritisch beurteilen, einen Aufschluss darüber, ob das Konzept nun aufgeht oder nicht, geben diese Ausschüttungen vor allem dann nicht, wenn sie sich auf eine kurze Einsammelphase und einen kurzen Zeitraum danach beschränken.

    Und den Hauptvorwurf, den ich Ihnen mache ist, dass Sie nicht nach dem ersten Bericht mal einen Cut machen und eine diplomatische Kehrtwendung, denn alles was Sie seit dem ersten Bericht und den mindestens in Teilen sehr gut gelungenen Gegendarstellungen von POC anführen, geht leider in die Richtung „Kölner Karneval“ , wie ich es in einem vorherigen Statement genannt habe.

    Es gibt eine Aussage unter Juristen die heißt im „Zweifel für den Angeklagten“ und die befolgen Sie nicht, sondern treten nach ohne irgendwelche neuen Erkenntnisse ins Feld zu führen. Das verurteile ich moralisch, es sei denn, Sie verfügen über weitere Details, die sich nicht preisgeben wollen oder können.

    Und dann zum Nutzer „Johnn“: Nein es ist nicht in Ordnung, einen Initiator genauso so wenig wie eine Privatperson aus einer Laune heraus zu ruinieren. Bei Ihren Moralvorstellungen möchte ich Ihnen nicht im realen Leben begegnen.

    Eine Frage noch an Herrn Zerfaß: Welche Intention hatten Sie eigentlich diesen sogenannten „Anlegerschutzanwalt“ hier zu integrieren?

    Viele Grüße aus dem Schnee

    • Sehr geehrte “bizarre Gestalt”,

      warum scheuen Sie sich, die Bilanzkennzahlen im Einzelnen aufzudröseln? Werden Sie doch mal konkret, anstelle bloß allgemein irgendwelche Behauptungen aufzustellen. Eine sehr dezidierte Auseinandersetzung mit der Reaktion von POC finden Sie zum Beispiel hier http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/kanada-fonds-die-abenteuerlichen-argumente-der-oelbarone/7656846.html – so viel zum Thema sehr überzeugende Darstellung, so viel zum Thema Holzweg.

      Zum Thema Anlegeranwalt: Sie sind jetzt der X-wievielte Nutzer, der hier mit haltlosen und völlig vagen Andeutungen versucht, einen verschwörerischen Zusammenhang zu unterstellen. Dazu ist aber längst alles gesagt: Es ist schlicht Unfug. Lesen Sie dazu bitte die früheren Kommentare, darin finden Sie auch bereits die Antwort auf Ihre Frage.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

    • Johnn sagt:

      Sehr geehrter Herr “Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee”,

      in wie fern wurde denn der Initiator denn geschädigt und wie und welche Privatperson wurde denn ruiniert? Klären Sie uns doch mal auf. Dass es sich hier eventuell um den Anleger handeln könnte kommt Ihnen nicht in den Sinn.
      Außerdem, das mit der Moral ist so eine Sache, das hängt immer davon ab aus welchem Blickwinkel man das ganze betrachtet.

  66. Alan sagt:

    Sehr geehrter Herr Zerfaß,

    jetzt muss ich mich doch nochmal melden. Also ich habe den Artikel sicher nicht gelöscht und jetzt raten Sie mir zu mehr Gelassenheit?
    Fakt ist doch: Sie haben POC auf eine Stufe gestellt mit den Betrügern von S+K und Sie haben es erreicht das wohl niemand mehr POC Beteiligungen zeichnet, zumindest wird es kein Berater mehr anbieten können. Es ist also jetzt schon ein großer wirtschaftlicher Schaden entstanden und wer den am Ende zu verantworten hat, POC oder Sie Herr Zerfaß lasse ich jetzt einfach mal offen.

    • Sonni sagt:

      Also Ihre Sicht der Dinge ist da etwas, naja, begrenzt.
      Ein wirtschaftlicher Schaden mag eventuell entstanden sein. Und zwar in dem Sinne, dass POC nicht mehr so schnell so viel Geld einsammeln kann, wie vor dem Artikel. Aber die bereits platzierten Fonds dürfte das herzlich wenig interessieren.

      Außerdem war es an POC, die Behauptungen der Artikel mit harten Fakten und Zahlen zu widerlegen. Das ist POC mit seinen diversen Dokumenten ja scheinbar nicht ganz gelungen. Wie auch. Keines der Dokumente belegt die Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung der Fonds.
      Also kann – wenn denn ein so immenser wirtschaftlicher Schaden entstanden wäre, wie Sie es hier glaubhaft machen wollen – POC sich mal fröhlich an die eigene Nase fassen!

  67. Alan sagt:

    wer spricht denn von den platzierten Fonds??? Und wer sagt das es POC nicht gelungen ist die wirtschaftlichen Fakten zu belegen.
    Sicher ist jedoch das Anwälte jede Menge Geld kosten, das Fonds die sich aktuell noch im Vertrieb befinden und jetzt vielleicht nicht zeitig geschlossen werden können einen wirtschaftlichen Schaden haben werden und der ist dann sicher nicht von POC zu verantworten. Gut das Ihre Sicht der Dinge so vollumfassend ist,

    • Sonni sagt:

      Sie wollen es nicht merken, oder? POC ist es eben NICHT gelungen, mit den Dokumenten alle Vorwürfe zu widerlegen. Aber wenn Sie zu den Kanditaten gehören, für die Dokumente glaubwürdig sind, welche NICHT testiert sind, oder welche einen Zeitraum von einem Monat umfassen: herzlichen Glückwunsch!

  68. Alan sagt:

    Danke für die Glückwünsche. Mir ist das hier jetzt zu blöd. Mich würde nur noch interessieren warum gerade Sie sich berufen fühlen hier zu schreiben. Wahrscheinlich ein echter Menschenfreund und nur um das Wohl der Mitbürger besorgt.

    • Sonni sagt:

      Ich schreibe hier, nachdem ich diesen Blog und dessen Kommentare von Anfang an verfolgt habe. Und mich wundert (nein, es irritiert mich höchstgradig), was erwachsene Menschen
      doch so alles glauben. Oder eher: glauben wollen.

  69. Alan sagt:

    na das berechtigt Sie natürlich Ihre Kommentare hier abzugeben.
    Armes Deutschland. Das gute an einer KG Beteiligung ist das jeder Gesellschafter sich selber über seine Beteiligung informieren kann und das die Gesellschafterversammlung beschließen kann was Sie alles von der Geschäftsführung haben möchte. Mündige Bürger machen so etwas, da braucht man keine investigativen Journalisten oder gar besserwisserische Mitbürger die anscheinend nichts besseres zu tun haben. Das irritiert mich.

  70. Sonni sagt:

    Ich dachte, in diesem Land herrscht laut GG Meinungsfreiheit? Also brauche ich keine Berechtigung, schon gar nicht von Ihnen, um irgendwo einen Kommentar zu schreiben.
    Aber natürlich haben Sie recht, was das KG Modell angeht. Wenn denn auch wirklich jeder Kommanditist 1. von seinem Stimmrecht Gebrauch macht und 2. wirklich zu 100% weiß, woran genau er sich beteiligt hat.

  71. Alan sagt:

    genau, es herrscht Meinungsfreiheit, man kann Leute als “Volldumpfbacken” Anleger als “blöd und kriminell” bezeichnen. Siehe weiter oben. Man darf von schmierigen Ölgeschäften erzählen, fragwürdige Abkassiermodelle usw usw. Vielleicht sollten alle mal vor der eigenen Haustüre kehren dann wäre vieles einfacher.
    Wenn die Kommandisten nicht wissen woran sie sich beteiligt haben und auf ihr Stimmrecht verzichten, dann sind sie selber schuld und brauchen auch nicht von Ihnen oder Herrn Zerfaß “gerettet” werden. Hoffentlich wissen alle was sie machen wenn sie ihr Geld zur Bank bringen

  72. Sonni sagt:

    Naja, wenn hier jemand meint, Äußerungen weit unter der Gürtellinie zu tätigen: am besten ignorieren.
    Und wenn hier einige Kommentare schreiben ohne selbst Anleger oder Vermittler zu sein, sehe ich das eher positiv. Denn dann herrscht keine Voreingenommenheit und/oder eigenes Interesse.
    Ich habe die Artikel sowie deren “Gegendarstellungen” gelesen und mir so mein eigenes Bild gemacht. Wer heutzutage blind alles glaubt, was einem von Seiten der Medien oder von Verkäufern vorgekaut wird, ist selber Schuld. Ich bin ein Freund von Eigeninitiative. Denn nur so kann ich mir ein Bild vom großen Ganzen verschaffen.

