Florian Zerfaß hat für die WirtschaftsWoche recherchiert, wie kanadische Ölfonds Jagd auf das Geld deutscher Anleger machen. Seine Erfahrungen mit den PR-Leuten des Unternehmens schreibt er hier auf.
“Die Menschen und Firmen, über die wir in der WirtschaftsWoche berichten, sind nicht immer glücklich damit, dass wir – und was wir! – über sie schreiben. Wenn sie das wären, würden wir auch was falsch machen. Unabhängiger und kritischer Journalismus kann nicht ohne Konfrontation stattfinden.
Vorwurfsvolle Anrufe und Mails von Pressesprechern gehören daher zum Redaktionsalltag. Oft ist das einfach „ein Teil des Spiels“, um schon vor der Veröffentlichung eines Artikels Druck zu machen. Manchmal sind die Reaktionen berechtigt, stellen sich Vermutungen im Laufe der Recherche nachweisbar als unbegründet heraus. Mitunter aber sind die Aktivitäten der Pressesprecher auch geradezu grotesk.
Ein solcher Fall war jüngst meine Recherche zu den Praktiken des Ölfonds-Anbieters „Proven Oil Canada“ (POC). In der Unternehmensgruppe, deren Mutter die kanadische „Conserve Oil Corporation“ ist, führt laut Handelsregister Monika Galba die Geschäfte der deutschen Töchter. Ich stellte an das Unternehmen schriftlich die Bitte um ein Interview mit Frau Galba.
POC-Pressesprecher Michael Oehme stimmte zu, bat aber darum, die zu diskutierenden Punkte vorab per Mail genannt zu bekommen. So weit, so normal. Schließlich möchte sich der Interviewpartner auch auf das Gespräch vorbereiten. Doch kaum hatte ich die Anfrage los geschickt, drängte POC-Sprecher Oehme plötzlich darauf, dass zunächst ein persönliches Vorgespräch mit ihm stattfindet.
Oehme ist kein unbeschriebenes Blatt. Er hat schon so manche Fondskatastrophe schön geredet, etwa die desaströsen Debi-Select-Fonds, die Anlegern bei der Teldafax-Pleite statt der erhofften Renditen hauptsächlich Verlust und Verdruss bescherten (hierüber hatte unter anderem Handelsblatt-Kollege Sönke Iwersen berichtet).
Zum Vorgespräch erschien Oehme also im November in der Frankfurter WiWo-Redaktion, in der Hand eine Flasche Sekt. Die drückte er mir noch im Foyer in die Hand, dankenswerterweise begleitet von dem klärenden Hinweis, das sei jetzt aber keine Bestechung. Damit stürzte er mich sogleich in die Bredouille.
Es war mein erster persönlicher Kontakt mit Oehme. Vielleicht sollte der Sekt ja nur eine „nette Geste“ sein. Hätte ich diese gleich ausgeschlagen, wäre das erste Gespräch durch die Eröffnung via Ablehnung von vornherein belastet gewesen. Psychologisch schien es sinnvoller, den Sekt erst einmal anzunehmen.
Zugleich jedoch schrillte innerlich mein Alarm. Ich habe einiges über Korruption gelesen, zum Beispiel das Buch „Abgeschmiert – wie Deutschland durch Korruption heruntergewirtschaftet wird“ des Kollegen Frank Überall. In diesem lesenswerten Buch beschreibt Überall sehr detailliert die Mechanismen der Korruption. Und ihren Anfang, das „Anfüttern“. Fast immer versuchen Korrumpierer, mit kleinen Aufmerksamkeiten wie Pralinen oder Wein zunächst herauszufinden, ob jemand empfänglich ist für Geschenke. Wer annimmt, bekommt später immer mehr angeboten – bis er selbst nicht mehr aus der Spirale herauskommt, weil der Korrumpierer mit den bereits empfangenen Gegenleistungen ein Druckmittel gegen ihn aufgebaut hat, das seine Karriere ruinieren kann.
Das Risiko war also ein Doppeltes. Wenn die Flasche Sekt nur eine nette Geste gewesen sein sollte, hätte die Ablehnung das Klima vergiftet. Sollte sie dagegen ein Anfütterungsversuch gewesen sein, wäre bei einer Ablehnung (und dem Scheitern der Anfütterung) nahezu ausgeschlossen gewesen, dass Proven Oil noch offen mit mir redet. Womöglich drohte auch die Absage des Interviews. Ich nahm die Flasche daher erst mal an.
Anschließend redete ich mit Oehme eine Weile über die Punkte, die ich mit Frau Galba diskutieren wollte, und Oehme schien die Lage wohl als unkritisch einzustufen. Jedenfalls offerierte er mir eine Reise nach Kanada, selbstverständlich auf Einladung des Unternehmens. Auch Hubschrauberflüge könne ich in Kanada machen, lockte er weiter, und mir die „Proven Oil“-Investitionen aus der Luft anschauen. Es versteht sich von selbst, dass ich dieses Angebot nicht angenommen habe. Bemerkenswert ist allerdings, dass Proven Oil die Offerte zu Besichtigungen in Kanada später noch mehrfach vorbrachte – dann jedoch mit einem ganz anderen Zungenschlag.
Die Firma heuerte nach meinem Interview mit Frau Galba eigens einen Experten für Krisenkommunikation an, Stephan Clausen von der Berliner Agentur Ketano. Clausen wie auch die kanadischen Anwälte der Conserve Oil Corporation wiederholten anschließend die Einladung, Anlagen in Kanada anzuschauen. Ein expliziter Hinweis, dass dies auf Unternehmenskosten erfolgen könne, war in den schriftlichen Stellungnahmen nicht enthalten. Stattdessen glich das Angebot plötzlich einer Aufforderung: Von Deutschland aus könnten wir die Geschäfte der kanadischen Conserve Oil gar nicht seriös beurteilen, wir müssten die Anlagen vor Ort besichtigen.
Das Argument ist zunächst nicht unplausibel. Kanada ist weit weg. Die rechtlichen Bedingungen und örtlichen Gepflogenheiten sind andere. Wir sind der Aufforderung dennoch nicht nachgekommen. Denn bei genauem Hinsehen handelt es sich nicht um Transparenz, sondern um Trickserei. Hubschrauberflüge mögen geeignet sein, Journalisten zu beeindrucken. Aus der Luft allerdings lässt sich schwerlich erkennen, wem eine Ölquelle gehört – geschweige denn, ob sie profitabel ist. Aufschlussreich sind hier alleine die Finanzberichte.
Die testierten Bilanzen für die kanadischen Investitionsgesellschaften der deutschen Fonds hat die WirtschaftsWoche mehrfach angefragt, allerdings wollte das Unternehmen diese auch auf wiederholte Nachfragen partout nicht herausrücken. Was die Kenntnis der lokalen Verhältnisse angeht: Die WiWo hat eine kanadische Rechtsanwaltskanzlei engagiert, um bestimmte Geschäfte der Conserve Oil Corporation zu durchleuchten. Die Kanzlei sollte sich in Kanada wohl gut genug auskennen.
Clausen und die kanadischen Anwälten der Conserve Oil gaben sich dagegen einige Mühe, die Recherche als substanzlos hin zu stellen. So unterstellten sie, die Erkenntnisse der WirtschaftsWoche würden maßgeblich auf Hinweisen des Chefs eines Hamburger Fondsanalysehauses beruhen. Dessen kritische Studie hatte ich mir in der Tat zuschicken lassen. Es ist für mich als Journalist selbstverständlich, dass ich eine kritische Studie lese, wenn ich schon weiß, dass es eine solche gibt. Alleine um möglichst umfangreich informiert zu sein – selbst wenn ich am Ende gar nichts aus der Studie benötige. Tatsächlich kommt sie im Artikel auch gar nicht vor. Sie hat ganz andere inhaltliche Schwerpunkte.
Umso merkwürdiger war es, wie sich Clausen und der kanadische Conserve-Oil-Anwalt in diesen Nebenkriegsschauplatz verrannten und wie eifrig sie versuchten, den Mann erst als eine meiner Hauptquellen hinzustellen und dann zu diskreditieren. So wiesen sie darauf hin, dass er sich wegen seiner falschen Anschuldigungen noch im Januar vor dem Landgericht Bielefeld verantworten müsse.
Natürlich würde es Fragen aufwerfen, wenn eine Quelle – und sei es auch keine zentrale – wegen Äußerungen über Proven-Oil-Fonds unter Anklage stünde. Steht sie aber nicht. Eine kurze Recherche hierzu zeigte: Proven Oil hat eine einstweilige Verfügung gegen den Mann beantragt, um ihm gewisse Behauptungen verbieten zu lassen, die dieser angeblich am Rande einer Vortragsveranstaltung geäußert haben soll. Um die Studie geht es dabei nicht.
Mitte des Monats gibt es nun in Bielefeld eine mündliche Verhandlung – was selten ist, denn wenn Richter keine Zweifel am Antrag haben, erlassen sie die einstweilige Verfügung ohne Verhandlung. Das hatte Proven Oil im Antrag auch gefordert, die Richterin ließ sich darauf aber nicht ein. Clausens Hinweis, ein Besuch der Verhandlung könne vielleicht für meine Recherche nützlich sein, war daher auch kein Grund, die Berichterstattung zu stoppen.
Und die Flasche Sekt? Die steht immer noch in der Redaktion herum, sorgsam behütet von unserem Sekretariat. Es ist ein französischer Tropfen, ein Crémant d’Alsace Chardonnay Brut. Wie ich inzwischen beim Erzeuger herausgefunden habe, beträgt der Wert der Flasche knapp zehn Euro. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, einen Vorschlag haben, was wir damit machen sollen – schicken Sie ihn bitte an florian.zerfass@wiwo.de.”











66 Kommentare zu “Dubiose Pressearbeit”
Vielen Dank für den interessanten Artikel. Gute Recherche kann vielen Anlegern helfen ihr Geld nicht zu verlieren. Es gibt einfach zu viele schwarze Schafe und die Gerichte scheinen überfordert zu sein.
Tilman Rüthers http://www.top-beratung.de
Guter, uafschlußreicher Artikel. Journalismus wie er Spaß macht, präzise, informativ, mit klugem Kopf und spitzer Feder.
Da hat die Redaktion genau ins Schwarze getroffen. Immer wenn irgendwo Herr Öhme auftaucht oder für ein Unternehmen tätig ist, dann haben am Ende die Anleger Ihr Geld verloren. Die Liste der betroffenen ist sehr lang, wer heute bereits die Pleiten von Morgen wissen möchte, braucht sich nur erkundigen, ob Herr Öhme auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Ich habe selbst schon für mehrere Unternehmen vermittelt, bei denen Öhme für die Presse zuständig war, im Nachhinein hat sich immer herausgestellt, dass die vermittelten Anleger betrogen wurden. Ich kenne zwar die POC nicht gut genug um mir ein Urteil bilden zu können, aber Herr Öhme gut genug um zu wissen, dass wenn er mal eine Zeitlang für ein Unternehmen tätig ist oder war, es am Ende immer Probleme gab. Er hat sich dann immer herausgeredet, er könne nichts dafür und so, schließlich habe er ja nur die PR gemacht. Fakt ist jedoch, dass Oehme entweder die unseriösen Unternehmen anzieht, oder die unseriösen Unternehmen ziehen Öhme an. Am Ende sind die Vermittler und Kunden die auf seine Mitteilungen vertraut haben waren immer die dummen. Es gibt meines Wissens nur ganz wenige Unternehmen für die Herr Öhme in den letzten 20 Jahren tätig war, welche noch existieren.
Hallo Alban,
das Schöne an anonymen Posts ist, dass sie anonym sind. Also beschäftigen wir die Staatsanwaltschaft herauszufinden, wer Sie sind.
Ihre Aussagen sind falsch und massiv geschäftsschädigend. Wir haben in den letzten Jahren mehrere Milliarden an Emissionsgeschäft begleitet und die Mehrzahl der Emittenten war sehr erfolgreich.Auch Jahre danach.
Mal sehen, ob wir uns nicht bald vor Gericht gegenüberstehen. Dann können Sie Ihre Aussagen gerne wiederholen.
Beste Grüße
Michael Oehme
Lieber Herr Oehme,
warum so gereizt? Als PR-Fachmann sollten Sie die allgemeine Presse- und Meinungsfreiheit kennen. Haben die Opfer (äh, ich meinte natrülich Anleger!) von Debi Select etwa kein Geld verloren? Was war mit Berlin Atlantic Capital (BAC), lieber Herr Oehme? Sie sind doch “Consultant” bei der Docuware AG, wenn ich das der Website von POC und diversen Pressemitteilungen richtig entnehme. Warum ist deren Website http://www.docuware-ag.ch im Moment leer? Haben Sie etwas zu verbergen? Google gibt in seinen “Suggestions”, wenn man “Michael Oehme” eintippt, gleich den Zusatz “Betrug” an.
Ebenfalls beste Grüße,
Dein Lars
Was soll denn falsch sein an dieser Aussage: “Die Liste der betroffenen ist sehr lang, wer heute bereits die Pleiten von Morgen wissen möchte, braucht sich nur erkundigen, ob Herr Öhme auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist”
Stand mal im Net, die “Liste des Grauens” Alles platt oder kurz davor!
- Rima AG
- BEMA GmbH
- F.I.T. GmbH
- S&K
- United Investors
- Cai-Gruppe
- Samonig AG
- SAM AG
- Bestlife Select AG
- Cashselect
- Global Invest Emissionshaus AG
- Strasser Capital (MEP)
- ACI
- BAC
- ProzessGarant
- RCG / ICC => Aufina (Hr. Möller)
- Michael Turgut
- SHB
- Picard Solar
- Mesotron GmbH / TÜV Nord
- Thomas Lloyd
- Albis Leasing
- M1VV (ehem. EBFS)
- LV Doktor / proConcept
- Amitelo AG
- Inhabitat
- Taxmobil
- Prime Estate (Hr. Schrobback)
- Project GFU
- DCM
- Walton
- FWU Atlanticlux
- Aventira GmbH
- Venta Fonds
- ECI
- Debi Select
- GRE Golbal Real Estate (Hr. Audilet)
- Fairvesta
- Finmap AG
- Alfred Wieder
- Souverign Finance AG
- DSK Deutscher Sachwert Kontor AG
- Heritus AG / Immo Concept (Hr. Helmbrecht)
- Prosperity AG / Prosperia AG (USA Rendite Fonds 1 / Mephisto / u.a.)
- Märklin Interessengemeinschaft
- MEP Group
- Boll AG
- R@S Rating Servivce AG
- POC Proven Oil Canada
Ich stimme Alban uneingeschränkt zu. Da gibt es sicherlich noch ganz viele welche mir zu Herrn Oehme einfallen. War da nicht auch die DCM in München, welche gerade große Probleme hat, bzw. wo die Anleger gerade Ihres Geldes verlustig gegangen sind. Was war denn z.B. mit ACI usw. auch bei Lohmann war Herr Oehme Pressesprecher. Oh sorry, Berater für Finanzmarketing. Das gleiche gilt natürlich auch noch für viele andere sogenannte Emittenten die Herr Oehme in der Vergangenheit betreut hat. Keiner aus der Branche will sich die Finger schmutzig machen und keine seriöse Agentur nimmt den Auftrag an. Dann kommt Herr Oehme und schreibt für viel Geld insbesondere im Internet oder bei sehr eng befreundeten Verlagen über die dubiose Gesellschaft eine Lobeshymne. Das geht immer so lange gut, bis es die Auftraggeber nicht mehr gibt oder ein Anlegerskandal nicht mehr zu verhindern ist.
In der Regel distanziert sich Herr Öhme dann mit den Worten, er konnte dies mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren oder er sei selbst dahinter gekommen, dass da was nicht stimmt.
Bis dahin kassiert er die dubiosen Gesellschaften ab und verbreitet Lobeshymnen überall. Es ist auch bemerkenswert, welche Verlage dann immer über Oehme Kunden positiv berichten, z.B. Finanzwelt, Pro Contra und Performance. Alles andere macht Herr Oehme hautsächlich über seinen Freund und Internetportalbetreiber Brehmer von „Die Bewertung“. Auftraggeber welche bezahlen werden geschont und andere niedergemacht, so funktionierte schon das System bei seinem Ex- Arbeitgeber Heinz Gerlach.