  73. Liebe Nutzer,

    hier geht es ja richtig hoch her gerade. Ich kann, wie oben schon geschrieben, alle nur zu mehr Gelassenheit und Zurückhaltung ermuntern. Einerseits etwas gelassener zu schreiben, andere nicht zu heftig oder gar beleidigend anzugehen, und umgekehrt auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. In diesem Blog und Forum geht es um Proven Oil Canada (POC) und deren Beteiligungsangebote – nicht um persönliche Animositäten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian Zerfaß

  74. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    @ Johnn: Mir ging es um die Aussage von Ihnen, dass es legitim sein soll, Initiatoren zu zerreißen so lange keine Anleger betroffen seien. Sei es drum, hier sollten wir vielleicht die Mahnung des Autors befolgen!

    Der Punkt ist natürlich der, dass völlig unabhängig, ob die Anschuldigungen nun gerechtfertigt sind oder nicht, kaum ein Anleger mehr den POC-Fonds zeichnen wird. Zeichner werden von ihren Vermittler über den Artikel (mit einer Gegendarstellung) informiert und selbst, wenn Anleger die Gegendarstellung als schlüssig ansehen, dann wird man sich bestimmt eher für eine andere Anlage interessieren.

    Es gibt aus meiner Sicht nur eine Möglichkeit für POC da rauszukommen, das wäre ein Verkauf der Fonds I und II oder wenigstenes der Gesellschafterversammlung einen solchen Verkauf vorzuschlagen. Ich bin gespannt, ob POC diesen Weg gehen wird.

    @ Herrn Zerfaß: Ich finde den Anwalt in Ihren Artijkel sehr irritierend, denn für diesen kann es keine bessere PR-Aktion geben.

  75. Alan sagt:

    Hallo Herr Zerfaß,

    ich zitiere: ” Ich kann, wie oben schon geschrieben, alle nur zu mehr Gelassenheit und Zurückhaltung ermuntern. Einerseits etwas gelassener zu schreiben, andere nicht zu heftig oder gar beleidigend anzugehen.”
    Und diese Aussage von Ihnen????
    Wer hat denn in seinen Artikeln damit begonnen?? Ich könnte Ihrer Argumentation und Ihren kritischen Fragen sicher leichter folgen hätten Sie nicht von Anfang an in “Bildzeitungsmanier” versucht POC fertig zu machen.
    Vielleicht sollten Sie den Maßstab den Sie von anderen fordern auch ma bei sich selber anlegen.

  76. Bild-Leser sagt:

    Bildzeitungsmanier hin oder her, die Bild trifft mit ihren Berichten zumeist den Nagel auf den Kopf. Wenn das den Enttarnten unangenehm ist werden diese lernen müssen damit zu leben. Ob man jemanden einen Betrüger nennt oder einen unkorrekten Geschäftsmann, das ändert fraglos nichts am identischen Inhalt der Aussage. Solange Anleger Vorabgewinnausschüttungen=Entnahmen nicht von Ausschüttungen=Gewinnen unterscheiden können bietet es sich an in allgemein verständlicher Sprache, oder Bildzeitungsmanier wie Sie es zu nennen belieben, zu formulieren. Dann verstehen es vielleicht sogar die Vertriebe!

  77. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    @ Bild-Leser: Naja ich habe mal gehört, wenn die Bild-Zeitung Aktien zum Kauf empfiehlt, wird es Zeit auszusteigen.

    Aber genau dieser Themenkomplex in dem Artikel von der Wiwo (Entnahmen – Vorabgewinne usw.) ist doch komplett widerlegt. Oder gibt es noch irgendjemand der daran festhält? Und wenn ja, würde mich die Argumentation interessieren.

    Grüße aus dem Schnee

    • Sehr geehrte “bizarre Gestalt”,

      genau dieser Themenkomplex ist weder widerlegt noch gerichtlich untersagt. Die angeblichen Ausschüttungen sind größtenteils Rückzahlungen aus eingezahltem Kapital.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

  78. PWi sagt:

    Was letzendlich der Herr Zerfass mit seinem Artikel erreichen möchte, weiß keiner mehr… Eine Bundesweitanlegerklagewelle gegen POC zu verursachen hat er zumindest nicht erreicht…Ob der Herr Zerfass schadlos aus der Geschichte darauskommt ist für mich unklar, denn seine Motivationen sind mittlerweile entkleidet. Ein Schneeballsystem bei POC gibs definitiv nicht, das Gegenteil zu dem was Herr Zerfass vermutet hatte…Aus Fairnessgründen müsste sich mal der Herr Zerfass für seine verletzende unwahre Aussage bei besorgten Anleger entschuldigen…

    Mit freundlichen Grüßen

    • Sehr geehrter Nutzer “PWi”,

      eine bundesweite Anlegerklagewelle war nie unser Ziel, genausowenig wie wir je behauptet hätten, POC sei ein Schneeballsystem. Sie sind jetzt der X-wievielte Schreiber, der uns so etwas unterstellt. Was aber nichts daran ändert, dass es falsch ist. Lesen Sie die Artikel doch mal sorgfältig, bevor Sie Dinge behaupten, die gar nicht darin stehen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

  79. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Herr Zerfaß,

    ja klar sind das keine bilanziellen Gewinne, aber Liquiditätsüberschüsse. Sie wissen es doch besser, warum führen Sie hier Ihre Leser in die Irre?

    Das was ich letztendlich nicht beurteilen kann, ist, ob Sie irgendwelche Indizien haben, dass die Zahlen, die POC veröffentlich nicht stimmen könnten. Das wissen nur Sie, das habe ich schon mehrfach angeführt.

    Die Anleger glauben wohl eher, dass sie stimmen, was die recht ordentlichen Zweitmarktpreise erklären, die nach dieser Pressewelle erstaunlich sind.

    Mal eine Frage an den sogenannten “Anlegerschutzanwalt”: Warum empfiehlt er den Anlegern eigentlich nicht, die Anteile über den Zweitmarkt zu verkaufen, stattdessen zu raten, die Vermittler zu verklagen?

    Grüße aus dem Schnee

    • Sehr geehrte “bizarre Gestalt”,

      ich habe es an anderer Stelle in den Diskussionen zu POC schon einmal geschrieben: Lesen hilft! Stichwort Liquiditätsüberschüsse: Diesen Punkt habe ich vor zwei Monaten bereits ausführlich thematisiert – siehe http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/kanada-fonds-die-poc-argumente-im-faktencheck-punkt-3-und-4/7656846-2.html, dort Punkt vier. Da finden Sie u.a. zu lesen:

      “Aufschlussreich ist, wie Proven Oil hier geschickt mit verschiedenen Begriffen hantiert. Das Fondshaus verweist auf „Liquiditätsüberschüsse“ und ein „positives operatives Ergebnis“, von Gewinn spricht niemand. Dass ein Bilanzgewinn in ausreichender Höhe erzielt wurde, belegt Proven Oil nicht. Das ist aber entscheidend für die Frage, ob es sich bei den an die Anleger gezahlten Summen um Auszahlungen oder Ausschüttungen handelt. Klingt gleich, ist es aber nicht. Ausschüttungen stammen aus Gewinnen, Auszahlungen aus dem Eigenkapital. Während Proven Oil in den Stellungnahmen von „Ausschüttungen“ spricht, schreibt das Fondshaus in den Beschlussvorlagen für die Gesellschafterversammlungen von „Auszahlungen“. Tatsächlich sind beim ersten Fonds Ende 2011 gut elf Millionen Euro an Auszahlungen aus dem Kommanditkapital erfolgt. [...]”

      Vielleicht sollten Sie sich erst einmal kundig machen, bevor Sie Feststellungen darüber treffen, wer hier wen in die Irre führt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Florian Zerfaß

  80. Fragezeichen sagt:

    Sehr geehrter Schneestapfer,

    Ihre zahlreichen Kommentare in allen Ehren, aber können oder wollen Sie den Inhalt der WiWo nicht verstehen? An keiner einzigen Stelle wird Anlegern geraten die Vermittler zu verklagen! Auf die Zweitmarktpreise wird nicht an einer einzigen Stelle eingegangen, und wie diese zu Stande kommen wissen Sie bestimmt ebenso gut wie auch ich. Vielleicht wissen Sie es auch nicht, was mich zur höflichen Bitte führt, in diesem Falle eine solche These für sich zu behalten.

    Wie Sie richtiger Weise sagen, handelt es sich tatsächlich NICHT um bilanzielle Gewinne, sondern um Liquiditätsüberschüsse. Und das ist genau was? Genau! Das sind ENTNAHMEN! Entnahmen bedeutet, der Anleger erhält sein eigenes Geld zurück! Warum? Weil alles andere bilanzielle GEWINNE erfordern würde. BEVOR diese jedoch entstehen müssen die bilanziellen VERLUSTE ausgeglichen werden. Und so lange wie das nicht passiert ist, handelt es sich UM RÜCKZAHLUNGEN aus den EINLAGEN der Anleger selbst. Stichworte wie Rückzahlungspflicht bei Schieflage des Fonds und anderen marktgängigen Kram erspare ich Ihnen und mir dabei ganz bewußt.