Immer wenn etwas so nicht läuft wie er es sich vorstellt, droht er mit den besten Rechtsanwälten und der Staatsanwaltschaft. Mal sehen, ob er da bei WIWO auch so vorgehen wird. Angeblich ist ja alles nicht wahr und so geschäftsschädigend. Übrigens frage ich mich, wer von den platzierten Milliarden an denen Oehme beteiligt oder mitgewirkt hat, jemals sein Geld wieder gesehen hat?
Gott schütze die Meinungsfreiheit und den deutschen Rechtsstaat, dass man auch weiterhin sich nicht den Mund von pseudo Journalisten wie Michael Oehme verbieten lassen muss.
Spendet die Flasche an die Tafel oder schickt sie zurück.
Bevor ihr die Flasche spendet solltet ihr unbedingt überprüfen, ob sich tatsächlich Sekt in der Flasche befindet.
Was Herr Z. von sich gibt hat nichts mehr mit seriösem Journalismus zu tun. Oberflächliche Recherche, in vielen Punkten völlig falsche Wahrnehmung und Darstellung. Darunter werden die Anleger nun leiden! Traurige Profilierungsneurose …
Mich würde mal interessieren wie alt die Söhne Alexander Gramatzki, geb. Hanne, und Sebastian Hanne sind, da deren Kompetenz so gelobt wird.
Haben sie ihre denn Ausbildung – und welche – schon abgeschlossen?
Vermutlich in einem ähnlichen Alter wie Herr Z. Dieser wird doch hier nur vor einen Karren gespannt. Gibt es nun etwas für den Staatsanwalt oder nicht? Wenn ja, dann los, wenn nein, dann nicht eine solche Menge von Vermutungen, Unterstellungen und sachlich falschen Sichtweisen. Klar, liest man einen solchen Artikel auf dem journalistischem Niveau gerne, wenn man nicht betroffen ist. Wenn die eigenen Geschäfte so beschrieben werden, ist die Reaktion eine ganz andere. Schade, dass die WIWO das mitmacht….
Liebe(r) MM,
vielen Dank für Ihre Beteiligung in unserem Forum. Wie kommen Sie denn zu der Behauptung, dass die WiWo oder ich persönlich hier vor einen Karren gespannt würden? Sie äußern sich da ähnlich wie Proven Oil selbst in einer Mitteilung an den Vertrieb, in dem der Eindruck erweckt wird, ich sei von Dritten beeinflusst, die vermutlich aus dem konkurrierenden Umfeld von Proven Oil / Conserve Oil stammten. Das ist definitiv falsch, und weder das Unternehmen noch Sie haben Ihre Behauptung auch nur ansatzweise belegt.
Zu Ihrem Verweis auf die Staatsanwaltschaft: Es ist nicht unser Anspruch, deren Arbeit zu erledigen oder unsere Arbeit daran zu messen, ob eine Staatsanwaltschaft tätig wird. Hier geht es alleine um die Offenlegung von Fakten, um Transparenz herzustellen. Welche Folgerungen aus diesen Fakten zu ziehen sind und wie die strafrechtliche Bewertung ausfällt, ist nicht unsere Aufgabe.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Zerfaß
Lieber Herr Zerfaß,
An ihren Anschuldigungen gegenüber der COC mag etwas dran sein oder auch nicht. Wir werden sehen. Diesen Beitrag hier hätten sie sich aber besser genauso geschenkt wie Herr Oehme sich seine Flasche Sekt. Was sie daraus konstruieren, hat m.E. mit sachlicher Berichterstattung überwiegend nichts mehr zu tun. Da kommt bei mir durchaus und die Frage nach dem “Warum?” auf. Boulevardisierung als Instrument der Auflagensteigerung? Das haben Sie und die WiWo doch gar nicht nötig. Aber was sonst sollte der Grund sein? Eigentlich schade, weil die story an sich doch auch ohne diese Ziselierungen spannend ist. Bin gespannt wie es weiter geht, hoffentlich aber nicht auf diesem Niveau. P.S. Vielleicht läßt die WiWo sie ja auf Redaktionskosten nach Kanada fliegen, um mal nach dem Rechten zu schauen? Die Aufdeckung einer derartigen Finanzmanipulation würde sicher genug Zusatz-Auflage bringen, um das zu finanzieren. Ich jedenfalls würde mir dann ein Printexemplar zulegen. Versprochen!
Die Wirtschaftswoche stellt Journalisten aufgrund ihrer Qualifikation und Kompetenz ein und pickt sich die Besten am Markt heraus.
‘Sohn zu sein’ reicht mit Sicherheit nicht aus……jedenfalls um Redakteur bei der Wirtschaftswoche zu werden.
Lieber Herr Zerfaß,
“…Welche Folgerungen aus diesen Fakten zu ziehen sind und wie die strafrechtliche Bewertung ausfällt, ist nicht unsere Aufgabe…”.
Das liest sich in Ihrem Artikel ganz anders! Als ob der Schuldspruch bereits gesprochen sei.
Ich selbst war nach Ihrem Artikel geschockt! Dachte ich doch ein interessantes Investment gewählt zu haben. Die Gegendarstellung der Proven Oil hat mich zwar nicht kompett überzeugt, sie konnte jedoch einige Zweifel wieder ausräumen.
Mein Fazit: Weder POC noch Ihr Artikel können mich im Moment komplett überzeugen. POC kann dies jedoch noch schaffen.
dachte, hier gehts um die entstehung des artikels. wer zum artikel etwas kommentieren möchte, der sollte es vielleicht beim artikel selbst tun.
wer ist stephan clausen eigentlich? nie gehört
gibst zum michael oehme mehr fakten? scheint kein unbeschriebenes blatt zu sein
Hier geht’s um das Unternehmen und die Anleger. Also @Leser, was nervst Du uns mit so dümmlichen “Fragen”? Frag den MÖhme oder Clausen doch selber. …nach “deinen” Fakten!
Interessant zu sehen,
wie die Herren in dieser Runde über das Wesentliche hinwegdiskutieren. Ich habe im August 50.000 Euro in den POC Natural Gas investiert und war zu dieser Zeit sehr überzeugt von meinem Handeln. Der Artikel hat mich schockiert! Aus verschiedensten Gründen. Was Sie betrifft Herr Zerfass, finde ich es zutiefst amüsant, wie sie sich als selbstloser Aufklärer präsentieren. Ich habe das Statement von POC gelesen und wenn es stimmt, dass Sie die Stellungnahme am 28. Dezember mit Frist bis 2. Januar gesetzt haben, muss ich ich mich schon sehr über die Vorgehensweise wundern.
Meine Tochter studiert Journalissmus in Bamberg und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies als redliches Mittel kommuniziert wird. Ihre Artikel wird im übrigen keiner erhabenen Berichterstattung gerecht. Die Spitzfindigkeiten und die Prosa kratzen deutlich an Ihrer Glaubwürdigkeit. Das lehnt sich an Sensationsjournalissmus der Bild an. Bin eh kein Leser der Wirschaftswoche, aber solche Artikel schrecken mich eher ab. Ich hoffe aus purem Eigennutz, dass POC alle kritischen Punkte entkräften kann. Andererseits muss man natürlich auch berücksichtigen, dass ein Betrüger auch so handeln würde, zumindset eine Entkräftung ankündigen würde.
Also nochmal Danke, dass Sie uns einen Artikel geliefert haben, der zwar ungemein verunsichert, aber leider keine belastbare Handlungsgrundlage liefert. Ich hatte eigentlich vor noch weitere Fonds zu zeichnen, werde dies aber nicht mehr tun.
In drei Jahren sind wir alle schlauer. Dann sind Sie entweder ein Held Herr Zerfaß und wenn sie daneben liegen, werden sie es dann eben runterspielen und sich von ihrem eigenen Unsinn distanzieren.
Für Sie also allemal ein gutes Chancen/Risiko Verhältnis, dass auf dem Rücken von uns Anlegern augetragen wird. Übrigens ist mein Mann für die Deutsche Rohstoff AG tätig und er hat mir auch zu dem Fonds geraten. Sein Argument war, dass es sich um ein typisches und nachweislich erfogreiches Geschäftsmodell handelt.
Den Fonds Canada Gold Trust habe ich übrigens nicht gezeichnet, da laut meinem Mann das Geschäftsmodell mit dem Seifengold eine Seifenblase sei. Da hätte Sie sich mal drauf stürzen sollen Herr Zerfass.