    Es geht nicht darum das die Zahlen nicht stimmen. Vielleicht stimmen sie, vielleicht auch nicht. Aber die Interpretation beider Möglichkeiten läßt keinen anderen Schluß zu.

    Darüber können wir hier im Blog gerne weiter diskutieren. Fortwährende Diskussion führt nur zur Anhebung der Relevanz bei den Google-Suchanzeigen, und zu höherer Frequenz bei der Wirtschaftswoche.

    Grüße in den Schnee

  81. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    @ Fragezeichen:

    Nach diesem Kommentar habe ich in der Tat nur Fragezeichen im Kopf: Es steht außer Frage, dass sich die POC Fonds noch beweisen müssen. Das gilt für jegliche Art von Investitionen, die man tätigt: Abgerechnet wird am Schluss. Und deshalb hat die Wiwo POC erst einmal in die Nähe von Verbrechern gerückt, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass man derzeit noch nicht weiß, wie sich die Fonds wirtschaftlich entwickeln??????
    Na selbstverständlich sagt jener „Anwalt“, man müsse den Vertrieb haftbar machen, lesen Sie sich doch bitte mal das Interview durch. Die Involvierung dieses Herrn ist das eigentlich „Schmierige“ an den ganzen Vorgang. Es ist zu rechtfertigen, einen Anwalt zu interviewen, wenn es zum Beispiel darum geht, Anleger, die einen Totalverlust oder einen großen Verlust ihres Investitionskapitals hinnehmen mussten (zum Beispiel bei S&K). Dann gehören neben vielen Alternativen sicherlich auch die Prüfung von Maßnahmen bei Falschberatung, keine Frage! Das ist hier aber nicht der Fall (sie sagen ja selber, im Moment ist nur noch keine bilanzielle Gewinnzone erreicht), und so frage ich mich wirklich, was die Intention war, dieses Interview hier zu integrieren?

    Grüße aus dem Schnee

  82. Fragezeichen sagt:

    @ Schneestapfer

    Einigen Passagen widerspreche ich vehement. Wie bitte bezeichnen Sie es wenn wesentliche handelnde Personen im ganzen Geflecht Multimillionen an Anlegergeldern versenkten? Hanne und Hainzl haben bis heute Millionenschulden bei geschädigten Kleinanlegern. Zahlen die auch nur Bruchteile an diese zurück, kaum das angeblich der Rubel rollt? Nein! Es ist also korrekt, das hier der Zusammenhang mit diesen “Verbrechern”, wie Sie es zu nennen belieben, aufgedeckt und hergestellt wird. Anstatt für entstandene Schäden zu bezahlen (es zumindest nur zu versuchen) werden die Söhne und die Ehefrau vorgeschickt, auf das dieses Mal alles ganz anders werde. Wer es glaubt, aber das ist nur meine Meinung, wird seelig und wahrscheinlich nicht!

    Fraglos liegen Sie mit Ihrer Aussage richtig, das sich der Fonds erst noch beweisen muß. Aber sollte dann nicht, und insbesondere bei der Vorgeschichte maßgeblich handelnder Personen, Transparenz das oberste Gebot sein? Hier munter Entnahmen mit aufgehübschtem Vertriebsvokabular als Vorabausschüttungen zu tarnen und sich zu ergötzen, die böse WiWo behaupte es seien keine Gewinne (es SIND keine Gewinne), ist Volksverdummung.

    Die Zunft der schmierigen Anlegerschutzanwälte mag ich ebenso wenig wie Sie. Aber noch viel weniger mag ich diejenigen, die sich in der Vergangenheit auf Kosten der Anleger ein schönes Leben machten, diese bis zum Totalverlust schädigten, und heute auf Namen von Ehefrau und Söhnen die zu Unschuld unter Verdacht geratenen spielen. Bei speziell solchen soll und muß man genau hinschauen, denn die zeigten in der Vergangenheit das sie mit dem Geld anderer Leute nicht sorgfältig umgingen. Und anstatt auch nur geringe Wiedergutmachung zu tun ihre Familie heute vorschicken.

    Grüße in den Schnee

    • Alan sagt:

      Ich unterstütze Ihre Aussage das absolute Transparenz herrschen muss, aber woher wissen Sie denn das Frau Galba nur eine vorgeschobene Marionette ist? Meines Wissens war Sie auch schon als Geschäftführering bei Walton tätig, warum hat man sie damals nicht schon verdächtigt nur eine Marionette zu sein?

      • Fragezeichen sagt:

        Die eigentliche Frage lautet: warum ist ganz offensichtlich der Ehemann von Frau Galba, Herr Hainzl, in maßgeblicher Position und für alles zuständig? Dann könnte er den Laden auch selber führen, tüchtig Geld verdienen und die aufgelaufenen Millionenschäden bezahlen für die er bei seinen Altanlegern verurteilt wurde. Statt dessen managed alles seine Frau, er verdient nichts. Zufall werden Sie sagen, und als Hausmann war es ihm zu langweilig weshalb er sich unentgeltlich zum Wohle der Anleger seiner Ehefrau einbringt. Und Hanne? Was können die Söhne für den Vater. Wie zahlreiche Belege zeigen mischt der zwar überall mit, aber ebenfalls unentgeltlich.

        Ob nun Marionette oder nicht können nur die handelnden Personen beantworten. Das maßgebliche und mit Millionenschäden zu Lasten kleiner Anleger vorbelastete Gesellen das alles für Luft und Liebe tun als unbezahlte Handlanger ihrer Söhne und der Ehefrau, das paßt zu Märchen der Gebrüder Grimm, aber nicht in die Fondsbranche!

        Wo Hainzl und Hanne sich ihre “Erfahrung” herholten kann man allenfalls noch nachvollziehen. Wo eine Zahnärztin diese zunächst für Landentwicklung und dann für Erdöl und Erdgas herhaben soll, das konnte noch niemand plausibel erklären. Eine weitere Anregung in Sachen Transparenz. Wie wird man als Zahntechnikerin aus dem Ostblock, Studium und Ausbildung wurden nie nachgewiesen, zur Fondsexpertin Realestate und Oil&Gas und was qualifiziert für die erforderliche betriebswirtschaftliche und grenzüberschreitende Komponente? Das wird die Anleger auch interessieren.

  83. Alan sagt:

    Die Frage warum gerade jetzt und nicht schon bei Walton ist unbeantwortet. Ansonsten scheinen Sie ja über viel Hintergrundwissen zu verfügen. Aber bleiben sie bitte fair, wenn sie einer Zahntechnikerin das nicht zutrauen, dann sollten Sie beim Jornalisten auch vorichtig sein.
    “Florian Zerfaß, Jahrgang 1984, ist Redakteur im Investigativ-Team der WirtschaftsWoche. Studierte Politik, Germanistik und Jura in Mainz…”
    Was berechtigt ihn über andere in dieser Branche zu urteilen???

    • Fragezeichen sagt:

      Walton kenne ich nicht und niemand hat die berechtigten Fragen aufgeworfen. Ich stimme Ihnen zu, dieser Punkt wäre auch in dem Zusammenhang nicht uninteressant. Um den Berufsstand der Zahntechnikerin / Zahnärztin geht es nicht. Es geht darum weshalb maßgebliche handelnde Personen Einfluß haben und trotz der sagenhaften Gelddruckmaschine die von ihnen verursachten Millionenschäden nicht bedienen.

      Vorsichtig bin ich bei jedem und glaube auch nicht alles was in der Zeitung steht. Man bedenke aber, das Herr Zerfaß nicht über seine zu Millionenschäden verurteilte Ehefrau Anlegergelder einsammelt und einschlägig vorbestrafte Hintermänner die Fäden ziehen.

  84. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    @ Fragezeichen:

    Wenn Sie meine Postings verfolgt haben, dann sehen Sie, dass ich genau dieses dem Redakteur auch zugebildet habe. Er hat sauber recherchiert, dass es hier Verflechtungen gibt oder gegeben hat. Und dann hat er sich verfranzt. Und ist einfach zu weit gegangen. Hier hat es die Redaktion verpasst einfach mal vom Gas zu gehen.

    Das Ganze (auch Ihre Ausführungen) wirken ein wenig so, dass hier eine Personengruppe persönlich betroffen ist und ein Ventil sucht, diesen Frust abzuwälzen. Da nun in Bezug auf das aktuelle Fondsprojekt wenig Ansatzpunkte da sind, geht man den Weg a la “Kölner Karneval” Klamauk-Artikel ins Leben zu rufen.

    Da hätte ich noch ein gewisses Verständnis, wenn jetzt nicht die “schmierige” Anwaltsgeschichte dazu käme, denn die hat hier genauso wenig mit dem Thema zu tun wie es Zahnpasta- und Waschmittelwerbung hätte.

    Zu der Tätigkeit von Frau Galba in Deutschland: Hier ist vor allem Organisationstalent gefragt. Sie hat niemals behauptet, Ölexpertin zu sein. Haben Sie etwas gegen Zahntechnikern aus dem Osten? ;-) So viel ich weiß ist sie Italienierin, aber da kann ich mich auch täuschen!