Schöne Grüße
MN
Wetten, dass hier die ganzen Kommentare der verschiedenen Personen mit einem “M” in Namen gegen den Redakteur und für die POC von einer IP-Adresse stammen? Die Drücker der Kaptalanlage-Betrüger waren schon immer dumm und dreist.
im Bezug auf Ihren Artikel würde mich interessieren, warum haben Sie die betriebliche Kennzahl EBITDA verwendet? Warum sollten bei POC die Abschreibungen oder Teile davon aus dem Gewinn herausgerechnet werden? Kann hiermit die Verschleierung einer möglichen Verlustsituation aufgedeckt werden?
Schöne Grüße
EHG
Ganz schlechter Journalismus – zurück ins erste (Politik)Semester.
Eine Recherche über Hrn. Zerfaß stellt diesem – wie nicht anders zu erwarten – kein gutes Zeugnis bez. seiner fachlichen Kompetenz aus. Als „Jungjournalist“ ist er seit 2012 Teil des „Investitgativ-Teams“ der WiWo. Erinnert spontan an die guten alten Zeiten eines Rosenheimer Journalisten. Ganz offensichtlich liegt keinerlei journalistische Erfahrung im Bereich geschlossene Fonds vor. Die sehr eigenen Usancen in dieser sehr kleinen Welt wollen über viele Jahre erfahren werden, ehe man über etablierte Teilnehmer richten sollte.
Wie kann sich ein 27jähriger Jungspund erdreisten, einem altgedienten Hasen wie einem Michael Oehme derart an den Karren zu fahren? Zerfaß zeigt eine beeindruckende Mischung aus jungschnöseliger Arroganz und panischer Angst, wenn er sich in seinem tendenziösen Artikel im längsten Abschnitt über das Thema „Korruption“ ausläßt. Wie überaus politisch korrekt unser Jungredakteur doch ist – haben sich bitte auch alle seinen inneren Monolog über die Flasche Sekt auf der Zunge zergehen lassen? Hat das Kind hier etwas zum Spielen gefunden, möchte man hier fragen. Wenn der junge Mann noch keinerlei Ahnung von üblichen Geschäftsusancen hat, dann sollte er nicht als Redakteur auftreten dürfen, der auf Außenstehende losgelassen wird. Michael Oehme hat meines Erachtens einen Kardinalfehler begangen, indem er diesen Grünschnabel überhaupt ernst genommen hat. Vielleicht hätte die WiWo ja noch eine Volontärsstelle frei, das schiene passender für diesen ängstlichen Redakteur.
Das Auftreten von Zerfaß gegenüber dem Unternehmen POC widerspricht derart jeglichem respektvollem Umgang mit Gesprächspartnern, daß er neben einer mangelnden Ausbildung wohl auch keine gute private Erziehung genossen haben kann. Wie kann man sich ernsthaft erdreisten, über Sylvester mit Fristen zu arbeiten und sich auch noch zu beschweren, wenn die Antworten nicht fristgerecht eingehen. Wer, zum Teufel, ist dieser Redakteur Zerfaß eigentlich, daß er wie ein Gericht beliebig unsinnige Fristen zu setzen können glaubt?
Die Verantwortlichen hinter POC sind mir und meinem Haus seit vielen Jahren auch aus ihrer früheren Emissionstätigkeit bekannt, auch Michael Oehme ist mir seit vielen Jahren vertraut.
Eines läßt sich klar sagen: Beide genannte Parteien, POC wie Oehme, sind absolute Profis in ihrem Bereich.
Michael Oehme ist ein Spezialist im Kommunizieren und dem Vermitteln auch schwieriger Inhalte. In keinem Fall hat er jemals die Produkte seiner Mandanten als unfehlbar oder notwendigerweise sinnvoll ausgegeben. Er erfüllt seine Aufgabe als Marketing-Fachmann und das hervorragend.
Was man von einem Redakteur namens Florian Zerfaß wohl nicht sagen kann, der sich schon von einer kleinen Flasche Sekt derart ins Bockshorn jagen läßt.
Mit diesem Artikel zeigt Florian Zerfaß deutlich, warum allenthalben die deutsche Presse am Sterben ist. Mag wohl an der schlechten Qualität der meisten Redakteure liegen, oder?
Die Beteiligungen zu den diversen POC Fonds wurden und werden über viele Vermittler angeboten. Es gibt diverse Einschätzungen zu den Fonds, die das Geschäftsmodell unter bestimmten Rahmenbedingen als erfolgreich sehen.
Interessant wäre es zu erfahren, wie die diversen POC-Beteiligungen wirtschaftlich stehen und wo mit Problemen zu rechnen ist. Insofern erwarte ich eine Fortsetzung der Recherche in WiWo.
Es gibt weitere geschlossene Beteiligungen in Öl und Gas (z.B. ECI , NCI). Sind da auch Probleme zu erwarten ?
@Monika N : meine Bank und die Berater für geschlossene Beteiligungen haben mir ebenfalls vom Canada Gold Trust intensiv abgeraten.
Gruß DEWO
stephan clausen ist chef bei ketano. die werden immer dann gerufen, wenn einer von medien an die wand gestellt wird. Ich hab mal frei für den ndr gearbeitet und da hat ein kollege eine wirklich gute geschichte gemacht über einen militärdienstleister, der drogen aus afghanistan geschmuggelt hat. dieser clausen hat das dann mit seinen leuten komplett nachrecherchiert und hat leider doch etliche lücken gefunden und das dann auch öffentlich gemacht. der sender ist dann von dem unternehmen aus den usa und auch aus deutschland auf schadenersatz und richtigstellung verklagt worden. am ende musste der ndr zugeben, dass die geschichte so doch nicht gestimmt hat, sich schriftlich entschuldigen und die anwälte und clausen auch noch bezahlen. ich weiß nicht wie das genau war. aber im sender ist erzählt worden, dass dieser clausen in die einigung hineinschreiben lassen hat, dass die geschichte über die schlechte recherche und den falschen bericht auch an andere medien weitergegeben werden darf. Das hat er dann wohl auch gemacht. siehe hier:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74948202.html
und wenn man sich jetzt mal diese website anguckt mit den ganzen dokumenten und beglaubigunen von wirtschaftsprüfern und treuhändern und ich weiß nicht noch wem sieht das verdammt so aus als würde das hier ganz genau so laufen:
http://www.energiefonds-kanada.de
wenn das alles stimmt, was da steht, dann sieht es verdammt noch mal nicht gut aus für die wiwo.
Liebe Leserinnen und Leser,
vielen Dank für Ihre Anmerkungen und Fragen. Wir konnten diese nicht direkt beantworten, da die öffentlich von Proven Oil gegen uns erhobenen Vorwürfe in weiten Teilen identisch mit einer Abmahnung waren, die wir von Proven Oil erhielten. Die Abmahnung haben wir mittlerweile in vollem Umfang zurückgewiesen und werden uns in Kürze auch hier auf wiwo.de detailliert zu den einzelnen Vorwürfen in den von Proven Oil verbreiteten Stellungnahmen äußern.
Vorab schon mal eine Anmerkung: In einem Kommentar wird gesagt, wir hätten Proven Oil eine extrem knappe Frist gesetzt. Das ist so nicht richtig. Bereits am 14. November 2012 haben wir einen umfangreichen Fragenkatalog per E-Mail an POC-Sprecher Michael Oehme geschickt. Diese Anfrage hier in voller Länge:
Von: Zerfaß, Florian
Gesendet: Mittwoch, 14. November 2012 15:33
An: ‘Michael Oehme’
Betreff: AW: Termin mit Frau Galba
Hallo Herr Öhme,
gerne vorab schon mal ein paar konkrete Informationswünsche.
- POC ist innerhalb kurzer Zeit zu einem führenden Anbieter für Energiefonds geworden. Im Energiefonds-Ranking 2011 nach eingeworbenem Eigenkapital (Zahlen des VGF) rangiert POC hinter KGAL auf Rang zwei. Dabei gibt es diverse Anbieter von Ölfonds für Nordamerika. Was ist die USP von POC? Was macht POC anders/besser als die sonstigen Anbieter?