    Grüße aus dem Schnee

    • Fragezeichen sagt:

      @ Schneestapfer

      Von mir aus auch Italienerin, was dem Grunde nach auch keine Rolle spielt ;-) . Ich bin in wesentlichen Punkten ganz ihrer Meinung. Ich kann nur für mich sprechen, und weder bin ich betroffen noch suche ich ein Ventil. Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, das einschlägig bekannte Geldverbrenner inoffiziell das Sagen haben und nicht im Traum daran denken trotz der angeblichen Millionengewinne für ihre alten Taten einzustehen. Das Organisationstalent von Frau Galba kann ich nicht beurteilen und somit weder bestätigen noch in Frage stellen. Die Informationspolitik allerdings ist unter aller Sau und trägt nicht zur Vertrauensbildung bei. Wenn Frau Galba keine Ölexpertin ist so möge man doch offenlegen, wer für die deutschen Anleger die Entscheidungen trifft. Der ehemalige Hoteldirektor doch bestimmt nicht. Warum also negiert man die betrügerische Vergangenheit der eigentlich handelnden Personen, und hängt sich noch den Deckmantel von Vorabgewinnausschüttungen um? Das ein großer Teil der hiesigen Forenschreiber fremdgesteuert sind erkennt doch ein Blinder mit Stab. Und wenn es nur Organisationstalent ist, wie will die dann als Geschäftsführerin beurteilen das sie nicht ihrerseits verarscht wird? Durch die Sachkunde des zu Millionenschäden betrogenen Ehemanns vielleicht, oder die unschuldigen Söhne von Millionenbetrüger Hanne welche den Namen ihrer Ehefrau annehmen, und mit Papa der von nichts weiß im COC Büro sitzen wie die Sekretärin so freimütig per Mail schrieb?

      Die Anwaltsgeschichte überzeugt mich ebenso wenig wie die großartig ausgeschlachtete einstweilige Verfügung, die sich immerhin an zwei Wörtern aufgehangen hat und von POC verkauft wird wie eine EuGH Grundsatzentscheidung mit Wirkung eines internationalen Ablaßbriefes; die sie nichtmal im Ansatz ist! Hat ein seriöses Unternehmen sowas nötig?

      Grüße in den Schnee

      • Alan sagt:

        Also jetzt wird es aber von Ihrer Seite aus etwas übertrieben. Das Sproule und Schlumberger über genug Fachwissen verfügen dürften steht wohl außer Frage, oder? Und warum hacken Sie denn immer auf den Vorabausschüttungen rum? Fakt ist doch das Auszhalungen aus Liquiditätsüberschüssen bezahlt werden, also aus tatsächlich verkauftem Öl oder Gas und nicht Kundengelder sind die zurückbezahlt werden. Das haben weder Sie noch Her Zerfaß anscheinend kapiert, oder wollen Sie nicht?

        • Fragezeichen sagt:

          Schauen Sie mal in die Gesellschafter- und Personalliste bei POC. Da finden Sie zumindest einen der beiden “unabhängigen” Experten wieder. Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich so schwer von Begriff oder tun Sie nur so? Liquiditätsüberschüsse bei einer Firma die vorher bilanzielle Verluste gemacht hat sind erforderlich um das erheblich reduzierte Eigenkapital wieder aufzustocken. Und wenn stattdessen Entnahmen getätigt werden bekommt der Anleger sein eigenes Geld zurück. Das ist kein Vorabgewinn sondern eine Entnahme. Nur für Sie: wenn Sie einem Vermögensverwalter 100.000 Euro anvertrauen, und der setzt erstmal 25.000 in den Sand, dann verbleiben 75.000. Wenn der damit jetzt 3.000 erwirtschaftet und Ihnen die gibt: hat er dann sagenhafte Gewinne gemacht und Vorabgewinne ausgeschüttet, oder haben Sie von den ursprünglich 100.000 die jetzt noch 75.000 sind ganze 3.000 zurück bekommen? Und der Verlust beträgt nur noch 22.000? Das setzen Sie jetzt mal ins Verhältnis und betrachten das Ganze vor dem Hintergrund das die Söhne eines Anlagebetrügers an die Ehefrau eines Anlagebetrügers, und beide zahlen Millionenschäden nicht zurück sondern haben ehrenhafte Söhne und eine ehrenhafte Ehefrau, die Grundstücke weit unter Preis verkauft und Betrüger-Papa und Betrüger-Gatte machen das ohne Lohn und völlig selbstlos. Das hat Wiwo kapiert, das haben Vermittler kapiert, nur die selbstlosen Diskutanten hier im Blog wollen das nicht kapieren. Sogar die Richter haben das kapiert bei der einstweiligen Verfügung und genau diese Aussage nicht untersagt sondern nur paar Wortklaubereien. Nur Sie kapieren das nicht. Hoffentlich wird Ihre Zeit gut bezahlt, Auftragsschreiber sind sonst teuer aber argumentieren besser.

  85. Alan sagt:

    Ich tu nur so. :-)
    Was für ein toller Vergleich mit dem Vermögensverwalter. Selten hab ich so was dummes gelesen, aber Sie haben natürlich Recht, meine Zeit ist mir zu kostbar, deshalb viel Spaß noch beim “Aufregen” Sie scheinen ja ziemlich gefrustet zu sein. Sie scheinen ja in der Vergangenheit ordentlich Geld verloren zu haben, wundert mich eigentlich bei Ihrem Sachverstand

    • Fragezeichen sagt:

      Ich auch. Mein Argument weshalb verurteilte Millionenbetrüger auf einmal ehrlich sind und anstatt Buße zu tun lieber unentgeltlich für ihre Söhne oder Ehefrauen arbeiten, das fand ich sogar noch dümmer ;-) .

      Geld habe ich keines verloren, das wird wohl an meiner Dummheit gelegen haben. Schlaue Menschen wie Sie werden sicher reich weil Sie in Gelddruckmaschinen aus dem Umfeld von verurteilten und geläuterten Anlagebetrügern investieren. Oder das System selber betreiben.

  86. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Ohje, da ist jemand persönlich sehr stark involviert und emotional betroffen. Hier kommt man mit vernünftigen Argumenten nicht weiter.

    Aber mit dem Vermögensverwalter-Posting hat Alan recht: Diese Argumentation ist sehr abenteuerlich.

  87. Fragezeichen sagt:

    Unbestritten ist das abenteuerlich, aber Alan sollte es auch verstehen :-) . Erklären Sie es doch ebenfalls, und ein paar Postings weiter wird dann ein Schuh draus. Noch verständlicher wird es wenn wir das Umfeld der verurteilten Anlagebetrüger mit offenen Millionenschäden bei Kleinanlegern nicht vergessen. Je länger wir das diskutieren desto schneller kommt von POC Transparenz oder nicht und desto besser wird das Google Ranking.

    • Sonni sagt:

      Ich kenne mich im Insolvenzrecht nicht aus. Aber Hainzl hat doch im letzten Jahr grad seine Privatinsolvenz angeschlossen. Und plötzlich taucht er in 2013 als Marketing Fredi bei POC auf?
      Gibt mir zu denken und ist wohl kaum ein zufälliger Zeitpunkt…
      Denn nach abgeschlossener Insolvenz darf er ja sein Gehalt jetzt allein für sich behalten, oder??

  88. Alan sagt:

    Um das zu verstehen müssen Sie schon einfacher schreiben, sonst kapier ich Dummerchen das nicht. Millionenbetrüger, Gelddruckmaschine, verurteilte Anlagebetrüger, wer sich so detailiert auskennt und alle “Hintermänner” namentlich nennen kann, der steckt tiefer drin als er zugeben möchte.

    • Sonni sagt:

      Um die Hintermänner zu kennen, muss man nicht tief drin stecken. Da hilft google. Vorausgesetzt, man will wirklich wissen, wer da alles mit drin steckt.
      Dann findet man all diese Details.

  89. Alan sagt:

    Das müssen Sie mal genauer erklären. Wenn man POC oder COC oder Frau Galba gegoogelt hat, ist man kaum darauf gekommen das Ihr Ehemann früher mal für Hanne vermittelt hat. Da muss man schon Insiderinformationen haben, also früher mal mit denen zu tun gehabt haben.
    Hoffentlich sind sie alle bei Ihren sonstigen Geldanlagen auch so gewissenhaft.

  90. Fragezeichen sagt:

    Das hat Wirtschaftswoche, Herr Zerfaß, ermittelt. Zeigt einmal mehr wie sorgfältig er dabei gewesen ist. Schön das Sie das inzwischen auch zugeben, auch wenn es Ihnen nicht in den Kram paßt.

    Frau Galba gab übrigens in einem Interview an bei Finanzwelt, als Kind in den Westen gekommen zu sein da ihre Eltern vor den Kommunisten geflohen sind. Für Italien spricht das nicht.

  91. Sonni sagt:

    Also wem der Name Jürgen Hainzl nicht in Zusammenhang mit Dr. Jürgen Hanne und dessen Pleiten bekannt ist, der hat wohl nicht lange genug mit geschlossenen Fonds zu tun. Denn jeder, der seit mehr als 10 Jahren in dem Segment unterwegs ist, sind diese Namen ziemlich geläufig.
    Und auch deren Geschäftsmodelle. Sowohl mit Immobilien, als auch mit Ölfonds. Ging damals ja auch durch die bundesweite Presse!!

  92. Alan sagt:

    Hainzl und Hanne, dieser Zusammenhang ist jedem klar, aber nicht Galba und Hanne. Ich bin seit 25 Jahren in dem Markt unterwegs, im Gegensatz zu Herrn Zerfaß, da hatte der noch Hemd und Höschen in einem Teil. Deshalb bekräftige ich hier mein These das er gezielt auf POC angesetzt wurde. Warten wir doch einfach ab was am Ende aller Tage bei den Kunden ankommt, nur das zählt

    • MisterX sagt:

      Galba und Hanne ist Ihnen nicht klar? Nochmal: Galba ist die Ehefrau von Hainzl. Das könnte man inzwischen mitbekommen haben wenn man sich mit dem Thema befaßt. Vielleicht sind Ihre 25 Jahre am Markt 24,5 Jahre zuviel. So schlecht wie Sie informiert sind sollten Sie nichts an Anleger vermitteln und diese beraten. Schulbank ist angesagt. Setzen, sechs!

      • Alan sagt:

        Immer zuerst Hirn einschalten und vielleicht mal alles lesen bevor Sie hier Leute beleidigen.

        • MisterX sagt:

          Sie sagen es. Was das Alter von Herrn Zerfaß damit zu tun hat ob er den Nagel auf den Kopf treffen darf erschließt sich mir nicht. Weshalb muß jemand auf ein Emissionshaus “angesetzt” sein, nur deshalb weil er unbequeme Wahrheiten und Fakten zu Tage fördert? Bedarf es dafür zudem eines bestimmten Mindestalters? Die einzige Unkorrektheit die mir im ganzen Kontext aufgefallen ist, ist die Fehlinterpretation einer Berechnungsüberschrift. Der Überschrift, nicht der Auswertung des Inhalts, die wieder korrekt erfolgt ist. Zusammengefasst: das Unternehmen wird geführt direkt aus dem familiären Umfeld von verurteilten Anlagebetrügern, die Millionenschäden bei Kleinanlegern anrichteten und nicht im Traum daran denken diese zurück zu bezahlen. Dazu bedient man sich der Ehefrau die zwar wirtschaftlich keine Ahnung hat von ihrer Branche und ein Organisationstalent ist, und den Söhnen des anderen Milliardenbetrügers von denen einer die Geschäftsleitung beträ und der andere die “werthaltigen” Grundstücke weit unter Preis und uneigennützig an die Fonds verkauft. Hanne sitzt im Nebenzimmer was jeder bis auf dessen eigener Sekretärin dementiert, und Hainzl arbeitet kostenlos und begleitet die Untersuchungsdelegation aus freischaffenden Analysten.

          • Alan sagt:

            “Mister X” hieß vorher wohl “Fragezeichen”.
            Wenn ihr alles so genau wisst und beweisen könnt, dann solltet Ihr schnellstens zur Staatsanwaltschaft und den Betrügern endlich das Handwerk legen

          • MisterX sagt:

            Wieso das, ich dachte Sie sind so intelligent :-) ! Es ist doch nicht verboten ein ehemaliger und deshalb verurteilter Anlagebetrüger zu sein und kostenlos seine geläuterten Söhne und im anderen Fall die seriöse Ehefrau arbeiten zu lassen. Es hat nur ein Geschmäckle, und zwar ein ganz gewaltiges. Für Geschmäckle ist die Staatsanwaltschaft aber nicht zuständig. Die wird erst zuständig wenn es zu spät ist.

  93. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Dass Frau Galba die Ehefrau von Herrn Hainzl ist, war auch schon sehr lange bekannt und ist vor 2-3 Jahren auch mal sehr stark am Markt propagiert worden mit dem Gerücht, dass Hanne hinter den POC Fonds stehen würde.
    Hanne hat definitiv nichts mehr in der Geschäftsführung einer Fondsgeschäftsführung zu suchen. Da sind wir uns einig. Dort sitzt er auch nicht!

    • Sonni sagt:

      Aber dafür ist einer der Hanne Söhne Assistent der Geschäftsführung bei COC…. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

      • PMI sagt:

        Und was mag das bedeutet jetzt? Können Sie jezt endlich Ihre Vermutungen beweisen? Herr Zerfasss Rolle in diesem Artikel ist wohl nicht bedeutungslos, und ist für viele kein Geheimnis mehr…In einem solchen Aktikel Anfangs Januar ” Vertrieb Haftbar machen ” erwähnte Herr Zerfass einen Anlegeranwalt gleich, und somit diesen Anlegeranwalt indirekt für (Wiwoszweck ?) werberisch empfohlen .. Nach dem es klar feststeht dass POC kein Schneeballsystem anwendet stinkt es hier nur noch nach “organisierte Presse-Sabotage”…

        frohe Ostern

        • Alan sagt:

          Dazu passt der Artikel in der heutigen Onlineausgabe: Geschlossene Fonds Der beste Schutz vor gefährlichen Geldanlagen….. Wieviel Anwälte dort werben dürfen ist unglaublich.
          Und die absolute Krönung: daneben stehen Werbungen für Anlagen die 12% und mehr in Aussicht stellen. Ich finde das peinlich von der Wiwo.

          • MisterX sagt:

            Wie recht Sie haben. WiWo hätte die Anleger besser zu Ihnen als Vermittler schicken sollen. Da gibts ganz tolle Sachen von POC, S&K und und und :-) . Das Sie keine Ahnung vom Geschäft haben nach 25 Jahren Tätigkeit beweisen Sie mit den dümmlichen Kommentaren ja eindrucksvoll.

        • MisterX sagt:

          Wo leben Sie Traumtänzer eigentlich? Klar feststehen tut rein gar nichts. Es steht bislang nur fest das die Anleger Entnahmen anstatt Ausschüttungen hatten, also ihr eigenes Geld zurück. Schneeballsystem ist weder bewiesen noch entkräftet. Außerdem wurde ein Schneeballsystem erstmals hier im Blog von Schreibern in den Raum geworfen, und nicht von WiWo.

          • Alan sagt:

            wer sagt denn das ich POC vermittelt habe?????
            Klugscheißer

          • MisterX sagt:

            Die Anleger werden es Ihnen danken. Hoffentlich haben Sie bei den anderen Produkten die Sie verkaufen einen besseren Riecher was die Argumentation und die Story angeht :-) . Was verkaufen Sie denn so? S&K? Debi Select? ECI? Taxmobil? So wie Sie hier argumentieren zu Gunsten POC müßte Ihnen doch bei deren Stories “die Hose aufgehen”.

  94. Alan sagt:

    aber so sind alle ihre Kommentar hier. Vermutungen und falsche Behauptungen.

  95. Sonni sagt:

    Mag ja sein, dass die Behauptungen, Sie hätten das vermittelt, unzutreffend ist. Vor allen Dingen tun solche Aussagen hier ja nun nix zur Sache. Aber ansonsten sehe ich keine falschen Behauptungen.

  96. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Witzig, sobald die Luft für die Anti-POC-Front dünn wird, tauchen neue User auf, die sich gezielt einen Nutzer raussuchen (hier: Alan) und diesen mit Kommentaren unterhalb der Gürtellinie angreifen.

    • MisterX sagt:

      Wird wohl an der Dümmlichkeit von dessen Kommentaren liegen. Wer angeblich 25 Jahre Erfahrung auf dem Buckel hat und derartigen Blödsinn behauptet und gebetsmühlenartig wiederholt gibt eben ein perfektes Opfer. Die Qualität als repräsentativ anzusehen für das was POC so bietet wäre sicher übers Ziel hinaus geschoßen.

  97. Sonni sagt:

    Ich denke nicht, dass es damit was zu tun hat, dass denjenigen, welche POC kritisch sehen (das tue ich nämlich auch), die Luft ausgeht. Die Faktenlage hat sich seit dem 07.01.2013 NICHT verändert.
    Dass hier einige wenige meinen, Beleidigungen in der Gegend herum zu posaunen, liegt wohl eher an deren Erziehung.
    Sachlich bleiben kann halt nicht jeder…

  98. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    @ Mister X: Gebetsmäßigen Schwachsinn wiederholen hier eigentlich nur einige Kritiker.