- Hintergründe: Wie kam es zur Gründung der POC? Wer hatte die Idee, wie kam er/sie darauf? Wie entwickelte sich die Gesellschaft am Markt? Wann war der Break-even-Point, wie wurde er erreicht? Wer ist die Muttergesellschaft Conserve Oil und wem gehört sie? Wie kam es dazu, dass das Portfolio eines Ölfonds-Emittenten um einen Fonds für ein Biomasse-Kraftwerk erweitert wurde? Für welche Anbieter sind die Beteiligungen geeignet, für welche nicht geeignet? Welche Chancen und Risiken haben die Beteiligungen?
- Bilanz der bisherigen Fonds: Wurden die prospektierten Ergebnisse erreicht? Gibt es Geschäftsberichte, Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen der Fondsgesellschaften und Objektgesellschafen? Wurden die von Sproule gutachterlich geschätzten Fördermengen erreicht? Wie geht Sproule bei der Ermittlung der Reserven vor, wie zuverlässig sind diese?
- Am Telefon haben Sie schon erwähnt, dass die kanadischen Regeln sehr viel transparenter sind als die US-Amerikanischen. Welches sind die kanadischen Regulierungen, was muss offengelegt werden?
- Laut k-mi (Ausgabe 04/12) gab gibt es zwei notarielle Bescheinigungen, die die Leistungsbilanz untermauern. Die Leistungsbilanz habe ich mir von der Website heruntergeladen – ist es möglich, auch die Bescheinigungen der Kanzlei Merani Reimer zu bekommen?
- Aktuelle Markteinschätzungen: In den vergangenen Tagen gab es ja einige Berichte über das Revival der USA als Öl- und Gasmacht – dies könnte einerseits neue Chancen für Investitionen in den USA bedeuten, andererseits aber auch Kanadas wichtigsten Abnehmer unabhängiger machen und für einen gewissen Preisdruck sorgen, was die für kanadische Anbieter erzielbaren Abnahmepreise angeht. Wie bewertet POC die Situation? Der kanadische Dollar hat trotz Eurokrise im vergangenen Jahr etwa 10 Prozent gegenüber dem Euro verloren – was spricht jetzt für und gegen ein Investment in Kanada?
- Aktuell laufen laut POC-Website die Platzierungen des Oikos, des Growth 4 und des Natural Gas 1. Wie ist da jeweils der Zwischenstand? Welche weiteren Fonds befinden sich „in der Pipeline“?
Viele Grüße
Florian Zerfaß
Aus der weiteren Recherche ergaben sich Nachfragen. Diese haben wir Proven Oil am 28. Dezember 2012 zugeschickt. Üblich sind im Rahmen von Konfrontationen 48 Stunden zur Beantwortung. Weil ein Sonn- und ein Feiertag folgten, haben wir Proven Oil eine besonders weite Frist von fünf Tagen eingeräumt, nämlich bis zum 2. Januar. Das sollte bei einem professionell geführten Unternehmen für eine Beantwortung ausreichen, zumal mehrere Fragen recht simpel waren oder an die zuvor gestellte Anfrage unmittelbar anknüpften.
Als Chefredakteur der WiWo habe ich selten so gelacht wie über den Beitrag David Schauder. Sein einziges Argument: Das Alter. Wie alt muss man denn werden, um einem altgedienten Hasen an den Karren fahren zu dürfen? Gibt es da eine Altersgrenze – oder zählen Argumente? Es geht um Fakten. Und wie der Artikel präzise herausgearbeitet hat ist hier eine Schräge Truppe erfahrener alter Hasen am Werk, den Anlegern das Fell über die Ohren zu ziehen. Mit Champagnerflaschen anzukommen ist weder üblich noch erwünscht. Champagner ersetzt keine Wahrheiten, um die sich diese schmierige Gruppe herumdrückt. Wir werden uns jede falls von den anonymen Schmierfinken nicht einschüchtern lassen – im Gegenteil. Der Spass geht erst los.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Tichy
Chefredakteur
Ich bin ein großer Freund der offenen Meinungsäußerung, beobachte aber immer mehr, dass vermeintliche Experten und Insider unter dem Schutz der Anonymität offensichtlich ihre Kinderstube vergessen (oder verarbeiten
?) – lasst es, Freunde! Entweder offen und transparent oder gar nicht!
Wenn es einem um die Betrogenen nicht so leid täte, käme man wirklich aus dem Lachen kaum heraus. Die geistige Bescheidenheit dieser Truppe, die nichts beantworten will, was man mit den tatsächlichen bilanziellen Realitäten ihrer Unternehmungen zu tun hat, legt den Verdacht nahe, dass es sich eben nicht um “ehrliche Kaufleute” handelt. Wie die jeden Ball, den sie zurückspielen wollen, weit ins Aus der Dämlichkeit schlagen – echt komisch. Oder besser gesgt: entlarvend.
@ Herrn Tichy
Wissen Sie über was ich gelacht habe ?
Zitat :
Der kanadische Dollar hat trotz Eurokrise im vergangenen Jahr etwa 10 Prozent gegenüber dem Euro verloren – was spricht jetzt für und gegen ein Investment in Kanada?
Richtig ist :
Der Euro hat im Schnitt 10% gegenüber dem kanadischen Dollar verloren!
Das macht in der Summe schon 20% Unrichtigkeit zuungunsten von POC.
siehe : http://www.finanzen.net/devisen/euro-kanadischer_dollar-kurs
Dass ihr Hr.Zerfaß offensichtlich mit Zahlen auf Kriegsfuss steht, kann man ja in seinen Artikeln mehrfach ersehen.
Aber daß diese Stockfehler von keinen der übergordneten Redakteuren bemerkt werden, ist schon erstaunlich.
Gerade in diese Sache weisen die Zahlen den Weg.
Oder passen diese Böcke geradezu in Ihre Kampagne ?
Lieber Cerberus,
namentlicher und sachlicher Kritik stellen wir uns gerne. Auch wenn das auf Ihren Kommentar nur eingeschränkt zutrifft, so will ich dennoch inhaltlich darauf eingehen.
Sie bemängeln einen Stockfehler und haben Recht – da ist mir tatsächlich einer unterlaufen. Auf Jahressicht hatte der Euro gegenüber dem kanadischen Dollar abgewertet. In den Monaten zuvor hatte der Euro gegenüber dem kanadischen Dollar allerdings signifikant aufgewertet. Das war der Gedanke, warum ich diese Frage gestellt habe, auch wenn mir beim Formulieren ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen ist. Das ist nicht schön, allerdings auch nicht dramatisch.
Wie Ihnen aus meinem vorangegangenen Kommentar sicherlich klar sein dürfte, enthält der Kommentar eine E-Mail aus dem vergangenen November und keinen redaktionellen Artikel. In dieser E-Mail habe ich auf Wunsch von Herrn Oehme konkrete Informationswünsche mitgeteilt. Dass übergeordneten Redakteuren dieser Stockfehler hätte auffallen müssen, ist eine völlig abwegige Schlussfolgerung. Lassen Sie jede Ihrer E-Mails vor dem Abschicken von Ihren Vorgesetzten gegenlesen?
Der im Heft erschienene Artikel über Proven Oil ist dagegen vor der Veröffentlichung von mir selbst wie auch von Kollegen mehrfach gelesen und geprüft worden. Und wie Sie vielleicht bemerkt haben, tauchen in keinem der Artikel über Proven Oil falsche Angaben zum Wechselkurs auf.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Zerfaß
Herr Zerfass, was sagen Sie zu den Investitionnen POCS?
http://www.energiefonds-kanada.de/coc-investitionen-im-bild.html
Ich habe selber 20 000 Eur bei Proven Oil Canada investiert und bereue auch nicht. Das Geschäft scheint bis jetzt sauber zu funktionieren.
ich fände es sehr traurig, wenn Sie tausende Anleger sinnlos verunsichern wollen würden.Bis jetzt hat POC unser Geld wie vereinbart komplett investiert. Warum die Vorwürfe hin und her?
Herr Hanne gehört(e) auch nicht zum Unternehmen wie Sie (Wiwo) geschildert hatten: siehe http://www.energiefonds-kanada.de/stellungnahmen.html von POC
Mit freundlichen Grüßen
@Florian Zerfaß
@Roland Tichy
lassen Sie sich von einigen Kommentaren hier nicht beirren. Man erkennt auf den ersten Blick, dass sich hier einige als “Pro-POC” agierende und mit Sicherheit von POC bezahlte Schreiberlinge austoben.