    @ alle: Nur haben die Kritiker nicht mehr in der Hand als ein schlechtes Gefühl. Das ist manchmal viel und darauf sollte man sich durchaus auch verlassen, um für sich selber etwas abzulehnen. Nur Handfestes habe ich bisher noch nichts gelesen. Und das benötigt man, um jemanden direkt anzugreifen (zum Beispiel hat fondstelegramm meines Erachtens zurecht die Solvium Produkte zerrissen. Es ist aber eindeutig zu wenig aufgrund eines “schlechten Gefühls” eine solche Kampagne zu starten.

    Um es auf dem Punkt zu bringen: Ich wil es auch nicht ausschließen, dass die POC-Fonds baden gehen. Ich hoffe das nicht und ich glaube das auch nicht. Was mich nur sehr überrascht ist die Tatsache, dass man sich so daran klammert, dass POC ein “böser Initiator”. Es wirkt wie eine schmierige Kampagne und das macht mir wiederum ein schlechtes Gefühl, was die Machenschaften rund um das Thema angeht (bei der Wiwo und zum Beispiel in diesem Forum).

  99. MisterX sagt:

    @ Schneestapfer

    Welchen “Schwachsinn” meinen Sie genau? Meinen Sie die unwiderlegbaren Fakten, dass im Hintergrund verurteilte Anlagebetrüger stehen die ihre Familienmitglieder vorschicken? Das hat etwas mit bedauerlicher Realität zu tun, guter Mann, auch wenn Ihnen diese nicht gefällt!

    Oder meinen Sie die unwiderlegbare Tatsache, das Entnahmen keine Gewinne sind? Auch hier tut es mir leid, daß Ihnen diese Realität nicht gefällt. Betriebswirtschaftslehre wird aber aufgrund dieser Animositäten aus einem Minus kein Plus machen!

    Die Anspielung vom “bösen Initiator” kam aus Ihrer Feder, und nicht aus meiner. Aus meiner Feder kam lediglich, daß Tatsachen wie Entnahmen nicht durch Wortklaubereien wie Vorabgewinnausschüttungen relativiert werden sollten; nur so und mit der gebotenen Transparenz kann ein Initiator mit zumindest dubiosem/fragwürdigen Umfeld auch Skeptiker wie mich überzeugen.

  100. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    @ Mister X:

    Dass Entnahmen keine Gewinne sind steht außer Frage: Das haben wir schon tausendmal durchgekaut. Wenn man nicht unterstellt, dass die Zahlen nicht stimmen, kann man auch sagen, dass die Fonds bisher recht gut laufen, was die Liquiditätsüberschüsse der länger laufen Fonds zeigt.

    Es ist nicht verboten, dass die Söhne von Dr. Hanne bei Conservative Oil arbeiten. Es steht jedem frei, aus diesem Grunde nicht in POC zu investieren.

    Jetzt ziehe ich mich jetzt hier auch zurück, weil ich nicht möchte, dass die POC-Kritiker sich genauso über meine Beiträge langweilen, wie ich es bei Ihren mittlerweile tue.

    Achja, schade, dass es keine Hexenjäger mehr gibt. Das wäre doch die Berufung für Sie? Aber vielleicht können Sie ja den Herren beauftragen, der Doktor-Arbeiten überprüft und recherchieren, ob Dr. Hanne zurecht seinen Titel trägt? Denn am Denunziantentum scheinen Sie viel Spaß zu haben!

  101. Wasnun? sagt:

    Als unabhängiger Betrachter, stelle ich gern mal eine/zwei Fragen an den Herrn Zerfass..

    Herr Zerfass, angenommen es stellt sich hraus, dass Sie bewusst mit Anlegeranwälten in der Koulisse gegen POC arbeiten, wissen Sie überhaupt ob Sie sich dadurch strafbar machen? Wieso beschäftigen Sie sich nicht mit Nordic Oil USA 3 usw und schreiben Sie auch nicht Artikel gegen Solche Fonds?…

    Bitte nehmen Sie solche Frage nicht als Angriff gegen Sie an…Es klingt nur so die ganze Zeit, als ob Sie als Marionette gezielt gegen POC &co in dieser POC-kampagne-Geschichte eingesetzt wären ..

    Mit freundlichen Grüßen….

  102. Sonni sagt:

    Also ich finde es wirklich amüsant, wie viele Kommentatoren hier der Ansicht sind, dass Herr Zerfass (und somit auch die Wiwo) angeblich gezielt auf POC angesetzt wurden. Keinem ist dabei auch nur ansatzweise die Idee gekommen, dass POC allein schon durch die Namen Hanne und Hainzl mehr als einen Artikel wert sind. Wieviele andere Emissionshäuser können auf solch einschlägig bekannte (und einer davon sogar vorbestraft) zurück greifen, nachdem diese über Jahre von der Bildfläche verschwunden waren??? Ich kenne keines. Und wie Bizarre Gestalt schon angemerkt hat: Das Gerücht, Hanne würde bei POC mit drin hängen, geht seit einigen Jahren durch den Markt. Also wenn das kein Grund zum recherchieren ist, zumal POC ja auch beim platzierten Kapital immer ganz oben mitgemischt hat, dann weiß ich auch nicht weiter.
    Aber auf diesen Gedanken kommen natürlich keine unabhängig denkenden Menschen. Die vermuten ganz klar eine Verschwörung. Selten so gelacht…

  103. DahlemConnection sagt:

    Zu den vielen Kommentaren: Sehr interessant was hier alles zu lesen ist. Ich bin nicht ganz zufällig über die Google-Suche “Monika Galba POC” auf diese Diskussion hier gestossen. Warum? Ganz einfach, weil mir seinerzeit ein Investment bei POC “empfohlen” wurde – so ganz nebenbei und ungezwungen beim Golfen. Von wem? Vom Dreamteam Galba/Hainzl persönlich. Mein erster Eindruck war, die Frau Galba hat vom Business absolut keinen Plan, auch hat sie keinerlei Branchenausbildung oder sonstige Expertise vorzuweisen. Sie wirkt trotz ihres “GF-Status” äußerst unsicher, verweist bei dezidierten Fachfragen sofort auf ihren Mann. Wirkt alles sehr einstudiert bei ihr, spröde, Marionettenhaft eben. Wie mir später dann auffiel, scheint sie Ihren vollständigen Lebenslauf, aus dem man Rückschlüsse auf ihre Fachompetenz schließen könnte zu hüten wie eine streng geheime Verschlusssache. Nachfragen hierzu lächelt sie mit oberflächlichen Belanglosigkeiten weg. Wie gesagt, das alles im Smalltalk zwischen Loch 4 und dem zweiten Drink im Clubhaus. Anekdote am Rand: Ihre Kinder spielen übrigens besser Golf als die Mama, was aber mit dem Thema hier nichts zu tun hat :-)

    Deshalb und um beim Thema zu bleiben: Der wirklich gut recherchierte Bericht der Wiwo und die vielen sehr sachlichen Stellungnahmen vom Autor Zerfaß hierzu, haben mein persönliches Bauchgefühl mehr als nur bestätigt. Von daher bin ich dankbar, dass es Medien wie Handelsblatt und Wiwo gibt, die den grauen Kapitalmarkt aus unabhängiger Position gegenüber stehen. Viele andere “Aufklärungs- und Anlegerschutzseiten” im Netz verfolgen alle eigene Vertriebsinteressen weil irgendwelche graue Eminenzen und schwarze Schafe aus dem Graumarkt dort Geld rein pumpen um im Gegenzug Jubelberichte zu erhalten die dann bei Google ganz oben stehen. Das weiß doch nun mittlerweile jedes Kind wie´s in diesem unregulierten Graumarkt läuft. Von den vielen gescheiterten Existenzen die trotz Verurteilungen und Privatinsolvenzen immer wieder bei neuen “Projekten” als Initiator oder Schattenmann auftauchen ganz zu schweigen.

    Da ich meine Investmentbestrebungen immer selbst recherchiere und hinterfrage bevor ich sie tätige oder eben auch nicht, war der Artikel von Herrn Zerfaß und insbesondere die “Diskussion” hier ein wertvolle Entscheidungshilfe GEGEN eine POC Anlage.

    Allein die Fakten (Kinder, Ehefrau vorgeschoben, Pleitiers im Hintergrund ziehen die Fäden) sind offensichtlich und aus meiner bescheidenen Anlegersicht ein absolutes NoGo. Wie allein von immer denselben Kommentatoren hier versucht wird solche Verschleierungskonstrukte zu verniedlichen und zu verharmlosen zeigt mir in welches Rattennest Autor Zerfaß hier gestochen hat. Die zahlenmäßig plötzlich verändert kommunizierten Gesellschafteranteile in Kanada haben das aus meiner Sicht auch bestätigt.

    Bei wem nach der sehr guten Wiwo-Berichterstattung nicht alle roten Lampen anspringen, hat es im Falle eines Totalverlustes dann eben auch nicht besser verdient. Das betrifft dann sowohl Vertriebe als auch Anleger.

    Besonders Vertriebe und Vermittler können sich später nicht damit herausreden, sie hätten von nichts gewusst, von nichts geahnt und sich stattdessen auf die (definitiv nichtssagenden) “Transparenzkampagnen” der POC nach Erscheinen des Wiwo-Artikels verlassen. Aus meiner Sicht alles nur aufgeblähte heiße Luft, zig Fach auf Links gedreht. Ein Verwirrspiel ohne Gleichen.

    Wenn man Frau Galba und Herrn Hainzl mal live erlebt hat, wundert das auch nicht. Der Hanne scheint ein wahres Schlitzohr zu sein, Kanada ist ja nicht zufällig sein Wohnort. Der Hainzl wär gern eins, ein Schlitzohr. Frau Galba (übrigens KEINE Italienerin, sondern viel weiter östlich) ist zu blauäugig um die Konsequenzen eines angenommenen Strohfraudaseins zu blicken. Sie profitiert persönlich und das reicht ihr. In Zeiten von erstklassig arbeitenden Journalisten, ambitioniert bissigen Detektein und durch S&K stark sensibilisierten Staatsanwaltschaften gehen manche Schlitzohrigkeiten aber eben gewaltig nach hinten los. Die 90er Jahre als sowas noch ging weils keiner gemerkt hat, sind vorbei. Heute fahren die blau-weißen Staatshotel-Taxis schneller vor als mancher Initiator das Anlegergeld für Anwälte zur Unterbindung von Schweinereien aufdeckenden Presseartikeln überhaupt ausgeben kann. Egal mit welchem finanziellen Aufwand man die Berichterstattung zu unterbinden versucht. So ändern sich die Zeiten.

    In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich dass einige (nichtjournalistische) Plattformen wie z.B. Diebewertung aus Leibzig ganz bewußt verschweigen, das lediglich 2,76 % des Wiwo-Artikels beanstandet wurden, während Stellungnahmen mit denen sich Proven Oil nach dem ersten Artikel vollmundig gerechtfertigt hat, weiterhin als “verdrehte Tatsachen” und “verdrehte Wahrheiten” bezeichnet werden dürfen. Auch “fragwürdiges Abkassiermodell” und “schmierige Ölgeschäfte” wurden vom LG Hamburg erlaubt. Es handele sich um “zulässige Meinungsäußerungen, für die hinreichende Anknüpfungstatsachen vorliegen.” Man muß ja den Graumarkt unterstützen und schützen so der Tenor solcher Jubelpostillen.

    Mein Fazit: Ich habe persönlich garnichts gegen Frau Galba oder Herrn Hainzl, aber bei POC werde ich im Leben keinen müden Euro investieren. Und das aus mehreren von Herrn Zerfaß gut recherchierten Gründen, deren Glaubwürdigkeit mir tausendmal plausibler erscheint als das unterirdische Verwirrspiel vieler “Kommentatoren” und der POC selbst.

    Falls die POC absäuft kann den Anlegern bereits ausplatzierter POC-Fonds ja nichts passieren. Läuft doch schließlich wie geschmiert dort oben in Kanada. Stimmts Frau Galba? :-)

    Übrigens, beim Lesen der vielen Beiträge fiel mir ein Name immer wieder ins Auge. Michael Oehme. Welcher seiner “Kunden” ging früher oder später eigentlich nicht pleite? Das ist ja Wahnsinn was da an Auflistungen zu lesen ist. Wenn man davon ausgeht dass auch Staatsanwälte und deren Teams mittlerweile solche Foren wie diese hier nach relevanten Informationen durchforsten und diese dann ggf. mit unglaublichem Fleiß und Geschick zu Ermittlungsansätzen formen, kann ich der POC und insbesondere Frau Galba nur viel Glück wünschen. Das wird sie wohl auch dringend brauchen wie mir mein Bauchgefühl flüstert.

  104. Alan sagt:

    Da hat sich aber einer Mühe gemacht. Sehr schön und Danke dafür. Nur 2 Anmerkungen dazu: Ich habe Frau Galba auch kennengelernt, allerdings nicht auf dem Golfplatz sondern bei einer Gesellschafterversammlung. Dort hat sie mir sehr wohl einen kompetenten Eindruck gemacht, aber das ist wohl meine subjektive Meinung. Ich bin zwar Banker und habe 2009 bevor ich investiert habe auch recheriert, aber vielleicht nicht so gründlich. Warum allerdings Kinder ein NoGo darstellen sollen, müssen Sie mir erklären. Solange bleibe ich in meinem “Rattennest” sitzen und hoffe und bete das Frau Galba und ich viel Glück haben werden.

  105. DahlemConnection sagt:

    @Alan

    Sie haben in meinem Kommentar leider etwas falsch verstanden. Kinder zu haben ist kein NoGo, ich habe selbst zwei. Und so war es demnach auch nicht gemeint. Als NoGo empfinde ich es aus Anlegersicht jedoch, wenn verurteilte Anlagebetrüger und Pleitehanseln ihre Kinder (Hanne) und Ehefrauen (Hainzl) als Schutzschild installieren um weiterhin im “Hintergrund” selbst zu agieren. Ist sicher auch nur purer Zufall, dass Hannes Söhne den Nachnamen der Ehefrauen angenommen haben. Es ist aber jedem selbst überlassen welche Gewichtung solche Winkelzüge für die eigene Anlageentscheidung hat. Für mich spielt es eine entscheidende Rolle, zumal diese Zusammenhänge von POC nicht kommuniziert werden, von Vertrieben soviel ich weiß auch nicht. Für mich sind verurteilte Anlagebetrüger schlicht und einfach Kriminelle. Und Kriminellen, bzw. deren im Weiteren Handeln vorgeschobenen Angehörigen, vertraue ich nicht mein Geld an, egal wie bunt die Prospekte sind und welche Show deren “Pressesprecher” inszeniert. Von daher kenne ich Frau Galba eben auch nicht aus einer Gesellschafterversammlung und kann deren Auftreten dort nicht beurteilen. Will ich auch garnicht beurteilen müssen. Ebensowenig wie Frau Galbas Fachkompetenz als Zahntechnikerin. An beidem zweifle ich.

  106. Alan sagt:

    ja dann habe ich das wirklich falsch verstanden mit den Kindern. Den Rest habe ich glaub richtig verstanden. Dann wünschen Sie mir bitte noch viel Glück das ich den Rest meines Geldes auch noch bekomme, hab bisher erst rund die Hälfte zurück.

    • DahlemConnection sagt:

      @Alan

      Ich rekapituliere mal ihre vielen Kommentare hier. Sie sind Banker und seit 25 Jahren im Geschäft, haben demnach schon jede Schweinerei der Branche mitbekommen. Zwangsläufig, schließlich ist man als Banker ja gut informiert. Ihnen ist es auch egal ob Frau Galba 25 oder 31% hält. Anderen ist es nicht egal, wenn es vorher ganz anders kommuniziert wurde. Ihre Fachkompetenz ist demnach weitsichtiger als die des Wirtschaftsjournalisten Zerfaß, der offenbar gekauft ist um gegen die POC zu schießen. 2009 haben Sie in POC investiert und seitdem die Hälfte ihres Anlagekapitals zurück erhalten. Soso. Also wenn ich mir Ihre Haltung so betrachte, klar wünsche ich Ihnen Glück für diese Art Glücksspiel. Wenn die Kartengeber im Glücksspiel aber erwiesenermaßen “Zinker” sind, lohnt für den Spieler nicht einmal der Einsatz, es sei denn man ist völlig schmerzbefreit, da Banker mit 25-jähriger Berufserfahrung. Es gibt Menschen die betrachten ihre Anlageentscheidung aber eben nicht blauäugig als Glücksspiel am Zinker-Table und zu dieser Spezies zähle ich mich nun einmal. Wissen Sie warum Herr Zerfaß diesen ersten Artikel zu POC geschrieben hat? Weil er es KANN. Und dass er es KANN haben seine vielen sachlichen Statements auch bewiesen. Ich wette, der nächste ins Rattennest Einblick gewährende Artikel ist bereits in Arbeit.

      Viel Glück für die andere “Hälfte” ihres Geldes Herr Alan.

  107. Sonni sagt:

    @Alan

    Ich habe da mal eine Frage. Sie sagen, Sie sind seit 25 Jahren Banker. Und dann “glauben” Sie allen Ernstes das, was POC da an sog. Testaten und Jahresabschlüssen auf den Tisch legt? Einen nicht testierten Jahresabschluss, einer Fördermengenangabe für einen ganzen Monat und verzichten dann als Anleger auch noch auf die Zahlen der einzelnen Quellen, aus denen Ihr Investment besteht?
    Also da fehlen mir jetzt wirklich die Worte.