Die WIWO-Berichte sind super recherchiert und sauber mit Fakten unterlegt. Die von POC zur Fakten-Entkräftung eingerichtete Seite http://www.energiefonds-kanada.de/stellungnahmen.html erreicht genau das Gegenteil – man widerspricht sich dort pausenlos selbst (Anteile Gesellschafterstruktur etc)
Sowas kann POC auch nicht mehr verschleiernd oder geschraubt-tricksend schönreden, versuchen darf man(n) bzw. Frau es aber. Klar. Nützt nur nichts, denn die WIWO-Fakten sind nach Bewurteilung unvoreingenommener Leser einfach härter.
Gute journalistische Leistung der WIWO, so wünscht man sich das:
Schönen Sonntag,
PM
@PM
Wenn Sie hier von guter journalistischer Leistung reden, dann unterstellen Sie z.B. kmi das genaue Gegenteil.
Denn deren Recherchen widersprechen bekanntermassen der WiWo-Darstellung diametral.
Man kann ja bez. POC-Darstellungen der Meinung sein, daß diese unglaubwürdig seien, da Parteiaussagen in diesem (unwürdigen) Streitfall generell wenig zählen.
Aber kmi, Check-Analyse, Nerb, GUB, RöverBrönnerSusat, HVT, ZUS, Sproule, Schlumberger, Burnstall-Winger ?
Stecken die alle unter der Decke mit POC ?
Glauben Sie das wirklich ?
Man aus Ihrem Schreibstil sehr gut ableiten, daß Sie sich Ihre Meinung gebildet haben und auch durch noch so profunde und neutrale Gutachten nicht davon abzubringen sind.
Dies schreibt ein Anleger welcher durch diese Schlammschlacht mehr als nur einige schlaflose Nächte hatte. So dürfte es vielen Anlegern gehen welche ggf. einen Großteil Ihrer Lebensleistung in diesen Fonds gesteckt haben.
Auch wenn es Sie und Ihresgleichen diesbez. nicht kümmern dürfte, wünsche ich Ihnen und Herrn Zerfaß nicht, daß sie derartige Gefühle, aufgrund einer Vorahnung, jemals durchleben müssen.
Check-Analyse, Nerb, GUB gaben jedem Pleitefonds der letzten Jahre vernünftige Noten. Diese Firmen leben davon ihre Analysen zu verkaufen und negative Analysen kauft kein Fonds. ZUS und HVT gehören zusammen und hängen bis über beide Ohren in der Sache drin, denn sie sind teure Dienstleister von POC. Das beide Firmen Familie Sdrenka gehören kommt dazu. Sproule Mitarbeiter sind auch als Mitarbeiter der COC aufgeführt was jede weitere Frage erledigt, und Burstall-Winger hat sich nirgendwo geäußert geschweige denn Unterlagen veröffentlicht. Bleibt RöverBrönnerSusat, die sich in der Stellungnahme auf nichts konkret und ohne Vorbehalte verhaften lassen. Die sinngemäße Aussage alles sei in Ordnung sofern die Unternehmensangaben stimmen ringt bestenfalls ein müdes Lächeln ab.
Als verunsicherter Anleger, der Sie angeblich sind, sollten Sie nicht die Presse angreifen, sondern Ihrem Fondsinitiator Beine machen für umfängliche Aufklärung zu sorgen. Dessen enge Zusammenarbeit mit kriminell oder verlustseitig “Vorgeschädigten” dient kaum als vertrauensbildende Maßnahme.
Also ein ausgefuchstes Komplott allererster Sahne.
Selbst kmi scheint betrügerischen Dokumenten über angebliche Fördermengen auf den Leim gegangen zu sein, wenn ich Sie richtig verstehe.
In dieser Branche -oder besser gesagt Szene- scheint irgendwie jeder jeden zu kennen und von dessen Machenschaften zu wissen.
Welche Chance hat bei derartigen hochkriminellen Machenschaften der kleine Anleger ?
Hey Cerberus,
klären Sie mich doch bitte mal auf:
Üben Sie sich hier gerade in Ironie, oder beginnen Sie zu begreifen…?
Gruß
LB2
Ich beginne zu begreifen: es gibt also keinerlei Möglichkeiten, seriöse Anbieter zu erkennen, da letztlich alles unter einer Decke steckt. Es bedarf nur eines gründlich und seriös recherchierenden Journalisten, um bei jedem Anbieter am Markt mafiöse Hintergründe und abzockerische Absichten festzustellen. Das würde letztendlich bedeuten, dass unsere gesamte Wirtschaftskraft nur ein potemkinsches Dorf ist. Andererseits kaum verwunderlich, dass unternehmerische Tätigkeit grundsätzlich verteufelt wird (eine Zeitung verkauft sich ja besser durch Schulterschluss mit dem “kleinen” Mann) und dann noch stranguliert wird durch immer neue Vorschriften der Bürokratie. Letztendlich frage ich mich hier im vorliegenden Fall, wer die aktuellen finanziellen Mehraufwendungen und den finanziellen Gesamtschaden (Image, ggf. rückläufiger Vertrieb etc.) bei POC letztendlich bezahlt. Sicherlich der Anleger, der dann weniger Rendite bekommt! Ist der Autor sich dessen bewußt und auch bereit, mit seinem persönlichen Vermögen dann für Schadenersatz zu sorgen, wie er es im Gespräch mit einem Anwalt in Negativfall vom Vertrieb fordert?
Fragen über Fragen.
Und was soll uns das Geschreibsel jetzt sagen? Sinngemäß doch nur ein Journalist soll haften wenn ein Fonds verurteilte Hintermänner hat und Transparenz verweigert und eine Zeitung fragen stellt. Natürlich muß der “kleine Mann” geschützt werden, denn ein institutioneller Kunde schützt sich selber. Warum glauben Sie ist bei den phantastischen Renditen kein institutioneller Investor aufgesprungen und hat mitinvestiert? Weil es ein Profi ist, deswegen. Seit Maddoff sind sogar die letzten wach geworden und das sogar ohne kanadische Wunderanlagen die intransparent sind.
Die WiWo-POC-Geschichte ist absolut kongruent mit nachfolg. WiWo-Artikel:
http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/geschlossene-fonds-die-schlechteste-geldanlage-der-welt-seite-all/5155380-all.html
Insofern konnte man eigentlich nichts anders erwarten.
Ich persönlich sehe den Fall wesentlich differenzierter und bin 100% bei Hr.Khayat:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/5088161-proven-oil-canada-poc-wuerfel-poc-wiwo-gefallen
Der Anleger zahlt keinen Schaden wegen angeblichem Rufschaden so ein Schmarr’n. Es wird doch behauptet das alles ordentlich investiert worden sei. Den Ölquellen ist das total gleich ob Besitzer guten oder schlechten Ruf hat. Schaden für die Anleger gibt es nur wenn es wirklich ein Schneeball ist und nicht genug frisches Geld reinkommt. Der Rufschaden ist von den betroffenen Personen und Managern zu tragen und sollten die unschuldig sein können die ja auf Schadenersatz klagen. Ist deren Risiko wenn sie als Supergeschäftsführer in die Öffentlichkeit treten. Den Anleger hat das herzlich wenig zu jucken, und wenn die es auf den Anleger umlegen dann ist es unseriös und die Wirtschaftswoche hätte recht gehabt. Dumm gelaufen und besser auf Betrüger im eigenen Umfeld verzichten, dann passiert sowas nicht!
Ja, wenn man gegen alle schreibt, dann macht man nichts falsch. Ein paar Treffer werden dann schon dabei sein. Und die kann man sich dann später als Referenz anheften? Ja – meiner Meinung nach sollte auch ein Journalist (wie jeder andere Bürger) für verursachten Schaden selbst haften. Ich meine das generell – mal losgelöst von POC. Warum kein institutioneller Anleger hier einsteigt – das kann verschiedene Ursachen haben. Bei ALDI ist auch keiner dabei und die haben eine noch besserer Eigenkapitalrendite.
Bei ALDI wäre gerne fast jeder institutionelle Investor dabei. Der Unterschied ist das ALDI keinen reinläßt. Und die hier genannte Graumarktclique Kleinsparer sucht weil ihnen kein halbwegs normal denkender Mensch Geld anvertrauen würde. Man sollte sein Geld denen zur Anlage geben die schon welches haben. Und nicht denen die schon vor Jahren zeigten, damit nicht umgehen zu können. Ansonsten sind wir d’accord. Wissentliche Falschberichterstattung sollte zur Mithaftung führen. Aber keine berechtigten Fragen nur weil sie unbequem sind.