  108. Alan sagt:

    Leute um 18.00 Uhr mach ich Feierabend, da kann ich nicht mehr schreiben :-) @sonni. Sogar seit 27 Jahren. Gezeichnet habe ich 2009 da war noch nicht jedem klar wer evtl. dahintersteckt. Wenn Ihnen die Worte fehlen, dann einfach nicht mehr schreiben, da wäre vielen geholfen. Ich habe rund 5 % meines freien Vermögens bei POC angelegt, ich habe auch Schiffe gekauft, ja Schiffe, die jetzt nicht Ausschütten und bei denen ich evtl, Geld verliere, aber alles bei ehrbaren Kaufleuten, nicht bei solchen Betrügern wie bei POC. Mal abwarten was unterm Strich rauskommt. Ich glaube immer noch das ich bei POC kein Geld verliere, aber das kann Ihnen doch auch egal sein, ist ja nicht Ihres.
    @Dahlemconnection.
    Ich kaufe auch Optionsscheine und zocke so richtig an der Börse, kann es mir halt leisten. Bin aber sehr froh das es solche Leute wie Sie gibt, die noch nie eine Fehlinvestition getroffen haben. Gratuliere, Sie sollten es zum Beruf machen andere zu beraten.
    Trotz allem bleibe ich bei meiner Meinung (freie Meinungäußerung, gleiches Recht für alle) Irgendjemand hat Wiwo auf POC angesetzt, warum eigentlich erst jetzt, frage ich mich. Richtiger Anlegerschutz wäre es wenn vor 4 Jahren vor POC gewarnt worden wäre, das hätte ja tausende Anleger vor Fehlentscheidungen bewahrt. Oder vielleicht waren es ja gar keine Fehlentscheidungen. ich lasse mich einfach überraschen.

  109. Bizzare-Gestalt-stapft-durch-den-Schnee sagt:

    Vielleicht bekommen sogar die S&K-Anleger noch eine Quote raus, über die mancher Schiffsanleger oder auch ein Girobank-Kunde auf Zypern froh wäre.

    Trotzdem ist es ein entscheidender Punkt, ob Anleger betrogen wurden oder ob sich nur der Markt in eine falsche Richtung bewegt hat.

    Ich weiß auch nicht, warum hier so ein Brimborium gemacht wird. Mindestens das POC ein kleiner Initiator ist, war doch jeden bekannt bei Zeichnung? Und das man niemals überproportional in eine solche Beteiligung investieren sollte, sollte auch jeden bekannt sein.Erst recht, wenn es sich um ein exotisches Investment handelt und außerdem ein neues Emissionshaus.

    Alles andere muss jetzt abgewartet werden. Wer nicht mehr an den Initiator oder die Investtion glaubt, den bleibt die Möglichkeit, die Anteile am Zweitmarkt zu veräußern.

  110. Zahnarzt sagt:

    Interessanter Artikel der WIWO, interessanter Blog.

    Für mich steht fest, wer jetzt noch in Kenntnis der Tatsachen, einer osteuropäischen Zahnarzthelferin sein hart erspartes Geld anvertraut, nur weil diese als Ehefrau eines verurteilten Pleiteheinz über Nacht zur “Anlageexpertin” mutiert ist, der muss nicht ganz dicht im Oberstübchen sein.

    Bei allem was im WIWO-Artikel über die personell verflochtenen Hintergründe dieser obskuren Unternehmung einschließlich der Firmen des Zielinvestments steht sollte jeder Vertriebler genau überlegen ob er diese Dinge seinen Anlegerkunden “aus Versehen” verschweigt. Mein Anlageberater hat mich zum Glück darauf aufmerksam gemacht. Aus diesem Grund habe ich dann natürlich auch nicht gezeichnet. Gut zu wissen, daß es Anlageberater gibt die aus Provisionsgeilheit nicht auf beiden Augen blind sind und berechtigte Warnsignale seriöser Medien unter den Tisch fallen lassen.

    Ich persönlich halte die vielen untauglichen Versuche der POC “Gegendarstellungen” zu lancieren übrigens nicht für geeignet, berechtigte Zweifel bei Menschen zu zerstreuen, die noch Herr ihres eigenen Urteilsvermögens sind. Und ich habe sie alle gelesen, die “Entgegnungen”. Leeres Geschwätz aus meiner nur für mich geltenden Sicht. Mein Anlageberater der die Branche aus dem ff kennt sieht es allerdings ebenso. Vielleicht hat er gerade deshalb am Artikel der WIWO mal rein garnichts zu bemängeln. Gut recherchiert. Was da noch ans Licht kommt möchte ich garnicht wissen, mein Geld ist ja nicht betroffen.

  111. Alan sagt:

    und der Kunde der behauptet noch nie eine Fehlinvestition getätigt zu haben und der Anlageberater der behauptet noch nie etwas vermittelt zu haben was nicht funktioniert hat, der LÜGT Herr Zahnarzt. Mich würden mal Ihre Anlagen interessieren damit wir sie hier auch zerpflücken können.

  112. Alan sagt:

    Fast vergessen: Gestern war wieder Geld von POC auf meinem Konto, egal ob Ausschüttungen oder Eigenkapitalrückzahlung, oder was auch immer, ich werd es jetzt auf den Kopf hauen :-)
    Frohe Ostern, lass mich nicht mehr länger argern von Zahnärzten oder irgendwelchen connections :-) Danke das ihr euch so um mein Geld sorgt.

    • Zahnarzt sagt:

      Schlimm, dass Sie zum “Geld-auf-den-Kopf-hauen” auf ein paar Kröten der POC angewiesen sind, wobei ihnen als Banker egal und noch nicht einmal klar ist woraus diese Zahlung resultiert. Na zum Glück ist Ostern für Sie dann gerettet. Nicht auszudenken wenn die paar POC-Beruhigungs-Euro erst nach Ostern auf ihrem Konto gewesen wären. So ohne Benzin übers Wochenende, schon unangenehm für einen Banker der gleichzeitig hochzufriedener POC-Anleger ist. Ich amüsiere mich köstlich über Ihre Märchenstunde. Früher gab es die Gebrüder Grimm, heute Banker die die Kohle vom Vortag auf den Kopf hauen. Wirklich köstlich, und so glaubwürdig.

      • Sie benemmen sich gerade wie unerzogen; ich denke mal dass Sie ein Erwachsene sind oder?. Tut mir leid ohne POC-Beteiligung haben Sie hier nichts suchen…Was geht Sie das an ob POC pleite geht oder nicht? sind Sie auch zufaellig vom Herrn Zerfass&co rekrutiert worden ?

        frohe OStern lieber Zahnartz, Gott sei dank dass Sie mein privater Zahnartz nicht sind..

  113. Zahnarzt sagt:

    Herr Alan, ich weiß nicht ob Sie darüber im Bilde sind, daß dies hier ein Ort der Diskussion ausschließlich zur Berichterstattung über PROVEN OIL CANADA ist. Um meine Anlagen machen Sie sich mal bitte keine Sorgen, auch wenn Sie hier den Top-Banker mimen. Zerpflücken Sie in Ihrer heimischen Sparkasse von mir aus wen und was Sie wollen, nur versuchen Sie hier nicht jeden Kommentator der sich der Meinung des Autors Zerfaß anschliesst als unbedarften, lügenden Deppen hinzustellen. Ich glaub es hackt langsam.

  114. Alan sagt:

    Sie scheinen ja alles zu wissen, jetzt arbeite ich schon bei einer Sparkasse, und Top-Banker bin ich auch noch. Mich wundert es nur was Sie hier auf der Seite eigentlich suchen? Wieso googelt jemand POC der überhaupt nicht involviert ist??? Langweilig? Der Depp kam von Ihnen selber, aber wenn ich so recht überlege…..

  115. Armin sagt:

    Moin. Ich war auf einer Veranstaltung von POC. Dachte ich bin im falschen Film. Überall Kameras, wie bei einer Hv eines Daxkonzerns oder auch bei einem Filmdreh. Selbst wenn es kein Schneeballsystem sein sollte und sich die Ungereimtheiten als nicht treffend erweisen, bleibt mir im Gedächtnisprotokoll, aus dem Prospekt, folgendes in Erinnerung.
    Max Rendite begrenzt, selbst wenn es wirtschaftlich besser laufen sollte – Verlustpotential ab einer $\Barrel Schwelle nur gegen den Investor laufend. Chancengleichheit Anleger/Initiator sieht mE anders aus.
    Wundern tue ich mich schon lange nicht mehr, da die Gier, auch bei Bankangestellten, in Zeiten von Niedrigzinsen, stark ausgeprägt ist und bleibt. Zum Thema Verluste bei geschlossenen Fonds. Vielfach richtig, aber da sieht man das Desaster auch nur im Nachblick und ist überrascht, dass 172,4 HGB zuschlägt und manchen Anleger liqiditätsmässig bis an die Grenzen (teilweise darüberhinaus) belastet. Wer hat denn den Prospekt vorher gelesen u verstanden?
    Ein gesunder u kritischer Menschenverstand (wenn man die Welt da draußen so betrachtet, ein mehrheitlich frommer Wunsch) wäre besonders in Anlagegeschäften angebracht um nicht sauerverdientes Geld in ein weiteres GOW (Geld ohne Wiederkehr) fehlzuinvestieren.

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