Also hier wird doch eine Phantomdebatte geführt. POC schüttet seit Jahren planmäßig aus.
Und das ist doch was zählt.
Kein normaler Mensch versteht doch diesen Shitstorm vs. POC!
Nein, Ausschüttungen sind eben nicht alles was zählt. Für Lemminge der Kategorie Gier frisst Hirn mag dies zwar zutreffen, nicht jedoch für Menschen die noch klar bei Verstand sind und gern wissen wollen WER ihr sauer verdientes Geld “verwaltet”. Daran ändern auch die breit gestreuten dubiosen Auftragskommentare und Dutzende eigens eingerichtete Verschleierungs-SEO-Blogs alá S&K, POC, Sunrise Energy etc. nichts. Wer die Print- und Onlineartikel der WIWO genau liest und vor allem in ihrem Kontext versteht, weiß schon wovon er die Finger lassen sollte. Daran ändern auch die stets und ständig gleichen Nebelkerzen bezahlter Online-Claqueure nichts. Es gibt Pressemedien und Pseudopressemedien. WIWO und ihre blitzsauber recherchierte Darstellungsweise gehört zum Glück zur ersten Kategorie.
Von Shitstorm kann daher keine Rede sein. Dieses Argument zieht nicht lieber “Namensvetter”.
Still ruht der See. Sind POC etwa die Argumente ausgegangen und man hofft das Thema wird sich leise auslaufen? Anders ist nicht zu erklären weshalb kein Gericht die angeblich falschen Aussagen der WiWo untersagte. Demnach dürfte wohl alles gestimmt haben.
… oder man hat Wichtigeres zu tun …
Klar neues Geld einsammeln, denn die nächsten “Ausschüttungen” wo die alten Anleger das Geld der neuen Anleger bekommen sollen nahen
Euere Phantasie möchte ich haben …
Im Übrigen müßt´s ihr ganz schön nötig haben, wenn Beiträge wegzensiert werden.
Ist das gelebte Meinungsfreiheit á la WiWo ?
Paßt zur ganzen lächerlichen Veranstaltung !
Sehr geehrter PM-3,
wir haben nichts wegzensiert. Alle eingegangenen Kommentare sind veröffentlicht worden.
Viele Grüße
Franziska Bluhm
Nun PM – die letzte Äußerung disqualifiziert sie – da gibt es eine Fabel: “Der Fuchs und die Trauben” – lesen bildet !
Hallo Herr Zerfass,
selbst wenn Herr Hanne, wie sie glauben machen wollen, einmal Teile der 31% von Frau Galba gehört hätten, erkenne ich Ihr Problem immer noch nicht richtig. Alles was Sie Herrn Hanne vorwerfen ist eine Ewigkeit her. Warum sollte er heute nicht in der Lage sein, dass Geschäft besser anzugehen. Zumal wir heute eine ganz andere Situation haben. Im Ölgeschäft werfen Sie Ihm ja nur Erfolglosigkeit vor. Mit seinen anderen Geschäften hat er sicher was anderes vorgehabt, als zu betrügen. In dem Gewerbe wird schnell aus einer guten Idee,durch Erfolglosigkeit, ein “Betrug”. Menschen mit tatsächlich krimineller Energie meine ich damit nicht, zumal man denen immer mehr den Nährboden entzieht. Die kann ich aber bei Herrn Hanne nicht erkennen. Nach Ihren Argumenten scheint POC das meiste Geld für Analysen auszugeben. KMI -gekauft, Nerb -gekauft, Tapir -gekauft, GUB -gekauft,Kapital Rating -gekauft,Invest Report -gekauft,Appel -sowieso gekauft. An was soll sich der interessierte Anleger noch orientieren. Jedenfalls nicht an der Witschaftswoche. Sie waren bisher sicher noch kein Unternehmer, beurteilen jedoch Dinge, die so vielschichtig sind, dass sie genauester Analysen bedürfen. Sie schreiben nur tendenziös und werfen mit Dreck. Lege nicht alle Eier in einen Korb muß die Botschaft sein. Und wenn von 10 fünf kaputt gehen bleiben immer noch fünf.
Hallo?! Wir reden vom Beteiligungsgeschäft und nicht von Sparbüchern mit Negativzinsen.
Ich würde mich ehrlich freuen wenn Sie sich eine richtig blutige Nase holen. Ich kann aber auch damit leben den Betrag abzuschreiben, schließlich bin ich umfangreich aufgeklärt worden.
Viele Grüße
Familie Titze
Meine Herrn deutlicher kann man nicht machen ein bezahlter Kommentareschreiber zu sein. Ein Privatanleger schreibt ernsthaft er könne damit leben das investierte Geld abzuschreiben weil er so umfangreich aufgeklärt wurde?
An alle Privatanleger die hier betroffen sind und Geld bei POC angelegt haben: seht ihr es auch so das ihr gerne das Geld abschreibt weil ihr umfangreich aufgeklärt worden seid und es total irrelevant ist das die Beteiligung eines gerichtsbekannten Anlagebetrügers euch vorher arglistig verschwiegen wurde? Der könnte ja nach 10 Jahren resozialisiert und ehrlich geworden sein. Wurdet ihr darüber aufgeklärt und seid bereit die Risiken der Resozialisierung mit zu tragen, und seid am Ende keineswegs böse wenn sich rausstellte das die Katze das mausen nicht lassen konnte?
Das Argument ist es wert als Witz in die Annalen der Fondsbranche einzugehen. Auch von den “Analen” können wir sprechen, weil es völlig für den Arsch ist.
Leider haben sie gar nichts verstanden. Habe POC gebeten mir eine Flasche Schampus zu schicken.
Wie schon mehrfach gesagt, bringt endlich gerichtsverwertbare Beweise!
Ansonsten ist dies ein Schneeballsystem von Lügen und unbelegten Behauptungen nach dem Motto : “der Räuber ruft haltet den Dieb!”
Nun, POC hat geliefert, Argumente, Fakten und den Anlegern die Ausschüttung. Seltsam, dass jeder, der nicht in die hysterischen Vorwürfe mit einstimmt als bezahlter Schreiber von POC disqualifiziert wird. Was bleibt denn konkret von der tollen Story übrig?
Sehr geehrte(r) Mata Hari,
zu den “Fakten”, die POC geliefert hat, habe ich hier http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/kanada-fonds-die-abenteuerlichen-argumente-der-oelbarone/7656846.html und hier http://blog.wiwo.de/betriebssystem/2013/01/25/update-schrage-pr-kampagne-von-proven-oil/ schon einiges geschrieben. Was POC bisher NICHT geliefert hat, sind insbesondere die vollständigen, testierten Bilanzen der kanadischen Objektgesellschaften. Warum gerade die besonders relevant sind, habe ich nun wirklich oft genug begründet.
Was POC bislang ebenfalls nicht geliefert hat, sind nennenswerte AusSCHÜTTUNGEN. Bisher gab es fast nur AusZAHLUNGEN. Klingt zwar ähnlich, ist aber beileibe nicht dasselbe. Wo der Unterschied liegt und wo das Problem, können Sie ebenfalls im oben verlinkten Faktencheck nachlesen.
Übrig bleiben eine ganze Menge von Fakten aus den Artikeln und Blogeinträgen, über die sich nun jeder, der möchte, seine Gedanken machen kann. POC und die von Proven Oil beauftragten Anwälte haben sich definitiv ihre Gedanken gemacht, bisher juristisch allerdings keine Erfolge gehabt.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Zerfaß
Sehr geehrter Herr Zerfass,
es bleibt festzustellen :
Sie bzw. ihre Redaktion krimininalieren ohne jedwede Beweise eine Fondsgesellschaft und diese hat daraufhin die Verpflichtung und v.a. die Kosten zu tragen, um ihre Mutmassungen und wilden Fiktionen zu widerlegen ?
Sind wir schon so weit, daß zwecke der Auflagensteigerung unter dem Label “Pressefreiheit” zum alles möglich ist ?
Brüderle läßt schön grüßen …
Im Übrigen, habe ich meine Auszüge (über mehrere Jahre) kontrolliert und siehe da : “Vorabausschüttung POC 1″ !
Somit nächste Hypothese widerlegt. Ich kann Ihnen die Bank-Belege gerne Verfügung stellen.
Weiterhin ist festzustellen, daß so gut wie jeder Gewerbetreibende die Buchhaltung und somit Belegkontrollen selbst übernimmt und seinem Steuerberater nur die Auswertungen zur Verfügung stellt.
Alles andere wäre viel zu aufwändig und vor allem extrem teuer.
Wer soll denn eigentlich die Kosten hierfür tragen? Die Anleger? Die WiWo?
Unsere deutschen Finanzämter aktzeptieren diese Vorgegensweise und unterstellen mitnichten jedem Gewerbetreibenden Steuerbetrug.
Und gutgläubig ist der Fiskus beileibe nicht!
Sehr geehrter Herr Zerfass glauben Sie nicht daß es nun an der Zeit wäre, Ihre Vorgesetzten schleunigst um einen Crashkurs in Sachen BWL und Finanzwesen zu bitten ?
Ich denke, der rational denkende Leser wird´s Ihnen danken.
Ansonsten sollte die WiWo gleich auf große Lettern umstellen.
Dies wäre dann wenigstens ehrlich.
Sehr geehrte(r) PM-3,
werden Sie doch bitte mal konkret, was Sie mit “wilden Fiktionen” meinen, die sie mir unterstellen. Die Artikel enthalten allesamt eine Vielzahl von Tatsachen. Und es ist eine zivilisatorische Errungenschaft, dass die Pressefreiheit es erlaubt, über solche Tatsachen zu berichten.
Was Proven Oil auf seinen Überweisungsträgern angibt, wollen Sie jetzt hoffentlich nicht ernsthaft als Widerlegung bezeichnen. Da ließe sich genauso gut “Mit freundlichen Grüßen” eintragen, und es hätte nicht mehr und nicht weniger Belegkraft. Schauen Sie in die Bilanzen und Prospekte, dann sehen Sie, dass es sich bei den “Ausschüttungen” tatsächlich größtenteils Rückzahlungen aus eingezahltem Kapital handelt.
Wo es “viel zu aufwändig und vor allem extrem teuer” wäre, wenigstens den eigenen Anlegern die vollständigen, testierten Bilanzen zur Verfügung zu stellen, müssten Sie mir auch noch mal genauer erklären.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Zerfaß
was ist denn mit dem “pr-Mann” MICHAEL OEHME der über die firma docuware ag die am 18.10.2012 in capital-pr ag in st galen, schweiz umfirmiert hat ???
warum gukkt hier nicht die sTAATSANWALTSCHAFT und die STEUERFAHNDUNG ???
der mann ist für die s&K und die von daniel fritsch gemachten s&k geldstaubsauger der “kofferträger” gewesen und ist es immer noch – nur nicht mehr für die s&k sondern nur noch für die daniel-fritsch-geführten firmen wo er sich nach gut informierten gerüchten insgesamt ein salär von über 20.000 euro im monat reinrüsselt. der prollt wohl auch mit nem panamera durch die gegend der von ihrwisstschon bezahlt wurde.
die schöneich der sie gerade die bude durchscht haben ist zwar gierig wie ne alte bahnhofsh**e aber sie ist so sagt man in der branche nur ein trick um von den echten drahtziehern man nennt sie mietjubler abzulenken. das bauernopfer das von den echten tätern angezeigt wird damit die staatsanwalte in die falsche richtung laufen.
staatsanwalt: guckst du michael oehme
steuerfahnder: guckst du docuware ag bzw capital-pr ag in der schweiz
und du kannst ganz schnell viel SPAZZZZ haben !!!
herr zerfass, wollnse die beweismittel ?
einfach ne ih-mail schikken.
Ja, ne, der werte Herr Oehme!
Am Ende hat der immer von nichts gewusst.
War zwar regelmäßig bei seinen “Kandidaten”, hat Fuhrpark,
Schloss oder Villa und die restlichen Kostenverursacher gesehen,
konnte aber nie 1 und 1 in € zusammen rechnen?
Bei rund 2-3 Mio € Ratenspareinnahmen p.a. hat er immer noch geglaubt,
dass mit 20% Weichkosten plus 1 Mio € Fixkosten p.a. sich 10 % Rendite p.a. erwirtschaften lassen???
Naja, war ein kleines Beispiel.
Und Doro und früher Jannsen mit FW und Cash – dazu muss man
wohl gar nichts mehr sagen. Außer BEZAHLJOURNALISMUS
Habe nur den Klingsporn nie verstanden, wir der für das Wurstblatt
FW schreiben konnte. Oehme-Mist hat ja da rein gepasst.
Speiübel wird mir – seit Jahren.
Dorothea Schöneich vom Magazin FINANZWELT war immer sehr (um)triebig und einfühlsam wenn es um den Markt und die Mark ging. Ein kleiner Überblick über ihre Liebschaften ist aufschlußreich. Beziehungen von längerer und kürzerer sowie sehr kurzer Dauer bestanden u. a. mit dem verstorbenen Heinz Gerlach (sehr KURZE Dauer), Michael Oehme (auch KURZ) und dem Vertriebstrainer Jörg Laubrinus (lang). Den Hintern hält man gerne dorthin wo der warme Wind her weht. Als die Leasingraten für den Porsche klemmten liierte sie sich mit einem Zahnarzt namens Thomas * der fortan Werbung in der Finanzwelt machte. Abserviert wurde dieser erst, als andere Leute noch schönere Sportwagen hatten. Die 250.000 Euro stille Beteiligung die sie von S&K für ihr Käseblatt erhielt werden das Übrige getan haben, um ihr das Herz und anderes zu erwärmen. Die exzessiven Parties mit Stephan und Jonas ließen sie ihre eigenen finanziellen Probleme vergessen. Für ihre besonderen Dienste erhielt sie branchenübliche Geschenke wie Handtaschen und Schmuck. Finale Belohnung war ein Hausbesuch der Staatsgewalt. Wenn man sowas mag darf man die Liaison sicher als erfolgreich bezeichnen.
Update zu Michael Oehme:
Die “Frankfurter Neue Presse” (FNP) hat mit Oehme über dessen Arbeit für S&K (http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/verdacht-auf-geldwaesche-arbeitsgruppe-cash-das-system-sundk/7822522.html) gesprochen.
Das FNP-Fazit: “Gegen zahlreiche Weggefährten der mutmaßlichen Anlagebetrüger wird ermittelt, einer ist fein raus” (http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/sampkskandal-weitet-sich-aus_rmn01.c.10490696.de.html).
Michael Oehme ist immer fein raus wenn mal wieder einer seiner Mandanten baden geht. In der Branche nennt man ihn nur Mister Teflon, weil er jede Scheiße heiß kocht, und wenn die überkocht nie etwas an ihm hängen bleibt. Wie man hört hat POC Proven Oil Canada ihn inzwischen rausgeschmissen. Sucht man in Google nach seinen Kunden findet man eine Spur der Verwüstung bei geschädigten Anlegern. Debi Select und Teldafax, ACI von Betrüger Lohmann, S&K, United Investors, Atlanticlux Lebensversicherung von FWU, DCM, SHB. Die Liste ist schier endlos. Angeblich hat er nie von etwas gewußt und sich immer kurz bevor die Bombe hochging abgeseilt. Das tat er besonders gerne wenn er die Bombe selber vorher gelegt hat.
“Einer ist fein raus”
Taj dieser Herr Oehme scheint ja ein richtig rotes Tuch in der Szene zu sein.
Viel Feind – viel Ehr ?
@Herr Zerfass
Wie wär´s denn, wenn Sie nun in Sachen Anlegerschutz aktiv werden?
Unser Karlsruher Syndikat ist nach wie vor sehr aktiv und verursacht weiteren Schaden!
Beweise sollten Sie Ihnen ja zwischenzeitlich reichlich vorliegen.
Falls nicht, einfach melden. Ich kann nachliefern…
Oder sind Ihnen rd. 2000 geprellte Anleger etwa doch nicht genug ?
Hallo Zusammen,
habe leider noch keine Flasche Schampus von POC, aber die neue kmi:…..24.Zivilkammer des LG Hamburg erlassen wurden, sowohl gegen das Handelsblatt als auch gegen dessen Chefredakteur und gegen den zuständigen Autor div. Behauptungen untersagen (zu) lassen…Aussagen in diese Richtung gehend unter Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000€ oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten untersagt. Was nun Herr Zerlass?
Grüße
Blicker